Die randomisierte kontrollierte Studie untersuchte die Auswirkungen von Placebo-Effekten bei systemischen Entzündungen, die durch Endotoxine induziert wurden. 124 gesunde Probanden erhielten entweder Ibuprofen oder ein Placebo, jeweils mit positiver oder neutraler ärztlicher Kommunikation über die Behandlung. Die Ergebnisse zeigten, dass positive Erwartungen sowohl bei medikamentöser als auch bei Placebo-Behandlung zu einer Verringerung von körperlichen und affektiven Krankheitssymptomen führten. Weiterhin verstärkten positive Erwartungen die Wirksamkeit von Ibuprofen bei der Linderung affektiver Symptome, jedoch wurden keine Veränderungen in physiologischen Entzündungsmarkern beobachtet. Dies deutet darauf hin, dass die Effekte der Erwartungen hauptsächlich durch psychologische Mechanismen wirken, die nicht direkt das periphere Immunsystem beeinflussen. Die Studie hebt die Bedeutung der Arzt-Patienten-Kommunikation im Behandlungsprozess hervor.
Flavonoidreichen Lebensmitteln reduzieren Demenzrisiko
Im aktuellen Artikel von Dr. Klaus Pöttgen zur Wirkung der Inhaltsstoffe von Blaubeeren geht der Autor auch auf die Bedeutung der Falvonoide ein. Diese prospektive Kohortenstudie mit Daten von 121.986 Teilnehmern im Alter von 40 bis 70 Jahren aus der