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	<title>INSUMED Archive - sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Aug 2026 10:22:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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	<title>INSUMED Archive - sportärztezeitung</title>
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	<item>
		<title>Aspen Medical Products und INSUMED / BIA Systems besiegeln Vertriebspartnerschaft</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/22803/aspen-medical-products-und-insumed-bia-systems-besiegeln-vertriebspartnerschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[News]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 10:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Aspen Medical Products]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
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					<description><![CDATA[Joachim Messner, Geschäftsführer der Insumed GmbH und der BIA Systems GmbH, und Peter Marks, General Manager der Aspen Medical Products GmbH, haben im August 2026 eine Vertriebspartnerschaft vereinbart. Ziel der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Joachim Messner, Geschäftsführer der Insumed GmbH und der BIA Systems GmbH, und Peter Marks, General Manager der Aspen Medical Products GmbH, haben im August 2026 eine Vertriebspartnerschaft vereinbart.</p>
<p>Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Themen Ernährung und Beurteilung des Ernährungszustandes – die in moderner Sportmedizin, Medizin und Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnen – eine strukturierte Einordnung und ein orientierendes Angebot zu geben: „Targeted Nutrition“.</p>
<p>Die neue Vertriebspartnerschaft soll Ärzte sowie Therapeuten dabei unterstützen, ernährungsmedizinische Konzepte systematisch in Prävention, Prähabilitation, Rehabilitation und Therapie zu integrieren.</p>
<p>Im Rahmen der Partnerschaft wird Aspen Medical Products offizieller Vertriebspartner des Insumed- und BIA Systems-Produktportfolios im Bereich Targeted Nutrition, mit Fokus auf:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Mahlzeitenersatzstrategien zur Gewichtsreduktion</li>
<li>Mehrkomponenten-Proteinshakes gegen Mangelernährung</li>
<li>Phytonährstoffe</li>
<li>Perioperative Nutrition</li>
</ul>
<p>Die Zielgruppe umfasst Arztpraxen und Medizinische Versorgungszentren mit den Schwerpunkten Orthopädie, Unfallchirurgie, Physikalische Medizin und Sportmedizin sowie Physiotherapeuten, Rehazentren und Krankenhäuser, die sich auf die wachsende Nachfrage im Bereich der Prähabilitation und perioperativen Versorgung vorbereiten – ohne dabei die bewährten Ansätze in Therapie, Rehabilitation und Prävention zu vernachlässigen.</p>
<p>Aspen Medical Products bringt seine Kernkompetenz als Hersteller von Orthesen sowie sein Netzwerk im Gesundheitsmarkt in die Kooperation ein. Insumed, Anbieter ernährungsmedizinischer Spezialprodukte, erweitert damit seine Aktivitäten um die Bereiche Sportmedizin, Orthopädie, Unfallchirurgie und Physiotherapie.</p>
<p>Ziel der Kooperation ist es, Patientinnen und Patienten präzise, gezielte Ernährungsinterventionen anzubieten. Diese werden als strukturierte Kur- beziehungsweise Begleitkonzepte – Co-Therapie – zeitlich gesteuert integriert und direkt im Rahmen der ärztlichen oder therapeutischen Betreuung als Targeted Nutrition umgesetzt.</p>
<p><em>„Prähabilitation ist so bedeutsam wie Rehabilitation – Gebrechliche und mangelernährte Patienten profitieren weniger gut von einer Tumoroperation als jene, die in besserer körperlicher Verfassung sind. Das Outcome verbessert sich erheblich, wenn man systematisch vor dem Eingriff auf solche Handicaps screent und diese zielgerichtet therapiert.“</em></p>
<p>(Frank F, Kim M, Nüssler N, Jacob E. Outcome von Krebsoperationen: Prähabilitation ist so bedeutsam wie Rehabilitation. Deutsches Ärzteblatt | Jg. 119 | Heft 37 | 16. September 2022, 1518-1524)</p>
<p>Durch die gemeinsamen Vertriebs- und Fortbildungsstrukturen (Education – guided medical education (GME), guided patient education (GPE)) lässt sich innerhalb der sich dynamisch verändernden ärztlichen und therapeutischen Versorgungslandschaft schneller, effizienter und präziser agieren. Die Verbindung aus Diagnostik, Education, gezielter Anwendung und strukturierter Versorgung – der sogenannte Medical Value – ist der eigentliche Mehrwert der Kooperation zwischen Aspen Medical Products und Insumed bzw. BIA Systems. Davon profitieren letztlich Patientinnen und Patienten.</p>
<p><strong>Weiterführende Informationen:</strong></p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li><a href="https://klick.insumed.de/info/2wffsz1z1ce3fzrjvdbzz1zzqz3">Ernährungsmuster in der heutigen Sportmedizin</a></li>
<li><a href="https://klick.insumed.de/info/2wffsz2z1ce3fzrjvdbzz1zzqz3">Gezielte Trinknahrung</a></li>
<li><a href="https://klick.insumed.de/info/2wffsz3z1ce3fzrjvdbzz1zzqz3">Targeted Nutrition</a></li>
<li><a href="https://klick.insumed.de/info/2wffsz4z1ce3fzrjvdbzz1zzqz3">Targeted Nutrition 2</a></li>
<li><a href="https://klick.insumed.de/info/2wffsz5z1ce3fzrjvdbzz1zzqz3">Phytoshake: Entstehung und Perspektiven</a></li>
<li><a href="https://klick.insumed.de/info/2wffsz6z1ce3fzrjvdbzz1zzqz3">Nutrients Study</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Extreme Sarkopenie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/22687/extreme-sarkopenie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Pfeffer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 08:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/26]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=22687</guid>

					<description><![CDATA[Anamnese: Ein 83-jähriger Patient mit PEG-Versorgung (Perkutane Endoskopische Gastrostomie) nach 7-monatiger Krankenhausbehandlung wurde bei Problemen mit der Sondennahrung und erkennbarem, deutlichem Untergewicht vorgestellt. Der Patient erlitt im Mai 2024 auf [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Anamnese: Ein 83-jähriger Patient mit PEG-Versorgung (Perkutane Endoskopische Gastrostomie) nach 7-monatiger Krankenhausbehandlung wurde bei Problemen mit der Sondennahrung und erkennbarem, deutlichem Untergewicht vorgestellt. Der Patient erlitt<br />
im Mai 2024 auf einem Kreuzfahrtschiff eine schwere Urosepsis und wurde daraufhin in Italien von Bord in ein Krankenhaus gebracht.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Da sich der Gesundheitszustand rapide verschlechterte, wurde er in ein künstliches Koma gelegt. Für den luftgebundenen Rücktransport nach Deutschland und der bestehenden Ateminsuffizienz wurde der Patient tracheostomiert und beatmet rückverlegt. Nach Entwöhnung von der Beatmung bestand bei ihm eine deutliche Schluckstörung, sodass man sich in der Klinik für die Anlage einer PEG-Sonde entschied. Nach mehreren Komplikationen während des mehrmonatigen stationären Aufenthalts wurde der Patient im Dezember 2024 schließlich untergewichtig, sarkopenisch, mit massiven Spastiken in den Armen und Beinen, inliegendem Tracheostoma und weiterhin bestehender Schluckstörung übergangsweise in eine stationäre Pflege­einrichtung verbracht. Dort entwickelte er unter hochkalorischer Fresubingabe massive Diarrhoen, die zu einem weiteren Gewichtsverlust führten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Patient wurde mir durch die Angehörigen im Januar 2025 zur Ernährungstherapie vorgestellt. Er war zwischenzeitlich mobilisiert und konnte stundenweise im Rollstuhl sitzen. Die häusliche Versorgung erfolgte durch einen 24-Stunden Intensivpflegedienst. Logopädie, Ergo- sowie Physiotherapie erfolgten mehrmals wöchentlich. Eine genaue Gewichtsangabe konnte nicht eruiert werden, da der Patient zuletzt in Italien gewogen wurde. Da keine objektiven Daten zu Gewicht, Muskelmasse und dem Flüssigkeitshaushalt vorlagen, wurde eine Diagnostik auf Sarkopenie durchgeführt. Die Auswertung des SARC-F-Fragebogens ergab einen Wert von 6 Punkten und somit ein