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	<title>EMS Archive - sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>EMS Archive - sportärztezeitung</title>
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		<title>Stoßwellentherapie &#038; alternierende Verfahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2026 10:02:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Beginn unserer Workshop-Reihe 2014 hat eine kontinuierliche Weiterentwicklung stattgefunden – aus Off-Label ist Evidenz erwachsen. Aufbauend auf der radialen Stosswellentherapie wurde das Programm stetig ausgebaut, um Ihnen das gesamte [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Beginn unserer Workshop-Reihe 2014 hat eine kontinuierliche Weiterentwicklung stattgefunden – aus Off-Label ist Evidenz erwachsen. Aufbauend auf der radialen Stosswellentherapie wurde das Programm stetig ausgebaut, um Ihnen das gesamte Potenzial einer Superior Combination Therapy aufzuzeigen. Stosswellen-, Laser- und Kryotherapie, ergänzt durch zahlreiche synergistische Ansätze – von Ernährungstherapie – targeted<br />
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<p>Wir freuen uns auf Sie.</p>
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<p>Anmeldung und Flyer zu den einzelnen Kursen <a href="https://sportaerztezeitung.com/events/">HIER</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Funktionelle EMG und Stoßwellentherapie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20574/funktionelle-emg-und-stosswellentherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Savvas Ioannidis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 08:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[03/25]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
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					<description><![CDATA[Chronische Knieschmerzen – und keine strukturelle Ursache in Sicht? Was in der manual- und sporttherapeutischen Praxis häufig vorkommt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen oft als funktionelles Problem. Gerade bei ambitionierten [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Chronische Knieschmerzen – und keine strukturelle Ursache in Sicht? Was in der manual- und sporttherapeutischen Praxis häufig vorkommt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen oft als funktionelles Problem. Gerade bei ambitionierten und hochaktiven Patienten stoßen klassische Diagnoseverfahren an ihre Grenzen. In solchen Fällen braucht es präzise Methoden, die tiefer blicken – wie die Elektromyographie (EMG).</b></p>
<p>Im hier vorgestellten Fallbericht wurde bei einem sportlich aktiven Patienten mit langjährigem, unklarem Kniebeschwerdebild die Kombination aus EMG-Diag­nostik (myoact) und radialer Stoßwellentherapie (<a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/electro-medical-systems-gmbh/">EMS DolorClast®</a>) eingesetzt – mit bemerkenswertem Erfolg. Bereits nach der ersten Behandlung zeigte sich eine massive Schmerzreduktion. Der Wiederbefund nach sechs Wochen dokumentierte nicht nur eine stabile klinische Besserung, sondern auch eine messbare Normalisierung der muskulären Aktivität. Ein Paradebeispiel dafür, wie funktionelle Diagnostik und gezielte Therapie zusammenwirken und Schmerz­freiheit ermöglichen.</p>
<h2><b>Patient und Ausgangslage</b></h2>
<p>Ein 40-jähriger, sportlich sehr aktiver Mann mit einem körperlich fordernden Beruf, stellte sich mit seit drei Jahren bestehenden Schmerzen im linken Knie vor. Die Schmerzen traten medial unterhalb der Patella auf und wurden als stechend bis ziehend mit 6 – 7 / 10 auf der visuellen Analogskala (VAS) beschrieben. Der Schmerz ließ sich durch Treppensteigen klar provozieren, während beim Joggen keine Schmerzen während der Belastung auftraten – allerdings postaktiv. Bergauf-Radfahren im Wiegetritt war ebenfalls schmerzhaft, während bei schwer belasteten Kniebeugen keine Beschwerden bestanden.</p>
<h2><b>Klinische und funktionelle Diagnostik</b></h2>
<p>Die manualtherapeutische Untersuchung zeigte keine strukturellen Auffälligkeiten oder Seitendifferenzen. Die funktionelle EMG-Messung (Mapping März 2025) zeigte hingegen deutliche Dysbalancen in der Aktivierung des vastus lateralis (VL) und vastus medialis (VM) des linken Beins. So zeigten sich bei der Kniestreckung im Sitzen z. B. 421 µV (VL) versus 266  µV(VM) – eine Balance von lediglich 63 %. Noch ausgeprägter waren die Unterschiede bei der Kniestreckung in Rückenlage (57 % Balance). Auch bei funktionellen Bewegungen wie der Kniebeuge (77 %) und dem einbeinigen Squat (99 % – jedoch bei sehr hoher VL-Aktivität) war ein klares laterales Überwiegen zu erkennen. Die Ruheaktivität war ebenfalls leicht asymmetrisch erhöht (11 µV vs. 4 µV).</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20577" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/09/ioannidis_Saez0325-1024x491.jpg" alt="" width="755" height="362" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/09/ioannidis_Saez0325-1024x491.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/09/ioannidis_Saez0325-300x144.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/09/ioannidis_Saez0325-768x368.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/09/ioannidis_Saez0325-150x72.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/09/ioannidis_Saez0325-450x216.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/09/ioannidis_Saez0325-1200x575.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/09/ioannidis_Saez0325.jpg 1486w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px" /></p>
<h2><b>Therapie</b></h2>
<p>Basierend auf der funktionellen Diagnostik erfolgte eine fokussierte Intervention mittels radialer Stoßwellentherapie (RSWT). Behandelt wurde der mediale Patellabereich in zwei Serien à 4.000 Impulse bei 25 Hz. Die Intensität wurde schmerzadaptiert in Rücksprache mit dem Patienten gewählt. Bereits nach der ersten Sitzung trat eine subjektive Beschwerdebesserung von über 90 % ein. Weitere Maßnahmen erfolgten zunächst nicht, um den Effekt der RSWT isoliert beurteilen zu können.</p>
<h2><b>Verlaufskontrolle – Wiederbefund nach sechs Wochen</b></h2>
<p>Der erneute EMG-Befund (Mapping Juni 2025) dokumentierte eine deutliche Verbesserung der neuromuskulären Balance. Die Gesamtbalance stieg von teils kritischen Werten (57 – 77 %) auf 83 % (Gesamt-Balance-Score). Die Ruheposition war normoton (VL: 4 µV; VM: 3 µV) – ein ausgeglichenes Bild (Tab,).</p>
<figure id="attachment_20575" aria-describedby="caption-attachment-20575" style="width: 577px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-20575" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/09/ioannidisTab_Saez0325.png" alt="" width="577" height="272" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/09/ioannidisTab_Saez0325.png 577w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/09/ioannidisTab_Saez0325-300x141.png 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/09/ioannidisTab_Saez0325-150x71.png 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/09/ioannidisTab_Saez0325-450x212.png 450w" sizes="(max-width: 577px) 100vw, 577px" /><figcaption id="caption-attachment-20575" class="wp-caption-text"><strong>Tab:</strong> Die zentralen Verbesserungen im Einzelvergleich<br />* Sowohl beim Erst-Mapping als auch beim Wiederbefund wurde die Einbein-Kniebeuge als Pistolsquat durchgeführt. Bei diesem hochfunktionellen Test bewegt sich der Athlet vollständig in die Einbein-Kniebeuge, was eine starke mediale Quadrizeps-Aktivierung erfordert. Normalerweise ist bei Sportlern hier eine höhere Aktivierung des vastus medialis gegenüber dem vastus lateralis zu erwarten. Die verminderte Balance von 99 % auf 74 % reflektiert daher v. a. die Abnahme der lateralen Dominanz und die gesteigerte mediale Aktivierung (803 µV) im Wiederbefund und ist im Sinne der muskulären Balance und Patellaführung funktionell positiv zu bewerten.</figcaption></figure>
<p>Auch die maximale willkürliche Aktivierung (MVA) stieg deutlich an – von 385 µV auf 568 µV (VL) sowie von 195 µV auf 478 µV (VM). Dies deutet auf eine insgesamt verbesserte neuromuskuläre Ansteuerung hin, ohne einseitige Dominanz.</p>
<h2><b>Diskussion</b></h2>
<p>Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass durch gezielte Stimulation mittels radialer Stoßwelle eine nachhaltige Verbesserung der Muskelansteuerung erreicht werden kann. Die Elektromyographie erwies sich dabei nicht nur als diagnostisches Mittel, sondern auch als qualitatives Monitoring-Instrument, um Therapieerfolge objektiv zu dokumentieren. Der initiale laterale Überhang wurde durch die RSWT reduziert und die Aktivität des vastus medialis gesteigert – ein für die Patellaführung und Schmerzreduktion relevanter Effekt. Insbesondere bei aktiven Patienten ohne strukturelle Pathologie kann eine funktionelle Ursache durch kompensatorische muskuläre Muster vorliegen. Diese lassen sich weder durch bildgebende Verfahren noch durch klinische Tests zuverlässig identifizieren. Hier bietet die EMG-Diag­nostik ein evidenzbasiertes Werkzeug, um Defizite sichtbar zu machen und therapeutisch gezielt anzugehen.</p>
