Applied Kinesiology

Einsatz in der Sportmedizin

Lesezeit: 7 Minuten

Frei nach dem Prinzip „schneller, höher, weiter“ finden auch in der Sport- und Leistungsmedizin in den letzten Jahren zunehmend aufwändige und kostenintensive Untersuchungsmethoden Platz. Wenn man dagegen stellt, dass z.B. die besten Langstreckenläufer der Welt in einem kleinen Dorf in Kenia, die besten Sprinter im MVP (Track & Field Club) auf Jamaika auf einer Grasbahn ausgebildet werden oder gar ein Großteil der brasilianischen Weltklasse­fußballer aus den Favelas in Rio de Janeiro stammen, stellt sich die Frage, ob nicht auch in der Sportmedizin andere alternative Behandlungswege erfolgsversprechend sein könnten. [4]

Ist es nicht vielleicht sogar einfacher, sich hinter teuren Untersuchungen zu verstecken, um nicht Gefahr zu laufen, am Ende des Tages therapeutisch an einem „nicht gemessenen Laborwert“ zu scheitern oder über die Bildgebung z. B. im Zusammenhang mit Muskelfaserverletzungen die falschen Schlüsse zu ziehen, anstatt sich auf das eigene „Fingerspitzengefühl“ zu stützen? Bei der Behandlung von Leistungs- und Spitzensportlern wird man wiederholt mit akuten und chronischen Beschwerden konfrontiert, die sich zunächst mit den klassischen Untersuchungsmethoden und den bildgebenden Verfahren nicht eindeutig erklären lassen.

Diagnostische und therapeutische Behandlungsmethode

In einem aktuellen Artikel des Deutschen Tennismagazins (09/20) über den Tennis-Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic wird unter der Überschrift „Heikle Helfer“ ein kinesiologischer Text beschrieben, der dem Tennisprofi eine Gluten-Unverträglichkeit attestiert, die im Weiteren, für alle offensichtlich, sehr erfolgreich mit einer gezielten Ernährungsumstellung therapiert wurde. In solchen Fällen steht mit der Applied Kinesiology (AK) eine diagnostische und therapeutische Behandlungsmethode zur Verfügung, die es ermöglicht, solche versteckten Problemkonstellationen zu erklären und entsprechende Behandlungskonzepte zu erarbeiten. In einer ersten Untersuchung konnte jetzt gezeigt werden, dass sich die kinesiologischen Testergebnisse mit der EMG-Methode objektivieren lassen. Auf dieser Basis kann der Athlet sein Trainings- und Therapiekonzept in einem gemeinsamen Prozess für alle Teilnehmenden erfolgreicher gestalten.

Im Folgenden sollen die Möglichkeiten der AK an drei Behandlungsfällen vorgestellt werden. AK ist eine Methode funktionellen neuromuskulären Assessments, die den manuellen Muskeltest benutzt, um durch effiziente Testprotokolle strukturelle (osteomuskuläre), chemische (metabolische und allergisch/toxische) und emotionale Störungen zu diagnostizieren und zu behandeln. Als originär manualmedizinische Methode ermöglicht sie differenzierte und effiziente chirotherapeutische und kraniosakrale Behandlungen. Die funktionellen Auswirkungen kieferorthopädischer Maßnahmen auf die Gesamtstruktur sind mit AK genau vorher bestimmbar. Im Bereich klinische Ökologie (Auswirkungen von In- und Umweltstörungen auf den Organismus), hormonelle Regulationsstörungen und chronische Schmerzzustände lassen sich kausale Zusammenhänge aufdecken und ein effizientes Therapieschema entwerfen. Im zahnmedizinischen Bereich sind verlässliche Herd-/Störfeldtests und Materialtests möglich. Daneben bietet sie psychosomatisch orientierte Therapiemöglichkeiten. Die Anwendungen im Bereich Struktur, Chemie und Psyche bringen einen enormen fachübergreifenden qualitativen Mehrwert im Praxisalltag. Grundsätzlich liefert die AK die Möglichkeit, mit Hilfe von Übersichts-(Screening-) Tests auch bei komplexen Krankheitsbildern die richtige Therapierichtung (manuell, reflextherapeutisch, metabolisch oder psychotherapeutisch orientiert) zu bestimmen. Das Indikationsspektrum ist fachübergreifend nahezu unbegrenzt. Um das Spektrum anzudeuten, sollen einige mögliche Diagnostik- und Therapiefelder angedeutet werden:

  • Dysbiosetestung Candidosen, Parasitosen) und – therapie
  • Testung von Nährstoff-Mangelzuständen
  • Austestung von Nahrungsmittel­unverträglichkeiten, Allergien
  • Alle Arten von Muskelfunktionsstörungen mit intra- und extramuskulärer Genese
  • Craniomandibuläre Dysfunktionen und Störungen im Kauapparat
  • Kopfschmerz und Migräne
  • Herd- und Störfelddiagnostik

Was ist der Muskeltest?

