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	<title>papimi Headquarters Archive - sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>papimi Headquarters Archive - sportärztezeitung</title>
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	<item>
		<title>Elektro-Magnetische Induktion (EMI)</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/15142/elektro-magnetische-induktion-emi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med.univ. Dr. rer.nat Manfred Hartard&nbsp;,&nbsp;Daniela Herrera]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2023 09:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[04/23]]></category>
		<category><![CDATA[papimi Headquarters]]></category>
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					<description><![CDATA[Unspezifische Rückenschmerzen (URS) stellen eine erhebliche gesundheitliche und wirtschaftliche Belastung dar und führen oft zu erheblichen Belastungen im Gesundheitswesen. Unter den therapeutischen Modalitäten hat sich die Elektrotherapie als vielversprechender Ansatz [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Unspezifische Rückenschmerzen (URS) stellen eine erhebliche gesundheitliche und wirtschaftliche Belastung dar und führen oft zu erheblichen Belastungen im Gesundheitswesen. Unter den therapeutischen Modalitäten hat sich die Elektrotherapie als vielversprechender Ansatz erwiesen.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Neuerdings werden zur Therapie solcher Krankheitsbilder vermehrt auch Methoden vorgeschlagen, die gepulste elektromagnetische „Energiefelder“ einsetzen. Dabei werden von einem Generator kurze Impulse (Nano- bis Microsekunden) von bis zu 100 Ws aufgebaut, die an eine Behandlungsschlaufe abgegeben werde. Diese kurzen und hochenergetischen Impulse ermöglichen eine elektro-magnetische Induktion von elektrischem Strom im Körper des Patienten. Ziel dieser im Journal of Rehabilitation Medicine (JRM) publizierten Studie (Hartard M. et al 2023) war es, die Wirksamkeit gepulster elektro-magnetischer Felder hoher Energiedichte auf das Schmerzniveau bei Patienten im Alter vom 18. – 80. Lebensjahr mit unspezifischen Rückenschmerzen zu untersuchen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Patienten und Methoden</b></h2>
<h3><b>Vorgangsweise<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h3>
<p>Vor Beginn der Untersuchungen wurde für die Studie die Zustimmung der Ethikkommission der LMU München eingeholt. In die Auswertung wurden die Ergebnisse von 61 Patienten mit unspezifischen Rückenschmerzen aufgenommen. Die Patienten wurden unter Beibehaltung ihrer laufenden schulmedizinischen Therapie nach dem Zufallsprinzip eingeteilt, entweder zur Behandlung mittels EMI (n=31) oder Kontrolle (n=30). EMI wurde unter Verwendung des Electromagnetic Pulse-Generators, <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/papimi-headquarters/">Papimi®-Serie</a> (Firma Pulse Dynamics) verabreicht (Abb. 1). Behandelt wurde an drei aufeinander folgenden Tagen über jeweils neun Minuten mit zwei Impulsen pro Sek. Die Impulse hatten eine Dauer von 50 µs, ein Magnetfeld von etwa 100 mTesla und eine Energie von 96 Ws. Die Behandlungsschlaufe wurde über dem Ort des maximalen Schmerzpunktes platziert (Abb. 1). Für die Placebo-Gruppe wurde ein identisches Verfahren befolgt, mit dem Unterschied, dass der Strom zur Behandlungsspirale noch im Gerät kurzgeschlossen wurde. So entstand ein vergleichbarer Klang wie in der Verum- Gruppe. Die Schmerzen wurden mit der Visuell-Analogen Skala (VAS, Gilford J., 1954) ermittelt. Es wurden nur Patienten aufgenommen von mehr als 4 von 10 Punkten auf der Skala. Die Schmerzbewertung erfolgte 24 Stunden vor Beginn und 24 Stunden nach Abschluss der Interventionen. Zudem wurden die Parameter von Größe, Gewicht, BMI, Blutdruck, Herzfrequenz sowie von Sauerstoffsättigung und Gewebeperfusion ermittelt. Der unter­suchende Arzt und die Patienten waren blind für die Details der Studie. Der Kliniker, der die Therapie verabreicht und Daten erhoben hat, war informiert über Verum oder Kontrolle.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-15144" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera1_saez0423.png" alt="" width="1200" height="445" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera1_saez0423.png 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera1_saez0423-300x111.png 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera1_saez0423-1024x380.png 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera1_saez0423-768x285.png 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera1_saez0423-150x56.png 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera1_saez0423-450x167.png 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Abb. 1 Behandlungsschlaufe über dem Ort des jeweils maximalen Schmerzpunktes im Bereich<br />
von oberem (A), mittlerem (B) oder unterem (C) Rücken.</p>
<h3><b>Statistik</b></h3>
<p>Die Untersuchung der Verteilung der Variablen erfolgte mittels Kolmogorow-Smirnow-Test und zeigte eine Normal-Verteilungen, die Ergebnisdarstellung mittels Mittelwerte (MW) und Standardabweichung (SD). Vergleiche zwischen Gruppen und Besuchen wurden mit dem Student-t-Test durchgeführt. Die Effektstärken wurden mit Hedge‘s Change gemessen. Statistische Analysen wurden mit der Statistica-Software (Version 10; StatSoft, Inc.) auf einem Signifikanzniveau von 0,05 durchgeführt.</p>
<h3><b>Ergebnisse<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h3>
<p>Die Patienten waren durchschnittlich 62,85 (±14,8) Jahre alt, 75,5 (±15,5) kg schwer und 1,69 (0,07) m groß. Die Patienten beider Gruppen unterschieden sich zu Beginn der Studie nicht signifikant hinsichtlich der anthropometrischen Daten, der Herzkreislauf- und Durchblutungs- Parameter sowie der Schmerz- Ausgangswerte. Nach Abschluss der Intervention bestand ein signifikanter Unterschied zum Vorteil der EMI- / Treatment- Gruppe gegenüber der Kontrolle (Abb. 2). Für die Parameter von Blutdruck, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung und Gewebeper­fusion ergaben sich keine klinischen Relevanzen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<figure id="attachment_15143" aria-describedby="caption-attachment-15143" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-15143" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera2_saez0423.png" alt="" width="1200" height="749" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera2_saez0423.png 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera2_saez0423-300x187.png 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera2_saez0423-1024x639.png 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera2_saez0423-768x479.png 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera2_saez0423-150x94.png 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/11/Herrera2_saez0423-450x281.png 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-15143" class="wp-caption-text">Abb. 2 Signifikante/r Schmerz- Unterschied / Reduktion (gemessen mittels Visuell Analog-Skala (VAS)) nach Behandlungsende zum Vorteil der EMI- / Treatment- Gruppe gegenüber der Kontrolle.</figcaption></figure>
<h3><b>Diskussion<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h3>
<p>Mit der hier vorgestellten EMI-Anwendung konnten wir zeigen, dass kurze (50 µs), hochfrequente (0,3 – 250 MHz) und energiereiche (50 J), aber nichtthermische elektromagnetische Impulse mit einer magnetischen Flussdichte von ca. 50 entstehen –100 Milli-Tesla Schmerzen im Behandlungsbereich lindern können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><i>Originalstudie</i></p>
<p><i>Hartard M. et al. Electromagnetic Induction for Treatment of Unspecific Back Pain: A Prospective Randomized Sham-Controlled Clinical Trial. J Rehabil Med. 2023<span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p><i>https://medicaljournalssweden.se/jrm/article/view/3487</i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heart Rate Variability</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/kardiologie/15237/heart-rate-variability/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mosé Mondonico]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2023 11:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kardiologie]]></category>
		<category><![CDATA[02/23]]></category>
		<category><![CDATA[papimi Headquarters]]></category>
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					<description><![CDATA[Heart rate variability (HRV) is a term used to describe the variability in time intervals between heartbeats. In other words: The heart does not beat at a constant rate, even [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Heart rate variability (HRV) is a term used to describe the variability in time intervals between heartbeats. In other words: The heart does not beat at a constant rate, even when we have an average beat of 60 beats per minute, the heart does not beat exactly every second. There are always variable times between beats. How come? Why are we interested in measuring<br />
this variability?<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>The human body, on a physiological level, tries to maintain a state of balance, called homeostasis, which is necessary for optimal functioning. The body perceives stress through our senses, and sends this information to the brain, which decides how to react. Regardless of the source that causes stress, the body responds the same way.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Returning to our cardiac variability, the non-constant times between one beat and another reflect the activity of the autonomic nervous system in response to stimuli, i.e. sources of stress. When we encounter a form of stress, the autonomic nervous system carries the impulses received from the brain to the various muscles and organs of the human body. This mechanism of the autonomic nervous system controls nearly 90 % of the functions of the human body, both short-term ones such as breathing and more long-term ones.</p>
<p>To summarize, the autonomic nervous system controls and regulates many processes within the human body as well as our body&#8217;s responses to various forms of stress. HRV is regulated by the autonomic nervous system, in particular by the parasympathetic system (at least the easiest variables to interpret) and consequently it can reveal impor­tant information about our body&#8217;s reaction to stress, regardless of what generated it (training, a difficult period at work, etc.).</p>
<h2><b>How is it measured?</b></h2>
<p>HRV can be measured in various ways. The reference system is the electrocardiogram, although fortunately in recent years there have been technological developments that have brought these measurements somewhat into the hands of anyone with an interest, through the use of chest straps.</p>
<p>Once we have chosen a system for measuring HRV, unfortunately there is an additional complexity, which is that there are various ways to quantify cardiac variability. Normally, the most reliable methods and on which there is more consensus in the scientific community, are related to the measurement of the parasympathetic system, i.e. the one that deals with the state of recovery of the body. The most common way of quantifying cardiac variability is the so-called rMSSD, or a derivation thereof. rMSSD is a mathematical formula used to transform changes in beats over a period of 1 to 5 minutes into a single number indicating the activity level of the parasympathetic system.</p>
<h2><b>What factors influence the data?</b></h2>
