<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Dr. med. Alexander Zimmerer, Autor bei sportärztezeitung</title>
	<atom:link href="https://sportaerztezeitung.com/author/zimmerer-alexander/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://sportaerztezeitung.com/author/zimmerer-alexander/</link>
	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Jan 2023 15:47:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/08/cropped-s_icon_square@2x-32x32.png</url>
	<title>Dr. med. Alexander Zimmerer, Autor bei sportärztezeitung</title>
	<link>https://sportaerztezeitung.com/author/zimmerer-alexander/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Ellenbogenarthroskopie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/operation/11536/ellenbogenarthroskopie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Rainer Nietschke,&#160;Dr. med. Alexander Zimmerer&#160;,&#160;PD Dr. med. Marco Schneider]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2022 08:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[02/22]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=11536</guid>

					<description><![CDATA[1931 durch Burman noch als „ungeeignet für die Arthroskopie“ deklariert, werden heute zunehmend mehr Verletzungen und Pathologien des Ellenbogengelenkes arthro­skopisch behandelt. Grund hierfür sind optimierte operative Methoden, ein verbessertes technisches [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>1931 durch Burman noch als „ungeeignet für die Arthroskopie“ deklariert, werden heute zunehmend mehr Verletzungen und Pathologien des Ellenbogengelenkes arthro­skopisch behandelt. Grund hierfür sind optimierte operative Methoden, ein verbessertes technisches Equipment und die steigende klinische Erfahrung. Die Arthroskopie am Ellenbogen erfordert ein hohes Maß an Expertise und Geschick!</b></p>
<h2><b>Ablauf</b></h2>
<p>Aller Anfang ist schwer! Burman experimentierte 1931 arthroskopisch an Kadaverellenbogengelenken und kam letztlich zu dem Schluss, dass das Gelenk einer arthroskopischen Untersuchung unzugänglich sei [5].</p>
<p>Zwar konnte diese Aussage im Laufe der Zeit revidiert werden, dennoch waren die Anfänge der Ellenbogenarthroskopie vergleichsweise schwierig: Die aufwendige Lagerung, das eingeschränkte Verständnis von Anatomie und Pathologien sowie das technische Equipment machten die minimal-invasive Begutachtung des Ellenbogens zu einer diffizilen Operation. Durch die Erweiterung des Indikationsspektrums der Ellenbogenarthroskopie in den letzten Jahren favorisieren die Autoren die Seitenlagerung gegenüber der noch immer verbreiteten Bauchlagerung. Der Eingriff kann in Regionalanästhesie durchgeführt werden und die Atemwege sind zugänglicher als in Bauchlagerung. Ein Wechsel auf ein ggf. notwendiges offenes Verfahren kann problemlos erfolgen. Lediglich der Lagerungsaufwand ist zeitintensiv. Im Hinblick auf die Historie ist damit aber ein optimaler Kompromiss mit der Anästhesie entstanden.</p>
<p>Ein standardisiertes Vorgehen beginnt also bereits mit der Lagerung des Patienten (Abb. 1). Neben dem Lagerungsstandard empfiehlt es sich immer wiederkehrende OP-Handgriffe zu verinnerlichen, damit sich ein routiniertes OP-Vorgehen entwickeln kann [7]. Dazu zählt auch die Markierung knöcherner tastbarer Landmarken und die Anlage der Arthroskopieportale (ASK) (Abb. 2 a – c) vor Hautschnitt.</p>
<figure id="attachment_11541" aria-describedby="caption-attachment-11541" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-11541" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222.jpg" alt="" width="1200" height="900" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222-300x225.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222-1024x768.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222-768x576.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222-150x113.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222-450x338.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-11541" class="wp-caption-text">Abb. 1 Standardisierte Seitenlagerung der Patienten zur Ellenbogenarthroskopie</figcaption></figure>