Der manuelle Muskeltest in der Applied Kinesiology ist ein vom Patienten gesteuerter isometrischer Muskeltest, der für jeden Muskel in definierter Position durchgeführt wird. Der diagnostische Test wird beim Erreichen der Maximalkraft des Patienten ausgeübt. Er führt die isometrische in eine exzentrische Kontraktion über. Die manuelle Muskeltestung erfordert ein umfassendes und detailliertes Wissen der Muskelfunktionen, d.h. die Kenntnis der Mechanik der Gelenke, die durch den Muskel bewegt werden, über Ursprung und Ansatz, über Synergisten und Antagonisten. Aus den verschiedenen Varianten der Reaktionen des Muskels im manuellen Test lassen sich Rückschlüsse auf die Funktion des Muskels, seiner neuromuskulären Einheit, des zugehörenden viszerosomatischen Segments und potenziell weiter entfernt gelegener oder systemischer (metabolischer) Funktionen erarbeiten. An dieser Stelle bietet die AK die Möglichkeit, über die in der „triad of health“ dargestellten Behandlungsansätze, ein individuell auf den Athleten passendes Therapiekonzept zu erarbeiten.

Ursachen muskulärer Dysfunktionen und Voraussetzungen für die Arbeit mit AK

Die Ursachen muskulärer Dysfunktionen können in systemische Ursachen, segmentale Ursachen und auch in Propriorezeptoren- und Mechanorezeptorendysfunktionen unterteilt werden. Systemische Ursachen können wie bereits oben beschrieben u. a. allergisch/toxische Belastungen, Störfelder, emotionaler Stress oder auch zentral neurologische Fehlsteuerungen sein. Segmentale Ursachen finden sich häufig in Form von vertebralen Läsionen, aber auch über eine geänderte Duraspannung und ­damit assoziierte Störung des cranio-sakralen Systems. Assoziierte Akupunktur-Leitbahnen, aber auch viszerale und parietale Organbeziehungen können hier Einfluss haben. Propriorezeptoren- und Mechanorezeptorendysfunktion können u. a. ursächliche Störungen im Golgi-Sehnenapparat und auf Gelenkrezeptorenebene, aber auch als Störungen im Spindelzellenapparat hervorrufen. Des Weiteren sollen an dieser Stelle exemplarisch Trigger- und Tendopoints bzw. Faszienläsionen und Störungen des muskulären Stoffwechsels erwähnt werden Voraussetzung für die Arbeit mit der AK ist das Erlernen der manuellen Muskeltestungen, um Muskeln isoliert auf Norm oder Dysfunktion zu untersuchen. Aus dem gefundenen Muskeldysfunktionsmuster lässt sich im Weiteren wie oben angeführt ein gezieltes Therapieschema erarbeiten. Hier gibt es eine geeignete Schnittstelle, um z. B. die Methode der EMG Funktionsanalyse als Ergänzung und Unterstützung einzubauen, um das gefundene Muskelfunktionsmuster zu verifizieren. In ersten Tests konnte in der Forschungsgruppe um Simon Roth bereits angedeutet werden, dass mit der EMG-Diag­nostik eine Methode gegeben sein könnte, die es erlaubt, Änderungen in den Reaktionsmustern eines Testmuskels vor und nach der kinesiologischen Austestung zu vergleichen. Im abgebildeten Test wurde eine Störung des craniomandibulären Systems mit reaktiver Abschwächung im Musculus tensor fasciae latae untersucht. Primär wurde die Kiefergelenksdysfunktion als Störfeld und damit Abschwächung des getesteten Muskels diagnostiziert (hypotone Muskelreaktion) und anschließend eine Aufhebung der gestörten Muskeldysfunktion bei Testung des Patienten in so genannter „Ruheschwebelage“ des Kiefergelenkes verglichen (normotone Muskelreaktion).

Im EMG wird die Änderung der Muskelantwort in Dys- bzw. Normfunktion deutlich sichtbar. Bei Testbeginn (*) wird sichtbar, dass in der Störfeldsituation, d. h. bei funktionell gestörtem M. tensor fasciae latae die Reizantwort zum einem deutlich verlangsamt erfolgt und die Maximalkraft (s. Abb. 1) nicht erreicht wird. Das heißt, bei Durchführung des kinesiologischen Muskeltests nach Aufhebung der Störfeldsituation (in Ruheschwebelage) zeigt sich eine direkte und dem Widerstand angemessene neuromuskuläre Antwort (s. Abb. 2).