positives Screening auf Sarkopenie. Eine Muskelkraftmessung konnte aufgrund der Spastiken in den Händen nicht durchgeführt werden. Bei positivem Befund mittels SARC-F-Fragebogens wird die Durchführung einer <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/4842/bioelektrische-impedanzanalyse/">Bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA)</a> als weitere Diagnostik zur Bestätigung der Sarkopenie [1] sowie von den ESPEN Guidelines als Diagnostik und Monitoring bei Mangelernährung und bei Patienten mit Ernährung über PEG-Sonden [2, 3] klar empfohlen. Hierbei lässt sich die Körperzusammensetzung bestimmen, insbesondere die Muskelmasse und das Körperwasser bzw. dessen (intra- und extrazelluläre) Verteilung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die durchgeführte BIA wurde im Liegen durchgeführt, die Gewichtsmessung erfolgte mit einer Sitzwaage. Das Gewicht lag bei 48,9 kg bei einer Körpergröße von 163 cm, der BMI somit bei 18,3 kg/m². Die errechnete Skelettmuskelmasse lag gesamt bei 8,9 kg, was lediglich 18 % des Körpergewichts ausmachte. Eine Sarkopenie war somit bestätigt. Die tägliche Flüssigkeitszufuhr lag bei 3,5 l – womöglich durch eine übermäßige Flüssigkeitsgabe durch den Pflegedienst und dem nicht berücksichtigten Wasseranteil bei der zugeführten Sondennahrung – bei einer bestehenden Niereninsuffizienz Grad 2 – 3 und einem in der BIA-Messung sichtbar deutlich erhöhten Anteil an extrazellulärem Wasser.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Therapie</b></h2>
<p>Als Ergebnis der Messung wurden folgende Maßnahmen (targeted nutrition &amp; Physiotherapie) in Absprache mit dem Patienten und seinen Angehörigen ergriffen:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aufgrund der massiven Diarrhoen erfolgte zunächst die Umstellung von Fresubin auf eine normalkalorische Sondenkost (Fa. Hipp) sowie eine Reduktion der Flüssigkeitszufuhr auf ca. 2,5 l pro Tag unter Berücksichtigung des Wasseranteils in der Sondenkost. Da sich die Diarrhoen unter dieser Kost zurückbildeten, stellten wir den Patienten bei sehr guter Verträglichkeit langsam auf hochkalorische Sondenkost derselben Firma um. Parallel wurde dem Patienten ein Eiweißpräparat (INSUMED Bestform) über die PEG verabreicht. Anfangs 20 g pro Tag in aufgeteilten Einzelgaben zur Sondenkost, mit Steigerung bei guter bis sehr guter Verträglichkeit auf 40 g pro Tag. Die zusätzliche Proteingabe war aufgrund der Schwere der Erkrankung, des Untergewichts und der bestehenden Sarkopenie zusätzlich angezeigt, da in solchen Fällen der Gesamtbedarf an Protein von bis zu 2,0 g /kg Körpergewicht / Tag empfohlen wird [4]. Bei diesem Patienten wären das knapp 100 g proTag allein für das bestehende Gewicht. Da jedoch eine Gewichts- bzw. Muskelzunahme angestrebt werden musste, wurde dementsprechend mit einem Zielgewicht deutlich über dem derzeitigen Körpergewicht von 48,9 kg gerechnet, jedoch mit o. g. Steigerung der Zugabe. Das zusätzliche Protein wurde außerdem zur Unterstützung der begonnenen Physiotherapie benötigt. Allerdings musste bei bestehender Niereninsuffizienz eine engmaschige Laborkontrolle durchgeführt werden, obwohl eine Proteingabe bei dieser Erkrankung nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist [5]. Einer größeren Bedeutung sollte hierbei einerseits der Aminosäure L-Leucin beikommen, die besonders wichtig für die Aktivierung von mTOR und somit für die Proteinsynthese ist [6, 7]. Andererseits der Aminosäure L-Glutamin, welche eine wesentliche Energiequelle für Immun- und Darmzellen und insofern mitentscheidend für das Immunsystem und die Darmfunktion ist [8, 9]. Da die Muskulatur als großes Stoffwechselorgan gilt [10] und wesentlichen Einfluss auf das Immunsystem hat [11], sie bei diesem Patienten jedoch massiv reduziert war und er außerdem zuvor an einer Verdauungsstörung litt, nehmen die beiden genannten Aminosäuren eine zentrale Funktion ein. Letztlich sind alle anderen Aminosäuren nicht weniger bedeutsam für den Körper, weshalb für eine optimale Muskelversorgung idealerweise auf ein umfangreiches und ausgewogenes Aminosäureprofil geachtet werden sollte, was bestenfalls laborchemisch zuvor überprüft wird.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nach sechs Wochen wurde zur Kon­trolle erneut eine BIA-Messung durchgeführt. Hierbei zeigten sich bereits verbesserte Werte. Der Patient hatte ca. 4 kg Gewicht zugenommen, davon 1,1 kg Muskelmasse und der Gesamtkörperwasseranteil hatte sich reduziert. Der Physiotherapeut konnte bei der wöchentlichen Therapie subjektiv einen Kraftzuwachs sowie eine verbesserte Funktionalität der Muskulatur feststellen. Die Sarkopenie wurde langsam rückläufig. Die Physiotherapie bestand anfänglich aus regelmäßigem Durchbewegen und Detonisieren der Muskulatur, um die Kontrakturen zu verbessern und neuen Kontrakturen vorzubeugen. Zusätzlich wurden Bewegungserfahrungen aus der Vergangenheit des Patienten vor der Erkrankung erarbeitet und mit explosiven Bewegungserfahrungen gepaart und angeleitet. Jede Bewegung wurde schneller ausgeführt. Ziel war es, den Rhythmus einer Beugung in den Armen und Beinen zu verdoppeln. Bei den Armen, die stark kontrahiert waren und denen die Bewe­gungen schwerfielen, wurden 12 Wiederholungen als Ziel durchgeführt. Sobald die Bewegungen kräftiger und die Gelenke beweglicher wurden, galt es, 50 – 100 Wiederholungen zu bewältigen. Nach sechs Monaten hatte der Patient dieses Ziel erreicht. Zusätzlich wurden Propriozeptionstraining und exzentrische Belastungen durchgeführt, die ebenfalls zu einer Verbesserung der Kraft und Beweglichkeit des Patienten führten. <span class="Apple-converted-space">   </span></p>
<h2><b>Ergebnis</b></h2>
<p>Die Eiweißgabe über die PEG erfolgte über 12 Monate ohne jegliche Komplikationen und wurde vom Patienten sehr gut toleriert. Die hoch- und normalkalorische Kostform konnte nach 10 Monaten abgesetzt werden, da der Patient wieder in der Lage war, selbständig Nahrung und Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Nach weiteren 5 Monaten zusätzlicher Eiweißgabe und dreimaliger Physiotherapie pro Woche hat er eine Gewichtszunahme von ca. 14 kg erreicht. Der BMI liegt bei 23,2 kg/m². Die errechnete Muskelmasse konnte im selben Beobachtungs- und Messzeitraum um ca. 4 kg gesteigert werden. Vor allem die Spastiken in den Händen und Beinen haben sich deutlich gebessert. Unter regelmäßigen Laborkontrollen – insb. der Nieren- und Eiweißwerte – zeigen sich bis heute keine Auffälligkeiten, der Sarkopenie und dem Untergewicht konnte somit erfolgreich entgegengetreten werden. Festzuhalten bleibt, dass die zusätzliche Eiweißgabe über eine PEG in dem vorliegenden Fall gut funktionierte, keinerlei Komplikationen darstellte und in Kombination mit hochkalorischer/normalkalorischer Kost zu einer deutlichen Besserung des Untergewichts und der Sarkopenie geführt hat. Die dreimal wöchentlich durch­geführte Physiotherapie trug maßgeblich zum Muskelaufbau und dem Abbau der Spastiken bei. Die Eiweißgabe wird aktuell mit 20 g pro Tag als Erhaltungsdosis fortgeführt, um die Muskelmasse unterstützend weiter aufzubauen bzw. zu erhalten. Eine BIA wird alle vier ­Wochen in Kombination mit Laborkontrollen insb. der Nierenwerte, des Serum­albumins und des Transthyretins durchgeführt. Alle acht Wochen werden die oben beschriebenen Aminosäuren laborchemisch kontrolliert. Auch hier zeigten sich deutliche Verbesserungen nach Gabe der Protein-Nahrungsergänzung. Nach also nunmehr 17 Monaten intensiver Therapie und Eiweißgabe hat der Patient ungefähr sein Gewicht von ca. 63 kg von vor der Erkrankung wieder erreicht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Fazit</b></h2>
<p>Auch schwerkranke, bettlägerige, sarkopenische und mit einer PEG-Sonde versorgte Patienten profitieren von einer zusätzlichen Eiweißgabe in Kombination mit einer intensiven Physiotherapie. Die Versorgung mit zusätzlichem, hochwertigem Eiweiß über eine PEG-Sonde stellt grundsätzlich kein Ausschlusskriterium dar, sofern der Patient engmaschig kontrolliert wird. <span class="Apple-converted-space">     </span></p>
