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	<title>Medivid Archive - sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>Medivid Archive - sportärztezeitung</title>
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	<item>
		<title>Kompression &#038; Kältetherapie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/applikation/8876/kompression-kaeltetherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2021 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Applikation]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Medivid]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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					<description><![CDATA[Effiziente &#38; anwendungsfreund­liche medizinische Kühlung, die für den Einsatz in der konservativen Therapie und nach Operationen entwickelt wurde. MEDIVID CRYO hat sich in führenden Kliniken, im Leistungssport und in der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Effiziente &amp; anwendungsfreund­liche medizinische Kühlung, die für den Einsatz in der konservativen Therapie und nach Operationen entwickelt wurde. <a href="https://sportaerztezeitung.com/applikation/medivid-gmbh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MEDIVID CRYO</a> hat sich in führenden Kliniken, im Leistungssport und in der alltäglichen Praxis bewährt.&nbsp;</strong></p>



<p>Ob entzündete Achillessehne, Supinationstrauma, Kreuzbandoperation, Knie-­TEP, Muskelfaserriss, Schleimbeutelentzündung oder unzählige weitere Indikationen – die Liste der relevanten Verletzungen und Überlastungsbeschwerden für optimale medizinische Kühlung ist lang. Mit einer optimalen Kältetherapie werden in diesen Fällen Schmerzen verringert, Schwellungen reduziert und die Ausbreitung von Entzündungen bekämpft. Doch Kälte ist nicht gleich Kälte: Im Unterschied zur Kühlung mit Eisauflagen schafft es die Kühlung mit <a href="https://sportaerztezeitung.com/applikation/medivid-gmbh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MEDIVID CRYO</a> in die Tiefe, wo sie konstant und von Dauer die verletzten Strukturen erreicht, an denen das medizinische Problem besteht.</p>



<p><strong>&nbsp;<br></strong><strong>Die Innovation aus der Sportphysiotherapie</strong></p>



<p><a href="https://sportaerztezeitung.com/applikation/medivid-gmbh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MEDIVID CRYO</a> Kühl-Kompressionsbandagen sind für Sie und Ihre Patienten ideale Partner.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>in der Erstversorgung von stumpfen Verletzungen an Bändern, Sehnen, Muskeln &amp; Gelenken</li><li>nach der Akutbehandlung zur Begleitung weiterer Therapie­maßnahmen, z. B. <a href="https://sportaerztezeitung.com/applikation/electro-medical-systems-gmbh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stoßwellen­therapie</a> und <a href="https://sportaerztezeitung.com/applikation/elmako-gmbh-co-kg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cryolight</a></li><li>zur akuten bzw. subakuten Heim- und Langzeitbehandlung durch die Patienten</li><li>postoperativ zur Vermeidung von Komplikationen nach Gelenkoperationen</li><li>als Begleitung physiotherapeu­tischer Maßnahmen zur frühzeitigen Mobilisation</li></ul>



<p><strong>&nbsp;<br>Die effekt-tiefere Kältetherapie</strong></p>



<p>Die Kühlung mit <a href="https://sportaerztezeitung.com/applikation/medivid-gmbh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MEDIVID CRYO</a> hilft sowohl im Akutstadium, als auch während der sich anschließenden Therapie von Sportverletzungen,</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen zu reduzieren</li><li>verletzungsbedingte Ausfallzeiten erheblich zu minimieren</li></ul>



<p><strong><a href="http://www.medivid.com">www.medivid.com</a></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kälte-Kompression</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/5590/kaelte-kompression/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Stiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2021 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/19]]></category>
		<category><![CDATA[Medivid]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Anwendung von Kälte in verschiedenen Formen gewinnt in der Sportmedizin sowohl in der Therapie als auch in Regeneration und Prävention immer mehr an Bedeutung (siehe auch Toussaint und Schmitz [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Anwendung von Kälte in verschiedenen Formen gewinnt in der Sportmedizin sowohl in der Therapie als auch in Regeneration und Prävention immer mehr an Bedeutung (siehe auch Toussaint und Schmitz in dieser Ausgabe und die sogenannte Whole Body Cryotherapie bei Delayed Onset Muscle Soreness (Heiss et al., Sportverl Sportschad 2019;33:21–29)). Hier sei eine weitere Form moderner Kältetherapie vorgestellt, bei dem die Kühl-Kompressionsbandage Medivid CRYO (Medivid AG, St.Gallen, Schweiz) zum Einsatz kam (der Autor gibt keine Interessenskonflikte im Zusammenhang mit den in diesem Artikel präsentierten Inhalten an).&nbsp;</strong></p>



<p>Die wesentlichen Inhaltsstoffe von Medivid Cryo sind denaturierter Alkohol (erzeugt Verdunstungskälte) und Campher (vermittelt durch Reizung von Nervenendigungen, die ansonsten Kälte registrieren, eine kühlende Wirkung).</p>



<p><strong>Anamnese</strong> 45-jährige Hobbysportlerin, schweres Distorsionstrauma des linken Kniegelenks beim Skifahren am 28.02.2019.</p>



<p><strong>Diagnosen (allesamt das linke Knie betreffend)</strong> Tibiakopf-Mehrfragmentfraktur, Mehrfragmentfraktur der Eminentia intercondylaris, knöcherner Ausriss des vorderen Kreuzbandes und Partialruptur des Ligamentum collaterale mediale.</p>



