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	<title>Masiar Sabok Sir, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>Masiar Sabok Sir, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<item>
		<title>Scientific Medical Education Board 2026</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/22394/scientific-medical-education-board-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Erbeldinger&#160;,&#160;Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 12:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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					<description><![CDATA[Die sportärztezeitung entwickelt ihren klassischen „wissenschaftlichen Beirat“ bewusst weiter zu einem Scientific Medical Education Board. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die formale Repräsentation, sondern eine klare Ausrichtung auf Education, Anwendungskompetenz [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die sportärztezeitung entwickelt ihren klassischen „wissenschaftlichen Beirat“ bewusst weiter zu einem <strong data-start="83" data-end="113">Scientific Medical Education Board</strong>. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die formale Repräsentation, sondern eine klare Ausrichtung auf Education, Anwendungskompetenz und klinische Relevanz innerhalb der Sportmedizin.</p>
<p data-start="296" data-end="927">Die Besetzung erfolgt strukturiert und eigenständig anhand nachvollziehbarer Kriterien: fachliche Qualität, praktische Erfahrung im konservativen, physikalischen und sportmedizinischen Kontext sowie die aktive Bereitschaft, Wissen zu vermitteln und weiterzuentwickeln. Ergänzend ist das <strong data-start="583" data-end="655">Engagement im Dienst der Sportmedizin – regional wie international –</strong> ein zentraler Maßstab. Gemeint ist der konkrete Beitrag zur Weiterentwicklung von Anwendung, Ausbildung und Patientenversorgung. Dabei haben <strong data-start="797" data-end="832">immaterielle medizinische Werte</strong> wie Haltung, Integrität, Verlässlichkeit und kollegialer Austausch einen festen Stellenwert.</p>
<p data-start="929" data-end="1223">Die Mitgliedschaft ist dynamisch angelegt und wird regelmäßig neu bewertet. Entscheidend ist nicht die formale Zugehörigkeit, sondern der kontinuierliche Beitrag zur Sache: eine praxisnahe, evidenzinformierte und umsetzbare Sportmedizin. Die Teilnahme an unseren Fortbildungen – nicht nur als Referent –, die Erstellung von Fachartikeln sowie der direkte edukative Austausch bilden die Grundlage für Auswahl und Weiterentwicklung des Boards. Ergänzend berücksichtigen wir Empfehlungen aus dem Kreis aktiver Mediziner, Therapeuten und Wissenschaftler.</p>
<p data-start="1541" data-end="1953">Die sportärztezeitung übernimmt dabei bewusst die kuratierende und gestaltende Rolle: als Plattform, die Inhalte bündelt, einordnet und in die Anwendung bringt. Auf dieser Basis treffen wir die finalen Entscheidungen über Aufnahme, Fortführung oder Beendigung einer Zusammenarbeit – klar orientiert an Qualität, Aktivität und dem konkreten Beitrag zur Education im konservativen und sportmedizinischen Kontext.</p>
<p data-start="1955" data-end="2038" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong data-start="1955" data-end="2038" data-is-last-node="">Unsere Mission ist die globale GME – Guided Medical Education der Sportmedizin.</strong></p>
<p data-start="1955" data-end="2038" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Weitere Infos dazu folgen in den nächsten Wochen</p>
<p data-start="1955" data-end="2038" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><em>Veröffentlicht: 30.04.2026</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verbinden, was zusammenpasst</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/21739/verbinden-was-zusammenpasst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Erbeldinger&#160;,&#160;Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 10:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[01/26]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine der größten Entwicklungschancen der modernen Sportmedizin liegt darin, das miteinander zu verbinden, was längst zusammenpasst. Wenig muss neu erfunden werden, ganz im Gegenteil. Wissen, Erfahrung, Methoden, Erkenntnisse und Perspektiven [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine der größten Entwicklungschancen der modernen Sportmedizin liegt darin, das miteinander zu verbinden, was längst zusammenpasst. Wenig muss neu erfunden werden, ganz im Gegenteil. Wissen, Erfahrung, Methoden, Erkenntnisse und Perspektiven – vieles ist schon längst vorhanden und wird mit großem Engagement von Ärzten, Therapeuten, Sportwissenschaftlern und weiteren Akteuren vorangetrieben. Oft geschieht dies allerdings noch zu sehr nebeneinander, statt miteinander. Gerade auch zwischen den medizinsichen Fachgebieten ist der Austausch ausbaufähig. Und zu oft wird vorhandenes Wissen nicht interdisziplinär geteilt, sondern bleibt in seiner Nische. Das Problem hierbei ist der Mensch als Person und weniger die Institutionen. Teams und Kooperativen sind rar, obwohl wir soziale Wesen sind.</strong></p>
<p>Wir sind überzeugt: Die Zukunft gehört der medizinischen Kooperation – medical social education, eine Agenda die im Werden ist. Der bewussten Gestaltung von Schnittstellen und der Förderung von Interaktionen. Die intelligente Kombination bewährter Ansätze, um daraus etwas noch Wirksameres entstehen zu lassen, birgt enormes Potenzial. Nicht als Selbstzweck, sondern für eine Medizin, die den Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet und begleitet – von der Prävention / Prophylaxe über die Prähabilitation bis hin zur Therapie und Rehabilitation.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wer etwas miteinander verbindet, muss offen sein. Offen für neue Wege, für manchmal vielleicht ungewohnte Denkansätze und für interdisziplinäre Perspektiven. Was gestern noch belächelt wurde, kann heute und morgen schon zur neuen Medizin gehören. Das erfordert Mut und den Willen, über eigene Fachgrenzen hinauszuschauen.</p>
<p>Doch genau darin liegt das Angebot – für die Sportmedizin als Fachgebiet, für die Qualität der täglichen Arbeit und nicht zuletzt für das Wohl der Patienten sowie der Gesellschaft insgesamt. Heute ist das wichtiger denn je.</p>
