<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Psychologie Archive - sportärztezeitung</title>
	<atom:link href="https://sportaerztezeitung.com/category/rubriken/psychologie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://sportaerztezeitung.com/category/rubriken/psychologie/</link>
	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Feb 2026 10:31:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/08/cropped-s_icon_square@2x-32x32.png</url>
	<title>Psychologie Archive - sportärztezeitung</title>
	<link>https://sportaerztezeitung.com/category/rubriken/psychologie/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>5. Psychoneuroimmunologie-Kongresses (PNI) 2026</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/psychologie/21638/5-psychoneuroimmunologie-kongresses-pni-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. M. SC. Christian Schubert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 10:30:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=21638</guid>

					<description><![CDATA[Sehr verehrte Damen und Herren, es freut mich sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass zwischen dem 2. und dem 4. Oktober 2026 im Congress Innsbruck der 5. Kongress „Psychoneuroimmunologie im [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="fontstyle0">Sehr verehrte Damen und Herren,</span></p>
<p><span class="fontstyle0">es freut mich sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass zwischen dem 2. und dem 4. Oktober 2026 im Congress Innsbruck der <a href="https://www.psychoneuroimmunologie-kongress.at/">5. Kongress „Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens“</a> stattfinden wird. Das Motto diesmal: „Mensch beweg Dich!“.</span></p>
<p><span class="fontstyle0">Die Psychoneuroimmunologie, kurz PNI, ist eine faszinierende und aufstrebende Wissenschaftsdisziplin, die sich anschickt, gängige Ansichten von Gesundheit und Krankheit im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf zu stellen. Ein Bereich, der in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit verdient, ist die Sportmedizin.<br />
</span></p>
<p><span class="fontstyle0">Im Rahmen unseres 5. PNI-Kongresses werden eine Reihe von renommierten Referentinnen und Referenten der Sportmedizin, Sportpsychologie und Sportmedien versuchen, Antworten auf folgende Fragen zu geben: Wie wirkt sich stressbedingte Entzündung auf die Performance im Breiten- und Leistungssport aus? Wie kann man das Immunaltern durch Bewegung beeinflussen? Wie lässt sich durch „Prähabilitation“ der Heilungserfolg bei Sportverletzungen verbessern? Was macht ein Sportpsychologe im Leistungssport?<br />
</span></p>
<p><span class="fontstyle0">Das diesjährige Kongressmotto „Mensch beweg dich“ ist aber auch gesellschaftskritisch zu verstehen. Wie konnte der Sportler zum Instrument der Leistungsgesellschaft und damit zur Ware werden? Wie wird dieser Status medial gefördert und aufrechterhalten? Was braucht es in Zukunft, um wieder mehr Ganzheitlichkeit und Menschlichkeit in den (Leistungs)sport zu bringen.  </span><span class="fontstyle0">Kurz gesagt: Es wird auf dem 5. Kongress „Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens“ erneut um die entscheidende Frage gehen, nämlich wie der Materialismus in Medizin und Gesellschaft überwunden werden kann.</span></p>
<p><span class="fontstyle0">Immer mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens (u.a. Medizin, Psychologie, Psychotherapie, Heilpraktik) nahmen 2016, 2018, 2022 und 2024 an den ersten vier Kongressen „Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens“ in Innsbruck teil. Das steigende rege Interesse freut uns sehr und macht klar, dass der „Aufbruch in eine neue Medizin“ von vielen gewünscht wird und<br />
begleitet werden will. Mittlerweile hat unser Kongress ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschsprachigen Kongresslandschaft errungen, welches nicht zuletzt durch Ihr Interesse an unserem Thema begründet ist.<br />
</span></p>
<p><span class="fontstyle0">Ich lade Sie wie immer herzlich ein, nach Innsbruck ins Herz der Alpen zu kommen und dort auf dem 5. Kongress „Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens“ aufregende Tage ganzheitlicher Wissenschaft zu erleben.</span></p>
<p><span class="fontstyle0">Ihr Christian Schubert</span></p>
<p><a href="https://www.psychoneuroimmunologie-kongress.at/"> <span class="fontstyle0">www.psychoneuroimmunologie-kongress.at</span> </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8222;<span class="fontstyle0"><strong>PREHAB NEEDS YOU!“</strong><br />
</span><span class="fontstyle2">Wir freuen uns sehr, im Rahmen des </span><span class="fontstyle0">5. PsychoneuroimmunologieKongresses (PNI) 2026 in Innsbruck </span><span class="fontstyle2">(Leitung Prof. Dr. Dr. Christian Schubert), am Samstag, den 03.10.2026 einen Vortragsblock zum Thema „Prähabilitation und Psychoneuroimmunologie“ anzubieten. Als Kooperationspartner der Veranstaltung möchten wir Ihnen gemeinsam mit unseren Referenten zeigen, wie dies zusammenpasst. Referenten: Robert Erbeldinger, Dr. Alexander-Stephan Henze, Dr. Robert Percy Marshall, Prof. Dr. Götz Welsch, PD Dr. Felix Post</span></p>
<p>Ihr thesportgroup academy Team</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lebensqualität bei sportorthopädischen Verletzungen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/psychologie/21275/lebensqualitaet-bei-sportorthopaedischen-verletzungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 08:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=21275</guid>

					<description><![CDATA[Ziel der Studie war es, die Beeinträchtigung der Lebensqualität (QoL) durch unterschiedliche sportorthopädische Verletzungen vor chirurgischer Behandlung in Deutschland zu ermitteln. Die Analyse der Daten aus dem Deutschen Arthroskopieregister (DART) [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ziel der Studie war es, die Beeinträchtigung der Lebensqualität (QoL) durch unterschiedliche sportorthopädische Verletzungen vor chirurgischer Behandlung in Deutschland zu ermitteln. Die Analyse der Daten aus dem Deutschen Arthroskopieregister (DART) zeigt signifikante Unterschiede der QoL je nach betroffener Gelenkregion und Verletzungsart.</strong></p>
<p><em>Szymski D, Lutter C, Graeber S, Henze AS, Hinz M, Hirschmueller A, Niethammer T, Rath RM, Tischer T. Impairment in quality of life with different sport orthopaedic musculoskeletal injuries-A comprehensive analysis of the German arthroscopy register. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2025 Nov 18. doi: 10.1002/ksa.70205. Epub ahead of print. PMID: 41252607.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zusammenfassung:</strong></p>
<p>In dieser prospektiven Kohortenstudie wurden Daten von 9432 Patienten mit sportorthopädischen Verletzungen aus dem Deutschen Arthroskopieregister (DART) von November 2017 bis Januar 2025 ausgewertet. Die Lebensqualität wurde mittels EuroQol-Index (EQ) und visueller Analogskala (EQ-VAS) vor Operation erfasst. Die höchsten EQ-Werte wiesen Patienten mit Schulterverletzungen (Mittelwert 0,744 ± 0,22) auf, die niedrigsten Patienten mit Sprunggelenksverletzungen (0,692 ± 0,26). Auf der EQ-VAS-Skala waren Sprunggelenksverletzte am höchsten (66,30 ± 22,1), Hüftpatienten am niedrigsten (62,41 ± 19,9). Signifikante Unterschiede zwischen den Gelenkgruppen wurden bestätigt (p &lt; 0,001). Innerhalb der Verletzungstypen erzielten Patienten mit Meniskusläsionen und zukünftiger Resektion sowie mit erneuter Kreuzbandruptur die höchsten Lebensqualitätswerte, während Patellainstabilität und Ruptur des Hinteren Kreuzbands die geringsten Werte zeigten. Die Studie unterstreicht die deutliche Einschränkung der Lebensqualität bei sportorthopädischen Verletzungen, insbesondere vor chirurgischer Behandlung und empfiehlt eine stärkere Integration von Lebensqualitätsmessungen und psychischer Gesundheitsförderung in orthopädische Versorgung und Forschung, um ganzheitlichere, patientenorientierte Behandlungsstrategien zu gewährleisten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Konkret auf den Punkt:</strong></p>
<p>Da sportorthopädische Verletzungen nicht nur körperliche Funktionen, sondern auch das psychische Wohlbefinden &#8211; mental health und die damit gesundheitsbezogene Lebensqualität relevant beeinflussen, sollte die Versorgung frühzeitig um <strong>strukturierte, mentale und edukative Interventionen</strong> ergänzt werden. Hier möchten wir direkt ein Anegbot bieten und unsere Erfahrung aus der <a href="https://www.the-mind.org/the-mind/issue-7/opinion/">mind-body-medicine</a> integrieren zur direkten Anwendung:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weiterführender Content:</strong></p>
<p class="font-bold font-sans break-normal text-black mb-6 text-2xl lg:text-3xl leading-extra-tight"><a href="https://www.health.harvard.edu/pain/mindfulness-meditation-to-control-pain">Mindfulness meditation to control pain</a></p>
<p class="font-bold font-sans break-normal text-black mb-6 text-2xl lg:text-3xl leading-extra-tight"><a href="https://www.health.harvard.edu/mind-and-mood/six-relaxation-techniques-to-reduce-stress">Six relaxation techniques to reduce stress</a></p>
<p class="font-bold font-sans break-normal text-black mb-6 text-2xl lg:text-3xl leading-extra-tight"><a href="https://www.health.harvard.edu/mind-and-mood/relaxation-techniques-breath-control-helps-quell-errant-stress-response">Relaxation techniques: Breath control helps quell errant stress response</a></p>
<p><strong>Guided Education Videos:</strong></p>
<div id="watch7-content" class="watch-main-col">
<div>
<div id="watch7-content" class="watch-main-col">
<div>
<p class="style-scope ytd-watch-metadata"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1FoXWWtr6gc">Diaphragmatic breathing – Evidence-based relaxation techniques for health and recovery</a></p>
</div>
<div><a href="https://www.youtube.com/watch?v=uz9ib6BUCFk">Introduction to Guided Imagery in Sport Recovery</a></div>
</div>
</div>
<div></div>
</div>
<div id="content" class="style-scope ytd-app">
<div id="masthead-container" class="style-scope ytd-app">
<div id="ticker" class="style-scope ytd-masthead"></div>
<div id="interstitial" class="style-scope ytd-masthead"></div>
<div id="container" class="style-scope ytd-masthead">
