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	<title>Sports Medicine Research Archiv - sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>Sports Medicine Research Archiv - sportärztezeitung</title>
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		<title>Bewegung als Therapieoption bei Schlaflosigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 12:56:11 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schlafstörungen gehören zu den häufigen Beschwerden und können Leistungsfähigkeit, Regeneration und Lebensqualität beeinträchtigen. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit mit Netzwerk-Metaanalyse untersuchte daher, welche Bewegungsformen bei Erwachsenen mit Insomnie besonders wirksam sind. Eingeschlossen wurden 22 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 1.348 Teilnehmenden und 13 unterschiedlichen Interventionen. Sieben davon waren bewegungsbezogen, darunter Yoga, Tai-Chi, Walking/Jogging sowie aerobes und Krafttraining.</p>
<p>Im Vergleich zu aktiven Kontrollgruppen zeigte Yoga die deutlichsten Effekte auf die objektiv beziehungsweise im Schlaftagebuch erfasste Schlafdauer: Die Gesamtschlafzeit nahm im Mittel um rund 111 Minuten zu. Zudem verbesserten sich Schlafeffizienz, Einschlafzeit und nächtliches Wachliegen. Walking beziehungsweise Jogging reduzierte die Ausprägung der Insomnie besonders deutlich, während Tai-Chi sowohl die subjektive Schlafqualität als auch Schlafdauer und Einschlafzeit verbesserte. Die Autoren bewerten Bewegung insgesamt als wirksame Therapieoption bei Insomnie. Besonders Yoga, Tai-Chi sowie Walking/Jogging scheinen anderen Trainingsformen überlegen. Für die Sportmedizin unterstreicht dies den Stellenwert individuell dosierter Bewegung als niedrigschwellige Ergänzung von Schlaftherapien bei Insomnie.</p>
<div class="highwire-cite-authors"><em><span class="highwire-citation-authors"><span class="highwire-citation-author first" data-delta="0"><span class="nlm-surname">Bu</span> Z</span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="1"><span class="nlm-surname">Liu</span> F</span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="2"><span class="nlm-surname">Shahjalal</span> M</span></span><span class="citation-et">, et al. </span>Effects of various exercise interventions in insomnia patients: a systematic review and network meta-analysis. <span class="highwire-cite-metadata-journal highwire-cite-metadata">BMJ Evidence-Based Medicine </span><span class="highwire-cite-metadata-year highwire-cite-metadata">2026;</span><span class="highwire-cite-metadata-volume highwire-cite-metadata">31:</span></em><span class="highwire-cite-metadata-pages highwire-cite-metadata"><em>102-113.</em> </span></div>
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		<title>Mentale Einstellung beeinflusst Sättigungsgefühl</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/mentale-einstellung-beeinflusst-saettigungsgefuehl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 12:58:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Studie untersuchte, ob die psychologische Einstellung gegenüber einer Mahlzeit die körperliche Sättigung beeinflusst. 46 Teilnehmende tranken an zwei verschiedenen Terminen denselben Milchshake mit 380 Kalorien. Dieser wurde ihnen entweder [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie untersuchte, ob die psychologische Einstellung gegenüber einer Mahlzeit die körperliche Sättigung beeinflusst. 46 Teilnehmende tranken an zwei verschiedenen Terminen denselben Milchshake mit 380 Kalorien. Dieser wurde ihnen entweder als besonders kalorienreicher „Genussshake“ mit 620 Kalorien oder als kalorienarmer, vernünftiger Shake mit 140 Kalorien präsentiert. Zu drei Zeitpunkten wurde der Ghrelinspiegel  (&#8222;Hungerhormon&#8220; wirkt als Antagonist (Gegenspieler) zum &#8222;Sättigungshormon&#8220; Leptinim) im Blut gemessen. Obwohl alle denselben Shake konsumierten, führte die Vorstellung eines kalorienreichen, genussvollen Getränks zu einem deutlich stärkeren Abfall des Ghrelins und zu einem stärkeren Sättigungsgefühl. Die Ergebnisse zeigen, dass Erwartungen und die persönliche Einstellung zum Essen physiologische Reaktionen beeinflussen können.</p>
<p><em>Crum AJ, Corbin WR, Brownell KD, Salovey P. Mind over milkshakes: mindsets, not just nutrients, determine ghrelin response. Health Psychol. 2011 Jul;30(4):424-9; discussion 430-1. doi: 10.1037/a0023467. PMID: 21574706.</em></p>