<p style="font-weight: 400;">Literatur</p>
<p style="font-weight: 400;">[1] Schaupp, A., et al. Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen bei Sarkopenie. <em>Z Gerontol Geriat</em><em>.</em> 54, 717–724 (2021).</p>
<p style="font-weight: 400;">[2] Cederholm T., et al. GLIM criteria for the diagnosis of malnutritione A consensus report from the global clinical nutrition community. <em>Clinical Nutrition</em> (2018).</p>
<p style="font-weight: 400;">[3] Bischoff, S.C., et al. ESPEN practical guideline: Home enteral nutrition. <em>Clinical Nutrition</em> (2022).</p>
<p>[4] Bauer, J., et al. Evidence-Based Recommendations for Optimal Dietary Protein Intake in Older People: A Position Paper From the PROT-AGE Study Group. <em>Journal of the American Medical Directors Association</em>(2013).</p>
<p>[5] Carballo-Casla, A., et al. Protein Intake and Mortality in Older Adults With Chronic Kidney Disease. <em>JAMA Network Open. </em>7;(8):e2426577 (2024).</p>
<p>[6] Layne, N. &amp; Donald, L. Leucine Regulates Translation Initiation of Protein Synthesis in Skeletal Muscle after Exercise. <em>The Journal of Nutrition. </em>136(2), 533-537 (2006).</p>
<p>[7] Bauer, M., et al. Effects of a vitamin D and leucine-enriched whey protein nutritional supplement on measures of sarcopenia in older adults, the PROVIDE study: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. <em>Journal of the American Medical Directors Associatio. </em>16(9), 740-7 (2015).</p>
<p>[8] Li, P., et al. Amino acids and immune function. <em>British Journal of Nutrition. </em>98(2), 237-252 (2007).</p>
<p>[9] RadhaKrishna, R. &amp; Samak, G. Role of Glutamine in Protection of Intestinal Epithelial Tight Junctions. <em>Journal of Epithelial Biology &amp; Pharmacology.</em> 5, 47-54 (2011).</p>
<p style="font-weight: 400;">[10] Severinsen, M.C.K. &amp; Pedersen, B.K. Muscle–Organ Crosstalk: The Emerging Roles of Myokines. <em>Endocrine Reviews.</em> 42(1), 97-99 (2021).</p>
<p>[11] Severinsen, M.C.K. &amp; Pedersen, B.K. Muscle-Organ Crosstalk: Focus on Immunometabolism. <em>Frontiers in Physiology. Striated Muscle Physiology. </em>11-20 (2020).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Curcumin, Safran &#038; co. &#8211; Nutraceuticals verbessern depressive Symptome</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/21362/curcumin-safran-co-nutraceuticals-verbessern-depressive-symptome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 10:31:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese systematische Übersichtsarbeit mit Netzwerk-Metaanalyse umfasste 192 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 17.437 Patienten. Ziel war es, die relative Wirksamkeit und Verträglichkeit verschiedener Nutraceuticals bei depressiven Störungen zu vergleichen. Als [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese systematische Übersichtsarbeit mit Netzwerk-Metaanalyse umfasste 192 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 17.437 Patienten. Ziel war es, die relative Wirksamkeit und Verträglichkeit verschiedener Nutraceuticals bei depressiven Störungen zu vergleichen. Als primärer Endpunkt wurde die Veränderung der depressiven Symptome anhand der standardisierten mittleren Differenz (SMD) untersucht. Sekundäre Endpunkte waren Ansprechrate, Remissionsrate und Angstsymptome. Die Verträglichkeit wurde über Abbruchraten und Nebenwirkungen bewertet. Die Ergebnisse zeigten, dass als Ergänzung zu Antidepressiva insbesondere Kombinationen mit Eicosapentaensäure + Docosahexaensäure (EPA + DHA), S-Adenosylmethionin (SAMe), Curcumin, Zink, Tryptophan und Folat signifikante Verbesserungen der depressiven Symptome erzielten (SMDs von 0,64 bis 1,59). Auch als Monotherapie waren EPA + DHA, SAMe, Curcumin und Safran wirksam und teilweise den Antidepressiva überlegen (SMDs von 0,52 bis 0,69). Die Verträglichkeit der Nutraceuticals war vergleichbar mit Placebo. Diese Ergebnisse belegen, dass bestimmte Nutraceuticals eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zur klassischen antidepressiven Therapie darstellen können.</p>
<p><strong><em>Blickpunkt Curcumin:</em></strong></p>
<ul>
<li>Curcumin war eines der Nutraceuticals (natürliche Supplemente), die in der Analyse enthalten waren.</li>
<li>In der Netzwerk-Analyse zeigte Curcumin sowohl als Monotherapie als auch als Zusatz zur Standard-Antidepressivum-Therapie (ADT) Wirkungseffekte (gemessen als Standard-Mean-Difference, SMD).</li>
<li>Im Vergleich zu Antidepressiva allein lag die Effektstärke von Curcumin bei etwa 0,62 bei Monotherapie und es zeigte gute Performance auch als Zusatztherapie.</li>
<li>Insgesamt gehörte Curcumin zu den mehreren Nahrungsergänzungsmitteln, die in dieser Analyse als wirksam identifiziert wurden (neben z. B. Omega-3/EPA + DHA, SAMe und Safran).</li>
</ul>
<div class="citation-text"><em>Cheng YC, Huang WL, Chen WY, Huang YC, Kuo PH, Tu YK. Comparative efficacy and tolerability of nutraceuticals for depressive disorder: A systematic review and network meta-analysis. Psychol Med. 2025 May 2;55:e134. doi: 10.1017/S0033291725000996. PMID: 40314175; PMCID: PMC12094663.</em></div>
<div></div>
<div>Die vollständige Studie finden Sie <a href="https://www.cambridge.org/core/journals/psychological-medicine/article/comparative-efficacy-and-tolerability-of-nutraceuticals-for-depressive-disorder-a-systematic-review-and-network-metaanalysis/5799A126D0B5677764562824C452D545">HIER</a></div>
<div></div>
<div><strong>Weiterführende Literatur</strong></div>
<div>
<p class="is-title post-title"><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/15026/epigenetische-wirksamkeit-von-curcumin/">Epigenetische Wirksamkeit von Curcumin</a></p>
<p class="is-title post-title"><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13862/phytogene-ernaehrung/">Phytogene Ernährung</a></p>
<p class="is-title post-title"><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/20110/targeted-nutrition/">Targeted Nutrition – Nutritional Education</a></p>
<p><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/20044/phytoshake-entstehung-und-perspektiven/">Phytogene Ernährung, Phytopharmaka, Phytochemicals</a></p>
<p><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13780/phytoshake-phytogene-ernaehrung/">Phytoshake</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Veröffentlicht 09.01.2026</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sauerkirschsaft &#038; Hafer in der Sportmedizin</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/20172/sauerkirschsaft-hafer-in-der-sportmedizin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 13:54:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=20172</guid>

					<description><![CDATA[Bereits im Jahr 2019 und in den Jahren zuvor wurde die Wirkung von Sauerkirschsaft im Leistungssport thematisiert – sowohl innerhalb der sportärztezeitung als auch auf medizinischen Kongressen. Im Fokus standen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: 15.0pt;">Bereits im Jahr 2019 und in den Jahren zuvor wurde die Wirkung von <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/2708/alternative-zu-nsar-schmerzmittel/">Sauerkirschsaft im Leistungssport</a> </span><span style="font-size: 15.0pt;">thematisiert – sowohl innerhalb der sportärztezeitung als auch auf medizinischen Kongressen. Im Fokus standen damals antiinflammatorische Effekte, die Unterstützung der Schlafregeneration und eine mögliche Leistungssteigerung. </span></strong></p>
