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	<title>Sports Medicine Research Archiv - sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>Sports Medicine Research Archiv - sportärztezeitung</title>
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		<title>Schmerzen im unteren Rückenbereich (low back pain)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:22:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Studie untersucht die komplexen Ursachen und Behandlungsmechanismen von Rückenschmerzen im unteren Rückenbereich (Low Back Pain, LBP) mithilfe eines systembasierten Modellierungsansatzes. Insgesamt erstellten 29 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachrichtungen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie untersucht die komplexen Ursachen und Behandlungsmechanismen von Rückenschmerzen im unteren Rückenbereich (Low Back Pain, LBP) mithilfe eines systembasierten Modellierungsansatzes. Insgesamt erstellten 29 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachrichtungen sogenannte Fuzzy Cognitive Maps, die anschließend zu einem gemeinsamen Metamodell mit 142 Komponenten und 1.161 gewichteten Verbindungen zusammengeführt wurden. Mithilfe von Simulationen wurde die Wirksamkeit unterschiedlicher Behandlungsansätze sowie die Bedeutung vermittelnder Faktoren analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass psychologische, biomechanische sowie soziale und kontextuelle Faktoren eine zentrale Rolle bei der Entstehung und Behandlung von LBP spielen. Die kognitive Verhaltenstherapie wurde von den Expertinnen und Experten als wirksamste Intervention eingeschätzt. Zudem zeigte sich, dass die Effekte der meisten Behandlungen durch mehrere Faktoren aus unterschiedlichen Bereichen vermittelt werden, wobei psychologische Mechanismen besonders häufig eine Schlüsselrolle einnahmen. Das entwickelte Metamodell bietet eine innovative Grundlage, um Therapieeffekte besser zu verstehen und die Entwicklung multimodaler, individualisierter Behandlungsstrategien zu unterstützen.</p>
<p><em>Cholewicki J, Hodges PW, Popovich JM Jr, Aminpour P, Gray SA, Lee AS, Breen A, Brumagne S, van Dieën JH, Van Dillen LR, Dreisinger TE, Ferreira ML, George SZ, Goertz CM, Hartvigsen J, Hides JA, Hoy D, Kawchuk GN, Koes BW, Kothe R, Langevin HM, Lee D, Lotz JC, Moseley GL, Prather H, Reeves NP, Sahrmann S, Smeets RJ, Stone LS, Vlaeyen JWS, Wang JC, Weiser S. A meta-model of low back pain to examine collective expert knowledge of treatment effects and their mechanisms. Eur Spine J. 2026 Jul;35(7):3795-3808. doi: 10.1007/s00586-026-09932-y. Epub 2026 May 19. PMID: 42154226; PMCID: PMC13372931.</em></p>
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		<title>Psychosoziale Wirkung von Bewegungspausen bei langem Sitzen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/psychosoziale-wirkung-von-bewegungspausen-bei-langem-sitzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:30:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Studie untersuchte, ob regelmäßige kurze Bewegungspausen im Alltag praktikabel sind und das psychische Wohlbefinden verbessern können. Insgesamt nahmen 19.342 Erwachsene an einer zweiwöchigen Intervention teil, die in einen interaktiven [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie untersuchte, ob regelmäßige kurze Bewegungspausen im Alltag praktikabel sind und das psychische Wohlbefinden verbessern können. Insgesamt nahmen 19.342 Erwachsene an einer zweiwöchigen Intervention teil, die in einen interaktiven Podcast integriert war; 11.484 Personen begannen das Programm. Die Teilnehmenden machten jeweils fünfminütige Spaziergänge alle 30, 60 oder 120 Minuten. Alle drei Varianten wurden hinsichtlich Umsetzbarkeit, Akzeptanz und Eignung positiv bewertet. Gleichzeitig verbesserten sich in allen Gruppen die psychosozialen Ergebnisse: Müdigkeit und negative Stimmung nahmen ab, während die positive Stimmung zunahm. Häufigere Bewegungspausen führten dabei zu stärkeren Effekten. Die größten Verbesserungen zeigten sich bei Pausen alle 30 Minuten, während stündliche Pausen den besten Kompromiss zwischen Wirksamkeit und praktischer Umsetzbarkeit boten. Insgesamt sprechen die Ergebnisse dafür, dass regelmäßige kurze Bewegungspausen eine realistische und wirksame Maßnahme darstellen, um die negativen Folgen langen Sitzens im Alltag zu verringern.</p>
