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	<title>Sports Medicine Research Archiv - sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 May 2026 14:19:18 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Sports Medicine Research Archiv - sportärztezeitung</title>
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		<title>Adhärenz bei mediterraner und fettarmer Ernährung &#038; schwere kardiovaskuläre Ereignisse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 14:19:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kardiologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die randomisierte kontrollierte CORDIOPREV-Studie (NCT00924937) untersuchte 1002 Patienten mit kardiovaskulärer Erkrankung über 7 Jahre, die entweder eine mediterrane oder fettarme Diät befolgten. Die Adhärenz wurde mittels eines 14-Punkte-MEDAS-Score für die [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die randomisierte kontrollierte CORDIOPREV-Studie (NCT00924937) untersuchte 1002 Patienten mit kardiovaskulärer Erkrankung über 7 Jahre, die entweder eine mediterrane oder fettarme Diät befolgten. Die Adhärenz wurde mittels eines 14-Punkte-MEDAS-Score für die mediterrane und eines 9-Punkte-Scores für die fettarme Diät erfasst. Die Inzidenz schwerer kardiovaskulärer Ereignisse nahm mit steigendem Adhärenzgrad signifikant ab. In der mediterranen Diätgruppe sank die MACE-Rate von 44,44 % bei einem MEDAS-Score &lt;9 auf 10,81 % bei Scores &gt;12. In der fettarmen Gruppe fiel die MACE-Rate von 37 % bei niedrigster Adhärenz auf 9,1 % bei höchster Adhärenz. Die adjustierten Hazard Ratios für die höchste versus niedrigste Adhärenz lagen bei 0,142–0,148 (mediterrane Diät) und 0,127–0,142 (fettarme Diät). Somit waren beide Diätformen bei hoher Befolgung mit einer 30–35 % niedrigeren kardiovaskulären Ereignisrate assoziiert. Die Studie unterstreicht die Bedeutung konsequenter Ernährungstherapie in der Langzeitsekundärprävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.</p>
<p><em>Delgado-Lista J, Alcala-Diaz JF, Torres-Peña JD, Quintana-Navarro GM, Arenas Larriva AP, Fuentes F, Garcia-Rios A, Yubero-Serrano EM, Rangel-Zuñiga OA, Camargo A, Rodriguez-Cantalejo F, Katsiki N, Perez-Martinez P, Lopez-Miranda J; CORDIOPREV Investigators. Incidence of major adverse cardiovascular events decreases with greater adherence to both Mediterranean and low-fat dietary patterns in secondary prevention patients: a randomized controlled trial. Eur J Intern Med. 2026 May;147:106733. doi: 10.1016/j.ejim.2026.106733. Epub 2026 Jan 28. PMID: 41611577.</em></p>
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		<title>Lebenslange körperliche Aktivität mildert neuralen Einfluss von Kindheitstraumata</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/lebenslange-koerperliche-aktivitaet-mildert-neuralen-einfluss-von-kindheitstraumata/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 10:15:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Adverse Kindheitserfahrungen (ACEs) schädigen corticolimbische Netzwerke im Gehirn und erhöhen das Risiko für psychische Erkrankungen. Die Studie mit 75 Erwachsenen (durchschnittlich 31,8 Jahre, 82,7 % weiblich) analysierte retrospektiv den Einfluss [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Adverse Kindheitserfahrungen (ACEs) schädigen corticolimbische Netzwerke im Gehirn und erhöhen das Risiko für psychische Erkrankungen. Die Studie mit 75 Erwachsenen (durchschnittlich 31,8 Jahre, 82,7 % weiblich) analysierte retrospektiv den Einfluss der selbstberichteten lebenslangen körperlichen Aktivität (LPA) auf die rs-FC der Amygdala, des Hippocampus und des anterioren cingulären Kortex. Ergebnisse zeigten signifikante Wechselwirkungen zwischen ACEs und LPA in Hirnregionen, die subkortikale, zerebelläre, visuelle und motorische Netzwerke umfassen. Bei geringer körperlicher Aktivität war eine verminderte Konnektivität mit höherer ACE-Exposition verbunden; bei hoher Aktivität hingegen erhöhte sich die Konnektivität, was auf einen neuralen Resilienzmechanismus hindeutet. Die Johnson-Neyman Analyse identifizierte dabei einen Bereich von ca. 150 bis 390 Minuten körperlicher Aktivität pro Woche als Schwellenwerte, ab denen ACEs signifikant mit der Gehirnkonnektivität interagierten. Die Ergebnisse unterstreichen körperliche Aktivität als wichtigen, modifizierbaren Faktor zur neurobiologischen Anpassung nach frühkindlichen Traumata.</p>