<div id="start" class="style-scope ytd-masthead"></div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Social-Media-Detox und mentale Gesundheit junger Erwachsener</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/psychologie/21075/social-media-detox-und-mentale-gesundheit-junger-erwachsener/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 11:11:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=21075</guid>

					<description><![CDATA[In einer US-amerikanischen Kohortenstudie mit 417 jungen Erwachsenen (18–24 Jahre) wurde über 2 Wochen die Social-Media-Nutzung von Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und X objektiv erfasst. Im Anschluss konnten 295 Teilnehmer [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="elementor-element elementor-element-104970a elementor-widget elementor-widget-theme-post-content" data-id="104970a" data-element_type="widget" data-widget_type="theme-post-content.default">
<div class="elementor-widget-container">
<p>In einer US-amerikanischen Kohortenstudie mit 417 jungen Erwachsenen (18–24 Jahre) wurde über 2 Wochen die Social-Media-Nutzung von Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und X objektiv erfasst. Im Anschluss konnten 295 Teilnehmer eine freiwillige einwöchige Social-Media-Detox durchführen. Diese Reduktion der Nutzung führte zu einer signifikanten Abnahme der Symptome von Angst (-16,1%, Cohen d -0,44), Depression (-24,8%, Cohen d -0,37) und Schlaflosigkeit (-14,5%, Cohen d -0,44). Die Einsamkeit veränderte sich jedoch nicht signifikant. Verhaltensänderungen waren gering und zeigten eine leichte Zunahme der Verweildauer zu Hause sowie der Bildschirmzeit. Die Ergebnisse unterstreichen den potenziellen Nutzen einer kurzfristigen Reduktion der Social-Media-Nutzung zur Verbesserung jugendlicher psychischer Gesundheit, wobei die Nachhaltigkeit dieser Effekte und deren Verhaltenszusammenhänge weiterer Untersuchungen bedarf.</p>
<div class="citation-text"><em>Calvert E, Cipriani M, Dwyer B, Lisowski V, Mikkelson J, Chen K, Flathers M, Hau C, Xia W, Castillo J, Dhima A, Ryan S, Torous J. Social Media Detox and Youth Mental Health. JAMA Netw Open. 2025 Nov 3;8(11):e2545245. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2025.45245. PMID: 41284297; PMCID: PMC12645342.</em></div>
</div>
<div></div>
<div>Direkt zur <a href="https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2841773">STUDIE</a></div>
</div>
<div></div>
<div>Siehe in diesem Zusammenhang auch: <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/ozeanien/social-media-verbot-australien-in-kraft-100.html">Australien &#8211; <span class="article-head__headline--text"><span class="hyphenate">Social-Media-Verbot </span>für unter 16-Jährige in Kraft</span></a></div>
<div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Integrative Arthrose-Therapie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20867/integrative-arthrose-therapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Erbeldinger,&nbsp;Dr. med. Alexander-Stephan Henze&nbsp;,&nbsp;Prof. Dr. med. Götz Welsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 08:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[04/25]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=20867</guid>

					<description><![CDATA[Die überarbeitete S3-Leitlinie zur Gonarthrose [1] als wichtigste deutschsprachige Handlungsempfehlung hat gemischte Reaktionen hervorgerufen und im Hinblick auf die empfohlenen Therapieverfahren reichlich Anlass zur Diskussion geboten [2, 3]. Beim aufmerksamen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die überarbeitete <a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/187-050">S3-Leitlinie zur Gonarthrose</a> [1] als wichtigste deutschsprachige Handlungsempfehlung hat gemischte Reaktionen hervorgerufen und im Hinblick auf die empfohlenen Therapieverfahren reichlich Anlass zur Diskussion geboten [2, 3].</b></p>
<p>Beim aufmerksamen Lesen fallen jedoch bereits in der Kurzfassung folgende „starke“ Empfehlungen auf, denen in diesem Beitrag besondere Beachtung geschenkt werden soll:</p>
<p>„Für eine nachhaltigere Gesundheitsversorgung empfehlen wir die: […]</p>
<ul>
<li>Förderung umweltfreundlicher Lebensstile: Aufklärung und Beratung zu pflanzenbasierter Ernährung, aktiver Mobilität (wie Gehen und Radfahren) und nachhaltigen Alltagspraktiken.</li>
<li>Priorisierung ressourcensparender Behandlungsoptionen (bei ­Gleichwertigkeit der Therapie): Empfehlung nicht operativer Maßnahmen wie Bewegungs­therapie, Verhaltensanpassung und Gewichtsmanagement, bevor invasive Verfahren in Betracht gezogen werden.“ [1]</li>
</ul>
<p>Neben der Förderung eines aktiven Lebensstils mit Fokus auf Mobilität (z. B. Gehen und Radfahren im Alltag, Treppensteigen statt Aufzugfahren) kommt der Bewegungstherapie als evidenz­basierter Behandlungsmethode eine unstrittig grundlegende Bedeutung zu, der nun in der Versorgungspraxis endlich Rechnung getragen werden sollte. Doch wie genau sollte diese Bewegungstherapie aussehen? Um diesem originär sportmedizinischen und zugleich hoch translationalen Bereich mehr Kontur zu verleihen, lohnt sich ein Blick in die kürzlich erschienene systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von Yan et al. [4]. Das Autorenteam verglich dabei sechs Trainingsmethoden hinsichtlich ihrer Wirkung auf Schmerzreduktion, Funktion, Gangbild und Lebensqualität. Unter diesen schnitt Aerobic exercise (Gehen, Laufen, Radfahren, Schwimmen) als First-Line-Treatment am besten ab. Darüber hinaus wurden auch Kräftigungs-, Flexibilitäts- und Koordinationsübungen sowie so genannte <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/training/20038/mind-body-exercises/">Mind-­Body-Exercises</a> [5] untersucht und als positiv eingestuft. Die letzt­genannte Übungsform als Teil der <a href="https://www.the-mind.org/the-mind/issue-7/opinion/">Mind-Body-Medizin</a> [6], die bereits in früheren Arbeiten zur Gonarthrose berücksichtigt wurde [7, 8], kann einen wertvollen Beitrag zur Behandlung von Arthrosebeschwerden leisten und dabei den Blick vom schmerzhaften Knie­gelenk auf die ganze Person lenken. Ganz im Sinne des holistischen Konzepts der <a href="https://www.nccih.nih.gov/health/whole-person-health-what-it-is-and-why-its-important">Whole-Person-Health</a> [9], das auch im Rahmen der <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20728/praehabilitation-praehab/">Prähabilitation</a> [10] immer bedeutsamer wird. Dabei wird die betroffene Person zum aktiven Teil des Behandlungsteams, womit Selbstwirksamkeit und Teamwork in den Mittelpunkt rücken sowie Adhärenz gefördert wird. Interventionen aus der Mind-Body-Medizin können gerade dann auch zum Einsatz kommen, wenn „traditionelle“ Therapieansätze wie Aerobic exercise aufgrund der körperlichen Verfassung oder anderer Hindernisse nicht durchgeführt werden können.</p>
<h2><b>Targeted Nutrition</b></h2>
<p>Neben Bewegung als Therapie und Verhaltensanpassung im Sinne einer Stärkung der Selbstwirksamkeit erwähnt die S3-Leitlinie auch explizit die pflanzenbasierte Ernährung [1] als wichtigen Bestandteil der Arthrose-Behandlung – sie hebt damit das Konzept einer <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/20110/targeted-nutrition/">Targeted Nutrition</a> [11] hervor. Zu den zentralen Aspekten gehören eine ausreichende Proteinzufuhr mit gezielter Aminosäuren-Zusammensetzung, die Zufuhr von Kollagen [12, 13] und Ballaststoffen [14, 15] sowie ergänzend die systemische Enzymtherapie [12, 13, 16, 17], Vielstoffgemische [18] und Phytopharmaka. Besonders Curcuma [19 – 24] kommt hierbei eine zunehmend wissenschaftlich belegte Rolle in der Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung bei degenerativen Erkrankungen wie der Arthrose zu.</p>
<p>Dieses Wissen verdient es, in der täglichen Versorgung Beachtung zu finden und praktisch erprobt zu werden – nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung etablierter Therapieformen. Wir sollten die Chance nutzen, solche Ansätze weiter zu prüfen, anzuwenden und kritisch zu beobachten, um das Feld der konservativen und regenerativen Medizin um wertvolle biologische Optionen zu erweitern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Mind-Body-Medizin und Shared Medical Appointments</b></h2>
<p>Der Mind-Body-Medizin wird zusätzliche Bedeutung hinsichtlich der Reduktion inflammatorischer Biomarker [25] sowie im individuellen Umgang mit psychosozialem Stress [26] beigemessen. Self-Management und Patientenedukation sind individuell und eng mit der Life­style-Medicine verknüpft. Sie erfordern sowohl für Patienten als auch für Therapeuten gezielte Aus- und Weiterbildungsstrategien. Diese Ansätze müssen nun konsequent in die reale Versorgung integriert werden – analog zur bereits etablierten Sport- und Bewegungstherapie. Die Onkologie liefert mit dem Konzept der Exercise Oncology [27] einen interessanten, differenzierten und präzisen Weg, während die sich derzeit weiterentwickelnde Prähabilitation [10] als Rahmen (Framework) dienen kann. Das dabei in Bezug auf die Prähab entstehende „Open Window“ bietet die Möglichkeit, diese innovativen Ansätze nachhaltig zu verankern. Nutzen wir es und lassen die notwendigen Veränderungen in der medizinischen Versorgung Realität werden. Wie bereits in dem Fachartikel von Lison &amp; Lison betont, sind all diese Entwicklungen nahezu alternativlos [28].<span class="Apple-converted-space">  </span>Das salutogenetische Pote­n­zial ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft – es ebnet vielmehr den Weg in eine neue Ära der medizinischen Versorgung, ganz im Sinne der auch von <a href="https://bensonhenryinstitute.org/about-us-dr-herbert-benson/">Professor Herbert Benson</a> und <a href="https://jonkabat-zinn.com/">Professor Jon Kabatt-Zinn</a> [29] geprägten Mind-Body-Medizin [6, 30].</p>
<p>Zukunftsweisend erscheint explizit in diesem Zusammenhang auch das kosteneffiziente Konzept der <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20203/group-medical-visits/">Shared Medical Appointments (SMA)</a> [31, 32]. Dieses Modell gemeinsamer medizinischer Konsultationen [29] ermöglicht eine effiziente, interdisziplinäre und teamorientierte Umsetzung von Mind-Body-Ansätzen wie auch Lifestyle-Medicine – mit den Patienten als aktiven Mitgliedern ihres therapeutischen Prozesses.</p>
<hr />