<div class="highwire-cite-authors"><em><span class="highwire-citation-authors"><span class="highwire-citation-author first" data-delta="0"><span class="nlm-surname">Diaz</span> KM</span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="1"><span class="nlm-surname">Murdock</span> ME</span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="2"><span class="nlm-surname">Serafini</span> MA</span></span><span class="citation-et">, et al. </span>Evaluating movement breaks as a public health strategy to mitigate the harms of prolonged sitting: a large-scale pragmatic intervention. <span class="highwire-cite-metadata-journal highwire-cite-metadata">British Journal of Sports Medicine </span><span class="highwire-cite-metadata-date highwire-cite-metadata"><span class="label">Published Online First:</span> 23 June 2026. </span></em><span class="highwire-cite-metadata-doi highwire-cite-metadata"><em><span class="label">doi:</span> 10.1136/bjsports-2025-111221</em> </span></div>
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		<item>
		<title>Konservative Behandlung chronischer, unspezifischer Rückenschmerzen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/konservative-behandlung-chronischer-unspezifischer-rueckenschmerzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 13:11:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Studie untersuchte die Wirksamkeit verschiedener konservativer Behandlungen bei Erwachsenen mit chronischen, unspezifischen oder radikulären Rückenschmerzen. Eingeschlossen wurden 551 randomisierte Studien mit insgesamt 71.126 Patientinnen und Patienten. Verglichen wurden u.a. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die Studie untersuchte die Wirksamkeit verschiedener konservativer Behandlungen bei Erwachsenen mit chronischen, unspezifischen oder radikulären Rückenschmerzen. Eingeschlossen wurden 551 randomisierte Studien mit insgesamt 71.126 Patientinnen und Patienten. Verglichen wurden u.a. Akupunktur, Bewegungstherapie, manuelle Therapie, Massage, Elektrotherapie, psychologische Verfahren, Medikamente, Physiotherapie, das McKenzie-Konzept, multidisziplinäre Schmerztherapie sowie Kontrollbedingungen wie übliche Versorgung oder keine Behandlung.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Ergebnisse wurden für unterschiedliche Zeiträume ausgewertet: unmittelbar nach der Behandlung, kurzfristig (bis 3 Monate), mittelfristig (3–12 Monate) und langfristig (über 12 Monate). Kurzfristig zeigten mehrere Verfahren eine klinisch relevante Verbesserung der Rückenschmerzen. Dazu gehörten Akupunktur, Elektrotherapie, Bewegungstraining, manuelle Therapie, Massage und multidisziplinäre Schmerzprogramme. Bei der Verringerung von Beeinträchtigungen im Alltag waren vor allem Akupunktur, Massage und multidisziplinäre Schmerztherapie wirksam. Das McKenzie-Konzept und Massage zeigten nur in bestimmten Zeiträumen relevante Effekte.</p>
<p class="isSelectedEnd">Langfristig konnten zwar einige Behandlungen statistisch messbare Verbesserungen erzielen, diese erreichten jedoch keine klinisch bedeutsame Größenordnung. Die Qualität der Evidenz wurde nach dem GRADE-System überwiegend als niedrig oder sehr niedrig bewertet. Zudem waren die Ergebnisse für Massage und das McKenzie-Konzept in Sensitivitätsanalysen nicht stabil. Unterschiede zwischen unspezifischen und radikulären chronischen Kreuzschmerzen konnten nicht eindeutig festgestellt werden, allerdings war die Studienlage für radikuläre Beschwerden begrenzt.</p>
<p>Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass verschiedene konservative Therapien kurzfristig Schmerzen und Funktion verbessern können. Eine dauerhafte Wirkung über längere Zeiträume konnte jedoch nicht überzeugend nachgewiesen werden. Künftige Forschung sollte stärker untersuchen, wie langfristige Veränderungen von Lebensstil und Verhalten die Behandlungserfolge verbessern können.</p>