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		<title>Sauna und Immunsystem</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/sauna-und-immunsystem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 08:01:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Studie untersuchte die akuten Auswirkungen eines 30-minütigen finnischen Saunagangs bei 73 °C auf das Immunsystem. Bei 51 Erwachsenen stieg die Körpertemperatur von durchschnittlich 36,4 auf 38,4 °C. Gleichzeitig erhöhte [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie untersuchte die akuten Auswirkungen eines 30-minütigen finnischen Saunagangs bei 73 °C auf das Immunsystem. Bei 51 Erwachsenen stieg die Körpertemperatur von durchschnittlich 36,4 auf 38,4 °C. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der weißen Blutkörperchen. Besonders Neutrophile und Lymphozyten nahmen unmittelbar nach der Sauna zu, normalisierten sich jedoch nach 30 Minuten wieder. Monozyten, Eosinophile und Basophile blieben länger erhöht. Von 37 untersuchten Zytokinen veränderten sich nur zwei signifikant. Zudem wurden 18 Zusammenhänge zwischen dem Temperaturanstieg und Zytokinveränderungen festgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass Hitzestress kurzfristig Immunzellen mobilisiert und immunologische Signalwege beeinflusst. Dies könnte teilweise erklären, warum regelmäßiges Saunabaden mit gesundheitlichen Vorteilen verbunden wird.</p>
<p><em>Heinonen, I. H. A., Koivula, T., Hollmén, M., Immonen, J., Kunutsor, S. K., Jalkanen, S., &amp; Laukkanen, J. A. (2026). Acute Finnish sauna heat exposure induces stronger immune cell than cytokine responses. Temperature, 13(2), 186–199. https://doi.org/10.1080/23328940.2026.2645467</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Traditionelle chinesische exercises (TCE) bei muskuloskelettalen Erkrankungen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/traditionelle-chinesische-exercises-tce-bei-muskuloskelettalen-erkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 08:51:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Umbrella-Review untersuchte die Wirksamkeit traditioneller chinesischer exercise (TCEs) bei muskuloskelettalen Erkrankungen. Dafür wurden 92 Meta-Analysen mit insgesamt 1.744 randomisierten kontrollierten Studien und 547 verschiedenen Outcome-Zusammenhängen ausgewertet. Am häufigsten wurden [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="0" data-end="448">Die Umbrella-Review untersuchte die Wirksamkeit traditioneller chinesischer exercise (TCEs) bei muskuloskelettalen Erkrankungen. Dafür wurden 92 Meta-Analysen mit insgesamt 1.744 randomisierten kontrollierten Studien und 547 verschiedenen Outcome-Zusammenhängen ausgewertet. Am häufigsten wurden Tai-Chi-Interventionen untersucht, gefolgt von gemischten TCEs und Baduanjin. Die Erkrankungen umfassten zehn Kategorien, insbesondere Arthritis.</p>
<p data-start="450" data-end="1123" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die Evidenz war für 23 Zusammenhänge (4,2 %) hoch und für 179 (32,7 %) moderat sicher. Hochsichere Evidenz zeigte Verbesserungen der körperlichen Funktion bei Kniearthrose, der psychischen Gesundheit bei Kniearthrose und Nackenschmerzen sowie der Schlafqualität bei Fibromyalgie. Tai Chi reduzierte zudem chronische Schmerzen und Steifigkeit und erhöhte die Knochendichte bei Osteopenie/Osteoporose. Längere Trainingsdauer, höhere Frequenz und ein moderates bis hohes wöchentliches Trainingsvolumen waren mit größeren Effekten verbunden. Insgesamt sprechen die Ergebnisse für TCEs, besonders Tai Chi, als vielseitige ergänzende Therapie bei muskuloskelettalen Erkrankungen.</p>
<div class="highwire-cite-authors"><em><span class="highwire-citation-authors"><span class="highwire-citation-author first" data-delta="0"><span class="nlm-surname">Chen</span> W</span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="1"><span class="nlm-surname">Li</span> Y</span>, <span class="highwire-citation-author" data-delta="2"><span class="nlm-surname">Kang</span> L</span></span><span class="citation-et">, et al. </span>Efficacy and evidence certainty of traditional Chinese exercises for musculoskeletal disorders: an umbrella review of meta-analyses. <span class="highwire-cite-metadata-journal highwire-cite-metadata">British Journal of Sports Medicine </span><span class="highwire-cite-metadata-date