<p><strong>Operation am 04.03.2019</strong> Offene Gelenkflächenanhebung und Unterfütterung mittels Chronos-Keil und winkelstabile Doppelplattenosteosynthese; Refixation des vorderen Kreuzbandes. Operation komplikationslos.</p>



<p><strong>Postoperativer Verlauf</strong> massive, sehr schmerzhafte postoperative Schwellung mit starker Beeinträchtigung der Beweglichkeit. Erstmalige Vorstellung beim Autor am 21.Tag post OP. Therapie bis zu diesem Zeitpunkt: Ruhe, Hochlagerung, manuelle Lymphdrainage, versuchsweise passive Physiotherapie und Kühlung (Eispacks).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="769" height="1024" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb1_saez0219-769x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5591" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb1_saez0219-769x1024.jpg 769w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb1_saez0219-225x300.jpg 225w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb1_saez0219-768x1023.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb1_saez0219-1153x1536.jpg 1153w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb1_saez0219-150x200.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb1_saez0219-300x400.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb1_saez0219-696x927.jpg 696w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb1_saez0219-1068x1422.jpg 1068w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb1_saez0219-315x420.jpg 315w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb1_saez0219.jpg 1200w" sizes="(max-width: 769px) 100vw, 769px" /><figcaption>Abb. 1 12. post OP Tag (16.03.)</figcaption></figure>



<p><strong>Klinischer Befund am 21.Tag post OP </strong>ausgeprägtes Hämatom im Bereich der Kniekehle, geringer ventralseitig. Massive Schwellung des gesamten linken Beines, sowie des linken Mittel- und Vorfußes (Abb. 2A+B). Deutliche Schmerzen bei Bewegung (VAS 7–8); mittelgradige Schmerzen in Ruhe (VAS 3–4); Belastung nicht möglich; mit Gehstützen einige Meter mobil; Sensibilität und Motorik erhalten. Linkes Kniegelenk soweit beurteilbar stabil, Streckung / Beugung 0-20-30. Extension und Flexion des linken Fußes schmerzbedingt deutlich eingeschränkt.&nbsp;</p>



<p><strong>Bisherige Schmerztherapie</strong> Arcoxia 90 1 x tgl.,Novaminsulfon 500mg 1-1-1-1und Hydromorphon 4 mg bis zu 4 x tgl.</p>



<p><strong>Weiteres therapeutisches Vorgehen ab dem 21. Tag post OP</strong> Kombination aus radialer extrakorporaler Stoßwellentherapie (rESWT [1]) und komprimierenden Kühlverbänden (Medivid Cryo 2 x tgl. durch unsere Praxis, die Angehörigen oder den Physiotherapeuten und später sogar durch die Patientin selber), Physiotherapie, Bewegungsschiene und eigene Übungen. Aus einer Vielzahl von Behandlungen anderer Indikationen war uns bekannt, dass die Kombination von rESWT und Kälte-Kompression bei anderweitig therapierefraktären Fällen sehr oft zu einer raschen Abschwellung, einer schnellen Linderung der Schmerzen sowie einer besseren Gewebsregeneration führt. Beschreibungen für den kombinierten Einsatz von rESWT und Kälte-­Kompression liegen in der Literatur aber bisher nicht vor.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="493" height="1024" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb3_saez0219-493x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5594" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb3_saez0219-493x1024.jpg 493w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb3_saez0219-144x300.jpg 144w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb3_saez0219-768x1597.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb3_saez0219-739x1536.jpg 739w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb3_saez0219-985x2048.jpg 985w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb3_saez0219-150x312.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb3_saez0219-300x624.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb3_saez0219-696x1447.jpg 696w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb3_saez0219-1068x2221.jpg 1068w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb3_saez0219-202x420.jpg 202w" sizes="(max-width: 493px) 100vw, 493px" /><figcaption>Abb. 3 12 Tage nach erster Behandlung (06.04.)</figcaption></figure>



<p><strong>Weiterer Verlauf ab dem 21. Tag post OP</strong> deutliche Abnahme der Schwellung ab dem 14. Tag post OP; rasche und kontinuierliche Schmerz- und Beweglichkeitsverbesserung. Insgesamt 6 Wochen Behandlung; dabei 9 x rESWT und ca. 60 x Kälte-Kompressionsverbände.</p>



