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	<title>Dr. med. Christoph Buck, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>Dr. med. Christoph Buck, Autor bei sportärztezeitung</title>
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		<title>Ganzheitliches, sportmedizinisches/sportorthopädisches Behandlungskonzept</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/13071/ganzheitliches-sportmedizinisches-sportorthopaedisches-behandlungskonzept/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Christoph Buck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 09:03:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielen chronischen Erkrankungen wie z. B. dem Long Covid Syndrom, aber auch im Weiteren noch erwähnten Erkrankungen, dürfte eine massive Störung im mitochondrialen Zellstoffwechsel zugrunde liegen. Diese Tatsache habe ich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Vielen chronischen Erkrankungen wie z. B. dem Long Covid Syndrom, aber auch im Weiteren noch erwähnten Erkrankungen, dürfte eine massive Störung im mitochondrialen Zellstoffwechsel zugrunde liegen. Diese Tatsache habe ich in das Zentrum meiner Überlegungen zur Behandlung dieser Erkrankungen gestellt.</strong></p>
<p>Als Kraftwerke unserer Zellen sind Mitochondrien vor allem für unsere Energieversorgung zuständig. Sind viele vonihnen geschädigt, wird die Energiegewinnung in unseren Zellen immer ineffektiver. Im laufe der Jahre wird der Energiemangel zunehmend spürbar z. B. als Syndromkomplex, wie wir ihn auch nach einer Coronaviruserkrankung bzw. gehäuft auch nach Impfungen gegen das Coronavirus sehen. Ziel unserer Therapie sollte der Ersatz dieser mitochondrial geschädigten Zellen sein.</p>
<p>Langzeitfolgen nach Abschluss der Akutbehandlung dieser Erkrankungen sind kardiale Symptome, Brust- und Thoraxschmerzen, Myokarditis, pulmonale Syndrome, im Sinne einer Ruhe- und Belastungsdyspnoe bzw. einer gestörten Atemmechanik, autonome Dysregulation, wie Schwindel und Darmstörungen, neurologisch/kognitiveSymptome, die sich in Konzentration und Gedächtnisstörung, bis hin zur Desorientierung zeigen. Koordinationsstörung sowie polyneuropathische Beschwerden, aber auch sensorische Störungen mit Verlust und Veränderung desGeruchs- und Geschmacksinns. Im Weiteren entwickelt sich häufig eine Fatigue-Symptomatik mit Schlafstörung und auch immunologischen Manifestationen mit gehäuften Autoimmunreaktionen, sowie Muskel- und Gelenkschmerzen.Darüber hinaus scheint das Auftreten von Tumorerkrankungen statistisch, unter anderem auch nach Impfungen, deutlich anzusteigen. Psychische Beeinträchtigungen, wie reaktive Depressions- und Versagensängste im beruflichenund sozialen Umfeld, sowie mangelnde Akzeptanz der eigenen Erkrankung, tragen zum Gesamtkrankheitsbild bei.</p>
<p>Mein therapeutisches Konzept beinhaltet zum einen gezielte Ernährungsempfehlungen, wie sie mit dem Long Covid Rehabilitationsprogramm (kurz: LCR-Programm; <u><a href="https://long-covid.io" target="_blank" rel="noopener">www.long-covid.io</a>)</u> nach Metabolie Balance zur Verfügung stehen.Das LCR-Programm unterstützt und regeneriert die Mitochondrien, indem der Kohlenhydratanteil, insbesondere derstärkehaltigen Lebensmittel wie Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Brot etc., in der Anfangsphase stark reduziert wird.Gleichzeitig rücken verstärkt Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Mineralstoffen wie Magnesium, Zink, Selen und B-Vitaminen sowie Omega-3-Fettsäuren in den Vordergrund. So kann neben den Mitochondrien das Immunsystem gestärkt und unterstützt werden, d. h. auch dass schwelende Entzündungsherde eingedämmt werden können.</p>
<p>Ergänzend erfolgt in Abhängigkeit vom Schweregrad der Erkrankung der gezielte Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln, sowie ggf. eine medikamentöse Therapie auf ganzheitlicher Basis bzw. nach kinesiologischer Austestung oder auch nach entsprechender gezielter Labordiagnostik.</p>
<p>Zu den therapeutischen Interventionsmöglichkeiten:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13072" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/12/BuckTabelle.jpg" alt="" width="1200" height="1113" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/12/BuckTabelle.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/12/BuckTabelle-300x278.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/12/BuckTabelle-1024x950.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/12/BuckTabelle-768x712.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/12/BuckTabelle-150x139.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/12/BuckTabelle-450x417.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h2>Diagnostik und Therapie</h2>
<h3><strong> </strong>1. Therapeutische Maßnahmen</h3>
<p><strong>Diagnostik: </strong>Zusätzlich zu einer klinischen Untersuchung, die in diesem Falle in meiner Praxis eine kinesiologischeAustestung beinhaltet, besteht die Möglichkeit einer mitochondrialen Labordiagnostik mit Erfassung desmitochondrialen bzw. bioenergetischen Gesundheitsindex. Der BHI besteht aus 6 Parametern (Basalatmung, ATP-Produktion, Protonenleck, maximale Atmung, Reservekapazität und nicht mitochondriale Atmung). Darüber hinauskommt in meiner Praxis die Herzratenvariabilitätsmessung zur Darstellung von Störungen des vegetativen Nervensystems, im Sinne einer gestörten Sympathikus- und Parasympathikusfunktion, regelmäßig zum Einsatz. Die Herzratenvariabilitätsmessung kann sowohl vor, während, als auch nach einer entsprechenden Behandlung zur Beurteilung des Behandlungserfolges herangezogen werden. Vielen der oben aufgeführten Symptome dürfte weniger das Corona Virus primär ursächlich zugrunde liegen, sondern einer Abschwächung der Immunantwort des Immunsystems, wie auch häufig nach Impfungen zu sehen. Hierdurch kommt es zu einer Aktivierung bzw. Reaktivierung vieler assoziierter Infektionen auf bakterieller, viraler und myoplastischer Ebene (häufig sind unter anderem Influenza Viren, Epstein-Barr-Viren, Herpes Viren, Chlamydien, Toxoplasmose). Dies könnte auch das „bunte Symptombild&#8220; dieser Erkrankungen erklären.</p>