<p><em>Belavý DL, Saueressig T, Arora NK, Balasundaram AP, Chen X, Diwan AD, et al. Conservative treatments for chronic non-specific low back pain: time course network meta-analysis. BMJ Medicine. 2026;5:e001908. https://doi.org/10.1136/bmjmed-2025-001908</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Linderung depressiver Symptome durch Achtsamkeit (Mindfulness) bei Heated Yoga</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/linderung-depressiver-symptome-durch-achtsamkeit-mindfulness-bei-heated-yoga/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:58:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Studie untersuchte die psychologischen Mechanismen, durch die Heated Yoga (HY) depressive Symptome verringern kann. Während bereits bekannt ist, dass Lebensstilinterventionen positive Effekte auf Depressionen haben, war bislang unklar, welche [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die Studie untersuchte die psychologischen Mechanismen, durch die Heated Yoga (HY) depressive Symptome verringern kann. Während bereits bekannt ist, dass Lebensstilinterventionen positive Effekte auf Depressionen haben, war bislang unklar, welche Prozesse diesen Verbesserungen zugrunde liegen. Im Fokus standen dabei Achtsamkeit (Mindfulness) und Grübeln (Rumination) als mögliche Mediatoren.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Untersuchung basiert auf einer vorab geplanten Sekundäranalyse einer randomisierten kontrollierten Studie mit 80 Erwachsenen, die an einer mittelgradigen bis schweren Depression litten. Die Teilnehmenden wurden entweder einer achtwöchigen Heated-Yoga-Intervention mit zwei Einheiten pro Woche oder einer Wartelisten-Kontrollgruppe zugeteilt. Veränderungen in Mindfulness und Rumination wurden nach vier Wochen erfasst und ihre vermittelnde Wirkung auf die Depressionssymptomatik nach acht Wochen mithilfe kausaler Mediationsanalysen untersucht.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Ergebnisse bestätigten zunächst, dass Heated Yoga depressive Symptome im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant reduzierte. Zudem führte die Intervention zu einer deutlichen Zunahme der Achtsamkeit sowie zu einer Verringerung des Grübelns. Die Mediationsanalyse zeigte jedoch, dass ausschließlich die gesteigerte Achtsamkeit die Verbesserung der depressiven Symptome statistisch signifikant vermittelte. Für die Abnahme des Grübelns konnte hingegen keine signifikante Mediatorwirkung nachgewiesen werden. Sensitivitätsanalysen bestätigten die Robustheit dieser Ergebnisse.</p>
<p>Insgesamt legt die Studie nahe, dass Achtsamkeit ein zentraler Wirkmechanismus ist, über den Heated Yoga seine antidepressiven Effekte entfaltet. Die Förderung von Achtsamkeit könnte daher ein wichtiger Ansatzpunkt sein, um die Wirksamkeit verhaltensorientierter Lebensstilinterventionen bei Depressionen weiter zu verbessern.</p>
<div class="highwire-cite-title">
<div class="highwire-cite-title"><em>Mindfulness mediates depressive symptom improvement during heated yoga: a secondary analysis of a randomized controlled trial. <span class="highwire-citation-authors"><span class="highwire-citation-author first" data-delta="0"><span class="nlm-given-names">Daniel I.</span> <span class="nlm-surname">Copeland</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="1"><span class="nlm-given-names">Naoise</span> <span class="nlm-surname">Mac Giollabhui</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="2"><span class="nlm-given-names">Louisa</span> <span class="nlm-surname">Sylvia</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="3"><span class="nlm-given-names">Doga</span> <span class="nlm-surname">Cetinkaya</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="4"><span class="nlm-given-names">Serene J.</span> <span class="nlm-surname">Puzak</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="5"><span class="nlm-given-names">Lindsey B.