Zum Verständnis: Ein Musculus rectus femoris (z. B.), der funktionell, d. h. primär nicht strukturell gestört ist, kann z. B. über eine Störung von vor- oder nachgeschalteten Muskelketten (z. B. über eine gestörte Funktion im Lenden-Becken-Hüftbereich oder Sprunggelenksbereich oder auch durch andere Ursachen) geschwächt werden und dauerhalt zu einer massiv gestörten Leistungsfähigkeit des Sportlers führen. Das Ziel bei der Behandlung eines Patienten ist die allgemeine muskuläre Norm­reaktion, also die Beseitigung der Dysfunktionen und das Wiedererlangen der vollen sportlichen Leistungsfähigkeit.

An drei Behandlungsfällen aus meiner eigenen Patientenklientel soll im Folgenden der Ablauf der kinesiologischen Untersuchung und Behandlung demonstriert werden.

Fallbeispiel 1 – Darmdysbiose

Tennisspieler, Leistungssportbereich (LK 1), 24 Jahre:

Vorstellungen wegen, trotz diverser Therapieverfahren, über Jahren persistierenden ­chro-
nischen Rückenschmerzen. Wiederholte Kopfschmerzsymptomatik mit migräneartigen Schmerzspitzen. In den letzten Monaten vor der Erstvorstellung werden zunehmend Erschö­pfungszustände und Müdigkeit mit deutlichem Leistungsknick im Turnierbereich und ausbleibenden Erfolgen angegeben. Orthopädischer und bildgebender Befund sowie laborchemische Abklärung zeigten keine ausgeprägte Pathologie.

Kinesiologischer Untersuchungsbefund:

Sämtliche darmassoziierten Muskeln im Test schwach (z. B. Musculus rectus femoris, Musculus tensor fasciae latae). Therapielokalisation auf den Dickdarm führt zu einer Normalisierung der schwach getesteten Muskeln. Ebenso Normalisierung der Testmuskeln nach Gabe eines Pilzmittels (Nystatin) auf die Zunge und anschließender Testung. Darüber hinaus weiterführende Diagnostik: Stuhl auf pathogene Keime mit positivem Candida-Befund.

Therapiekonzept:

  • Darmsanierung (antimykotische Therapie mit Nystatin oral) über vier Wochen
  • Symbioselenkung mit milieustabilisierenden Darmbakterien
  • Orthomolekulare Beseitigung von Mangelzuständen im Elektrolyt-Bereich
  • Regeneratives Trainingsprogramm

Behandlungsergebnis:

Nahezu komplettes Verschwinden der beklagten Rückenschmerzen (Nachschau-Zeitraum über ca. zwei Jahre). Nach drei Monaten sportliche Vollbelastbarkeit erreicht, Leistungstief überwunden, verbessertes Schlafverhalten, Kopfschmerzsymptomatik deutlich reduziert.

Fallbeispiel 2 – Craniomandibuläre Dysfunktion

Leichtathletin, (Mehrkampf), 15 Jahre

Anamnese: Über Monate belastungsabhängiger Rückenschmerz, der das sportartspezifische Training bzw. Wettkämpfe unmöglich machte. Wiederholte Muskelverletzungen in den Vormonaten. Behandlungsdiagnose bei Vorstellung der Patientin: Störung am Kreuz-Darmbein-Gelenk, Verdacht auf lumbalen Bandscheibenvorfall. Sportpause über ca. zwei Monate. Bisherige Therapiemaßnahmen: Mehrfache klinische und radiologische Diagnostik, (kernspintomographische Darstellung ohne pathologischen Befund), wiederholt krankengymnastische Therapiemaßnahmen. Lokale Infiltrationstherapie am ISG ohne nennenswerte Besserung der Gesamtsituation.

Kinesiologischer Untersuchungsbefund:

Funktionelle Beinlängendifferenz bei skoliotischer Wirbelsäulenverkrümmung. Unauffälliger Untersuchungsbefund im Bereich der Kreuzdarmbeingelenke beidseits, keine Wurzelreizsymptomatik. Wirbelsäulenblockierungen im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule. Schmerzhafte Kaumuskulatur, positive Therapielokalisation auf Kiefergelenk links bei deutlichem Überbiss.

Therapeutische Maßnahmen:

  • Beseitigung der Blockaden bei entspannter Bisssituation (Ruheschwebelage)
  • Hierunter spontane Behebung der funktionellen Beinlängendifferenz
  • Anfertigung eines Bissabdrucks, anschließend Mitbehandlungdurch Kieferorthopäden, hier Anfertigung einer Bissschiene
  • Osteopathische/manualtherapeutische Behandlung der Kaumuskulatur

Behandlungsergebnis:

Innerhalb von zwei Wochen völlige Beschwerde­freiheit und Wiedererlangung der sportlichen Leistungsfähigkeit. Keine weitere orthopädische Behandlungsbedürftigkeit (Nachschau-Zeitraum ein Jahr).

