Diese Studie beleuchtet die Rolle des autonomen Nervensystems in der Pathologie der Schlaflosigkeit, die durch eine Hypererregung, gekennzeichnet durch sympathische Hyperaktivierung oder parasympathische Hypoaktivierung, verursacht wird. Die Autoren argumentieren, dass langsames, tiefes Atmen, in Kombination mit Schlafhygienemaßnahmen und Entspannungstechniken, die Schlafqualität verbessern kann. Die Wirksamkeit dieser Techniken wird durch eine Steigerung des parasympathischen Tonus unterstützt, wodurch die Schlafinitiierung und das Schlafverhalten positiv beeinflusst werden. Der Artikel diskutiert zudem den Einfluss der modernen Lebensumstände und die Rolle der ‚Mismatch-Disease‘-Theorie, die das Missverhältnis zwischen evolutionär entwickelten menschlichen Systemen und der heutigen Umwelt beschreibt.
Mind-Body-Medicine. Bio-psycho-soziales Modell
Die Studie reflektiert über das bio-psycho-soziale Modell, das vor 45 Jahren von Engel vorgeschlagen wurde, und wie es heute in der Mind-Body-Medizin angewandt wird. Sie zeigt auf, wie dieser ganzheitliche Ansatz klinische Medizin, Psychologie und öffentliche Gesundheit integriert, um die