<p>By the very nature of what HRV quantifies, i.e. the activity of the vagus nerve, or activity of the autonomic nervous system, everything affects it a bit. Let&#8217;s try to make a list of factors that have been associated with HRV in recent publications: they range from physical exercise, to nicotine, caffeine, medicines, time of day (circadian rhythm), alcohol, age, digestion of food or even water, illness , etc. – how then do we draw valid conclusions if the processes we measure are influenced by so many parameters? It is essential to measure cardiac variability in order to limit the effect of so-called external stress sources as much as possible: the simplest way to create a so-called reproducible context in which to take the measurement is to do it as soon as you wake up, before exercising, eating, getting to work, or before being influenced by the various forms of everyday stress.</p>
<h2><b>Why is this data important for an athlete? How should it be interpreted?</b></h2>
<p>In the context of athletes, HRV application and monitoring are more prevalent due to the ability to quantify the form of stress, i.e. training. The relationship between training and HRV is evident and has been proven several times in various scientific studies, as training is a very high form of stress for the body. For other applications, for example related to physical and mental health, it can be much more complex to identify and quantify the sources of stress, making it difficult to implement feedback as well as then modify our plans to improve things.</p>
<p>In professional athletes, the risk of overtraining is always present, due to very high training volumes. However, amidst all of this, we must not overlook the athlete&#8217;s body response to the training program. Is it adapting well? Or is he/she struggling more than expected? An objective measure of stress status can help us implement changes on the go. For the non-professional athlete, perhaps who trains when he/she doesn&#8217;t have to devote time to work or family, measuring HRV can be even more important, as all forms of stress are detected in this way, and we can better understand when it is appropriate to slow down with training, or when we can indulge in an extra intense session, always with the aim of improving physical performance in the long term.</p>
<p>Speaking of stress, even after an injury, a therapeutic process begins, HRV can provide us with important data to see how the therapy works.</p>
<h2><b>Our research</b></h2>
<p>Published in the &#8222;International Journal of Environmental Research and Public Health&#8220; we evaluated how HRV can be used to verify the positive effects of a therapy on subjects with orthopedic injuries. Specifically, we have seen how combining classic physiotherapy therapy with technologically advanced tools such as the papimi Ion-Induction-Therapy (IIT) within the same session leads to an improvement in all HRV parameters, a sign of an effective therapy<span class="Apple-converted-space">  </span>Fig. 1 + 2.</p>
<figure id="attachment_15238" aria-describedby="caption-attachment-15238" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-15238" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223.png" alt="" width="1200" height="782" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223.png 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223-300x196.png 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223-1024x667.png 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223-768x500.png 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223-150x98.png 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223-450x293.png 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-15238" class="wp-caption-text">Fig. 1 Time-domain parameters of HRV at rest, pre- and post-treatment. (A) SDNN, (B) RMSSD, (C) NN50, (D) pNN50. Data presented are mean ± standard errors of the mean (SEM). Asterisk marks a significant difference (p &lt; 0.05).</figcaption></figure>
<figure id="attachment_15239" aria-describedby="caption-attachment-15239" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15239" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223.png" alt="" width="1200" height="782" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223.png 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223-300x196.png 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223-1024x667.png 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223-768x500.png 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223-150x98.png 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223-450x293.png 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-15239" class="wp-caption-text">Fig. 2 Frequency-domain parameter of HRV at rest, pre- and post-treatment. HF band. Data presented are mean ± standard errors of the mean (SEM). Asterisk marks a significant difference (p &lt; 0.05).</figcaption></figure>
<p><i>* Modulation of Heart Rate Variability following PAP Ion Magnetic Induction Intervention in Subjects with Chronic Musculoskeletal Pain: A Pilot Randomized Controlled Study</i></p>
<p><i>Viti et.al. Int J Environ Res Public Health. 2023 Feb 22;20(5):3934. doi: 10.3390/ijerph20053934. </i></p>
<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36900946/"><i>https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36900946/</i></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Herzfrequenzvariabilität</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/kardiologie/13834/herzfrequenzvariabilitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mosé Mondonico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2023 08:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kardiologie]]></category>
		<category><![CDATA[02/23]]></category>
		<category><![CDATA[papimi Headquarters]]></category>
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					<description><![CDATA[Herzfrequenzvariabilität (HRV) ist ein Begriff, der die Variabilität der Zeitintervalle zwischen den Herzschlägen beschreibt. Mit anderen Worten: Das Herz schlägt nicht mit einer konstanten Rate, auch wenn wir einen durchschnittlichen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/kardiologie/13941/atmung-und-hrv/">Herzfrequenzvariabilität (HRV) </a></b><b>ist ein Begriff, der die Variabilität der Zeitintervalle zwischen den Herzschlägen beschreibt. Mit anderen Worten: Das Herz schlägt nicht mit einer konstanten Rate, auch wenn wir einen durchschnittlichen Schlag von 60 Schlägen pro Minute haben, schlägt das Herz nicht exakt jede Sekunde. Es gibt immer variable Zeiten zwischen den Schlägen. Wie kommt das? Warum sind wir daran interessiert, diese Variabilität zu messen?<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Der menschliche Körper versucht auf physiologischer Ebene, einen Zustand des Gleichgewichts, die so genannte Homöostase, aufrechtzuerhalten, der für ein optimales Funktionieren notwendig ist. Der Körper nimmt Stress durch unsere Sinne wahr und sendet diese Informationen an das Gehirn, das dann entscheidet, wie es reagieren soll. Unabhängig von der Quelle, die Stress verursacht, reagiert der Körper auf dieselbe Weise. Um auf unsere Herzva­ri­abilität zurückzukommen: Die nicht konstanten Zeiten zwischen einem Schlag und dem nächsten spiegeln die Aktivität des autonomen Nervensystems als Reaktion auf Reize, d. h. Stressquellen, wider. Wenn wir einer Form von Stress ausgesetzt sind, leitet das autonome Nervensystem die vom Gehirn empfangenen Impulse an die verschiedenen Muskeln und Organe des menschlichen Körpers weiter. Dieser Mechanismus des autonomen Nervensystems steuert fast 90 % der Funktionen des menschlichen Körpers, sowohl kurzfristige wie die Atmung als auch längerfristige. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das autonome Nervensystem viele Prozesse im menschlichen Körper sowie die Reaktionen unseres Körpers auf verschiedene Formen von Stress steuert und reguliert. Die HRV wird vom autonomen Nervensystem, insbesondere vom Parasympathikus, reguliert (zumindest die am einfachsten zu interpretierenden Variablen) und kann daher wichtige Informationen über die Reaktion unseres Körpers auf Stress liefern, unabhängig davon, wodurch dieser ausgelöst wurde (Training, eine schwierige Phase am Arbeitsplatz usw.).</p>
<h2><b>Wie wird sie gemessen?</b></h2>
<p>Die HRV kann auf verschiedene Weise gemessen werden. Das Referenzsystem ist das Elektrokardiogramm, aber glücklicherweise hat es in den letzten Jahren technologische Entwicklungen gegeben, die diese Messungen durch die Verwendung von Brustgurten für jeden Interessierten zugänglich gemacht haben. Wenn wir uns für ein System zur Messung der HRV entschieden haben, kommt leider noch eine weitere Komplexität hinzu, nämlich die, dass es verschiedene Methoden zur Quantifi­zierung der Herzvariabilität gibt. Die zuverlässigsten Methoden, über die in der wissenschaftlichen Gemeinschaft ein breiter Konsens besteht, beziehen sich in der Regel auf die Messung des Parasympathikus, d. h. desjenigen Systems, das sich mit dem Erholungszustand des Körpers befasst. Die gebräuchlichste Methode zur Quantifizierung der kardialen Variabilität ist die so genannte rMSSD oder eine Ableitung davon. rMSSD ist eine mathematische Formel, mit der die Veränderungen der Schläge über einen Zeitraum von 1 bis 5 Minuten in eine einzige Zahl umgewandelt werden, die das Aktivitätsniveau des Parasympathikus angibt.</p>
<h2><b>Welche Faktoren beeinflussen die Daten?</b></h2>
<p>Es liegt in der Natur der Sache, dass die HRV die Aktivität des Vagusnervs oder des autonomen Nervensystems misst und alles hat einen gewissen Einfluss darauf. Versuchen wir einmal, eine Liste der Faktoren zu erstellen, die in jüngsten Veröffentlichungen mit der HRV in Verbindung gebracht wurden: Sie reichen von körperlicher Betätigung über Nikotin, Koffein, Medikamente, Tageszeit (zirkadianer Rhythmus), Alkohol, Alter, Verdauung von Nahrung oder sogar Wasser, Krankheit usw. Wie können wir dann gültige Schlussfolgerungen ziehen, wenn die Prozesse, die wir messen, von so vielen Parametern beeinflusst werden? Die Messung der Herzvariabilität ist von grundlegender Bedeutung, um die Auswirkungen so genannter externer Stressquellen so weit wie möglich einzuschränken: Die einfachste Möglichkeit, einen so genannten reproduzierbaren Kontext für die Messung zu schaffen, besteht darin, sie unmittelbar nach dem Aufwachen, vor dem Sport, vor dem Essen, vor dem Weg zur Arbeit oder vor der Beeinflussung durch die verschiedenen Formen des Alltagsstresses durchzuführen.</p>
<h2><b>Warum sind diese Daten für einen Athleten wichtig?<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h2>
<p>Und wie sollten sie interpretiert werden? Im Zusammenhang mit Sportlern ist die Anwendung und Überwachung der HRV weit verbreitet, da sie die Form der Belastung, d. h. das Training, quantifizieren kann. Der Zusammenhang zwischen Training und HRV ist offensichtlich und wurde in verschiedenen wissenschaftlichen Studien mehrfach nachgewiesen, da das Training eine sehr hohe Belastung für den Körper darstellt. Bei anderen Anwendungen, z. B. im Zusammenhang mit der körper­lichen und geistigen Gesundheit, kann es sehr viel komplexer sein, die Stressquellen zu identifizieren und zu quantifizieren, was die Umsetzung von Feedback und die anschließende Änderung unserer Pläne zur Verbesserung der Situation erschwert. Bei Profisportlern besteht aufgrund der sehr hohen Trainingsumfänge immer die Gefahr des Übertrainings. Bei alledem dürfen wir jedoch nicht die Reaktion des Körpers auf das Trainingsprogramm übersehen. Passt er sich gut an? Oder hat er mehr zu kämpfen als erwartet? Eine objektive Messung des Belastungszustands kann uns dabei helfen, sofort Änderungen vorzunehmen. Für den nicht-professionellen Sportler, der vielleicht trainiert, wenn er keine Zeit für Arbeit oder Familie hat, kann die Messung der HRV sogar noch wichtiger sein, da auf diese Weise alle Formen von Stress erkannt werden und wir besser verstehen können, wann es angebracht ist, das Training zu verlangsamen oder wann wir uns eine besonders intensive Einheit gönnen können, immer mit dem Ziel, die körperliche Leistung langfristig zu verbessern. Apropos Stress: Auch wenn nach einer Verletzung ein therapeutischer Prozess beginnt, kann die HRV uns wichtige Daten liefern, um zu sehen, wie die Therapie wirkt.</p>