<p>Wir verstehen uns als Plattform und System mit multidirektioanler Wechselwirkung für diesen Dialog, indem wir Inhalte, Ergebnisse und Erkenntnisse zusammenführen, miteinander verbinden, einordnen und auch formell weiterentwickeln. Umso mehr freut es uns, dass unsere Beiträge / Content zunehmend aufgegriffen, geteilt und in anderen Kanälen weiterverbreitet werden. Das zeigt, dass unsere mit Ihnen entwickelten Inhalte relevant sind – und dass sie etwas bewegen. Gleichzeitig möchten wir an einen einfachen, aber wichtigen Grundsatz erinnern: Wer Inhalte weiterverwendet, sollte ihre Herkunft transparent machen. Es ist eine Frage des Anstands und der Fairness gegenüber den Autoren, Referenten und uns – und nicht zuletzt auch der rechtlichen Sorgfalt –, die Originalquelle zu nennen. Wenn unsere Inhalte dazu beitragen, Diskussionen anzustoßen und Wissen zu verbreiten, dann ist das ausdrücklich erwünscht. Bitte tun Sie dies – aber verweisen Sie dabei stets auf uns als ursprüngliche Quelle.</p>
<p>Und vielleicht möchten auch Sie selbst einmal zur Originalquelle werden. Wenn Sie Ideen haben und ein geeignetes Thema vorstellen möchten, das in das Bild einer modernen, zukunftsfähigen Sportmedizin passt, dann melden Sie sich bei unserer Redaktion.</p>
<p>Denn am Ende geht es um genau das: zusammenbringen, was zusammengehört – und gemeinsam etwas schaffen, das größer ist als die Summe seiner Teile.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Mutig an’s Werk!“</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20875/mutig-ans-werk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Erbeldinger&#160;,&#160;Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 11:32:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[04/25]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=20875</guid>

					<description><![CDATA[Eine der essenziellen Aufgaben einer modernen Sportmedizin ist es, praxisnahe und wirksame Angebote zu entwickeln und in die Versorgung zu bringen. Um individualisierte und zugleich pragmatische Behandlungsstrategien zu integrieren, muss [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Eine der essenziellen Aufgaben einer modernen Sportmedizin ist es, praxisnahe und wirksame Angebote zu entwickeln und in die Versorgung zu bringen. Um individualisierte und zugleich pragmatische Behandlungsstrategien zu integrieren, muss der Anspruch an wissenschaftliche Sorgfalt mit der Versorgungsrealität verbunden werden.</b></p>
<p>Ein Unterfangen, das Mut verlangt – um neue Wege einzuschlagen, aber auch, um nach Hilfe zu fragen. Nicht jeder muss in allen Bereichen Experte sein, doch es ist entscheidend zu wissen, wo Expertise verfügbar ist und wie sie in die Behandlung integriert werden kann. Mut, um Hilfe zu bitten, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck professioneller Haltung – für Ärzte ebenso wie für Therapeuten und Patienten. Ebenso wichtig ist es, sich zu fragen, was man eigentlich will: Was sind die eigenen Ziele, wohin soll der Weg führen, ist vielleicht die Zeit für ein Umdenken gekommen? Fragen, die manchmal schmerzhaft sind, für die weitere Entwicklung jedoch äußerst fruchtbar.</p>
<p>Verantwortung muss auch dort übernommen werden, wo die Evidenzlage noch schwach oder im Aufbau ist. Der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) betont in einem aktuellen Artikel, dass „vor einer OP alle konservativen Therapien ausgeschöpft werden sollten, auch wenn die Evidenz dafür schwach ist.“Medizinische Maßnahmen, die teilweise alternativlos sind und die ganze Person des Patienten umfassen, müssen mit Beharrlichkeit umgesetzt werden – ein Zögern hilft weder den Patienten noch der Weiterentwicklung unseres Faches. Damit physikalische, regenerative und konservative Therapien als Bestandteile einer modernen Sportmedizin wirksam werden, sind fundierte Ausbildung, strukturierte Fort- und Weiterbildung sowie kollegialer Austausch notwendig. Der operative Bereich, als ebenso wichtiger Teil der Sportmedizin, macht es vor. Aus-, Fort- und Weiterbildung ist dort auf einem High-Level. Hier knüpfen wir an und freuen uns, dass unsere Angebote – wie das 15. Symposium der sportärztezeitung im November, das schon Wochen vor Beginn ausgebucht war – von Ihnen so gut angenommen werden. Das bestärkt uns und motiviert zur ständigen Weiterentwicklung. Auch für uns selbst bleibt kontinuierliche Fortbildung zentral, nur so sichern wir die Qualität unseres Handelns. Ein Beispiel dafür ist die 2. Emirates Sports Medicine Conference 2025, die aktuelle Entwicklungen und internationale Perspektiven in Sport- und orthopädischer Medizin zusammenführte. Wir waren persönlich und mit unserer Sonderpublikation sports.medicine.newspaper emirates vor Ort und haben wertvolle Eindrücke und Denkanstöße erhalten.</p>
<p>Entscheidend ist, dass wir nicht auf Veränderungen „von außen“ warten, sondern selbst aktiv in die Versorgung gehen. Wir müssen das anbieten, was den Patienten tatsächlich nützt. Moderne Sportmedizin bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen – und entschlossen voranzugehen. Der Mut sollte uns dabei nicht verlassen, denn schon der chinesische Philosoph Laozi sagte: „Wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“ Oder, um mit dem großen deutschen Dichter Friedrich Schiller zu schließen: „Frisch also! Mutig an’s Werk!“</p>
<blockquote><p><i>„Bei Muskel-Sehnen-Verletzungen macht es auch im Hinblick auf die Prognose Sinn, eine „muskelspezifische“ Klassifikation anzuwenden, in der unterschiedliche Eigenschaften genauer berücksichtigt und typische Verletzungsmuster sowie Verletzungsausmaße noch präziser abgebildet werden können.“ </i>Sebastian Kunz, MD, am 01.11.2025 auf der 2. Emirates Sports Medicine Conference</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Danke</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20357/danke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Erbeldinger&#160;,&#160;Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 06:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[03/25]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=20357</guid>

					<description><![CDATA[2015, vor über 10 Jahren, erschien die erste Ausgabe der sportärztezeitung*. Dies ist ein guter Anlass, uns explizit bei Ihnen zu bedanken – dafür, dass Sie diesen Weg mit uns [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>2015, vor über 10 Jahren, erschien die erste Ausgabe der sportärztezeitung*. Dies ist ein<br />
guter Anlass, uns explizit bei Ihnen zu bedanken – dafür, dass Sie diesen Weg mit uns gehen, für Ihre aktive Beteiligung, Ihr Vertrauen und Ihre Bereitschaft, die Sportmedizin mit uns gemeinsam zu verändern sowie voranzubringen.</b></p>
<p>Wir engagieren uns seit Jahren dafür, die Sportmedizin weiterzuentwickeln und beschreiten dazu immer wieder neue Pfade. Dabei integrieren und entwickeln wir fortlaufend Themenzusammenhänge sowie Formate – und stärken die bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Gleichzeitig legen wir Wert auf eine Reduktion der Komplexität. Prozesse, Informationen und Entscheidungen müssen einfacher, übersichtlicher und verständlicher gestaltet werden. Ziel ist es, Therapien und Entscheidungsprozesse nachvollziehbar, effizient und patientenzentriert zu erstellen, ohne notwendige Qualität oder Evidenz zu kom-<br />