<p>In dem aktuellen Artikel „Ärzte-Bashing statt Wissenschaft“, erschienen in der Orthopädie und Unfallchirurgie 2025 15(5), betonen die Autoren Dr. Burkhard Lembeck (Präsident der BVOU) und Janosch Kuno (Presse BVOU), „dass ­Patienten zu Recht von ihren Behandelnden erwarten, dass ehe operiert wird, vorher alle konservativen Therapien ausgeschöpft werden, auch wenn die Evidenz dafür schwach ist. Das gelte insbesondere bei chronischen Beschwerden wie Arthrose oder Sehnenreizungen, wenn Standardtherapien nicht helfen.“ Gerade auch unter diesem Gesichtspunkt erscheint uns der Artikel „Integrative Arthrose-Therapie“ aktueller und wichtiger denn je. Wir freuen uns auf die weitere Entwicklung auf diesem Gebiet.</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>„Es zeigt sich, dass die Medizin in den vergangenen 30 Jahren erkannt hat, dass das mysteriöse dynamische Gleichgewicht, das wir Gesundheit nennen, sowohl Körper als auch Geist umfasst und durch bestimmte Qualitäten der Aufmerksamkeit gestärkt werden kann – Qualitäten, die nährend, regenerierend und heilend wirken können. Wir alle besitzen diese Fähigkeit – setzen wir sie ein.“ Jon Kabat-Zinn aus dem Buch „Coming to Our Senses” (2005)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><b>Aktueller Studientipp</b> Tai Chi hilf bei Knieschmerzen und verbessert die Kniefunktion bei Menschen mit Kniearthrose. Zhu SJ, et al. Online Unsuper­vised Tai Chi Intervention for Knee Pain and Function in People With Knee Osteoarthritis: The RETREAT Randomized Clinical Trial. JAMA Intern Med. Publi­shed online October 27, 2025. doi:10.1001/jamainternmed.2025.5723</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p>[1] Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V.: Prävention und Therapie der Gonarthrose Version 5.0, 15.07.2024: <a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/187-050">https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/187-050</a></p>
<p>[2] Stellungnahme des BVOU zur Kritik an IGeL-Leistungen. BVOU 2025 <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20313/stellungnahme-des-bvou-zur-kritik-an-igel-leistungen/">https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20313/stellungnahme-des-bvou-zur-kritik-an-igel-leistungen/</a></p>
<p>[3] Hyaluron-Spritzen bei Kniearthrose. Nutzen und Risiko. NDR Visite 02.09.2025. <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20498/hyaluron-spritzen-bei-kniearthrose/">https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20498/hyaluron-spritzen-bei-kniearthrose/</a></p>
<p>[4] Yan L. et al. Comparative efficacy and safety of exercise modalities in knee osteoarthritis: systematic review and network meta-analysis. BMJ. 2025 Oct 15;391:e085242. doi: 10.1136/bmj-2025-085242. PMID: 41093618; PMCID: PMC12522397.</p>
<p>[5] Mind-body Exercises. sportärztezeitung online. <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/training/20038/mind-body-exercises/">https://sportaerztezeitung.com/rubriken/training/20038/mind-body-exercises/</a></p>
<p>[6] Erbeldinger, R. (2025). Mind-Body Medicine Completes Sports Medicine: Development of a Prophylaxis Model Through Sports Medicine. THE MIND Bulletin on Mind-Body Medicine Research, 7, 23-30. <a href="https://doi.org/10.61936/themind/202504306">https://doi.org/10.61936/themind/202504306</a></p>
<p>[7] Kessler CS. et al. Effectiveness of an Ayurveda treatment approach in knee osteoarthritis &#8211; a randomized controlled trial. Osteoarthritis Cartilage. 2018 May;26(5):620-630. doi: 10.1016/j.joca.2018.01.022. Epub 2018 Feb 7. PMID: 29426006.</p>
<p>[8] Lim WB, Al-Dadah O. Conservative treatment of knee osteoarthritis: A review of the literature. World J Orthop. 2022 Mar 18;13(3):212-229. doi: 10.5312/wjo.v13.i3.212. PMID: 35317254; PMCID: PMC8935331.</p>
<p>[9] Whole Person Health: What It Is and Why It&#8217;s Important. National Center for Complementary and Integrative Health. <a href="https://www.nccih.nih.gov/health/whole-person-health-what-it-is-and-why-its-important">https://www.nccih.nih.gov/health/whole-person-health-what-it-is-and-why-its-important</a></p>
<p>[10] Erbeldinger R, Roßberg M, Hub S, Henze A. Prähabilitation (Prähab). sportärztezeitung online. <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20728/praehabilitation-praehab/">https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20728/praehabilitation-praehab/</a></p>
<p>[11] Erbeldinger R. Targeted Nutrition – Nutritional Education. sportärztezeitung online. <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/20110/targeted-nutrition/">https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/20110/targeted-nutrition/</a></p>
<p>[12] Wild-Bode C. Kollagen und Enzyme. sportärztezeitung 02/25. <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/19713/kollagen-und-enzyme/">https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/19713/kollagen-und-enzyme/</a></p>
<p>[13] Niemeyer P, Herbort M, Post F. Nahrungsergänzung – Was kann ich bei Knorpelschaden oder Arthrose in Bezug auf Ernährung und Nahrungsergänzung tun? Podcast Listen2Science. 29.11.2024. <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/18261/ernaehrungstherapie-und-nahrungsergaenzung/">https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/18261/ernaehrungstherapie-und-nahrungsergaenzung/</a></p>
<p>[14] Pang A. et al. Short-chain fatty acids from gut microbiota restore Th17/Treg balance in rheumatoid arthritis: Mechanisms and therapeutic potential. Journal of Translational Autoimmunity, Volume 11, December 2025, 100316. <a href="https://doi.org/10.1016/j.jtauto.2025.100316">https://doi.org/10.1016/j.jtauto.2025.100316</a></p>
<p>[15] Häger J. et al. The Role of Dietary Fiber in Rheumatoid Arthritis Patients: A Feasibility Study. Nutrients 2019, 11, 2392. <a href="https://doi.org/10.3390/nu11102392">https://doi.org/10.3390/nu11102392</a></p>
<p>[16] Henrotin Y. et al. Oral enzyme combination therapy reduces systemic inflammation, urinary CTXII and pain in knee osteoarthritis: a proof-of-mechanism, randomised, crossover, double-blind, placebo-controlled trial. RMD Open. 2025 Aug 12;11(3):e005433. doi: 10.1136/rmdopen-2025-005433. PMID: 40803821; PMCID: PMC12352264.</p>
<p>[17] Klein G. et al. Efficacy and tolerance of an oral enzyme combination in painful osteoarthritis of the hip. A double-blind, randomised study comparing oral enzymes with non-steroidal anti-inflammatory drugs. Clin Exp Rheumatol. 2006 Jan-Feb;24(1):25-30. PMID: 16539815.</p>
<p>[18] Post F. Hafer und Herzgesundheit. sportärztezeitung 02/25. <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/19698/hafer-und-herzgesundheit/">https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/19698/hafer-und-herzgesundheit/</a></p>
<p>[19] Zeng L. et al. Efficacy and Safety of Curcumin and Curcuma longa Extract in the Treatment of Arthritis: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trial. Front Immunol. 2022 Jul 22;13:891822. doi: 10.3389/fimmu.2022.891822. PMID: 35935936; PMCID: PMC9353077.</p>
<p>[20] Montagnino J. et al. Optimizing orthobiologic therapies with exercise, diet, and supplements. PM R. 2025 Apr;17(4):452-462. doi: 10.1002/pmrj.13320. Epub 2025 Jan 24. PMID: 39853939.</p>
<p>[21] Brockmüller A, Shakibaei M. Epigenetische Wirksamkeit von Curcumin. sportärztezeitung 04/23. <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/15026/epigenetische-wirksamkeit-von-curcumin/">https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/15026/epigenetische-wirksamkeit-von-curcumin/</a></p>
<p>[22] Kuptniratsaikul V. et al. Efficacy and safety of Curcuma domestica extracts compared with ibuprofen in patients with knee osteoarthritis: a multicenter study. Clin Interv Aging. 2014 Mar 20;9:451-8. doi: 10.2147/CIA.S58535. PMID: 24672232; PMCID: PMC3964021.</p>
<p>[23] Peng Y. et al. Anti-Inflammatory Effects of Curcumin in the Inflammatory Diseases: Status, Limitations and Countermeasures. Drug Des Devel Ther. 2021 Nov 2;15:4503-4525. doi: 10.2147/DDDT.S327378. PMID: 34754179; PMCID: PMC8572027.</p>
<p>[24] Bittel M. et al. Kurkuma- und Curcuminoid-Behandlung bei Gonarthrose. Zeitschrift für Phytotherapie 2022; 43(06): 243-249 doi: 10.1055/a-1924-9460</p>
<p>[25] Mehta D. et al. Turning Down the Heat: Mind-Body Strategies Against Inflammaging. Journal of Integrative and Complementary MedicineVol. 31, No. 10. Published Online: 14 October 2025. <a href="https://doi.org/10.1177/27683605251383711">https://doi.org/10.1177/2768360525138371</a></p>
<p>[26] Denninger JW. et al. Psychological assessments, allostatic load and gene expression analyses in a randomized controlled trial comparing meditation, yoga, and stress education. Front Psychol. 2025 Sep 12;16:1653242. doi: 10.3389/fpsyg.2025.1653242. PMID: 41020112; PMCID: PMC12463968.</p>
<p>[27] Voland, A. et al. Update onkologische Sport- und Bewegungstherapie. Fokus Onkol 28, 40–47 (2025). <a href="https://doi.org/10.1007/s15015-025-4316-9">https://doi.org/10.1007/s15015-025-4316-9</a></p>
<p>[28] Lison A, Lison D. Teilhaben. Sportmedizin und Rehabilitation. sportärztezeitung 04/25</p>
<p>[29] Michalsen A. Ordnungstherapie, Stressreduktion und Mind-Body-Medizin – Begleittherapien bei chronischen Nierenerkrankungen. Dialyse aktuell 2015; 19(5): 264-269. DOI: 10.1055/s-0035-1556951</p>
<p>[30] Dossett ML, Fricchione GL, Benson H. A New Era for Mind-Body Medicine. N Engl J Med. 2020 Apr 9;382(15):1390-1391. doi: 10.1056/NEJMp1917461. PMID: 32268025; PMCID: PMC7486127.</p>
<p>[31] Erbeldinger R. Group Medical Visits. sportärztezeitung online. <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20203/group-medical-visits/">https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20203/group-medical-visits/</a></p>
<p>[32] Branch A. How to use shared medical appointments in under-resourced communities. September 4, 2025. <a href="https://lifestylemedicine.org/how-to-use-shared-medical-appointments-in-under-resourced-communities/">https://lifestylemedicine.org/how-to-use-shared-medical-appointments-in-under-resourced-communities/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MindMuscleMeditation</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/training/19422/mindmusclemeditation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2025 08:32:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=19422</guid>

