<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sports Medicine Research Archiv - sportärztezeitung</title>
	<atom:link href="https://sportaerztezeitung.com/sports-research/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/</link>
	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 Apr 2026 14:17:05 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/08/cropped-s_icon_square@2x-32x32.png</url>
	<title>Sports Medicine Research Archiv - sportärztezeitung</title>
	<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Mind-Body-Therapien als Maßnahme gegen Gebrechlichkeit (frailty)</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/mind-body-therapien-als-massnahme-gegen-gebrechlichkeit-frailty/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 14:17:05 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?post_type=sports-research&#038;p=22374</guid>

					<description><![CDATA[Strategien zur Prävention und Bewältigung von Gebrechlichkeit (frailty) haben in der klinischen Medizin und im öffentlichen Gesundheitswesen hohe Priorität. Aktuelle evidenzbasierte Interventionen gegen Gebrechlichkeit sind multimodal angelegt, wobei körperliche Aktivität [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Strategien zur Prävention und Bewältigung von Gebrechlichkeit (frailty) haben in der klinischen Medizin und im öffentlichen Gesundheitswesen hohe Priorität. Aktuelle evidenzbasierte Interventionen gegen Gebrechlichkeit sind multimodal angelegt, wobei körperliche Aktivität ein Schlüsselelement darstellt. Mind-Body-Therapien, insbesondere solche, die Bewegung beinhalten, wie Yoga und Tai Chi, umfassen Körperhaltungen, Atemübungen, Meditation und weitere Elemente. In jüngsten systematischen Übersicht über 33 randomisierte kontrollierte Studien zu Yoga-Interventionen bei älteren Erwachsenen (2384 Teilnehmer) gab es Evidenz mittlerer Sicherheit dafür, dass Yoga im Vergleich zu inaktiven Kontrollgruppen die Gehgeschwindigkeit und die Kraft in den unteren Extremitäten verbesserte. Sowohl Yoga als auch Tai Chi verbessern bekanntermaßen die körperliche Funktion, selbst bei bereits gebrechlichen Bevölkerungsgruppen.</p>
<p>Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sie zelluläre und molekulare Merkmale des Alterns, insbesondere Entzündungen, modulieren können. Mind-Body-Therapien haben zusätzliche Vorteile für die kognitiven Fähigkeiten, die Stimmung und den Schlaf. Sie fördern wahrscheinlich die Resilienz, indem sie sich positiv auf zentrale Systeme zur Aufrechterhaltung der Homöostase auswirken, darunter das Bewegungsapparat-, Stoffwechsel- und Stressreaktionssystem. Sie sind nicht nur sehr gut an ältere Bevölkerungsgruppen anpassbar, sondern auch zunehmend beliebt: Unter Erwachsenen in den USA stieg die Nutzung von Yoga allein von 5 % im Jahr 2012 auf 15,8 % im Jahr 2022. Sie können in Gruppen angeboten werden, um soziale Isolation zu verringern, und sind zunehmend über Telemedizin, Seniorenzentren und andere gemeindebasierte Organisationen zugänglich. Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass Mind-Body-Therapien ein Einstieg in andere Formen körperlicher Aktivität sind, insbesondere für Frauen. Sie sind vielversprechende Interventionen gegen Gebrechlichkeit, allerdings sind weitere Untersuchungen erforderlich, um die optimale Dosierung, Dauer und Wirksamkeit zu ermitteln.</p>