<p><em>Zehirlioglu L, Nkrumah R, Demirakca T, Ende G, Schmahl C. Lifetime Physical Activity Moderates the Neural Effects of Childhood Adversity on Resting-State Functional Connectivity. Biol Psychiatry Cogn Neurosci Neuroimaging. 2026 Jan 28:S2451-9022(26)00024-8. doi: 10.1016/j.bpsc.2026.01.006. Epub ahead of print. PMID: 41617132.</em></p>
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		<title>Systemische Zellveränderungen bei Adipositas</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/systemische-zellveraenderungen-bei-adipositas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 10:12:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Arbeit präsentiert MouseMapper, eine KI-basierte Deep-Learning-Plattform, die erstmals eine automatisierte, dreidimensionale Analyse von Nerven-, Immunzell- und Organstrukturen im gesamten Maus-Körper ermöglicht. MouseMapper setzt auf vortrainierte Foundation-Modelle (VesselFM) für segmentbasierte [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeit präsentiert MouseMapper, eine KI-basierte Deep-Learning-Plattform, die erstmals eine automatisierte, dreidimensionale Analyse von Nerven-, Immunzell- und Organstrukturen im gesamten Maus-Körper ermöglicht. MouseMapper setzt auf vortrainierte Foundation-Modelle (VesselFM) für segmentbasierte Deep-Learning-Analysen und umfasst drei Module: Nerven-, Immunzell- und Gewebesegmentierung. Damit konnten 31 Organe und Gewebetypen identifiziert und Inkohärenzen im Nerven- und Immunzellnetzwerk im Kontext von Fettstoffwechselstörungen kartiert werden. Speziell zeigte eine Studie mit Mäusen unter Hochfettdiät eine verminderte Nervendichte in Gesamtorganismus und Fettgewebe bei gleichzeitiger Volumenzunahme des Fettgewebes. Eine markante Abnahme von Nervenverzweigungen im infraorbitalen Ast des Nervus trigeminus wurde festgestellt, verbunden mit sensorischen Defiziten beim Schnurrhaarkontakt. Proteomische Analysen der Trigeminusganglien zeigten Veränderungen insbesondere in Aktinzytoskelettregulation, axonaler Umbildung, Komplement- und Entzündungswegen, die auch in menschlichen Gewebeproben von adipösen Personen bestätigt wurden. Parallel erfasste MouseMapper eine vermehrte Infiltration und Clusterbildung von CD68+ Immunzellen vor allem im viszeralen Fett sowie anderen Organen, was eine Zunahme chronischer Entzündungsprozesse unterstreicht. Die Studie liefert damit ein integratives Tool zum ganzheitlichen Verständnis systemischer Effekte von Erkrankungen wie Adipositas, verknüpft strukturelle, funktionelle und molekulare Veränderungen und stellt Ressourcen online bereit. Die Methodik eröffnet neue Möglichkeiten für hochauflösende systemische Untersuchungen in der Sportmedizin und Trainingswissenschaft, etwa zur Erforschung von chronisch-inflammatorischen Veränderungen und neuralen Adaptationen bei metabolischen Belastungen.</p>