					<description><![CDATA[Die MindMuscleMeditation wurde am 9. April 2025 entwickelt, basierend auf der im Jahr 2018 begonnenen Zusammenarbeit von Robert Erbeldinger und Simon Roth. Diese Methode kombiniert Elemente der Mind-Body-Medizin mit gezielter neuromuskulärer [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>MindMuscleMeditation</strong> wurde am 9. April 2025 entwickelt, basierend auf der im Jahr 2018 begonnenen Zusammenarbeit von <a href="https://sportaerztezeitung.com/author/erbeldinger-robert/">Robert Erbeldinger</a> und <a href="https://sportaerztezeitung.com/author/roth-simon/">Simon Roth</a>. Diese Methode kombiniert Elemente der Mind-Body-Medizin mit gezielter neuromuskulärer Aktivierung und Steuerung. Es handelt sich um ein EMG-gestütztes physiotherapeutisches Training mit induktiven und Elementen der Mind Body Medizin<b>. </b>Eine neue Form der physiotherapeutisch prophylaktisch unterstützten, biopsychosozial orientierten Muskelregulation, die Intuition (intuitiv), Empirie (induktiv) und Technologie (EMG) verbindet – mit dem Ziel, Selbstregulation und Bewegungskompetenz nachhaltig zu fördern.</p>
<p>Der Transfer von Selfmanagment als Home-Care wie in das Medical Fitness Studio sind im Konzept berücksichtigt.</p>
<p>Weitere Informationen wie guided education dazu folgen in Kürze (Mai 2025)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Regeneration &#038; Ernährung &#8211; Diskurs-Talk mit Ralf Rangnick</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/16226/regeneration_ernaehrung_rangnick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 12:46:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=16226</guid>

					<description><![CDATA[Ralf Rangnick spielte mit der Österreichischen Fußballnationalmannschaft eine starke Europameisterschaft und hatte nach einem 3:2 Erfolg gegen die Niederlande als Gruppensieger das Achtelfinale erreicht. Dort unterlag Österreich etwas unglücklich der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ralf Rangnick spielte mit der Österreichischen Fußballnationalmannschaft eine starke Europameisterschaft und hatte nach einem 3:2 Erfolg gegen die Niederlande als Gruppensieger das Achtelfinale erreicht. Dort unterlag Österreich etwas unglücklich der Türkei. Natürlich ist ein Trainer nicht für alles verantwortlich, jedoch hat Rangnick gerade in den Bereichen Ernährung, Psychologie und Regeneration klare Strukturen eingeführt, die ihren sichtbaren Anteil am österreichischen Erfolg haben.<br />
</strong></p>
<p>Schon vor 4 Jahren führten wir mit ihm ein Diskurs-Talk zum Thema Sportmedizin &amp; Prophylaxe: 2.0 Fußballmedizin &amp; Fußballmanagement. Regeneration und Ernährung. Das komplette Video mit Themen, die heute noch aktueller sind als vor 4 Jahren, finden Sie hier:</p>
<p><iframe title="Diskurs-Talk: Sportmedizin &amp; Prophylaxe 2.0 Fußballmedizin &amp; Fußballmanagement" width="755" height="425" src="https://www.youtube.com/embed/OhjaGUAtZOI?start=2810&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Psychoneuro­immunologie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/16063/psychoneuroimmunologie-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. M. SC. Christian Schubert&nbsp;,&nbsp;Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2024 08:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/24]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=16063</guid>

					<description><![CDATA[Die Psychoneuroimmunologie, kurz PNI, verfügt mittlerweile über eine breite empirische Evidenzlage, wenn es um die Frage geht, was den Menschen gesund hält und was ihn krank macht. Somit ist dies [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Psychoneuroimmunologie, kurz PNI, verfügt mittlerweile über eine breite empirische Evidenzlage, wenn es um die Frage geht, was den Menschen gesund hält und was ihn krank macht. Somit ist dies auch ein extrem spannendes Feld für die Sportmedizin. Wir sprachen über Schnittstellen, Potenziale und Perspektiven mit Prof. Dr. Dr. Christian Schubert von der Medizinischen Universität Innsbruck und gingen auch der Frage nach, was es mit dem „heilenden Geist“ auf sich hat.</b></p>
<h4><b>» </b><b>Herr Professor Schubert, Sie sind Universitätsprofessor an der Klinik für Psychiatrie, Psycho­therapie, Psychosomatik und Medizinische Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck. Dort leiten Sie ein Labor für Psychoneuroimmunologie (PNI). Wie passen PNI und Sportmedizin zusammen bzw. wie können sie voneinander profitieren?</b></h4>
<p>Die Psychoneuroimmunologie, kurz PNI, kann sich mittlerweile einer breiten empirischen Evidenz bedienen, wenn es um die Frage geht, was den Menschen gesund hält und was ihn krank macht. Zahlreiche Studien konnten zeigen, dass das soziale Umfeld eines Menschen, insbesondere emotional nahegehende Beziehungen, wie jene zu den Eltern, Partnern und eigenen Kindern, nicht nur enormen Einfluss auf die psychische, sondern dadurch vermittelt auch auf die immunologische und damit gesamtkörperliche Befindlichkeit eines Menschen haben. Dies ist von enormer Rele­vanz für die Sportmedizin, da ja auch Sportler Menschen sind, die in emotional bedeutsamen Kontexten leben und damit der ständigen Einflussnahme persönlicher psychosozialer Faktoren ausgesetzt sind. In vielen Fällen sind Ihnen diese Einflussfaktoren gar nicht bewusst. Körper, Seele, Geist und soziale Beziehungen sind untrennbar und dieses ganzheitliche Wissen zu nutzen, eröffnet völlig neue Wege für die sportmedizinische Diagnostik und Behandlung und damit für die nachhaltige Leistungs­fähigkeit des Sportlers. Interessanterweise hat die PNI seit ihren Anfängen Mitte der 1970-er Jahre aber auch zeigen können, dass umgekehrt Immunfaktoren, z. B. pro-inflammatorische Zytokine, mit dem Gehirn interagieren und sich im Erleben und Verhalten bemerkbar machen. Ist das zelluläre Immunsystem z. B. durch eine gröbere Verletzung akti­viert, führt dies zu Erschöpfung, Schmerz, Stimmungstief und sozialem Rückzug. Wir sprechen dabei von Sickness Behavior, einem Phänomen, das vom Immunsystem eingesetzt wird, um über ein verändertes Erleben und Verhalten Energie für den Heilungsprozess einzusparen und sich von der Verletzungsquelle fernzuhalten bzw. vor möglichen Infektionen zu schützen. Beschwerden sind so gesehen klug ein­-<br />
gesetzte Warnsignale des Organismus und nicht einfach Ärgernisse, die es schnell zu beseitigen gilt. Auch von diesem PNI-Wissen sollte die Sportmedizin daher enorm profitieren können, da selbst bei Mikroverletzungen Immunaktivität bei guter Selbstwahrnehmung wahrgenommen und somit rechtzeitig für Regeneration gesorgt werden kann, bevor es zu spät ist und der Schaden überhandgenommen hat.</p>
<h4><b>» </b><b>Vom 4. – 6. Oktober 2024 veranstalten Sie in Innsbruck den <a href="https://www.psychoneuroimmunologie-kongress.at/">4. PNI-Kongress</a> unter dem Motto: Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens – Der Heilende Geist. Was ist die Idee hinter dem<br />
Kongress, an wen richten Sie sich und welche Rolle kann der Geist denn bei der Heilung von<br />
Erkrankungen spielen?</b></h4>
<p>Die Idee hinter dem Kongress hat schon eine gewisse Geschichte. 2016 veranstalteten wir das erste Mal den Kongress „Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens“, damals unter dem Motto „Aufbruch in eine neue Medizin“. Wir möchten mit dieser Kongressreihe einen anderen, ganzheitlichen Weg in der medizinischen Kongresslandschaft gehen. Nicht zuletzt dadurch, dass wir genügend Diskussionszeit einräumen. damit das Auditorium in Beziehung treten kann: miteinander, mit dem Referenten und mit dem Thema. Debatten sind ausdrücklich erwünscht. Ich erinnere mich noch gut an unseren ersten Kongress, wie die Leute teils lautstark für ihre Sache eintreten konnten. Das ist Wissenschaft. Kein Dogma, kein wissenschaftlicher Elfenbeinturm, jeder Referent stellt sich der Auseinandersetzung, teils auch mit Nicht-Wissenschaftlern, mit Klinikern, die täglich in der Praxis stehen und sich durchaus oft darüber wundern, was ihnen da die mechanistisch-reduktionistische Wissenschaft an Evidenz vorgibt, die dann in Leitlinien gegossen wird. Es gibt noch so viel zu tun, bis wir eine wirklich ganzheitliche Sichtweise in der Medizin etabliert haben. Und so hatte dann 2018 der 2. Kongress PNI im Lauf des Lebens das Motto „Das Unsichtbare hinter dem Sichtbaren“. Dabei ging es besonders um das Unbewusste in der PNI. Endlich, möchte man sagen, denn allzu oft werden solche komplexen Themen von der mechanistischen Mainstream-Psychologie verdrängt. 2022 folgte dann unser 3. PNI-Kongress „Gesundheitselixier Beziehung“, bei dem es, wie der Titel schon sagt, um den mächtigen Einfluss der sozialen Beziehungen auf das Immunsystem ging. Diesen Herbst findet nun der 4. Kongress „Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens statt, er trägt das Motto „Der Heilende Geist“.</p>
<h4><b>» </b><b>Können Sie uns auch einen kleinen inhaltlichen Einblick über die Themen und die Ausrichtung geben?</b></h4>
<p>Gerne. Die PNI hat über die Jahrzehnte ihres Schaffens deutlich zeigen können, dass die geistige Aktivität des Menschen eine entscheidende Rolle nicht nur für die Erhaltung von Gesundheit, sondern auch bei der Heilung von Erkrankungen spielt. Man spricht in diesem Zusammenhang auch gerne von Mind-Body-Medizin. Auf dem Kongress werden wir uns mit unterschiedlichen Bereichen beschäftigen, die den Zusammenhang zwischen Mind-Body-Medizin und PNI betreffen. Wie etwa sehen die physiologischen und immunologischen Prozesse aus, die der Geist einsetzt, um Heilungsvorgänge zu unterstützen? Welche Rolle spielt dabei die Außenwelt, beispielsweise der Behandler und die individuelle Bedeutung, die der Patient dem Behandler und der Intervention zuschreibt. Hiermit eng verbunden sind Begriffe wie Placebo und Nocebo, auch deren psychoimmunologischen Wirkmechanismen werden wir im Rahmen unseres Kongresses auf den Grund gehen. Weiterhin werden wir uns der Frage zuwenden, warum Mitgefühl und Empathie wesentlich sind, wenn es um die Heilkraft des Geistes geht, und wie diese Emotionen neurobiologisch verankert sind. Zwei störungsspezifische Themenschwerpunkte werden im Kongressprogramm immer wieder aufscheinen: Die Darm-Hirn-Achse sowie die Alzheimer-­Erkrankung. Und wie immer bei unseren Kongressen darf auch die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen nicht fehlen: Lassen sich die vielen neurobiologischen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte nicht nur für die Gesundheit des Menschen nutzen, sondern auch gegen sie einsetzen? Wie ist es überhaupt um unserer Gesellschaft im Gesamten bestellt? Ist sie womöglich erkrankt? Wenn ja, woran? Und kann sie durch die Kraft unseres Geistes geheilt werden? Dabei komme ich schon zu einem weiteren Highlight unserer Kongressreihe: Der Kunst, und hierbei insbesondere der Musik. Mir ist es als Musikfreak gelungen, Stefan Betke aka Pole nach Innsbruck auf unseren Kongress einzuladen. Er ist eine der prägendsten Figuren der deutschen Elek­tronikmusikgeschichte und ich freue mich sehr auf seinen Auftritt im Congress Innsbruck.</p>