<h3>2. IHHT-Therapie</h3>
<p>Als Kraftwerke unserer Zellen sind Mitochondrien vor allem für unsere Energieversorgung zuständig. Sind viele vonihnen geschädigt, wird die Energiegewinnung in unseren Zellen immer ineffektiver. Im laufe der Jahre wird der Energiemangel zunehmend spürbar, z. B. als vermehrte Müdigkeit, Erschöpfung und erhöhte lnfektanfälligkeit.</p>
<p>Die IHHT ist ein spezielles Sauerstofftraining, das die Zahl intakter Mitochondrien wieder erhöht, für dieses Zelltraining nutzt die IHHT einen einfachen Trick:</p>
<p>Ein schwankender Sauerstoffgehalt bedeutet für die Mitochondrien einen besonderen Stress, den beschädigte undveraltete Mitochondrien nicht Stand halten. Sie gehen zugrunde und machen so Platz für gesunde Mitochondrien.Genau dies geschieht bei der IHHT, die im Abstand von wenigen Minuten für einen rhythmischen Wechsel vonsauerstoffärmerer (Hypoxie) und sauerstoffreicherer Luft (Hyperoxie) sorgt. Da die intakten Mitochondrien mit diesen Bedingungen gut zurechtkommen, können sie sich besser vermehren, als geschädigte Mitochondrien und diese nach und nach ersetzen.</p>
<p>Das führt dazu, dass geschädigte Mitochondrien abgestoßen werden, um neue und leistungsfähige zu bilden. Dies kann einen kurzen, wenige Tage nur andauernden Energiemangel mit Erschöpfungsgefühl hervorrufen. Aber geradedieser gibt einem den Impuls zu einer verstärkt beschleunigten Vermehrung neuer gesunder Mitochondrien, die danach deutlich spürbar zur Verfügung stehen.</p>
<p>Die IHHT kann man gewissermaßen als Zelltraining ohne Anstrengung bestreiten. Der Patient ruht ganz entspannt aufeiner Liege oder sitzt in einem gemütlichen Sessel, während er über eine Atemmaske einen wechselnden Sauerstoffgehalt einatmet. Für jeweils wenige Minuten werden Sie bei der IHHT zunächst mit sauerstoffarmer (Hypoxie, Reizphase) und sauerstoffreicher (Hyperoxie, Erholungsphase) Luft versorgt. Aus diesem Wechsel leitet sich auch der Name lntervall-Hypoxie-Hyperoxi-Therapie ab. Um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen ist, je nachAusgangssituation, nach der Einleitung der Behandlung über etwa 10 Sitzungen in ca. 4 Wochen eine wöchentliche Erhaltungsbehandlung erforderlich.</p>
<p>Die kontrollierte Hypoxie während der IHHT führt zu einer HIF1-a induzierten Genexpression von BNIP3, welches über die Aktivierung von Beclin 1 die Mitochondrienmasse durch Autophagy reduziert.</p>
<p>Interessanterweise werden im Wesentlichen geschädigte Mitochondrien eliminiert, während gesunde Mitochondrien über andere Pathways wie z. B. PGC1-a repliziert werden, um die Zellen mit Energie zu versorgen und chronische Krankheiten zu heilen oder zu lindern. Der mitochondriale Zellstoffwechsel wird reprogrammiert.</p>
<p>In einer Studie mit einem Intervall Hypoxie-Hyperoxie-Regime bei Patienten mit metabolischen Syndromen konnte nichtnur eine signifikante Gewichtsreduktion, sondern auch eine Reduktion der Körperfettmasse, des Gesamtcholesterinsinklusive des LDL und der Nüchternglukose erzielt werden. Gleichzeitig sank der Blutdruck und die Ausdauerleistungsfähigkeit sowie die kognitiven Funktionen konnten verbessert werden.</p>
<p>Die IHHT könnte zudem ein nützliches Werkzeug zur Verringerung der Aktivierung von Neutrophilen und der pro-inflammatorischen Zytokinbildung bei chronisch entzündlichen Erkrankungen sein. Personen, die über die IHHT einehypoxische Konditionierung erhalten haben, sollten besser vorbereitet sein Covid-19 zu begegnen. Darüber hinaus wird dieser hypothetische Gedanke auch indirekt unterstützt durch die veröffentlichten Arbeiten, die zeigen, dass Hypoxiekonditionierung vorteilhaft gegen pro-inflammatorische Lungenerkrankungen wie COPD und Asthma beim Menschen ist.</p>
<h3>Hier eine kleine Auswahl der erzielten Effekte</h3>
<ul>
<li>Stärkt das Immunsystem</li>
<li>Bringt mehr Zellenergie und aktiviert den Energiestoffwechsel</li>
<li>Sorgt für ein ausgeglichenes vegetatives Nervensystem</li>
<li>Steigert die Konzentrationsfähigkeit</li>
<li>Verbessert die Schlafqualität</li>
<li>Verbessert die Stressresistenz</li>
<li>Unterstützt die Gewichtsabnahme</li>
<li>Verbessert die Durchblutung</li>
<li>Verkürzt die Regenerationszeiten</li>
<li>Sorgt für ausgeglichene Hormonproduktion</li>
<li>Unterstützt Bildung neuer Blutgefäßkapillaren</li>
<li>Gibt geschwächten Organen eine Chance sich zu erholen</li>
<li>Unterstützend bei chronischen Krankheiten, Immunschwäche, Borreliose, metabolisches System, chronisches Fatigue-Syndrom, Depression, Hautproblemen, Gefäßproblemen, Migräne und Kopfschmerzen, Erschöpfungs-Syndrom im Leistungssport, neurodegenerative Erkrankungen z. Morbus Parkinson, aberauch in der Behandlung von Long-Covid-Patienten, als auch bei Erschöpfungs-Syndromen nach Impfung.</li>
</ul>
<h3>3. Sportmedizinisches Trainings- und Therapiekonzept, orientiert an den Präventionsempfehlungendes Landesverband Brandenburg für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e. V.</h3>
<p>Regelmäßige Bewegung und Training ist für eine dauerhafte Funktionalität, sowohl des Muskels, als auch desImmun- und Gehirnstoffwechsels dringend notwendig. Ohne Bewegung gibt es keine strukturelle Reifung desGehirns. Ausdauer, Kraft und koordinatives Training führt zu einer verbesserten Hirndurchblutung und führt hierdurch zu einer Verbesserung der Resilienz, ebenso ist die vorbeugende Wirkung gegen dementielle Erkrankung, sowie Depressionen durch Bewegung bekannt. Grundsätzlich ist Bewegung immer mit einer Schmerzhemmung verbunden, das heißt, ,,mehr Bewegung&#8220; führt nachweisbar zu einer Schmerzreduktion undführt zu einer Reduktion entzündlicher Abläufe im Stoffwechsel.</p>
<p>Regelmäßiges Ausdauertraining verbessert die Erholungsfähigkeit und damit auch die mitochondrialen Strukturen und damit den gesamten Organismus. Nachfolgend sind entsprechende sportmedizinische, therapeutischeEmpfehlungen aufgelistet.</p>
<ul>
<li>Aerobes Ausdauertraining: Ergometertraining (Intervall/Dauermethodik), Gehtraining, Walking, Nordic Walking, insbesondere Low lntensity Aerobic-Training.</li>
