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	<title>Sports Medicine Research Archiv - sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>Sports Medicine Research Archiv - sportärztezeitung</title>
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		<title>Kinesio-Taping bei muskuloskelettalen Erkrankungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 08:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese systematische Übersicht von 128 systematischen Reviews basierend auf 310 randomisierten kontrollierten Studien mit 15.812 Teilnehmern untersuchte die Wirkung von Kinesio-Taping (KT) bei muskuloskelettalen Erkrankungen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese systematische Übersicht von 128 systematischen Reviews basierend auf 310 randomisierten kontrollierten Studien mit 15.812 Teilnehmern untersuchte die Wirkung von Kinesio-Taping (KT) bei muskuloskelettalen Erkrankungen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass KT Schmerzen unmittelbar (Hedges&#8216; g -0,69) und kurzfristig (Hedges&#8216; g -0,57) reduzieren sowie die Funktion im unmittelbaren Zeitraum verbessern kann (Hedges&#8216; g -0,54). Diese Effekte erreichen die minimal klinisch wichtigen Unterschiede. Für mittelfristige und längerfristige Zeiträume sowie für Muskelkraft, Bewegungsumfang und spezifische Krankheitssymptome wurden hingegen kaum Vorteile nachgewiesen. Die Auswirkungen auf die Lebensqualität bleiben unklar. Nebenwirkungen wie Hautirritationen und Juckreiz wurden mit geringen Risiken (NNH 173 bzw. 356) dokumentiert. Aufgrund der überwiegend niedrigen methodischen Qualität der zugrundeliegenden Studien, hoher Heterogenität und uneinheitlicher klinischer Relevanz ist die Evidenzlage insgesamt sehr unsicher. Die Autoren empfehlen weitere qualitativ hochwertige, genau berichtete Studien, um den tatsächlichen Nutzen von KT bei MSDs besser zu bestimmen.</p>
<p><em>Mo Q, Deng Z, Zheng J, Wu T, Hu F, Xu S, Zou J, Zheng X. Effectiveness and clinical relevance of kinesio taping in musculoskeletal disorders: an overview of systematic reviews and evidence mapping. BMJ Evid Based Med. 2026 Mar 31:bmjebm-2025-114067. doi: 10.1136/bmjebm-2025-114067. Epub ahead of print. PMID: 41916769.</em></p>
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		<title>Ernährungsinterventionen bei älteren Menschen mit Ernährungsrisiken im Krankenhaus</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/ernaehrungsinterventionen-bei-aelteren-menschen-mit-ernaehrungsrisiken-im-krankenhaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 07:14:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Studie analysierte 21 randomisierte kontrollierte Studien mit 3309 hospitalisierten älteren Patienten (≥65 Jahre), die unterschiedliche akute Erkrankungen hatten und Risiken für Mangelernährung zeigten. Verglichen wurden orale Ernährungsinterventionen wie zusätzliche [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie analysierte 21 randomisierte kontrollierte Studien mit 3309 hospitalisierten älteren Patienten (≥65 Jahre), die unterschiedliche akute Erkrankungen hatten und Risiken für Mangelernährung zeigten. Verglichen wurden orale Ernährungsinterventionen wie zusätzliche Proteine, Energiesupplemente, orale Ernährungssupplemente (ONS), individualisierte Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme und umfassende individuelle Ernährungsbetreuung. ONS zeigten eine signifikante Reduktion der Gesamtmortalität (Risikoquote RR 0,46; 95%-KI 0,25 bis 0,84), was 57 Todesfälle pro 1000 Patienten weniger entspricht. Zudem reduzierten ONS schwere unerwünschte Ereignisse (RR 0,56; 95%-KI 0,32 bis 0,95). Andere Interventionen, einschließlich umfassender individueller Betreuung, hatten wenig bis keine Wirkung auf Mortalität und funktionelle Ergebnisse wie Aktivitäten des täglichen Lebens. Die Autoren empfehlen größere, methodisch robuste Studien zum Vergleich von ernährungstherapeutischen Maßnahmen untereinander und mit Standardversorgung, um die Effektivität besser zu beurteilen.</p>