<h4><b>» </b><b>Das sind Themen, die auch eine gesellschaftliche Relevanz haben. Welche Rolle geben Sie der PNI auch perspektivisch in der Medizin (und Sportmedizin) und in der Gesellschaft bzw. was wünschen Sie sich und was sehen Sie als realistisch für die nahe Zukunft an?</b></h4>
<p>Die PNI kann als empirische Realisation des biopsychosozialen Modells angesehen werden, einer Mitte der 1970er Jahre entwickelten Sichtweise, die einen Paradigmenwechsel in der Medizin einläutete. Weg vom Bild des Menschen als Maschine, hin zu einer ganzheitlichen Sichtweise, in der der Mensch in seine Umgebung untrennbar eingewoben ist und wo höher komplexe Entitäten wie Psyche, Soziales und Kulturelles in der medizinischen Sicht wirkmächtiger sind als stoffliche Entitäten wie Gene, Moleküle und Zellen. Leider sind wir noch längst nicht am Ziel angekommen, wie uns insbesondere die letzten drei Pande­miejahre zeigten, in denen man vergeblich versucht hat, den Menschen mit rein technischen und linearen Maßnahmen vor Infektionen zu schützen. Ich würde mir wünschen, dass wir als Gesellschaft dem reduk­tiven Materialismus in Menschenbild und in der Art, wie wir unser Leben leben, abschwören. Es ist falsch, zu glauben, dass man Körper, Geist und Seele voneinander trennen kann und es ausreicht, in der medizinischen Forschung, die kleinsten Bausteine des Menschen zu untersuchen, um Gesundheit und Krankheit zu verstehen. Und es ist auch falsch, alles und jedes – selbst den Menschen – zu Geld zu machen und das Geld wie ein Heiligtum anzubeten. Spätestens am Ende des Lebens wird den meisten bekanntlich klar, dass der Sinn im Leben in den emotional bedeutsamen Beziehungen liegt, für die man sich Zeit nehmen sollte, solange es geht.</p>
<p><b>Vielen Dank für das interessante Gespräch.</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>KONGRESS-TIPP</strong></p>
<h3><strong>4. PNI Kongress 2024</strong></h3>
<p>Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens &#8211; Der Heilende Geist</p>
<p>4.-6.10.2024 Innsbruck</p>
<p><a href="https://www.psychoneuroimmunologie-kongress.at/">www.psychoneuroimmunologie-kongress.at/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen</strong></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="QyT2vYcrVD"><p><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/15431/psychoneuroimmunologie/">Psychoneuro­immunologie</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Psychoneuro­immunologie&#8220; &#8212; sportärztezeitung" src="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/15431/psychoneuroimmunologie/embed/#?secret=pEUjAjwuTP#?secret=QyT2vYcrVD" data-secret="QyT2vYcrVD" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p><iframe title="Sportmedizin &amp; Psychoneuroimmunologie" width="755" height="425" src="https://www.youtube.com/embed/BwwuA22yXyc?start=456&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warnhinweise für Social-Media-Plattformen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/psychologie/16190/warnhinweise-fuer-social-media-plattformen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[News]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2024 08:42:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=16190</guid>

					<description><![CDATA[Surgeon General Vivek Murthy, oberster US-Mediziner, hat in einem Beitrag für die New York Times Warnhinweise für Social-Media-Plattformen gefordert. Die Nutzung dieser Online-Plattformen können laut ihm zu einer Zunahme psychischer [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.hhs.gov/about/leadership/vivek-murthy.html">Surgeon General Vivek Murthy</a>, oberster US-Mediziner, hat in einem Beitrag für die <a href="https://www.nytimes.com/">New York Times</a> Warnhinweise für Social-Media-Plattformen gefordert. Die Nutzung dieser Online-Plattformen können laut ihm zu einer Zunahme psychischer Beschwerden, u.a. Angst- und Depressionssymptome und Essstörungen junger Mädchen, bei jungen Menschen führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen</p>
<p><a href="https://www.nytimes.com/2024/06/17/opinion/social-media-health-warning.html">https://www.nytimes.com/2024/06/17/opinion/social-media-health-warning.html</a></p>
<p><a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/152235/Oberster-US-Mediziner-fordert-Warnhinweise-fuer-Online-Dienste">https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/152235/Oberster-US-Mediziner-fordert-Warnhinweise-fuer-Online-Dienste</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mind-Body Medicine Completes Sports Medicine</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/psychologie/19624/mind-body-medicine-completes-sports-medicine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Erbeldinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2024 14:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=19624</guid>

					<description><![CDATA[Abstract: In a nutshell: 1. Sports medicine has significant health-preserving potential. 2. Mind-body medicine is developing as a complementary approach to sports medicine to promote holistic health (&#8222;whole person health&#8220;) [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abstract:</strong></p>
<p>In a nutshell:</p>
<p>1. Sports medicine has significant health-preserving potential.</p>
<p>2. Mind-body medicine is developing as a complementary approach to sports medicine to promote holistic health (&#8222;whole person health&#8220;) and is being integrated into sports medicine in prehabilitation on an equal footing with exercise, sport, and nutrition.</p>
<p>3. The prophylaxis model results from prehabilitation.</p>
<p>Sports medicine is changing from a diagnostic discipline focused on competitive sports to a holistic, conservative, multidisciplinary, and multimodal therapy concept to promote health (Harvard Medical School, 2025; Nehrer, 2025). The number of scientific publications, congresses, and demands from athletes and patients is enormous (Musumeci, 2022). The importance of sport and exercise for mental health is widely recognized (Ströhle, 2024; Khan &amp; Burton 2023; Laube, 2022).</p>
<h3></h3>
<h3><strong>Maintaining health through sports medicine</strong></h3>
<p>The focus is more on health maintenance (Casasco, 2025) and active involvement of patients (therapy &amp; training) or non-patients (hygiene-intervention / training) and athletes (Harvard Medical School, 2025; Nehrer, 2025) than explicitly on the treatment of injuries and performance diagnostics.</p>
<p>The interdisciplinary additional training program in sports medicine (Joisten, 2025) is not an independent subject. It is traditionally characterized by orthopaedic trauma surgery and focuses predominantly on conservative, physical, and regenerative methods, some of which are complementary (Gerbing et al., 2013). In practice, however, there is a lack of sufficient conservative training opportunities, especially in comparison to the high standard of orthopaedic-surgical training (Psczolla et al., 2017).</p>
<p>This makes sports medicine, especially its increasingly integrated complementary (Gerbing et al., 2013) measures such as mind-body medicine, nutrition, and sports nutrition (Gerbing et al., 2013; Esch, 2020; Marshall, 2023), susceptible to informal approaches (Myall et al., 2023; Dossett et al., 2020) without coordinated guidance for the athlete as well as patients and non-patients (Gerbing et al., 2013).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Sports medicine and integrated mind-body medicine</strong></h3>
<p>A promising integrative approach in sports medicine is the increasing use of mind-body medicine (Dossett et al., 2020) with regard to its direct interaction with psychosocial stress factors (Tschaffon-Müller et al., 2023; Deutsches Ärzteblatt, 2023), accelerated regeneration and wound healing (Schubert, 2023) with the involvement of the patient and athlete. Topics such as psycho-social support (Deutsches Ärzteblatt, 2023), self-management (Stöve &amp; Halder, 2025), self-care (Benson, 2011), and self-healing (Esch, 2020; McSwan et al., 2021; Mobasheri, 2022; Schubert, 2025) are of particular importance.</p>
<p>Mind-body medicine is based on the human potential to regulate one&#8217;s own body physiology or to heal oneself. It focuses on activating and strengthening individual resources to improve one&#8217;s own health (Schubert, 2025). The underlying psychoneuroimmunological modulation capacity as a reaction to injuries and infections, for accelerated wound healing and, as is known, for an adapted stress response is fundamental (Schubert, 2023; Schubert, 2025).</p>
<p>Mind-body medicine, whose origins and development history can be traced back to people such as Walter Cannon, Hans Seyle, Herbert Benson, Jon Kabatt-Zinn, and Dean Ornish in the USA (Michalsen, 2015), today generally encompasses mental and behavioral approaches as well as techniques from the areas of exercise, relaxation, stress regulation and nutrition (Esch et al., 2003). Of particular note is the strong evidence for exercise and nutritional interventions (Esch, 2020), including the central importance of exercise and relaxation in promoting physical and mental health (Esch &amp; Stefano, 2010). The combination of these elements shows particular potential when a personalized connection and relationship is established (Schubert, 2025). It complements sports medicine with a holistic and comprehensive approach.</p>
<p>This approach considerably expands the spectrum of conservative sports medicine therapy. A comprehensive conservative treatment concept for osteoarthritis of the knee shows positive results in terms of reducing depressive symptoms, anxiety, pain, and improving physical functioning (Lim &amp; Al-Dadah, 2022).</p>
<p>The problem of patients&#8216; pre-existing anxiety and avoidance behavior, which occur even before the actual treatment planning, should be particularly emphasized (Kavka et al., 2024).</p>
<h3></h3>
<h3><strong>Mind-body medicine supports sports medicine in prehabilitation</strong></h3>