<h2><b>Fazit</b></h2>
<p>Die Kombination aus EMG und RSWT stellt eine effektive Herangehensweise zur Behandlung funktioneller muskuloskelettaler Beschwerden dar. In diesem Fall konnte eine nachhaltige Normalisierung der Muskelbalance und eine deutliche Schmerzfreiheit erzielt werden. Die objektive Darstellung des Therapieerfolgs durch EMG-Mapping unterstreicht die klinische Relevanz dieser Methodenkombination im sportmedizinischen Setting. Dank der präzisen funktionellen Diagnostik und Verlaufskontrolle kann der Patient in seine sportlichen Aktivitäten zurückgeführt werden – basierend auf messbaren, stabilen Parametern. Eine weiterführende Betreuung im Rahmen eines gezielten EMG-Biofeedback-Trainings wäre darüberhinaus eine vielversprechende Option, um die neuromuskuläre Kontrolle langfristig zu stabilisieren und Rückfällen präventiv zu begegnen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Physical therapy in sports medicine</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20155/physical-therapy-in-sports-medicine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Stiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 10:12:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/25]]></category>
		<category><![CDATA[ELMAKO]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
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					<description><![CDATA[In the last issue of sportärztezeitung, we published a detailed article on magnetic resonance therapy by PD Dr. med. Anna Schreiner and Prof. Dr. med. Götz Welsch. As announced, here [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>In the last issue of sportärztezeitung, we published a detailed article on </b><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/18958/kernspinresonanz-therapie-2/"><b>magnetic resonance therapy</b></a><b> by </b><a href="https://sportaerztezeitung.com/author/schreiner-anna/"><b>PD Dr. med. Anna Schreiner</b></a><b> and </b><a href="https://sportaerztezeitung.com/author/welsch-goetz/"><b>Prof. Dr. med. Götz Welsch</b></a><b>. As announced, here are two specific cases involving MBST<sup>®</sup>therapy in a multimodal sports medicine setting by Peter Stiller, MedWorks Augsburg.</b></p>
<h2><b>Case 1: Intraspongious calcaneal fracture in a professional soccer player</b></h2>
<h3><b>Medical history</b></h3>
<p>This case involves severe bone marrow edema of the calcaneus with an intraspongious fracture and accompanying enthesopathy of the Achilles tendon in a 21-year-old U21 national player, caused by a massive blow during a league game on September 14, 2023. The player had to leave the game immediately and was unable to put weight on his heel. He was then treated with ice by the medical team and, due to the severe pain, was given an air walker and crutches to completely relieve the weight on his leg. Mobility in the ankle joint was unrestricted.</p>
<h3><b>MRI findings</b></h3>
<ul>
<li>Massive bone marrow edema in the rear heel bone → intraspongious fracture</li>
<li>Signs of tendon attachment inflammation of the Achilles tendon</li>
<li>Slight signs of plantar fasciitis at the heel bone attachment</li>
<li>No injury to the tendons or ligaments</li>
<li>Swelling in the joint and around the heel bone</li>
</ul>
<p>A detailed clinical examination during the initial consultation on September 19, 2023 revealed the following findings: pronounced pressure pain in the heel bone area, mainly dorsal and plantar, with very pronounced soft tissue swelling around the calcaneus. DMS normal, no numbness, no dysesthesia. VAS with partial weight bearing in the AirWalker 3–4, VAS when attempting to roll off properly 8–9. Additional DS at the AS insertion and approx. 2 cm proximally with only minimal swelling here. No instability or signs of accompanying injury to the tendons or ligaments.</p>
<figure id="attachment_19832" aria-describedby="caption-attachment-19832" style="width: 755px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-large wp-image-19832" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-1024x555.jpg" alt="" width="755" height="409" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-1024x555.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-300x163.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-768x416.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-1536x832.jpg 1536w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-150x81.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-450x244.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-1200x650.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225.jpg 1600w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption id="caption-attachment-19832" class="wp-caption-text">MRI scan dated September 18, 2023</figcaption></figure>
<h2><b>Treatment</b></h2>
<p>Normally, further treatment at this stage would have consisted of a combination of anti-inflammatory medication (NSAIDs), further rest, cooling and relief, physiotherapy and magnetic field therapy. The player was expected to be out of action for 6–8 weeks. However, as we did not believe that these measures would have been sufficiently effective for a young professional soccer player and that prolonged immobilization would have led to muscle atrophy and further problems with the RTC, we decided, together with the player and his advisor, to opt for a regenerative combination therapy consisting of magnetic resonance therapy (MBST), radial and <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/electro-medical-systems-gmbh/">focused extracorporeal shock wave therapy (ESWT)</a>, high-energy laser therapy, <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/elmako-gmbh-co-kg/">hyperbaric CO2 cryotherapy</a>, and cooling bandages. Magnetic resonance therapy was performed as a 9-session bone treatment program using an MBST Arthro Spin Flex device from MedTec GmbH, ESWT with an EMS DolorClast radial and focus device, and high-energy laser therapy with the EMS DolorClast Highpower laser. Hyperbaric CO2 cold therapy was performed with a Cryolight device (Elmako), and the cooling bandages were from MediVid Cryo.</p>
<p>In our opinion, the most effective sequence for these treatments is to start with high-energy laser therapy. This achieves its strongest pain-relieving effect after 60 minutes, which is why we treat patients with MBST immediately afterwards and then ESWT, which means that the pain relief provided by the laser and MBST can be treated with the maximum possible (patient-tolerable) working pressure and thus with the highest possible energy flux density. This is crucial for ESWT, as we know from the study by Zhang et al (2021, Journal of Rehabilitation Medicine) that the result depends directly on the amount of energy applied. Finally, we follow up with treatment using Cryolight, kinesio tape, and cold packs. To maintain physical fitness and performance during therapy, the patient also received IHHT (interval hypoxia-hyperoxia therapy), i.e., altitude training, using an airPoint altitude balance device. A combination of Wobenzym 3×4, vitamin D3+K2+magnesium 5000 IU daily and anthocyanins from wild blueberries was administered orally.</p>
<h2><b>Progress</b></h2>
<p>On the first day, we began with the above-mentioned therapies, whereby ESWT was only possible with a working pressure of 1.5 bar radially and an intensity of 2 focused. However, pain relief was extremely rapid, so that by day three the patient was able to walk without crutches and without pain under full load, and ESWT could be performed at 2.7 bar and Int. 7. After therapy on day 5 with ESWT 4.0 bar (maximum pressure for this device) and Int. 14, we cleared the patient for jogging due to complete freedom from symptoms. In consultation with our athletic trainer Martin Dorn from Friedberg (near Augsburg), it was then possible to increase the load extremely quickly, so that we were able to complete the therapy as planned on September 28, 2023, at our facility in Augsburg and send the player back to his club after careful consultation with the doctors, physical therapists, and athletic trainers. Our goal would have been a return to competition (RTC) around October 9 or 10, 2023. To our surprise, however, the player was back on the field for 90 minutes on October 3, 2023, and has been completely symptom-free in the affected area ever since, playing in every Bundesliga and U21 national team game.</p>
<h2><b>CASE 2: Tibia fracture in a 5-year-old ice hockey player</b></h2>
<h3><b>Medical history</b></h3>