<h2><b>Unsere Forschung</b></h2>
<p>In der im „International Journal of ­Environmental Research and Public Health“ veröffentlichten Studie* haben wir untersucht, wie die HRV genutzt werden kann, um die positiven Auswirkungen einer Therapie auf Personen mit orthopädischen Verletzungen zu überprüfen. Insbesondere haben wir gesehen, wie die Kombination von klassischer Physiotherapie mit technologisch fortschrittlichen Hilfsmitteln wie der <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/papimi-headquarters/">Ionen-Induktions-Therapie (IIT) von papimi</a> von papimi innerhalb derselben Sitzung zu einer Verbesserung aller HRV-Parameter führt: ein Zeichen für eine effektive Therapieform (Abb. 1 + 2).</p>
<figure id="attachment_15238" aria-describedby="caption-attachment-15238" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-15238" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223.png" alt="" width="1200" height="782" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223.png 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223-300x196.png 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223-1024x667.png 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223-768x500.png 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223-150x98.png 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/SD_Papimi_MondonicoAbb1_saez0223-450x293.png 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-15238" class="wp-caption-text"><b>Abb. 1</b> Zeitbereichsparameter der HRV in Ruhe, vor und nach der Behandlung. (A) SDNN, (B) RMSSD, (C) NN50, (D) pNN50. Die dargestellten Daten sind Mittelwerte ± Standardfehler des Mittelwerts (SEM). Ein Sternchen kennzeichnet einen signifikanten Unterschied (p &lt; 0,05). (p &lt; 0.05).</figcaption></figure>
<figure id="attachment_15239" aria-describedby="caption-attachment-15239" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15239" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223.png" alt="" width="1200" height="782" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223.png 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223-300x196.png 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223-1024x667.png 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223-768x500.png 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223-150x98.png 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/12/papimi_Abb2_saez0223-450x293.png 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-15239" class="wp-caption-text"><b>Abb. 2</b> Frequenzbereichsparameter der HRV in Ruhe, vor und nach der Behandlung. HF-Band. Die Daten sind Mittelwerte ± Standardfehler des Mittelwerts (SEM). Ein Sternchen kennzeichnet einen signifikanten Unterschied (p &lt; 0,05).</figcaption></figure>
<p><i>* Modulation of Heart Rate Variability following PAP Ion Magnetic Induction Intervention in Subjects with Chronic Musculoskeletal Pain: A Pilot Randomized Controlled Study</i></p>
<p><i>Viti et.al. Int J Environ Res Public Health. 2023 Feb 22;20(5):3934. doi: 10.3390/ijerph20053934. </i></p>
<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36900946/"><i>https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36900946/</i></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haltungskrankheit</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/13819/haltungskrankheit-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Christoph Bäumer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Apr 2023 08:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[01/23]]></category>
		<category><![CDATA[papimi Headquarters]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Haltungssystem des Menschen spielt in der Regulationsmedizin, damit beim Gesunderhalt (McEwen und Stellar, Allostatic Response, 1993) und letztlich auch bei der Schmerzprävention des Menschen eine wichtige Rolle. Das Haltungssystem [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Haltungssystem des Menschen spielt in der Regulationsmedizin, damit beim Gesunderhalt (McEwen und Stellar, Allostatic Response, 1993) und letztlich auch bei der Schmerzprävention des Menschen eine wichtige Rolle. </strong></p>
<p>Das Haltungssystem ist dabei verschiedenen wichtigen Einflüssen ausgesetzt: Der Genetik, der Schwerkraft, der gewählten Ernährung mit möglichen Mangelerscheinungen- auch, aber nicht nur während des Wachstums &#8211; einer möglichen umweltbedingten Stress- und Schadstoffbelastung, der muskulären Stärke bzw. Schwäche und der Qualität der neurologischen wie mechanischen Gleichgewichtigkeit der wirkenden organisierenden Kräfte, organischen Funktionsstörungen mit haltungsbezogener Bedeutung wie zum Beispiel Darmfunktionsstörungen wie Dysbiosen, Infekten, Narben nach Operationen und nicht zuletzt psychologischen und psychosomatischen Belastungen. Die komplexen Störungen im menschlichen Haltungssystem lassen sich übersichtlich zusammenfassen in der innovativen Diagnose der Haltungskrankheit (Bäumer, C., Die Haltungskrankheit<a href="http://www.posturalist.com">, www.posturalist.com</a>).</p>
<p>Die Faktoren, die die Haltung stören und damit als Verursachung der strukturellen Gründe für Rücken und Gelenkschmerzen gelten dürfen, lassen sich grob einteilen in</p>
<p>&#8211; biomechanische Gründe</p>
<p>&#8211; biochemische Gründe</p>
<p>&#8211; bioenergetische und neurologische Gründe</p>
<p>Der Artikel kann nur ein sehr kurzer Überblick sein und die Zusammenhänge darstellen, bei Interesse steht der Autor für weiteren fachlichen Austausch zur Verfügung (<a href="mailto:cbaeumer@smartfoot.de">cbaeumer@smartfoot.de</a>).</p>
<h4><u>Die Haltungskrankheit- eine Definition</u></h4>
<p>Die Haltungskrankheit ist das manifeste dysharmonische Haltungsbild mit neuronaler und mechanischer Abweichung vom Lot mit kompensatorischer Veränderung wichtiger Schlüsselregionen des Bewegungssystems des Menschen, zusammen mit den dann auftretenden komplexen „unspezifischen“ Schmerzsyndromen, u.a.:</p>
<ul>
<li>Kiefergelenk</li>
<li>Kopf-Hals Gelenk</li>
<li>thorakolumbaler Übergang</li>
<li>lumbosacraler Übergang</li>
<li>Beckenringfunktionsstörungen mit Torsion mit/ohne variabler Beinlängendifferenz</li>
<li>Innen-/ Aussenrotationsfehlstellung der Hüftgelenke (Fussposition in Rückenlage, Beweglichkeit)</li>
<li>Innenrotation und Haltungsvalgisierung Knie, meist asymmetrisch</li>
<li>Tendenz von Hyperpronation Fuss mit oder ohne Flachfuss</li>
</ul>
<p>Dieses komplexe Fehlhaltungsmuster ist präzise untersuch- und dokumentierbar im Rahmen einer einfachen und schnellen manuellen Untersuchung. Bei der „manifesten“ Haltungskrankheit hatte oder hat der betroffene Mensch Beschwerden im Bewegungssystem, in Ruhe oder bei Belastung, häufig chronisch rezidivierend, im fortgeschrittenen Stadium dauerhaft in unterschiedlicher Intensität. Die Beschwerden chronifizieren häufig, weil der Körper durch in Fehlstellung schrumpfende Fascienstrukturen in der Fehlhaltung fixiert wird. Ein Muskel, der krankengymnastisch aktiviert eine Fehlhaltung korrigieren soll, arbeitet sich an fehljustierten Fascienstrukturen ab, und werden den Kampf um Korrektur verlieren und durch Überlastung Schmerzen und einen weiteren Teil der Haltungskrankheit ausmachen. Wichtig ist es, eine echte somatische Ursache für die Beschwerden auszuschliessen, wie zB. einen Bandscheibenvorfall, ein Rheuma oder aktivierte Arthrose, oder selten auch einmal eine eine Psychosomatose.</p>
<p>Liegt der Verdacht auf ein Verkettungssyndrom im Sinne einer Haltungskrankheit vor, untersucht man evtl. ergänzend mit einer haltungsmedizinischen Hard- und Software. Der Anspruch des Behandlers entscheidet über den Untersuchungsumfang. (Bäumer, C., Ein Fall für ganzheitliches Denken-Kinderfuss macht Erwachsenenrückenschmerz?, Journal für Funktionelle Myodiagnostik, 1/2020)</p>
<p><u>Diagnostik Biomechanik:</u></p>
<ul>
<li>Lotabweichung der Wirbelsäule im Stand</li>
<li>Beckenhochstand mit/ohne Besserung durch mechanischen Ausgleich</li>
<li>Beckentorsion</li>
<li>Gewichtsdifferenz zwischen den Beinen li/re mit und ohne Augenkontrolle</li>
<li>Vergleich der Lastverteilung Vorfuß/Rückfuß nach Quadranten im Stand</li>
<li>Trittspuranalyse beim Gehen ohne Schuhe (Frage nach Hyperpronation</li>
<li>lymphatischer Schwellungskomplex oder variköser Symptomenkomplex als Hinweis einer muskulär inaktiven plantaren Venenpumpe</li>
</ul>
<p><u>Diagnostik Biochemie:</u></p>
<ul>
<li>Stuhluntersuchung (Dysbiose, Leaky Gut, Silent Inflammation, Parasiten, Fehlverdauung etc.)</li>
<li>Blutuntersuchung (Entzündung, Rheuma, Immun Status etc. )</li>
<li>Speicheluntersuchung (Hormondysbalance)</li>
</ul>
<p><u>Diagnostik Bioenergetik:</u></p>
<ul>
<li>Herzratenvariabilität (VNS Analyse)</li>
<li>Mitochondriopathie Ausschluss (Labortest Bioenergetischer Index n. Fr. Prof. König, BHI)</li>
<li>erweiterte Stressdiagnostik/Psychosomatik</li>
</ul>
<p>Findet man die Haltungskrankheit, gilt es die zugrundeliegende Verkettung und deren eigentliche Verursachung (biomechanisch, biochemisch, bioenergetisch) zu behandeln. Die Haltungskrankheit ist immer eine „Ganzkörperkrankheit“.</p>
<h4><u>Biomechanische Gründe der Haltungskrankheit</u></h4>
<p>Kinderfüsse sind die Basis der gesunden menschlichen Aufrichtung und dekonditionieren nachweislich neuromuskulär durch das Laufen auf glatten, harten „zivilisierten“ Oberflächen zunehmend. Daraufhin häufig verordnete passiv stützende konventionelle Einlagen verstärken zusätzlich die schon vorhandene Schwächung der fuß- und haltungsstabilisierenden Muskeln bei Kindern (Bäumer, C., FMD Journal, Dezember 2019). Passiv stützende Einlagen für strukturgesunde aber funktionsgestörte Füsse vergrössern das Problem und helfen nicht.</p>
<p>Von 98 % der gesunden Kinderfüsse bei Geburt schaffen es nicht einmal die Hälfte, im Erwachsenenalter ebenfalls noch strukturell und funktionell gesund zu sein (BKK Landesverband Bayern, Kinderfüsse auf dem Prüfstand, <a href="http://www.bkk-bayern.de">www.bkk-bayern.de</a>). Mechanische Modelle (wie das von Newton und das der Biotensegrität nach Graham Scarr (Scarr, G., Biotensegrity- the structural Basis of life, Handspring Publishing Limited, 2014).</p>
<p>Das Zwerchfell ist dabei der häufig übersehene und möglicherweise bedeutsamste Haltungsmuskel mit weitreichenden Folgen, nicht nur für die Atmung was eine Hauptfunktion dieses neurologisch cervicalen Muskels ist. (Bordoni, B., Zander, E., Anatomic connections of the diaphragm: Influence of respiration on the body system, Journal of Multidisciplinary Healthcare, 24.July. 2013).</p>
<p><u>Biochemische Gründe:</u></p>