<figure id="attachment_11542" aria-describedby="caption-attachment-11542" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-11542" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222.jpg" alt="" width="1200" height="522" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222-300x131.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222-1024x445.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222-768x334.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222-150x65.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222-450x196.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-11542" class="wp-caption-text">Abb. 2 a-c Knöcherne Landmarken und ASK-Portale am Ellenbogen</figcaption></figure>
<p>Die einzelnen OP-Schritte sollten anschließend ebenfalls standardisiert erfolgen: Mit Injektion von 20 ml NaCl über den Softspot vergrößert sich nach Erweiterung des intraartikulären Volumens der Abstand zu den nervalen Strukturen, allen voran des N. radialis ventral, sodass iatrogene Nervenverletzungen besser vermieden werden können. Über ein anterolaterales Portal wird anschließend eine inflow-Kanüle eingeführt, welche nach Anschluss der Spülflüssigkeit einen kontinuierlichen intraartikulären Druck mit optimaler Sicht gewährleistet. Über das hohe posterolaterale ASK-Portal wird mit der Kamera in den dorsalen Gelenkbereich eingegangen. Für das Arbeitsinstrumentarium wird ein transtrizipitales Portal angelegt, mit Hilfe dessen Kamera und Instrumente mit dem hohen posterolateralen Portal, je nach Pathologie und therapeutischem Vorgehen, gewechselt werden können.</p>
<p>Nach Begutachtung der Olekranonspitze, der Fossa olecrani sowie des ulnaren Rezessus erfolgt das Schwenken der Kamera in Richtung Radiuskopf und die Anlage des Soft-Spot-Portals. Hier kann bei Bedarf eine Resektion der häufig hypertrophierten Plica dorsoradialis (bzw. postero-lateralis) sowie eine Beurteilung der Knorpelverhältnisse zwischen Radiuskopf und Capitulum erfolgen. Außerdem erlaubt das Softspotportal eine Stabilitätsprüfung des Ellenbogens [1,2,3].</p>
<p>Beim Wechsel in den anterioren Gelenkabschnitt wird über die inflow-Kanüle ein Wechselstab eingebracht, der bis nach ulnar vorgeschoben wird, um so die Anlage des anteromedialen Portals zu erleichtern. Wahlweise kann der Austrittspunkt im Bereich der ulnaren Kapsel auch mit der Kamera aufgesucht werden. Während der Trokar Kontakt zur Kapsel behält, wird die Kamera entfernt und der Wechselstab eingeführt. Mit Hilfe diesem als Inside-Out-Technik beschriebenem Shuttlemanöver kann das Risiko einer iatrogenen Nervenverletzungen ulnar minimiert werden (vergleiche Abb. 3 a – b). Anschließend wird nach Anlage des anteromedialen Zugangs zuerst der Wechselstab, dann der Trokar trans­artikulär geschoben, um das Instrumentarium ins Gelenk einzuführen. Die Kamerasicht ist standardmäßig zuerst von anterolateral. Zur vollständigen Adressierung aller Pathologien ventral kann auch ein Kamerawechsel auf das anteromediale Portal, ebenfalls in Inside-Out-Technik, erfolgen.</p>
<figure id="attachment_11544" aria-describedby="caption-attachment-11544" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-11544" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222.jpg" alt="" width="1200" height="775" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222-300x194.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222-1024x661.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222-768x496.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222-150x97.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222-450x291.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-11544" class="wp-caption-text">Abb. 3 a/B „Shuttle-Mechanismus“ ventraler Gelenkabschnitt bei der EB-ASK</figcaption></figure>
