Diese prospektive Kohortenstudie mit 416.175 Teilnehmern in Taiwan analysierte die gesundheitlichen Vorteile unterschiedlicher Bewegungsmengen. Teilnehmer wurden basierend auf ihren wöchentlichen Bewegungsangaben in Kategorien eingeteilt: inaktiv, gering, mittel, hoch, sehr hoch. Personen mit geringer Aktivität, die durchschnittlich 92 Minuten pro Woche trainierten, wiesen ein um 14 % reduziertes Risiko für Gesamtmortalität und eine um drei Jahre verlängerte Lebenserwartung auf. Jede zusätzliche tägliche 15-minütige Einheit verringerte die Gesamtmortalität um weitere 4 % und die Krebstodesfälle um 1 %. Diese Vorteile galten für alle Altersgruppen und Geschlechter sowie für Personen mit kardiovaskulären Risiken. Inaktive hatten ein um 17 % erhöhtes Sterberisiko verglichen mit gering aktiven Personen.
Mind-Muscle Connection in der Sportphysiotherapie
Die Masterarbeit konzentriert sich auf die Mind-Muscle Connection (MMC) und deren Auswirkungen auf die Muskelanspannung bei Krafttrainingsübungen. Die Ergebnisse zeigen, dass ein interner Fokus während des Trainings zu einer erhöhten Muskelaktivierung führt, insbesondere bei geschwächter Muskulatur, wie etwa nach Verletzungen.