Close Menu
sportärztezeitung
    Facebook YouTube LinkedIn
    • Jetzt Print-Abo sichern!
    YouTube LinkedIn
    sportärztezeitungsportärztezeitung
    • Home
    • Artikel
      • Therapie
      • Training
      • Operation
      • Ernährung
      • Kardiologie
      • Psychologie
    • Health Mediathek
    • Sports Medicine Research
    • Autoren
    • Education
      • Prophylaxis
      • Termine
    • sportlerzeitung
    sportärztezeitung
    Startseite » Training beeinflusst Mikrobiom und Darmgesundheit
    Ernährung

    Training beeinflusst Mikrobiom und Darmgesundheit

    Sports Medicine Research
    sportärztezeitungBy sportärztezeitung2 Mins Read
    WhatsApp Twitter Email Facebook Telegram Pinterest LinkedIn
    Teilen
    WhatsApp Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram Copy Link

    Die Studie untersucht bei hochtrainierten Ruderern den Einfluss der Trainingsbelastung auf die Darmgesundheit, insbesondere das Mikrobiom und kurzkettige Fettsäuren. Höhere Trainingsintensität ging mit veränderter Zusammensetzung des Mikrobioms, reduzierten kurzkettigen Fettsäuren und veränderten Stuhlfrequenzen einher.

    Charlesson B, Jones J, Abbiss C, Peeling P, Watts S, Christophersen CT. Training load influences gut microbiome of highly trained rowing athletes. J Int Soc Sports Nutr. 2025 Dec;22(1):2507952. doi: 10.1080/15502783.2025.2507952. Epub 2025 May 21. PMID: 40400144; PMCID: PMC12100958.

     

    Zusammenfassung:

    In einer Studie mit 23 hochtrainierten Ruderern wurden Darmproben nach Phasen hoher (HT) und niedriger Trainingsbelastung (LT) analysiert. Die Trainingsintensität und -dauer waren in HT signifikant höher (147% bzw. 130%). Während die Aufnahme von Makronährstoffen und Fasern konstant blieb, war die Diätqualität (ADIcore) während HT besser. Interessanterweise war die Stuhlfrequenz bei HT geringer (1,11 vs. 0,67, p = 0,007), wobei mehr Athleten in LT Phasen keine Stuhlprobe abgeben konnten. Die Konzentrationen kurzkettiger Fettsäuren (Propionsäure und Buttersäure) waren bei hoher Belastung signifikant niedriger. Zudem zeigte das Mikrobiom während HT eine geringere Diversität mit einer höheren Dominanz von Bacteroidia und einem niedrigeren Verhältnis von Firmicutes zu Bacteroidota (1,31 vs. 4,29, p = 0,04). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Trainingsbelastung das Darmmikrobiom, metabolische Marker und Stuhlverhalten beeinflusst. Die funktionelle Bedeutung dieser Veränderungen für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit bedarf weiterer Forschung.

     

    Konkret auf den Punkt:

    Intensive Trainingsphasen bei gut trainierten Athleten fördern eine erhöhte Produktion kurzkettiger Fettsäuren (Propionat, Butyrat) durch das Darmmikrobiom, gehen mit beschleunigtem Darmtransit und charakteristischen mikrobiellen Verschiebungen einher. Diese Effekte sind nicht allein durch Ernährung erklärbar und zeigen, dass die Trainingsbelastung selbst ein signifikanter Modulator von SCFA-Profilen und Darmfunktion ist.
    Eine gezielte Zufuhr löslicher Ballaststoffe wirkt dabei synergistisch, insbesondere β-Glucane aus Hafer sowie Flohsamenschalen, die überwiegend hochvisköse, fermentierbare Polysaccharide enthalten (Flohsamen enthalten geringe Mengen β-Glucan, wirken jedoch primär über Arabinoxylane).

     

    Weiterführender Content:

    Hafer und Herzgesundheit

    Darm-Sport-Achse

    Sauerkirschsaft & Hafer in der Sportmedizin

    Ernährungsmuster in der heutigen Sportmedizin

    Immuntherapie plus Butyrat

    Phytoshake – Entstehung und Perspektiven

    Autoren

    sportärztezeitung

    Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten & Trainer

    Share. WhatsApp Facebook Twitter LinkedIn Telegram Email
    Previous ArticleKernspinresonanz-Therapie
    Next Article Infrarot-Thermografie

    Weitere Artikel aus dieser Rubrik

    Ernährung

    Ballaststoffe reduzieren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Pankreaskrebs und Divertikulose

    By sportärztezeitung
    Ernährung

    Curcumin, Safran & co. – Nutraceuticals verbessern depressive Symptome

    By sportärztezeitung
    Training

    Trainingsbasierte Prähabilitation

    By Rebecca Abel, Dr. Sportwiss. Nora Zoth, Dr. Sportwiss. Christiane Wilke , Jun.-Prof. Dr. Sportwiss. Thomas Schmidt

    Neueste Beiträge

    Ballaststoffe reduzieren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Pankreaskrebs und Divertikulose

    Ernährung sportärztezeitungBy sportärztezeitung

    Lifeward stärkt langfristige Stabilität und Innovationskraft

    Therapie MeldungenBy Meldungen

    Heilung einleiten durch Sportmedizin: Konservative Therapie & Prähabilitation

    Therapie Robert ErbeldingerBy Robert Erbeldinger

    Magnetic resonance therapy

    Therapie Dr. med. Stephan Hub , PD Dr. med. Anna SchreinerBy Dr. med. Stephan Hub , PD Dr. med. Anna Schreiner

    Prähabilitation als Emergenzsprung

    Therapie Robert ErbeldingerBy Robert Erbeldinger

    Anstehende Veranstaltungen

    Feb. 14
    08:15 - 15:45

    Kongress Prähabilitation: Konservative Therapie und Orthopädie in der Sportmedizin

    März 7
    09:00 - 17:00

    Stoßwellentherapie & alternierende Verfahren

    März 14
    09:00 - 17:00

    Stoßwellentherapie & alternierende Verfahren

    Kalender anzeigen

    Newsletter abonnieren

    Erhalten Sie aktuelle Informationen zu den neuesten Artikeln, Studien und Veranstaltungen.

    Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten und Trainer

    YouTube LinkedIn
    Rubriken
    • Therapie
    • Training
    • Ernährung
    • Operation
    • Kardiologie
    • Applikation
    • Psychologie

    Jetzt zum Newsletter anmelden

    Mit unserem Newsletter keine Beiträge und Neuigkeiten mehr verpassen.

    Copyright ©thesportGroup GmbH
    • Impressum
    • Cookie Einstellungen
    • Datenschutzerklärung

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.