<p>Sports medicine developed in this way with a holistic and comprehensive approach is used to provide targeted support for prehabilitation and patient education (McIsaac et al., 2025). As complementary medical measures of a first-line treatment integrated into various specialties, mind-body medicine attempts, among other things, to counteract the body&#8217;s own stress response (Schubert, 2025) and reduce unnecessary activation: &#8222;The founding principle is trying to counteract the stress system while reducing the unnecessary activation of the stress system&#8220; (Baim, personal communication, 31 October 2024).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Prehabilitation includes mind-body medicine, sport, exercise &amp; nutrition</strong></h3>
<p>In the field of sports medicine, the concept of prehabilitation (Bloch, 2023) represents a forward-looking and promising development, with the aforementioned anchoring of mind-body medicine. The potential of this connection goes beyond sports medicine, assuming an adequate definition and training (Bloch, 2023; Deutsches Ärzteblatt, 2023). It serves to optimally prepare patients and athletes for the therapy process (Kavka et al., 2024) – an educational process in which a social relationship is also to be established.</p>
<p>Prehabilitation includes preventive measures such as physical training, psychological counseling, and nutritional adjustments (Valle et al., 2023) to prepare and strengthen the body and mind for an upcoming surgery or therapeutic intervention (McIsaac et al., 2025; Valle et al., 2023). These measures can also be particularly important in preparation for major life changes, such as pregnancy or childbirth (Geweniger &amp; Bohland, 2024).</p>
<p>A combination of exercise, nutrition, and psychosocial prehabilitation improves quality of life and physical recovery the most (McIsaac et al., 2025). Exercise and nutrition in particular have great prophylactic potential for the future (Kow, 2019): &#8222;Combined exercise, nutritional and psychosocial prehabilitation was most likely to improve health-related quality of life and physical recovery. Individually, exercise and nutrition were most likely to improve all critical outcomes&#8220; (McIsaac et al., 2025, &#8222;Intro&#8220;).</p>
<p>The focus on psycho-social factors and psychological support with the aim of reducing anxiety and depression, increasing motivation for the prehabilitation program, and reducing pain and stress are of enormous importance (Deutsches Ärzteblatt, 2023; Valle et al., 2023).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Prehabilitation as a pioneer of prophylaxis by sports medicine</strong></h3>
<p>Prehabilitation is becoming increasingly relevant in sports medicine (McIsaac et al., 2025) as well as in oncology (Frank et al., 2022) and as a further developed transfer to future prophylaxis by sports medicine (sportärztezeitung, 2021). It focuses on the patient and athlete through an individualized, educational approach &#8211; a concept that requires a high level of compliance but at the same time makes it difficult to generate generally valid evidence (Schubert, 2025). In specific clinical pictures, such as tumor diseases, targeted protective and supportive measures – such as physical activity and indication-specific nutrition – can make a decisive contribution. However, there is often a lack of standardized implementation strategies and a sustainable care structure, which hinders the wider use of this promising approach (Tumour Therapy Online, 2020).</p>
<p>Based on previous experience and scientific findings in the field of prehabilitation, this can also be used as a prophylactic approach &#8211; even before injuries or illnesses occur (sportärztezeitung, 2021). Preventative measures should be integrated, and the active involvement of athletes, patients, and non-patients should be specifically encouraged and trained. Unambiguous communication is essential: &#8222;The athlete has to know what to do before he can replicate it&#8220; (McGill, personal communication, June 2021). The focus is on an initial motivational counseling session (Bischof et al., 2021), including a screening based on solid foundations and helpful tools, the personal hygiene factors, an interplay in the context of the bio-psycho-social model (sportärztezeitung, 2021). This procedure is carried out by medical professionals (Casasco, 2025). Dental prophylaxis and dental hygiene serve as a model (Geurtsen et al., 2016).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Formal sovereignty of interpretation through training and education</strong></h3>
<p>The recommendation and advice of the doctor and therapist on exercise therapy, for example in prehabilitation, serves as a decisive incentive for many patients to start regular training (Matziolis, 2019). This applies equally to all additional techniques to be taught from the previously mentioned subject areas (Esch, 2020; Schubert, 2025; McIsaac et al., 2025; Valle et al., 2023) – stress regulation, exercise, relaxation (Matziolis, 2019) and nutrition – as well as for athletes and non-patients in prophylaxis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Health awareness, lifestyle medicine, self-care, and prophylaxis by sports medicine</strong></h3>
<p>The development and promotion of health-conscious behavior are therefore at the forefront (Matarazzo, 1984) of prehabilitation and in the model of prophylaxis by sports medicine (sportärztezeitung, 2021) to promote general health, as well as to reduce illnesses and secondary diseases and improve therapy and surgical outcomes (Hirst, 2024). The aim is to optimize psychoneuroimmunological functions (Institute Tech Technological University, 2023), whose interaction or interplay can be understood as a form of internal communication with a continuous multidirectional interaction of information (Ader et al., 1995; Schedlowski et al., 2006). In the long term, this can also reduce the burden on the healthcare system (Casasco, 2025), including a possible reduction in costs (Esch, 2020).</p>
<p>Prophylaxis by sports medicine is an educational, communicative, and practical model that considers patient education and training (Matziolis, 2019) as part of the Whole Person Health approach (Casasco, 2025; National Centre for Complementary and Integrative Health; National Institutes of Health 2022) and lifestyle medicine.</p>
<p>Sports medicine is further developed and specifically trained through the additional integration of complementary interventions and targeted training – preventive and prophylactic. New professions are emerging. Comprehensive preventive healthcare – prophylaxis instead of avoidance – must become attractive for all medical specialties and beyond. Specific scientifically established frameworks for action such as BERN (Esch &amp; Stefano 2022), the SMART program (Traeger et al., 2022; Fricchione 2023), Whole Person Health (National Centre for Complementary and Integrative Health), and lifestyle medicine (American College of Lifestyle Medicine) can serve as a guide here.</p>
<p>Numerous guidelines and specialist articles relevant to sports medicine (Laube 2022; Valle et al., 2023; Stöve &amp; Halder, 2025; Matziolis, 2019; Sturm et al., 2024) emphasize the importance of integrating the aforementioned multimodal and multidisciplinary interventions – exercise, relaxation, stress regulation &amp; nutrition (Esch, 2020) with special consideration of the psychosocial context (Mc Auliffe, 2021). It is unequivocally recommended to consider these aspects and to provide appropriate guidance through motivational counseling (Emery &amp; Wimmer, 2023). Current concepts for the integration of a possible self-management, self-care, and self-healing approach in the context of sports medicine have already been published (Casasco, 2025; Esch, 2020; Dossett et al., 2020; McSwan et al., 2021; Mobasheri, 2022; Schubert, 2025).</p>
<p>This must be offered in a professionally coordinated manner and be formally and thoroughly trained and educated (Myall et al., 2023) to reach and integrate all specialties, patients, athletes, and non-patients (sportärztezeitung, 2021) as a connection within society.</p>
<p>These interdisciplinary connections between all personalized measures and participating people give rise to relationships as social systems. This should be integrated and trained in adaptive dynamic groups such as in Group Medical Visits (Thompson-Lastad, 2018; Thompson-Lastad et al., 2025; Thompson-Lastad &amp; Gardi 2020; Boyd et al., 2023). One conceivable approach is the sports club culture established in Germany (Jütting et al. 2006) after an initial medical screening. The German Pension Insurance&#8217;s (Deutsche Rentenversicherung) prevention program RV Fit supports employees with initial health impairments to secure their ability to work in the long term (Deutsche Rentenversicherung, 2020).</p>
<p>It is not necessary to develop new methods, as existing ones can exhibit emergent properties through specific inductively organised combinations on a scientific basis. In this way, self-management can become self-care and prophylaxis by sports medicine can develop (sportärztezeitung, 2021).</p>
<p>We have the necessary resources and capacities to achieve the overarching goal of educating the next generation in preserving health and increasing individual salutogenetic potential (Esch, 2020).</p>
<div id="cc-m-14458728992" class="j-module n j-text ">
<p><strong>Keywords:</strong> sports medicine, mind-body medicine, prophylaxis, prehabilitation, nutrition.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="cc-m-14458770892" class="j-module n j-text ">
<p><em><strong>References</strong></em></p>
<div>
<p>American College of Lifestyle Medicine. (n.d.). Home. https://lifestylemedicine.org.</p>
<p>Ader, R., et al. (1995). Psychoneuroimmunology: Interactions between the nervous system and the immune system. The Lancet,  345(8942), 99-103. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(95)90066-7.</p>
<p>Benson, H. (2011). [Thyroid Dysorders and the Relaxation Response] [Video]. YouTube. https://www.youtube.com/watch?v=Mea202U9wgQ.</p>
<p>Bischof, G., Bischof, A. &amp; Rumpf, H. J. (2021, February 19). Motivational interviewing: An evidence-based approach for use in medical practice. Dtsch Arztebl Int, 118(7), 109-115. https://doi.org/10.3238/arztebl.m2021.0014.</p>
<p>Bloch, W. (2023). Prehabilitation. sportärztezeitung. https://sportaerztezeitung.com/rubriken/training/2465/prehabilitation/.</p>
<p>Boyd, C. T., Spangler, J. G., Strickland, C. G., Roper, J. E. &amp; Kirk, J. K. (2023). Impact of group medical visits on patient engagement and quality of life. Expert Review of Endocrinology &amp; Metabolism, 18(6), 549-554. https://doi.org/10.1080/17446651.2023.2268716.</p>