<p>The present case involves a 5-year-old boy who suffered a tibial shaft fracture in the middle third while playing ice hockey and was subsequently treated only with painkillers (ibuprofen), an above-knee plaster cast, and complete rest. He was instructed not to put any weight on the leg under any circumstances so that the fracture could not shift. In addition, 5 X-rays were taken over a period of 4 weeks. Although the last X-ray taken on June 21, 2024 showed no signs of healing, this type of treatment was to be continued. When the young patient was presented to me after these four weeks, he had already developed a pain syndrome. The boy was in severe pain and was terrified of being touched or of putting any weight on his leg.</p>
<h3><b>Findings</b></h3>
<p>On June 21, 2024, a very anxious 5-year-old boy was presented, carried by his father because he was “not allowed to walk.” There was still slight swelling in the area of the fracture with severe pain on touch; walking was out of the question. Under really difficult examination conditions, it should at least be noted that there are no neurological abnormalities. Both ankles are open, like an ulcer, due to the friction caused by the splint. Here, too, there is very severe pain on any contact with the surrounding area.</p>
<figure id="attachment_19831" aria-describedby="caption-attachment-19831" style="width: 755px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-19831" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-1024x553.jpg" alt="" width="755" height="408" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-1024x553.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-300x162.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-768x415.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-1536x829.jpg 1536w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-150x81.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-450x243.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-1200x648.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225.jpg 1600w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption id="caption-attachment-19831" class="wp-caption-text">X-ray image from June 21, 2024</figcaption></figure>
<h3><b>Treatment</b></h3>
<p>Since the boy suffered such severe pain at the slightest strain or touch, the only option at first was a pain-free (and as quickly as possible pain-relieving) form of therapy. We therefore opted for magnetic resonance therapy (MBST), as this is pain-free and has no side effects, and often leads to rapid pain relief and a positive effect on bone metabolism and structure. Due to the severe pain and the unfortunate loss of trust in doctors, a very detailed therapy planning meeting was held (also supported by the help of three clown noses, see photo), so that we were finally able to start the MBST therapy on the same day (June 21, 2024). It should be noted here that this is always an off-label use in children, as magnetic resonance therapy is only officially approved for use in people aged 18 and over. However, from my own experience and other previous treatments, we know that MBST is not only free of side effects in children, but also effective and painless.</p>
<p>Accordingly, a very detailed consultation was held with our young patient and both parents prior to treatment, and their express wish for this treatment was documented in writing and signed by both parents. In addition, high-energy laser therapy and hyperbaric CO2 cryotherapy were added, as these can also be performed painlessly and have pain-relieving and anti-inflammatory effects.</p>
<p>The MBST was performed as a 9-session bone treatment program using the MBST Arthro Spin Flex device. All other therapies (ESWT, laser, cryo) were performed with the same devices and dressings as in case 1, except that in this case, focused ESWT was not used, as it has been scientifically proven that radial ESWT is just as effective as focused ESWT in cases such as pseudarthrosis when the fractures are superficial. Of course, we supplemented the boy&#8217;s diet with vitamin D3 and K2 (Natugena Lipo Vitamine Forte 1000, 1 tablet per day with a meal), omega-3 chewable drops (from Norsan) 3 per day, and Traumeel (Heel) 3 x 2 tablets.</p>
<h3><b>Progress</b></h3>
<p>These measures led to a very rapid improvement in symptoms. After just 3 days (i.e., after 3 MBST, laser, and cryotherapy), the boy was already able to take a few steps in the walker without pain. After 5 days in the walker, he was able to walk freely, and after 3 weeks, he was even able to play soccer again. After 5 weeks, he was back to playing ice hockey at full strength.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-19834" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-1024x550.jpg" alt="" width="755" height="406" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-1024x550.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-300x161.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-768x413.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-1536x826.jpg 1536w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-150x81.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-450x242.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-1200x645.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225.jpg 1600w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px" /></p>
<h2><b>Conclusion</b></h2>
<p>MBST is an effective, painless, side-effect-free, and perfectly combinable therapy option that has analgesic, anti-inflammatory, and regenerative effects in every single treatment.</p>
<p>The combination of MBST, shock wave therapy, high-energy laser therapy, modern, intensive cold therapy, and oral supplements tailored to the individual patient, such as vitamin D3 + K2, omega 3-FS, phytopharmaceuticals such as Phytoshake Berry Deluxe, enzyme combination therapy (e.g., Wobenzym) and Traumeel, even in cases with such pronounced findings and pain as in the two cases described above, very satisfactory, stress-resistant and rapid results can be achieved in terms of pain relief, healing and return to competition.</p>
<h2><b>Outlook</b></h2>
<p>In my opinion, magnetic resonance therapy (MBST) will play a much more important role in the future in individual, regenerative combination therapy for professional and amateur athletes, but also for children in particular. The possibilities offered by this pain-free and side-effect-free, yet highly effective treatment method are not even fully known yet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Physikalische Therapie in der Sportmedizin</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/19827/physikalische-therapie-in-der-sportmedizin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Stiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2025 08:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/25]]></category>
		<category><![CDATA[ELMAKO]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=19827</guid>

					<description><![CDATA[In der letzten Ausgabe der sportärztezeitung veröffentlichten wir einen ausführlichen Artikel zur Kernspin-Resonanztherapie von PD Dr. med. Anna Schreiner und Prof. Dr. med. Götz Welsch. Wie angekündigt folgen nun zwei [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>In der letzten Ausgabe der sportärztezeitung veröffentlichten wir einen ausführlichen Artikel zur <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/18958/kernspinresonanz-therapie-2/">Kernspin-Resonanztherapie</a> von <a href="https://sportaerztezeitung.com/author/schreiner-anna/">PD Dr. med. Anna Schreiner</a> und <a href="https://sportaerztezeitung.com/author/welsch-goetz/">Prof. Dr. med. Götz Welsch</a>. Wie angekündigt folgen nun zwei konkrete Fälle mit MBST<sup>®</sup>-Therapie im multimodalen sportmedizinischen Setting von Peter Stiller, MedWorks Augsburg.</b></p>
<h2><b>Case 1: Intraspongiöse Calcaneus Fraktur bei einem Profifußballer</b></h2>
<h3><b>Anamnese</b></h3>
<p>Bei dem hier vorliegenden Fall handelt es sich um ein kräftiges Knochenmarködem des Calcaneus mit intraspongiöser Fraktur und begleitender Enthesiopa­thie der Achillessehne bei einem 21-jährigen U21-Nationalspieler, hervorgerufen durch einen massiven Schlag während eines Ligaspiels am 14.09.2023. Der Spieler musste das Spiel sofort beenden, ein Auftreten auf der Ferse war nicht mehr möglich. Er wurde danach vom Betreuerteam mit Eis versorgt und erhielt aufgrund der massiven Schmerzen zur vollständigen Entlastung einen Airwalker und Gehstützen. Die Beweglichkeit im OSG war uneingeschränkt erhalten.</p>
<h3><b>MRT-Befund</b></h3>
<ul>
<li>Massives Knochenmarködem im hinteren Fersenbein → intraspongiöse Fraktur</li>
<li>Zeichen einer Sehnenansatz­entzündung der Achillessehne</li>