promittieren. Dabei gilt es, klare Strukturen zu schaffen und Fehlinterpretationen zu vermeiden. Wir setzen uns dafür ein, Komplexität zu verringern, statt sie zu erhöhen – damit Therapien verständlich bleiben, Entscheidungen transparent sind und Patienten aktiv mitgestalten können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Hierbei ist auch der Bereich der Fortbildungen extrem wichtig: Nutztengerechte Formate wie kompakte Fortbildungen, praxisnahe Fallbeispiele und interaktive Lernformate statt rein theoretischer Vorträge. Bereits vor über zehn Jahren haben wir z. B. mit der medizinischen Abteilung des 1. FSV Mainz 05 die systematische Kombination physikalischer Verfahren gemeinsam eingeführt, weiterentwickelt und im Rahmen mehrerer Kongresse und Fort­bildungen vermittelt wie auch ausgebildet. Genau diese Ausbildung wollen wir fördern und weiter ausbauen. Dafür startet zeitnah die neue Gui­ded Medical Education Plattform der sportärztezeitung in Kooperation mit der thesportgroupacademy – weitere Infos dazu folgen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>In all dem stehen Ihre Bedürfnisse in der täglichen Arbeit im Mittelpunkt: die Verknüpfung von Evidenz, klinischem Können und patientenzentrierter Betreuung. Wir bieten Ihnen Formate, die informieren und befähigen – mit konkreten Handlungsanleitungen, praxisnahen Fallbeispielen und interaktiven Lernformaten. Wir öffnen Türen, setzen aber auch Filter: Nicht jede Neuerung passt in jede Praxis, in jedes Team. Die Kunst liegt darin, Relevantes zu erkennen, sinnvoll zu integrieren und die Versorgung effektiv sowie nachhaltig zu verbessern. Unterschiedliche Perspektiven sollten dabei genutzt, Barrieren abgebaut werden. Der Fokus bleibt immer auf besserer Versorgung und Verständnis der Patientenbedürfnisse.</p>
<p>Vielen Dank für Ihr Engagement, Ihr Vertrauen und Ihre Bereitschaft, mit uns gemeinsam diese neuen Pfade zu gehen. Wir freuen uns darauf, Sie auch künftig auf diesem Weg zu begleiten – mit klaren Standards, praxisnahem Lernen und einem offenen Austausch – Feedback willkommen, konstruktiv und respektvoll. Bleiben Sie uns treu.</p>
<p>*Dabei handelte es sich um einen Neuanfang. Start und Meilenstein war die erste Ausgabe der medicalsportsnetwork 2006, ursprünglich konzipiert als Businessplan (2004/2005) im Schwerpunkt Ökonomie &amp; Management im Rahmen des sportwissenschaftlichen Studiums von Robert Erbeldinger.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Renaissance der technischen Orthopädie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20213/renaissance-der-technischen-orthopaedie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2025 09:49:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aspen Medical Products]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=20213</guid>

					<description><![CDATA[In der aktuellen gesundheitspolitischen und medizinischen Diskussion mehren sich Stimmen, die auf die zunehmende Bedeutung der technischen Orthopädie hinweisen. Ob Orthetik, Bandagen oder moderne Orthesen – diese traditionellen Instrumente der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 9.0pt 0cm;"><strong><span style="font-size: 15.0pt; font-family: 'Times New Roman',serif;">In der aktuellen gesundheitspolitischen und medizinischen Diskussion mehren sich Stimmen, die auf die zunehmende Bedeutung der technischen Orthopädie hinweisen. Ob Orthetik, Bandagen oder moderne Orthesen – diese traditionellen Instrumente der Versorgung erleben derzeit eine neue Wertschätzung, nicht nur bei Ärzten, sondern auch in der Wahrnehmung von Patienten.</span></strong></p>
<p style="font-variant-caps: normal; font-width: normal; font-size-adjust: none; font-kerning: auto; font-variant-alternates: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-numeric: normal; font-variant-east-asian: normal; font-variant-position: normal; font-variant-emoji: normal; font-feature-settings: normal; font-optical-sizing: auto; font-variation-settings: normal; -webkit-text-stroke-width: 0px; -webkit-text-stroke-color: #000000; min-height: 13.8px; margin: 0cm 0cm 9.0pt 0cm;"><span style="font-size: 9.0pt; font-family: 'Times New Roman',serif;"> </span></p>
<p style="font-variant-caps: normal; font-width: normal; font-size-adjust: none; font-kerning: auto; font-variant-alternates: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-numeric: normal; font-variant-east-asian: normal; font-variant-position: normal; font-variant-emoji: normal; font-feature-settings: normal; font-optical-sizing: auto; font-variation-settings: normal; -webkit-text-stroke-width: 0px; -webkit-text-stroke-color: #000000; margin: 0cm 0cm 9.0pt 0cm;"><span style="font-kerning: none;"><span style="font-size: 15.0pt; font-family: 'Times New Roman',serif;">Besonders auffällig ist dies bei Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen, wo die Kombination aus Stabilität, Bewegungslenkung und Sicherheitsempfinden durch technische Hilfsmittel zunehmend als Teil eines multimodalen Therapiekonzepts betrachtet wird, siehe hierzu auch <a href="https://sportaerztezeitung.com/sports-research/orthesen-bei-wirbelsaeulen-verletzungen-und-rueckenschmerzen/">&#8222;Orthesen bei Wirbelsäulen-Verletzungen und Rückenschmerzen&#8220;. </a></span></span><span style="font-kerning: none;"><span style="font-size: 15.0pt; font-family: 'Times New Roman',serif;">Aber auch im Bereich des Kniegelenks – etwa bei Gonarthrose – zeigt die <a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/187-050">aktuelle S3-Leitlinie</a>, dass Orthesen nicht nur passive Hilfsmittel, sondern aktive Elemente der konservativen Therapie darstellen können. </span></span></p>
<p style="font-variant-caps: normal; font-width: normal; font-size-adjust: none; font-kerning: auto; font-variant-alternates: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-numeric: normal; font-variant-east-asian: normal; font-variant-position: normal; font-variant-emoji: normal; font-feature-settings: normal; font-optical-sizing: auto; font-variation-settings: normal; -webkit-text-stroke-width: 0px; -webkit-text-stroke-color: #000000; margin: 0cm 0cm 9.0pt 0cm;"><span style="font-kerning: none;"><span style="font-size: 15.0pt; font-family: 'Times New Roman',serif;"><a href="https://sportaerztezeitung.com/author/lukas-christoph/">Dr. Christoph Lukas</a> betont in seinem Artikel zu <a href="https://gots.org/fit-am-korb-belastungen-der-athleten-und-praevention-im-basketball/">&#8222;Belastungen der Athleten und Prävention im Basketball&#8220;</a>, dass beispielsweise in der NBA eine Orthese von den Versicherungen vorgeschrieben wird, dies im Bundesliga Basketball ebenfalls regelmäßig von den Vereinen eingefordert wird und auch die Spieler es wünschen. </span></span></p>