<p>In der oben angesprochenen Veröffentlichung zum Zwerchfell (Bordoni, B.) werden die intensiven neuronalen Vernetzungen des Zwerchfells dargelegt. Durch eine entzündliche Reizung der Organe zwischen Zwerchfell und Beckenboden wird das Zwerchfell, aber auch der M. iliopspas, der M. quadratus lumborum und indirekt auch die Gesäßmuskeln wie der M. glutaeus medius und der M. piriformis angesprochen. Das Zwerchfell ist dabei nach meiner Einschätzung der bedeutsamste Muskel aufgrund seiner weitreichenden Funktion und Vernetzung.</p>
<p>Wir essen minderwertige Lebensmittel, schlechter werdende Grundstoffe mit nachweislich weniger Vitalstoffgehalt, chemisch aufbereitet, mehrfach verarbeitet, mit Antibiotika, Pestiziden wie Glyphosat und hunderten von zugelassenen E-Stoffen angereichert- zur Färbung oder Haltbarmachung, zur Geschmacksveränderung oder einfach wie beim Zucker und Gluten zur Gewichtserhöhung also Gewinnmaximierung. Demnächst sollen noch potentiell nachweislich allergene Beimengungen aus Insekten hinzu kommen.</p>
<p>Das alles macht dem Darm zu schaffen, insbesondere den Mikroben, die bedeutsame Funktionen für unsere Gesundheit haben. Die moderne Biomforschung der letzten Jahre öffnet den Blick in den Mikrokosmos unseres Darminnenraumes, der zur Aussenwelt gehört. Dieses Ökosystem ist sensibel, verletzlich, natürlich auch reparaturfähig, mit Grenzen.</p>
<p>Epigenetische Veränderungen und Belastungen bedingen im Darm Veränderungen wie die sogenannte Silent Inflammation (d.h. die Entzündung ist häufig für den betroffenen Menschen noch nicht spürbar), die das Immunsystem des Menschen beeinträchtigt mit weitreichenden Folgen. 70-80 % aller Immunzellen des Menschen wohnen in den lymphatischen Begleitgeweben des Darmes, den sogenannten Peyer`schen Plaques.</p>
<p>Ist der Darm länger in entzündlichem Zustand, wird die Schleimschicht und der Zusammenhalt der Darmepithelzellen löchrig- das nennt man dann Leaky Gut, was durch Übertritt ungewohnter grösserer Nahrungsmittelbestandteile und damit zu IgG4 vermittelten „Nahrungsallergien“ führen kann.</p>
<p>Ganz nebenbei produziert der Darm noch 80 % des insbesondere im Gehirn benötigten Neurotransmitter Serotonin, das wieder das Melatonin möglich macht. Also sorgt der Darm erst für eine gute Stimmung und dann für guten Schlaf- wenn er gesund ist.</p>
<h4><u>Bioenergetische und neurologische Gründe der Haltungskrankheit:</u></h4>
<p>Die bioenergetischen Gründe sind häufig Folgezustände der biochemischen beschriebenen Probleme. Der chronische Stress mit resultierender Nebennierenschwäche führt irgendwann dann auch zu einer weniger aufrechten und flexibel-elastischen Haltung. Wenn die Balance des vegetativen Nervensystems zwischen Sympathikus und dem Parasympathikus zugunsten der Sympathikus verlassen wird,  ist die Haltung angespannt, die Verletzungsgefahr ist erhöht. Wenn das sogenannte Burn-Out da ist, sind weder Sympathikus noch der Parasympathikus mehr in der Lage ihren regulierenden und heilenden Einfluss auszuüben. Diese Zustände werden über die HRV Messung und Blut- wie Speichelproben abgegrenzt.</p>
<h2><b>Therapie</b></h2>
<p>Wenn die Haltungskrankheit gesichert wurde und die Ursachen in ihren drei Bereichen eingegrenzt wurden, ist eine ursachennahe Behandlung möglich. Die akute und subakute symptombezogene Behandlung der mechanischen Gründe für die Haltungskrankheit beinhaltet die ersten Schritte, sind aber nicht ausreichend:</p>
<ul>
<li>Manuelle Therapie / Faszientherapie /Osteopathie / Physiotherapie / Anleitung</li>
<li>Analgesie und Behandlung mit Medikamenten oral/im/iv/intraläsional, auch mit regenerativen Substanzen PRP/Stammzellen und Ioneninduktionstherapie <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/papimi-headquarters/">Papimi®<span class="Apple-converted-space"> </span></a></li>
<li>Hilfsmittelversorgung mit multi­modaler Funktionsfußbettung ohne passive Stütze, solange der Fuß nicht stark strukturkrank ist (Bäumer, C., Kinderfußfunktion und spätere Haltungsgesundheit des Erwachsenen, Osteopathische Medizin, S. 18-23, Heft 1/2020, Fussbettung Typ SmartInsole, <a href="http://www.smartfoot.de">www.smartfoot.de</a>)</li>
</ul>
<p>Die nachhaltige Behandlung bezieht sich auf die eigentlichen Verursacher der Haltungsstörung, die meist entzündlich und darmbezogen daherkommen:</p>
<ul>
<li>Behandlung des Ökosystems Darm mit Beseitigung der Dysbiose, des Leaky Gut, der Candidose, der Parasitose (immerhin bei 20 – 25 % aller Deutschen vorhanden), z. B. Moderne Mayr Medizin unter besonderer Berücksichtigung der Ioneninduktionstherapie (<a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/papimi-headquarters/">Papimi®</a>) für Bauch und Ganzkörperanwendung zur effektiven Reduktion der Entzündung und der Beschwerden</li>
<li>Behandlung der immunologischen Folgen der Silent Inflammation wenn vorhanden (Infektanfälligkeit, fehlende Ausheilung nach Infekten etc.)</li>
<li>Vitalstoffauffüllung kurzzeitig falls notwendig</li>
<li>Behandlung der häufig vergesellschafteten erworbenen Mitochondriopathie (ATP Bereitstellungsproblem) mit wissenschaftsbasierten Methoden wie Sauerstoffbehandlung IHHT, Ozontherapie, Intervallfasten, Infusionsbehandlungen, <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/papimi-headquarters/">Ioneninduktionstherapie</a></li>
<li>Genetische-/epigenetische Beratung, Lifestyleoptimierung, Ernährungsberatung, Trainingssteuerung</li>
</ul>
<p>Wenn wir diese komplexe Erkrankung der Haltung des Menschen so erfassen und behandeln, werden wir viel Leid ersparen, viel Kosten im System vermeiden und gleichzeitig die Medizin besser machen. Denn die übliche Medizin beschäftigt sich mit der Erkrankung des Menschen zwischen der Feststellung der in der Regel bereits strukturell nachweisbaren Diagnose („Point of no return“) und dem Tod. In meiner Philosophie werden wir uns zwischen „gesund“ und „Point of no Return“ als Beginn der strukturellen Krankheit dem Menschen widmen (siehe dazu auch Salutogenese).<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="font-weight: 400;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ionen-Induktionstherapie – IIT</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/11800/ionen-induktionstherapie-iit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Wolfgang Hagel&nbsp;,&nbsp;Fabian Astelbauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2022 10:59:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/18]]></category>
		<category><![CDATA[papimi Headquarters]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Ärzte-, Therapie- und Gesundheitszentrum Furth bei Göttweig ist seit 18 Monaten die Ionen Induktionstherapie PAPIMI im Einsatz. Dabei fließen für einige Mikrosekunden enorme Spannungen (30.000 Volt) und Stromstärken (10.000 [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Ärzte-, Therapie- und Gesundheitszentrum Furth bei Göttweig ist seit 18 Monaten die Ionen Induktionstherapie PAPIMI im Einsatz. Dabei fließen für einige Mikrosekunden enorme Spannungen (30.000 Volt) und Stromstärken (10.000 Ampere) durch die Behandlungsschlaufe, wodurch ein starkes, gepulstes und hochfrequentes (250 kHz – 300 MHz) Magnetfeld aufgebaut wird. Die Eindringtiefe der Induktion beträgt mindestens 20cm und führt dazu, den Energiehaushalt der Zelle auf sein natürliches Niveau zu bringen. Der Stoffwechsel der Zelle wird aktiviert und die Zellregeneration sichergestellt. Die Einstellung der Impulse ist von 1–  8 Blitze pro Sekunde wählbar. Durch die Regulierung des Membranpotenzials und der Aktivierung der körpereigenen Heilungskräfte kann PAPIMI auch präventiv und postoperativ erfolgreich eingesetzt werden. Die Behandlungszeit beträgt 10 bis 30 Minuten.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p>Nach rund 1000 Betriebsstunden ziehen Sportmediziner Dr. Wolfgang Hagel und Fabian Astelbauer Bilanz.<span class="Apple-converted-space">  </span>Aufgrund der Ordinationsschwerpunkte war PAPIMI ursprünglich für die Sporttherapie bei Knochenbrüchen, Knochenmarksödemen, Muskel- und Bänderverletzungen geplant. Schnell fand das neue Therapiegerät Akzeptanz bei Patienten. Nach kürzester Zeit konnte man bereits auffallend schnelle Heilungsverläufe in verschiedenen Indikationen feststellen. Durch Mundpropa­ganda waren die Behandlungszahlen überraschend hoch. Rasche Erfolge stellten sich auch bei Patienten aus den Bereichen Onkologie und Neurologie ein. Ärzte und Therapeuten des Gesundheitszentrums fanden bei vielen Beschwerden und Krankheitsbildern mit PAPIMI eine optimale Ergänzung bisheriger Therapien.<span class="Apple-converted-space"> </span> Angenehm, dass diese Therapie praktisch schmerzfrei ist und auch nach über 20 Jahren keine negativen Nebenwirkungen bekannt sind. Oft führen schon 1 – 3 Behandlungen zu einer wesentlichen Verbesserung der Symptome.</p>
<h2><b>Beispiel einer Patientin mit Knochen­marksödem/M Ahlbäck im Kniegelenk</b></h2>
<p>Die weibliche Patientin im Alter von 57 Jahren kommt am 04. Mai 2017 mit plötzlich auftretenden Schmerzen und Schwellungsgefühl im Bereich der linken Kniekehle in die Ordina­tion. Die Bildgebung (MRT) vom 02. Juni 2017 linkes Knie ergab folgenden Befund (Abb.1): Diagnose: CHONDROPATHIA RETROPATELLARIS SIN, M AHLBÄCK LAT FEMURCONDYL LI</p>
<figure id="attachment_11803" aria-describedby="caption-attachment-11803" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11803" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi1_saez0218.jpg" alt="" width="1200" height="900" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi1_saez0218.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi1_saez0218-300x225.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi1_saez0218-1024x768.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi1_saez0218-768x576.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi1_saez0218-150x113.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi1_saez0218-450x338.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-11803" class="wp-caption-text">Abb. 1</figcaption></figure>
<p>Die nahegelegte PAPIMI Therapie wurde umgehend begonnen und zweimal wöchentlich mit insgesamt 10 Einheiten durchgeführt. Einstellungen PPS 2 (2 Impulse pro Sekunde), Applikator Spirale 4 x T1 (Behandlungszeit 4 x 3 Minuten). Zusätzlich wurde außer Vermeidung großer Belastungen keine schulmedizinische Therapie vollzogen. Die Patientin hat nicht entlastet. Das Kontroll-MRT zeigte eine praktisch vollständige Rückbildung des Knochenmarksödems (Abb. 2).</p>
<figure id="attachment_11804" aria-describedby="caption-attachment-11804" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11804" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi2_saez0218.jpg" alt="" width="1200" height="970" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi2_saez0218.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi2_saez0218-300x243.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi2_saez0218-1024x828.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi2_saez0218-768x621.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi2_saez0218-150x121.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/07/Papimi2_saez0218-450x364.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-11804" class="wp-caption-text">Abb. 2</figcaption></figure>
<p><a href="https://www.inszentrum.com" target="_blank" rel="noopener"><b>www.inszentrum.com</b></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ionen-Induktions-Therapie (IIT)</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/11727/ionen-induktions-therapie-iit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas König]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2022 09:03:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/22]]></category>
		<category><![CDATA[papimi Headquarters]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=11727</guid>