<li>leichte Anzeichen einer Plantarfasziitis am Fersenbeinansatz</li>
<li>Keine Verletzung der Sehnen oder Bänder</li>
<li>Schwellung im Gelenk und um das Fersenbein herum<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ul>
<p>Eine ausführliche klinische Untersuchung bei der ersten Vorstellung bei mir am 19.09.2023 ergab folgenden Befund: ausgeprägter Druckschmerz im Bereich des Fersenbeines, v. a. dorsal und plantar, hier auch noch sehr deutliche Weichteilschwellung um den Calcaneus herum. DMS o.B., keine Taubheit, keine Dysästhesie. VAS bei Teilbelastung im AirWalker 3 – 4, VAS beim Versuch richtig abzurollen 8 – 9. Zusätzlich DS am AS-Ansatz und ca. 2 cm nach proximal bei hier nur minimaler Schwellung. Keine Instabilität oder Anzeichen einer Begleitverletzung der Sehnen oder Bänder.</p>
<figure id="attachment_19832" aria-describedby="caption-attachment-19832" style="width: 755px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-large wp-image-19832" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-1024x555.jpg" alt="" width="755" height="409" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-1024x555.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-300x163.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-768x416.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-1536x832.jpg 1536w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-150x81.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-450x244.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225-1200x650.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller1_saez0225.jpg 1600w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption id="caption-attachment-19832" class="wp-caption-text">MRT vom 18.09.2023</figcaption></figure>
<h2><b>Therapie</b></h2>
<p>Normalerweise war zu diesem Zeitpunkt als weitere Therapie eine Kombination aus medikamentöser Entzündungshemmung (NSAR), weiterer Ruhig­stellung, Kühlung und Entlastung, Physiotherapie und Magnetfeldtherapie vorgeschlagen worden. Die Ausfallzeit des Spielers war auf 6 – 8 Wochen vorhergesagt worden. Da diese Maßnahmen aber aus unserer Sicht bei einem jungen Profifußballer nicht ausreichend zielführend gewesen wären und die lange Ruhigstellung ja auch zu einer Muskelatrophie und damit weiteren Problemen in Bezug auf die RTC geführt hätten, entschieden wir uns zusammen mit dem Spieler und seinem Berater für eine regenerative Kombinationstherapie aus Kernspinresonanztherapie (MBST), radialer und <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/electro-medical-systems-gmbh/">fokussierter extrakorporaler Stoßwellentherapie (ESWT)</a>, einer Hochenergie-Lasertherapie sowie <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/elmako-gmbh-co-kg/">hyperbarer CO2-Cryo­therapie</a> und Kühlverbänden. Kernspinresonanztherapie wurde als 9er Knochen-Behandlungskarte mit einem MBST Arthro Spin Flex-Gerät der MedTec GmbH durchgeführt, ESWT mit einem EMS DolorClast radial- und focus-Gerät und die Hochenergie-Laser­therapie mit dem EMS DolorClast Highpower-Laser. Die hyperbare CO2-Kältetherapie wurde mit einem Cryolight-Gerät durchgeführt (Elmako), die Kühlverbände waren von MediVid Cryo.</p>
<p>Die Reihenfolge dieser apparativen Behandlungen ist aus unserer Sicht am sinnvollsten, wenn zunächst die Hochenergie-Lasertherapie gemacht wird. Diese erreicht nach 60 min ihre stärkste schmerzlindernde Wirkung, weshalb wir die Patienten sofort danach mit MBST behandeln und danach die ESWT, was dazu führt, dass durch die Schmerzlinderung von Laser und MBST mit dem maximal möglichen (für den Patienten tolerierbaren) Arbeitsdruck behandelt werden kann und damit mit der höchstmöglichen Energieflussdichte. Dies ist für die ESWT entscheidend, da wir aus der Studie von Zhang et al (2021, Journal of Rehabilitation Medicine) wissen, dass das Ergebnis direkt von der Höhe der zugeführten Energie abhängig ist. Am Ende folgt dann bei uns die Behandlung mit Cryolight, Kinesiotape und Kälteverbänden. Damit die körperliche Fitness und Leistungsfähigkeit in der Zeit der Therapie gehalten werden konnte, erhielt der Patient zusätzlich IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie), also Höhentraining, mit einem Höhenbalance airPoint-Gerät. Oral wurde eine Kombination aus Wobenzym 3 x 4, Vitamin D3 + K2 + Magnesium 5000 IE tgl. und Anthocyanen aus wilden Heidelbeeren verabreicht.</p>
<h2><b>Verlauf</b></h2>
<p>Am ersten Tag begannen wir mit den oben genannten Therapien, wobei bei der ESWT lediglich ein Arbeitsdruck von 1,5 bar radial und einer Intensität von 2 fokussiert möglich war. Es kam dann aber zu einer extrem schnellen Schmerzlinderung, sodass der Patient bereits an Tag drei ohne Gehstützen schmerzfrei in Vollbelastung gehen konnte und die ESWT mit 2,7 bar und Int. 7 durchgeführt werden konnte. Nach der Therapie an Tag 5 mit ESWT 4,0 bar (Maximaldruck für dieses Gerät) und Int. 14 gaben wir den Patienten aufgrund völliger Beschwerdefreiheit zum Joggen frei. Es war darauf in Absprache mit unserem Athletiktrainer Martin Dorn aus Friedberg (bei Augsburg) eine weiterhin extrem schnelle Belastungssteigerung möglich, sodass wir die Therapie wie geplant am 28.09.2023 bei uns in Augsburg beenden und den Spieler nach genauer Absprache mit den Ärzten, Physiotherapeuten und Athletiktrainern wieder zu seinem Verein zurückschicken konnten. Unser Ziel wäre eine Return to Competition (RTC) etwa zum 09. oder 10.10.2023 gewesen. Zu unserer Überraschung stand der Spieler aber bereits am 03.10.2023 schon wieder für 90 Minuten auf dem Platz und ist seitdem durchgehend im betroffenen Gebiet völlig beschwerdefrei und hat jedes Bundesliga- und U21-Nationalmannschaftsspiel bestritten.</p>
<h2><b>CASE 2: Tibiafraktur bei einem 5-jährigen Eishockeyspieler </b></h2>
<h3><b>Anamnese</b></h3>
<p>Bei dem hier vorliegenden Fall handelt es sich um einen 5-jährigen Jungen, der sich beim Eishockeyspielen eine Tibiaschaft-Fraktur im mittleren Drittel zuzog und danach lediglich mit Schmerzmitteln (Ibuprofen), einer Overknee-Gipsschiene und vollständiger Entlastung behandelt wurde. Er sollte unter keinen Umständen belasten, damit sich die Fraktur nicht verschieben könne. Außerdem wurden in 4 Wochen 5 x (!) Röntgenbilder angefertigt. Obwohl das letzte Röntgenbild vom 21.06.2024 weiter keinerlei Heilungstendenz des Knochens zeigte, sollte diese Art der Therapie weitergeführt werden. Als mir der kleine Patient nach diesen 4 Wochen vorgestellt wurde, hatte sich bereits ein Schmerzsyndrom eingestellt. Der Junge hatte stärkste Schmerzen, panische Angst vor Berührung und dem Gedanken, das Bein in irgendeiner Form zu belasten.</p>
<h3><b>Befund<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h3>
<p>Am 21.06.2024 stellt sich ein sehr ängstlicher 5-jähriger Junge vor, der vom Vater getragen wird, da er „nicht auftreten“ dürfe. Es zeigt sich immer noch eine diskrete Schwellung im Bereich der Fraktur mit bereits starkem Berührungsschmerz, an Auftreten ist nicht zu denken. Bei wirklich schwierigen Untersuchungsbedingungen ist zumindest zu erörtern, dass es keine neurologischen Auffälligkeiten gibt. Beide Knöchel sind offen, wie bei einem Ulcus, bedingt durch die Reibung, die durch die angelegte Schiene erzeugt wurde. Auch hier sehr deutliche Schmerzen bei jeder Berührung der Umgebung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<figure id="attachment_19831" aria-describedby="caption-attachment-19831" style="width: 755px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-19831" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-1024x553.jpg" alt="" width="755" height="408" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-1024x553.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-300x162.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-768x415.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-1536x829.jpg 1536w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-150x81.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-450x243.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225-1200x648.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller2_saez0225.jpg 1600w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption id="caption-attachment-19831" class="wp-caption-text">Röntgenbild vom 21.06.2024</figcaption></figure>
<h3><b>Therapie</b></h3>
<p>Da der Junge unter solch starken Schmerzen bei leichtester Belastung und Berührung litt, war zunächst natürlich nur eine schmerzfreie (und möglichst schnell schmerzlindernde) Therapieform möglich. Deshalb entschieden wir uns für die Kernspinresonanztherapie (MBST), da diese schmerzfrei und nebenwirkungsfrei ist und sowohl oft zu einer raschen Schmerzlinderung als auch zu einer positiven Beeinflussung des Knochenstoffwechsels bzw. dessen Architektur führt. Aufgrund der ausgeprägten Schmerzen und des leider verlorengegangenen Vertrauens zu Ärzten erfolgte ein sehr ausführliches Therapieplanungsgespräch (unterstützt auch durch Zuhilfenahme von 3 Clownsnasen, siehe Foto), sodass wir die Therapie zum Start mit MBST schließlich am selben Tag noch beginnen konnten (21.06.2024). Hier ist noch festzuhalten, dass es sich bei Kindern immer um einen off label-use handelt, da die Kernspinresonanztherapie offiziell erst ab 18 Jahren zugelassen ist. Aus meinen und anderen bisherigen Behandlungen wissen wir allerdings, dass MBST auch bei Kindern nicht nur nebenwirkungsfrei, sondern auch effektiv und schmerzfrei ist.</p>