<p><strong>Befund am 02.05.2019</strong> Fast vollständige Umfangsnormalisierung des betroffenen Beines (Abb. 2 C–E), deutlich weniger Schmerz (VAS in Ruhe 0–1, bei Bewegung 1–2), Morphin abgesetzt, NSAR nur noch bei Bedarf, Patientin ist glücklich aufgrund der Fortschritte in der Beweglichkeit (Beugung bis 110 Grad möglich, Streckung fast vollständig).&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="208" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb2a-e_saez0219-1024x208.jpg" alt="" class="wp-image-5593" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb2a-e_saez0219-1024x208.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb2a-e_saez0219-300x61.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb2a-e_saez0219-768x156.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb2a-e_saez0219-150x31.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb2a-e_saez0219-696x142.jpg 696w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb2a-e_saez0219-1068x217.jpg 1068w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Stiller_Abb2a-e_saez0219.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Abb. 2 A–E: Klinischer Befund der hier beschriebenen Patientin 
(schweres Distorsionstrauma des linken Kniegelenks) nach offener Gelenkflächenanhebung und Unterfütterung mittels Chronos-Keil und winkelstabiler Doppelplattenosteosynthese sowie Refixation des vorderen Kreuzbandes bei Tibiakopf-Mehrfragmentfraktur, Mehrfragmentfraktur der Eminentia intercondylaris, knöchernem Ausriss des vorderen Kreuzbandes und Partialruptur des Ligamentum collaterale mediale am 4. Tag post OP (A,B) sowie am 65. Tag post OP (C–E). Details im Text.</figcaption></figure>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Durch die Kombination aus rESWT und moderner, intensiver Kälte-Kompressionstherapie mit Medivid Cryo lässt sich auch bei einem derart ausgeprägten Befund nach schwerem Trauma und großer Operation ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis im Hinblick auf Schmerzlinderung, Abschwellung, Verbesserung der Beweglichkeit und Mobilität erreichen.</p>



<p><em>[1] Swiss DolorClast (Electro Medical Systems; Nyon, Schweiz) mit EvoBlue Handstück und 36-mm Applikator; initial 5000 radiale extrakorporale Stoßwellen (rESWs) bei 20 Hz im Bereich der Kniekehle und der Patella (Arbeitsdruck 1,5 bis 2,8 bar je nach Schmerzhaftigkeit); anschließend 10000 rESWs als Lymphdrainage bei 20 Hz (Arbeitsdruck 1,2 bis 2,0 bar). Das Behandlungs-schema wurde bei den Folgebehandlungen (Behandlungsintervall: ca. alle 5 Tage) je nach Schmerz individuell angepasst.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kältetherapie im Sport</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/2982/kaeltetherapie-im-sport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Prof. Dr. Jürgen Freiwald&nbsp;,&nbsp;PD Dr. med. Thilo Hotfiel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 09:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[04/20]]></category>
		<category><![CDATA[ELMAKO]]></category>
		<category><![CDATA[Medivid]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://sportaerztezeitung.com/?p=2982</guid>

					<description><![CDATA[Prof. Dr. Jürgen Freiwald M.A. (1), PD Dr. med. Thilo Hotfiel (2), Jun.-Prof. Dr. rer. nat. Matthias W. Hoppe (3), Dr. rer. nat. Christian Baumgart (1) (1) Sportwissenschaftliche Fakultät, Universität [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color">Prof. Dr.</span></strong> <strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color">Jürgen Freiwald M.A. (1), PD Dr. med. Thilo Hotfiel (2), Jun.-Prof. Dr. rer. nat. Matthias W. Hoppe (3), Dr. rer. nat. Christian Baumgart (1)</span></strong></p>



<p><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color"><strong>(1) Sportwissenschaftliche Fakultät, Universität Leipzig, (2) Osnabrücker Zentrum für Muskuloskelettale Chirurgie (OZMC) Klinikum Osnabrück (3) Institut für Sportwissenschaft – Arbeitsbereich Bewegungs- und Trainingswissenschaft, Bergische Universität Wuppertal</strong></span></p>



<p><strong>Kältetherapie – nicht nur im Sport – hat eine lange Tradition, die bis in die Zeit 2500 v. C. zurück reicht [1]. Seit den 1950er Jahren wird die Kältetherapie verstärkt im Sport eingesetzt, unterstützt durch technische Entwicklungen, die die Kälte­therapie mit Kompression kombiniert und daher differenziert anwendbar macht. Insbesondere nach Sportverletzungen haben sich Kälteanwendungen in der Praxis bewährt.&nbsp;</strong></p>



<p>Die Anwendung von Kälte stellt ein bewährtes Verfahren bei akuten traumatischen Verletzungen dar und ist in verschiedensten Applikationsformen in Form von Eisspray, Crushed Ice oder idealerweise in Form von eiswassergetränkten Schwämmen möglich. Kälteanwendungen werden über die Akutbehandlung von Sportverletzungen hinaus in den letzten Jahren auch unter dem Aspekt des Regenerations­managements sowie zur Leistungssteigerung unter besonderen Umgebungsbedingungen (Hitze, Luftfeuchtigkeit) angewendet, teils auch als Pre-Cooling [2]. Trotz der Eta­blierung der praktischen Anwendung der Kältetherapie basiert die Grundlage zur Anwendung der Kältetherapie nach wie vor primär auf Erfahrungswissen und nur sekundär auf der Basis wissenschaftlicher Nachweise [3, 4].</p>



<p><strong>Physikalische und physiologische Grundlagen der Kältetherapie</strong></p>



<p>Die Kältetherapie basiert auf den physikalischen Prinzipien der Konduktion, Konvektion sowie der Evaporation. Die Kühlwirkungen sind von den Gewebearten, der Dauer, der Temperatur und der Lokalisation der Kühlung abhängig. Während die Haut schnell abkühlt, ist die Kühlwirkung und – geschwindigkeit in tieferen Geweben langsamer und unter anderem von den Gewebetypen sowie insbesondere von der Dicke der isolierenden Fettschichten abhängig. Neben praktischen Erwägungen, wo Kälte angewendet werden soll (auf dem Sportplatz oder in der physiotherapeutischen Praxis), ist die thermische Leitfähigkeit des Kälteträgers für den therapeutischen Erfolg von größter Bedeutung; so verfügt z. B. feuchte Kälte über eine deutlich höhere Leitfähigkeit als trockene Kälte [5].&nbsp;</p>