					<description><![CDATA[Kein Sieger glaubt an den Zufall.“ – Das wohl am häufigsten verbreitete Zitat im Hochleistungssport von Friedrich Nietzsche hat zumindest einen wahren Kern. Soll der Körper etwas leisten, soll diese [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Kein Sieger glaubt an den Zufall.“ – Das wohl am häufigsten verbreitete Zitat im Hochleistungssport von Friedrich Nietzsche hat zumindest einen wahren Kern. Soll der Körper etwas leisten, soll diese Leistung Kopf an Kopf mit anderen ideal konditionierten Teilnehmern gemessen werden, so zählt jede Millisekunde, jeder Zentimeter und vor allem jede zuvor getroffene Maß­nahme zur Optimierung und Regulierung des gesamten Körpers – die Königsdisziplin der Integrativen Medizin.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Integrative Medizin bedeutet nicht nur, den Menschen als Ganzes zu betrachten und komplexe regulative Zusammenhänge zu verstehen und zu nutzen, sondern auch völlig objektiv alle verfügbaren Methoden zu überprüfen und den therapeutischen Zusammenhang sowie den uns anvertrauten Patienten oder Sportler in den Mittelpunkt des Therapieplans zu stellen. Die Methodik hinter der Erstellung eines solchen Therapieplans sowie die Art und Weise, in der unterschied­liche Therapieansätze, Metho­den, Medikationen und Trai­nings­einheiten ineinandergreifen und zu einer Amplifikation des Ergebnisses führen können, werden in diesem Artikel anhand des Beispiels der papimi Ionen-Induktions-­Therapie (IIT) erläutert.</p>
<h2><b>Ionen-Induktions-Therapie (IIT)</b></h2>
<p>Eine gesunde Zelle benötigt eine aus­reichende Zellmembranspannung (ca. –70 mV bis –90 mV), um ihre Regulations­prozesse aufrechtzuerhalten. Sinkt die Spannung ab, kann dies beispielsweise Schmerzen, Entzündungen, Ödeme oder eine Ischämie zur Folge haben. Geschwächte Körperzellen werden durch das Ionen-Induktions-Feld angeregt und auf ihr gesundes Spannungspotenzial angehoben. Die Zelle kann regulative Prozesse wieder aufnehmen, Spurenelemente austauschen und entsprechende Energiemoleküle produzieren. Im Be­reich der PEMF (Pulsed Electromagnetic Fields) gibt es bereits zahlreiche Studien und Beobachtungen, die einen positiven Einfluss der sogenannten Ionen-­Induktion auf den Organismus belegen. Insbesondere wurden die Effekte in den Bereichen Schmerzreduktion und Regulation bei Wundheilung und antiinflammatorischen Prozessen beschrieben. Um den Effekt der IIT voll auszuschöpfen, ist vor allem auf die Leistung (mind. 30 kV), eine möglichst kurze Pulsdauer (unter 60 µs), eine möglichst große Bandbreite (200 KHz – 300 MHz) und möglichst einzigartige Frequenzspektren (Funkenstrecke) zu achten. Unterschiedliche Applikatorentypen (Ring, Spiral Ganzkörper) ermöglichen zusätzliche Kombinationsszena­rien sowie gezielte regulative Therapie­ansätze.<span class="Apple-converted-space">  </span>Häufige Indikationen, bei denen IIT im Sport zum Einsatz kommt, sind Schwellungen, Knochenmarksödeme, optimierte Wundheilung und Schmerzlinderung. Dabei ist der Kombinationseffekt mit anderen The­rapiemethoden nicht zu vernachlässigen, denn IIT eignet sich sehr gut zur „Aufbereitung“ der Zellen und zur Re­gulierung biochemischer Prozesse. Ist der Körper erst einmal im Idealbereich, so können andere Thera­pieansätze, wie beispielsweise Neuralthe­rapie, Osteo­pathie, Physiotherapie oder Infusionstherapien effizienter wirken.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Unterschiede und Parallelen zwischen Profisportler und Patient</b></h2>
<p>Obgleich sich die Physiologie bei Leistungssportlern und „durchschnittlichen“ Patienten vordergründig nicht unter­scheiden mag, so gibt es im Alltag selbst­verständlich deutliche Unterschiede im Therapieplan. Vor allem der Wunsch nach möglichst schneller Rückkehr zu gewohnter Leistungsfähigkeit spiegelt sich in der häufigeren Frequenz und teilweise<span class="Apple-converted-space">  </span>auch in der längeren Anwen­dungsdauer wieder. So findet die IIT in unserem Rehaprozess z. B. bei einem Kreuzband-Patienten täglichen Einsatz mit einer gezielten lokalen Anwendung am operierten Kniegelenk, im Bereich der regio inguinalis (ipsilateral), des M. Iliopsoas (bds.) und der regio lumbo­sacralis für in summa 30 Minuten.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ein Leistungssportler erhält neben einer 30-minütigen Intensivbehandlung des Beschwerdebildes (Kreuzbandriss, Muskelfaserriss, etc.) oft zusätzlich eine zweite intensive Lokalbehandlung und/oder eine Behandlung mit dem Ganzkörperapplikator, mit dessen Hilfe in erster Linie die Regeneration und Regu­lation des gesamten Metabolismus unterstützt werden soll.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Der Therapieplan – Integrativ &amp; Individuell (Tab.)</b></h2>
<p>Wie bei jeder Regulationstherapie ist auch bei der IIT das ärztliche bzw. the­rapeutische Fachwissen von großer Bedeutung, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Dabei ist die Durchführung der Anwendungen durchaus delegierbar, doch der Verlauf der Behandlungsserie sollte durch entsprechend erfahrene Fachkräfte beurteilt und bei Bedarf angepasst werden. So kann etwa bei einem CFS-Patienten eine Anwendung wöchentlich völlig ausreichend sein, während mehrmalige Behandlungen möglicherweise die Regulationskräfte des Körpers bereits überfordern würden. Bei Migrä­ne­patienten hingegen hat sich ein vorsichtiges Herantasten bewährt- mit regelmäßigen Anwendungen 2 x wöchentlich, zu Beginn 10 min bei geringer Intensität und größerem Abstand des Spiralapplikators zum Körper. Hierdurch werden stärkere Erst-/Regulationsreaktionen vermieden und somit die Compliance des Patienten erhöht. Bei Sportlern spielen diese Faktoren eine eher untergeordnete Rolle, da hier eine für gewöhnlich gute Regulationsfähigkeit vorliegt. Deshalb kann und sollte im Sport normalerweise täglich mit IIT gearbeitet werden, optimalerweise auch mehrfach.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11739" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222.jpg" alt="" width="1200" height="643" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222-300x161.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222-1024x549.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222-768x412.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222-150x80.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222-450x241.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h2><b>Behandlungs- &amp; Kombinationsmöglichkeiten</b></h2>
<p>Neben der klassischen Lokalanwendung bei orthopädischen Beschwerden oder Sportverletzungen ist die IIT mit nahezu allen Regulationstherapien kombinierbar. So kann ein chronischer Schmerz­patient, der auf eine klassische Akupunktur nicht erfolgreich reagiert, auf dem Ganzkörperapplikator liegend parallel zur Nadelung therapiert werden, wodurch die Regulationsstarre des Patien­ten schneller durchbrochen werden kann. Als Unterstützung zur Ausleitung von Toxinen ist die IIT grundlegend geeignet- effizienter jedoch in Kombination mit weiteren entgiftenden Maß­nahmen wie Infusionstherapien (z. B. Chelattherapie) oder oralen Detox-Programmen. Grundlegend sinnvoll ist die IIT als vorbereitende Maßnahme bei physiotherapeutischen oder osteopathischen Behandlungen, da die Gewebe vorab „geöffnet“ werden. So lassen sich Wirbelsäulenblockaden leichter lösen, Triggerpunkte effizienter behandeln oder massive myofasziale Spannungen einfacher und schonender behandeln. Nicht zuletzt profitieren Maßnahmen zur Regulation des vegetativen Nervensystems von der IIT, so kann vor einer Craniosacraltherapie der Ganzkörperapplikator Verwendung finden oder im Rahmen einer HRV (Herzratenvariabilität)- Messung die Situation des Vegeta­tivums beurteilt und durch IIT optimiert werden (siehe Abbildung). Gerade im Leistungssport kann dies natürlich zu Regenerationszwecken optimal genutzt werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11728" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222.jpg" alt="" width="1200" height="852" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222-300x213.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222-1024x727.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222-768x545.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222-150x107.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222-450x320.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h2><b>Evaluierung des gesamten Gesundheitszustands &amp; Leistungslevels</b></h2>
<p>Neben den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in der Therapie verfügt die IIT über eine weitere besondere Option, das sogenannte „Screening“. Hierbei wird der Körper von Kopf bis Fuß mittels Spiralapplikator „gescannt“. Der Behandler führt den Applikator im Abstand von einigen Zentimetern über die diversen Körperregionen des Patienten oder Sportlers. Belastete Regionen wer-den hierbei aufgedeckt und somit festgestellt, welche Behandlungsstrategie gewählt werden sollte. Ist eine Körperregion belastet, so gibt der Behandelte an, Nadelstiche zu verspüren oder es zeigt sich eine übermäßige Fasziku­lation. Dies ist natürlich im Rahmen der Erstbefundung äußerst hilfreich, da in Folge ein optimaler integrativer Behandlungsplan erstellt werden kann und zudem der Patient/Sportler erkennt, wo seine „Schwachstellen“ liegen. Das Scree­ning kann selbstverständlich in regel­mäßigen Abständen oder auch vor jeder Anwendung durchgeführt werden, besonders im Kontext der Verletzungs­prophylaxe im Sport. In diesem Zusammenhang kann noch angeführt werden, dass im Sinne der objektiven Evaluierung der verfügbaren Methodiken im Rahmen einer Mini-Studie der Next Level Akademie zur IIT (unter anderem) eine erhöhte Mikronährstoffaufnahme ins Blut und eine erhöhte Ca-Resorption aus dem Serum in die Knochen erfolgte. Somit ist die IIT im Leistungssport, neben der Akutbehandlung von Verletzungen und Traumata, vor allem zur Optimierung der Leistungsfähigkeit, im Bereich der Verletzungsprophy­laxe und zur Steuerung von zellulären und vege­tativen Regenerationsprozessen hervorragend geeignet.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ion-Induction-Therapy (IIT)</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/11734/ion-induction-therapy-iit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas König]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2022 10:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[papimi Headquarters]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;No winner believes in chance.&#8220; – this very popular quotation in high-performance sport by Friedrich Nietzsche has at the very least one element of truth to it. If the body [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>&#8222;No winner believes in chance.&#8220; – this very popular quotation in high-performance sport by Friedrich Nietzsche has at the very least one element of truth to it. If the body is to perform, if this performance is to be measured head to head with other ideally conditioned participants, then every millisecond, every centimetre and above all every measure taken beforehand to optimise and regulate the entire body counts – the supreme discipline of integrative medicine.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Integrative medicine not only means looking at the human body as a whole and understanding and using complex regulatory interactions, but also examining all available methods completely objectively and placing the therapeutic context and the patient or athlete entrusted to us at the centre of the therapy plan. The methodology behind the creation of such a therapy plan as well as the way in which different therapy approaches, methods, medications and training sessions can intertwine and lead to an amplification of the result are explained in this article using the example of papimi Ion Induction Therapy (IIT).</p>
