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	<title>Sports Medicine Research Archiv - sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>Sports Medicine Research Archiv - sportärztezeitung</title>
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	<item>
		<title>Strukturierte Bewegungstherapie bei Krebspatienten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 12:26:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von 21 randomisierten kontrollierten Studien untersucht den Einfluss strukturierter Bewegungstherapie (Structured exercise interventions) auf Überlebensendpunkte bei Krebspatienten. Bewegung war mit einem signifikant besseren Gesamtüberleben [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von 21 randomisierten kontrollierten Studien untersucht den Einfluss strukturierter Bewegungstherapie (<cite class="highwire-cite highwire-cite-highwire-article highwire-citation-bmjj-title clearfix">Structured exercise interventions) </cite>auf Überlebensendpunkte bei Krebspatienten. Bewegung war mit einem signifikant besseren Gesamtüberleben (HR 0,77), krankheitsfreiem Überleben (HR 0,83) sowie einer geringeren Gesamtmortalität (RR 0,82) und tumorspezifischen Mortalität (RR 0,74) verbunden. Für progressionsfreies Überleben und pathologische Komplettremission zeigte sich kein signifikanter Effekt. Die Evidenzqualität war für die zentralen Überlebensendpunkte moderat. Besonders ausgeprägt waren die Vorteile bei hoher Trainingsadhärenz, aerober Bewegung und Patienten mit frühem Tumorstadium. Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial strukturierter Bewegung als adjuvante Therapie in der onkologischen Versorgung.</p>
<div class="highwire-cite-authors"><em><span class="highwire-citation-authors"><span class="highwire-citation-author first" data-delta="0"><span class="nlm-surname">Tzang</span> C</span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="1"><span class="nlm-surname">Luo</span> C</span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="2"><span class="nlm-surname">Kuo</span> VF</span></span><span class="citation-et">, et al. </span>Structured exercise interventions and survival outcomes in patients with cancer: systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials. <span class="highwire-cite-metadata-journal highwire-cite-metadata">British Journal of Sports Medicine </span><span class="highwire-cite-metadata-year highwire-cite-metadata">2026;</span><span class="highwire-cite-metadata-volume highwire-cite-metadata">60:</span></em><span class="highwire-cite-metadata-pages highwire-cite-metadata"><em>1434-1442.</em> </span></div>
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		<title>Prähabilitation bei gastrointestinalen Tumorerkrankungen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/praehabilitation-bei-gastrointestinalen-tumorerkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 07:42:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine prospektive kontrollierte Studie untersuchte die Machbarkeit und Sicherheit einer multimodalen Prähabilitation bei Patienten mit gastrointestinalen Tumorerkrankungen vor einer Operation. Das Programm umfasste über mindestens drei Wochen zwei bis drei [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine prospektive kontrollierte Studie untersuchte die Machbarkeit und Sicherheit einer multimodalen Prähabilitation bei Patienten mit gastrointestinalen Tumorerkrankungen vor einer Operation. Das Programm umfasste über mindestens drei Wochen zwei bis drei betreute Ausdauer- und Krafttrainingseinheiten pro Woche sowie eine Ernährungsberatung. Von 400 gescreenten Patienten wurden 38 eingeschlossen; 84 % beendeten die Studie. Die Adhärenz war hoch: 95 % der geplanten Trainingseinheiten wurden absolviert, allerdings nur 59 % in der vorgesehenen Intensität. Eine Ernährungsberatung erhielten 94 % der Teilnehmer. Schwerwiegende interventionsbedingte Nebenwirkungen traten nicht auf. Hinsichtlich der Lebensqualität zeigte sich präoperativ eine moderate Verbesserung der körperlichen Gesundheit im Prähabilitationsarm (+4,25 Punkte im PCS), während globale Lebensqualität und psychische Gesundheit keine signifikanten Unterschiede aufwiesen. Die Ergebnisse bestätigen die Machbarkeit und Sicherheit, zeigen jedoch Herausforderungen bei Rekrutierung und Trainingsintensität.</p>