<p style="font-variant-caps: normal; font-width: normal; font-size-adjust: none; font-kerning: auto; font-variant-alternates: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-numeric: normal; font-variant-east-asian: normal; font-variant-position: normal; font-variant-emoji: normal; font-feature-settings: normal; font-optical-sizing: auto; font-variation-settings: normal; -webkit-text-stroke-width: 0px; -webkit-text-stroke-color: #000000; min-height: 13.8px; margin: 0cm 0cm 9.0pt 0cm;"><span style="font-size: 9.0pt; font-family: 'Times New Roman',serif;"> </span><span style="font-kerning: none;"><span style="font-size: 15.0pt; font-family: 'Times New Roman',serif;">Diese Entwicklung verweist auf eine Renaissance der technischen Orthopädie im eigentlichen Wortsinn: Die Rückbesinnung auf das ganzheitliche Zusammenspiel von Technik, Bewegung und Lebensstil. Gerade im Rahmen von Prehabilitation und Lifestyle-orientierten Therapien gewinnen Orthesen und Bandagen erneut an Bedeutung – als Brücke zwischen konservativer Medizin, funktionellem Training und gezielter Stabilisierung. </span></span></p>
<h4>Fortbildungstipp:</h4>
<p style="font-variant-caps: normal; font-width: normal; font-size-adjust: none; font-kerning: auto; font-variant-alternates: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-numeric: normal; font-variant-east-asian: normal; font-variant-position: normal; font-variant-emoji: normal; font-feature-settings: normal; font-optical-sizing: auto; font-variation-settings: normal; -webkit-text-stroke-width: 0px; -webkit-text-stroke-color: #000000; min-height: 13.8px; margin: 0cm 0cm 9.0pt 0cm;"><span style="font-kerning: none;"><span style="font-size: 15.0pt; font-family: 'Times New Roman',serif;">Mehr zu dieser Thematik erleben Sie vom 19.-20.09.2025 in Leipzig auf der medizinischen Fortbildung <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20075/ausflug-in-die-moderne-orthopaedie-multimodale-therapiekonzepte-2025/">&#8222;Ausflug in die moderne Orthopädie: Multimodale Therapiekonzepte 2025&#8220;</a>, veranstaltet von <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/aspen-medical-products-gmbh-2/">Aspen Medical Products GmbH</a> unter wiss. Leitung von <a href="https://sportaerztezeitung.com/author/catala-lehnen-philip/">Prof. Dr. Catalá-Lehnen</a>.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Veröffentlicht 26.07.2025</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Wege der Fortbildung</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/19703/neue-wege-der-fortbildung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Erbeldinger&#160;,&#160;Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 08:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=19703</guid>

					<description><![CDATA[Die Herausforderungen in der medizinischen Weiterbildung – insbesondere in der Sportmedizin – lassen sich in ihrer Gesamtheit nicht mehr allein mit klassischen Kursformaten und Kongressen bewältigen. Wie im letzten Editorial [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Herausforderungen in der medizinischen Weiterbildung – insbesondere in der Sportmedizin – lassen sich in ihrer Gesamtheit nicht mehr allein mit klassischen Kursformaten und Kongressen bewältigen. Wie im letzten Editorial „Abseits des Lehrplans“ treffend beschrieben, fehlt es partiell an strukturell verankerter Ausbildung in konservativen Therapien, ebenso wie an zeitlich und inhaltlich nachhaltigen Fortbildungskonzepten.</b></p>
<p>Wir stehen an einem Wendepunkt: Mit zunehmender Anzahl an Veranstaltungen entstehen neue Herausforderungen. Der hohe Zeitaufwand und die große Arbeitsbelastung sowie die Tatsache, dass einige Kongresse keine praktische Ausbildung bieten, sondern sich auf Frontalvorträge beschränken, erschweren die Entscheidung, welche Fortbildungen besucht werden. Das kann dazu führen, dass selbst gut strukturierte und<span class="Apple-converted-space">  </span>inhaltlich hochwertige Kongresse und Vorträge mit weniger Teilnehmern rechnen müssen. Die Vielzahl an Veranstaltungen droht sich gegenseitig zu überholen – inhaltlich wie logistisch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch zur zeitlichen und arbeitstechnischen Entlastung der Ärzte und Therapeuten sollte dementsprechend komplettierend, nicht ersetzend, ein System entstehen, das nicht nur frontales Wissen (Präsentation) vermittelt, sondern den Teilnehmern zuarbeitet, Kompetenzen entwickelt und im klinischen Alltag zur Anwendung bringt (translational wie anwendungssorientiert). Wir gehen diesen erweiterten Schritt: <b>Guided Sports Medical Education (sme) </b>– digital, praxisnah, individuell (physisch bleibt die Basis). Ergänzend und komplettierend Fortbildung konkret dort anbieten, wo sie gebraucht wird, PreSelect by sportärztezeitung – on demand, live, digital begleitet und orientiert am konkreten Bedarf der Anwender. Das Modell basiert auf Einzelmeetings, kleinen Gruppen, direkter Interaktion mit erfahrenen Praktikern sowie Wissenschaftlern und einem klaren Bezug zur Versorgungspraxis – vergleichbar mit Hospitation, aber flexi­bler, zielgerichteter und personalisiert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Sportmedizin als Vorreiter – Prehospitation statt nur Präsentatio</b><b>n</b></h2>
<p>Den Anfang macht die Sportmedizin – aber nicht exklusiv. Drei Jahre nach Gründung der thesportgroup academy wird das translational gedachte Modell 2025 in die Praxis überführt – mit Angeboten zur <b>Guided Sports Medical Education</b> <b>(sme)</b>, in der Ärzte, Therapeuten und Trainer gemeinsam lernen. Der zentrale Gedanke: Fortbildung als Prehospitation – also als vorausschauende und handlungsorientierte Vorbereitung auf klinische Situationen. Ärzte und Therapeuten wählen gezielt ein Thema, finden passende Mentoren und entwickeln im strukturierten Austausch individuelle Lösungen mit Technologien und Partnern. Diese Fortbildungsform stellt eine Komplementierung zur evidenzbasierten Versorgung und zur Qualitätssicherung im Alltag dar. Hierbei kann theoretisches Wissen digital und praktisches Wissen physisch erlernt und erworben werden, die Hospitation wird personalisiert vorbereitet. Die Patientenedukation darf in diesem Zusammenhang nicht dem Zufall überlassen werden. Dem folgend entsteht eine digitale Plattform zur strukturierten Patientenedukation – guided, interaktiv und mit medizinischem Anspruch (Deutungshoheit). Damit wird dem wachsenden Bedarf nach Self-Management und Education des Patienten (zukünftige S3-Leitlinie Gonarthrose) Rechnung getragen, ohne die Patienten in die Hände informeller Informationsquellen (ausschließlich Social Media etc.) zu geben.</p>