<p><span style="font-size: 15.0pt;">Mehrere Autoren und Referenten, darunter auch <a href="https://sportaerztezeitung.com/author/poettgen-klaus/">Dr. Klaus Pöttgen</a>, <a href="https://sportaerztezeitung.com/author/hotfiel-thilo/">PD Dr. Thilo Hotfiel</a>, <a href="https://sportaerztezeitung.com/author/post-felix/">PD Dr. Felix Post</a>, <a href="https://sportaerztezeitung.com/author/yildirim-burak/">Dr. Burak Yildirim</a> u.w. haben dieses Thema medizinisch-wissenschaftlich untersucht und in die sportmedizinische Anwendung integriert.</span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 9.0pt 0cm;"><span style="font-size: 15.0pt;">Aktuell erfährt das Thema eine breite mediale Aufmerksamkeit – ausgelöst durch die zunehmende öffentliche Kommunikation rund um die Tour de France 2025, bei der Sauerkirschprodukte als Bestandteil der Regenerationsstrategie genannt wurden (siehe Screenshots unten). Vor diesem Hintergrund ist es unser Anliegen, diese Entwicklung wissenschaftlich und medizinisch fundiert zu begleiten – gestützt auf über zehn Jahre Erfahrung in diesem Bereich.</span></p>
<h2>Targeted Nutrition</h2>
<p style="margin: 0cm 0cm 9.0pt 0cm;"><span style="font-size: 15.0pt;">Die sportärztezeitung greift das Thema nun erneut auf und verknüpft es in das targeted nutrition Konzept mit aktuellen Erkenntnissen zur <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/19698/hafer-und-herzgesundheit/">Wirkung von Haferflocken</a> </span><span style="font-size: 15.0pt;">– insbesondere deren löslichen Ballaststoffen (Beta-Glucane), die derzeit ebenfalls stark im Fokus der präventiven und therapeutischen Ernährung stehen, aber eben zielgerichtet (targeted). Neben den kardiometabolischen Effekten rückt zunehmend auch das onkologische Potenzial dieser Ballaststoffe in den Vordergrund. Eine Studie der Stanford University (Leitung von Prof. Snyder) hat kürzlich eine mögliche krebshemmende Wirkung im Verdauungstrakt diskutiert (</span><a href="https://www.nature.com/articles/s42255-024-01191-9"><span style="font-size: 15.0pt;">https://www.nature.com/articles/s42255-024-01191-9</span></a><span style="font-size: 15.0pt;">) . Diese Erkenntnisse wurden bereits vor einem Monat medial wie wissenschaftlich aufgegriffen.</span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 9.0pt 0cm;"><span style="font-size: 15.0pt;">Eine Kombination dieser beiden ernährungsphysiologischen wirksamen Komponenten eröffnet neue Perspektiven im Bereich der <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/20110/targeted-nutrition/">Targeted Nutrition, </a></span><span style="font-size: 15.0pt;">die sowohl für Athleten wie Patienten von hoher Relevanz sind. </span><span style="font-size: 15.0pt;">Eine ausführliche medizinische Einordnung findet sich auch in dem Fachartikel von PD Dr. Felix Post, der die Studienlage zur präventiven Rolle löslicher Ballaststoffe am Beispiel Haferflocken übersichtlich darstellt (siehe oben).</span></p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-20154" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/SauerkirschHaferBallaststoffe1-300x150.jpg" alt="" width="300" height="150" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/SauerkirschHaferBallaststoffe1-300x150.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/SauerkirschHaferBallaststoffe1-1024x512.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/SauerkirschHaferBallaststoffe1-768x384.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/SauerkirschHaferBallaststoffe1-1536x768.jpg 1536w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/SauerkirschHaferBallaststoffe1-150x75.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/SauerkirschHaferBallaststoffe1-450x225.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/SauerkirschHaferBallaststoffe1-1200x600.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/SauerkirschHaferBallaststoffe1.jpg 1556w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 9.0pt 0cm;"><span style="font-size: 15.0pt;">Im Zuge dieser Entwicklung und bereits 2024 hat die Firma Insumed ein evidenzbasiertes Produkt entwickelt mit Erscheinung Juli 2025: <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/20044/phytoshake-entstehung-und-perspektiven/">Phytoshake CardioBalance</a></span><span style="font-size: 15.0pt;">. Ergänzend dazu ist ein begleitendes sportmedizinisches Webinar geplant (August 2025 mit PD Dr. Post und Dr. Pöttgen), das sowohl wissenschaftliche Hintergründe als auch praktische Anwendungen beleuchten wird.</span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 9.0pt 0cm;"><span style="font-size: 15.0pt;">Ein Education-Video von Dr. Klaus Pöttgen zu entzündungshemmender Ernährung und Proteine in der Orthopädie und im Leistungssport finden Sie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AI-IoBW912I&amp;t=1147s">HIER</a></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 9.0pt 0cm;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-20174" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_1-300x227.png" alt="" width="300" height="227" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_1-300x227.png 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_1-150x113.png 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_1.png 423w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /> <img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-20175" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_2-300x238.png" alt="" width="300" height="238" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_2-300x238.png 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_2-150x119.png 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_2-450x357.png 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_2.png 463w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-20176" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_3-300x230.png" alt="" width="300" height="230" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_3-300x230.png 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_3-150x115.png 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_3-450x345.png 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_3.png 477w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-20177" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_4-290x300.png" alt="" width="290" height="300" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_4-290x300.png 290w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_4-150x155.png 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_4-450x466.png 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/07/Sauerkirsche_4.png 481w" sizes="(max-width: 290px) 100vw, 290px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Veröffentlicht 24.07.2025</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Patella tip syndrome</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/19520/patella-tip-syndrome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2025 07:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
		<category><![CDATA[INT 25]]></category>
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					<description><![CDATA[The patient (28 years old, professional ice hockey player, forward) presents with acute pain at the tip of the patella, which has been present for about five weeks. The symptoms [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>The patient (28 years old, professional ice hockey player, forward) presents with acute pain at the tip of the patella, which has been present for about five weeks. The symptoms occurred during intensive training weeks and the play-off phase. He reports pain (VAS 7 / 10) under load, e.g. during training, when sitting with bent legs and night pain. In the treatment history, he received several cortisone injections to reduce/control pain during the play-offs.</b></p>
<p><b>Diagnosis </b>After a thorough functional diagnosis and imaging procedures, patellar ten­dinitis (jumper&#8217;s knee) was diagnosed.</p>
<p><b>Treatment plan </b>Due to the previous cortisone injections, an alternative form of therapy was sought to alleviate the symptoms and support healing. However, the possibi­lity of using shockwave therapy was ruled out because it is contraindicated within six weeks of a cortisone injection.</p>
<p><b>1. HIGH PEAK POWER LASER THERAPY</b></p>
<ul>
<li>Goal: Reduction of inflammation and pain relief.</li>
<li>Application: The laser is positioned on the affected area. Daily sessions (5 x) of 19 minutes</li>