<p>Entsprechend wurde vor der Behandlung ein sehr ausführliches Aufklärungs­gespräch mit unserem kleinen Patienten und beiden Eltern durchgeführt und der ausdrückliche Wunsch zu dieser Behandlung schriftlich dokumentiert und von beiden Eltern unterschrieben. Außerdem kamen noch Hochenergie-Lasertherapie und hyperbare CO2-Cryo­therapie dazu, da diese ebenfalls schmerzfrei durchgeführt werden können und schmerzlindernd und entzündungshemmend sind.</p>
<p>Die MBST wurde als 9er Knochen-Behandlungskarte mit dem MBST Arthro Spin Flex-Gerät gemacht. Alle weiteren Therapien (ESWT, Laser, Cryo) wurden mit den gleichen Geräten und Verbänden wie bei Fall 1 durchgeführt, nur dass in diesem Fall auf die fokussierte ESWT verzichtet wurde, da wissenschaftlich erwiesen ist, dass die radiale ESWT bei z. B. Pseudarthrosen genauso gut wirkt, wie die fokussierte ESWT, wenn die Brüche oberflächlich sind. Natürlich substituierten wir bei dem Jungen Vitamin D3 und K2 (Natugena Lipo Vitamine Forte 1000, 1 Tr. / Tag zu einer Mahlzeit), Omega3-Kaugeleedrops (von Norsan) 3 St. / Tag und Traumeel (Fa. Heel) 3 x 2 Tbl.</p>
<h3><b>Verlauf</b></h3>
<p>Durch diese Maßnahmen kam es zu einer sehr raschen Beschwerdebesserung, schon nach 3 Tagen (also nach 3 x MBST, Laser, Cryo) konnte der Junge bereits wieder schmerzfrei im Walker einige Schritte gehen, nach 5 Tagen im Walker bereits frei laufen, nach 3 Wochen sogar schon wieder Fußball spielen und nach 5 Wochen wieder voll Eis­hockey spielen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-19834" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-1024x550.jpg" alt="" width="755" height="406" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-1024x550.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-300x161.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-768x413.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-1536x826.jpg 1536w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-150x81.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-450x242.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225-1200x645.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/06/Stiller3_saez0225.jpg 1600w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px" /></p>
<h2><b>Fazit</b></h2>
<p>MBST ist eine effektive, schmerzlose, nebenwirkungsfreie und perfekt kombinierbare Therapieoption, die sowohl schmerzlindernd, anti-inflammatorisch als auch regenerativ in jeder einzelnen Behandlung wirkt. Durch die Kombination aus MBST, Stoßwellentherapie, Hochenergie-Lasertherapie, moderner, intensiver Kältetherapie und individuell auf den Patienten zugeschnittener oraler Einnahme von z. B. Vitamin D3 + K2, Omega 3-FS, Phytopharmaka wie dem Phytoshake Berry Deluxe, Enzym-Kombinationstherapie (z. B. Wobenzym) und Traumeel lässt sich auch bei so ausgeprägten Befunden und Schmerzen wie in diesen beiden dargestellten Fällen ein sehr zufriedenstellendes, belastungsstabiles und auch rasches Ergebnis im Hinblick auf Schmerzfreiheit, Heilung und Return-to-Competition erreichen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Ausblick</b></h2>
<p>Zukünftig muss aus meiner Sicht die Kernspinresonanztherapie (MBST) in der individuellen, regenerativen Kombinationstherapie von Profi- und Hobbysportlern, aber auch gerade Kindern eine viel wichtigere Rolle spielen. Die Möglichkeiten, die diese schmerz- und nebenwirkungsfreie, aber hocheffektive Behandlungsmethode uns eröffnet, sind noch nicht mal im Ansatz endgültig bekannt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ShockWave Therapy –  muscle injuries and tendinopathies</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/19381/shockwave-therapy-muscle-injuries-and-tendinopathies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Schmitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 08:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
		<category><![CDATA[INT 25]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=19381</guid>

					<description><![CDATA[Have you also noticed that reports of successful therapy in professional athletes are presented at almost all events on sports medicine (congresses, symposia, continuing education events, etc.), but almost never [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Have you also noticed that reports of successful therapy in professional athletes are presented at almost all events on sports medicine (congresses, symposia, continuing education events, etc.), but almost never in the context of clinical studies? There are many understandable reasons for this, but our knowledge of optimized therapies for these patients remains limited as a result.</b></p>
<p>So I was all the more delighted when <a href="https://www.javiercrupnik.com.ar/">Javier Crupnik</a> from Buenos Aires, Argentina, approached me a few years ago to ask if I would be willing to co-supervise his doctoral thesis in sports medicine. Javier Crupnik is not just anyone; among other things, he was the head physiotherapist for Argentina&#8217;s men&#8217;s national volleyball team. His many contacts in professional Argentinian sports enabled him to treat players from a prominent club in the province of Buenos Aires who had suffered acute type 3b hamstring injuries according to Müller-Wohlfahrt, as part of a randomized controlled study. All patients were at the level of US college athletes and had received scholarships for their studies, for example.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Now we really wanted to know: what can <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/electro-medical-systems-gmbh/" target="_blank" rel="noopener">radial extracorporeal shockwave therapy (rESWT)</a> (3 times a week, a total of 9 therapy sessions) achieve as an add-on to an absolute high-end physiotherapy and rehabilitation programme for such injuries? It is certainly no secret that the con­ditions in Buenos Aires are much more difficult than here in Germany.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Thanks to generous funding from <a href="https://sportaerztezeitung.com/author/erbeldinger-robert/">Robert Erbeldinger</a> (sportärztezeitung; Mainz, Germany) and Berthold Nickl (PRO Profil Gesellschaft für individuelles Karriere­management mbH; Putzbrunn near Munich, Germany), we were able to conduct the study at an extremely high level.</p>
<p>And we were not disappointed. A mean time to return to sport of 28.3 ± 4.5 days (mean ± standard deviation), achieved only by the high-end physiotherapy and rehabilitation programme, had not yet been reported in the international lite­rature; many reported mean times to return to sport are sometimes signi­ficantly higher. And here, rESWT was even able to improve on this, reducing the mean time to return to sport to 25.4 ± 3.5 days. rESWT did not replace physiotherapy and the rehabilitation programme, but rather complemented it in a meaningful way.</p>
<p>Now, one could argue that the reduction of the mean time to return to sport by three days is not really significant and that the additional effort for the rESWT can be saved. In many cases, however, every single day counts (again for different reasons), and for an athlete&#8217;s annual salary of $250,000 or more, the additional expense of rESWT is also financially worthwhile for the club. It was a great time with Javier and we all say ‘Buenos días Argentina y gracias al Dr. Crupnik!’</p>
<p>Another study discussed here was much less spectacular, but certainly of equal relevance, albeit for a completely different patient group. In patients with tendino­pathies of the supraspinatus tendon, in which partial tears have already formed, various physical measures, such as interference current therapy, short-wave diathermy and magnetic therapy, are often used, with good results. The main disadvantage of these therapies is the amount of work involved. So colleagues from the best medical school in China (Shanghai Jiao Tong University School of Medicine) approached me with the question of whether rESWT could help here – and it could. With 6 x rESWT (once a week for 5 minutes each time) the colleagues in Shanghai were able to achieve better results than with 30 x physical therapy (5 x per week for 45 minutes each time). In other words: treatment duration was reduced by 98 % and yet a better result was achieved&#8230; especially in China, but perhaps also for us, such improvements in treatment efficiency are of enormous importance.</p>