</span> <span class="nlm-surname">Hopkins</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="6"><span class="nlm-given-names">Chris C.</span> <span class="nlm-surname">Streeter</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="7"><span class="nlm-given-names">Bettina B.</span> <span class="nlm-surname">Hoeppner</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="8"><span class="nlm-given-names">Lisa</span> <span class="nlm-surname">Uebelacker</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="9"><span class="nlm-given-names">Jill</span> <span class="nlm-surname">Koontz</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="10"><span class="nlm-given-names">Simmie</span> <span class="nlm-surname">Foster</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="11"><span class="nlm-given-names">Christina</span> <span class="nlm-surname">Dording</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="12"><span class="nlm-given-names">Albert</span> <span class="nlm-surname">Yeung</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="13"><span class="nlm-given-names">Lauren B.</span> <span class="nlm-surname">Fisher</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="14"><span class="nlm-given-names">Cristina</span> <span class="nlm-surname">Cusin</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="15"><span class="nlm-given-names">Felipe A.</span> <span class="nlm-surname">Jain</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="16"><span class="nlm-given-names">Paola</span> <span class="nlm-surname">Pedrelli</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="17"><span class="nlm-given-names">Grace A.</span> <span class="nlm-surname">Ding</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="18"><span class="nlm-given-names">Heather</span> <span class="nlm-surname">Raslan</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="19"><span class="nlm-given-names">Ashley E.</span> <span class="nlm-surname">Mason</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="20"><span class="nlm-given-names">Paolo</span> <span class="nlm-surname">Cassano</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="21"><span class="nlm-given-names">Darshan H.</span> <span class="nlm-surname">Mehta</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="22"><span class="nlm-given-names">Charles L.</span> <span class="nlm-surname">Raison</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="23"><span class="nlm-given-names">Christina</span> <span class="nlm-surname">Sauder</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="24"><span class="nlm-given-names">Karen K.</span> <span class="nlm-surname">Miller</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="25"><span class="nlm-given-names">Brian W.</span> <span class="nlm-surname">Anthony</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="26"><span class="nlm-given-names">Maurizio</span> <span class="nlm-surname">Fava</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="27"><span class="nlm-given-names">David</span> <span class="nlm-surname">Mischoulon</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="28"><span class="nlm-given-names">Maren B.</span> <span class="nlm-surname">Nyer</span></span></span></em></div>
</div>
<div class="highwire-cite-metadata"><em><span class="highwire-cite-metadata-journal highwire-cite-metadata">medRxiv </span><span class="highwire-cite-metadata-pages highwire-cite-metadata">2026.07.01.26353530; </span></em><span class="highwire-cite-metadata-doi highwire-cite-metadata"><em><span class="doi_label">doi:</span> https://doi.org/10.64898/2026.07.01.26353530</em> </span></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Achtsamkeitsbasierte Gruppenarztbesuche für Menschen mit chronischen Rückenschmerzen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/achtsamkeitsbasierte-gruppenarztbesuche-fuer-menschen-mit-chronischen-rueckenschmerzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 09:38:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die randomisierte kontrollierte OPTIMUM-Studie (Morone et al., JAMA Internal Medicine, 2026) untersuchte, ob ein achtwöchiges, telemedizinisch durchgeführtes Achtsamkeitsprogramm im Rahmen hausärztlicher Gruppenvisiten die Schmerzbelastung bei Menschen mit chronischen Rückenschmerzen verbessern [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die randomisierte kontrollierte OPTIMUM-Studie (Morone et al., <em>JAMA Internal Medicine</em>, 2026) untersuchte, ob ein achtwöchiges, telemedizinisch durchgeführtes Achtsamkeitsprogramm im Rahmen hausärztlicher Gruppenvisiten die Schmerzbelastung bei Menschen mit chronischen Rückenschmerzen verbessern kann. Insgesamt nahmen 451 Erwachsene aus hausärztlichen Praxen in drei US-Bundesstaaten teil und wurden entweder dem Achtsamkeitsprogramm oder der üblichen medizinischen Versorgung zugeteilt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der primäre Endpunkt war die Veränderung des PEG-Scores, der Schmerzintensität sowie schmerzbedingte Einschränkungen im Alltag erfasst. Nach sechs Monaten zeigte die Interventionsgruppe eine signifikant stärkere Verbesserung als die Kontrollgruppe (−1,21 vs. −0,59 Punkte; <em>p</em> = 0,002). Bereits nach acht Wochen und auch nach zwölf Monaten waren vergleichbare Vorteile zugunsten der Achtsamkeitsintervention nachweisbar. Allerdings erreichte der Unterschied zwischen den Gruppen zu keinem Messzeitpunkt die vorab definierte Schwelle für eine klinisch relevante Verbesserung (Minimal Clinically Important Difference).</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass ein telemedizinisches, achtsamkeitsbasiertes Gruppenprogramm Schmerzen und funktionelle Einschränkungen bei chronischen Rückenschmerzen statistisch signifikant reduzieren kann. Besonders hervorzuheben sind die gute Zugänglichkeit durch das Online-Format sowie die Integration in die hausärztliche Versorgung, wodurch das Programm potenziell breit einsetzbar ist. Obwohl die klinische Relevanz der durchschnittlichen Effekte begrenzt blieb, stellt die Intervention eine vielversprechende, nichtmedikamentöse Ergänzung zur Standardversorgung dar. Weitere Studien sollten untersuchen, welche Patientengruppen am stärksten profitieren und wie sich die Wirksamkeit des Programms weiter verbessern lässt.</p>
<div class="meta-article-title-wrap"></div>
<div class="meta-authors">
<nav role="none"><em>Morone NE, Faurot KR, Weinberg J, et al. Mindfulness-Based Group Medical Visits for Persons With Chronic Low Back Pain: A Randomized Clinical Trial. JAMA Intern Med. Published online June 29, 2026. doi:10.1001/jamainternmed.2026.2186</em></nav>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Präoperatives morphofunktionelles Assessment und individualisiertes Prähab-Programm</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/praeoperatives-morphofunktionelles-assessment-und-individualisertes-praehab-programm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 11:41:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Studie untersuchte die Durchführbarkeit einer präoperativen morphofunktionellen Beurteilung (Morphofunctional Assessment) sowie die Wirksamkeit eines individualisierten Prähabilitationsprogramms bei 138 Patientinnen und Patienten vor größeren elektiven Operationen. Ziel war es, Ernährungszustand, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie untersuchte die Durchführbarkeit einer präoperativen morphofunktionellen Beurteilung (Morphofunctional Assessment) sowie die Wirksamkeit eines individualisierten Prähabilitationsprogramms bei 138 Patientinnen und Patienten vor größeren elektiven Operationen. Ziel war es, Ernährungszustand, Muskelmasse, Muskelkraft und funktionelle Leistungsfähigkeit vor dem Eingriff zu optimieren. Das Programm umfasste über 21 Tage vor der Operation und einen Monat danach eine individuelle Ernährungstherapie mit oralen Nahrungssupplementen, körperliches Training sowie die Optimierung von Begleiterkrankungen. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen der Muskelmasse, Muskelstärke und Muskelqualität. Gleichzeitig verringerte sich das viszerale Fettgewebe, und die Rate von Mangelernährung sank deutlich von 64,8 % auf 31,8 %. Darüber hinaus traten nach der Operation weniger Komplikationen auf, und die Krankenhausaufenthalte verkürzten sich. Auch Lebensqualität und funktionelle Selbstständigkeit konnten erhalten werden. Die Autoren schlussfolgern, dass eine strukturierte Prähabilitation vor größeren Operationen die körperliche Verfassung verbessert und zu besseren postoperativen Ergebnissen beiträgt.</p>