<li>Krafttraining: Sequenztrainingsgeräte, Kleingeräte, Terraband, evtl. medizinische Trainingstherapie.</li>
<li>Koordinationstraining: Körperwahrnehmung, Dehnübungen, vor allem von Brustwirbelsäule, aber auch der Atemhilfsmuskulatur,Gleichgewichtsschulung.</li>
<li>Atemtherapie: Siehe auch oben Übung zur Atemwahrnehmung oder wie oben angeführtes IHHT Höhentraining.</li>
<li>Kognitives Training: Stimulation der Gehirnleistung, Geh- oder Laufspiele. Denkaufgaben.</li>
<li>Vagusstimulation: Unter anderem durch gezielte Massagen, Yoga, Meditationen. Entspannungstherapie, progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Phantasiereisen, naive Entspannungsmethoden.</li>
<li>Psychosoziale Aspekte: Krankheitsverarbeitung, gruppendynamische Aspekte, Pacing, NLP zur Beschleunigung des Genesungsverlaufes.</li>
<li>Edukative Aspekte: Trainingstagebuch, Schulung und Transfer in den Alltag (Fahrradfahren, Wandern, Tanzen, Freizeitaktivitäten, Sexualität, Reisen, Auto fahren, Urlaub).</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Veröffentlicht 13.12.2022</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktiv gegen Rückenschmerzen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/6827/aktiv-gegen-rueckenschmerzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Christoph Buck]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2021 08:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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					<description><![CDATA[Ganzheitliche Orthopädiekonzepte werden in der Praxis von Dr. Christoph Buck, Spezialist in den Fachgebieten Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, großgeschrieben. „Es ist mir wichtig, meinen Patienten ganzheitlich zu behandeln. Wie sieht [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ganzheitliche Orthopädiekonzepte werden in der Praxis von Dr. Christoph Buck, Spezialist in den Fachgebieten Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, großgeschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist mir wichtig, meinen Patienten ganzheitlich zu behandeln. Wie sieht seine Work-Life-Balance aus? Mit welchen Problemen ist der Betroffene im Alltag konfrontiert? Welchen Herausforderungen und Ängsten steht er gegenüber?“ Nach individueller Diagnosestellung arbeitet Dr. Buck mit unterschiedlichen konservativen Behandlungsansätzen und nimmt den Patienten grundsätzlich mit ins Boot. „Gemeinsam finden wir einen Weg, um die körpereigenen Heilungsprozesse in Gang zu setzen. Diese werden allzu oft unterschätzt und in den meisten Fällen können operative Maßnahmen vermieden werden.“ Aus diesem Grund finden sich auch Ernährungskonzepte zur Stoffwechselregulation und Stressmanagement über die <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/training/1060/hrv-biofeedback/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Herzraten-Varibilitätsmessung</a> im Rüstzeug des Mediziners. Neben der nebenwirkungsfreien konservativen Therapie der Arthrose mit Knorpelaufbaumaßnahmen, unter anderem mit der <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/4593/mbst-kernspinresonanz-technologie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kernspinresonanztherapie (MBST)</a>, nimmt die Behandlung von Schmerzen an der Wirbelsäule einen großen Teil der Arbeit des Orthopäden in Anspruch. Seine Patienten haben oftmals einen langen Leidensweg hinter sich.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Rückenkiller Homeoffice</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Rückenschmerzen unterscheiden wir zunächst den spezifischen und unspezifischen Schmerz. Unspezifischer Rückenschmerz hat viele Komponenten: mangelnde Bewegung, falsche Haltung am Arbeitsplatz, wie beispielsweise im Homeoffice, psychischer und emotionaler Druck. Betroffene haben meist einen stressigen Arbeitsalltag, stehen unter Leistungsdruck und balancieren die mangelnde Bewegung unter Umständen noch mit einer ungesunden Ernährung aus. Mit der <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/3110/applied-kinesiology/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Applied Kinesiology“ </a>steht dem Orthopäden ein Diagnostik- und Therapieverfahren zur Verfügung, das häufig auch versteckten Ursachen auf den Grund geht. „Gezielte sportliche Aktivitäten müssen intensiviert werden. Es empfiehlt sich ein regelmäßiges Kraft- und Ausdauertraining, mindestens zwei- bis dreimal pro Woche. Ein rückengerechter Arbeitsplatz, rumpfstabilisierende Maßnahmen in Verbindung mit einer gesunden Ernährung und auch Ansätze zur Stressbewältigung über neurovegetative Regulationstechniken helfen Betroffenen, die oftmals bereits kurz vor der Operation stehen.“ Spezifische Rückenschmerzen sowohl mit akutem, aber auch chronischem Verlauf lassen sich über moderne bildgebende Verfahren darstellen. Die Therapieansätze sieht Dr. Buck nicht primär in der Gabe von Schmerzmitteln, sondern häufig über neuraltherapeutische Infiltrationstechniken, der Akupunktur oder osteopathischen Behandlungen. Auch die Korrektur von Fehlhaltungen über sensomotorische Spezialeinlagen ist hier häufig ein probates Mittel.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Wunderwaffe gegen den Schmerz</h5>



<p class="wp-block-paragraph">In beiden Fällen von Rückenschmerz bietet der Fachmediziner mit SpineMed einen neu entwickelten und methodisch eigenständigen Therapieansatz. Einzelne Regionen der Wirbelsäule werden per Computer zielgenau angesteuert und die Zwischenräume sanft und schmerzlos gedehnt. „Das System führt selbständig und computerüberwacht eine Distraktion der Wirbelsäule im Hals- oder Lendenwirbelbereich durch. Die Behandlung erfolgt in bis zu 20 Sitzungen à 30 Minuten. Das Gerät misst im Millisekunden-Bereich die Abwehrspannung des Patienten und passt die Zugkraft entsprechend an.“ Die Resultate? „Spektakulär! Wir sprechen hier von einer ganzheitlichen Behandlungsmethode, die häufig eine wirksame Alternative zu einem operativen Eingriff darstellen kann. Die Wirbelsäule wird zur Vergrößerung des Zwischenwirbelabstands gedehnt, dadurch nehmen der Bandscheibendruck und damit auch der Schmerz ab. Potentielle OP-Patienten mit Bandscheibenvorfall oder –vorwölbung, Patienten mit Verschleißerscheinungen, aber auch chronische Schmerzpatienten oder Patienten nach einer Wirbelsäulenoperation mit unzufrieden stellendem Ergebnis eignen sich für das neuartige Verfahren. Mit der sogenannten spinalen Dekompression wird zudem die Selbstheilung des Körpers stimuliert.“</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link" href="https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/sonderveroeffentlichung-aktiv-gegen-rueckenschmerz-56287317.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erstveröffentlicht in der Südwest Presse April 2021</a></div>