<p><em>Kiesswetter E, Schwarzer G, Stadelmaier J, Lohner S, Grummich K, Dagnelie PC, Beck AM, Beelen J, Botella-Carretero JI, Faxén-Irving G, Hickson M, Iff S, Johansen A, Sharma Y, Sorensen JM, Kaegi-Braun N, Wunderle C, Bongaerts B, Meerpohl JJ, Norman K, Schuetz P, Torbahn G, Visser M, Volkert D, Schwingshackl L. Oral nutritional interventions in hospitalised older people at nutritional risk: a network meta-analysis of individual participant data. Cochrane Database Syst Rev. 2026 Mar 26;3(3):CD015468. doi: 10.1002/14651858.CD015468.pub2. PMID: 41886673; PMCID: PMC13021146.</em></p>
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		<item>
		<title>Benson-Relaxation Technique bei chronischen Erkrankungen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/benson-relaxation-technique-bei-chronischen-erkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 11:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die systematische Literaturübersicht fasst aktuelle Forschungsergebnisse zusammen, wie die Benson-Entspannungstechnik (Relaxation Technique) die Müdigkeit bei Patienten mit verschiedenen chronischen Erkrankungen reduziert. Studien aus mehreren Ländern und mit unterschiedlichen Patientengruppen, darunter [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die systematische Literaturübersicht fasst aktuelle Forschungsergebnisse zusammen, wie die Benson-Entspannungstechnik (Relaxation Technique) die Müdigkeit bei Patienten mit verschiedenen chronischen Erkrankungen reduziert. Studien aus mehreren Ländern und mit unterschiedlichen Patientengruppen, darunter Multiple Sklerose, kardiologische Erkrankungen, Krebs und chronische Nierenerkrankungen, weisen darauf hin, dass die Anwendung der Benson-Entspannung zu einer signifikanten Verringerung der Fatigue führt. Zudem werden positive Effekte auf Schlafqualität, Angstzustände und allgemeines Wohlbefinden berichtet. Besonders effektiv ist die Methode bei regelmäßiger und längerfristiger Durchführung sowie in Kombination mit ergänzenden Maßnahmen wie Aromatherapie, Musiktherapie oder Atemübungen. Die Technik ist einfach anwendbar und kann neben anderen Therapien unterstützend eingesetzt werden. Diese Erkenntnisse untermauern, dass die Benson-Relaxation Technique eine wirksame, nicht-medikamentöse Methode zur Symptomlinderung bei chronisch erkrankten Patienten darstellt.</p>
<p><em>Albianto, D. L. P., Nurpadilah, D. ., &amp; Firmansyah, D. (2025). The Effect of Benson Relaxation Technique on Fatigue among Chronic Disease Patients: A Systematic Literature Review. Genius Journal, 7(1), 95–110. https://doi.org/10.56359/gj.v7i1.850</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Höhere Proteinzufuhr senkt Sterblichkeit bei chronischer Nierenerkrankung</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/hoehere-proteinzufuhr-senkt-sterblichkeit-bei-chronischer-nierenerkrankung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 08:37:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Studie analysierte Daten von 8543 Teilnehmenden (insgesamt 14.399 Beobachtungen) aus drei Kohorten von Personen ab 