<h2><b>Fazit: Fortbildung neu denken – </b><b>abseits des Lehrplans, aber mit CME</b></h2>
<p>Die medizinische Zukunft beginnt dort, wo Lehrpläne enden. Fortbildung muss flexibel, praxisnah, technologiegestützt und gleichzeitig beziehungsorientiert sein. <b>Guided Sports Medical Education</b><b> (sme) </b>ist dafür ein konkreter, zukunftsgerichteter Ansatz – und ein Aufruf, medizinische Bildung neu zu denken. PreSelect by sportärztezeitung steht für: Medical Value – Handarbeit – Anwendungsorientierung – Human – Kollegial und Patientenorientiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Veröffentlicht 21.05.2025</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abseits des Lehrplans</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/18916/abseits-des-lehrplans/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Erbeldinger&#160;,&#160;Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2025 08:18:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[01/25]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Herausforderungen unserer Zeit (inkl. Zeitproblematik) sind politischer, wirtschaftlicher und sozialer Natur. Hier unterscheiden wir uns im Übrigen nicht von früheren Zeiten, nur werden uns aktuell viele Versäumnisse und Fehlentwicklungen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Herausforderungen unserer Zeit (inkl. Zeitproblematik) sind politischer, wirtschaftlicher und sozialer Natur. Hier unterscheiden wir uns im Übrigen nicht von früheren Zeiten, nur werden uns aktuell viele Versäumnisse und Fehlentwicklungen der letzten Jahre schmerzlich bewusst, für die Antworten und Lösungen gefunden werden müssen.</strong></p>
<p>Ein zentraler Aspekt ist unser Gesundheitssystem, insbesondere die Ausbildung und Fortbildung des medizinischen Personals, das für den Erfolg des Systems entscheidend ist. Zunächst möchten wir betonen, dass die ärztliche Ausbildung in Deutschland insgesamt gut strukturiert ist und eine solide Grundlage für angehende Ärzte bildet. Dennoch gibt es eine Vielzahl von Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die praktische Aus- und Fortbildung, um die Qualität der medizinischen Versorgung in Deutschland langfristig zu sichern.</p>
<p>Die Sportmedizin als interdisziplinäres Feld, das viele Fachbereiche umfasst, selbst aber kein eigenes Fachgebiet ist, hat dabei die besondere Aufgabe, Wissen und Techniken aus verschiedenen medizinischen Disziplinen zu integrieren und miteinander zu verbinden. In Deutschland haben wir im Bereich der orthopädisch-chirurgischen Aus- und Fortbildung einen hohen Standard, während die Ausbildung in konservativen Therapien oft vernachlässigt wird, trotz ihrer wachsenden Bedeutung. Im Weissbuch konservative Therapie in Orthopädie und Unfallchirurgie (Psczolla et al. 2017) steht im Vorwort: „Wer konservativ behandelt, ist kein Orthopäde oder Unfallchirurg zweiter Klasse.“ Gleichzeitig wird darin gefordert, dass Orthopäden und Unfallchirurgen operative und konservative Expertise erlangen sollen und diese Inhalte in der Weiterbildungsordnung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sinnvolll verankert werden müssten. Acht Jahre später ist dies aber nach wie vor nicht umgesetzt und kein echter Teil des Lehrplans. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vlpkJIlANOE">Im Januar diesen Jahres kritisierte Dr. Müller-Wohlfahrt in einem BR-Interview</a>, dass sich auf diesem Gebiet nichts tue: „Man geht in die Praxis und ist eigentlich Anfänger, muss sich das selbst beibringen.“ Aber welche Möglichkeiten hat man überhaupt, es sich selbst beizubringen?</p>
<p>Natürlich findet man in vielen Kongress- und Kursprogrammen konservative Themen, was zu begrüßen ist. Allerdings fehlt bei solchen „Kursausbildungen“ oft die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Arzt, Physiotherapeut und Sportwissenschaftler sowie innerhalb ärztlicher Fachbereiche. Wird dies nicht gefördert, erhalten die Teilnehmer keine umfassende Perspektive für eine effektive konservative Therapie. Natürlich sollten dabei auch aktuelle Forschungsergebnisse und evidenzbasierte Ansätze in der konser­vativen Therapie einbezogen werden. Wobei zu beachten ist, dass Evidenz manchmal aus Erfahrung entsteht und fehlende Evidenz nicht immer ein Ausschlusskriterium sein sollte. Eine häufige Problematik ist ebenfalls die unzureichende Integration von theoretischem Wissen und praktischen Fähigkeiten. Oft mangelt es an praktischen Übungen, die das Gelernte in realen Situationen anwendbar machen. Nur mitzuhören ist etwas anderes, als wirklich anzufassen und anzuwenden. Effiziente Fortbildungen sollten praktische Elemente enthalten, in denen Teilnehmer Techniken der konservativen Therapie direkt anwenden können. Das kann bei Workshops oder auch in Form von „guided education“ stattfinden, so wie wir es mit unseren Fortbildungen im Rahmen der thesportgroup academy anbieten und dabei konkrete Lösungen und Ansätze aufzeigen. Aktuelle Informationen zu unseren Fortbildungen finden Sie <a href="https://sportaerztezeitung.com/events/">HIER</a></p>
<p>Durch fundierte Fortbildungen können Ärzte und Therapeuten ihre Fähigkeiten in der konservativen Therapie verbessern und Hospitationsmöglichkeiten erkennen, was zu besseren Behandlungsergebnissen für die Patienten führt und somit auch eine erhöhte Patientenzufriedenheit bedeutet. Das schaffen wir nicht alleine, nur gemeinsam. Im Kontext der sich rasch entwickelnden Prähabiltation wird der Patient ebenfalls Edukation erleben dürfen oder müssen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Viele Wege führen nach Rom</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/17018/viele-wege-fuehren-nach-rom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Erbeldinger&#160;,&#160;Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2024 08:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[03/24]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn man es ganz genau nimmt, führen alle Wege nach Rom. Dass diese Aussage wahrscheinlich auf eine vergoldete Säule aus Bronze, dem Milarium Aureum, zurückzuführen ist, die Kaiser Augustus im [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Wenn man es ganz genau nimmt, führen alle Wege nach Rom. Dass diese Aussage wahrscheinlich auf eine vergoldete Säule aus Bronze, dem Milarium Aureum, zurückzuführen ist, die Kaiser Augustus im Jahre 20 v. Chr. auf dem Forum Romanum aufstellen ließ und auf der alle Hauptstädte der Provinzen mit ihren Entfernungen nach Rom aufgeführt waren, ist an dieser Stelle nicht weiter von Bedeutung.</b></p>