<p><em>Mudarra-García N, Roque-Rojas F, Nieto-Ramos A, Izquierdo-Izquierdo V, García-Sánchez FJ. Feasibility of a Pre-Operative Morphofunctional Assessment and the Effect of an Intervention Program with Oral Nutritional Supplements and Physical Exercise. Nutrients. 2025 Apr 29;17(9):1509. doi: 10.3390/nu17091509. PMID: 40362817; PMCID: PMC12073214.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bewegungsbasierte (exercise-based) Prähabilitation bei Brustkrebs</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/bewegungsbasierte-exercise-based-praehabilitation-bei-brustkrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 12:22:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Brustkrebsoperationen gehen häufig mit postoperativen Komplikationen wie Infektionen, Blutungen, Schmerzen oder funktionellen Einschränkungen einher. Diese Komplikationen können die Genesung verzögern, Krankenhausaufenthalte verlängern und den Beginn weiterer Krebstherapien hinauszögern. Vor diesem [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="relative basis-auto flex-col -mb-(--composer-overlap-px) pb-(--composer-overlap-px) [--composer-overlap-px:28px] grow flex" data-voice-floating-orb-focus-background="">
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<p data-start="39" data-end="391">Brustkrebsoperationen gehen häufig mit postoperativen Komplikationen wie Infektionen, Blutungen, Schmerzen oder funktionellen Einschränkungen einher. Diese Komplikationen können die Genesung verzögern, Krankenhausaufenthalte verlängern und den Beginn weiterer Krebstherapien hinauszögern.</p>
<p data-start="393" data-end="955">Vor diesem Hintergrund gewinnt die sogenannte <strong data-start="439" data-end="473">exercise-based prehabilitation</strong> (bewegungsbasierte Prähabilitation) an Bedeutung. Darunter versteht man strukturierte körperliche Trainingsprogramme zwischen Krebsdiagnose und Operation, häufig ergänzt durch Ernährungs- und psychologische Unterstützung. In verschiedenen Krebsarten, darunter Darm-, Magen-, Lungen- und urologische Tumoren, konnte bereits gezeigt werden, dass solche Programme postoperative Komplikationen reduzieren, die Krankenhausverweildauer verkürzen und die funktionelle Erholung verbessern.</p>
<p data-start="957" data-end="1446">Für Brustkrebspatientinnen ist die Datenlage jedoch noch begrenzt. Die bisher verfügbaren Studien deuten darauf hin, dass Bewegung vor der Operation – insbesondere während einer neoadjuvanten Therapie – die körperliche Leistungsfähigkeit erhalten oder verbessern, Fatigue reduzieren und die Verträglichkeit der Krebsbehandlung steigern kann. Ob diese positiven Effekte auch direkt zu einer Verringerung postoperativer Komplikationen führen, ist bislang jedoch nicht ausreichend untersucht.</p>
<p data-start="1448" data-end="1936" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Der Beitrag hebt daher eine wichtige Versorgungslücke hervor: Während die Vorteile von Bewegung für Fitness und Erholung zunehmend belegt sind, fehlt noch robuste Evidenz dafür, dass Prähabilitation bei Brustkrebs aktiv postoperative Komplikationen verhindern kann. Die Autoren plädieren für weitere Forschung, um das Potenzial von Trainingsprogrammen vor der Operation besser zu verstehen und gegebenenfalls als festen Bestandteil der perioperativen Brustkrebsbehandlung zu etablieren.</p>
<div class="highwire-cite-authors"><em><span class="highwire-citation-authors"><span class="highwire-citation-author first" data-delta="0"><span class="nlm-surname">Esteban-Simón</span> A</span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="1"><span class="nlm-surname">Corres</span> P</span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="2"><span class="nlm-surname">Soriano-Maldonado</span> A</span></span><span class="citation-et">, et al</span></em></div>