<p><em>Kaltenecker, D., Horvath, I., Al-Maskari, R. et al. A deep-learning framework reveals whole-body perturbations at cell level. Nature (2026). https://doi.org/10.1038/s41586-026-10535-2</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zufällige Meniskusschäden in der Knie-MRT</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/zufaelliger-meniskusschaeden-in-der-knie-mrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 10:37:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer bevölkerungsbasierten Studie mit 991 Teilnehmern aus Framingham (Alter 50–90 Jahre) wurden Meniskusschäden des rechten Knies mittels 1,5-Tesla-MRT erfasst. Die Prävalenz von Meniskusrissen oder -zerstörung stieg mit dem Alter [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einer bevölkerungsbasierten Studie mit 991 Teilnehmern aus Framingham (Alter 50–90 Jahre) wurden Meniskusschäden des rechten Knies mittels 1,5-Tesla-MRT erfasst. Die Prävalenz von Meniskusrissen oder -zerstörung stieg mit dem Alter signifikant an, von 19 % bei Frauen 50–59 Jahren bis 56 % bei Männern 70–90 Jahren. Auch ohne vorherige Knieoperationen änderte sich diese Verteilung kaum. Bei Vorliegen radiografischer Gonarthrose (Kellgren-Lawrence ≥2) betrug die Prävalenz von Meniskusschäden 63 % bei Personen mit Knieschmerzen und 60 % ohne Symptome. Ohne radiografische Gonarthrose lagen die Werte bei 32 % (symptomatisch) bzw. 23 % (asymptomatisch). Wichtig ist, dass 61 % der Personen mit Meniskusrissen keine Knieschmerzen, -steifigkeit oder -beschwerden im letzten Monat angaben. Dies zeigt, dass Meniskusschäden auf MRT-Bildern häufige Zufallsbefunde sind, deren Präsenz nicht zwangsläufig mit klinischen Symptomen korreliert und mit dem Alter zunimmt.</p>
<p><em>Englund M, Guermazi A, Gale D, Hunter DJ, Aliabadi P, Clancy M, Felson DT. Incidental meniscal findings on knee MRI in middle-aged and elderly persons. N Engl J Med. 2008 Sep 11;359(11):1108-15. doi: 10.1056/NEJMoa0800777. PMID: 18784100; PMCID: PMC2897006.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Polyphenole verbessern Darmmikrobiota und senken Entzündungsmarker</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/polyphenole-verbessern-darmmikrobiota-und-senken-entzuendungsmarker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 11:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Metaanalyse fasst Daten aus mehreren randomisierten kontrollierten Studien zusammen und analysiert den Einfluss von Polyphenolen auf die Zusammensetzung der Darmmikrobiota, die Produktion kurzkettiger Fettsäuren (SCFAs) sowie Entzündungsparameter bei Menschen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Metaanalyse fasst Daten aus mehreren randomisierten kontrollierten Studien zusammen und analysiert den Einfluss von Polyphenolen auf die Zusammensetzung der Darmmikrobiota, die Produktion kurzkettiger Fettsäuren (SCFAs) sowie Entzündungsparameter bei Menschen mit Übergewicht oder Adipositas. Bei einer durchschnittlichen täglichen Aufnahme von 452 mg Polyphenolen über circa 5 Wochen reduzierte sich die relative Häufigkeit von Firmicutes, Proteobacteria sowie das Verhältnis von Firmicutes zu Bacteroidetes signifikant. Die Produktion von SCFAs blieb unbeeinflusst, jedoch zeigte sich eine signifikante Abnahme von Lipopolysacchariden, was auf eine Verminderung chronischer Entzündungen hindeutet. Die Studienqualität wurde als hoch eingestuft, was die Evidenz stärkt. Die Ergebnisse unterstreichen das Potential von Polyphenolen, durch präbiotische, antimikrobielle und antientzündliche Effekte die Gesundheit von Menschen mit Übergewicht zu verbessern und das Risiko metabolischer Erkrankungen zu senken.</p>
<p><em>Mao T, Zhang Y, Kaushik R, Mohan MS. Effects of polyphenols on gut microbiota and inflammatory markers in individuals with overweight or obesity: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Crit Rev Food Sci Nutr. 2025;65(29):6158-6175. doi: 10.1080/10408398.2024.2436644. Epub 2024 Dec 3. PMID: 39628082.