<p>Casasco, M. (2025, 24 February). Legislative proposal for better health through sport. Il Messaggero. https://www.ilmessaggero.it/de/gesetzesvorschlag_fur_bessere_gesundheit_durch_sport-8677499.html.</p>
<p>Deutsches Ärzteblatt &#8211; Ärzteblatt.de. (2023, 25 March). Prehabilitation: Lack of evidence and clear definitions. Deutsches Ärzteblatt. (retrieved on 17.03.2025) https://www.aerzteblatt.de/news/praehabilitation-es-fehlt-an-evidenz-und-klaren-definitionen-936dc1de-78ea-4840-97cb-922ef366a21b.</p>
<p>Deutsche Rentenversicherung &#8211; German Pension Insurance. (2020). Homepage &#8211; Rehabilitation and prevention of the German Pension Insurance. https://www.rv-fit.de/DE/home/home_node.html (retrieved on 17.03.2025).</p>
<p>Dossett, M. L., Fricchione, G. L. &amp; Benson, H. (2020). A new era for mind-body medicine. The New England Journal of Medicine, 382(15), 1390-1391. https://doi.org/10.1056/NEJMp1917461.</p>
<p>Emery, R. L., &amp; Wimmer, M. (2023, February 9). Motivational interviewing. In StatPearls [Internet]. StatPearls Publishing. Retrieved March 4, 2025, from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK36944009/.</p>
<p>Esch, T., Fricchione, G. L. &amp; Stefano, G. B. (2003). The therapeutic use of the relaxation response in stress-related diseases. Medical Science Monitor, 9(2), RA23–RA34. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12601303/.</p>
<p>Esch, T., &amp; Stefano, G. B. (2010). The neurobiology of stress management. Neuroendocrinology Letters, 31(1), 19–39.</p>
<p>Esch, T. (2020). The benefits of self-healing potentials in professional health care using the example of mind-body medicine. Federal Health Gazette &#8211; Health Research &#8211; Health Protection, 63, 577-585. https://doi.org/10.1007/s00103-020-03133-8.</p>
<p>Esch, T., &amp; Stefano, G. B. (2022). The BERN framework of mind-body medicine: Integrating self-care, health promotion, resilience, and applied neuroscience. Frontiers in Integrative Neuroscience, 16, 913573. https://doi.org/10.3389/fnint.2022.913573.</p>
<p>Frank, F., Kim, M., Nüssler, N. &amp; Jacob, E.-M. (2022). Outcome of cancer surgery: Prehabilitation is as important as rehabilitation. Deutsches Ärzteblatt, 119(37). https://www.aerzteblatt.de/archiv/titel/dae/2022/37/outcome-von-krebsoperationen-praehabilitation-ist-so-bedeutsam-wie-rehabilitation-8a967a26-32f7-4d8b-b738-e3bcea6f6468?tabId=literature.</p>
<p>Fricchione, G. (2023). Mind body medicine: A modern bio-psycho-social model forty-five years after Engel. BioPsychoSocial Medicine, 17, 12. https://doi.org/10.1186/s13030-023-00268-3.</p>
<p>Gerbing, K.-K., Bientzle, M., Kimmerle, J., &amp; Thiel, A. (2013). The use of complementary and alternative medicine in elite sport. German Journal of Sports Medicine, 64, 103-107. https://doi.org/10.5960/dzsm.2012.063.</p>
<p>Geurtsen, W., Hellwig, E. &amp; Klimek, J. (2016). S2k guideline (short version): Caries prophylaxis in permanent teeth &#8211; basic recommendations (AWMF register number: 083-021). German Society of Conservative Dentistry (DGZ) &amp; German Society of Oral and Maxillofacial Medicine (DGZMK). https://www.dgzmk.de/documents/10165/1373255/kariesprophkurz.pdf/25dda2a6-923d-4b83-9ccd-db19a045d418.</p>
<p>Geweniger, V., &amp; Bohland, A. (2024). Pilates textbook: mat and equipment exercises for prevention and rehabilitation (3rd ed.). Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-662-66945-7.</p>
<p>Harvard Medical School (2025). Sports Medicine 2025: Comprehensive update on diagnosis, treatment, rehabilitation, and prevention of sports injuries. https://sportsmedicine.hmscme.com/.</p>
<p>Hirst, N., McBride, K. &amp; Steffens, D. (2024). Psychological Interventions in Prehabilitation Randomised Controlled Trials for Patiens Undergoing Cnacer Surgey. Sufficient or Suboptimal? Ann Surg Oncol 31, 2183–2186. https://doi.org/10.1245/s10434-023-14853-x.</p>
<p>Institute Tech Technological University (2023). University expert in psychoneuroimmunology [PDF]. https://www.techtitute.com/us/medicine/postgraduate-diploma/postgraduate-diploma-psychoneuroimmunology.</p>
<p>Joisten C. (2025) Additional qualification in sports medicine. German Society for Sports Medicine and Prevention (DGSP). (n.d.). (retrieved on 17.03.2025). https://www.dgsp.de/seite/375164/zusatzbezeichnung-sportmedizin.html.</p>
<p>Jütting, D.H., van Bentem, N., Oshege, V. et al. (2006) Clubs as social wealth. Sportwiss 36, 335–337. https://doi.org/10.1007/BF03176053.</p>
<p>Kavka, T., Ryšavá, M. &amp; Kobesová, A. (2024). Clinicians&#8216; adherence to low back pain guidelines in the Czech Republic is low: An exploratory cross-sectional study. Cesk Slov Neurol N, 87(6), 408–416. https://doi.org/10.48095/cccsnn2024408.</p>
<p>Khan, A., &amp; Burton, N. (2023). Physical activity: recovery resource for mental health in young people. The Importance of Recovery for Physical and Mental Health. Taylor &amp; Francis. https://doi.org/10.4324/9781003250647-10.</p>
<p>Khan, A. &amp; Burton, N. (2023). Physical activity recovery resource for mental health in adults. The Importance of Recovery for Psycical and Mental Health. Taylor &amp; Francis. https://doi.org/10.4324/9781003250647-11.</p>
<p>Kow, A. W. (2019). Prehabilitation and its role in geriatric surgery. Annals of the Academy of Medicine, Singapore, 48(11), 386-392. PMID: 31960020.</p>
<p>Laube, W. (2022). Mental health and physical activity. Manual Medicine, 60, 13–21. https://doi.org/10.1007/s00337-021-00845-z.</p>
<p>Lim, W. B. &amp; Al-Dadah, O. (2022). Conservative treatment of knee osteoarthritis: A review of the literature. World Journal of Orthopedics, 13(3), 212–229. https://doi.org/10.5312/wjo.v13.i3.212.</p>
<p>Marshall, R. P. (2023). Prehabilitation for anterior cruciate ligament injuries. sportärztezeitung &#8211; Sports Medicine Journal. https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/17307/praehabilitation-bei-verletzungen-des-vorderen-kreuzbandes.</p>
<p>Matarazzo, V. J. (1984). Health psychology in a changing health care environment. American Psychologist, 39(5), 499-505. https://doi.org/10.1037/0003-066X.39.5.499.</p>
<p>Matziolis G. (2019) S2k Guideline Coxarthrosis (AWMF Registry No. 033-001) [Guideline]. Association of the Scientific Medical Societies in Germany (AWMF). German Society for Orthopaedics and Trauma Surgery (DGOU). https://register.awmf.org/assets/guidelines/033-001l_S2k_Koxarthrose_2019-07_1-abgelaufen.pdf.</p>
<p>McAuliffe, S., O&#8217;Sullivan, K., Whiteley, R. &amp; Korakakis, V. (2021, March). Why do tendon researchers overlook the patient&#8217;s psychological state? The review with no papers. Br J Sports Med, 55(5), 244-245. https://doi.org/10.1136/bjsports-2020-102359.</p>
<p>McIsaac, D. I., Kidd, G., Gillis, C., Branje, K., Al-Bayati, M., Baxi, A. &amp; et al. (2025). Relative efficacy of prehabilitation interventions and their components: Systematic review with network and component network meta-analyses of randomised controlled trials. BMJ, 388, e081164. https://doi.org/10.1136/bmj-2024-081164.</p>
<p>McSwan, J., Gudin, J., Song, X. J., Grinberg Plapler, P., Betteridge, N. J., Kechemir, H., Igracki-Turudic, I. &amp; Pickering, G. (2021). Self-healing: A concept for musculoskeletal body pain management &#8211; Scientific evidence and mode of action. Journal of Pain Research, 14, 2943–2958. https://doi.org/10.2147/JPR.S321037.</p>
<p>Michalsen, A. (2015). Order therapy, stress reduction and mind-body medicy – adjunctive therapies for chronic disease. Dialyse aktuell, 19(5), 264–269. https://doi.org/10.1055/s-0035-1556951.</p>
<p>Mobasheri, A. (2022). &#8222;Self-healing&#8220;: A novel and integrated multimodal concept for the management of musculoskeletal pain. Journal of Pain Research, 15, 3479–3482. https://doi.org/10.2147/JPR.S386508.</p>
<p>Musumeci, G. (2022, February 23). Sports medicine and movement sciences. Heliyon, 8(3), e08996. https://doi.org/10.1016/j.heliyon.2022.e08996.</p>
<p>Myall, K., Montero-Marin, J., Gorczynski, P., Kajee, N., Syed Sheriff, R., Bernard, R., Harriss, E. &amp; Kuyken, W. (2023). Effect of mindfulness-based programmes on elite athlete mental health: A systematic review and meta-analysis. British Journal of Sports Medicine, 57(2), 99-108. https://doi.org/10.1136/bjsports-2022-105596.</p>
<p>National Centre for Complementary and Integrative Health (n.d.). Complementary, alternative, or integrative health: What&#8217;s in a name? https://www.nccih.nih.gov/health/complementary-alternative-or-integrative-health-whats-in-a-name (retrieved on 17.03.2025).</p>
<p>National Centre for Complementary and Integrative Health (n.d.). Whole person health: What it is and why it&#8217;s important. https://www.nccih.nih.gov/health/whole-person-health-what-it-is-and-why-its-important (retrieved on 17.03.2025).</p>
<p>National Institutes of Health (2022). Whole person health. NIH News in Health. https://newsinhealth.nih.gov/2022/06/whole-person-health (retrieved on 17.03.2025).</p>
<p>Nehrer S. GOTS Newsletter (2025). GOTS 2025 Krems &#8211; Together for sport. An editorial by the congress president Prof Dr Stefan Nehrer.</p>
<p>Psczolla, M., Kladny, B., Flechtenmacher, J., Hoffmann, R. &amp; Dreinhöfer, K. (Eds.) (2017). Preface. In White paper on conservative orthopaedics and trauma surgery (pp. V-VI). De Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783110535655-202.</p>
<p>Schedlowski, M., Goebel, M. U., Tewes, U. &amp; Schmoll, H. J. (2006). Psychoneuroimmunology. In H. J. Schmoll, K. Höffken, &amp; K. Possinger (Eds.), Compendium of Internal Oncology. Springer. https://doi.org/10.1007/3-540-31303-6_47.</p>
<p>Schubert, C. (2023). Sports Medicine &amp; Psychoneuroimmunology [Video] YouTube. https://www.youtube.com/watch?v=BwwuA22yXyc.</p>
<p>Schubert, C. (2025). Psychoneurophysiological mechanisms of self-healing. Thieme. https://natuerlich.thieme.de/therapieverfahren/geist-und-seele/detail/psychoneurophysiologische-wirkmechanismen-der-selbstheilung-3991.</p>
<p>sportärztezeitung &#8211; sports medical journal. (2021). Prophylaxis by sportsmedicine. sportärztezeitung. https://sportaerztezeitung.com/rubriken/training/5609/prophylaxis-by-sportsmedicine-2/ (retrieved on 17.03.2025).</p>
<p>Stöve, J. &amp; Halder, A. (2025). Guideline for the diagnosis and treatment of osteoarthritis of the knee (S2k). German Society for Orthopaedics and Trauma Surgery (DGOU). https://register.awmf.org/assets/guidelines/187-050l_S2k_Gonarthrose_2025-01-verlaengert.pdf (retrieved on 17.03.2025).</p>