<h2><b>Indikationen</b></h2>
<p>2012 erfolgte durch die Arbeitsgruppe um Yeoh [16] eine „evidence-based“ Einteilung der Operationsindikationen für die Ellenbogenarthroskopie. Eine Empfehlung zur Ellenbogenarthroskopie mit sicherem Vorgehen könne lediglich zur Synovektomie bei rheumatoider Arthritis und im Rahmen einer Tenoto­mie des M. extensor carpi radialis brevis (ECRB) bei lateraler Epicondylitis empfohlen werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Pathologien, die in diesem systematischen Review mit „geringer Arthro­skopieempfehlung“ betitelt wurden (Arthrolyse, Radiuskopfresektion etc.), werden heute in den meisten Fällen als „state of the art“ arthroskopisch therapiert! Knorpelschäden bei Arthrose oder aber auch umschriebene chondrale Defekte im Rahmen einer osteochondralen Läsion sind gängige Indikationen zur Durchführung einer minimal-invasiven Versorgung.</p>
<p>Vor allem die Entfernung freier Gelenkkörper ist eine Domäne der arthro­­­­sko­pischen Behandlung (Abb. 4). Auch Ellenbogensteifen lassen sich je nach Schweregrad erfolgsversprechend ar­thro­s­kopisch therapieren [9,14] (Abb. 5).</p>

<a href='https://sportaerztezeitung.com/rubriken/operation/11536/ellenbogenarthroskopie/attachment/nietschke_abb4_saez0222/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb4_saez0222-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb4_saez0222-150x150.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb4_saez0222-70x70.jpg 70w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://sportaerztezeitung.com/rubriken/operation/11536/ellenbogenarthroskopie/attachment/nietschke_abb5_saez0222/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb5_saez0222-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb5_saez0222-150x150.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb5_saez0222-70x70.jpg 70w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p>In der eigenen Praxis hat sich die Arthro­skopie zur Behandlung des therapierefraktären lateralen Ellenbogenschmerz bzw. „Tennisellenbogen“ etabliert [8]. Vorteile sind die Begutachtung aller Gelenkabschnitte und die hohe Patientenzufriedenheit [13]. Eine Limitation des arthroskopischen Vorgehens können vollständige Ablösungen der gemein­samen Extensorensehne vom Epicondylus sein. Mehr und mehr können auch einfachere Frakturen wie zum Beispiel Radiuskopffrakturen (Typ Mason II) inklusive möglicher Begleitverletzungen oder auch nicht-dislozierte Coronoidfrakturen arthroskopisch stabilisiert werden (Abb. 6).</p>
<figure id="attachment_11546" aria-describedby="caption-attachment-11546" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11546" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222.jpg" alt="" width="1200" height="900" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222-300x225.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222-1024x768.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222-768x576.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222-150x113.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222-450x338.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-11546" class="wp-caption-text">Abb. 6 Arthroskopisches Bild einer Radiuskopffraktur</figcaption></figure>
<h2><b>Kontraindikationen</b></h2>
<p>Klare Kontraindikationen ergeben sich vor allem bei offenen Wunden und oberflächlichen Infektionen. Keine Kontraindikation an sich aber dennoch einer sorgfältigen Risiko-Nutzen-Abwägung sollte der Eingriff nach erfolgter Verlagerung des N. ulnaris unterliegen, um aufgrund der veränderten Anatomie eine iatrogene Nervenschäden zu vermeiden [12]. Gerade nach erfolgter ventraler Transposition sollte bei Entscheid zur Arthroskopie unbedingt die kurzstreckige offene Darstellung des Nervus ulnaris in Betracht gezogen werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Vorteile und Grenzen</b></h2>