<p><em>Julia Loewenthal, THE POTENTIAL FOR MIND–BODY THERAPIES AS FRAILTY INTERVENTIONS, Innovation in Aging, Volume 8, Issue Supplement_1, December 2024, Pages 393–394, </em><a href="https://doi.org/10.1093/geroni/igae098.1279" data-google-interstitial="false"><em>https://doi.org/10.1093/geroni/igae098.1279</em></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zellfreie mitochondriale DNA (cf-mtDNA) im Speichel als dynamischer Biomarker für Stress und Emotionen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/zellfreie-mitochondriale-dna-cf-mtdna-im-speichel-als-dynamischer-biomarker-fuer-stress-und-emotionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 11:06:38 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?post_type=sports-research&#038;p=22369</guid>

					<description><![CDATA[Die Studie untersucht, wie alltäglicher Stress und Emotionen die Konzentration zellfreier mitochondrialer DNA (cf-mtDNA) im Speichel beeinflussen. In zwei unabhängigen Stichproben mit unterschiedlicher zeitlicher Auflösung wurden Zusammenhänge im Alltag analysiert. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie untersucht, wie alltäglicher Stress und Emotionen die Konzentration zellfreier mitochondrialer DNA (cf-mtDNA) im Speichel beeinflussen. In zwei unabhängigen Stichproben mit unterschiedlicher zeitlicher Auflösung wurden Zusammenhänge im Alltag analysiert. Studie 1 betrachtete junge Erwachsene über vier Tage und verglich Personen mit Major Depression (MDD) und gesunde Kontrollen. Bei MDD-Betroffenen führte Stress zu einer deutlichen Abnahme der cf-mtDNA um 68 %. Auch eine höhere Anzahl oder stärkere Belastung durch Stressoren reduzierte die Werte um etwa 24–27 %. Studie 2 nutzte ein feineres Messdesign mit stündlichen Erhebungen über zwei Tage. Negative Emotionen wie Stress oder Frustration gingen mit einer Verringerung der cf-mtDNA um etwa 15 % einher, während positive Emotionen wie Freude oder Ruhe Anstiege von bis zu 28 % zeigten. Die Effekte variierten je nach Person und Kontext. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass cf-mtDNA kein einheitlicher Stressmarker ist, sondern dynamisch auf emotionale und situative Faktoren reagiert.</p>
<p id="page-title" class="highwire-cite-title"><em>Saliva cell-free mitochondrial DNA (cf-mtDNA) as a dynamic biomarker of stress and emotion in daily life: Evidence from two independent repeated-measures studies. <span class="highwire-citation-authors"><span class="highwire-citation-author first" data-delta="0"><span class="nlm-given-names">Lauren</span> <span class="nlm-surname">Petri</span></span>, <span class="highwire-citation-author has-tooltip hasTooltip" data-delta="1" data-hasqtip="6"><span class="nlm-given-names">Sun Ah</span> <span class="nlm-surname">Lee</span></span>, <span class="highwire-citation-author has-tooltip hasTooltip" data-delta="2" data-hasqtip="5"><span class="nlm-given-names">David</span> <span class="nlm-surname">Shire</span></span>, <span class="highwire-citation-author has-tooltip hasTooltip" data-delta="3" data-hasqtip="0" aria-describedby="qtip-0"><span class="nlm-given-names">Samantha</span> <span class="nlm-surname">Leonard</span></span>, <span class="highwire-citation-author has-tooltip hasTooltip" data-delta="4" data-hasqtip="3" aria-describedby="qtip-3"><span class="nlm-given-names">Alexander</span> <span class="nlm-surname">Behnke</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="5"><span class="nlm-given-names">Jody</span> <span class="nlm-surname">Greaney</span></span>, <span class="highwire-citation-author has-tooltip hasTooltip" data-delta="6" data-hasqtip="2"><span class="nlm-given-names">Lacy</span> <span class="nlm-surname">Alexander</span></span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="7"><span class="nlm-given-names">David M.