</ul>
<p>Anti-inflammatory treatment protocol (<a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/electro-medical-systems-gmbh/">EMS 905 nm High Peak Power Laser</a>):</p>
<p>1. Wavelength: the 905 nm wavelength is in the near infrared range and is the best compromise with the least absorption in the tissue.</p>
<p>2. Application: Laser therapy is used for pain relief (Mezawa et al.; Arch Oral Biol 1988;33:693–694), inflammation reduction (Bjordal et.al; Br J Sports Med 2006;40:76–80) and in combination with other therapeutic procedures (e.g. shockwave therapy).</p>
<p><b>2. NUTRITIONAL SUPPLEMENTS Phytopharmaceuticals</b></p>
<ul>
<li>Aim: to improve tissue regeneration and reduce inflammation.</li>
<li>How to use: 1 x daily, mix one shake with 10 g of powder  in 200 ml of water (<a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13780/phytoshake-phytogene-ernaehrung/">Insumed PHYTOSHAKE mit Curcumin, Boswellia und Bromelain</a>)</li>
</ul>
<p>1. Anti-inflammatory effect: <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/15026/epigenetische-wirksamkeit-von-curcumin/">Curcumin</a> has been shown to have anti-inflammatory properties that help reduce swelling and pain associated with sports injuries.</p>
<p>2. Pain relief: Due to its anti-inflammatory properties, curcumin can also help relieve pain. It can reduce the need for painkillers and provide a natural alternative for treating pain.</p>
<p>3. Support healing: Curcumin promotes the healing processes in the body by supporting the regeneration of tissue and cells. This can speed up the reco­very process after injuries and make it easier to return to sport.</p>
<p>4. Antioxidant properties: Curcumin acts as an antioxidant and can help reduce oxidative damage to cells that can result from injuries and inflammation.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Outcome</b></h2>
<p>After one week of combined therapy, the player reported significant pain relief (VAS 1 / 10). A follow-up examination showed a significant reduction in the signs of inflammation in the affected area. In close consultation with the athletic trainer, he was able to return to full training and then full return to competition without pain. The intake of the nutritional supplement was continued (a total of 30 shakes).</p>
<h2><b>Conclusion</b></h2>
<p>The combination of <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/electro-medical-systems-gmbh/">High Peak Power Lasertherapie</a> and <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13780/phytoshake-phytogene-ernaehrung/">PHYTOSHAKE</a> proved to be an effective and conservative treatment method for patellar tip syndrome for the athlete. This treatment protocol enabled a faster recovery and return to competitive sports.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Patella­spitzensyndrom</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/18113/patellaspitzensyndrom-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2024 09:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[04/24]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Spieler (28 Jahre, Eishockey-Profi, Stürmer) präsentiert sich mit akuten Schmerzen im Bereich der Patellaspitze, die seit etwa fünf Wochen bestehen. Die Beschwerden traten in intensiven Trainingswochen und der Play [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Spieler (28 Jahre, Eishockey-Profi, Stürmer) präsentiert sich mit akuten Schmerzen im Bereich der Patellaspitze, die seit etwa fünf Wochen bestehen. Die Beschwerden traten in intensiven Trainingswochen und der Play Off Phase auf. Er berichtet über Schmerzen (VAS 7 / 10) bei Belastung z. B. Training, beim Sitzen mit angewinkelten Beinen und Nachtschmerz.<br />
In der Behandlungshistorie erhielt er mehrere Kortisoninjektionen zur Schmerzreduktion/-kontrolle während der Saisonendphase (Play Offs).</b></p>
<p><b>Diagnose </b>Nach einer gründlichen Funktionsdiagnostik und bildgebenden Verfahren wurde ein Patellaspitzensyndrom (Jumper‘s Knee) diagnostiziert.</p>
<p><b>Behandlungsplan</b> Aufgrund der vorangegangenen Kortisoninjektionen wurde eine alternative Therapieform gesucht, um die Beschwerden zu lindern und die Heilung zu unterstützen, jedoch wurde die Durchführung einer möglichen Anwendung der Stoßwellentherapie ausgeschlossen, da diese sechs Wochen nach Kortisoninjektion als Kontraindikation gilt.</p>
<p><b>1. HIGH PEAK POWER LASERTHERAPIE</b></p>
<ul>
<li>Ziel: Reduktion der Entzündung und Schmerzlinderung.</li>
<li>Anwendung: Der Laser wird auf die betroffene Stelle positioniert. Tägliche Sitzungen (5 x) á 19 min</li>
</ul>
<p>Antiinflamatorisches Behandlungsprotokoll (<a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/electro-medical-systems-gmbh/">EMS 905 nm High Peak Power Laser</a>):</p>
<p>1. Wellenlänge: Die 905 nm Wellenlänge liegt im nahen Infrarotbereich und ist der beste Kompromiss mit am wenigsten Absorption im Gewebe.</p>
<p>2. Anwendung: Die Lasertherapie wird zur Schmerzlinderung (Mezawa et al.; Arch Oral Biol 1988;33:693 – 694), Entzündungsreduktion (Bjordal et.al; Br J Sports Med 2006;40:76 – 80) und in Kombination anderer therapeutischer Verfahren (z. B. Stoßwellentherapie) eingesetzt.</p>
<p><b>2. NAHRUNGSERGÄNZUNG PHYTOPHARMAKA</b></p>
<ul>
<li>Ziel: Verbesserung der Gewebe­regeneration und Reduzierung von Entzündungen.</li>
<li>Anwendung: 1 x täglich einen Shake mit 10 g Pulver (<a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13780/phytoshake-phytogene-ernaehrung/">Insumed PHYTOSHAKE mit Curcumin, Boswellia und Bromelain</a>) in 200 ml Wasser.</li>
</ul>
<p>1. Entzündungshemmende Wirkung: <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/15026/epigenetische-wirksamkeit-von-curcumin/">Curcumin</a> hat nachweislich entzündungshemmende Eigenschaften, die helfen, Schwellungen und Schmerzen bei Sportverletzungen zu reduzieren.</p>
<p>2. Schmerzlinderung: Durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften kann Curcumin auch zur Schmerzlinderung beitragen. Es kann die Notwendigkeit von Schmerzmitteln verringern und eine natürliche Alternative zur Behandlung von Schmerzen bieten.</p>
<p>3. Unterstützung der Heilung: Curcumin fördert die Heilungsprozesse im Körper, indem es die Regeneration von Gewebe und Zellen unterstützt. Dies kann den Genesungsprozess nach Verletzungen beschleunigen und die Rückkehr zum Sport erleichtern.</p>
<p>4. Antioxidative Eigenschaften: Curcumin wirkt als Antioxidans und kann helfen, oxidative Schäden an den Zellen zu reduzieren, die durch Verletzungen und Entzündungen entstehen können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Outcome</b> Nach einer Woche der kombinierten Therapie berichtete der Spieler von einer signifikanten Schmerzlinderung (VAS 1 / 10). Eine Nachuntersuchung zeigte eine deutliche Reduktion der Entzündungszeichen in der betroffenen Region. Er konnte schmerzfrei in enger Absprache mit dem Athletiktrainer in die Belastung bis hin zur vollständigen Return-To Competition erreichen. Die Einnahme der Nahrungsergänzung wurde fortgesetzt (insgesamt 30 Shakes).</p>
<h2><b>Fazit</b></h2>
<p>Die Kombination aus <a href="https://sportaerztezeitung.com/applications/electro-medical-systems-gmbh/">High Peak Power Lasertherapie</a> und <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13780/phytoshake-phytogene-ernaehrung/">PHYTOSHAKE</a> erwies sich als effektive und konservative Behandlungsmethode für das Patellaspitzensyndrom für den Athleten. Dieses Behandlungsprotokoll ermöglichte eine schnellere Genesung und Rückkehr zum Wettkampfsport.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trinkmahlzeit in der Sportmedizin</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/17361/trinkmahlzeit-trinknahrung-in-der-sportmedizin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Insumed GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2024 08:52:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie werden immer populärer – von der Fernseh-Werbung über Instagram bis hin zum Supermarkt-Regal begegnen wir ihnen in unserem Alltag fast täglich. Und wenn wir abnehmen wollen, führt scheinbar kein [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie werden immer populärer – von der Fernseh-Werbung über Instagram bis hin zum Supermarkt-Regal begegnen wir ihnen in unserem Alltag fast täglich. Und wenn wir abnehmen wollen, führt scheinbar kein Weg mehr dran vorbei. Ich spreche von – Sie können es sich vielleicht schon denken – <strong>den allseits bekannten Trinkmahlzeiten.</strong></p>