<h2><b>Ion-Induction-Therapy (IIT)<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h2>
<p>A healthy cell needs sufficient cell membrane voltage (approx. –70 mV to –90 mV) to maintain its regulatory processes. If the voltage drops, this can for example result in pain, inflammation, oedema or ischaemia. Weakened body cells are stimu­lated by the ion induction field and raised to their healthy membrane potential. The cell can resume regulatory processes, exchange trace elements and produce corresponding energy molecules.</p>
<p>In the field of PEMF (Pulsed Electromagnetic Frequency) there are already numerous studies and observations that prove a positive influence of the so-called Ion-Induction on the organism. In particular, the effects in the areas of pain reduction and regulation in wound healing and anti-inflammatory processes have been described. In order to fully ­exploit the effect of IIT, it is important to pay attention to the power (at least 30 kV), the shortest possible pulse duration (less than 60 µs), the widest possible bandwidth (200 KHz – 300 MHz) and the most unique frequency spectra (spark gap). Different applicator types (ring, spiral whole body) allow additional combination scenarios, as well as targeted regulative therapy approaches.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Frequent indications for which IIT is used in sports are swelling, bone marrow oedema, optimised wound healing and pain relief. The synergetic effect with other therapeutic me­thods should not be neglected, as IIT is very well suited for “conditioning” the cells and regulating biochemical processes. Once the body is in the ideal range, other therapy approaches such as neural therapy, osteopathy, physiotherapy or infusion therapies can work more efficiently.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Differences and parallels between professional athlete and patient</b></h2>
<p>Although the physiology of competitive athletes and “average” patients may not differ at first glance, there are of course clear differences in the therapy plan in practice. Above all, the desire to return to the usual performance as quickly as possible is reflected in the more frequent intervals and sometimes also in the longer duration of application. In our rehabili­tation process, for example, IIT is used daily for a cruciate ligament patient with a targeted local application on the ope­rated knee joint, in the area of the regio inguinalis (ip­silateral), the M. Iliopsoas (bs.) and the regio lumbosacralis for a total of 30 minutes. In addition to a 30-minute intensive treatment of the symptoms (cruciate ligament rupture, muscle fibre tear, etc.), a competitive athlete often receives a second intensive local treatment and/or a treatment with the full-body applicator, which is primarily intended to support the rege­nera­tion and regulation of the entire metabolism. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>The Therapy Plan – Integrative &amp; Individual (Tab.)</b></h2>
<p>As with any regulatory therapy, medical or therapeutic expertise is of great importance in IIT in order to achieve optimal results. The implementation of the applications can be delegated, but the course of the treatment series should be assessed by appropriately experienced professionals and adjusted if necessary.For example, one treatment a week may be sufficient for a CFS patient, whereas repeated treatments may overstrain the body&#8217;s regulatory powers. With migraine patients, on the other hand, a cautious approach has proven successful – with regular applications twice a day, at the beginning for 10 minutes at low intensity and at a greater distance from the spiral applicator to the body. This avoids stronger initial/regulatory reactions and thus increases the patient&#8217;s compliance. In athletes, these factors play a rather subordinate role, as they usually have a good regu­latory ability. Therefore, IIT can and should normally be used daily in sports, ideally also several times a day.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11736" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222_Eng.jpg" alt="" width="1200" height="610" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222_Eng.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222_Eng-300x153.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222_Eng-1024x521.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222_Eng-768x390.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222_Eng-150x76.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/KoenigTab_saez0222_Eng-450x229.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h2><b>Treatment &amp; combination options</b></h2>
<p>In addition to the traditional local application for orthopaedic complaints or sports injuries, IIT can be combined with almost all regulatory therapies. For example, a chronic pain patient who does not react successfully to traditional acupuncture can be treated by lying on the full-body applicator while needling, thus breaking through the patient&#8217;s regu­latory rigidity more quickly. As a support for the elimination of toxins, IIT is fundamentally suitable &#8211; but more efficient in combination with other deto­xifying measures such as infusion the­rapies (e.g. chelation therapy) or oral detox programmes. IIT is fundamentally useful as a pre-­treatment for physio­therapeutic or osteopathic treatments, as the tissues are “opened” in advance. This makes it easier to release spinal blockages, treat trigger points more efficiently or treat massive myofascial tensions more simply and gently. Last but not least, measures to regulate the vegetative nervous system benefit from IIT – for example, the full-body applicator can be used before cranio­sacral therapy or the situation of the vegetative system can be assessed in the context of an HRV (heart rate variability) measurement and optimised through IIT. Especially in competitive sports, this can ofcourse be optimally used for regenera­tion purposes.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11735" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222_Eng.jpg" alt="" width="1200" height="941" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222_Eng.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222_Eng-300x235.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222_Eng-1024x803.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222_Eng-768x602.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222_Eng-150x118.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Koenig1_saez0222_Eng-450x353.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h2><b>Evaluation of the overall health status &amp; performance level</b></h2>
<p>In addition to the many possible applications in therapy, IIT has another special option – the so-called “screening”.<span class="Apple-converted-space">  </span>Here, the body is “scanned” from head to toe using a spiral applicator – the practitioner guides the applicator over the various body regions of the patient or athlete at a distance of a few centimetres. Stressed regions are revealed and thus it is determined which treatment strategy should be chosen. If a region of the body is stressed, the patient reports feeling pinpricks or excessive fasciculation. This is of course extremely helpful in the initial assessment, as an optimal integrative treatment plan can subsequently be drawn up and, in addition, the patient/athlete recognises where his or her “weak points” lie. The screening can of course be carried out at regular intervals or before each use – especially in the context of injury prevention in sports.</p>
<p>In this context, it can also be mentioned that in the sense of objective evaluation of the available methodologies the Next Level Academy conducted a mini-study on IIT (among other things) and found an increased micronutrient uptake into the blood as well as an increased Ca resorption from the serum into the bones. Thus, in addition to the acute treatment of injuries and traumas, IIT is excellently suited for optimising performance, in the area of injury prophy­laxis and for controlling cellular and vegetative regeneration processes in competitive sports.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Veröffentlicht 20.06.2022</em></p>
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		<item>
		<title>Ionen-Induktions-Therapie (IIT) in der Sportmedizin</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/applikation/9804/ionen-induktions-therapie-iit-in-der-sportmedizin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Sep 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Applikation]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[papimi Headquarters]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Sportmedizin wird die Ionen-Induktion mit papimi bereits seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Schwellungen werden rasch gelindert und bei rechtzeitiger Anwendung sogar vermieden, Knochenmarksödeme sind nach nur wenigen Anwendungen nicht [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In der Sportmedizin wird die Ionen-Induktion mit <a href="https://www.papimi.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">papimi</a> bereits seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Schwellungen werden rasch gelindert und bei rechtzeitiger Anwendung sogar vermieden, Knochenmarksödeme sind nach nur wenigen Anwendungen nicht mehr nachzuweisen und das Wohlbefinden der Sportler wird optimiert. <a href="https://ihr-nextlevel.de/naturheilverfahren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Andreas König </a>(Fachlichte Leitung Physiotherapie bei Europas größter Laufschule „Next Level“) setzt die Ionen-Induktions-Therapie (IIT) intensiv ein: „Bei Knochenbrüchen oder auch Muskelfaserrissen zeigen die Bilder ganz deutlich, dass nach kürzester Zeit alles ordentlich zusammengewachsen ist. Die Behandlungserfolge sind wesentlich schneller, wenn ich papimi dazu nehme.“</p>