</div>
<div> </div>
<div><em>Veröffentlicht 07.05.2021</em></div>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Applied Kinesiology</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/3110/applied-kinesiology/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Christoph Buck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2020 09:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[04/20]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://sportaerztezeitung.com/?p=3110</guid>

					<description><![CDATA[Frei nach dem Prinzip „schneller, höher, weiter“ finden auch in der Sport- und Leistungsmedizin in den letzten Jahren zunehmend aufwändige und kostenintensive Untersuchungsmethoden Platz. Wenn man dagegen stellt, dass z.B. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frei nach dem Prinzip „schneller, höher, weiter“ finden auch in der Sport- und Leistungsmedizin in den letzten Jahren zunehmend aufwändige und kostenintensive Untersuchungsmethoden Platz. Wenn man dagegen stellt, dass z.B. die besten Langstreckenläufer der Welt in einem kleinen Dorf in Kenia, die besten Sprinter im MVP (Track &amp; Field Club) auf Jamaika auf einer Grasbahn ausgebildet werden oder gar ein Großteil der brasilianischen Weltklasse­fußballer aus den Favelas in Rio de Janeiro stammen, stellt sich die Frage, ob nicht auch in der Sportmedizin andere alternative Behandlungswege erfolgsversprechend sein könnten. [4]</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist es nicht vielleicht sogar einfacher, sich hinter teuren Untersuchungen zu verstecken, um nicht Gefahr zu laufen, am Ende des Tages therapeutisch an einem „nicht gemessenen Laborwert“ zu scheitern oder über die Bildgebung z. B. im Zusammenhang mit Muskelfaserverletzungen die falschen Schlüsse zu ziehen, anstatt sich auf das eigene „Fingerspitzengefühl“ zu stützen? Bei der Behandlung von Leistungs- und Spitzensportlern wird man wiederholt mit akuten und chronischen Beschwerden konfrontiert, die sich zunächst mit den klassischen Untersuchungsmethoden und den bildgebenden Verfahren nicht eindeutig erklären lassen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-2849" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420-1024x576.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420-300x169.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420-768x432.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420-150x84.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420-450x253.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diagnostische und therapeutische Behandlungsmethode</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem aktuellen Artikel des Deutschen Tennismagazins (09/20) über den Tennis-Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic wird unter der Überschrift „Heikle Helfer“ ein kinesiologischer Text beschrieben, der dem Tennisprofi eine Gluten-Unverträglichkeit attestiert, die im Weiteren, für alle offensichtlich, sehr erfolgreich mit einer gezielten Ernährungsumstellung therapiert wurde. In solchen Fällen steht mit der Applied Kinesiology (AK) eine diagnostische und therapeutische Behandlungsmethode zur Verfügung, die es ermöglicht, solche versteckten Problemkonstellationen zu erklären und entsprechende Behandlungskonzepte zu erarbeiten. In einer ersten Untersuchung konnte jetzt gezeigt werden, dass sich die kinesiologischen Testergebnisse mit der EMG-Methode objektivieren lassen. Auf dieser Basis kann der Athlet sein Trainings- und Therapiekonzept in einem gemeinsamen Prozess für alle Teilnehmenden erfolgreicher gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Folgenden sollen die Möglichkeiten der AK an drei Behandlungsfällen vorgestellt werden. AK ist eine Methode funktionellen neuromuskulären Assessments, die den manuellen Muskeltest benutzt, um durch effiziente Testprotokolle strukturelle (osteomuskuläre), chemische (metabolische und allergisch/toxische) und emotionale Störungen zu diagnostizieren und zu behandeln. Als originär manualmedizinische Methode ermöglicht sie differenzierte und effiziente chirotherapeutische und kraniosakrale Behandlungen. Die funktionellen Auswirkungen kieferorthopädischer Maßnahmen auf die Gesamtstruktur sind mit AK genau vorher bestimmbar. Im Bereich klinische Ökologie (Auswirkungen von In- und Umweltstörungen auf den Organismus), hormonelle Regulationsstörungen und chronische Schmerzzustände lassen sich kausale Zusammenhänge aufdecken und ein effizientes Therapieschema entwerfen. Im zahnmedizinischen Bereich sind verlässliche Herd-/Störfeldtests und Materialtests möglich. Daneben bietet sie psychosomatisch orientierte Therapiemöglichkeiten. Die Anwendungen im Bereich Struktur, Chemie und Psyche bringen einen enormen fachübergreifenden qualitativen Mehrwert im Praxisalltag. Grundsätzlich liefert die AK die Möglichkeit, mit Hilfe von Übersichts-(Screening-) Tests auch bei komplexen Krankheitsbildern die richtige Therapierichtung (manuell, reflextherapeutisch, metabolisch oder psychotherapeutisch orientiert) zu bestimmen. Das Indikationsspektrum ist fachübergreifend nahezu unbegrenzt. Um das Spektrum anzudeuten, sollen einige mögliche Diagnostik- und Therapiefelder angedeutet werden:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Dysbiosetestung Candidosen, Parasitosen) und – therapie</li><li>Testung von Nährstoff-Mangelzuständen</li><li>Austestung von Nahrungsmittel­unverträglichkeiten, Allergien</li><li>Alle Arten von Muskelfunktionsstörungen mit intra- und extramuskulärer Genese</li><li>Craniomandibuläre Dysfunktionen und Störungen im Kauapparat</li><li>Kopfschmerz und Migräne</li><li>Herd- und Störfelddiagnostik</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist der Muskeltest?