In einer Studie mit 23 hochtrainierten Ruderern wurden Darmproben nach Phasen hoher (HT) und niedriger Trainingsbelastung (LT) analysiert. Die Trainingsintensität und -dauer waren in HT signifikant höher (147% bzw. 130%). Während die Aufnahme von Makronährstoffen und Fasern konstant blieb, war die Diätqualität (ADIcore) während HT besser. Interessanterweise war die Stuhlfrequenz bei HT geringer (1,11 vs. 0,67, p = 0,007), wobei mehr Athleten in LT Phasen keine Stuhlprobe abgeben konnten. Die Konzentrationen kurzkettiger Fettsäuren (Propionsäure und Buttersäure) waren bei hoher Belastung signifikant niedriger. Zudem zeigte das Mikrobiom während HT eine geringere Diversität mit einer höheren Dominanz von Bacteroidia und einem niedrigeren Verhältnis von Firmicutes zu Bacteroidota (1,31 vs. 4,29, p = 0,04). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Trainingsbelastung das Darmmikrobiom, metabolische Marker und Stuhlverhalten beeinflusst. Die funktionelle Bedeutung dieser Veränderungen für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit bedarf weiterer Forschung.
Ganzkörpervibration nach Kreuzbandrekonstruktion
Die Studie untersuchte, ob die Integration von Ganzkörpervibration (WBV) in die Bewegungstherapie die kortikomotorische Erregbarkeit des Quadrizeps bei Athleten nach Kreuzbandrekonstruktion verbessert. In einer randomisierten, kontrollierten Studie mit 26 Teilnehmern zeigte die Interventionsgruppe, die WBV erhielt, eine signifikante Reduktion des