<p><strong>Merke:</strong> Im Wasser (Konduktion; Konvektion) ist der Wärmeverlust gegenüber dem Wärmeverlust in der Luft (Radiation) bei einer gegebenen Temperatur (Kältewirkung) ca. 25-mal größer [5].&nbsp;</p>



<p>Bei der Wahl des Verfahrens der Kälteanwendung muss entschieden werden, wo genau die Kälte angewendet werden soll (Lokalisation), in welcher Tiefe die Kälte wirken soll, welcher Kälteträger sinnvoll ist, mit welcher Temperatur und wie lange die Kälte (dauerhaft oder intermittierend) in das Gewebe eindringen und wirken soll (Tabelle 1).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="623" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab1_saez0420-1024x623.jpg" alt="" class="wp-image-2842" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab1_saez0420-1024x623.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab1_saez0420-300x183.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab1_saez0420-768x467.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab1_saez0420-150x91.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab1_saez0420-450x274.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab1_saez0420.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Tabelle 1 Biophysikalische Grundlagen und Anwendungsformen der Kältetherapie</figcaption></figure>



<p><strong>Wirkungen der Kältetherapie</strong></p>



<p>Ein wichtiger therapeutischer Effekt der Kältetherapie – insbesondere in der Erstversorgung – stellt die unmittelbare Schmerzreduktion dar, die durch die kälte­bedingt veränderten Depolarisationsschwellen freier Nervenendigungen und Synapsen erklärt werden kann [6]. Durch die reduzierte Gewebetemperatur ist der Stoffwechsel reduziert, es kommt zur Vasokonstriktion mit reduzierter Muskelperfusion um bis zu –50 % nach zehn Minuten [7]. Eine Reduktion der Hauttemperatur auf 13.6 °C ist ausreichend, um zur lokalen Analgesie zu führen [8], eine Temperatur von 10° führt zur 33%-igen Reduktion der Nervenleitgeschwindigkeit, was nicht nur den sensorischen, sondern auch den motorischen Bereich betrifft [9]. Der Aspekt der reduzierten Nervenleitgeschwindigkeit muss insbesondere dann berücksichtigt werden, wenn nach der Kälteanwendung trainiert werden soll. Kälte hat ebenfalls Auswirkungen auf die Muskelleistung, kurze Kältereize (≤ 5 min) können die isome­trische Maximalkraft kurzfristig steigern, längere Kältereize (≥ 5 min) hingegen reduzieren die Muskelkraft [10, 11], wobei die Ergebnisse widersprüchlich sind [3]. Keinen Einfluss hatten Kälteapplikationen auf das Gleichgewicht, hingegen konnten positive Effekte auf die Gelenkbeweglichkeit nachgewiesen werden [3], wobei die Wirkung (möglicherweise) auf die analgesierende Wirkung der Kältetherapie zurückzuführen ist (Abb. 1). In experimentellen Studien konnte eine reduzierte Entzündungsantwort im betroffenen Gewebe nachgewiesen werden, wobei die Effekte nur für wenige Minuten nachweisbar sind [13]. Neuere Forschungen zeigen, dass es nach Kälteanwendungen zu keiner reaktiven Hyperthermie kommt, was von therapeutischer Bedeutung ist [14]. Eine typische Indikation zur lokalen Kälteanwendung ist das akute Trauma. In der Erstversorgung von Sportverletzungen haben sich Kombinationstherapien wie das PRICE-Schema bewährt [14] (Tabelle 2).&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="582" height="1024" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab2_saez0420-582x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2841" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab2_saez0420-582x1024.jpg 582w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab2_saez0420-171x300.jpg 171w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab2_saez0420-768x1351.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab2_saez0420-873x1536.jpg 873w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab2_saez0420-1164x2048.jpg 1164w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab2_saez0420-150x264.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab2_saez0420-450x792.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab2_saez0420.jpg 1091w" sizes="(max-width: 582px) 100vw, 582px" /><figcaption>Tabelle 2 PRICE(S) Schema [verändert nach 12].</figcaption></figure>



<p><strong>Kälteanwendungen im Rahmen der &nbsp;physiotherapeutischen Therapie</strong></p>



<p>Eine weitere Kälteanwendung, die sich in der Physiotherapie bewährt hat, jedoch nicht evidenzbasiert ist [4], ist das Lösen von Triggerpunkten durch die „Spray and Stretch“ Technik. Bei dieser Technik werden der Triggerpunkt als auch der (maximal) vorgedehnte Muskel (Trigger-Band) vorsichtig mit einem Kältespray gekühlt und anschließend der Muskel mehrfach gedehnt; am besten postisometrisch (nach vorheriger Anspannung). Nach der Behandlung mit Kälte und Dehnung und dem Lösen der Triggerpunkte hat sich eine Behandlung der Muskulatur mit milder Wärme zur besseren Durchblutung und zur Vermeidung der Bildung neuer Triggerpunkte bewährt, ähnliche Vorgehensweisen sind auch beim myofaszialen Schmerzsyndrom möglich [15].</p>