</span> <span class="nlm-surname">Almeida</span></span>, <span class="highwire-citation-author has-tooltip hasTooltip" data-delta="8" data-hasqtip="1" aria-describedby="qtip-1"><span class="nlm-given-names">Martin</span> <span class="nlm-surname">Picard</span></span>, <span class="highwire-citation-author has-tooltip hasTooltip" data-delta="9" data-hasqtip="4"><span class="nlm-given-names">Caroline</span> <span class="nlm-surname">Trumpff. </span></span></span><span class="highwire-cite-metadata-journal highwire-cite-metadata">medRxiv </span><span class="highwire-cite-metadata-pages highwire-cite-metadata">2026.03.23.26348537; </span></em><span class="highwire-cite-metadata-doi highwire-cite-metadata"><em><span class="doi_label">doi:</span> https://doi.org/10.64898/2026.03.23.26348537</em> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bewegungstherapie und Ibuprofen bei Krebspatienten während Chemotherapie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/bewegungstherapie-und-ibuprofen-bei-krebspatienten-waehrend-chemotherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 10:58:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?post_type=sports-research&#038;p=22366</guid>

					<description><![CDATA[In dieser Phase-2-Randomized-Controlled-Trial (RCT) mit 86 Patienten, vorrangig Frauen mit einem Durchschnittsalter von 53,6 Jahren und verschiedenen Krebsarten, wurden kognitive Effekte von EXCAP (ein progressives, auf Geh- und Widerstandsbandtraining beruhendes [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Phase-2-Randomized-Controlled-Trial (RCT) mit 86 Patienten, vorrangig Frauen mit einem Durchschnittsalter von 53,6 Jahren und verschiedenen Krebsarten, wurden kognitive Effekte von EXCAP (ein progressives, auf Geh- und Widerstandsbandtraining beruhendes Heimprogramm) und niedrig dosiertem Ibuprofen (400 mg täglich) während der Chemotherapie untersucht. Die Studie zeigte, dass das durchgeführte EXCAP-Training ohne Ibuprofen die Aufmerksamkeit signifikant verbesserte (Trail Making Test um 21,57 Sekunden schneller, p &lt; .001, Cohen’s d = –1,31), ebenso verbesserte Ibuprofen allein die Aufmerksamkeit (–11,27 Sekunden, p = 0.05). Beide EXCAP-Gruppen berichteten zudem über eine wahrgenommene Verbesserung durch Beobachtungen Dritter (FACT-Cog „comments from others“, Cohen’s d bis 1,00). Verbesserungen wurden außerdem in der Reaktionszeit (Rapid Visual Processing) nach EXCAP beobachtet. Interessanterweise zeigte die Ibuprofen-Gruppe eine geringere Verbesserung im verbalen Langzeitgedächtnis (Hopkins Verbal Learning Test-Revised delayed recall). Keine schwerwiegenden Nebenwirkungen traten auf, und die Adhärenz war hoch. Die Ergebnisse unterstützen EXCAP als praktikable Intervention zur Reduktion von CRCI während Chemotherapie. Phase-3-Studien zur Bestätigung und weiteren Erforschung der Wirkmechanismen, bspw. durch erweiterte Biomarker-Analysen, sind notwendig.</p>
<p><em>Janelsins MC, Alieldin RA, Holler T, Sun H, Lin PJ, Shayne M, Huston A, Doyle K, Porto M, Tejani M, Thompson B, Magnuson A, Krebs M, Dunne RF, Mohile SG, Li CS, Gada U, Dhakal A, Hezel AF, Noel MS, Khorana AA, Yirinec BD, Kamath N, Dougherty DW, Ahles TA, Morrow GR, Mustian KM. Phase 2 trial of exercise and low-dose ibuprofen for cancer-related cognitive impairment in patients receiving chemotherapy. Cancer. 2026 Apr 15;132(8):e70323. doi: 10.1002/cncr.70323. PMID: 42003280; PMCID: PMC13092999.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bewegungsbasierte Interventionen zur Prävention oder Linderung chronischer postoperativer Schmerzen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/bewegungsbasierte-interventionen-zur-praevention-oder-linderung-chronischer-postoperativer-schmerzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 13:09:50 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?post_type=sports-research&#038;p=22363</guid>