60 Jahren, darunter 4789 Beobachtungen von Menschen mit CKD Stadium 1 bis 3 (Durchschnittsalter [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie analysierte Daten von 8543 Teilnehmenden (insgesamt 14.399 Beobachtungen) aus drei Kohorten von Personen ab 60 Jahren, darunter 4789 Beobachtungen von Menschen mit CKD Stadium 1 bis 3 (Durchschnittsalter 78 Jahre). Über einen Beobachtungszeitraum von bis zu 10 Jahren wurden 1468 Todesfälle registriert. Ergebnisse zeigten, dass ein höherer Proteinverzehr (z. B. 1,00 vs. 0,80 g/kg Körpergewicht/Tag) mit einer signifikant niedrigeren Sterblichkeit verbunden war (angepasstes Hazard Ratio [HR] 0,88; 95%-Konfidenzintervall [KI] 0,79-0,98). Die Effekte waren für tierisches und pflanzliches Protein vergleichbar und traten sowohl bei jüngeren (&lt;75 Jahre) als auch älteren Teilnehmenden auf. Die protektiven Effekte waren bei älteren Menschen ohne CKD sogar stärker ausgeprägt. Die Autoren schließen, dass in älteren Erwachsenen mit leichter bis mittelschwerer CKD eine moderate bis höhere Proteinzufuhr gesundheitliche Vorteile hinsichtlich der Überlebensrate haben könnte und potenzielle Risiken eines zu niedrigen Proteinkonsums überwiegen.</p>
<p><em>Carballo-Casla A, Avesani CM, Beridze G, Ortolá R, García-Esquinas E, Lopez-Garcia E, Dai L, Dunk MM, Stenvinkel P, Lindholm B, Carrero JJ, Rodríguez-Artalejo F, Vetrano DL, Calderón-Larrañaga A. Protein Intake and Mortality in Older Adults With Chronic Kidney Disease. JAMA Netw Open. 2024 Aug 1;7(8):e2426577. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2024.26577. PMID: 39110456; PMCID: PMC11307132.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Omics-Technologien zur Optimierung von Leistung und Gesundheit im Fußball</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/omics-technologien-zur-optimierung-von-leistung-und-gesundheit-im-fussball/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 10:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[Die systematische Review mit 139 eingeschlossenen Studien analysierte insgesamt 19.449 Fußballspieler mit einer Vielzahl von Omics-Methoden. Genomische Untersuchungen identifizierten zahlreiche SNPs in Genen, die mit Ausdauer, Kraft, Verletzungsanfälligkeit und kognitiven [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die systematische Review mit 139 eingeschlossenen Studien analysierte insgesamt 19.449 Fußballspieler mit einer Vielzahl von Omics-Methoden. Genomische Untersuchungen identifizierten zahlreiche SNPs in Genen, die mit Ausdauer, Kraft, Verletzungsanfälligkeit und kognitiven Aspekten assoziiert sind, darunter ACE, ACTN3, COL5A1, NOS3 und andere. Proteomische Studien zeigten Marker für Muskelschäden und Entzündungen, während Metabolomik Fatigue- und Energiestoffwechsel-Signaturen identifizierte. Mikrobiomstudien wiesen auf die Bedeutung der Darmflora für Erholung und physiologische Belastbarkeit hin. Die Integration der Omics-Daten ermöglicht personalisierte Trainings-, Ernährungs- und Erholungsstrategien. Trotz der Fortschritte gibt es Limitationen wie geringe Probandenzahlen, methodische Heterogenität und fehlende Diversität der Kohorten (vor allem geringe Frauenrepräsentanz). Zukünftige Forschung sollte sich auf Multi-Omics-Integration, Langzeitstudien, KI-gestützte Analysen und geschlechtsspezifische Ansätze fokussieren. Der Einsatz von CRISPR-Gen-Editing wird als zukünftige, jedoch ethisch kontroverse Möglichkeit diskutiert. Insgesamt verdeutlicht diese Arbeit das Potenzial von Socceromics, Fußball-Leistung und Gesundheit effizient und individuell zu optimieren.</p>