<p><strong>Kälteanwendungen zur verbesserten Regeneration</strong></p>



<p>Nach hohen Trainings- und Spielbelastungen werden zur Optimierung der Regeneration in den letzten Jahren Teil- und Ganzkörperanwendungen von Kälte in Kombination mit hydrostatischem Druck eingesetzt (Kompressionswirkung). Am bekanntesten ist die Kaltwasserimmersion – ob als Teil- oder Ganzkörperimmersion – in der „Eistonne“. Die optimale Wirkung wird bei einer Immersionsdauer von 11 – 15 Minuten und einer Wassertemperatur von 11° – 15° erzielt [16], wobei die Befunde je nach Sportart widersprüchlich sind [17, 18]. Durch die Kühlung ganzer Körperregionen kommt es zu einer verminderten Stoffwechselaktivität (proteolytische Enzyme, systemische und lokale Entzündungsantwort), wobei auch hier die Ergebnisse wider­sprüchlich (Responder und Non-Responder) und die Effekte gering sind [19 – 21].&nbsp;</p>



<p><strong>Kälteanwendungen – Relative und absolute Kontraindikationen</strong></p>



<p>Eine Kryotherapie sollte stets sorgfältig abgewogen werden. So muss ein direkter Kontakt zwischen dem Kältemedium und der Haut vermieden werden. Bei der Erstversorgung auf dem Spielfeld kann durch Kältespray für eine kurzfristige Schmerzreduktion bewirkt werden, dabei besteht jedoch die Gefahr, dass Kältesprays lokale Kälteschäden wie Erfrierungen oder Hautnekrosen verursachen [22].</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="518" height="1024" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab3_saez0420-518x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2840" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab3_saez0420-518x1024.jpg 518w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab3_saez0420-152x300.jpg 152w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab3_saez0420-768x1517.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab3_saez0420-778x1536.jpg 778w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab3_saez0420-1037x2048.jpg 1037w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab3_saez0420-150x296.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab3_saez0420-450x889.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Freiwald_Tab3_saez0420.jpg 972w" sizes="(max-width: 518px) 100vw, 518px" /><figcaption>Tabelle 3 Kältetherapie – Absolute und relative Kontraindikationen [verändert nach 12]</figcaption></figure>



<p><strong><em>Literatur</em></strong></p>



<p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Licht, S., <em>History of Therapeutic Heat and Cold</em>. 3 ed. 1982, Baltimore: Williams &amp; Wilkins.</p>



<p>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hausswirth, C. and I. Mujika, <em>Recovery for performance in sport</em>. 2013, Champaign: Human Kinetics.</p>



<p>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kalli, K. and K. Fousekis, <em>The effects of cryotherapy on athletes&#8216; muscle strength, flexibility, and neuromuscular control: A systematic review of the literature.</em> J Bodyw Mov Ther, 2020. <strong>24</strong>(2): p. 175-188.</p>



<p>4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fruth, S.J. and S.L. Michlovitz, <em>Cold Therapy Modalities</em>, in <em>Modalities for Therapeutic Intervention</em>, J.W. Bellew, S.L. Michlovitz, and T.P. Nolan, Editors. 2016, F. A. Davis Company: Philadelphia. p. 21-56.</p>



<p>5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Edlich, R.F., et al., <em>Bioengineering principles of hydrotherapy.</em> J Burn Care Rehabil, 1987. <strong>8</strong>(6): p. 580-4.</p>



<p>6.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; van den Bekerom, M.P., et al., <em>What is the Evidence for Rest, Ice, Compression, and Elevation Therapy in the Treatment of Ankle Sprains in Adults?</em> J Athl Train, 2012. <strong>47</strong>(4): p. 435-43.</p>



<p>7.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Thorsson, O., <em>[Cold therapy of athletic injuries. Current literature review].</em> Lakartidningen, 2001. <strong>98</strong>(13): p. 1512-3.</p>



<p>8.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jutte, L.S., et al., <em>The relationship between intramuscular temperature, skin temperature, and adipose thickness during cryotherapy and rewarming.</em> Arch Phys Med Rehabil, 2001. <strong>82</strong>: p. 845-850.</p>



<p>9.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Algafly, A.A. and K.P. George, <em>The effect of cryotherapy on nerve conduction velocity, pain threshold and pain tolerance.</em> Br J Sports Med, 2007. <strong>41</strong>(6): p. 365-9; discussion 369.</p>



<p>10.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; McGown, H.L., <em>Effects of Cold Application on Maximal Isometrie Contraction.</em> Phys Ther, 1967. <strong>47</strong>(3): p. 185-92.</p>



<p>11.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Oliver, R.A., et al., <em>Isometric muscle contraction response during recovery from reduced intramuscular temperature.</em> Arch Phys Med Rehabil, 1979. <strong>60</strong>(3): p. 126-9.</p>



<p>12.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fruth, S.J. and S.L. Michlovitz, <em>Modalities for Therapeutic Intervention</em>, J.W. Bellew, S.L. Michlovitz, and T.P. Nolan, Editors. 2016, F. A. Davis Company: Philadelphia.</p>