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der manuelle Muskeltest in der Applied Kinesiology ist ein vom Patienten gesteuerter isometrischer Muskeltest, der für jeden Muskel in definierter Position durchgeführt wird. Der diagnostische Test wird beim Erreichen der Maximalkraft des Patienten ausgeübt. Er führt die isometrische in eine exzentrische Kontraktion über. Die manuelle Muskeltestung erfordert ein umfassendes und detailliertes Wissen der Muskelfunktionen, d.h. die Kenntnis der Mechanik der Gelenke, die durch den Muskel bewegt werden, über Ursprung und Ansatz, über Synergisten und Antagonisten. Aus den verschiedenen Varianten der Reaktionen des Muskels im manuellen Test lassen sich Rückschlüsse auf die Funktion des Muskels, seiner neuromuskulären Einheit, des zugehörenden viszerosomatischen Segments und potenziell weiter entfernt gelegener oder systemischer (metabolischer) Funktionen erarbeiten. An dieser Stelle bietet die AK die Möglichkeit, über die in der „triad of health“ dargestellten Behandlungsansätze, ein individuell auf den Athleten passendes Therapiekonzept zu erarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ursachen muskulärer Dysfunktionen und Voraussetzungen für die Arbeit mit AK</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ursachen muskulärer Dysfunktionen können in systemische Ursachen, segmentale Ursachen und auch in Propriorezeptoren- und Mechanorezeptorendysfunktionen unterteilt werden. Systemische Ursachen können wie bereits oben beschrieben u. a. allergisch/toxische Belastungen, Störfelder, emotionaler Stress oder auch zentral neurologische Fehlsteuerungen sein. Segmentale Ursachen finden sich häufig in Form von vertebralen Läsionen, aber auch über eine geänderte Duraspannung und ­damit assoziierte Störung des cranio-sakralen Systems. Assoziierte Akupunktur-Leitbahnen, aber auch viszerale und parietale Organbeziehungen können hier Einfluss haben. Propriorezeptoren- und Mechanorezeptorendysfunktion können u. a. ursächliche Störungen im Golgi-Sehnenapparat und auf Gelenkrezeptorenebene, aber auch als Störungen im Spindelzellenapparat hervorrufen. Des Weiteren sollen an dieser Stelle exemplarisch Trigger- und Tendopoints bzw. Faszienläsionen und Störungen des muskulären Stoffwechsels erwähnt werden Voraussetzung für die Arbeit mit der AK ist das Erlernen der manuellen Muskeltestungen, um Muskeln isoliert auf Norm oder Dysfunktion zu untersuchen. Aus dem gefundenen Muskeldysfunktionsmuster lässt sich im Weiteren wie oben angeführt ein gezieltes Therapieschema erarbeiten. Hier gibt es eine geeignete Schnittstelle, um z. B. die Methode der EMG Funktionsanalyse als Ergänzung und Unterstützung einzubauen, um das gefundene Muskelfunktionsmuster zu verifizieren. In ersten Tests konnte in der Forschungsgruppe um Simon Roth bereits angedeutet werden, dass mit der EMG-Diag­nostik eine Methode gegeben sein könnte, die es erlaubt, Änderungen in den Reaktionsmustern eines Testmuskels vor und nach der kinesiologischen Austestung zu vergleichen. Im abgebildeten Test wurde eine Störung des craniomandibulären Systems mit reaktiver Abschwächung im Musculus tensor fasciae latae untersucht. Primär wurde die Kiefergelenksdysfunktion als Störfeld und damit Abschwächung des getesteten Muskels diagnostiziert (hypotone Muskelreaktion) und anschließend eine Aufhebung der gestörten Muskeldysfunktion bei Testung des Patienten in so genannter „Ruheschwebelage“ des Kiefergelenkes verglichen (normotone Muskelreaktion).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im EMG wird die Änderung der Muskelantwort in Dys- bzw. Normfunktion deutlich sichtbar. Bei Testbeginn (*) wird sichtbar, dass in der Störfeldsituation, d. h. bei funktionell gestörtem M. tensor fasciae latae die Reizantwort zum einem deutlich verlangsamt erfolgt und die Maximalkraft (s. Abb. 1) nicht erreicht wird. Das heißt, bei Durchführung des kinesiologischen Muskeltests nach Aufhebung der Störfeldsituation (in Ruheschwebelage) zeigt sich eine direkte und dem Widerstand angemessene neuromuskuläre Antwort (s. Abb. 2).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="404" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420-1-1024x404.jpg" alt="" class="wp-image-3111" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420-1-1024x404.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420-1-300x119.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420-1-768x303.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420-1-150x59.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420-1-450x178.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0420-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="406" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0420-1024x406.jpg" alt="" class="wp-image-3112" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0420-1024x406.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0420-300x119.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0420-768x305.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0420-150x60.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0420-450x179.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0420.