<p><strong>Wie funktioniert die papimi Ionen-Induktion?</strong></p>



<p>Alle Erkrankungen und Verletzungen haben eines gemeinsam: Die betroffenen Zellen weisen ihr natürliches Zellmembranpotential nicht mehr oder nur noch teilweise auf. Der griechische Physiker und Mathematiker Prof. DDr. Pappas fand mit seinem high-end Gerät papimi einen Weg, kranke Zellen wieder auf ihre natürliche Zellspannung von -70 mV bis -90 mV zu bringen. Dem papimi Impuls liegt eine enorme Leistung von bis zu 40 kV und 10 kA zu Grunde. Die in einer Plasmakammer gebündelte Energie wird bei papimi berührungslos und schmerzfrei durch ein Ionen-Induktionsfeld in den Organismus übertragen. Der schnelle und kurze papimi Impuls bedeutet maximale Bandbreite an Frequenzen und maximale Energieübertragung. Das optimiert den Ionentransport und Stoffwechsel der Zelle. papimi hilft dem Körper dabei, sich selbst zu regenerieren.&nbsp;</p>



<p><strong>Weiterbildungsangebot 2021:</strong></p>



<p><br>Der Workshop bei Next Level Physio mit Andreas König zum Thema „Ionen-Induktion in der Praxis“ findet am <strong>09.10.2021</strong> (09:00 – 18.00) in Schweinfurt statt.&nbsp;</p>



<p><br><strong>Anmeldungen: <a href="mailto:office@papimi-therapie.eu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">office@papimi-therapie.eu</a></strong></p>



<p><strong><a href="http://www.papimi.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.papimi.com</a></strong></p>



<p><em>Copyright Vermerk: © <a href="http://papimi.com/">papimi.com</a>, <a href="http://karafiat.at/">karafiat.at</a>, <a href="http://wolfgangzlodej.com/">wolfgangzlodej.com</a></em></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="790" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/12/papimi_Keyfact-1024x790-1.jpeg" alt="" class="wp-image-9805" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/12/papimi_Keyfact-1024x790-1.jpeg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/12/papimi_Keyfact-1024x790-1-300x231.jpeg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/12/papimi_Keyfact-1024x790-1-768x593.jpeg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/12/papimi_Keyfact-1024x790-1-150x116.jpeg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/12/papimi_Keyfact-1024x790-1-450x347.jpeg 450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Fortbildung: Ionen-Induktion trifft Regulation</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/9797/fortbildung-ionen-induktion-trifft-regulation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2021 09:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[papimi Headquarters]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Sportmedizin wird die Ionen-Induktion mit papimi bereits seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Schwellungen werden rasch gelindert und bei rechtzeitiger Anwendung sogar vermieden. Knochenmarksödeme sind nach nur wenigen Anwendungen nicht [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In der Sportmedizin wird die Ionen-Induktion mit <a href="https://www.papimi.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">papimi </a>bereits seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Schwellungen werden rasch gelindert und bei rechtzeitiger Anwendung sogar vermieden. Knochenmarksödeme sind nach nur wenigen Anwendungen nicht mehr nachzuweisen und das Wohlbefinden der Sportler wird optimiert. <a href="https://ihr-nextlevel.de/naturheilverfahren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Andreas König</a> (Fachliche Leitung Physiotherapie bei Europas größter Laufschule „Next Level“) setzt die Ionen-Induktions-Therapie (IIT) intensiv ein: <em>„Bei Knochenbrüchen oder auch Muskelfaserrissen zeigen die Bilder ganz deutlich, dass nach kürzester Zeit alles ordentlich zusammengewachsen ist. Die Behandlungserfolge sind wesentlich schneller, wenn ich papimi dazu nehme.“.</em></p>



<p>Verbringen Sie einen Tag bei Next Level Physio in Schweinfurt und lernen Sie die unterschiedlichen Anwendungsmethoden der Ionen-Induktion kennen. Holen Sie sich Tipps &amp; Tricks, wie Sie Ihr Therapiekonzept noch effizienter machen können und schöpfen Sie das volle Potenzial der Ionen-Induktion aus.</p>



<p><strong>Termin:</strong>  09.10.2021 </p>



<p><strong>Thema: </strong>„Ionen-Induktion trifft Regulation“ mit Herrn Andreas König </p>



<p><strong>Kosten:</strong> €149,00<br><strong>Ort:</strong>&nbsp;<a href="https://ihr-nextlevel.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">next level.therapie- &amp; trainingszentrum</a> | Floridastraße 3, 97424 Schweinfurt</p>