<div class="highwire-cite-title"><em>Exercise prehabilitation in breast cancer: an emerging target to improve surgical outcomes</em></div>
<div class="highwire-cite-metadata bmjj-citation-metadata"><em><span class="highwire-cite-metadata-journal highwire-cite-metadata">British Journal of Sports Medicine </span><span class="highwire-cite-metadata-date highwire-cite-metadata"><span class="label">Published Online First:</span> 17 June 2026. </span></em><span class="highwire-cite-metadata-doi highwire-cite-metadata"><em><span class="label">doi:</span> 10.1136/bjsports-2025-111167</em> </span></div>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auswirkung von langsamen Atmen auf Gehirnfunktion und Risikoverhalten</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/auswirkung-von-langsamen-atmen-auf-gehirnfunktion-und-risikoverhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 09:52:20 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Erfolgreiche Entscheidungsfindung setzt voraus, dass externe Informationen im Kontext des körperlichen Zustands interpretiert werden. Im Rahmen der Wechselwirkung zwischen Körper und Gehirn kann die bewusste Veränderung des autonomen Zustands beeinflussen, wie wir die Welt bewerten, und letztlich unsere Entscheidungen beeinflussen. Es bleibt jedoch unklar, ob und wie sich eine bewusste Regulierung des autonomen Nervensystems auf die menschliche Entscheidungsfindung auswirkt. In dieser Studie wurde die angeleitete Anwendung der verlängerten Ausatmung, einer Technik der langsamen Atmung, die darauf abzielt, die parasympathische Aktivität während riskanter Entscheidungsfindung zu steigern, untersucht. Die Teilnehmer befolgten unterschiedliche Atemprotokolle, während sie riskante Entscheidungen trafen; dabei wurden die neuronale und physiologische Aktivität mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) und Mehrkanalüberwachung gemessen. Die verlängerte Ausatmung führte zu einer Zunahme riskanter Entscheidungen, indem sie die Belohnungsempfindlichkeit steigerte und die parasympathische Herzaktivität erhöhte. Wichtig ist, dass Personen mit einer stärkeren parasympathischen Hochregulation auch stärkere belohnungsbezogene Reaktionen im ventromedialen präfrontalen Kortex und im Precuneus zeigten. Die Arbeit verdeutlicht die transformative Rolle atembasierter Interventionen und zeigt, dass die autonome Regulation über die Atmung wertbasierte Entscheidungsfindung über neurokardiale Bahnen beeinflussen kann.</p>
<p><em>Wenhao Huang, Mine Schmidt, Ignacio Rebollo, Felix Molter, Min Pu, Beatrix Keweloh, Lok Yan Lam, Peter N.C. Mohr, Gabriele Bellucci, Stefan Röttger, Soyoung Q. Park. Slow breathing impacts inter-organ dynamics modulating brain function and risk behavior, Neuron, 2026, ISSN 0896-6273,</em><br />
<em>https://doi.org/10.1016/j.neuron.2026.04.044. (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0896627326003399)</em></p>
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		<title>Injektion von Hyaluronsäure in die thorakolumbale Faszie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/injektion-von-hyaluronsaeure-in-die-thorakolumbale-faszie-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 09:48:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hyaluronsäure (HA) wurde kürzlich als Schlüsselkomponente bei der Verdickung der thorakolumbalen Faszie (TLF) identifiziert, was zu unspezifischen Schmerzen im unteren Rückenbereich (LBP) beitragen kann, die derzeit mit manueller Therapie und [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hyaluronsäure (HA) wurde kürzlich als Schlüsselkomponente bei der Verdickung der thorakolumbalen Faszie (TLF) identifiziert, was zu unspezifischen Schmerzen im unteren Rückenbereich (LBP) beitragen kann, die derzeit mit manueller Therapie und der systemischen oder lokalen Verabreichung von entzündungshemmenden