<h2><b>Combined shock wave therapy for acute injury to the thigh muscle (type 3b)</b></h2>
<p>In this controlled study of 36 semi-professional athletes (football, hockey, rugby), the hypothesis was tested that radial extracorporeal shock wave therapy (rESWT) + specific rehabilitation programme (RP) is more effective than sham rESWT + RP for acute hamstring injuries (type 3b). The results showed that the median time frame for return to sport was 25.4 days for the rESWT group and 28.3 days for the sham group, with the difference being statistically significant (p = 0.037). Both groups had similar satisfaction scores and only one patient from each group suffered a re-injury during the six-month follow-up period.</p>
<ul>
<li>Radial ESWT combined with a specific rehabilitation program (rESWT + RP) is more effective than sham rESWT + RP for acute hamstring muscle complex injury type 3b: a randomized, controlled trial</li>
<li>Javier Crupnik, Santiago Silveti, Natalia Wajnstein, Alejandro Rolon, Tobias Wuerfel, Peter Stiller, Antoni Morral, John P. Furia, Nicola Maffulli, Christoph Schmitz</li>
<li>medRxiv 2025.01.03.24319763; doi: https://doi.org/10.1101/2025.01.03.24319763</li>
</ul>
<h2><b>Radial extracorporeal shock wave therapy for rotator cuff injuries</b></h2>
<p>In this study, 60 patients with rotator cuff injuries without complete tears were randomly assigned to either radial extracorporeal shock wave therapy (rESWT) or treatment with physical therapy methods (PTMs). The results showed that the rESWT group had significantly higher ASES total scores and lower VAS pain scores compared to the PTM group at 6 and 12 weeks post-treatment initiation. rESWT also resulted in a significant reduction in the thickness of the supraspinatus tendon and an increase in the acromiohumeral distance. This study suggests that rESWT is a more effective treatment method, which is also accompanied by a drastic reduction in treatment time.</p>
<ul>
<li>Radial extracorporeal shock wave therapy is more effective than a combination of physical therapy modalities for rotator cuff injury: a randomized controlled trial</li>
<li>Zheng Wang, Lan Tang, Ni Wang, Lihua Huang, Christoph Schmitz, Jun Zhou, Yingjie Zhao, Kang Chen, Yanhong Ma</li>
<li>medRxiv 2025.01.07.25320065; doi: https://doi.org/10.1101/2025.01.07.25320065</li>
</ul>
<h2><b>Radial extracorporeal shock wave therapy for Achilles tendinopathy</b></h2>
<p>Radial extracorporeal shock wave therapy (rESWT) is an established treatment for Achilles tendinopathy. A recent investigation reported that the addition of rESWT to a specific training programme did not result in significant improvements in pain and function compared to placebo treatment. The main criticism of the authors is that the energy density of the radial extracorporeal shock waves generated with the rESWT device used in this study (ope­rated at air pressure between 2 and 5 bar at 10 Hz frequency) was too low to achieve positive clinical results. Thus, the recent study by Alsulaimani and colleagues discussed here may not fully reflect the effect of rESWT, and it is suggested that further studies be conducted to investigate the energy flux density (EFD) of the rESWT device used by Alsulaimani and colleagues.</p>
<ul>
<li>Radial Extracorporeal Shock Wave Therapy for Insertional Achilles Tendinopathy: Energy Matters.</li>
<li>Schmitz, C.; Crupnik, J.; Morgan, D.; Silk, E.; Maffulli, N.; Morral, A.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Clin Rehabil. 2025 Feb 21:2692155251321013. Epub ahead of print.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Patella tip syndrome</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/19520/patella-tip-syndrome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2025 07:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
		<category><![CDATA[INT 25]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=19520</guid>

					<description><![CDATA[The patient (28 years old, professional ice hockey player, forward) presents with acute pain at the tip of the patella, which has been present for about five weeks. The symptoms [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>The patient (28 years old, professional ice hockey player, forward) presents with acute pain at the tip of the patella, which has been present for about five weeks. The symptoms occurred during intensive training weeks and the play-off phase. He reports pain (VAS 7 / 10) under load, e.g. during training, when sitting with bent legs and night pain. In the treatment history, he received several cortisone injections to reduce/control pain during the play-offs.</b></p>
<p><b>Diagnosis </b>After a thorough functional diagnosis and imaging procedures, patellar ten­dinitis (jumper&#8217;s knee) was diagnosed.</p>
<p><b>Treatment plan </b>Due to the previous cortisone injections, an alternative form of therapy was sought to alleviate the symptoms and support healing. However, the possibi­lity of using shockwave therapy was ruled out because it is contraindicated within six weeks of a cortisone injection.</p>
<p><b>1. HIGH PEAK POWER LASER THERAPY</b></p>
<ul>
<li>Goal: Reduction of inflammation and pain relief.</li>
<li>Application: The laser is positioned on the affected area. Daily sessions (5 x) of 19 minutes</li>
</ul>
<p>Anti-inflammatory treatment protocol (<a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/electro-medical-systems-gmbh/">EMS 905 nm High Peak Power Laser</a>):</p>
<p>1. Wavelength: the 905 nm wavelength is in the near infrared range and is the best compromise with the least absorption in the tissue.</p>
<p>2. Application: Laser therapy is used for pain relief (Mezawa et al.; Arch Oral Biol 1988;33:693–694), inflammation reduction (Bjordal et.al; Br J Sports Med 2006;40:76–80) and in combination with other therapeutic procedures (e.g. shockwave therapy).</p>
<p><b>2. NUTRITIONAL SUPPLEMENTS Phytopharmaceuticals</b></p>
<ul>
<li>Aim: to improve tissue regeneration and reduce inflammation.</li>
<li>How to use: 1 x daily, mix one shake with 10 g of powder  in 200 ml of water (<a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13780/phytoshake-phytogene-ernaehrung/">Insumed PHYTOSHAKE mit Curcumin, Boswellia und Bromelain</a>)</li>
</ul>
<p>1. Anti-inflammatory effect: <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/15026/epigenetische-wirksamkeit-von-curcumin/">Curcumin</a> has been shown to have anti-inflammatory properties that help reduce swelling and pain associated with sports injuries.</p>
<p>2. Pain relief: Due to its anti-inflammatory properties, curcumin can also help relieve pain. It can reduce the need for painkillers and provide a natural alternative for treating pain.</p>
<p>3. Support healing: Curcumin promotes the healing processes in the body by supporting the regeneration of tissue and cells. This can speed up the reco­very process after injuries and make it easier to return to sport.</p>
<p>4. Antioxidant properties: Curcumin acts as an antioxidant and can help reduce oxidative damage to cells that can result from injuries and inflammation.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Outcome</b></h2>
<p>After one week of combined therapy, the player reported significant pain relief (VAS 1 / 10). A follow-up examination showed a significant reduction in the signs of inflammation in the affected area. In close consultation with the athletic trainer, he was able to return to full training and then full return to competition without pain. The intake of the nutritional supplement was continued (a total of 30 shakes).</p>
<h2><b>Conclusion</b></h2>
<p>The combination of <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/electro-medical-systems-gmbh/">High Peak Power Lasertherapie</a> and <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13780/phytoshake-phytogene-ernaehrung/">PHYTOSHAKE</a> proved to be an effective and conservative treatment method for patellar tip syndrome for the athlete. This treatment protocol enabled a faster recovery and return to competitive sports.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stoßwellentherapie – Muskelverletzungen und Tendinopathien</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/18987/18987/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Schmitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 09:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[01/25]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=18987</guid>