<p>Scheinbar unendlich viele Anbieter und ein Design hipper als das andere.<strong> </strong><strong>Doch was nützt uns das, wenn es eigentlich auf die inneren Werte ankommt?!</strong> Deshalb blicken wir hinter die Verpackung. Doch zunächst beantworten wir die Frage:</p>
<p><strong>👉</strong><strong> </strong><strong>Was sind Trinkmahlzeiten überhaupt?</strong></p>
<p>Sie werden denken, der Name verrät es doch schon: Eine Mahlzeit zum Trinken. Und damit haben Sie in erster Linie auch völlig Recht! Entscheidend ist jedoch die Zusammensetzung.</p>
<p><strong>Eine Trinkmahlzeit zum Abnehmen gilt als Mahlzeiten-Ersatz-Produkt und unterliegt der deutschen Diätverordnung.</strong> Das bedeutet, dass alle essenziellen Nährstoffe, also eine bestimmte Menge an Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen enthalten sein müssen. Eine solche Trinkmahlzeit darf außerdem die kcal pro Portion von 400 nicht überschreiten.</p>
<p><strong>Mythos Trinkmahlzeit = Proteinshake⁉️</strong></p>
<p>Leider kommt es, vor allem in den sozialen Netzwerken, immer häufiger vor, dass auch gängige Protein-Shakes als Mahlzeiten-Ersatz angepriesen werden. <strong>Doch normale Protein-Shakes enthalten nicht alle essenziellen Nährstoffe. Sie dienen hauptsächlich als Eiweißlieferant.</strong></p>
<p>Daher spricht man NICHT von einem Mahlzeiten-Ersatz-Produkt, sondern von einem Nahrungsergänzungsmittel. Eine solche Empfehlung, Mahlzeiten mit Protein-Shakes zu ersetzen, kann auf Dauer fatale gesundheitliche Folgen haben.</p>
<p><strong>❗</strong><strong>Darauf sollten Sie achten</strong><strong>❗</strong></p>
<p>Nicht jede Trinkmahlzeit, die Sie online oder in den Supermärkten finden, wurde konzipiert, um beim Abnehmen zu unterstützen. Sie unterscheiden sich gravierend in der Nährstoffzusammensetzung mit zu viel Kalorien, Kohlenhydraten und Fetten und viel zu wenig Mineralien und Vitaminen. Das kann zur Folge haben, dass Sie entweder sehr ungesund abnehmen oder weiter an Gewicht zulegen.</p>
<p><strong>Aus diesem Grund haben wir unsere medizinischen INSUMED Trinkmahlzeiten gemeinsam mit Fachärzten entwickelt und die Wirkung anhand von Studien belegt</strong>, die wir Ihnen in der nächsten E-Mail noch einmal näher vorstellen werden.</p>
<p>Gerne können Sie sich die Zusammensetzung unserer Trinkmahlzeiten im <a href="https://insumed-shop.de/basic-trinkmahlzeit-vanille/?utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_content=004-A&amp;utm_campaign=dct" target="_blank" rel="noopener">Onlineshop</a> genauer anschauen. Dafür finden Sie bei jedem Produkt eine detaillierte Nährwerttabelle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Veröffentlicht 25.09.2024</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktivierte Arthrose</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/17147/aktivierte-arthrose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Georg Friese]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 19:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[03/24]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=17147</guid>

					<description><![CDATA[Ein 69-jähriger Mann stellt sich im Oktober 2023 mit folgenden Beschwerden in meiner Sprechstunde vor: Knieschmerzen bds. bei vorbekannter Gonarthrose. Die Beschwerden sind typischerweise bei Belastung, v. a. beim Gehen oder [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ein 69-jähriger Mann stellt sich im Oktober 2023 mit folgenden Beschwerden in meiner Sprechstunde vor: Knieschmerzen bds. bei vorbekannter Gonarthrose. Die Beschwerden sind typischerweise bei Belastung, v. a. beim Gehen oder längerem Stehen. Gelegentlich aber auch in Ruhe. VAS-Score (Visuelle Analog-Scala) von 7.</b></p>
<p>Die körperliche Untersuchung zeigt, passend zur Anamnese, deutliche Schmerzen in beiden Knien bei passiver und aktiver Bewegung der Kniegelenke. Sonst äußerlich unauffällig, keine Entzündungszeichen (Schwellung, Rötung oder Überwärmung).<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Diagnose:</b><b> </b>aktivierte Arthrose.</p>
<p><b>Bestehende Vorerkrankungen:</b> HIV-Infektion im Stadium B1 nach CDC* (seit 1997 bekannt und therapiert), diag­nostiziert über eine Autoimmun-Thrombozytopenie, die unter Anitiretro­viraler Therapie (ART) seit 1997 ohne Rezidive geblieben ist. Der Patient ist äußerst therapieadhärent; ebenfalls bei mir seit 1997 in infektiologischer Behandlung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zum Zeitpunkt der Konsultation (Routinekontrolle im Rahmen der dreimonatigen Kontrolle der HIV-Infektion) waren die so genannten Surrogatmarker 1.650 CD4-Zellen/µl Blut, entsprechend 50 % CD4-Zellen (hervorragender zellulärer Immunstatus) und die HIV-RNA quantitativ (auch genannt „Viruslast“) &lt; 20 Kopien/ml Serum (unter der Nachweisgrenze). Standardlabor, bis auf eine mittelgradige GGT-Erhöhung mit 110 U/ml und Triglyceride von 287 mg/dl, unauffällig.</p>
<p><b>Sonstige Begleiterkrankungen:</b> Hypercholesterinämie (Plaques in den Caro­tiden), Gastroösophagealer Reflux, Insomnie.</p>
<p><b>Risikofaktoren:</b> Regelmäßiger (moderater) Alkoholkonsum.</p>
<p><b>Medikation:</b> Myditin® 3 mg (Pridinol, Muskelrelaxans) bei Bedarf, Pantoprazol 20 mg 1 x 1 Tbl. pro Tag, Rosuvastatin 20 mg 1 x 1 Tbl. abends, Descovy® (Emtricitabine 200 mg/Dolutegravir 25 mg) 1 x 1 Tbl. plus Isentress® 400 mg 2 x 1 Tbl. pro Tag. als ART.</p>
<p>Mein langjähriger Patient litt im Alltag sehr unter den bewegungsabhängigen Schmerzen, da er noch weiterhin als Friseur selbstständig tätig ist und somit viel und lange stehen muss. Er war bereits auch zuvor in regelmäßiger orthopädischer Behandlung, bei radiologisch gesicherter Gonarthrose. Hatte dort Physiotherapie-Verordnungen erhalten, NSAR-Therapie gegen Entzündung und Schmerzen, orale Glucosamin-Präparate sowie intraartikuläre Hyaluronsäure-Injektionen. Leider erreichte er, trotz ausgiebiger Therapie, keine signifikante Schmerzreduktion (genaue Schmerzreduktion unter orthopädischer Therapie kann an dieser Stelle nicht detailliert mit VAS-Wert aufgezeigt werden).<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Versuchsweise schlug ich meinem Patienten die Einnahme von Phytonährstoffen inklusive einer ballaststoffreichen und pflanzlichen Proteinkombination vor (<a href="https://insumed-shop.de/phyto/#ps" target="_blank" rel="noopener">Phytoshake, Insumed</a>), da ich damit schon bei verschiedensten orthopädischen Krankheitsbildern, in Verbindung mit Entzündungsgeschehen, sehr gute Erfahrungen gemacht habe.</p>
<h2><b>Therapieempfehlung und Ergebnis<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h2>
<p><a href="https://insumed-shop.de/phytoshake/" target="_blank" rel="noopener">Phytoshake</a> oder <a href="https://insumed-shop.de/phytoshake-berry-deluxe/" target="_blank" rel="noopener">Phytoshake Berry ­Deluxe</a> einnehmen, gerne auch im Wechsel, zunächst für mindestens drei Monate, um den bestmöglichen Effekt zu erzielen. NSAR weglassen, nur bei Bedarf (unerträgliche Schmerzen) einnehmen. Nach drei Monaten war der Patient bereits komplett beschwerdefrei (VAS 0). Insgesamt hat er sechs Monate tgl. einen Messlöffel eingenommen. Die letzten drei Monate war eine bedarfsweise Einnehme von NSAR nicht erforderlich. Neben Physiotherapie wurden keine weiteren Behandlungen, auch orthopädischerseits, in diesem Zeitraum durchgeführt. Alle vorherigen Therapiemaßnahmen haben ganz sicher auch zu dem Verlauf beigetragen und sollten immer auch fester Bestandteil eines vollumfassenden Behandlungskonzeptes sein, in dem der Phytoshake ein weiterer wichtiger Mosaikstein sein kann.</p>