Medikamenten behandelt werden. Ziel dieser Studie war es, ein neuartiges Tiermodell zu etablieren, das sich für die Untersuchung ultraschallgeführter intrafaszialer Injektionen mit HA mit niedrigem und hohem Molekulargewicht (Mw) eignet. Die Auswirkungen dieser Präparate auf den profibrotischen Switch und die mechanischen Eigenschaften der TLF wurden mittels qPCR bzw. Rheologie gemessen, während ihre Schmiereigenschaften tribologisch bewertet wurden. Das Kaninchen erwies sich aufgrund seiner handlichen Größe als geeignetes Modell für die TLF-Physiologie, was sowohl die Entnahme des TLF als auch die intrafasziale Injektion in situ ermöglichte. Überraschenderweise zeigte die tribologische Analyse, dass HA mit niedrigem Molekulargewicht ein besseres Schmiermittel war als HA mit hohem Molekulargewicht. Es war aufgrund seiner geringeren Injektionskraft und seiner Fähigkeit, sich frei zwischen den TLF-Schichten auszubreiten, auch besser für die intrafasziale Injektion geeignet. Es wurden keine profibrotischen Effekte der beiden HA-Präparate im TLF beobachtet. Die intrafasziale Injektion von Hyaluronsäure mit niedrigerem Molekulargewicht in die TLF scheint ein vielversprechender Ansatz zu sein, um die Gleitfähigkeit der Faszienschichten zu verbessern und myofasziale Rückenschmerzen gezielt zu behandeln.</p>
<p><em>Nešporová K, Matonohová J, Husby J, Toropitsyn E, Stupecká LD, Husby A, Suchánková Kleplová T, Streďanská A, Šimek M, Nečas D, Vrbka M, Schleip R, Velebný V. Injecting hyaluronan in the thoracolumbar fascia: A model study. Int J Biol Macromol. 2023 Dec 31;253(Pt 3):126879. doi: 10.1016/j.ijbiomac.2023.126879. Epub 2023 Sep 12. PMID: 37709215.</em></p>
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		<title>Chronische Schmerzen: Neuroinflammation, Stoffwechselstörungen und chronischer Stress</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/chronische-schmerzen-neuroinflammation-stoffwechselstoerungen-und-chronischer-stress/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 11:28:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diese narrative Übersicht fasst aktuelle Erkenntnisse zusammen, die chronische Schmerzen mit einer beeinträchtigten interozeptiven Verarbeitung sowie strukturellen und funktionellen Veränderungen im insularen Kortex in Verbindung bringen. Besonderes Augenmerk wird auf [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese narrative Übersicht fasst aktuelle Erkenntnisse zusammen, die chronische Schmerzen mit einer beeinträchtigten interozeptiven Verarbeitung sowie strukturellen und funktionellen Veränderungen im insularen Kortex in Verbindung bringen. Besonderes Augenmerk wird auf drei biologische Mechanismen gelegt, die die Funktion der Insula und die Interozeption beeinflussen können: Neuroinflammation und Immunsignale, metabolische Dysfunktion sowie die chronische Aktivierung stressbezogener neuroendokriner Systeme. Es werden zudem anthropogene Lebensstilfaktoren zusammengefasst, die diese Mechanismen aktivieren können, und nicht-pharmakologische Strategien diskutiert, die in der Lage sind, diese zu modulieren. Die Einordnung dieser Befunde in einen interozeptiven und allostatischen Rahmen legt nahe, dass chronische Schmerzen teilweise Störungen in der Fähigkeit des Gehirns widerspiegeln könnten, innere Körperzustände genau zu interpretieren und zu regulieren. Diese Sichtweise könnte dazu beitragen, eine Brücke zwischen biologischen Mechanismen und verhaltensbezogenen sowie lebensstilbezogenen Maßnahmen zu schlagen, und damit neue Wege für die Prävention und umfassendere therapeutische Strategien eröffnen.</p>
<p><em>José García-Cancela, Orlando Conde-Vázquez, Santiago Navarro-Ledesma, Leo Pruimboom,</em><br />
<em>Neuroinflammation, metabolic dysfunction, and chronic stress converge on the insular cortex in chronic pain,</em><br />
<em>Neuroscience &amp; Biobehavioral Reviews, Volume 188, 2026, 106791, ISSN 0149-7634, https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2026.106791.</em></p>
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