<p>13.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Swenson, C., L. Sward, and J. Karlsson, <em>Cryotherapy in sports medicine.</em> Scand J Med Sci Sports, 1996. <strong>6</strong>(4): p. 193-200.</p>



<p>14.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hotfiel, T., et al., <em>From lab to field: PRICE therapy is associated with the downregulation of intramuscular tissue perfusion but not with reactive hyperemia.</em> JOSPT, 2020, (under review).</p>



<p>15.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dommerholt, J., <em>How have the views on myofascial pain and its treatment evolved in the past 20 years? From spray and stretch and injections to pain science, dry needling and fascial treatments.</em> Pain Manag, 2020. <strong>10</strong>(2): p. 63-66.</p>



<p>16.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vaile, J., et al., <em>Effect of cold water immersion on repeated cycling performance and limb blood </em><em>flow.</em> Br J Sports Med, 2011. <strong>45</strong>(10): p. 825-9.</p>



<p>17.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Meyer, T., et al., eds. <em>Regenerationsmanagement im Spitzensport. REGman-Ergebnisse und Handlungsempfehlungen.</em>, ed. B.f.S. (Hrsg.). 2016, Strauß: Köln.</p>



<p>18.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Meyer, T., et al., eds. <em>Regenerationsmanagement im Spitzensport (Teil 2)</em>. ed. B.f. Sportwissenschaft. 2020, Bundesinstitut für Sportwissenschaft: Bonn. 156.</p>



<p>19.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Peake, J.M., et al., <em>The effects of cold water immersion and active recovery on inflammation and cell stress responses in human skeletal muscle after resistance exercise.</em> J Physiol, 2017. <strong>595</strong>(3): p. 695-711.</p>



<p>20.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Peake, J.M., <em>Cryotherapy: Are we freezing the benefits of exercise?</em> Temperature (Austin), 2017. <strong>4</strong>(3): p. 211-213.</p>



<p>21.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Peake, J., K. Nosaka, and K. Suzuki, <em>Characterization of inflammatory responses to eccentric exercise in humans.</em> Exerc Immunol Rev, 2005. <strong>11</strong>: p. 64-85.</p>



<p>22.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hotfiel, T., et al., <em>[Current Conservative Treatment and Management Strategies of Skeletal Muscle Injuries].</em> Z Orthop Unfall, 2016. <strong>154</strong>(3): p. 245-53.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schwere beidseitige Schambeinastentzündung</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/1214/schwere-beidseitige-schambeinastentzuendung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Stiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2020 12:06:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/20]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
		<category><![CDATA[Medivid]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://sportaerztezeitung.com/?p=1214</guid>

					<description><![CDATA[Anamnese: Bei dem hier vorliegenden Fall handelt es sich um eine schwere beidseitige Schambeinastentzündung, die sich bei einem 18-jährigen Profi-Tennisspieler im Sommer 2018 schleichend entwickelte. Der Patient stellte sich bei [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Anamnese: Bei dem hier vorliegenden Fall handelt es sich um eine schwere beidseitige Schambeinastentzündung, die sich bei einem 18-jährigen Profi-Tennisspieler im Sommer 2018 schleichend entwickelte.</strong> <strong>Der Patient stellte sich bei mir auf Empfehlung seiner Osteopathin vor. Er konnte seit sieben Wochen keinerlei Training mehr absolvieren und hatte das Juniorenturnier in Wimbledon abbrechen müssen, auch die US-Open waren vorsorglich abgesagt worden.&nbsp;</strong></p>



<p>Das initiale MRT zeigte eine kräftige beidseitige Osteitis pubis und Symphysitis, die Kontrollaufnahmen nach sieben Wochen Ruhe zeigten sogar noch eine weitere Zunahme des bekannten Knochenmarködems bds. Die Schmerzen hatten durch normale Alltagsbelastung ohne Sport sogar zugenommen. Der Spieler war bis dahin nur vorsichtig physiotherapeutisch und mit Schmerzmitteln therapiert worden. Der lokale Einsatz von Kortison an den Schambeinastansätzen war vom Spieler und seinen Eltern abgelehnt worden. Da die osteopathische Behandlung auch nicht anschlug, empfahl die behandelnde Osteopathin den Spieler an mich weiter.</p>



<p><strong>Eine ausführliche klinische Untersuchung bei der ersten Vorstellung bei mir ergab<br>den folgenden Befund</strong></p>



<p>Ausgeprägter Druck-, Dehnungs- und Anspannschmerz an beiden Schambeinästen, dabei Ausstrahlung in beide Leisten und Adduktoren, die linke Seite war im Seitenvergleich immer stärker betroffen. Außerdem – für den Patienten überraschend – starker Druckschmerz am distalen Ansatz des Rectus abdominis li &gt; re, ebenso am Beckenkammansatz li M. Iliacus, deutliche Schmerzen im ISG li &gt; re und im Bereich untere paravertebrale Muskulatur bds. und Quadratus lumborum bds.! Im Liegen wie auch noch deutlicher im Stehen zeigten sich bei einem muskulär sehr gut austrainierten Körper leider massive Myogelosen im gesamten Wirbelsäulen- und Nackenbereich, Skoliosen im BWS- und LWS-Bereich, eine Einschätzung, ob diese hauptsächlich vertebragen oder muskulär bedingt waren, ließ sich so früh noch nicht genau sagen.</p>



