Atmung ist ein lebenswichtiger rhythmischer motorischer Vorgang mit einem überraschend breiten Einfluss auf Gehirn und Körper. Es wird zunehmend Evidenz dafür beschrieben, dass Atmungsmuster (z. B. Frequenz, Tiefe, Rhythmuswechsel) mit emotionalen und kognitiven Prozessen gekoppelt sind. Volitionelle Atemkontrolle (z. B. meditative Atemtechniken) kann emotionale Zustände günstig beeinflussen, etwa Angst reduzieren, was therapeutisches Potenzial besitzt. Die Arbeit beschreibt verschiedene neuronale Pfade, über welche Atemrhythmen zu limbischen und kortikalen Strukturen gelangen und dort die neuronale Dynamik modulieren. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Ansätze, Atmung als Effektor für emotional-kognitive Interventionen zu nutzen und liefern Einblicke in neurophysiologische Grundlagen von Mikronetzwerkdynamiken in zentralen Mustergeneratoren.
Niedriggradige chronische Entzündung und Sportverletzungen
Die Studie thematisiert, dass entzündliche Prozesse, die als schützender Mechanismus fungieren, bei Athleten zu einem Zustand von niedriggradiger chronischer Entzündung führen können. Diese LGCI beeinträchtigt die Fähigkeit des Körpers, Gewebeschäden zu reparieren, was zu einer erhöhten Verletzungsanfälligkeit, längeren Erholungszeiten und