highwire-cite-metadata"><span class="label">Published Online First:</span> 17 August 2026. </span></em><span class="highwire-cite-metadata-doi highwire-cite-metadata"><em><span class="label">doi:</span> 10.1136/bjsports-2026-111792</em> </span></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Massagetherapie bei sportbedingten Muskelverletzungen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/massagetherapie-bei-sportbedingten-muskelverletzungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 07:05:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit von Massagetherapie bei sportbedingten Muskelverletzungen. Dafür wurden 47 Studien mit insgesamt 3.284 erwachsenen Athletinnen und Athleten aus 19 Ländern ausgewertet. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit von Massagetherapie bei sportbedingten Muskelverletzungen. Dafür wurden 47 Studien mit insgesamt 3.284 erwachsenen Athletinnen und Athleten aus 19 Ländern ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten, dass Massagen Schmerzen signifikant reduzierten, die Beweglichkeit verbesserten und den Kreatinkinase-Wert senkten. Besonders bei DOMS waren deutliche Effekte nach 48–72 Stunden erkennbar. Tiefengewebsmassagen erzielten die stärkste Schmerzlinderung. Zwei 40–60-minütige Anwendungen pro Woche waren mit besonders günstigen Ergebnissen verbunden. Nebenwirkungen waren selten und mild. Insgesamt unterstützt die Evidenz Massagetherapie als sichere, wirksame Ergänzung zur Rehabilitation, wobei weitere Forschung zu Dosierung, Langzeiteffekten und Vergleich verschiedener Techniken erforderlich ist.</p>
<p><em>Hutasoit, S. N., Ambarita, M. B., &amp; Sitorus, T. A. (2026). The Effectiveness of Massage Therapy in Treating Sports-Related Muscle Injuries: An Evidence-Based Systematic Review and Meta-Analysis. IGI Active Living and Health Insight, 1(01), 35-43. </em><a href="https://doi.org/10.53905/Activein.v1i01.06"><em>https://doi.org/10.53905/Activein.v1i01.06</em></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Yoga bei postoperativen Schmerzen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/yoga-bei-postoperativen-schmerzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 07:01:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Studie untersucht erstmals systematisch den Einsatz von Yoga bei persistierenden postoperativen Schmerzen. In einer Pilot-RCT werden 50 Erwachsene mit seit mindestens drei Monaten bestehenden Schmerzen randomisiert einer 12-wöchigen Yoga-Intervention [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie untersucht erstmals systematisch den Einsatz von Yoga bei persistierenden postoperativen Schmerzen. In einer Pilot-RCT werden 50 Erwachsene mit seit mindestens drei Monaten bestehenden Schmerzen randomisiert einer 12-wöchigen Yoga-Intervention oder einer Gesundheitsbildungsgruppe zugeteilt. Ein interdisziplinäres Expertengremium bewertete das angepasste Yoga-Programm im Delphi-Verfahren mit hoher Zustimmung (Mittelwert 6,7/7). Primäre Studienziele sind Machbarkeit und Akzeptanz, während sekundär biopsychosoziale Faktoren und insbesondere Schmerzintensität sowie Beeinträchtigung mittels Brief Pain Inventory untersucht werden. Die Ergebnisse sollen die Planung einer größeren, aussagekräftigen Studie unterstützen und mögliche Wirkmechanismen von Yoga bei chronischen postoperativen Schmerzen untersuchen. Zudem könnten die Erkenntnisse zukünftige integrative Behandlungsansätze zur Prävention und Linderung chronischer Schmerzsyndrome fördern.</p>
<div class="csl-right-inline"><em>Muñoz-Vergara D, Saper RB, Khalsa SBS, et al. Persistent Relief: Protocol for a Feasibility Randomized Trial Comparing Yoga to Pain Education for Patients With Persistent Post-Surgical Pain. Global Advances in Integrative Medicine and Health. 