<p><em>Assenbaum, L., Pahl, A., Baumann, F.T. et al. Exercise and nutritional prehabilitation in gastrointestinal cancer patients: prospective controlled trial assessing feasibility, safety and effects on quality of life. BMC Cancer <b>26</b>, 794 (2026). https://doi.org/10.1186/s12885-026-16435-y</em></p>
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		<title>Alkohol und Arthrose</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/alkohol-und-arthrose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 07:38:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine große südkoreanische Kohortenstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und dem Auftreten von Arthrose. Eingeschlossen wurden 1.233.179 Erwachsene ab 40 Jahren ohne Arthrose zu Studienbeginn, die durchschnittlich 9,9 Jahre nachbeobachtet [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine große südkoreanische Kohortenstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und dem Auftreten von Arthrose. Eingeschlossen wurden 1.233.179 Erwachsene ab 40 Jahren ohne Arthrose zu Studienbeginn, die durchschnittlich 9,9 Jahre nachbeobachtet wurden. Dabei traten 571.077 Arthrosefälle auf. Im Vergleich zu Nichttrinkern zeigte sich ein dosisabhängiger Anstieg des Arthroserisikos: leichtes Trinken war mit einem 3,7 %, moderates mit einem 8,1 % und starkes Trinken mit einem 18,6 % höheren Risiko verbunden. Der Zusammenhang blieb auch bei normaler Leberfunktion und normalem Körpergewicht bestehen. Frauen wiesen bereits bei geringerer Alkoholmenge ein erhöhtes Risiko auf. Die Ergebnisse sprechen für Alkohol als potenziell modifizierbaren Risikofaktor.</p>
<div class="item-pub-authors"><em>Cho S et al. Alcohol consumption and incident osteoarthritis: A nationwide population-based longitudinal study. </em><em>Osteoarthritis and Cartilage, 2026; <span class="doi">DOI: <a href="https://doi.org/10.1016/j.joca.2026.09.005" target="_blank" rel="noopener">10.1016/j.joca.2026.09.005 </a></span></em></div>
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		<title>Joghurt: Potenzial für Muskel- und Stoffwechselgesundheit</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/joghurt-potenzial-fuer-muskel-und-stoffwechselgesundheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 10:02:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Joghurt könnte mehr sein als ein klassisches Milchprodukt: Für die Sportmedizin rückt zunehmend die Verbindung von Fermentation, Darmmikrobiota und Stoffwechselgesundheit in den Fokus. Eine aktuelle Übersichtsarbeit diskutiert mögliche Effekte auf [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Joghurt könnte mehr sein als ein klassisches Milchprodukt: Für die Sportmedizin rückt zunehmend die Verbindung von Fermentation, Darmmikrobiota und Stoffwechselgesundheit in den Fokus. Eine aktuelle Übersichtsarbeit diskutiert mögliche Effekte auf kardiometabolische, immunologische und muskuloskelettale Gesundheit – relevante Faktoren für Leistungsfähigkeit und Regeneration, insbesondere im höheren Lebensalter. Probiotische Bakterien und bioaktive Inhaltsstoffe könnten dabei die Darmmikrobiota und deren Stoffwechselprodukte beeinflussen. Die Evidenz ist jedoch noch nicht ausreichend, um daraus konkrete therapeutische Empfehlungen abzuleiten. Interessant sind insbesondere zukünftige Ansätze, bei denen Präzisionsfermentation und Multi-Omics individuell abgestimmte probiotische Interventionen ermöglichen könnten. Joghurt könnte damit perspektivisch einen Platz in der sportmedizinischen Ernährungsstrategie einnehmen.</p>