<p>Ströhle, A. (ed.) (2024). Exercise, sport and mind-body intervention. Elsevier.</p>
<p>Sturm, C., Schiller, J., Egen, C., et al. (2024). Conservative therapy for lumbar disc herniation. Orthopaedics, 53, 918-927. https://doi.org/10.1007/s00132-024-04579-3</p>
<p>Thompson-Lastad, A. (2018, June). Group medical visits as participatory care in community health centres. Qualitative Health Research, 28(7), 1065-1076. https://doi.org/10.1177/1049732318759528.</p>
<p>Thompson-Lastad, A., &amp; Gardi ner, P. (2020). Group medical visits and clinician wellbeing. Global Advances in Health and Medicine, 9, 2164956120973979. https://doi.org/10.1177/2164956120973979.</p>
<p>Thompson-Lastad, A., Harrison, J. M. &amp; Shim, J. K. (2025). Social capital and cultural heath capital in primary care. The case of group medical visits. Sociology of Health &amp; Illness, 47(1), e13868. https://doi.org/10.1111/1467-9566.13868.</p>
<p>Traeger, L., Styklunas, G. M., Park, E. Y., Lee, M. T., Fricchione, G. &amp; Park, E. R. (2022, November 30). Promoting resilience and flourishing among older adult residents in community living: A feasibility study. Gerontologist, 62(10), 1507-1518. https://doi.org/10.1093/geront/gnac031.</p>
<p>Tschaffon-Müller, M. E. A., Kempter, E., Steppe, L. &amp; et al. (2023). Neutrophil-derived catecholamines mediate negative stress effects on bone. Nature Communications, 14, 3262. https://doi.org/10.1038/s41467-023-38616-0.</p>
<p>Tumour Therapy Online (2020). Tumour Therapy Online &#8211; Evidence-based information on tumour diseases. https://tumortherapie-online (retrieved on 17.03.2025).</p>
<p>Valle, C., Marshall, R. &amp; Mengis, N. (2023). Prehabilitation for anterior cruciate ligament injuries. Knee Journal, 5, 3-11. https://doi.org/10.1007/.  s43205-022-00188-2.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Originalartikel erschienen in &#8222;THE MIND&#8220;:</strong></em></p>
<p><em><strong>Erbeldinger, R. (2025). Mind-Body Medicine Completes Sports Medicine: Development of a Prophylaxis Model Through Sports Medicine. THE MIND Bulletin on Mind-Body Medicine Research, 7, 23-30. </strong></em><a href="https://doi.org/10.61936/themind/202504306"><em><strong>https://doi.org/10.61936/themind/202504306</strong></em></a></p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Concussion-Protokoll</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/psychologie/15116/concussion-protokoll/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Marco Santarelli&nbsp;,&nbsp;Dr. med. Christiane Loinig-Velik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Dec 2023 09:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[04/23]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=15116</guid>

					<description><![CDATA[Die chronisch traumatische Encepahalopathie (CTE) kommt eigentlich aus dem Boxsport. Das in der Vergangenheit von Martland als „Punch Drunk“ bezeichnete Syndrom, an dem zweitklassige Kämpfer, die zu Trainingszwecken eingesetzt wurden, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die chronisch traumatische Encepahalopathie (CTE) kommt eigentlich aus dem Boxsport. Das in der Vergangenheit von Martland als „Punch Drunk“ bezeichnete Syndrom, an dem zweitklassige Kämpfer, die zu Trainingszwecken eingesetzt wurden, gelitten haben, ist heute sportneutral als CTE bekannt. Typische Symptome dabei sind kognitive Defizite, Wesens- und Verhaltensänderungen, aber auch Bewegungsstörungen.</b></p>
<p>Seit mehr als zwei Dekaden befasst sich nunmehr eine Gruppe international ­anerkannter Mediziner (Concussion Group in Sport) mit dem Thema, die Ergebnisse wurden bei der 6. International Conference on Concussion in Sport 2022 in Amsterdam präsentiert. In manchen Sportarten, wie z. B. im Eishockey, kommt es zu hochenergetischen Traumen. Der Aufprall eines Spielers mit dem Kopf gegen eine Bande (Geschwindigkeit um die 30 km/h) oder aber eine Verletzung durch den Anprall eines Pucks (bis zu 160 km/h) gegen den Schädel können zu schweren Verletzungen des Gehirns führen. Das Gehirn ist das komplexeste Teil im menschlichen Körper. Nur eineinhalb Kilogramm schwer ist es der Sitz der Intelligenz, der Gefühle, Erinnerungen, der Interpretation der Sinne und es ist die Steuerungszentrale aller Bewegungen. So ist es aber auch das verletzlichste Organ im Körper. Schnelle und unkontrollierte Bewegungen des Kopfes können z. B. zu Verletzungen (Coup-Contracoup oder Be-/Entschleunigungsverletzung) führen. Dabei kommt es zum Auftreten von enormen Scherkräften, was dazu führt, dass Axone geschädigt werden (diffuse axonale Verletzung-DAI). Ursächlich für eine diffuse axonale Verletzung sind Akzelerations- bzw. Dezelerationsbewegungen mit gleichzeitiger rotatorischer Komponente. Die Scherverletzungen entstehen insbesondere an Stellen, wo Gewebe unterschiedlicher Konsistenz und Festigkeit aneinander grenzen. Der Kortex bewegt sich mit einer anderen Geschwindigkeit als die darunterliegenden Hirnstrukturen. Dies führt zu einer axonalen Dehnung, insbesondere an der subkortikalen Mark-Rinden-Grenze (v. a. frontotemporal). Ebenfalls häufig sind Corpus callosum (v. a. Splenium), Fornix, Stammganglien und Capsula interna betroffen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Spätfolgen der Verletzungen</b></h2>
<p>Dies kann kumulative Spätfolge mit sich bringen (<a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/psychologie/14514/schaedelhirntraumata/">CTE</a>). Diese Pathologie kann bereits während der Karriere eines Athleten oder aber auch erst einige Jahre nach dem Karriereende auftreten und zeigt progressive Symptome wie Konzentrationsstörungen, Depression, kognitive Störungen bis hin zur Demenz. In den letzten Jahrzehnten, auch Dank der intensiven medialen Berichterstattung, wurde der Fokus der Aufmerksamkeit auf die Symptome und Langzeitfolgen der Concussion gerichtet. Einzelne Eishockey Ligen begannen mit strukturierten Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie. Im Laufe des Jahres 1905 gab es 21 Tote im American Football. Durch die Unterstützung von Präsident Theodor Roosevelt wurde die National Collegiate Athletic Asociation gegründet (NCAA). Eine Helmpflicht wurde jedoch erst Jahre später eingeführt. Erst später, in den 1990ern, befasste sich die National Hockey League (NHL) mit dem Thema, so wurde das erste Concussion Programm entwickelt. Somit konnte man erste strukturierte Daten sammeln. Diese Daten wurden jedoch nur spärlich veröffentlich: Benson et Al. (2011) zeigten ca. 80 Commotio Ereignisse zwischen 1997 – 2004 und einen durchschnittlichen Ausfall von sechs Tagen. Kanada folgte dem Beispiel mit einem eigenen Protokoll im Jahr 2013, England im Jahr 2016. Die 6. Internationale Concussion Konferenz in Amsterdam 2022 führte nun aktuell zu einer weiteren Entwicklung der standard­isierten Evaluation und dem Management einer Concussion im Eishockey, die vor allem den Teamärzten obliegt (SCAT6 und Child SCAT56– Recognition Tool).</p>
<h2><b>Das Protokoll der Ice und ALPS<span class="Apple-converted-space">  </span>Hockey League enthält typischerweise:</b></h2>
<ul>
<li>ein Education and Awareness Programm</li>
<li>eine Erklärung über Commotio Symptomen und Zeichen</li>
<li>einen Baseline Test vor Saisonbeginn</li>
<li>eine return to sport und return to competition- Strategie</li>
</ul>
<p>Ein Step-by-step Protokoll, wobei der betreuende Arzt die körper­lichen und mentalen Aktivitäten schrittweise überprüft und gege­benenfalls steigern kann- oder aber auch einen Schritt zurück machen muss. Ziel ist die vollkommene Symptomfreiheit des Athleten auch unter Belastung. Als Basis dafür gilt das Concussion protocol der IIHF.</p>
<h2><b>Die Erfahrung der ICE- und Alps Hockey League während der Saison 2022/2023</b></h2>
<p>Das Hockey League Concussion Protocol wurde im Oktober 2022 für alle Teams der Alps- und ICE Hockey League eingeführt. Es handelt sich dabei um klare Leitlinien, die der Prävention und dem Umgang mit commotionellen Ereignissen dienen. Der Baseline Test ist für jeden Spieler im Team vor Beginn jeder Saison obligat. Zur Anwendung kommt das Online ImPACT Tool; In der Saison 2022/2023 führten 100 % der ICE Hockey League Spieler den Test durch. Die Anwesenheit eines Arztes bei jedem Spiel ist verpflichtend, der dann auch die Entscheidung trifft, ob eine Athlet nach eine Kopftrauma das Spiel fortsetzen kann oder nicht: „If in doubt, take him out“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ziel ist es, einen Spieler nach erlittener Concussion als Teamarzt zu begleiten und bis hin zum „Ready to play“ zu unterstützen. Die Sicherheit und das Wohlergehen der Spieler ist dabei das oberste Gebot. Am Ende der Spielsaison 2022/23 gab es bereits eindeutige Ergebnisse. Jeder zweite Spieler zeigte im Kontrolltest in den ersten 72 Stunden nach erlittener Concussion eine Abweichung von dem vor der Saison durchgeführten Baseline-Test. Und es dauerte durchschnittlich 14 Tage, bis ein Spieler nach einer Concussion wieder ready to play war. In der Saison 2023/2024 wird das Impact System als Standard in der ICE und ALPS Hockey League verpflichtend eingesetzt. Es erfordert eine ausführliche Dokumentation der Ereignissen, um in Zukunft weitere aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.</p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Literatur</em></p>
<ol>
<li style="font-weight: 400;">Williams VB, Danan IJ. A Historical Perspective on Sports Concussion: Where We Have Been and Where We Are Going. Curr Pain Headache Rep. 2016 Jun;20(6):43.</li>
<li style="font-weight: 400;">Izraelski J. Concussions in the NHL: A narrative review of the literature. J Can Chiropr Assoc. 2014 Dec;58(4):346-52.</li>
<li style="font-weight: 400;">Giza CC, Kutcher JS. An introduction to sports concussions. Continuum (Minneap Minn). 2014 Dec;20(6 Sports Neurology):1545-51.</li>
<li style="font-weight: 400;">Williams VB, Danan IJ. A Historical Perspective on Sports Concussion: Where We Have Been and Where We Are Going. Curr Pain Headache Rep. 2016 Jun;20(6):43.</li>
<li style="font-weight: 400;">Raftery M, Kemp S, Patricios J, Makdissi M, Decq P. It is time to give concussion an operational definition: a 3-step process to diagnose (or rule out) concussion within 48 h of injury: World Rugby guideline. Br J Sports Med. 2016 Jun;50(11):642-3.</li>
<li style="font-weight: 400;">IIHF Concussion protocol</li>
</ol>
<p style="font-weight: 400;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