<p>Wichtiger im sportmedizinischen Kontext ist, dass es viele Möglichkeiten oder Wege gibt, zu einem gewünschten Ziel zu kommen. In der Medizin bestehen grob gesagt die Ziele darin, Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen, das Lindern von Schmerz und Leid sowie Pflege, wenn Heilung nicht mehr möglich ist. Die Kernbotschaft des Hippokratischen Eids lautet, dass jeder Mediziner sein Leben und seine Arbeit in den Dienst der kranken Menschen und der Menschlichkeit stellt. Gerade in der Medizin bedeuten viele Wege auch viele Chancen. Dabei muss nicht alles immer sofort evidenz-basiert sein. Erfahrungsmedizin hat ihren Stellenwert und nach Reproduzierbarkeit der Ergebnisse kann Evidenz folgen.</p>
<p>Bei einem Rennen auf einer Laufbahn gibt es viele Bahnen, die alle ins Ziel führen. In der Medizin haben wir die Möglichkeiten, verschiedene Bahnen miteinander zu kombinieren und uns dadurch Vorteile zu verschaffen, um unser gewünschtes Ziel schnell und effektiv zu erreichen. Die unterschiedlichen Bahnen sind dabei keine Konkurrenten, sondern Verbündete, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten genutzt sich gegenseitig ergänzen können. Es geht nicht um ein Dagegen, sondern vielmehr um ein Dafür. Als Beispiel: Wenn ich mich bei der Behandlung eines Patienten auf der Bahn der konservativen Therapie befinde, kann ich bei Bedarf und passenden Fähigkeiten sowie ausgebildeten und erlernten Fertigkeiten, Netzwerk und Motivation immer einen Wechsel auf die Bahn der operativen Therapie vornehmen und natürlich auch umgekehrt. Je nach individuellem Bedarf und der Situation im Prozess. Genauso ist es mit einzelnen Verfahren. Wer auch hier nur auf einer Bahn beharrt, kann die Potenziale nicht ausschöpfen, die andere Bahnen ihm bieten. Eine flexible Kombination steigert die Chancen, mit einem besseren Ergebnis ins Ziel zu kommen und dass die eigene gewählte Therapie einen größeren Erfolg hat.</p>
<p>Letztendlich gehört auf dem Weg zur <b>comprehensive sports medicine</b> alles miteinander zusammen. Ob wir Rom am Ende des Rennes erreichen, hängt von vielen Faktoren ab. Neben den unterschiedlichen Therapieoptionen auch von den Rahmenbedingungen, die uns durch politische und wirtschaftliche Entscheidungen bzw. dem Gesetzgeber vorgegeben werden sowie den individuellen Beschaffenheiten (siehe dazu auch die Felder BioPsychoSozial &amp; MindBodyMedizin etc.), die es zu berücksichtigen gilt. Wichtig ist dabei allerdings immer, dass wir wissen, was wir tun. Hier helfen konkrete und evidenz-basierte Angaben, die reproduzierbar sind und allen Bahnen eine klare Struktur geben sowie mögliche Hindernisse beiseite schaffen. So ist es z. B. großartig, dass das halbe Internet von den Potenzialen der „richtigen Atmung“ spricht, nur bringt es überhaupt nichts, wenn man nicht weiß, wie solch eine Atmung überhaupt aussieht und wie man sie effektiv im medizinisch-therapeutischen Kontext einsetzen kann. Eine Überladung an Wissen oder Halbwissen ist nicht hilfreich, es muss auf der <b>praktisch alltäglichen Ebene</b> nützlich sein. Am Beispiel der Atmung verweisen wir auf das aktuelle Education-Video von Dr. Judy Lovas zum Diaphragmatic breathing (DB – „Zwerchfellatmung“), das wir mit ihr gemeinsam erstellt und für Sie zur Verfügung gestellt haben (siehe Seite 75) – evidence based und reproduzierbar.</p>
<p>Wenn wir das gewünschte Ziel erreichen und durch das Kombinieren der Bahnen es schaffen, dass wir auch zum Wohle der Patienten und einer neuen Medizin noch effizienter mit Klarheit und Ordnung behandeln können, haben wir definitiv den richtigen Weg oder besser, die richtigen Wege gewählt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Psychoneuro­immunologie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/16063/psychoneuroimmunologie-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. M. SC. Christian Schubert&#160;,&#160;Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2024 08:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/24]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Psychoneuroimmunologie, kurz PNI, verfügt mittlerweile über eine breite empirische Evidenzlage, wenn es um die Frage geht, was den Menschen gesund hält und was ihn krank macht. Somit ist dies [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Psychoneuroimmunologie, kurz PNI, verfügt mittlerweile über eine breite empirische Evidenzlage, wenn es um die Frage geht, was den Menschen gesund hält und was ihn krank macht. Somit ist dies auch ein extrem spannendes Feld für die Sportmedizin. Wir sprachen über Schnittstellen, Potenziale und Perspektiven mit Prof. Dr. Dr. Christian Schubert von der Medizinischen Universität Innsbruck und gingen auch der Frage nach, was es mit dem „heilenden Geist“ auf sich hat.</b></p>
<h4><b>» </b><b>Herr Professor Schubert, Sie sind Universitätsprofessor an der Klinik für Psychiatrie, Psycho­therapie, Psychosomatik und Medizinische Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck. Dort leiten Sie ein Labor für Psychoneuroimmunologie (PNI). Wie passen PNI und Sportmedizin zusammen bzw. wie können sie voneinander profitieren?</b></h4>
<p>Die Psychoneuroimmunologie, kurz PNI, kann sich mittlerweile einer breiten empirischen Evidenz bedienen, wenn es um die Frage geht, was den Menschen gesund hält und was ihn krank macht. Zahlreiche Studien konnten zeigen, dass das soziale Umfeld eines Menschen, insbesondere emotional nahegehende Beziehungen, wie jene zu den Eltern, Partnern und eigenen Kindern, nicht nur enormen Einfluss auf die psychische, sondern dadurch vermittelt auch auf die immunologische und damit gesamtkörperliche Befindlichkeit eines Menschen haben. Dies ist von enormer Rele­vanz für die Sportmedizin, da ja auch Sportler Menschen sind, die in emotional bedeutsamen Kontexten leben und damit der ständigen Einflussnahme persönlicher psychosozialer Faktoren ausgesetzt sind. In vielen Fällen sind Ihnen diese Einflussfaktoren gar nicht bewusst. Körper, Seele, Geist und soziale Beziehungen sind untrennbar und dieses ganzheitliche Wissen zu nutzen, eröffnet völlig neue Wege für die sportmedizinische Diagnostik und Behandlung und damit für die nachhaltige Leistungs­fähigkeit des Sportlers. Interessanterweise hat die PNI seit ihren Anfängen Mitte der 1970-er Jahre aber auch zeigen können, dass umgekehrt Immunfaktoren, z. B. pro-inflammatorische Zytokine, mit dem Gehirn interagieren und sich im Erleben und Verhalten bemerkbar machen. Ist das zelluläre Immunsystem z. B. durch eine gröbere Verletzung akti­viert, führt dies zu Erschöpfung, Schmerz, Stimmungstief und sozialem Rückzug. Wir sprechen dabei von Sickness Behavior, einem Phänomen, das vom Immunsystem eingesetzt wird, um über ein verändertes Erleben und Verhalten Energie für den Heilungsprozess einzusparen und sich von der Verletzungsquelle fernzuhalten bzw. vor möglichen Infektionen zu schützen. Beschwerden sind so gesehen klug ein­-<br />