					<description><![CDATA[Die systematische Übersichtsarbeit untersuchte den Einfluss bewegungsbasierter Interventionen auf chronische postoperativ auftretende Schmerzen (CPSP). Insgesamt wurden 13 randomisierte Studien mit 1.155 Patient:innen aus verschiedenen chirurgischen Bereichen einbezogen. Die Interventionen bestanden [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="467">Die systematische Übersichtsarbeit untersuchte den Einfluss bewegungsbasierter Interventionen auf chronische postoperativ auftretende Schmerzen (CPSP). Insgesamt wurden 13 randomisierte Studien mit 1.155 Patient:innen aus verschiedenen chirurgischen Bereichen einbezogen. Die Interventionen bestanden überwiegend aus postoperativer körperlicher Aktivität, unterschieden sich jedoch stark hinsichtlich Art, Dauer und Intensität. Die Ergebnisse zeigen, dass körperliche Aktivität das Risiko bzw. die Intensität von CPSP potenziell reduzieren kann, wobei einige Studien klinisch relevante Schmerzverbesserungen berichteten. Allerdings ist die Evidenz insgesamt von niedriger Qualität, unter anderem aufgrund kleiner Stichproben, heterogener Studiendesigns und begrenzter Kontrollgruppen. Zukünftige Studien sollten die Interventionsparameter klar definieren und aktive Kontrollgruppen einbeziehen, um die methodische Stringenz zu erhöhen. Durch die Einbeziehung umfassenderer Schmerzbewertungen lassen sich sowohl die Wirkmechanismen als auch die unterschiedlichen Auswirkungen bei den Patienten untersuchen.</p>
<p data-start="0" data-end="467"><em>Dennis Muñoz-Vergara, Jenna M Wilson, Alexandria E Cronin, Sarah Jaehwa Park, Yan Ma, Wren M Burton, EunMee Yang, Emma Dubinsky, Peter M Wayne, Kristin L Schreiber, A systematic review of physical activity-based interventions to prevent or reduce chronic post-surgical pain, Pain Medicine, 2026;, pnag050, </em><em>https://doi.org/10.1093/pm/pnag050</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grundlage für gesundes Altern</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/grundlage-fuer-gesundes-altern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 12:25:19 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?post_type=sports-research&#038;p=22361</guid>

					<description><![CDATA[Die Studie ist ein Scoping-Review zur Umsetzung (Dissemination und Implementation) von Verletzungspräventionsmaßnahmen bei weiblichen Athletinnen. Insgesamt wurden 220 Studien mit über 400.000 Teilnehmenden aus 81 Sportarten analysiert. Die Ergebnisse zeigen, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="471">Die Studie ist ein Scoping-Review zur Umsetzung (Dissemination und Implementation) von Verletzungspräventionsmaßnahmen bei weiblichen Athletinnen. Insgesamt wurden 220 Studien mit über 400.000 Teilnehmenden aus 81 Sportarten analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anwendung solcher Maßnahmen meist moderat bis hoch ist, jedoch stark von Einstellungen, Erfahrungen (z. B. früheren Verletzungen) und dem Leistungsniveau abhängt. Wirksame Programme sind vor allem sportartspezifisch, anpassbar und werden durch Schulungen oder Richtlinien unterstützt. Gleichzeitig besteht ein Mangel an Studien zur langfristigen Umsetzung sowie zu unterrepräsentierten Gruppen und Regionen. Entscheidend für den Erfolg ist ein ganzheitlicher Ansatz, der neben Athletinnen auch Trainer, Eltern und Organisationen einbezieht. Insgesamt betont die Studie die Notwendigkeit besserer Implementationsstrategien, um Prävention nachhaltig im Sportalltag zu verankern.</p>