<p><strong>Diagnostik &amp; Therapie</strong></p>



<p>MRT-Befund 31.07.2018 (Abb. 1a + b): Im Verlauf von sieben Wochen Befundkonstanz einer intensiven Osteitis pubis links mit möglicher initialer Infraktion nahe der Symphysis pubis links. Die Hyperintensität der proximalen Sehne des M. Adductor longus links weist auf einen möglichen Ursprung der Problematik hin, …. Kein secondary cleft sign. Normalerweise war zu diesem Zeitpunkt als weitere Therapie eine Kombination aus medikamentöser Entzündungshemmung (NSAR), absoluter Sportkarenz, Magnetfeldtherapie, lokale Kortison- und/oder Traumeelinjektionen und auf Anraten sogar eine intravenöse Bisphosphonattherapie vorgeschlagen worden. Da diese Maßnahmen aber nicht nur nebenwirkungsreich, sondern aufgrund des Alters des Patienten und der Indikation extrem fragwürdig gewesen wären und die bisherige Ruhigstellung und Physiotherapie keinerlei Erfolg gezeigt hatten, entschieden wir uns für eine Kombination aus radialer extrakorpo­raler Stoßwellentherapie (rESWT) an Schambein, Adduktoren und gesamtem Rücken, sanfter Chirotherapie und gezielter physiotherapeutischer Rückenbehandlungen. Außerdem wurde zur rascheren Schmerzbesserung und zusätzlicher Entzündungshemmung auch noch ein Hochenergie-Laser und hyperbare CO2-Kältetherapie mit Cryolight eingesetzt. Zuhause zusätzlich Kühl­verbände mit MediVid Cryo. Medi­kamentös kam eine Kombination aus Wobenzym (1. + 2.Woche 4 x 5 Tbl., 3. – 6. Woche 4 x 4 Tbl., 7. – 10.Woche 3 x 3 Tbl.), Traumeel, Vitamin D + K2 + Magnesium, Vitamin E, Omega3 und Rote Beete zum Einsatz. Aus einer Vielzahl von Behandlungen auch anderer Indikationen ist uns bekannt, dass diese Kombination bei anderweitig therapierefraktären Fällen sehr oft zu einer raschen Linderung der Schmerzen, verhältnismäßig schnellerer Regeneration und voller Belastbarkeit führt. Beschreibungen für den kom­binierten Einsatz von rESWT, Laser, hyperbarer CO2-Kältetherapie und Chiro-/­Physiotherapie bei diesem Krankheitsbild und vor allem in dieser Ausprägung liegen in der Literatur aber bisher nicht vor.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="958" height="1024" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1a_saez0220-958x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1196" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1a_saez0220-958x1024.jpg 958w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1a_saez0220-281x300.jpg 281w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1a_saez0220-768x821.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1a_saez0220-150x160.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1a_saez0220-450x481.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1a_saez0220.jpg 1200w" sizes="(max-width: 958px) 100vw, 958px" /><figcaption>Abb. 1 a + b 
MRT vom 31.07.2018 nach sieben Wochen Trainingspause mit weiterhin massiven Schmerzen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="548" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1b_saez0220-1024x548.jpg" alt="" class="wp-image-1203" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1b_saez0220-1024x548.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1b_saez0220-300x161.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1b_saez0220-768x411.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1b_saez0220-150x80.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1b_saez0220-450x241.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_1b_saez0220.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Abb. 1 b
</figcaption></figure>



<p>Die rESWT erfolgte mit einem Swiss DolorClast Gerät (Electro Medical ­Systems; Nyon, Schweiz) und dem ­EvoBlue Handstück (15- und 36-mm Appli­­kator). Zunächst wurden einmalig 5000 radiale ­extrakorporale Stoßwellen (rESW) im Bereich beider Schambeinäste sowie des unteren Bauchmuskel­ansatzes appliziert, wegen der starken Schmerzen mit einem Arbeitsdruck von lediglich 0,9 – 1,3 bar und dem 36 mm-Applikator (großer Applikator ist weniger schmerzhaft). Nach Schmerzbesserung dann nochmal 4000 rESW mit 1,0 bar mit dem 15mm-­Applikator. Danach erfolgten ca. 4000 rESW im Bereich der Adduktoren-Muskulatur bds. (mit dem 36mm-Applikator) mit einem Arbeitsdruck von 1,3 – 1,7 bar, was in diesem Bereich auch sehr wenig ist. Bei dem hier angegebenen Druck war bereits die Schmerzgrenze erreicht. Zusätzlich dann noch komplette Behandlung der Rückenmuskulatur im LWS-Bereich (paravertebral autochthon, ISG, Gluteal-Muskulatur, M.quadratus lumborum (mit dem 36 mm-Applikator). Applikation der rESW erfolgte immer bei 20 Hz, d. h., 20 rESW pro Sekunde. Bei den weiteren Behandlungen, die zu Anfang alle drei Tage durchgeführt wurden, wurde das Schambein immer nur mit dem 15 mm-Applikator behandelt, ca. 6000 – <br>7500 rESW pro Behandlung. Die anderen Gebiete weiterhin wie oben angegeben. Der Laser (Hochenergie-Laser der Firma K-Laser) wurde nach der ESWT-Behandlung als Schmerzprogramm (vorinstalliert) über 8:45 Minuten und als antiödematöses Programm über 4:30 Min. appliziert. Die hyperbare CO2-Kältetherapie wurde mit Cryolight nach der Behandlung 3x bis zu einer Temperatur von 2 – 4 Grad im behandelten Gebiet durchgeführt. Der Patient wurde weiterhin natürlich um Sportkarenz gebeten, durfte aber von Anfang an spezielle, nicht schmerzhafte Übungen zur Verbesserung der Körperhaltung machen und bekam spezielle orthopädische Einlegesohlen verschrieben. Aufgrund der muskulären Fehlhaltungen im gesamten Rückenbereich führten wir mit dem EMG-Spezialisten Simon Roth aus Mainz eine genaue Testung durch, um muskuläre Fehlansteuerungen gezielt ausfindig machen und behandeln zu können bzw. diese Erkenntnisse in das gezielte rumpfstabilisierende Training einbauen zu können.</p>