					<description><![CDATA[Ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, dass bei fast allen Veranstaltungen zur Sportmedizin (Kongresse, Symposien, Fortbildungsveranstaltungen etc.) über Therapieerfolge bei Profisportlerinnen bzw. -sportlern berichtet wird, aber fast nie im Kontext [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, dass bei fast allen Veranstaltungen zur Sportmedizin (Kongresse, Symposien, Fortbildungsveranstaltungen etc.) über Therapieerfolge bei Profisportlerinnen bzw. -sportlern berichtet wird, aber fast nie im Kontext von klinischen Studien? Dafür gibt es viele nachvollziehbare Gründe, aber unser Wissen über optimierte Therapien bei diesen Patientinnen bzw. Patienten bleibt dadurch limitiert.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Umso größer war meine Freude, als <a href="https://www.javiercrupnik.com.ar/">Javier Crupnik</a> aus Buenos Aires / Argentinien vor einigen Jahren mit der Frage an mich herangetreten ist, ob ich bei seiner Doktorarbeit in der Sportmedizin als Co-Supervisor dabei sein könnte. Nun ist Javier Crupnik nicht irgendwer; er war u. a. der leitende Physiotherapeut der Herren-Volleyballnationalmannschaft Argentiniens. Seine vielfälti­gen Kontakte in den argentinischen Profisport haben es ihm dann ermöglicht, Spielerinnen und Spieler eines prominenten Vereins in der Provinz Buenos Aires, die akute Verletzungen der ischiokruralen Muskulatur des Typs 3b nach Müller-Wohlfahrt erlitten hatten, im Rahmen einer randomisiert-kontrollierten Studie zu behandeln. Alle Patientinnen bzw. Patienten waren auf dem Niveau US-amerikanischer College-Athletinnen bzw. -Athlethen und hatten z. B. Stipendien für ihr Studium.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nun wollten wir es wirklich wissen: was kann eine <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/electro-medical-systems-gmbh/">radiale Stoßwellentherapie (rESWT)</a> (3 x pro Woche, insgesamt 9 Therapiesitzungen) bei derartigen Verletzungen als add-on zu einem absoluten high-end Physiotherapie- und Rehabilitationsprogramm bewirken? Es ist sicher kein Geheimnis, dass die Bedingungen in Buenos Aires ungleich schwerer sind als bei uns in Deutschland. Dank großzügiger Förderung durch <a href="https://sportaerztezeitung.com/author/erbeldinger-robert/">Robert Erbeldinger</a> (sportärztezeitung; Mainz) und Berthold Nickl (PRO Profil Gesellschaft für individuelles Karrieremanagement mbH; Putzbrunn bei München) konnten wir die Studie aber auf extrem hohem Niveau durchführen.</p>
<p>Und wir wurden nicht enttäuscht. Eine mittlere time to return to sport von 28,3 ± 4,5 Tage (Mittelwert ± Standard­abweichung), erzielt nur durch das high-end Physiotherapie- und Rehabilitationsprogramm, war bisher in der internationalen Literatur nicht berichtet worden; viele berichtete mittlere times to return to sport liegen teilweise wesentlich höher. Und die rESWT konnte hier sogar noch „einen drauflegen“ und drückte die mittlere time to return to sport auf 25,4 ± 3,5 Tage. Die rESWT hat die Physiotherapie und das Rehabilitationsprogramm also keinesfalls ersetzt, sondern sinnvoll ergänzt.</p>
<p>Nun kann man argumentieren, dass die Verkürzung der mittleren time to return to sport um drei Tage nicht wirklich wesentlich ist und man sich den zusätzlichen Aufwand für die rESWT auch sparen kann. In vielen Fällen geht es aber (wiederum aus unterschiedlichen Gründen) um jeden einzelnen Tag, und ab einem Jahresgehalt der Athletin bzw. des Athleten von 250.000 US$ oder Euro lohnt sich der zusätzliche Aufwand für die rESWT für den Verein auch finanziell. Es war eine tolle Zeit mit Javier und wir alle sagen „Buenos días Argentina y gracias al Dr. Crupnik!“</p>
<p>Eine weitere hier besprochene Studie war weitaus weniger spektakulär, aber durchaus von gleicher Relevanz, wenn auch für eine völlig andere Patientengruppe. Bei Patienten mit Tendinopa­thien der Supraspinatussehne, bei denen sich bereits Teilrisse gebildet haben, kommen oftmals verschiedene phy­sikalische Maßnahmen, wie z. B. Interferenzstromtherapie, Kurzwellendiathermie und Magnettherapie zum Einsatz, was auch gut wirkt. Der größte Nachteil dieser Therapien ist der zu betreibende Aufwand. Also sind Kolleginnen und Kollegen der besten Medical School in China (Shanghai Jiao Tong University School of Medicine) mit der Frage an mich herangetreten, ob die rESWT hier Abhilfe schaffen kann – und sie konnte. Mit 6 x rESWT (einmal pro Woche mit je 5 Minuten Behandlungsdauer) konnten die Kolleginnen und Kollegen in Shanghai ein besseres Ergebnis erzielen als mit 30 x physikalischer Therapie (5 x pro Woche mit je 45 Minuten Behandlungsdauer). Mit anderen Worten: Behandlungsdauer rechnerisch um 98 % reduziert und trotzdem ein besseres Ergebnis erzielt&#8230; gerade in China, aber vielleicht auch bei uns, sind derartige Verbesserungen der Behandlungsef­fi­zienz von enormer Bedeutung.</p>
<h2><b>Kombinierte Stoßwellentherapie bei akuter Verletzung des Oberschenkelmuskels (Typ 3b)</b></h2>
<p>In dieser kontrollierten Studie mit 36 semi-professionellen Sportlern (Fußball, Hockey, Rugby) wurde die Hypothese getestet, dass eine radiale extrakorporale Stoßwellentherapie (rESWT) + spezifisches Rehabilitationsprogramm (RP) effektiver ist als eine Schein (sham) rESWT + RP bei akuten Verletzungen des Oberschenkelmuskels (Typ 3b). Die Ergebnisse zeigten, dass der mediane Zeitrahmen für die Rückkehr zum Sport 25,4 Tage für die rESWT-Gruppe und 28,3 Tage für die Sham-Gruppe betrug, wobei der Unterschied statistisch signifikant war (p  =  0,037). Beide Gruppen hatten ähnliche Zufriedenheitswerte und nur ein Patient aus jeder Gruppe erlitt eine erneute Verletzung während der sechsmonatigen Nachbeobachtungszeit.</p>
<ul>
<li>Radial ESWT combined with a specific rehabilitation program (rESWT + RP) is more effective than sham rESWT + RP for acute hamstring muscle complex injury type 3b: a randomized, controlled trial</li>
<li>Javier Crupnik, Santiago Silveti, Natalia Wajnstein, Alejandro Rolon, Tobias Wuerfel, Peter Stiller, Antoni Morral, John P. Furia, Nicola Maffulli, Christoph Schmitz</li>
<li>medRxiv 2025.01.03.24319763; doi: https://doi.org/10.1101/2025.01.03.24319763</li>
</ul>
<h2><b>Radiale extrakorporale Stoßwellentherapie bei Rotatorenmanschetten­verletzungen</b></h2>
<p>In der Studie wurden 60 Patienten mit Rotatorenmanschettenverletzungen ohne vollständigen Riss randomisiert entweder zur radialen extrakorporalen Stoßwellentherapie (rESWT) oder zur Behandlung mit physikalischen Therapieverfahren (PTMs) zugewiesen. Die Ergebnisse zeigten, dass die rESWT-Gruppe signifikant höhere ASES-Score und niedrigere VAS-Schmerzwerte im Vergleich zur PTM-Gruppe nach 6 und 12 Wochen aufwies. Die rESWT führte auch zu einer signifikanten Reduktion der Dicke der Supraspinatussehne und einer Erhöhung des acromiohumeralen Abstands. Die Studie legt nahe, dass rESWT eine effektivere Behandlungsmethode ist, die zudem mit einer drastischen Reduktion der Behandlungszeit einhergeht.</p>
<ul>
<li>Radial extracorporeal shock wave therapy is more effective than a combination of physical therapy modalities for rotator cuff injury: a randomized controlled trial</li>
<li>Zheng Wang, Lan Tang, Ni Wang, Lihua Huang, Christoph Schmitz, Jun Zhou, Yingjie Zhao, Kang Chen, Yanhong Ma</li>
<li>medRxiv 2025.01.07.25320065; doi: https://doi.org/10.1101/2025.01.07.25320065</li>
</ul>
<h2><b>Radiale extrakorporale Stoßwellentherapie bei Achillessehnentendinopathie</b></h2>
<p>Die Studie hebt hervor, dass die radiale extrakorporale Stoßwellentherapie (rESWT) eine etablierte Behandlungsmethode für Achillessehnentendinopathien darstellt. Eine aktuelle Untersuchung berichtete, dass die Hinzufügung von rESWT zu einem speziellen Trainingsprogramm keine signifikanten Verbesserungen in Bezug auf Schmerz und Funktion im Vergleich zu einer Placebo-Behandlung ergab. Der Hauptkritikpunkt der Autoren ist, dass die verwendete rESWT-Geräte-Energie wahrscheinlich zu niedrig war (Luftdruck zwischen 2 und 5 bar, 10 Hz Frequenz), um positive klinische Ergebnisse zu erzielen. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Studie von Alsulaimani et al. die Wirkung von rESWT möglicherweise nicht vollständig abbildet, und es wird angeregt, weitere Studien zur Untersuchung der Energieflussdichte (EFD) der Gerätetechnologien durchzuführen.</p>
<ul>
<li>Radial Extracorporeal Shock Wave Therapy for Insertional Achilles Tendinopathy: Energy Matters.</li>
<li>Schmitz, C.; Crupnik, J.; Morgan, D.; Silk, E.; Maffulli, N.; Morral, A.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Preprints 2025, 2025010896. https://doi.org/10.20944/preprints202501.0896.v1</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stoßwellentherapie in der Sportmedizin</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20236/stosswellentherapie-in-der-sportmedizin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2025 12:33:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=20236</guid>