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Passive Wäremtherapien im Vergleich &#8211; Heißwasserbäder, traditionelle und Infrarot-Saunen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/passive-waeremtherapien-im-vergleich-heisswasserbaeder-traditionelle-und-infrarot-saunen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 11:36:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer Untersuchung mit 20 gesunden jungen Erwachsenen (10 Frauen, durchschnittlich 24±4 Jahre) wurden drei passive Wärmeanwendungen getestet: heiße Wasserbäder (45 min bei 40,5°C), traditionelle Sauna (3x 10 min bei [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Untersuchung mit 20 gesunden jungen Erwachsenen (10 Frauen, durchschnittlich 24±4 Jahre) wurden drei passive Wärmeanwendungen getestet: heiße Wasserbäder (45 min bei 40,5°C), traditionelle Sauna (3x 10 min bei 80°C) und Infrarot-Sauna (45 min bei 45-65°C), jeweils mit mind. einer Woche Abstand. Die Körperkerntemperatur stieg am stärksten bei HWI (+1,1°C), signifikant mehr als bei TRAD (+0,4°C) und FIR (nahe Null). Das Herzzeitvolumen erhöhte sich am meisten bei HWI (+3,7 L/min) im Vergleich zu TRAD (+2,3 L/min) und FIR (+1,6 L/min). Immunologisch war HWI die einzige Methode, die einen signifikanten Anstieg von Interleukin-6 post-Wärmeexposition (+0,386 pg/mL), der natürlichen Killerzellen 24 Stunden und der CD8+ T-Zellen 24 und 48 Stunden nach Wärmeanwendung auslöste. Die traditionelle Sauna zeigte moderate Effekte, während die Infrarot-Sauna die geringsten thermoregulatorischen, kardiovaskulären und immunologischen Reaktionen hervorrief. Diese Ergebnisse belegen, dass heiße Wasserbäder als passive Wärmetherapie die stärkste physiologische Belastung und potenziell immunmodulierende Wirkung besitzen, was für den Einsatz in Sportmedizin und regenerative Therapie relevant ist.</p>
<p><em>Atencio JK, Reed EL, Wiedenfeld Needham K, Lucernoni KM, Comrada LN, Halliwill JR, Minson CT. Comparison of thermoregulatory, cardiovascular, and immune responses to different passive heat therapy modalities. Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol. 2025 Jul 1;329(1):R20-R35. doi: 10.1152/ajpregu.00012.2025. Epub 2025 May 7. PMID: 40332494; PMCID: PMC13178818.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Körperliche Aktivität steigert affektives Wohlbefinden im Alltag</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/koerperliche-aktivitaet-steigert-affektives-wohlbefinden-im-alltag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 14:14:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese umfangreiche Meta-Analyse fasst 67 Datensätze internationaler Studien zusammen, die über 321.000 Smartphone-basierte Befunde zum affektiven Wohlbefinden (AWB) und knapp 1 Million Stunden accelerometrisch gemessene körperliche Aktivität (PA) im Alltag [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese umfangreiche Meta-Analyse fasst 67 Datensätze internationaler Studien zusammen, die über 321.000 Smartphone-basierte Befunde zum affektiven Wohlbefinden (AWB) und knapp 1 Million Stunden accelerometrisch gemessene körperliche Aktivität (PA) im Alltag umfassen. Ziel war es, die Stärke, Richtung und Relevanz von PA-AWB-Beziehungen in natürlichen Alltagsbedingungen zu ermitteln. Es wurde eine zweifache Richtung analysiert: wie PA nachfolgend AWB beeinflusst (antezedentes Modell) und wie AWB folglich PA beeinflusst (konsequentes Modell). Die Befunde verdeutlichen stabile positive Korrelationen von PA mit positiver Stimmung, Valenz und besonders mit energetischem Erregungszustand; gleichzeitig zeigt sich eine negative Assoziation zwischen PA und Ruhe/Gelassenheit, wobei negative Affekte nicht signifikant beeinflusst werden. Die Effektgrößen sind vergleichbar mit anderen alltäglichen Aktivitäten (z.B. Musik hören). Moderatoren wie Alter, Geschlecht, BMI und Wochentag modifizieren diese Zusammenhänge: Jüngere und Menschen mit niedrigem BMI zeigen stärkere positive Effekte, Frauen berichten nach PA von höherer energetischer Erregung, und am Wochenende verstärken sich die PA-AWB-Kopplungen. Die Befunde unterstützen moderne, affektbasierte Modelle der Gesundheitsverhaltensforschung und bieten Grundlagen für individualisierte Interventionen im Alltag zur Förderung von Bewegung und Wohlbefinden. Diskussionen adressieren die Limitationen durch beobachtungsbasiertes Design und Heterogenität der Messinstrumente. Insgesamt demonstriert die Studie den bedeutsamen Einfluss von körperlicher Aktivität auf das momentane emotionale Erleben im Alltag und hebt das Potenzial für individuell zugeschnittene gesundheitsförderliche Maßnahmen hervor.</p>