<p><strong>Anmeldung:</strong> <a href="mailto:office@papimi-therapie.eu">office@papimi-therapie.eu</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Epstein-Barr-Virus/Mononukleose und Covid 19</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/7224/epstein-barr-virus-mononukleose-und-covid-19/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Maierstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/21]]></category>
		<category><![CDATA[papimi Headquarters]]></category>
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					<description><![CDATA[Leider prägt das Thema Covid 19 weiterhin nicht nur unser aller Alltag, sondern natürlich auch den des Leistungssportes. Während manche Sportler bei einer Infektion mit SARSCov-2 kaum oder gar nicht [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Leider prägt das Thema Covid 19 weiterhin nicht nur unser aller Alltag, sondern natürlich auch den des Leistungssportes. Während manche Sportler bei einer Infektion mit SARSCov-2 kaum oder gar nicht unter Symptomen leiden, haben doch einige einen längeren Weg zurück zu alter Leistungsstärke vor sich. Ein möglicher Weg soll hier präsentiert werden.</strong></p>



<p>Ein 23-jähriger Fußballspieler kam nach mehrmonatiger krankheitsbedingter Auszeit vom Leistungssport Anfang März in unser Zentrum, um wieder vollständig zu genesen und sukzessive aufgebaut zu werden. Zu diesem Zeitpunkt war er in der Lage, max. 20 min. moderates Lauftraining 1 – 2 x wöchentlich durchzuführen. Dominant waren von Beginn an die immunologische Schwäche, die sofortigen vegetativen Reaktionen nach kurzer moderater Belastung und die typische darauffolgende Müdigkeit. Labortechnisch war keine aktive EBV-Infektion festzustellen (VCA-IgG, VCA-IgM, EA-AK, EBNA-AK, Avidität, T-Cellspott), allerdings war im Th 1/2/17 – Zytokinprofil Interleukin 6 als Drehzahlmesser für eine proinflammatorische Immunkonfiguration deutlich erhöht, während sich der Th 1- Arm des Immunsystems unteraktiviert darstellte. Die Vitamin-D-­Ratio lag bei 2,3, was bei Viruserkrankungen durchaus schon im Zusammenhang einer möglichen Vitamin-D-Rezeptorblockade gesehen werden kann (BODI-Protokoll). Vitamin K wurde nicht gemessen, allerdings in Kombination mit Vitamin D substituiert. Auffällig waren zudem die grenzwertig niedrigen Spiegel (im Vollblut-Hämatokrit-korreliert) von Zink, Selen, Magnesium, Kalium, Kupfer und Eisen. Im Rahmen der Herzratenvariabilitätsmessung (HRV), gemessen mittels VNS-­Analyse der Firma Commit GmbH, war ein deutlich erhöhter S1–Wert (Sympathikotonus) einem kaum vorhandenen RMSSD (Parasympathikus) gegenübergestanden, was die Sympathikusdominanz bei fehlender Regulationsfähigkeit des Körpers widerspiegelte. </p>



<p><strong>Rehaprozess</strong></p>



<p>Wir starteten den Rehaprozess mit passiven Maßnahmen wie<a href="https://sportaerztezeitung.com/applikation/weyergans/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Lymphdrainage/Vacumed, (IVT – intermittierende Vakuum-Therapie)</a>, IHHT (Intermittierende Hyperoxie-Hypoxie Therapie) bei 2 min. Hypo- und 8 min. Hyperoxie in 4 Zyklen bei 90 % SPO2 (Immunprotokoll) 2 – 3x wöchentlich, dazu sanfte Immunstimulation mit dem <a href="https://papimi-therapie.eu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ionen­induktionsgerät Papimi</a> (zunächst nur einige Minuten Thymusdrüse und Darm) 4 – 5x wöchentlich. Dazu kamen leichtes Cardiotraining und erste Faszienübungen an den FiveGeräten. Da sich im physiotherapeutischen/osteopathischen Untersuchungsbefund eine Beckenfehlstellung, eine eingeschränkte Tiefenatmung (Inspir-Stellung des Diaphragma abdominale) mit multiplen Blockierungen der BWS- und Rippengelenke und Belastungen der HWS in Verbindung mit Kieferbelastungen zu finden war, wurden manuelle und osteopathische Behandlungstechniken (vor allem zur Vagusaktivierung) neben Techniken aus der Neuroathletik hierfür eingesetzt.</p>



<p>Nach einem eingehenden Neuroathletischen Screenings begannen wir mit Übungen für das propriozeptive System. Sprunggelenkskreisen, Kniekreisen und Hüftkreisen mit sensorischer Voraktivierung mittels Reiben und ­Vibration. Dazu erlernte der Spieler Nervenmobilisationstechniken für den N. femoralis und den N. obturatorius. Es wurden auch verschiedene Atemübungen und Atemtechniken zur Verbesserung der Brustkorbbewegung (3-D Atmung) und zu einer optimalen Belüftung aller Lungenbereiche, teilweise zur Kontrolle mit einem Oximeter durchgeführt. Ebenfalls machten wir sogenannte Air-Hunger-Drills (Luftnotübungen), um die Inselrinde zu aktivieren und den Kohlenstoffdioxidlevel im Blut wieder anzuheben. Auch erlernte der Sportler Atemübungen mit verlängerter Ausatmung (z. B.: Verhältnis 4/6). Zudem erhielt der Spieler ein Basistraining für das Gleichgewichtssystem mittels Aktivierung der Gleichgewichtsorgane, besonders der Bogengänge, durch Nein/Nein und Ja/Ja Bewegungen. Nach einem korrekt durchgeführten kompletten Bewegungszyklus gingen wir über zur Vorbereitung des vestibulookulären Reflexes (VOR). Dabei fixieren die Augen ein Objekt, während sich der Kopf bewegt. Dies führten wir durch Kopf- und Nackenbewegungen mit Blickstabilisierung auf das Sterndiagramm durch. Ein Konvergenz Training des linken Auges (mit und ohne Augenklappe am rechten Auge) mit Vision-Stick und OptoDrum App wurde ebenfalls durchgeführt. In diesem Zeitraum schulte der Spieler auch schon zusätzlich seine viko-motorischen (visuell-kognitiv) Fähigkeiten auf dem skillcourt.</p>



<p>Orthomolekular hochdosiert wurden von Beginn an die fehlenden Mineralien substituiert, daneben Vitamin C, Alphaliponsäure (Nanotechnologie) und <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/2925/schluesselelement-vitamin-d/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vitamin D</a>. Zur weiteren Optimierung des Vitamin-D-Metabolismus nahm der Spieler Lactofermente (Vitamin D-bindendes Protein) ein und erhielt 2 x wöchentlich eine Ganzkörperbehandlung mit Biophotonen.</p>



<p>In der folgenden Therapiephase war natürlich die Steuerung von Belastung und Regeneration die größte Herausforderung. Diagnostisch wurde, neben den Angaben des Spielers zu seiner Befindlichkeit, vor allem die Messung der HRV regelmäßig eingesetzt, um die Belastbarkeit und aktuelle Regenerationsfähigkeit zu prüfen. Auch waren wir in engem Austausch mit dem Athletiktrainer seines Vereins, der nach Rücksprache mit dem Spieler und uns wöchentlich Laufpläne für ihn erstellte. Zur Steuerung der Belastung und Regeneration haben wir im Bereich Ernährung und Schlaf mit dem Spieler Anpassungen und Verbesserungen besprochen und auf den Weg gebracht. Die ersten drei Wochen waren, wie zu erwarten, durchaus noch von deutlichen Schwankungen geprägt, danach konnten wir Stück für Stück die Belastung steigern. Am Papimi waren längere Behandlungsintervalle (30 min) ohne vegetative Reaktionen möglich (behandelt wurden vor allem Thymus, Darm, HWS-/BWS- und Beckenregion), am IHHT wurde zuletzt mit 5 min Hypo / 4 min Hyperoxie in fünf Zyklen bei 80 % SPO2 trainiert- bei steigernder Fitness und ausbleibender Müdigkeit. In der MTT hatten wir währenddessen den Fokus auf die allgemeine Beweglichkeit und Stabilität gelegt. Vor allem die LBH ­Region stand dabei im Vordergrund. Durch das gezielte Training in diesem Bereich ließen sich seine Statik und Dynamik deutlich verbessern. Die muskuläre Kräftigung der Rumpfmuskulatur sowie das Beinachsentraining waren ebenfalls ein großer Bestandteil des Trainings. Zur Verbesserung der Mobilität wurde ein tägliches Muskellängentraining durchgeführt. Bei der biomechanischen Analyse auf dem Laufband konnten im Verlauf des Rehaprozesses deutliche konditionelle Defizite, muskuläre Dysbalancen und Probleme im Bereich der neuromuskulären Ansteuerung aufgedeckt werden, die ein unökonomisches, auf Dauer vor allem für die Strukturen destruktiv wirkendes Laufbild zur Folge gehabt hätten. Hierauf basierend konnte eine deutliche Steigerung der sowohl konditionellen, koordinativen als auch muskulären Leistungsfähigkeit erzielt werden, die den Sportler in Hinblick auf Effizienz, Schnelligkeit und Verletzungsprophylaxe künftig zu wesentlich mehr Stabilität hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit verhelfen sollte. Nach ca. sieben Wochen befinden wir uns inzwischen bei vollständig stabilem Immunsystem auf der Zielgeraden Richtung Maximalbelastung und <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/training/3425/algorithmus-return-to-sport/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Return to Play</a> (Protokoll nach den Richtlinien des OS-Institutes und <a href="https://sportaerztezeitung.com/author/klingenberg-markus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dr. Markus Klingenberg</a>).</p>
<p><a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/papimi-headquarters/">papimi Applikationsseite</a></p>
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