<p><em>Owen A, Ceylan Hİ, Zmijewski P, Biz C, Sciarretta G, Rossin A, Ruggieri P, De Giorgio A, Trompetto C, Bragazzi NL, Puce L. Socceromics: A Systematic Review of Omics Technologies to Optimize Performance and Health in Soccer. Int J Mol Sci. 2026 Jan 12;27(2):749. doi: 10.3390/ijms27020749. PMID: 41596414; PMCID: PMC12841393.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hochfrequente Speichel-Multi-Omics als Screening-Instrument im Profifußball</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/hochfrequente-speichel-multi-omics-als-screening-instrument-im-profifussball/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 10:24:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Studie beschreibt den Einsatz von hochfrequenter, auf Speichel basierender Multi-Omics-Analyse als Screening-Werkzeug im Profi-Fußball. Mit dieser Methode können individuelle physiologische Veränderungen wie vorübergehende Dehydration, Überversorgung, erhöhter Stress oder medikamentöse [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie beschreibt den Einsatz von hochfrequenter, auf Speichel basierender Multi-Omics-Analyse als Screening-Werkzeug im Profi-Fußball. Mit dieser Methode können individuelle physiologische Veränderungen wie vorübergehende Dehydration, Überversorgung, erhöhter Stress oder medikamentöse Einflüsse frühzeitig erkannt werden. Die Kommunikation der Befunde an medizinisches Personal und Spieler führt zu gezielten Gegenmaßnahmen und Normalisierung der Werte. Wesentlich für die erfolgreiche Implementierung sind hohe Akzeptanz bei Trainern und Spielern sowie umfassende Aufklärung über Methodik und Ziele. Speichel bietet eine praktikable Probenquelle, weist jedoch methodische Herausforderungen auf, etwa hinsichtlich Standardisierung und Zusammenhang zu Blutwerten. Biomarker aus Speichel ergänzen Daten von Wearables um molekulare Einblicke in Hydration, Stress, Entzündung und Stoffwechselstatus. Die Studie betont, dass die Methode aktuell explorativ ist, eine Validierung in größeren Kohorten sowie die Kreuzvalidierung mit klinischen Parametern fehlt. Die Anwendung erfordert interdisziplinäres Fachwissen und finanzielle Ressourcen. Die Ergebnisse legen nahe, dass Speichel-basierte Multi-Omics künftig eine wertvolle Ergänzung für das individualisierte Monitoring und die Leistungssteuerung von Athleten sein können.</p>
<p><em>Wenzel C, Kolodziej M, Lippelt L, Laux P, Millard M, Kipper K, Iebed A, Wieder O, Braun M, Zimmer P. High frequency salivabased targeted multi-omics as screening tool in professional soccer – The practice perspective. Dtsch Z Sportmed. 2026; 77: 7-14. doi:10.5960/dzsm.2025.650</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Präoperative Gewichtsreduktion bei Adipositas-Patienten mit Darmkrebs</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/praeoperative-gewichtsreduktion-bei-adipositas-patienten-mit-darmkrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 10:11:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[Die randomisierte, multizentrische klinische CARE-Studie untersuchte 71 übergewichtige Patienten (BMI &#62;28), die sich einer elektiven Darmkrebsoperation unterzogen. Die Interventionsgruppe folgte einem niedrigkalorischen (800 kcal/Tag), proteinreichen (76 g/Tag) Total-Diätersatz-Programm mit wöchentlicher [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die randomisierte, multizentrische klinische CARE-Studie untersuchte 71 übergewichtige Patienten (BMI &gt;28), die sich einer elektiven Darmkrebsoperation unterzogen. Die Interventionsgruppe