<h2><b>Diskussion</b></h2>
<p>Die (aktivierte) Arthrose ist ab einem Alter von 50 Jahren ein weit verbreitetes Krankheitsbild, mit einem hohen Leidensdruck aufgrund der chronischen Schmerzen und der damit verbundenen eingeschränkten Mobilität. Insbesondere Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie z. B. eine HIV-Infektion, haben aufgrund einer Silent Inflammation eine höhere Wahrscheinlichkeit von entzündlichen Manifestationen bei Gelenkerkrankungen. Da HIV-Patienten dadurch auch ein 3-fach erhöhtes Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis haben, im Vergleich zur HIV-negativen Population ohne zusätzliche Risikofaktoren (!), ist eine Dauergabe von NSAR, welche ebenfalls das kardiovaskuläre Risiko signifikant erhöhen, kontraindiziert. Auch bei Autoimmun-Thrombozytopenie in der Vorgeschichte ist eine Dauereinnahme von NSAR zu vermeiden.</p>
<p>Deshalb bieten Phytotherapeutika, die Kurkuma, Boswellia, Bromelain, Papain und Anthocyane enthalten, aufgrund ihrer starken antientzündlichen Eigenschaften (vergleichbar mit denen der NSAR, nur ohne die unerwünschten Nebenwirkungen) eine gute Alternative und/oder Ergänzung zu den konventionellen Therapien. Deshalb wurde die orale Phytotherapie mit dem Wirkstoff Kurkumin in die aktuelle S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (DGOU) im Kapitel 5.10.4 mit aufgenommen. Bei multimorbiden Patienten mit einer langen Medikationsliste lohnt es sich auch bei chronischen Gelenkschmerzen, potenziell auslösende Medikamente auszutauschen oder, wenn möglich, abzusetzen. In unserem Fall wäre das Rosuvastatin ein Thema gewesen. Dieses wurde aber erst nach Beginn der Kniebeschwerden durch den Kardiologen angesetzt und die Beschwerden wurden trotz Statin auch im Verlauf besser. Die HIV-Therapie wurde bereits u. a. wegen der Gelenkbeschwerden lange vor der Gabe des Phytoshakes umgestellt, ohne aber hier eine Besserung der Beschwerden zu erzielen.</p>
<ul>
<li>CDC: Centers for Disease Control (US-Amerikanische Gesundheitsbehörde)</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Nico&#8217;s Special Quinoa Muffin</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/17119/nicos-special-quinoa-muffin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 08:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[03/16]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem ganzheitlichen sportmedizinischen und regenerativem Konzept spielt die Sporternährung neben vielen anderen Aspekten eine essenzielle Rolle. Es geht wie so oft um den ganzheitlichen Ansatz. Evidenz folgt meist der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In einem ganzheitlichen sportmedizinischen und regenerativem Konzept spielt die Sporternährung neben vielen anderen Aspekten eine essenzielle Rolle. Es geht wie so oft um den ganzheitlichen Ansatz. Evidenz folgt meist der ­Erfahrung/Praxis. So ist und bleibt es ein individuelles Thema und schadet nur demjenigen, der dieses Instrument nicht zu nutzen weiß bzw. es vielleicht gar nicht nutzen möchte. Erhalt, Aufbau oder Wiede­rerlangung der Leistungsfähigkeit für Sportler und Patienten, aber auch besonders die optimale Erholung und Regeneration stehen dabei im Fokus.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-17121 size-full" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung1.jpg" alt="" width="1600" height="579" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung1.jpg 1600w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung1-300x109.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung1-1024x371.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung1-768x278.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung1-1536x556.jpg 1536w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung1-150x54.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung1-450x163.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung1-1200x434.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p><b>Zubereitung</b> Das Kokosnussöl in einer Schüssel zum Schmelzen bringen, danach etwas abkühlen lassen. Währenddessen die Eier schaumig rühren und den Ahornsirup hin­zufügen. Im Anschluss die Bananen pürieren und gemein­sam mit dem Kokosnussöl unter die Eiermasse mischen. Alle trockenen Zutaten vermengen und ebenfalls mit der Eiermasse verrühren. Danach die Blaubeeren unterheben (gefrorene Früchte nicht auftauen). 10 Muffinförmchen einfetten (Alter­native: Silikon- oder Papierförmchen verwenden und auf das Einfetten verzichten) und die Formen zur Hälfte mit Teig befüllen. Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten backen, bis die Muffins goldbraun sind. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Vegane Alternative (Anmerkung der Redaktion)</b> Die Eier können durch Chia Samen ersetzt werden. Einfach 4 EL Chia Samen mit 20 EL Wasser vermengen und 15 Minuten quellen lassen. Der vegane Eier-­Ersatz muss nicht schaumig gerührt werden, ansonsten kann ganz normal wie oben ­beschrieben vorgegangen werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Durch das Hirse- und das Quinoamehl sind die Muffins auch glutenfrei. Weitere glutenfreie Mehle sind beispielsweise: Buchweizenmehl, Ko­kos­mehl, Hanfmehl, Teffmehl, Amaranthmehl, Walnussmehl, Man­-<br />
del­mehl, Reis­mehl, Erdmandelmehl (ist von Natur aus süß, kann bei Verwendung der Ahornsirup entsprechend reduziert werden).<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nach Belieben können die Mehle durch die im Rezept genannten Mehle ersetzt bzw. ergänzt werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Tipp der Redaktion &#8211; Möchten Sie den Proteingehalt des Muffins erhöhen, so ersetzen Sie einfach das Hirsemehl durch <a href="https://insumed-shop.de/pakete/probierpaket-bestform-vegan/" target="_blank" rel="noopener"><span class="normal">BESTFORM VEGAN</span></a></strong><strong>.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17122" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung2.jpg" alt="" width="1600" height="648" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung2.jpg 1600w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung2-300x122.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung2-1024x415.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung2-768x311.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung2-1536x622.jpg 1536w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung2-150x61.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung2-450x182.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/08/NicoRosbergErnaehrung2-1200x486.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
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		<item>
		<title>Epigenetic activity of curcumin</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/15867/epigenetic-activity-of-curcumin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Aranka Brockmüller&nbsp;,&nbsp;Univ.-Prof. Dr. Mehdi Shakibaei]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 May 2024 09:28:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
		<category><![CDATA[INT 24]]></category>
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					<description><![CDATA[Osteoarthritis (OA) is a multifaceted, extremely complicated disease that destroys the physiological integrity of joints. It affects around 18 % of all adults worldwide, with most patients being over the age [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Osteoarthritis (OA) is a multifaceted, extremely complicated disease that destroys the physiological integrity of joints. It affects around 18 % of all adults worldwide, with most patients being over the age of 65 years. However, above-average physical exertion seems to accelerate the disease process, which mainly concerns athletes.</b></p>