2026;15. doi:</em><a href="https://doi.org/10.1177/27536130261477068"><em>10.1177/27536130261477068</em></a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Lebensstil-Dissonanz</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/lebensstil-dissonanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 13:32:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Positionspapier beschreibt das Konzept der „Lifestyle Dissonance“, also die Diskrepanz zwischen dem Wissen über gesundheitsfördernde Verhaltensweisen und deren tatsächlicher Umsetzung. Obwohl nichtübertragbare Krankheiten durch Maßnahmen wie gesunde Ernährung, regelmäßige [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Positionspapier beschreibt das Konzept der „Lifestyle Dissonance“, also die Diskrepanz zwischen dem Wissen über gesundheitsfördernde Verhaltensweisen und deren tatsächlicher Umsetzung. Obwohl nichtübertragbare Krankheiten durch Maßnahmen wie gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und Stressreduktion häufig vermeidbar wären, fällt vielen Menschen die langfristige Umsetzung schwer. Die Autoren erklären dieses Phänomen anhand neurobiologischer und evolutionärer Mechanismen: Belohnungssysteme im Gehirn, eingeschränkte Selbstkontrolle und Einflüsse der modernen Umwelt erschweren gesundes Verhalten.„Die Nichtbefolgung von Präventionsmaßnahmen darf nicht als Mangel an Willenskraft oder Wissen missverstanden werden, sondern ist das Ergebnis von Wechselwirkungen zwischen evolutionär und individuell entwickelten neuronalen Belohnungssystemen, erlernten Kontrollmechanismen und Umweltfaktoren, die genau in diese biologischen ‚Schwachstellen‘ hineinwirken“, so DGN-Präsidentin Prof. Dr. Daniela Berg, Direktorin der Klinik für Neurologie, UKSH Kiel und Erstautorin des Papers. Lifestyle Dissonance wird daher nicht als reine Willensschwäche verstanden, sondern als Konflikt zwischen biologischen Voraussetzungen und heutigen Lebensbedingungen. Eine verständliche Aufklärung über diese Zusammenhänge kann Menschen dabei unterstützen, ihr Verhalten bewusst anzupassen, gesunde Gewohnheiten zu stärken und präventive Maßnahmen langfristig erfolgreicher umzusetzen.</p>
<p><em><span class="author">D. Berg</span>, <span class="author"> M. Krause</span>, <span class="author"> E. Schaeffer</span>, and <span class="author"> G. Hermann</span>, “ <span class="articleTitle">Understanding Lifestyle Dissonance: A Neurobiological Narrative to Strengthen Preventive Health Behavior</span>,” European Journal of Neurology <span class="vol">33</span>, no. <span class="citedIssue">4</span> (<span class="pubYear">2026</span>): e70606, <a class="linkBehavior" href="https://doi.org/10.1111/ene.70606">https://doi.org/10.1111/ene.70606</a>.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Patientenzentriertes Konzept für multimodale Prähabilitation</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/patientenzentriertes-konzept-fuer-multimodale-praehabilitation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 13:25:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die PREHAB-PEER-Studie beschreibt die Entwicklung eines patientenzentrierten Konzepts für eine multimodale Prähabilitation vor einer Darmkrebsoperation. In einer zwölfmonatigen Konzeptionsphase wurden Patienten, klinische und wissenschaftliche Experten sowie Patientenorganisationen durch Befragungen, Fokusgruppen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die PREHAB-PEER-Studie beschreibt die Entwicklung eines patientenzentrierten Konzepts für eine multimodale Prähabilitation vor einer Darmkrebsoperation. In einer zwölfmonatigen Konzeptionsphase wurden Patienten, klinische und wissenschaftliche Experten sowie Patientenorganisationen durch Befragungen, Fokusgruppen und Workshops in die Studienplanung einbezogen. Daraus entstand ein personalisiertes ambulantes Prähabilitationsprogramm für Patient mit erhöhtem perioperativem Risiko (Alter, Frailty, Ernährungsstatus). Die Intervention umfasst vier Bausteine: ein individuell angepasstes Kraft- und Ausdauertraining, eine leitliniengerechte Ernährungsberatung, psychoonkologische Unterstützung mit Bedarfs-Screening sowie eine strukturierte Peer-Beratung in Zusammenarbeit mit der Deutschen ILCO e. V. Die Betreuung erfolgt überwiegend ambulant und eng begleitet, ergänzt durch digitale Angebote. Als primärer Endpunkt wurde die patientenberichtete Erholungsqualität („Quality of Recovery“) gewählt. Durch die systematische Einbindung von Patient sollen die Durchführbarkeit, Adhärenz und klinische Relevanz der Studie verbessert werden. Positive Studienergebnisse könnten die Implementierung multimodaler Prähabilitation in Leitlinien und die perioperative Routineversorgung fördern.</p>