folgte einem niedrigkalorischen (800 kcal/Tag), proteinreichen (76 g/Tag) Total-Diätersatz-Programm mit wöchentlicher telefonischer Ernährungsberatung im Median 33 Tage vor der Operation. Im Vergleich zur üblichen Versorgung verloren sie 4,3 kg mehr Gewicht, ohne nennenswerte Verluste an fettfreier Masse oder Beeinträchtigung der körperlichen Funktion. Die Komplikationsrate war vergleichbar zwischen den Gruppen, dennoch wiesen Patienten mit einer Gewichtsabnahme von ≥3,2% eine um 50% reduzierte postoperative Morbidität auf. Symptome wie Stuhlinkontinenz und Hautreizungen verringerten sich im Interventionsarm. Retention und Adhärenz waren hoch (85% der Anrufe wahrgenommen, 61% erreichten ≥5% Gewichtsverlust). Die Kosteneffizienz-Analyse zeigte eine hohe Wahrscheinlichkeit der Kosteneffektivität der Intervention. Es traten keine schweren unerwünschten Ereignisse auf. Trotz gewisser Herausforderungen bei der Rekrutierung bestätigen die Ergebnisse die Machbarkeit, Sicherheit und den Nutzen einer intensiven präoperativen Gewichtsreduktion als Teil eines prähabilitativen Konzepts vor Darmkrebsoperationen.</p>
<p><em>Koutoukidis DA, Jebb SA, Reynolds S, Hill TM, Foster C, Horne A, Wheatstone P, Wright MM, Dissanayake H, Snowball J, Challand C, Fearnhead N, Dennis R, Thompson B, Wilkin R, Tou S, Hassan S, Foster J, Penna M, Achana F, Taylor A, Buczacki SJA. Preoperative Weight Loss in Patients With Excess Weight and Colorectal Cancer: The CARE Feasibility Randomized Clinical Trial. JAMA Netw Open. 2025 Dec 1;8(12):e2547126. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2025.47126. PMID: 41359334; PMCID: PMC12687096.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bessere Gesundheit, stärkere Volkswirtschaften (economies)</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/bessere-gesundheit-staerkere-volkswirtschaften-economies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 10:06:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[Der McKinsey-Bericht „The health of nations: Stronger health, stronger economies“ zeigt, dass Gesundheit nicht nur ein gesellschaftliches Ziel, sondern ein zentraler wirtschaftlicher Faktor ist. Obwohl die Lebenserwartung weltweit steigt, verbringen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="559">Der McKinsey-Bericht „The health of nations: Stronger health, stronger economies“ zeigt, dass Gesundheit nicht nur ein gesellschaftliches Ziel, sondern ein zentraler wirtschaftlicher Faktor ist. Obwohl die Lebenserwartung weltweit steigt, verbringen Menschen zunehmend mehr Jahre in schlechter Gesundheit. Ohne Gegenmaßnahmen könnte sich diese Entwicklung bis 2050 weiter verschärfen. Gleichzeitig entsteht dadurch ein erheblicher ökonomischer Schaden, etwa durch sinkende Produktivität und steigende Gesundheitskosten.</p>
<p data-start="561" data-end="1061">Der Bericht betont jedoch, dass diese Entwicklung vermeidbar ist. Durch die konsequente Umsetzung von rund 300 bereits bekannten, evidenzbasierten und kosteneffektiven Gesundheitsmaßnahmen könnten bis 2050 rund 35 % der Krankheitslast reduziert, Millionen vorzeitiger Todesfälle verhindert und fast zehn zusätzliche gesunde Lebensjahre gewonnen werden. Ökonomisch entspricht dies einem potenziellen globalen Mehrwert von etwa 12,5 Billionen US-Dollar jährlich.</p>
<p data-start="1063" data-end="1370">Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung der <strong data-start="1110" data-end="1139">Prävention und Prophylaxe</strong>: Rund zwei Drittel des möglichen Gesundheitsgewinns entfallen auf präventive Maßnahmen. Dennoch investieren die meisten Länder aktuell weniger als 2 % ihrer Gesundheitsbudgets in Prävention.</p>