<p><em>Sarah Jaehwa Park, Howard D. Sesso, Ariela R. Orkaby, Kerry L. Ivey. Yogurt and human health across history, culture, and science: Lessons for modern aging populations. The Journal of nutrition, health and aging, Volume 30, Issue 10, 2026, 100942, ISSN 1279-7707, doi.org/10.1016/j.jnha.2026.100942.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mindfulness-basierte Interventionen bei Wettkampfangst</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/mindfulness-basierte-interventionen-bei-wettkampfangst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 13:02:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine Meta-Analyse untersuchte die Effekte mindfulness-basierter Interventionen (MBI) auf Wettkampfangst bei Athleten. Eingeschlossen wurden 18 kontrollierte Studien mit 667 Teilnehmern. Insgesamt zeigte sich eine moderate Reduktion der Wettkampfangst (g = [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Meta-Analyse untersuchte die Effekte mindfulness-basierter Interventionen (MBI) auf Wettkampfangst bei Athleten. Eingeschlossen wurden 18 kontrollierte Studien mit 667 Teilnehmern. Insgesamt zeigte sich eine moderate Reduktion der Wettkampfangst (<em>g</em> = −0,53; 95%-KI −0,74 bis −0,32), wobei der Effekt auf kognitive Angst (<em>g</em> = −0,58) stärker war als auf somatische Angst (<em>g</em> = −0,41). Der Kontrollgruppentyp erwies sich als einziger signifikanter Moderator: Gegenüber Wartelistenkontrollen zeigte sich ein moderater Effekt (<em>g</em> = −0,66), gegenüber aktiven Kontrollgruppen hingegen nahezu kein Effekt (<em>g</em> = −0,05). Aufgrund von nur drei direkten Vergleichen ist diese Aussage jedoch vorläufig. Eine Trim-and-Fill-Analyse ergab einen adjustierten Gesamteffekt von <em>g</em> = −0,44. Die Ergebnisse sprechen dafür, MBI als eine mögliche Option zur Unterstützung bei Wettkampfangst zu betrachten, insbesondere bei kognitiven Symptomen. Eine Überlegenheit gegenüber etablierten Verfahren wie Psychological Skills Training oder rational-emotiver Verhaltenstherapie ist nicht belegt. Die Auswahl sollte sich daher an individuellen Präferenzen und Zielen orientieren.</p>
<p><em>Chen K, Xing Y. Mindfulness-based interventions for competitive anxiety in athletes: the moderating role of control type-Preliminary evidence from a systematic review and meta-analysis. Front Psychol. 2026 May 28;17:1832397. doi: 10.3389/fpsyg.2026.1832397. PMID: 42293928; PMCID: PMC13253276.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mindfulness in Medizin und Gesundheitsversorgung</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/mindfulness-in-medizin-und-gesundheitsversorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 12:53:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mindfulness-basierte Interventionen gewinnen in Medizin, Psychologie und Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung. Kabat-Zinn ordnet in seinem Beitrag die historische Entwicklung, wissenschaftlichen Grundlagen und klinischen Anwendungsmöglichkeiten ein und diskutiert zugleich zentrale Herausforderungen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Mindfulness-basierte Interventionen gewinnen in Medizin, Psychologie und Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung. Kabat-Zinn ordnet in seinem Beitrag die historische Entwicklung, wissenschaftlichen Grundlagen und klinischen Anwendungsmöglichkeiten ein und diskutiert zugleich zentrale Herausforderungen für Forschung und Praxis. Mindfulness wird als bewusste, nicht wertende Aufmerksamkeit für den gegenwärtigen Moment verstanden. Ihre Wurzeln liegen in buddhistischen Meditationstraditionen; mit der Entwicklung der Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) wurde der Ansatz seit 1979 in einen säkularen medizinischen Kontext übertragen. Erste klinische Untersuchungen weisen auf mögliche positive Effekte auf psychische und körperliche Gesundheitsparameter hin. So wurden u.a. Veränderungen der Stressverarbeitung, der Immunfunktion und bestimmter Krankheitsverläufe beschrieben. Auch neurobiologische Veränderungen, beispielsweise der Hirnaktivität, wurden beobachtet.</p>
<p>Gleichzeitig weist der Autor auf methodische Limitationen der damaligen Studien hin, darunter kleine Stichproben, fehlende Kontrollgruppen und unterschiedliche Studiendesigns. Für die weitere Etablierung des Ansatzes seien größere, kontrollierte und mechanistisch ausgerichtete Untersuchungen erforderlich. Zudem sollte Mindfulness nicht lediglich als weitere kognitiv-behaviorale Technik verstanden werden. Eine authentische Vermittlung setzt nach Kabat-Zinn eine eigene regelmäßige Praxis der Lehrenden voraus. Zukünftige Forschung sollte daher sowohl die klinische Wirksamkeit als auch zugrunde liegende neurobiologische Mechanismen differenziert untersuchen.</p>