Fallbeispiel 3 – Narbenstörfeld

Als jüngeres Behandlungsbeispiel zeigt sich der Fall einer Leichtathletin aus einer Sprung­­dis­ziplin bei der U23 Europa­meisterschaft in Gävle (Schweden). Vor Ort klagte die Patientin über massive Beschwerden im Bereich der Lenden-­Becken-Hüftregion, die ein normales Sprungverhalten unmöglich machten. Im medizinischen Team wurde über die manual-/physiotherapeutischen Maßnahmen hinaus eine AK-Testung durchgeführt. Mehrere Mus­keln im Sprungbeinbereich zeigten sich funktional gestört, sodass ein normales Absprungverhalten nicht möglich war. Es fand sich ein auffälliger Bezug zu einer Narbe im Kinnbereich, die nach Rückfrage aus einem schon mehrere Wochen zurückliegenden schweren Sturz im Training resultierte. Anamnestisch berichtet die Athletin, dass die Beschwerden tatsächlich seit dem Sturz bestünden. Eine Testinfiltration der Narbe mit einem Lokalanästhetikum führte spontan zu einer Normalisierung der zuvor schwach getesteten Muskeln. Im weiteren Verlauf wurde die Narbe mehrfach infiltriert und ergänzend erfolgten manualtherapeutische Behandlungen der Patientin. Bereits mit ihrem ersten Sprung konnte die Patientin die Weichen für einen erfolgreichen Wettkampf stellen und den gesamten Wettkampf beschwerdefrei gestalten.

Fazit

Die Applied Kinesiology (AK) versteht sich zusammenfassend als eine ergänzende, primär diagnostische Methode. Die Umsetzung in eine Therapie wird immer die persönliche Handschrift des Arztes und des Therapeuten tragen und setzt die kompetente Beherrschung der entsprechenden Methoden voraus. Gerade in der heutigen Diskussion über die mangelnde konservative Ausbildung steht mit der AK ein ausgezeichnetes Tool zur Erlernung der manuellen Muskeltestung zur Verfügung und damit zu einem besseren, fachübergreifenden Austausch mit Kollegen, Physiotherapeuten und Athletiktrainern. Mit den Methoden der AK besitzt man ein diagnostisches und therapeutisches Behandlungskonzept, um primäre, teils versteckte Problemursachen zu erkennen und zu therapieren. Darüber hinaus handelt es sich um ein kostengünstiges und zeitsparendes Therapiekonzept, das sich hervorragend mit anderen Diagnostikmethoden (z. B. EMG) ergänzen lässt. Sehr kostenintensive bildgebende und laborchemische Untersuchungen können vermieden bzw. richtungsweisend ergänzend angesetzt werden. Mit der EMG-Messung könnte eine Messmethode vorzuliegen, um kinesiolo­gische Testergebnisse zu verifizieren. Weitere Studien sind hierzu erforderlich, sinnvoll und geplant. Der hierdurch gewonnene multimodale und oft interdisziplinäre Therapieansatz ist ein ganz wesentlicher und vielleicht der zukunftsweisendste Aspekt der AK. Wie im aufgeführten Beispiel der EMG-Testung gezeigt, ermöglicht die AK im Verbund mit anderen Experten eine Möglichkeit, um bewährte Diagnostik- und Therapiemethoden mit modernsten Untersuchungen zu kombinieren, bessere Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen und dadurch den Faktor Mensch weiter ins Zentrum zwischen Behandler und Patient zu rücken.

„Vernünftige Menschen passen sich an die Welt an, unvernünftige Menschen passen die Welt an sich an. Deswegen hängt aller Fortschritt von unver­nünftigen Menschen ab.“ George Bernhard Shaw

Literatur

[1] Garten, Hans (2004): Lehrbuch „Applied Kinesio­logie“, München, Urban & Fischer, Elsevier

[2] Garten, Hans (2007): „Systematische Störungen und Problemfälle lösen mit der Applied Kinesiologie“, München, Urban & Fischer, Elsevier

[3] Konrad, Peter (2011): EMG-Fibel (eine praxisorientierte Einführung in die kinesiologische Elektromyographie).

[4] Ankersen, Rasmus (2016): „Der Goldminen­effekt“, Plassen Verlag

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ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in eigener Praxis. Zuvor war er Leiter der Sportorthopädie in der Abteilung für Sport- und Leistungsmedizin am Universitätsklinikum Ulm. Er ist Teamarzt der Deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaft, Mannschaftsarzt beim SSV Ulm 1846 Fußball, dem TTC Neu-Ulm (Tischtennis-Bundesliga) und betreute viele Jahre ratiopharm Ulm (Basketball-Bundesliga).

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