<p data-start="0" data-end="471"><em>DeFoor MT, Philippon MJ, Engebretsen L, Huard J. Cornerstone of healthy ageing: preserving skeletal muscle to delay age-related musculoskeletal disease and maintain functional independence. Br J Sports Med. 2026 Apr 15:bjsports-2025-111213. doi: 10.1136/bjsports-2025-111213. Epub ahead of print. PMID: 41986096.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MIND-Diät reduziert altersbedingten Hirnstrukturschwund langfristig</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/mind-diaet-reduziert-altersbedingten-hirnstrukturschwund-langfristig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 13:40:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?post_type=sports-research&#038;p=22120</guid>

					<description><![CDATA[In der Framingham Heart Study Offspring Kohorte mit 1647 Teilnehmern wurde über eine mittlere Nachbeobachtungszeit von 12,3 Jahren der Einfluss der MIND-Diät (Mediterranean-DASH Intervention for Neurodegenerative Delay) auf die Hirnstruktur [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Framingham Heart Study Offspring Kohorte mit 1647 Teilnehmern wurde über eine mittlere Nachbeobachtungszeit von 12,3 Jahren der Einfluss der MIND-Diät <span data-subtree="aimfl,mfl">(Mediterranean-DASH Intervention for Neurodegenerative Delay)</span> auf die Hirnstruktur mittels MRT verfolgt. Der MIND-Diät-Score wurde anhand wiederholter Food-Frequency-Questionnaires berechnet. Eine Steigerung um drei Punkte im Diät-Score war mit einer um 0,279 cm³/Jahr geringeren Abnahme des grauen Hirnvolumens verbunden, was einer Verzögerung des altersbedingten Hirnvolumenverlustes von etwa 2,5 Jahren entspricht. Zudem zeigte sich eine verlangsamte Zunahme des Volumens der Seitenventrikel, besonders links, was einer Verzögerung von circa einem Jahr bei der altersassoziierten Veränderung entspricht. Die Studie unterstreicht die Bedeutung der MIND-Diät als potenzielle Maßnahme zur Erhaltung der Gehirngesundheit und zur Verzögerung neurostruktureller Alterungsprozesse.</p>
<p><em>Chen H, Hailili G, Tong LS, Fei L, Cao Y, Xu X, Li X, Melo van Lent D, Yuan C. Adherence to the MIND diet and longitudinal brain structural changes over a decade: evidence from the Framingham heart study offspring cohort. J Neurol Neurosurg Psychiatry. 2026 Mar 17:jnnp-2025-336957. doi: 10.1136/jnnp-2025-336957. Epub ahead of print. PMID: 41844283.</em></p>
<p>Siehe auch <a href="https://www.alzheimer-forschung.de/demenz/vorbeugen/ernaehrung/">Ernährung zur Vorbeugung von Demenz</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wirkung von oraler Cholin-Supplementierung auf arbeitsgedächtnisbezogene Hirnaktivität bei postmenopausalen Frauen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/wirkung-von-oraler-cholin-supplementierung-auf-arbeitsgedaechtnisbezogene-hirnaktivitaet-bei-postmenopausalen-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 10:39:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?post_type=sports-research&#038;p=22117</guid>

					<description><![CDATA[In der Pilotstudie wurde bei postmenopausalen Frauen die Wirkung oraler Cholin-Supplementierung auf die arbeitsgedächtnisbezogene Hirnaktivität mittels bildgebender Verfahren untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass die Hirnregionen, die typischerweise mit dem Arbeitsgedächtnis [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Pilotstudie wurde bei postmenopausalen Frauen die Wirkung oraler Cholin-Supplementierung auf die arbeitsgedächtnisbezogene Hirnaktivität mittels bildgebender Verfahren untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass die Hirnregionen, die typischerweise mit dem Arbeitsgedächtnis assoziiert sind, unter Cholineinnahme eine reduzierte Aktivität aufwiesen. Dies wurde durch Maßzahlen wie Sensitivität (d′) und korrekte Antwortquoten unterstützt. Die verminderte Hirnaktivität könnte auf eine erhöhte Effizienz in der kognitiven Verarbeitung hindeuten, was insbesondere für Therapieansätze bei kognitiven Beeinträchtigungen im Alter interessant ist. Die Studie ist als Pilotstudie zu sehen und weist auf weitere Forschungsbedarfe hin, ist aber vielversprechend für die Rolle von Cholin in der kognitiven Gesundheit postmenopausaler Frauen.</p>