<p><em>Kabat-Zinn, J. (2003), Mindfulness-Based Interventions in Context: Past, Present, and Future. Clinical Psychology: Science and Practice, 10: 144-156. </em><a href="https://doi.org/10.1093/clipsy.bpg016" aria-label="Digital Object Identifier"><em>https://doi.org/10.1093/clipsy.bpg016</em></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Achtsamkeitsmeditation beeinflusst Gehirn- und Immunfunktion</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/achtsamkeitsmeditation-beeinflusst-gehirn-und-immunfunktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 12:38:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine randomisierte, kontrollierte Studie untersuchte die Auswirkungen eines achtwöchigen Achtsamkeitsmeditationsprogramms (mindfulness meditation) auf Gehirn- und Immunfunktion bei gesunden Berufstätigen. 25 Teilnehmer absolvierten das Meditationsprogramm, während 16 Personen einer Wartelisten-Kontrollgruppe zugeordnet [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine randomisierte, kontrollierte Studie untersuchte die Auswirkungen eines achtwöchigen Achtsamkeitsmeditationsprogramms (mindfulness meditation) auf Gehirn- und Immunfunktion bei gesunden Berufstätigen. 25 Teilnehmer absolvierten das Meditationsprogramm, während 16 Personen einer Wartelisten-Kontrollgruppe zugeordnet wurden. Die elektrische Hirnaktivität wurde vor, unmittelbar nach sowie vier Monate nach der Intervention untersucht. Zusätzlich erhielten alle Teilnehmer am Ende der acht Wochen eine Influenza-Impfung. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die Meditationsgruppe eine signifikante Zunahme der linksseitigen anterioren Hirnaktivität, die in früheren Untersuchungen mit positiver Stimmung assoziiert wurde. Zudem waren die Antikörpertiter nach der Influenza-Impfung signifikant höher. Die Stärke der Zunahme der linksseitigen Hirnaktivität sagte dabei den Anstieg der Antikörperantwort voraus. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bereits ein achtwöchiges Achtsamkeitstraining messbare Veränderungen der Gehirn- und Immunfunktion bewirken kann.</p>
<p><em>Davidson RJ, Kabat-Zinn J, Schumacher J, Rosenkranz M, Muller D, Santorelli SF, Urbanowski F, Harrington A, Bonus K, Sheridan JF. Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation. Psychosom Med. 2003 Jul-Aug;65(4):564-70. doi: 10.1097/01.psy.0000077505.67574.e3. PMID: 12883106.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sportarten und Lebenserwartung</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/sportarten-und-lebenserwartung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 12:34:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Welche Sportarten mit der größten Steigerung der Lebenserwartung verbunden sind, untersuchte die Copenhagen City Heart Study. In die prospektive Analyse wurden 8.577 Personen eingeschlossen, die zwischen 1991 und 1994 detaillierte [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Sportarten mit der größten Steigerung der Lebenserwartung verbunden sind, untersuchte die Copenhagen City Heart Study. In die prospektive Analyse wurden 8.577 Personen eingeschlossen, die zwischen 1991 und 1994 detaillierte Angaben zu ihren Freizeitaktivitäten machten. Über einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren wurde die Gesamtmortalität erfasst. Im Vergleich zu körperlich inaktiven Personen war die Lebenserwartung bei verschiedenen Sportarten unterschiedlich stark erhöht. Die größten Zugewinne zeigten sich für Tennis (+9,7 Jahre), gefolgt von Badminton (+6,2 Jahre), Fußball (+4,7 Jahre), Radfahren (+3,7 Jahre), Schwimmen (+3,4 Jahre), Joggen (+3,2 Jahre), Gymnastik (+3,1 Jahre) und Aktivitäten im Fitnessstudio (+1,5 Jahre). Besonders Sportarten mit ausgeprägter sozialer Interaktion waren mit einer höheren Lebenserwartung assoziiert.</p>