<p data-start="1372" data-end="1723">Der Bericht argumentiert daher für einen Paradigmenwechsel: weg von reaktiver Behandlung hin zu präventiven, frühzeitigen Interventionen (z. B. Impfungen, Lebensstilmaßnahmen, Früherkennung). Prävention gilt dabei als eine der renditestärksten Investitionen überhaupt, mit einem geschätzten Return von etwa 4:1.</p>
<p data-start="1725" data-end="1942">Insgesamt zeigt die Analyse: Investitionen in Gesundheit – insbesondere in Prävention – sind nicht nur medizinisch sinnvoll, sondern entscheidend für langfristiges Wirtschaftswachstum und gesellschaftliche Stabilität.</p>
<div><em><span class="mdc-c-link__label___Pfqtd_5ce206a">McKinsey Health Institut</span><span class="mdc-c-link__label___Pfqtd_5ce206a">e. </span>The health of nations: Stronger health, stronger economies</em></div>
<div>
<div class="mdc-c-description___SrnQP_5ce206a mdc-u-ts-8 FullHero_mck-c-full-hero__date__gpDiB" data-component="mdc-c-description">
<div><em><time datetime="2026-02-17T00:00:00Z">February 17, 2026</time> | Report</em></div>
<div><em>By <span class="AuthorsByLine_mck-c-authors-byline__author__U3Opl"><span class="AuthorsByLine_mck-c-authors-byline__no-wrap__Z_9zV"><a class="mdc-c-link-inline___7DRrt_5ce206a mdc-c-link-inline--secondary___YKoOK_5ce206a" href="https://www.mckinsey.com/our-people/alex-beauvais" data-component="mdc-c-link"><span class="mdc-c-link__label___Pfqtd_5ce206a">Alex Beauvais</span></a>, </span></span><span class="AuthorsByLine_mck-c-authors-byline__author__U3Opl"><span class="AuthorsByLine_mck-c-authors-byline__no-wrap__Z_9zV"><a class="mdc-c-link-inline___7DRrt_5ce206a mdc-c-link-inline--secondary___YKoOK_5ce206a" href="https://www.mckinsey.com/our-people/brad-herbig" data-component="mdc-c-link"><span class="mdc-c-link__label___Pfqtd_5ce206a">Brad Herbig</span></a>, </span></span><span class="AuthorsByLine_mck-c-authors-byline__author__U3Opl"><span class="AuthorsByLine_mck-c-authors-byline__no-wrap__Z_9zV"><a class="mdc-c-link-inline___7DRrt_5ce206a mdc-c-link-inline--secondary___YKoOK_5ce206a" href="https://www.mckinsey.com/our-people/matt-wilson" data-component="mdc-c-link"><span class="mdc-c-link__label___Pfqtd_5ce206a">Matt Wilson</span></a>, and </span></span></em><span class="AuthorsByLine_mck-c-authors-byline__author__U3Opl"><span class="AuthorsByLine_mck-c-authors-byline__no-wrap__Z_9zV"><a class="mdc-c-link-inline___7DRrt_5ce206a mdc-c-link-inline--secondary___YKoOK_5ce206a" href="https://www.mckinsey.com/our-people/pooja-kumar" data-component="mdc-c-link"><span class="mdc-c-link__label___Pfqtd_5ce206a"><em>Pooja Kumar</em></span></a></span></span></div>
<div></div>
</div>
</div>
<p data-start="1725" data-end="1942">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stammzelltherapie verbessert Gehfunktion bei Altersgebrechlichkeit</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/stammzelltherapie-verbessert-gehfunktion-bei-altersgebrechlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 09:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Frailty (Gebrechlichkeit) ist ein Syndrom, das die Gesundheitsspanne älterer Menschen erheblich einschränkt und bislang kaum effektiv behandelbar ist. In dieser randomisierten, dosiseskalierenden Phase-2b-Studie mit 148 ambulanten älteren Patienten mit Frailty [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Frailty (Gebrechlichkeit) ist ein Syndrom, das die Gesundheitsspanne älterer Menschen erheblich einschränkt