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum Verständnis:</strong> Ein Musculus rectus femoris (z. B.), der funktionell, d. h. primär nicht strukturell gestört ist, kann z. B. über eine Störung von vor- oder nachgeschalteten Muskelketten (z. B. über eine gestörte Funktion im Lenden-Becken-Hüftbereich oder Sprunggelenksbereich oder auch durch andere Ursachen) geschwächt werden und dauerhalt zu einer massiv gestörten Leistungsfähigkeit des Sportlers führen. Das Ziel bei der Behandlung eines Patienten ist die allgemeine muskuläre Norm­reaktion, also die Beseitigung der Dysfunktionen und das Wiedererlangen der vollen sportlichen Leistungsfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An drei Behandlungsfällen aus meiner eigenen Patientenklientel soll im Folgenden der Ablauf der kinesiologischen Untersuchung und Behandlung demonstriert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fallbeispiel 1 – Darmdysbiose</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color">Tennisspieler, Leistungssportbereich (LK 1), 24 Jahre:</span></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorstellungen wegen, trotz diverser Therapieverfahren, über Jahren persistierenden ­chro-<br>nischen Rückenschmerzen. Wiederholte Kopfschmerzsymptomatik mit migräneartigen Schmerzspitzen. In den letzten Monaten vor der Erstvorstellung werden zunehmend Erschö­pfungszustände und Müdigkeit mit deutlichem Leistungsknick im Turnierbereich und ausbleibenden Erfolgen angegeben. Orthopädischer und bildgebender Befund sowie laborchemische Abklärung zeigten keine ausgeprägte Pathologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color">Kinesiologischer Untersuchungsbefund:</span></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sämtliche darmassoziierten Muskeln im Test schwach (z. B. Musculus rectus femoris, Musculus tensor fasciae latae). Therapielokalisation auf den Dickdarm führt zu einer Normalisierung der schwach getesteten Muskeln. Ebenso Normalisierung der Testmuskeln nach Gabe eines Pilzmittels (Nystatin) auf die Zunge und anschließender Testung. Darüber hinaus weiterführende Diagnostik: Stuhl auf pathogene Keime mit positivem Candida-Befund.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color">Therapiekonzept:</span></strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Darmsanierung (antimykotische Therapie mit Nystatin oral) über vier Wochen</li><li>Symbioselenkung mit milieustabilisierenden Darmbakterien</li><li>Orthomolekulare Beseitigung von Mangelzuständen im Elektrolyt-Bereich</li><li>Regeneratives Trainingsprogramm</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color">Behandlungsergebnis:</span></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nahezu komplettes Verschwinden der beklagten Rückenschmerzen (Nachschau-Zeitraum über ca. zwei Jahre). Nach drei Monaten sportliche Vollbelastbarkeit erreicht, Leistungstief überwunden, verbessertes Schlafverhalten, Kopfschmerzsymptomatik deutlich reduziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fallbeispiel 2 – Craniomandibuläre Dysfunktion</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color">Leichtathletin, (Mehrkampf), 15 Jahre</span></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anamnese: Über Monate belastungsabhängiger Rückenschmerz, der das sportartspezifische Training bzw. Wettkämpfe unmöglich machte. Wiederholte Muskelverletzungen in den Vormonaten. Behandlungsdiagnose bei Vorstellung der Patientin: Störung am Kreuz-Darmbein-Gelenk, Verdacht auf lumbalen Bandscheibenvorfall. Sportpause über ca. zwei Monate. Bisherige Therapiemaßnahmen: Mehrfache klinische und radiologische Diagnostik, (kernspintomographische Darstellung ohne pathologischen Befund), wiederholt krankengymnastische Therapiemaßnahmen. Lokale Infiltrationstherapie am ISG ohne nennenswerte Besserung der Gesamtsituation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color">Kinesiologischer Untersuchungsbefund:</span></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Funktionelle Beinlängendifferenz bei skoliotischer Wirbelsäulenverkrümmung. Unauffälliger Untersuchungsbefund im Bereich der Kreuzdarmbeingelenke beidseits, keine Wurzelreizsymptomatik. Wirbelsäulenblockierungen im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule. Schmerzhafte Kaumuskulatur, positive Therapielokalisation auf Kiefergelenk links bei deutlichem Überbiss.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color">Therapeutische Maßnahmen:</span></strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Beseitigung der Blockaden bei entspannter Bisssituation (Ruheschwebelage)</li><li>Hierunter spontane Behebung der funktionellen Beinlängendifferenz</li><li>Anfertigung eines Bissabdrucks, anschließend Mitbehandlungdurch Kieferorthopäden, hier Anfertigung einer Bissschiene</li><li>Osteopathische/manualtherapeutische Behandlung der Kaumuskulatur</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color">Behandlungsergebnis:</span></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb von zwei Wochen völlige Beschwerde­freiheit und Wiedererlangung der sportlichen Leistungsfähigkeit. Keine weitere orthopädische Behandlungsbedürftigkeit (Nachschau-Zeitraum ein Jahr).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fallbeispiel 3 – Narbenstörfeld</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als jüngeres Behandlungsbeispiel zeigt sich der Fall einer Leichtathletin aus einer Sprung­­dis­ziplin bei der U23 Europa­meisterschaft in Gävle (Schweden). Vor Ort klagte die Patientin über massive Beschwerden im Bereich der Lenden-­Becken-Hüftregion, die ein normales Sprungverhalten unmöglich machten. Im medizinischen Team wurde über die manual-/physiotherapeutischen Maßnahmen hinaus eine AK-Testung durchgeführt. Mehrere Mus­keln im Sprungbeinbereich zeigten sich funktional gestört, sodass ein normales Absprungverhalten nicht möglich war. Es fand sich ein auffälliger Bezug zu einer Narbe im Kinnbereich, die nach Rückfrage aus einem schon mehrere Wochen zurückliegenden schweren Sturz im Training resultierte. Anamnestisch berichtet die Athletin, dass die Beschwerden tatsächlich seit dem Sturz bestünden. Eine Testinfiltration der Narbe mit einem Lokalanästhetikum führte spontan zu einer Normalisierung der zuvor schwach getesteten Muskeln. Im weiteren Verlauf wurde die Narbe mehrfach infiltriert und ergänzend erfolgten manualtherapeutische Behandlungen der Patientin. Bereits mit ihrem ersten Sprung konnte die Patientin die Weichen für einen erfolgreichen Wettkampf stellen und