<p>A recent SoccHealth study investigating the health of ex-professional soccer players reveals that around half of all female, and two thirds of all male, former professional football players between the ages of 40 and 69 years already suffer from OA. Despite its high prevalence as one of the most common causes of human disability worldwide, no effective treatment has emerged to date. That is why we need to broaden our knowledge of the underlying mechanisms of action of OA in order to find new therapeutic targets that slow down, or halt, the progression of the disease. There is unmistakable evidence that numerous environmental factors induce epigenetic changes promoting the development of the various manifestations of OA. Therefore, research into the role of epigenetics has become a current challenge in order to emphasise its causal relation­ship and importance in OA at the therapeutic level.</p>
<h2>Epigenetics</h2>
<p>Epigenetics is the study of the effects that lifestyle choices have on the gene expression of living organisms. In this context, various external environmental factors such as inflammation, inappropriate nutrition, metabolic disorders, oxidative stress, trauma, infections, and ageing lead to changes that can cause DNA methylation or histone modifi­cations, meaning methyl or acetyl groups on the histones. Epigenetic processes there­fore determine which genes are read and thus have an impact on the body and which genes are silenced without causing a mutation, i. e. no change is made to the genetic information in the genome. It is now known that the disruption of numerous essential cartilage-specific proteins during the development of OA is caused by aberrant epigenetic regulatory mechanisms and contributes to the development and progression of OA. In addition, currently approved conventional drugs, such as non-steroidal anti-inflammatory drugs (NSAIDs) and corticosteroids, which are commonly used to treat OA, have well-documented and potentially significant side effect profiles with long-term use, including cartilage tissue degradation. This emphasises the possibility of considering new therapeutic targets that may alleviate OA disease.</p>
<h2><b>Phytopharmaceutics as an option</b></h2>
<p>With the promising and growing recognition of inflammation as a major cause of OA, the effectiveness of curcumin (from the plant Curcuma longa), with its exceptionally potent anti-inflammatory and anti-oxidative properties, has emerged in recent years as a remarkable natural agent for the prevention, containment, and treatment of patients with OA. Against the background that curcumin inhibits pain and the degradation of the extracellular matrix (ECM), inflammatory genes and enzymes (nuclear factor kappa B, NF-kB; cyclooxygenase-2, COX-2; matrix metalloproteases, MMPs), and the secretion of inflammatory messengers (cytokines such as TNF-α, IL-1β) in OA, a simultaneous anabolic effect was observed in cartilage tissue (ECM synthesis such as collagen type 2, cartilage-specific proteoglycans), together with the activation of the cartilage-specific trans­cription factor SOX9 and enhancement of cartilage tissue regeneration. Interestingly, the side effects of this approach do not appear to be significantly different from placebo controls and were generally considered to be low, making this phytopharmaceutical an attractive alternative for patients for whom NSAIDs or cortisone are contraindicated.</p>
<p>Additionally, curcumin can also be of great nutritional benefit to healthy people. As described above, its positive impact on the prevention of various diseases is of decisive advantage, as the internal functions of organs are supported above all by its significant anti-inflammatory and anti-oxidative properties. In daily use, the phytopharmaceu­tical can also reduce feelings of anxiety, suppress inflammation in the musculoskeletal system after sport, promote performance and regeneration, and help protect human skin from sunlight.</p>
<h2><b>Concluion</b></h2>
<p>Overall, early and regular curcumin supplementation could be of protective benefit to maintain health in view of its comprehensive preventive and regenerative potential, especially for highly stressed competitive athletes, and we suggest that its integration into every­day life should be investigated.</p>
<p><em>References</em></p>
<ol>
<li style="font-weight: 400;"><em>Shakibaei M, T John, G Schulze-Tanzil, I Lehmann, A Mobasheri (2007). Suppression of NF-kB activation by curcumin leads to inhibition of expression of cyclo-oxygenase-2 and matrix metalloproteinase-9 in human articular chondrocytes: Implications for the treatment of osteoarthritis. Biochem Pharmacol, 73: 1434-1445</em></li>
<li><em>Csaki C, A. Mobasheri and Shakibaei M (2009). Synergistic chondroprotective effects of curcumin and resveratrol in human articular chondrocytes: inhibition of IL-1β-induced NF-kB-mediated inflammation and apoptosis. Arthritis Res &amp; Ther. 11: R165.</em></li>
<li><em>Buhrmann C, A. Mobasheri, U. Matis, M. Shakibaei (2010). Curcumin mediated suppression of NF-kB promotes chondrogenic differentiation of mesenchymal stem cells in a high-density co-culture microenvironment. Arthritis Res &amp; Ther, 12: R127</em></li>
<li><em>Henrotin Y, Clutterbuck AL, Allaway D, Lodwig EM, Harris P, Mathy-Hartert M, Shakibaei M, Mobasheri A (2010). Biological actions of curcumin on articular chondrocytes. Osteoarthritis and Cartilage, 18: 141-149.</em></li>
<li><em>Shakibaei M, A. Mobasheri and Buhrmann C (2011). Curcumin synergizes with resveratrol to stimulate the MAPK signaling pathway in human articular chondrocytes in vitro: potential for treating osteoarthritis. Genes &amp; Nutrition. 6: 171-179.</em></li>
<li><em>Buhrmann C, A Brockmueller, A-L Mueller, P Shayan, M Shakibaei (2021). Curcumin Attenuates Environment-Derived Osteoarthritis by Sox9/NF-kB Signaling Axis. Int J Mol Sci. 22: 7645. doi: 10.3390/ijms22147645.</em></li>
<li><em>Cross, M.; Smith, E.; Hoy, D.; Nolte, S.; Ackerman, I.; Fransen, M.; Bridgett, L.; Williams, S.; Guillemin, F.; Hill, C.L.; et al. The global burden of hip and knee osteoarthritis: Estimates from the Global Burden of Disease 2010 study. Ann. Rheum. Dis. 2014, 73, 1323–1330.</em></li>
<li><em>Blanco, F.J.; Rego-Pérez, I. Editorial: Is it time for epigenetics in osteoarthritis? Arthritis Rheumatol. 2014, 66, 2324–2327.</em></li>
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<li><em>Kuptniratsaikul V, Thanakhumtorn S, Chinswangwatanakul P, et al. Efficacy and safety of Curcuma domestica extracts in patients with knee osteoarthritis. J Altern Complement Med 2009;15:891–7.</em></li>
<li><em>Kuptniratsaikul V, Dajpratham P, Taechaarpornkul W, et al. Efficacy and safety of Curcuma domestica extracts compared with ibuprofen in patients with knee osteoarthritis: a multicenter study. Clin Interv Aging 2014;9:451–8.</em></li>
<li><em>Srivastava S, Saksena AK, Khattri S, et al. Curcuma longa extract reduces inflammatory and oxidative stress biomarkers in osteoarthritis of knee: a four-month, double- blind, randomized, placebo- controlled trial. Inflammopharmacology 2016;24:377–88</em></li>
<li><em>Sahebkar, A., Serban, M. C., Ursoniu, S. &amp; Banach, M. Effect of curcuminoids on oxidative stress: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Journal of Functional Foods vol. 18 898–909 (2015).</em></li>
<li><em>Fernández-Lázaro, D. et al. Modulation of exercise-induced muscle damage, inflammation, and oxidative markers by curcumin supplementation in a physically active population: A systematic review. Nutrients vol. 12 501 (2020).</em></li>
<li><em>Rahmani, A., Alsahli, M., Aly, S., Khan, M. &amp; Aldebasi, Y. Role of Curcumin in Disease Prevention and Treatment. Advanced Biomedical Research 7, 38 (2018).</em></li>
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<li><em>nako.de/blog/2023/08/23/zur-gesundheit-ehemaliger-fussballprofis-die-untersuchungsphase-der-socchealth-studie-geht-zu-ende/</em></li>
</ol>
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