gesetzte Warnsignale des Organismus und nicht einfach Ärgernisse, die es schnell zu beseitigen gilt. Auch von diesem PNI-Wissen sollte die Sportmedizin daher enorm profitieren können, da selbst bei Mikroverletzungen Immunaktivität bei guter Selbstwahrnehmung wahrgenommen und somit rechtzeitig für Regeneration gesorgt werden kann, bevor es zu spät ist und der Schaden überhandgenommen hat.</p>
<h4><b>» </b><b>Vom 4. – 6. Oktober 2024 veranstalten Sie in Innsbruck den <a href="https://www.psychoneuroimmunologie-kongress.at/">4. PNI-Kongress</a> unter dem Motto: Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens – Der Heilende Geist. Was ist die Idee hinter dem<br />
Kongress, an wen richten Sie sich und welche Rolle kann der Geist denn bei der Heilung von<br />
Erkrankungen spielen?</b></h4>
<p>Die Idee hinter dem Kongress hat schon eine gewisse Geschichte. 2016 veranstalteten wir das erste Mal den Kongress „Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens“, damals unter dem Motto „Aufbruch in eine neue Medizin“. Wir möchten mit dieser Kongressreihe einen anderen, ganzheitlichen Weg in der medizinischen Kongresslandschaft gehen. Nicht zuletzt dadurch, dass wir genügend Diskussionszeit einräumen. damit das Auditorium in Beziehung treten kann: miteinander, mit dem Referenten und mit dem Thema. Debatten sind ausdrücklich erwünscht. Ich erinnere mich noch gut an unseren ersten Kongress, wie die Leute teils lautstark für ihre Sache eintreten konnten. Das ist Wissenschaft. Kein Dogma, kein wissenschaftlicher Elfenbeinturm, jeder Referent stellt sich der Auseinandersetzung, teils auch mit Nicht-Wissenschaftlern, mit Klinikern, die täglich in der Praxis stehen und sich durchaus oft darüber wundern, was ihnen da die mechanistisch-reduktionistische Wissenschaft an Evidenz vorgibt, die dann in Leitlinien gegossen wird. Es gibt noch so viel zu tun, bis wir eine wirklich ganzheitliche Sichtweise in der Medizin etabliert haben. Und so hatte dann 2018 der 2. Kongress PNI im Lauf des Lebens das Motto „Das Unsichtbare hinter dem Sichtbaren“. Dabei ging es besonders um das Unbewusste in der PNI. Endlich, möchte man sagen, denn allzu oft werden solche komplexen Themen von der mechanistischen Mainstream-Psychologie verdrängt. 2022 folgte dann unser 3. PNI-Kongress „Gesundheitselixier Beziehung“, bei dem es, wie der Titel schon sagt, um den mächtigen Einfluss der sozialen Beziehungen auf das Immunsystem ging. Diesen Herbst findet nun der 4. Kongress „Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens statt, er trägt das Motto „Der Heilende Geist“.</p>
<h4><b>» </b><b>Können Sie uns auch einen kleinen inhaltlichen Einblick über die Themen und die Ausrichtung geben?</b></h4>
<p>Gerne. Die PNI hat über die Jahrzehnte ihres Schaffens deutlich zeigen können, dass die geistige Aktivität des Menschen eine entscheidende Rolle nicht nur für die Erhaltung von Gesundheit, sondern auch bei der Heilung von Erkrankungen spielt. Man spricht in diesem Zusammenhang auch gerne von Mind-Body-Medizin. Auf dem Kongress werden wir uns mit unterschiedlichen Bereichen beschäftigen, die den Zusammenhang zwischen Mind-Body-Medizin und PNI betreffen. Wie etwa sehen die physiologischen und immunologischen Prozesse aus, die der Geist einsetzt, um Heilungsvorgänge zu unterstützen? Welche Rolle spielt dabei die Außenwelt, beispielsweise der Behandler und die individuelle Bedeutung, die der Patient dem Behandler und der Intervention zuschreibt. Hiermit eng verbunden sind Begriffe wie Placebo und Nocebo, auch deren psychoimmunologischen Wirkmechanismen werden wir im Rahmen unseres Kongresses auf den Grund gehen. Weiterhin werden wir uns der Frage zuwenden, warum Mitgefühl und Empathie wesentlich sind, wenn es um die Heilkraft des Geistes geht, und wie diese Emotionen neurobiologisch verankert sind. Zwei störungsspezifische Themenschwerpunkte werden im Kongressprogramm immer wieder aufscheinen: Die Darm-Hirn-Achse sowie die Alzheimer-­Erkrankung. Und wie immer bei unseren Kongressen darf auch die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen nicht fehlen: Lassen sich die vielen neurobiologischen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte nicht nur für die Gesundheit des Menschen nutzen, sondern auch gegen sie einsetzen? Wie ist es überhaupt um unserer Gesellschaft im Gesamten bestellt? Ist sie womöglich erkrankt? Wenn ja, woran? Und kann sie durch die Kraft unseres Geistes geheilt werden? Dabei komme ich schon zu einem weiteren Highlight unserer Kongressreihe: Der Kunst, und hierbei insbesondere der Musik. Mir ist es als Musikfreak gelungen, Stefan Betke aka Pole nach Innsbruck auf unseren Kongress einzuladen. Er ist eine der prägendsten Figuren der deutschen Elek­tronikmusikgeschichte und ich freue mich sehr auf seinen Auftritt im Congress Innsbruck.</p>
<h4><b>» </b><b>Das sind Themen, die auch eine gesellschaftliche Relevanz haben. Welche Rolle geben Sie der PNI auch perspektivisch in der Medizin (und Sportmedizin) und in der Gesellschaft bzw. was wünschen Sie sich und was sehen Sie als realistisch für die nahe Zukunft an?</b></h4>
<p>Die PNI kann als empirische Realisation des biopsychosozialen Modells angesehen werden, einer Mitte der 1970er Jahre entwickelten Sichtweise, die einen Paradigmenwechsel in der Medizin einläutete. Weg vom Bild des Menschen als Maschine, hin zu einer ganzheitlichen Sichtweise, in der der Mensch in seine Umgebung untrennbar eingewoben ist und wo höher komplexe Entitäten wie Psyche, Soziales und Kulturelles in der medizinischen Sicht wirkmächtiger sind als stoffliche Entitäten wie Gene, Moleküle und Zellen. Leider sind wir noch längst nicht am Ziel angekommen, wie uns insbesondere die letzten drei Pande­miejahre zeigten, in denen man vergeblich versucht hat, den Menschen mit rein technischen und linearen Maßnahmen vor Infektionen zu schützen. Ich würde mir wünschen, dass wir als Gesellschaft dem reduk­tiven Materialismus in Menschenbild und in der Art, wie wir unser Leben leben, abschwören. Es ist falsch, zu glauben, dass man Körper, Geist und Seele voneinander trennen kann und es ausreicht, in der medizinischen Forschung, die kleinsten Bausteine des Menschen zu untersuchen, um Gesundheit und Krankheit zu verstehen. Und es ist auch falsch, alles und jedes – selbst den Menschen – zu Geld zu machen und das Geld wie ein Heiligtum anzubeten. Spätestens am Ende des Lebens wird den meisten bekanntlich klar, dass der Sinn im Leben in den emotional bedeutsamen Beziehungen liegt, für die man sich Zeit nehmen sollte, solange es geht.</p>
<p><b>Vielen Dank für das interessante Gespräch.</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>KONGRESS-TIPP</strong></p>
<h3><strong>4. PNI Kongress 2024</strong></h3>
<p>Psychoneuroimmunologie im Lauf des Lebens &#8211; Der Heilende Geist</p>
<p>4.-6.10.2024 Innsbruck</p>