<p><em>Dumas JA, Testo A, Miller AS, Ozahl A, Potts C, Zhang J, Aboukhatwa M, Boyd J. Oral Choline Reduced Working Memory-Related Brain Activation in Postmenopausal Women: A Pilot Study. Nutrients. 2026 Jan 30;18(3):459. doi: 10.3390/nu18030459. PMID: 41683281; PMCID: PMC12899796.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Präbiotische Nahrungsergänzung mit und ohne Physiotherapie bei Kniearthrose</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/praebiotische-nahrungsergaenzung-mit-und-ohne-physiotherapie-bei-kniearthrose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 13:32:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?post_type=sports-research&#038;p=22114</guid>

					<description><![CDATA[In einer randomisierten kontrollierten 2 × 2-Faktoren-Studie mit 117 Teilnehmern (Durchschnittsalter 67,5 Jahre) mit Kniearthrose wurden 6 Wochen lang vier Gruppen untersucht: Inulin 20 g/Tag (natürlicher, präbiotischer Ballaststoff (Fruktan)), digitales [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einer randomisierten kontrollierten 2 × 2-Faktoren-Studie mit 117 Teilnehmern (Durchschnittsalter 67,5 Jahre) mit Kniearthrose wurden 6 Wochen lang vier Gruppen untersucht: Inulin 20 g/Tag (natürlicher, präbiotischer Ballaststoff (Fruktan)), digitales physiotherapiegestütztes Training (Joint Academy™) (PSE), Kombination beider sowie eine Kontrollgruppe mit Maltodextrin. Schmerzintensität (Numerische Ratingskala, NRS) verbesserte sich signifikant unter Inulin (-1,11 Punkte) und PSE (-1,55 Punkte) gegenüber Placebo, ohne synergistischen Effekt. PSE verbesserte die funktionellen Tests Timed Up and Go (p = 0,02) und 30-Sekunden-Sitz-Steh-Test (p = 0,0004), während Inulin die Griffkraft (p = 0,002), Druckschmerzschwellen (p = 0,009) und temporale Summation (p = 0,025) günstig beeinflusste. Zudem zeigte Inulin eine geringere Abbruchrate (3,6 %) verglichen mit PSE (21 %, p &lt; 0,01). Inulin erhöhte signifikant den Spiegel des kurzkettigen Fettsäure-Butyrat (p = 0,0248) und des Hormons GLP-1 (p = 0,0109), dessen Anstieg mit einer besseren Griffkraft assoziiert war, was auf eine Darm-Muskulatur-Verbindung hinweist. Die Ergebnisse legen nahe, dass Inulin eine effektive, gut tolerierte Ergänzung zur Schmerzreduktion und Verbesserung der Schmerzempfindlichkeit bei Kniearthrose ist, während physiotherapiegestütztes Training insbesondere die funktionelle Mobilität verbessert.</p>
<p><em>Kouraki A, Franks S, Vijay A, Kurien T, Taylor MA, Smith SL, Smith B, Kelly A, Valdes AM. Effect of Prebiotic Supplementation With and Without Physiotherapy on Pain and Pain Sensitivity in People with Knee Osteoarthritis. Nutrients. 2026 Feb 24;18(5):714. doi: 10.3390/nu18050714. PMID: 41829888; PMCID: PMC12986947.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Recovery Management im Sport</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/recovery-management-im-sport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 12:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?post_type=sports-research&#038;p=22107</guid>