und bislang kaum effektiv behandelbar ist. In dieser randomisierten, dosiseskalierenden Phase-2b-Studie mit 148 ambulanten älteren Patienten mit Frailty wurde eine allogene mesenchymale Stammzelltherapie aus Knochenmark untersucht. Das primäre Ziel war die Veränderung der Gehstrecke im 6-Minuten-Gehtest (6MWT). Nach Infusion zeigte sich eine dosis- und zeitabhängige Verbesserung: Am 9. Monat lag der Anstieg im 6MWT bei 63,4 Metern (95%-KI: 17,1–109,6 m; p = 0,0077), am 6. Monat bei 41,3 m (95%-KI: -2,4–84,9 m; p = 0,0635) gegenüber Placebo. Die verbesserte Gehstrecke korrelierte mit besseren PROMIS-Physical-Function-Scores. Biochemisch zeigte sich eine dosisabhängige Abnahme des löslichen Tyrosinkinase-Rezeptors TIE2, einem Bindungspartner der Angiopoietine, was auf einen potenziellen Biomarker für die Therapieansprechen hindeutet. Diese Ergebnisse unterstreichen, dass Stammzellentherapie eine vielversprechende innovative Therapieoption zur Verbesserung der Mobilität und damit der Lebensqualität bei Altersgebrechlichkeit darstellt.</p>
<p><em>Ruiz JG, Oliva AA Jr, Ramdas KN, Javier J, Rosen J, Perry R, Blanco A, Ylisastigui P, Walston J, Arai H, Volpi E, Newman AB, Varnado B, McClain-Moss L, Naioti E, Mehranfard D, Gincel D, Wang C, Mintzer MJ, Danisi J, Green GA, Botbyl J, Zainul Z, Rash BG, Hare JM. Randomized phase 2b dose-escalation trial of stem cell therapy with laromestrocel for aging frailty. Cell Stem Cell. 2026 Mar 5;33(3):393-404.e4. doi: 10.1016/j.stem.2026.01.017. Epub 2026 Feb 25. PMID: 41747733.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson bewirkt signifikante Stress- und Angstreduktion</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/sports-research/progressive-muskelrelaxation-nach-jacobson-bewirkt-signifikante-stress-und-angstreduktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sportärztezeitung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 09:43:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die systematische Übersichtsarbeit gemäß PRISMA-Richtlinien fasst 20 peer-reviewed Studien zur Jacobsonschen progressiven Muskelrelaxation (JPMR) zusammen. Die Methode, die das abwechselnde Anspannen und Entspannen von Muskelgruppen umfasst, zeigte in klinischen und [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die systematische Übersichtsarbeit gemäß PRISMA-Richtlinien fasst 20 peer-reviewed Studien zur Jacobsonschen progressiven Muskelrelaxation (JPMR) zusammen. Die Methode, die das abwechselnde Anspannen und Entspannen von Muskelgruppen umfasst, zeigte in klinischen und nicht-klinischen Populationen eine signifikante Reduktion von Stress und Angst sowie eine Verbesserung der Schlafqualität und eine Senkung des Blutdrucks. JPMR erwies sich als kostengünstige, leicht verfügbare und nicht-pharmakologische Behandlungsoption, die das emotionale Wohlbefinden nachhaltig verbessert. Methodisch wiesen einige Studien Schwächen wie geringe Stichprobengrößen, kurze Interventionsperioden und mangelnde kulturelle Validierung auf. Empfehlungen für zukünftige Forschung umfassen Langzeitstudien, kulturübergreifende Anwendung und technologische Unterstützungen, um die Anwendbarkeit und Nachhaltigkeit von JPMR zu erhöhen.</p>
<p><em>Jacobsons Progressive Muscle Relaxation and its Therapeutic Efficacy: A Systematic Review. (2025). International Journal of Interdisciplinary Approaches in Psychology, 3(10), 166:177. </em><a href="https://doi.org/10.61113/ijiap.v3i10.1185"><em>https://doi.org/10.61113/ijiap.v3i10.1185</em></a></p>
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