<p><a href="https://www.psychoneuroimmunologie-kongress.at/">www.psychoneuroimmunologie-kongress.at/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen</strong></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="QyT2vYcrVD"><p><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/15431/psychoneuroimmunologie/">Psychoneuro­immunologie</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Psychoneuro­immunologie&#8220; &#8212; sportärztezeitung" src="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/15431/psychoneuroimmunologie/embed/#?secret=pEUjAjwuTP#?secret=QyT2vYcrVD" data-secret="QyT2vYcrVD" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p><iframe title="Sportmedizin &amp; Psychoneuroimmunologie" width="755" height="425" src="https://www.youtube.com/embed/BwwuA22yXyc?start=456&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pflicht und Kür</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/16138/pflicht-und-kuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Erbeldinger&#160;,&#160;Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2024 11:36:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/24]]></category>
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					<description><![CDATA[Die moderne Sportmedizin verändert die Medizin wie Gesellschaft, sie ist für alle zugänglich und hat das Potenzial einer Vorbildfunktion. Auf der einen Seite bietet sie ein Feld, auf dem sich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> <span class="fontstyle0">Die moderne Sportmedizin verändert die Medizin wie Gesellschaft, sie ist für alle zugänglich und hat das Potenzial einer Vorbildfunktion. Auf der einen Seite bietet sie ein Feld, auf dem sich unterschiedliche medizinische Fachrichtungen, von Orthopädie und Unfallchirurgie über Allgemeinmedizin bis hin zur Inneren Medizin und Psychologie, Physiotherapie und Sportwissenschaften, austauschen, gegenseitig befruchten und einen Transfer bieten. Auf der anderen Seite ist sie ein Bereich, der für Sportler/Athleten, Kranke, Verletzte, aber auch Gesunde einen effektiven Nutzen bietet – Selbstmanagement.</span></strong></p>
<p><span class="fontstyle0">Pflicht und Kür sind auf beide Bereiche anwendbar. Egal ob krank, verletzt oder gesund, jeder hat die Pflicht zur Physical Acitivity/Sport (individuell und geführt), einer Recovery zeitnah folgend. Ebenso sollte jeder ein aktiver Teil der Behandlung sein. Daneben besteht die Kür darin, mit mehr Freiraum das zu tun, was einem selbst sowie der Gesellschaft einen zusätzlichen Nutzen bringt. In einem balancierten Verhältnis unabhängig und selbstständig für die Gestaltung der eigenen Gesundheit &amp; Wohlbefinden sorgen. Unter initialer Anleitung von jeglichen medizinischen Fachkräften – so funktioniert Selbstmanagement.</span></p>
<p><span class="fontstyle0"><br />
Der Sportler/Athlet, Patient sowie der vermeintlich „Gesunde“ ist Teil der Prophylaxe. Die Basis davon ist diet, exercise/recovery &amp; psychosocial (supported &amp; promoted via Education &amp; Re-Education). Dies wird dazu führen, dass wir in der Lage sind, z. B. Bereiche wie Prehabilitation und Prophylaxe noch weiter auszubauen und stärker zu etablieren. Im System, aber auch in den Köpfen aller Beteiligter. Sicher wird dies eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, vielleicht werden solche Entwicklungen ihre volle Durchschlagskraft erst in ein bis zwei Generationen entfalten können. Doch wie ein Wald, der wieder aufgeforstet wird, so wird es sich auch hier mit großer Wahrscheinlichkeit lohnen, diesen Weg als sinnvolles und gesellschaftlich notwendiges Projekt fortzuführen und auszubauen.</span></p>
<p><span class="fontstyle0">Ärzte, Therapeuten und Trainer wiederum haben die Verpflichtung, sich weiter- und fortzubilden, aber auch, ihre Patienten und Sportler so zu versorgen (inkl. derer aktiven Beteiligung), dass sie im Idealfall wieder gesund und von der Verletzung genesen. Die Kür besteht darin, bewährte und innovative Optionen und Kombinationen anzuwenden, um diese Pflicht zu gewährleisten. Von konservativ-regenerativen über operativen Therapien bis hin zu Prophylaxe sowie Prehabilitation und Rehabilitation. Alles hängt zusammen. Hierbei darf aber nicht davon ausgegangen werden, dass es ausschließlich um Heilung geht – es geht um mehr! So wächst z. B. die Bedeutung von Recovery und Prophylaxe im Gesamtkomplex der Behandlung. </span></p>
<h3>Behandlung und Therapie</h3>
<p><span class="fontstyle0">Und wenn man sich den Begriff der „Behandlung“ näher anschaut, lässt dies auch interessante Rückschlüsse zu. Etymologisch betrachtet findet man das Verb „behandeln“ schon im 12. Jahrhundert im Mittelhochdeutschen mit der Bedeutung, „jemanden die Hand zu reichen“ (support &amp; promote), im Frühneuhochdeutschen des 16. Jahrhunderts kam die Bedeutung des „Betastens“ hinzu. Und ganz allgemein besteht in diesem Zusammenhang neben der physischen auch immer eine psychische Komponente. Man kann sich schlecht, ungerecht oder gar unwürdig behandelt fühlen, genauso gut kann man sich freundlich, nachsichtig, fachmännisch und zuvorkommend behandelt fühlen.</span> <span class="fontstyle0">Diese Eindrücke haben wiederum einen direkten Einfluss auf körperliche Prozesse (Mind Body Medizin &#8211;  Siehe hierzu: <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32268025/">A New Era for Mind–BodyMedicine/Dossett, Fricchione, Benson / Published April 8, 2020, N Engl J Med </a><br />
2020;382:1390-1391, DOI: 10.1056/ NEJMp1917461). </span></p>
<p><span class="fontstyle0">Genauso interessant wird es, wenn man sich die Herkunft des Begriffs „Therapie“ betrachtet. Entlehnt aus dem Griechischen bedeutet „therapeúein“, zu dienen, bedienen, verehren und pflegen. Was zeigt dieser Ausflug in die Etymologie? Dass wir immer eine Interaktion zwischen Menschen (Beziehung) auf verschiedenen Ebenen haben und dass alles damit immer auch in einem sozialen Kontext steht. Egal, ob der Mensch vor Ihnen ein Sportler, Athlet, Patient, Verletzter, Kranker oder Gesunder ist, er ist immer ein Mensch und mehr als eine Ziffer oder ein Fall. Wenn man dies als einleitende Beziehung sieht und dementsprechend handelt bzw. Werkzeuge anwendet, die über das hinausgehen, was man schon immer gemacht hat, so eröffnen sich auch für die Behandlung enorme Potenziale, siehe hierzu beispielsweise das Feld der Psychoneuroimmunologie.</span></p>
<p><span class="fontstyle0">Lassen Sie uns gemeinsam die moderne Sportmedizin als Pflicht und Kür ansehen und dementsprechend handeln. Als Notwendigkeit für unsere Gesellschaft und als Ehre, manchmal gerade auch dienen zu dürfen. Dann werden auch wir uns immer wieder freundlich und gerecht behandelt fühlen. Sinnstiftender geht es wohl kaum.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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