Typ-2-Diabetes ist durch Hyperglykämie, oxidativen Stress und systemische Entzündungen geprägt, die zu Komplikationen führen, die mit Standardtherapien oft unzureichend kontrolliert werden. Die Photobiomodulationstherapie wurde als ergänzende Behandlungsmethode untersucht. Diese systematische Review mit Metaanalyse fasst Studien bis Juni 2025 zusammen. Die Analyse der primären metabolischen, entzündlichen und neurologischen Endpunkte zeigte uneinheitliche und überwiegend kurzfristige Effekte, die eine quantitative Zusammenfassung aufgrund der Heterogenität und unvollständiger Daten nicht zuließen. Als Sekundärendpunkte wurden parodontale Maße, insbesondere klinischer Attachmentverlust (CAL) und Sondierungstiefe (PD), quantitativ ausgewertet: Hier zeigte sich eine statistisch signifikante, aber geringe Verbesserung von durchschnittlich -0,21 mm für CAL und -0,25 mm für PD im Vergleich zu Kontrollgruppen, jedoch keine Änderung des Plaque-Index. Die Evidenzqualität wurde insgesamt als niedrig eingestuft. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass PBMT parodontale Krankheitsparameter bei Typ-2-Diabetikern statistisch verbessern kann, die klinische Relevanz dieser Befunde aber begrenzt ist. Für systemische metabolische, entzündliche und neurologische Wirkungen liegen erste Hinweise vor, die jedoch größere, standardisierte Studien zur Bestätigung erfordern.
ACTIVATE-Konsens: Körperliche Aktivität in der klinischen Praxis
Die ACTIVATE-Studie zielte darauf ab, evidenzbasierte Empfehlungen für die klinische Praxis zu erarbeiten, wie körperliche Aktivität bei Patienten mit nichtübertragbaren Krankheiten systematisch erfasst, verordnet und gefördert werden kann. Hierzu wurden 27 Experten aus verschiedenen Fachdisziplinen und 13 Ländern einbezogen, darunter