					<description><![CDATA[Die Quelle bietet eine breit gefächerte Sammlung wissenschaftlicher Studien und Übersichtsarbeiten zum Thema Recovery Management im Sport. Es werden sowohl physiologische als auch psychologische Dimensionen der Regeneration beleuchtet, darunter die [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Quelle bietet eine breit gefächerte Sammlung wissenschaftlicher Studien und Übersichtsarbeiten zum Thema Recovery Management im Sport. Es werden sowohl physiologische als auch psychologische Dimensionen der Regeneration beleuchtet, darunter die Messung von Trainingsbelastungen (intern und extern), Monitoring von Müdigkeit und Erholung, neuromuskuläre Funktion, Schlafanalyse, biometrische Marker, sowie subjektive Erholungs- und Belastungsskalen. Zudem werden verschiedene Regenerationsmaßnahmen wie aktive Erholung, Kaltwasseranwendungen, Massage, Entspannungstechniken und Schlafmanagement diskutiert. Die Resultate zeigen, dass ein individualisiertes Monitoring und angepasste Regenerationsstrategien entscheidend sind, um Leistungsfähigkeit zu erhalten und Überlastungen zu vermeiden. Die Studien unterstreichen die Bedeutung multimodaler Ansätze, die subjektive Befindlichkeiten sowie objektive Daten einbeziehen, um ein ganzheitliches Bild des Erholungszustands zu erhalten. Zudem werden Empfehlungen gegeben, wie Erholungsprozesse im Trainingsalltag praxisgerecht integriert werden können.</p>
<p><em>Wiewelhove, T., Schneider, C., Kellmann, M., Pfeiffer, M., Meyer, T., &amp; Ferrauti, A. (2024) Recovery management in sport: Overview and outcomes of a nine-year multicenter research program. SportRχiv.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mechanismen von Hamstringverletzungen bei Profifußballern: Videoanalyse und MRT-Befunde</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/mechanismen-von-hamstringverletzungen-bei-profifussballern-videoanalyse-und-mrt-befunde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 13:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?post_type=sports-research&#038;p=22108</guid>

					<description><![CDATA[In dieser Studie wurden 14 Videos von akuten Hamstringverletzungen bei 13 professionellen männlichen Fußballspielern ausgewertet, die zwischen September 2017 und Januar 2022 erfasst wurden. Die Verletzungsmuster wurden in drei Typen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Studie wurden 14 Videos von akuten Hamstringverletzungen bei 13 professionellen männlichen Fußballspielern ausgewertet, die zwischen September 2017 und Januar 2022 erfasst wurden. Die Verletzungsmuster wurden in drei Typen unterteilt: Mixed-Typ (43%), Stretch-Typ (36%) und Sprint-Typ (21%). Am häufigsten traten Verletzungen bei schnellen Richtungswechseln (29%), Schussaktionen (29%) und Laufbewegungen (21%) auf. 71% der Verletzungen ereigneten sich bei hohen bis sehr hohen horizontalen Geschwindigkeiten. Die betroffenen Muskelbereiche waren überwiegend proximaler Biceps femoris (36%) und überwiegend einzelne Sehnen (79%). Typische Körperstellungen zum Verletzungszeitpunkt waren neutraler Oberkörper (43%), Hüftbeugung zwischen 45 und 90 Grad (57%) und Kniebeugung unter 45 Grad (93%). Die Ergebnisse unterstreichen, dass Hamstringverletzungen im Fußballsport häufig bei schnellen Bewegungen entstehen und bei diesen oft isolierte Verletzungen des proximalen Biceps femoris vorliegen. Ärzte sollten daher bei der Verletzungsdiagnose insbesondere diese Muster berücksichtigen.</p>
<p><em>Jokela, Aleksi BM*,†; Valle, Xavier MD‡,§; Kosola, Jussi MD, PhD¶; Rodas, Gil MD, PhD‡; Til, Lluís MD‖; Burova, Maria FC**; Pleshkov, Pavel MD, DPT**; Andersson, Håkan ATC††; Pasta, Giulio MD‡‡; Manetti, Paolo MD‡‡; Lupón, Gabriel MD§§; Pruna, Ricard MD, PhD†; García-Romero-Pérez, Alvaro PT, MSc, PhD¶¶,‖‖; Lempainen, Lasse MD, PhD¶,***. Mechanisms of Hamstring Injury in Professional Soccer Players: Video Analysis and Magnetic Resonance Imaging Findings. Clinical Journal of Sport Medicine 33(3):p 217-224, May 2023. | DOI: 10.1097/JSM.0000000000001109</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