<div class="item-pub-authors"><em>Holze M, et al. Patient and public involvement in the co-design of a multicenter randomized controlled trial on prehabilitation: results from the PREHAB-PEER conceptual phase. European Journal of Surgical Oncology, 2026; 0. Available online 28 July 2026 </em></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Blood Flow Restriction (BFR)-Training und Schmerzparadox</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/blood-flow-restriction-bfr-training-und-schmerzparadox/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 09:23:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Übersichtsarbeit untersucht die Wirkung von Blood Flow Restriction (BFR)-Training auf die Schmerzmodulation bei gesunden Personen und Menschen mit muskuloskelettalen Beschwerden. BFR kombiniert körperliches Training mit einer teilweisen Einschränkung des [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Übersichtsarbeit untersucht die Wirkung von Blood Flow Restriction (BFR)-Training auf die Schmerzmodulation bei gesunden Personen und Menschen mit muskuloskelettalen Beschwerden. BFR kombiniert körperliches Training mit einer teilweisen Einschränkung des Blutflusses durch eine Manschette und kann bereits bei niedrigen Trainingsintensitäten Muskelkraft und -masse steigern sowie belastungsinduzierte Schmerzlinderung (Exercise-Induced Hypoalgesia, EIH) fördern. Die schmerzlindernde Wirkung beruht vermutlich auf metabolischen, vaskulären, neurologischen und psychologischen Mechanismen. Gleichzeitig zeigt die Evidenz, dass hohe Okklusionsdrücke oder eine erhöhte individuelle Schmerzempfindlichkeit – insbesondere bei chronischen Schmerzpatienten – auch eine Schmerzverstärkung (Hyperalgesie) auslösen können. Entzündungsprozesse, Veränderungen der Schmerzmodulation sowie psychologische Faktoren wie Katastrophisieren und Bewegungsangst könnten hierbei eine Rolle spielen. Insgesamt verdeutlicht die Arbeit, dass BFR sowohl schmerzlindernde als auch schmerzverstärkende Effekte haben kann. Daher sind eine sorgfältige Auswahl des Manschettendrucks, eine individuelle Trainingssteuerung und eine engmaschige Überwachung entscheidend, um den therapeutischen Nutzen zu maximieren und unerwünschte Schmerzreaktionen zu vermeiden.</p>
<p><em>Gray L, Hughes L, Kelly L, Barker-Davies R, Coppack R, Caplan N, Cassidy R, Lewis S, Bennett A and Ladlow P (2026) Pressure point: blood flow restriction exercise and the pain paradox in musculoskeletal injury and persistent pain populations—a narrative review. Front. Pain Res. 7:1822981. doi: 10.3389/fpain.2026.1822981</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Krafttraining vs. Dehnen / Stretchen in Bezug auf Beweglichkeit</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/krafttraining-vs-dehnen-stretchen-in-bezug-auf-beweglichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 09:16:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Studie untersuchte mithilfe eines systematischen Reviews und einer Metaanalyse randomisierter kontrollierter Studien, ob Krafttraining (Strength Training, ST) die Beweglichkeit (Range of Motion, ROM) ähnlich effektiv verbessert wie Dehntraining / [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie untersuchte mithilfe eines systematischen Reviews und einer Metaanalyse randomisierter kontrollierter Studien, ob Krafttraining (Strength Training, ST) die Beweglichkeit (Range of Motion, ROM) ähnlich effektiv verbessert wie Dehntraining / Stretching. Dafür wurden elf Studien mit insgesamt 452 Teilnehmenden ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten keinen signifikanten Unterschied zwischen Krafttraining und Dehnen hinsichtlich der Verbesserung der Beweglichkeit (ES = −0,22; 95 %-KI: −0,55 bis 0,12). Auch Subgruppenanalysen, etwa nach aktivem bzw. passivem Bewegungsumfang oder Verzerrungsrisiko der Studien, ergaben keine Unterschiede. Obwohl die eingeschlossenen Studien hinsichtlich Design, Trainingsprotokollen und Teilnehmenden stark variierten, waren ihre qualitativen Ergebnisse weitgehend einheitlich. Insgesamt deutet die Evidenz darauf hin, dass Krafttraining die Beweglichkeit ähnlich wirksam verbessern kann wie Dehntraining. Aufgrund der hohen Heterogenität der Studien sind jedoch weitere hochwertige Untersuchungen erforderlich.</p>
<p><em>Afonso J, Ramirez-Campillo R, Moscão J, Rocha T, Zacca R, Martins A, Milheiro AA, Ferreira J, Sarmento H, Clemente FM. Strength Training versus Stretching for Improving Range of Motion: A Systematic Review and Meta-Analysis. Healthcare (Basel). 2021 Apr 7;9(4):427. doi: 10.3390/healthcare9040427. PMID: 33917036; PMCID: PMC8067745.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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