den gesamten Wettkampf beschwerdefrei gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Applied Kinesiology (AK) versteht sich zusammenfassend als eine ergänzende, primär diagnostische Methode. Die Umsetzung in eine Therapie wird immer die persönliche Handschrift des Arztes und des Therapeuten tragen und setzt die kompetente Beherrschung der entsprechenden Methoden voraus. Gerade in der heutigen Diskussion über die mangelnde konservative Ausbildung steht mit der AK ein ausgezeichnetes Tool zur Erlernung der manuellen Muskeltestung zur Verfügung und damit zu einem besseren, fachübergreifenden Austausch mit Kollegen, Physiotherapeuten und Athletiktrainern. Mit den Methoden der AK besitzt man ein diagnostisches und therapeutisches Behandlungskonzept, um primäre, teils versteckte Problemursachen zu erkennen und zu therapieren. Darüber hinaus handelt es sich um ein kostengünstiges und zeitsparendes Therapiekonzept, das sich hervorragend mit anderen Diagnostikmethoden (z. B. EMG) ergänzen lässt. Sehr kostenintensive bildgebende und laborchemische Untersuchungen können vermieden bzw. richtungsweisend ergänzend angesetzt werden. Mit der EMG-Messung könnte eine Messmethode vorzuliegen, um kinesiolo­gische Testergebnisse zu verifizieren. Weitere Studien sind hierzu erforderlich, sinnvoll und geplant. Der hierdurch gewonnene multimodale und oft interdisziplinäre Therapieansatz ist ein ganz wesentlicher und vielleicht der zukunftsweisendste Aspekt der AK. Wie im aufgeführten Beispiel der EMG-Testung gezeigt, ermöglicht die AK im Verbund mit anderen Experten eine Möglichkeit, um bewährte Diagnostik- und Therapiemethoden mit modernsten Untersuchungen zu kombinieren, bessere Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen und dadurch den Faktor Mensch weiter ins Zentrum zwischen Behandler und Patient zu rücken.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><em>„Vernünftige Menschen passen sich an die Welt an, unvernünftige Menschen passen die Welt an sich an. Deswegen hängt aller Fortschritt von unver­nünftigen Menschen ab.“ George Bernhard Shaw</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Literatur</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>[1] Garten, Hans (2004): Lehrbuch „Applied Kinesio­logie“, München, Urban &amp; Fischer, Elsevier</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>[2] Garten, Hans (2007): „Systematische Störungen und Problemfälle lösen mit der Applied Kinesiologie“, München, Urban &amp; Fischer, Elsevier</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>[3] Konrad, Peter (2011): EMG-Fibel (eine praxisorientierte Einführung in die kinesiologische Elektromyographie).</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>[4] Ankersen, Rasmus (2016): „Der Goldminen­effekt“, Plassen Verlag</em></p>
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		<title>Effektive Regeneration</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/training/3078/effektive-regeneration/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Christoph Buck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2020 09:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[02/18]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://sportaerztezeitung.com/?p=3078</guid>

					<description><![CDATA[Stressbedingte körperliche Beschwerden, die nahezu alltägliche Burnout-Problematik mit zunehmenden beruflichen Ausfällen und längerem Krankenstand nehmen sowohl im Hochleistungssport, als auch im Berufsalltag in den letzten Jahren dramatisch zu. Gestörte Regulationsfähigkeit [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stressbedingte körperliche Beschwerden, die nahezu alltägliche Burnout-Problematik mit zunehmenden beruflichen Ausfällen und längerem Krankenstand nehmen sowohl im Hochleistungssport, als auch im Berufsalltag in den letzten Jahren dramatisch zu.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestörte Regulationsfähigkeit mit zunehmenden Störungen im vegetativen Nervensystem stellt im ärztlichen Bereich eine immer wiederkehrende Herausforderung dar, verschiedenste Therapieansätze werden in diesem Zusammenhang auch über die Medien immer wieder propagiert. Eingehende Umweltreize, egal welcher Natur, werden neurorezeptiv im Nervensystem verarbeitet und sowohl an das sympathische als auch an das parasympathische Nervensystem weitergeleitet. Der ventrale Anteil des parasympathischen Zweiges steht hierbei im Fokus bei der Verbesserung regulativer Stoffwechselprozesse.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Regenerieren – aber richtig!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Thema Regeneration stellt in meiner ganzheitlich orientierten Praxis für Ortho­pädie sowohl in der Betreuung von Spitzensportlern aber auch im Rahmen eines von mehreren Therapeuten entwickelten Seminarkonzeptes für das gehobene Management ­einen sehr hohen Stellenwert dar. In diesem Zusammenhang stellt sich immer wieder die Frage, inwieweit neue Therapie- und Behandlungsverfahren in dieses Konzept eingebaut werden können und wie man die Sportler und Patienten aktiv mit einbeziehen kann. Das Ziel muss sein, ein optimales Verhältnis zwischen Belastung und Erholung herzustellen. In verschiedenen Artikeln der letzten sportärztezeitung (01/18) hat sich der Schlaf als eines der wichtigsten „Instrumente“ zur effektiven Regeneration herauskristallisiert. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das BISP (Bundesinstitut für Sportwissenschaften) wurde auf eine in Kooperation mit der Ruhruniversität Bochum laufende Studie aufmerksam gemacht, welche die Wirkung von Regenerationsbekleidung mit seiner speziellen Textilfaser aus Platin und Industriediamanten analysiert. Belegt wird die Wirkweise in diversen Studien über eine vorübergehende Veränderung des Membranpotenzials an den Keratinozyten mit einer Ca<sup>2+</sup> – Ausschüttung, welches den Rezeptor TRPV4 in der Haut anregt. Diese speziellen Wärmerezeptoren leiten den Reiz an das DRG (dorsal root ganglion/ Spinalganglion) weiter, welches mit seinen sogenannten pseudounipolaren Nervenzellen segmentbezogene sensible Informationen aus dem Körper sammelt. Von dort geht es über die hintere Nervenwurzel (Radix posterior oder Radix dorsalis) ins Rückenmark und weiter zum Hypothalamus als das wichtigste Steuerungsareal des vegetativen Nervensystems. Im Hypothalamus wird als Ergebnis dieser Reize der Stimulus des Parasympathikus beschrieben. Somit der Hypothalamus in seinem Bestreben zur Aufrechterhaltung, bzw. Wiederherstellung des inneren Milieus (Homöostase) unterstützt. Die Konsequenzen eines „intakten“ funktionierenden Parasympathikus sind Vielfältig und absolut wünschenswert, da man die Ergebnisse und negativen Folgen eines heutzutage fast schon „normalen“ symphatiko­tonen Zustands leider immer wieder erlebt und der Sportler diese auch zu spüren bekommt. Appliziert wird diese neuen Textil­faser sowohl in Form einer Schlaf – und Unterbekleidung (also während der Schlaf –, Frei – und Reisezeiten), als auch in Auflagen für Therapieliegen und Kopf- und Fußrollen. Somit kann die Behandlungsperformance des medizinischen Teams während der Behandlung gesteigert werden, da man neben der jeweiligen Therapie einen ständigen positiven Einfluss auf den Parasympathikus bekommt. An dieser Stelle sei auf die Studienergebnisse von Prof. Ghoneum, Prof. Watanabe, Prof. Hahn und Prof. Kataoka verwiesen (siehe Literaturliste).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Untersuchungen der Wirkungen über die Messung der Herzfrequenzvariabilität (HRV) (Abb. 1) als Index für die Erholung/aktuellen Regenerationsgrad zeigen den signifikanten Anstieg des parasympathischen Index während der Tragephase der Regenerationsfaser DPV576. Damit verbunden ist die Verbesserung der Durchblutung/Zirkulation mit seinen entsprechenden Auswirkungen auf den Stoffwechsel und Erholung, die Muskelentspannung über den Einfluss auf die Muskelspindel und das bereits beschriebene verbesserte Schlafverhalten. Eine Wirkung, die in Abbildung 2 nochmals verdeutlicht wird. Hier wurde der Einfluss der Textilfaser DPV576 dem oft bei Schlafstörungen verwendeten medikamentösen Versuch der Beeinflussung des eigenen Schlafverhaltens gegenübergestellt. Wobei jede medikamentöse Einflussnahme im heutigen Spitzensport sehr kritisch und differenziert betrachtet werden muss. Die Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang stellt, ist: Zeichnet sich hier eine innovative Lösung ab, bzw. wie sinnvoll könnte es sein, die bei der in der Betreuung von Leistungssportlern begrenzte Regulationszeit bestmöglich nutzen zu können. Wenn dem wirklich so ist und sich hier eine innovative Lösung abzeichnet,  können wir es uns in der heutigen Betreuung von Leistungssportlern überhaupt noch erlauben, Zeit (bei Reisen und in den Pausen – und Schlafzeiten) ungenutzt verstreichen zu lassen? </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0218-1024x724.jpg" alt="" class="wp-image-3080" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0218-1024x724.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0218-300x212.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0218-768x543.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0218-150x106.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0218-450x318.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck1_saez0218.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Abb. 1 Messungen der HRV und die daraus resultierende Bestimmung des parasymaptischen Index. Ersichtlich ist die deutliche Steigerung unter Verwendung der speziellen Textilfaser (DPV576) und der daraus ersichtliche „On-Off-Effekt“ (HF was corrected by mean RR intervals (CCVHF). CCVHF values and LF/HF ratios were used as indices of vagal and sympathetic modulations. <br>(Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9816915)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="649" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0218-1024x649.jpg" alt="" class="wp-image-3079" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0218-1024x649.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0218-300x190.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0218-768x487.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0218-150x95.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0218-450x285.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Buck2_saez0218.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Abb. 2 Herzfrequenz und Aktivität von Sympathikus und Parasympathikus während des Schlafs ohne Schlafmedikation und Textilfaser DPV576 (Links), mit Schlafmedikation (Mitte) und ohne Schlafmedikation aber mit Textilfaser DPV576 (Rechts).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Literatur</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Effects of garment kneaded with naoplatinum and nanodiamand on recovery from training in soccer athletes; Hiroshi Hasegawa et.al.; Ryukoku University (Department for Sport Science); Kyoto, Japan</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Effects on training performance and the automatic nervous system of clothes made of artificial fibres containing nanoplatinum and nanodiamond (DPV 576)during naps and rest time in soccer athletes; Hideki Katano et.al.; Tokai University (Graduate School of Medicine); Kanagawa, Japan</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Influence of platinum harminized textile on neuromuscular, systemic and subjective recovery; Daniel Hahn et.al.; Ruhr – Universität Bochum; Bochum, Deutschland; 2017)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Effect of nanodiamond and nanoplatinum liquid (DPV576) on human primary keratinocytes; Journal of biomedical Nanotechnology; Mommdooh H. Ghoneum et.al.; UCLA (Department of Otolaryngology); Los Angeles, USA; 2017)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Enhancement of human T – Lymphocyte proliferation by nanodiamond and nanoplatinum in liquid (DPV576); ( SciMedCentral; Mommdooh H. Ghoneum et.al.; UCLA (Department of Otolaryngology); Los Angeles, USA; 2014)</em></p>
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