<p>Durch diese Maßnahmen kam es zu einer raschen Beschwerdebesserung, schon nach vier Behandlungen konnte der Patient bereits wieder schmerzfrei Fahrradfahren und locker Joggen, Behandlungsintervall auf fünf Tage verlängert. Nach sieben Behandlungen waren normales Joggen und erste Dehnübungen ohne Beschwerden möglich. Das Behandlungsintervall bei mir wurde nun auf 1x wöchentlich reduziert und Physiotherapie und Athletiktraining intensiviert. Am 21.09.2018 (nach 7 Wochen) war bereits ein 90-minütiges volles Tennistraining schmerzfrei möglich und die rESWT erfolgte mit 3,6 bar ohne Probleme.</p>



<p><strong>Ergebnisse</strong></p>



<p>MRT 01.10.2018 (Abb. 2): Verglichen mit der Voruntersuchung deutlich regredientes Spongiosaödem des Ramus superior et inferior ossis pubis links als Ausdruck der Osteitis. Heute erstmals abzugrenzendes secondary cleft Zeichen am Ursprung des M. Adductor longus links am Übergang zur Aponeurose (Pfeile). Das Ergebnis der Kontroll-MRT-Aufnahme zeigte somit auch eine Besserung. Das nun sichtbare Secondary cleft-Sign ist kein Hinweis auf eine neue Verletzung, sondern erst jetzt durch die deutliche Befundbesserung im Schambeinbereich sichtbar geworden. Nach diesem Ergebnis und bei der guten klinischen Situation wurde die Behandlung mit rESWT (20 Hz, 3,6 bar, 15 und 36 mm) 1x pro Woche auch bei erreichter Vollbelastung und Wettkampftauglichkeit noch einige Wochen zur Rezidivvermeidung fortgeführt. Das gezielte Stabilitätstraining für Rücken und Rumpf wurde im Verlauf den Fortschritten angepasst und bis heute mit großem Erfolg beibehalten. Im Vergleich zu früher konnte der junge Profi erstaunliche Fortschritte verzeichnen. Der junge Patient konnte bereits vier Tage nach der Kontrolluntersuchung (MRT) bei seinem 1. Herren Challenger-Turnier seine ersten Weltranglistenpunkte erzielen. Er ist weiterhin seitdem im Schambeinbereich beschwerdefrei.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="695" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_2_saez0220-1024x695.jpg" alt="" class="wp-image-1200" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_2_saez0220-1024x695.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_2_saez0220-300x204.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_2_saez0220-768x522.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_2_saez0220-150x102.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_2_saez0220-450x306.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_2_saez0220.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Abb. 2 Aufnahmen 
vom 01.10.2018</figcaption></figure>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Durch die Kombination aus radialer Stoßwellentherapie, Lasertherapie und moderner, intensiver Kältetherapie lässt sich auch bei einem so ausgeprägten Befund einer Symphysitis und zu einem bereits fortgeschrittenen Zeitpunkt noch ein sehr zufriedenstellendes, belastungsstabiles und rasches Ergebnis im Hinblick auf Schmerzfreiheit, Ödemrückgang und Return-to-Sport/Competition erreichen. Zur entzündungshemmenden oralen Therapie mit pflanzlichen Stoffen siehe bitte auch den Artikel von Dr. med. Klaus Pöttgen „Entzündungshemmung &amp; Regenerationsoptimierung“ in der sportärztezeitung Ausgabe 01/20, S. 92 – 96.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="567" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_3_saez0220-1024x567.jpg" alt="" class="wp-image-1204" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_3_saez0220-1024x567.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_3_saez0220-300x166.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_3_saez0220-768x425.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_3_saez0220-150x83.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_3_saez0220-450x249.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/09/Stiller_3_saez0220.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Abb. 3 Kontrolle drei Tage vor erstem Wettkampf</figcaption></figure>



<p><strong>Ausblick</strong></p>



<p>Zukünftig dürfte aus meiner Sicht die Kernspinresonanztherapie (MBST) in der Behandlung der Symphysitis bei Profisportlern eine gewichtige Rolle spielen. Außerdem sehe ich die Zukunft in der Testung solcher Sportler mittels EMG in Isokinetik-Laboren, um eine umfassendere Therapie und gleichzeitig Prävention anbieten zu können und damit schneller zu heilen und langfristig Verletzungen zu vermeiden.</p>



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