					<description><![CDATA[Bereits seit 2011 erfolgte die systematische Anwendung bei zahlreichen Bundesligavereinen als eine strukturierte Integration physikalischer Therapieformen (u. a. Stoßwelle, Laser, Elektrotherapie) in das funktionelle Rehabilitationskonzept bei Muskelverletzungen. Diese Vorgehensweise wurde in enger [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Bereits seit 2011 erfolgte die systematische Anwendung bei zahlreichen Bundesligavereinen als eine strukturierte Integration physikalischer Therapieformen (u. a. Stoßwelle, Laser, Elektrotherapie) in das funktionelle Rehabilitationskonzept bei Muskelverletzungen. Diese Vorgehensweise wurde in enger Zusammenarbeit zwischen den med. Abteilungen aufgebaut und im Rahmen med. Fortbildungen kontinuierlich vermittelt. Ein kürzlich veröffentlichtes Education-Video (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=q4l46NT0FtA&amp;t=98s">https://www.youtube.com/watch?v=q4l46NT0FtA&amp;t=98s</a>) dokumentiert die klinische Umsetzung dieser Therapiekombination im sportmedizinischen Alltag und unterstreicht die Notwendigkeit, physikalische Verfahren gezielt, indikationsbezogen und qualitätsgesichert einzusetzen. Im Video wird dies am Beispiel des 1. FSV Mainz 05 mit der medizinischen Abteilung, externen Partnern und in Zusammenarbeit mit der sportärztezeitung aufgezeigt (Steffen Tröster, PD Dr. Stefan Mattyasovszky, Christoph Rohrbeck, Univ.-Prof. Dr. Christoph Schmitz, Robert Erbeldinger, Christian Seeberger).</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Einen 2015 veröffentlichten Sonderdruck der medicalsportsnetwork zur Thematik finden Sie <a href="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/08/16-11-2015_MSN_ExtraPrint_DE.pdf" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Patella­spitzensyndrom</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/18113/patellaspitzensyndrom-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2024 09:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[04/24]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=18113</guid>

					<description><![CDATA[Der Spieler (28 Jahre, Eishockey-Profi, Stürmer) präsentiert sich mit akuten Schmerzen im Bereich der Patellaspitze, die seit etwa fünf Wochen bestehen. Die Beschwerden traten in intensiven Trainingswochen und der Play [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Spieler (28 Jahre, Eishockey-Profi, Stürmer) präsentiert sich mit akuten Schmerzen im Bereich der Patellaspitze, die seit etwa fünf Wochen bestehen. Die Beschwerden traten in intensiven Trainingswochen und der Play Off Phase auf. Er berichtet über Schmerzen (VAS 7 / 10) bei Belastung z. B. Training, beim Sitzen mit angewinkelten Beinen und Nachtschmerz.<br />
In der Behandlungshistorie erhielt er mehrere Kortisoninjektionen zur Schmerzreduktion/-kontrolle während der Saisonendphase (Play Offs).</b></p>
<p><b>Diagnose </b>Nach einer gründlichen Funktionsdiagnostik und bildgebenden Verfahren wurde ein Patellaspitzensyndrom (Jumper‘s Knee) diagnostiziert.</p>
<p><b>Behandlungsplan</b> Aufgrund der vorangegangenen Kortisoninjektionen wurde eine alternative Therapieform gesucht, um die Beschwerden zu lindern und die Heilung zu unterstützen, jedoch wurde die Durchführung einer möglichen Anwendung der Stoßwellentherapie ausgeschlossen, da diese sechs Wochen nach Kortisoninjektion als Kontraindikation gilt.</p>
<p><b>1. HIGH PEAK POWER LASERTHERAPIE</b></p>
<ul>
<li>Ziel: Reduktion der Entzündung und Schmerzlinderung.</li>
<li>Anwendung: Der Laser wird auf die betroffene Stelle positioniert. Tägliche Sitzungen (5 x) á 19 min</li>
</ul>
<p>Antiinflamatorisches Behandlungsprotokoll (<a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/electro-medical-systems-gmbh/">EMS 905 nm High Peak Power Laser</a>):</p>
<p>1. Wellenlänge: Die 905 nm Wellenlänge liegt im nahen Infrarotbereich und ist der beste Kompromiss mit am wenigsten Absorption im Gewebe.</p>
<p>2. Anwendung: Die Lasertherapie wird zur Schmerzlinderung (Mezawa et al.; Arch Oral Biol 1988;33:693 – 694), Entzündungsreduktion (Bjordal et.al; Br J Sports Med 2006;40:76 – 80) und in Kombination anderer therapeutischer Verfahren (z. B. Stoßwellentherapie) eingesetzt.</p>
<p><b>2. NAHRUNGSERGÄNZUNG PHYTOPHARMAKA</b></p>
<ul>
<li>Ziel: Verbesserung der Gewebe­regeneration und Reduzierung von Entzündungen.</li>
<li>Anwendung: 1 x täglich einen Shake mit 10 g Pulver (<a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13780/phytoshake-phytogene-ernaehrung/">Insumed PHYTOSHAKE mit Curcumin, Boswellia und Bromelain</a>) in 200 ml Wasser.</li>
</ul>
<p>1. Entzündungshemmende Wirkung: <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/15026/epigenetische-wirksamkeit-von-curcumin/">Curcumin</a> hat nachweislich entzündungshemmende Eigenschaften, die helfen, Schwellungen und Schmerzen bei Sportverletzungen zu reduzieren.</p>
<p>2. Schmerzlinderung: Durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften kann Curcumin auch zur Schmerzlinderung beitragen. Es kann die Notwendigkeit von Schmerzmitteln verringern und eine natürliche Alternative zur Behandlung von Schmerzen bieten.</p>
<p>3. Unterstützung der Heilung: Curcumin fördert die Heilungsprozesse im Körper, indem es die Regeneration von Gewebe und Zellen unterstützt. Dies kann den Genesungsprozess nach Verletzungen beschleunigen und die Rückkehr zum Sport erleichtern.</p>
<p>4. Antioxidative Eigenschaften: Curcumin wirkt als Antioxidans und kann helfen, oxidative Schäden an den Zellen zu reduzieren, die durch Verletzungen und Entzündungen entstehen können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Outcome</b> Nach einer Woche der kombinierten Therapie berichtete der Spieler von einer signifikanten Schmerzlinderung (VAS 1 / 10). Eine Nachuntersuchung zeigte eine deutliche Reduktion der Entzündungszeichen in der betroffenen Region. Er konnte schmerzfrei in enger Absprache mit dem Athletiktrainer in die Belastung bis hin zur vollständigen Return-To Competition erreichen. Die Einnahme der Nahrungsergänzung wurde fortgesetzt (insgesamt 30 Shakes).</p>
<h2><b>Fazit</b></h2>
<p>Die Kombination aus <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/electro-medical-systems-gmbh/">High Peak Power Lasertherapie</a> und <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13780/phytoshake-phytogene-ernaehrung/">PHYTOSHAKE</a> erwies sich als effektive und konservative Behandlungsmethode für das Patellaspitzensyndrom für den Athleten. Dieses Behandlungsprotokoll ermöglichte eine schnellere Genesung und Rückkehr zum Wettkampfsport.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Workshops 2025 – Stoßwellen- /Lasertherapie &#038; alternierende Verfahren</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/event/workshops-2025-stosswellen-lasertherapie-alternierende-verfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angie Sarka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Education]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?post_type=tribe_events&#038;p=17966</guid>

					<description><![CDATA[Unsere renommierte und innovative Fortbildungsreihe „Stoßwellen- / Lasertherapie &#38; alternierende Verfahren“ wird auch 2025  fortgeführt. Das erwartet Sie: In einem theoretischen Block erfahren Sie mehr über Hintergründe sowie technische Merkmale der einzelnen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere renommierte und innovative Fortbildungsreihe „Stoßwellen- / Lasertherapie &amp; alternierende Verfahren“ wird auch 2025  fortgeführt. Das erwartet Sie:</p>
<ul>
<li>In einem theoretischen Block erfahren Sie mehr über Hintergründe sowie technische Merkmale der einzelnen Geräte und Geräteklassen und erhalten einen integrativen Einblick in den Stand der Forschung und Wissenschaft, von aktuellen Evidence Based Level 1 klinischen Studien bis zu molekularen Wirkweisen und zurück in die Klinik zur Optimierung der Behandlung.</li>
<li>Für die Praxis: Guided education – geführte Ausbildung™. Lernen Sie direkt von Spezialisten,<br />
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<li>Mit <span dir="ltr" role="presentation"><a href="https://sportaerztezeitung.com/author/schmitz-christoph/">Univ.Prof. Dr.med. Christoph Schmitz </a></span>(LMU München) haben wir einen der weltweit am meisten profilierten akademischen Experten im Bereich ESWT als wiss. Leiter unserer Fortbildungsreihe.<br />
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</ul>
<p><strong><a href="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/11/StosswelleWS25.pdf" target="_blank" rel="noopener">Programm + Termine&#8230;</a></strong></p>
<p><b>Anmeldung<br />
</b><a href="mailto:academy@thesportgroup.de">academy@thesportgroup.de </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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