<p><em>Rehder J, Timm I, Berretz G, Reinhard I, Neubauer AB, Güntürkün O, et al. An individual participant data meta-analysis of how physical activity relates to affective well-being in daily life. Nat Hum Behav. 2026 May 6. doi:10.1038/s41562-026-02218-2.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Therapeutische Wirkung von Oliven bei Arthrose</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/therapeutische-wirkung-von-oliven-bei-arthrose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 13:57:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Arthrose, eine degenerative Gelenkerkrankung, ist durch Entzündungen und Knorpelschäden gekennzeichnet. Die Studie fasst Evidenz zu Olivenöl und seinen biologisch aktiven Polyphenolen (Hydroxytyrosol, Oleocanthal, Oleuropein) als mögliche therapeutische Mittel zusammen. Diese [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Arthrose, eine degenerative Gelenkerkrankung, ist durch Entzündungen und Knorpelschäden gekennzeichnet. Die Studie fasst Evidenz zu Olivenöl und seinen biologisch aktiven Polyphenolen (Hydroxytyrosol, Oleocanthal, Oleuropein) als mögliche therapeutische Mittel zusammen. Diese Substanzen zeigen entzündungshemmende, antioxidative und autophagiefördernde Effekte, die zur Knorpelzellprotektion beitragen können. Tiermodelle belegten eine Reduktion von Gelenkschäden und Entzündungsmarkern unter Behandlung mit Olivenextrakten oder angereicherten Diäten. Menschliche Studien (kleine klinische und kontrollierte Studien) berichteten Verbesserungen in Schmerz- und Funktionsscores bei Arthrosepatienten nach oraler oder topischer Applikation von Olivenprodukten, wobei Olivenöl mit NSAIDs vergleichbar oder überlegen wirkte. Mechanistisch fördert Hydroxytyrosol SIRT-1-vermittelte Autophagie, schützt Mitochondrien und reguliert inflammatorische Signalwege (z.B. NF-κB). Die orale Bioverfügbarkeit der Polyphenole ist moderat, und ihre Verteilung in den Gelenkflüssigkeiten ist noch unzureichend erforscht. Insgesamt empfiehlt die Studie weitere gut konzipierte klinische Trials, um die Wirksamkeit von Olivenpräparaten bei Arthrose im klinischen Alltag zu validieren, inklusive ihrer Rolle in der postoperativen Rehabilitation und im Spätstadium der Erkrankung.</p>
<p><em>Chin KY, Pang KL. Therapeutic Effects of Olive and Its Derivatives on Osteoarthritis: From Bench to Bedside. Nutrients. 2017 Sep 26;9(10):1060. doi: 10.3390/nu9101060. PMID: 28954409; PMCID: PMC5691677.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vitamin B3-Derivate und Chemotherapie-Resistenz</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/vitamin-b3-derivate-und-chemotherapie-resistenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 11:55:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicotinamid adenindinukleotid (NAD+) ist ein zentraler Cofaktor für Zellstoffwechsel und Stressantwort. Seine Vorstufen aus der Nahrung, bekannt als Vitamin B3-Derivate (NAM, NR, NMN), werden als Nahrungsergänzungsmittel für Energie, Herz- und [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicotinamid adenindinukleotid (NAD+) ist ein zentraler Cofaktor für Zellstoffwechsel und Stressantwort. Seine Vorstufen aus der Nahrung, bekannt als Vitamin B3-Derivate (NAM, NR, NMN), werden als Nahrungsergänzungsmittel für Energie, Herz- und Nervenschutz vermarktet und oft von Krebspatienten zur Milderung von Chemotherapie-Nebenwirkungen genutzt. Die Studie zeigte jedoch, dass insbesondere NMN die Überlebensfähigkeit von Pankreastumorzellen erhöht und deren Resistenz gegen Standardchemotherapeutika (Oxaliplatin, 5-FU, Gemcitabin) steigert. Mechanistisch verbessern NAD+-Vorstufen die Mitochondrienfunktion, reduzieren oxidativen Stress und hemmen DNA-Schäden sowie Apoptose in Krebszellen, wodurch die Chemotherapie-Wirksamkeit eingeschränkt wird. In Tiermodellen förderten NAM und NMN ebenfalls Tumorwachstum und Chemoresistenz. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Einnahme von Vitamin B3-Derivaten während aktiver Krebserkrankung, besonders bei PDAC, kritisch bewertet werden muss, da sie unbeabsichtigt die Tumorzellresistenz fördern und Therapieerfolge gefährden können.</p>
<p><strong>Wichtige Erkenntnisse:</strong></p>
<ul>
<li>Vitamin-B3-Vorläufer erhöhen den NAD<sup>+</sup>-Spiegel und fördern die Chemoresistenz bei Bauchspeicheldrüsenkrebs.</li>
<li>NMN verbessert die Mitochondrienfunktion, die DNA-Reparatur und das Redoxgleichgewicht in PDAC-Zellen.</li>
<li>NAD<sup>+</sup>-Booster verringern die Wirksamkeit der Chemotherapie sowohl in In-vitro- als auch in In-vivo-PDAC-Modellen.</li>
<li>Die orale Einnahme von NAD<sup>+</sup>-Vorläufern kann die Behandlungsergebnisse bei Krebspatienten beeinträchtigen.</li>
</ul>
<p><em>Nakazzi F, Zarei M, Lopes M, Graor HJ, Beegan WC, Gu E, Rezaei S, Lund PJ, Winter JM. Vitamin B3 derivatives support pancreatic cancer cell survival and chemotherapy resistance. Cancer Lett. 2026 May 1;645:218334. doi: 10.1016/j.canlet.2026.218334. Epub 2026 Feb 20. PMID: 41724424.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tai Chi bei Parkinson-Patienten</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/tai-chi-bei-parkinson-patienten-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 10:13:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese randomisierte, kontrollierte Studie untersuchte an 195 Parkinson-Patienten (Stadien 1–4) die Wirkung von Tai Chi gegen Widerstandstraining und Stretching über 24 Wochen mit zweimal wöchentlichen 60-minütigen Einheiten. Primäre Endpunkte waren [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese randomisierte, kontrollierte Studie untersuchte an 195 Parkinson-Patienten (Stadien 1–4) die Wirkung von Tai Chi gegen Widerstandstraining und Stretching über 24 Wochen mit zweimal wöchentlichen 60-minütigen Einheiten. Primäre Endpunkte waren Veränderungen bei der Stabilitätskontrolle (postural stability), gemessen durch den Limits-of-Stability-Test, insbesondere maximale Auslenkung (Maximum Excursion) und Richtungssteuerung (Directional Control). Tai Chi führte zu signifikant besseren Ergebnissen als die Vergleichsgruppen: Bei der maximalen Auslenkung lag der Vorteil gegenüber Widerstandstraining bei 5,55 Prozentpunkten (95% CI 1,12–9,97) und gegenüber Stretching bei 11,98 Prozentpunkten (95% CI 7,21–16,74). In der Richtungssteuerung betrugen die Vorteile 10,45 bzw. 11,38 Prozentpunkte. Zudem verbesserten sich sekundäre Parameter wie Schrittlänge, funktionelle Reichweite, motorische Scores und Gehfunktion unter Tai Chi. Die Sturzhäufigkeit wurde gegenüber Stretching signifikant reduziert. Die positiven Effekte blieben auch drei Monate nach Intervention erhalten. Tai Chi ist somit eine sichere, effektive Trainingsmethode zur Reduktion von Gleichgewichtsstörungen und Sturzrisiken bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Parkinson-Erkrankung.</p>
<p><em>Li F, Harmer P, Fitzgerald K, Eckstrom E, Stock R, Galver J, Maddalozzo G, Batya SS. Tai chi and postural stability in patients with Parkinson&#8217;s disease. N Engl J Med. 2012 Feb 9;366(6):511-9. doi: 10.1056/NEJMoa1107911. PMID: 22316445; PMCID: PMC3285459.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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