<p><em>Schnohr P, O&#8217;Keefe JH, Holtermann A, Lavie CJ, Lange P, Jensen GB, Marott JL. Various Leisure-Time Physical Activities Associated With Widely Divergent Life Expectancies: The Copenhagen City Heart Study. Mayo Clin Proc. 2018 Dec;93(12):1775-1785. doi: 10.1016/j.mayocp.2018.06.025. Epub 2018 Sep 4. PMID: 30193744.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Entzündungshemmende Wirkung von exercise</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/entzuendungshemmende-wirkung-von-exercise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 13:21:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Regelmäßige körperliche Aktivität schützt vor zahlreichen chronischen Erkrankungen und senkt insbesondere das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Typ-2-Diabetes. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Modulation chronisch niedriggradiger Entzündungsprozesse. Während des [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Regelmäßige körperliche Aktivität schützt vor zahlreichen chronischen Erkrankungen und senkt insbesondere das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Typ-2-Diabetes. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Modulation chronisch niedriggradiger Entzündungsprozesse. Während des Trainings produziert die kontrahierende Skelettmuskulatur das Zytokin Interleukin-6 (IL-6), das als erstes beschriebenes Myokin gilt. Anders als bei entzündlichen Prozessen wird IL-6 während körperlicher Belastung TNF-α-unabhängig freigesetzt und stimuliert die Bildung antiinflammatorischer Mediatoren wie IL-1ra und IL-10. Gleichzeitig hemmt IL-6 die Produktion des proinflammatorischen TNF-α und fördert den Fettstoffwechsel durch Steigerung von Lipolyse und Fettoxidation. Die Autoren postulieren, dass regelmäßiges Training über eine Suppression von TNF-α zur Verbesserung der Insulinsensitivität und des Lipidstoffwechsels beiträgt. Myokine könnten damit einen wichtigen Mechanismus darstellen, über den körperliche Aktivität vor chronisch-entzündungsassoziierten Erkrankungen schützt.</p>
<p><em>Petersen AM, Pedersen BK. The anti-inflammatory effect of exercise. J Appl Physiol (1985). 2005 Apr;98(4):1154-62. doi: 10.1152/japplphysiol.00164.2004. PMID: 15772055.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Astaxanthin: Einfluss auf oxidativen Stress, Entzündung und Immunantwort</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/astaxanthin-einfluss-auf-oxidativen-stress-entzuendung-und-immunantwort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 08:37:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie untersuchte die Wirkung einer achtwöchigen Astaxanthin-Supplementierung auf oxidativen Stress, Entzündungsprozesse und Immunfunktion bei 42 gesunden jungen Frauen (Durchschnittsalter 21,5 Jahre). Die Teilnehmerinnen erhielten täglich 0, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie untersuchte die Wirkung einer achtwöchigen Astaxanthin-Supplementierung auf oxidativen Stress, Entzündungsprozesse und Immunfunktion bei 42 gesunden jungen Frauen (Durchschnittsalter 21,5 Jahre). Die Teilnehmerinnen erhielten täglich 0, 2 oder 8 mg Astaxanthin. Die Immunantwort wurde zu Studienbeginn sowie nach vier und acht Wochen untersucht.</p>
<p>Die Astaxanthin-Konzentration im Plasma stieg dosisabhängig an. Nach vier Wochen reduzierte Astaxanthin einen Biomarker für DNA-Schädigung, während kein Einfluss auf die Lipidperoxidation festgestellt wurde. Nach acht Wochen war die Konzentration des C-reaktiven Proteins unter 2 mg Astaxanthin signifikant niedriger. Zudem zeigten sich Hinweise auf eine verbesserte Immunfunktion: Die mitogeninduzierte Lymphozytenproliferation und die zytotoxische Aktivität natürlicher Killerzellen nahmen zu. Auch die Gesamtzahl von T- und B-Zellen sowie die Tuberkulinreaktion waren teilweise erhöht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Astaxanthin bei gesunden jungen Frauen oxidative Belastung und Entzündungsmarker reduzieren und bestimmte Immunfunktionen modulieren kann.</p>
<p><em>Park, J.S., Chyun, J.H., Kim, Y.K. et al. Astaxanthin decreased oxidative stress and inflammation and enhanced immune response in humans. Nutr Metab (Lond) <b>7</b>, 18 (2010). https://doi.org/10.1186/1743-7075-7-18</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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