<p>Die Vorteile der minimal-invasiven Technik liegen auf der Hand. Die Genesungszeit gegenüber einem offenen Vorgehen ist meist verkürzt, die funktionelle Beübungsmöglichkeit postoperativ beschleunigt, was insbesondere im Spitzensport notwendig ist [4, 10]. Weniger Schmerz aufgrund geringerer Zugangsmorbidität durch eine arthroskopische Technik und effektiveres postoperatives Schmerzmanagement erhöhen die Möglichkeit ambulanter Operationen [15].</p>
<p>Bei dislozierten Frakturen oder auch relevanten Seitenbandrupturen bedarf es nach Meinung der Autoren nach wie vor einem offenen Vorgehen, um anatomisch korrekte Verhältnisse schaffen zu können. Hier kann die Ellenbogenarthro­skopie ggf. unterstützend eingesetzt werden, um beispielsweise intra­artikuläre Pathologien wie freie Gelenkkörper etc. zu adressieren [6,11].</p>
<h2><b>Fazit</b></h2>
<p>Die Indikationen der Ellenbogenarthroskopie konnten mit verbessertem und weiter entwickeltem Instrumentarium stetig erweitert werden. Zur Senkung der intra- und postoperativen Komplikationen sind Kenntnisse der topographischen Beziehungen und originären Anatomie des Ellenbogens Voraussetzung. Außerdem sollte ein standar­disiertes OP-Vorgehen beginnend bei der Lagerung und Portalanlage Beachtung finden.</p>
<p>Aufgrund der relativ flachen Lernkurve der Ellenbogenarthroskopie ist eine Durchführung durch erfahrene Operateure und in spezialisierten Zentren empfehlenswert.</p>
<p><i>Literatur</i></p>
<p><em><i>[</i><i>1] </i>Amarasooriya M, Phadnis J. Arthroscopic Diagnosis of Posterolateral Rotatory Instability of the Elbow. </em><em>Arthrosc Tech. 2020 Nov 25;9(12):e1951-e1956. doi: 10.1016/j.eats.2020.08.035.eCollection 2020 Dec.</em></p>
<p><em><i>[2</i><i>] </i>Arrigoni P, Cucchi D, D&#8217;Ambrosi R, Butt U, Safran MR, Denard P, Randelli P. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28341879/"><em>Intra-articular findings in symptomatic minor instability of the lateral elbow (<strong>SMILE</strong>).</em></a> <em>Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2017 Jul;25(7):2255-2263. doi: 10.1007/s00167-017-4530-x. Epub 2017 Mar 24.</em></p>
<p><em><i>[</i><i>3] </i>Arrigoni P, Cucchi D, D&#8217;Ambrosi R, Menon A, Aliprandi A, Randelli P. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28337591/"><em>Arthroscopic R-LCL plication for symptomatic minor instability of the lateral elbow (<strong>SMILE</strong>).</em></a> <em>Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2017 Jul;25(7):2264-2270. doi: 10.1007/s00167-017-4531-9. Epub 2017 Mar 23.</em></p>
<p><em><i>[</i><i>4] </i>Brach P, Goitz RJ. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16713869/"><em>Elbow</em><em>arthroscopy: surgical techniques and rehabilitation.</em></a> <em>J Hand Ther. 2006 Apr-Jun;19(2):228-36. doi: 10.1197/j.jht.2006.02.013.PMID: 16713869</em></p>
<p><em><i>[</i><i>5] </i>Burman MS. </em><em>Arthroscopy or the direct visualization of joints: An experimental cadaver study. </em><em>J Bone Joint Surg </em><em>1931;13: 669-695. </em><em> </em></p>
<p><em><i>[</i><i>6] </i>Dehlinger F, Franke S, Hollinger B. Therapeutic options für acute and chronic elbow instability. Eur J Trauma Emerg Surg. 2012 Dec;38(6):585-92. doi: 10.1007/s00068-012-0205-y. Epub 2012 Aug 21.</em></p>
<p><em><i>[</i><i>17 </i>Dexel J;</em><em> Kasten P. Arthroskopie des Ellenbogens. </em><em>Obere Extremität 2013 ∙ 8:2–8</em><em> </em><em>DOI 10.1007/s11678-013-0201-9 </em></p>
<p><em><i>[</i><i>8] </i>Kwon BC, Kim JY, Park KT. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27810264/"><em>The Nirschl procedureversus arthroscopic extensor carpi radialis brevis debridement for lateral epicondylitis.</em></a><em> J Shoulder Elbow Surg. 2017 Jan;26(1):118-124. doi: 10.1016/j.jse.2016.09.022. Epub 2016 Oct 31.PMID: 27810264</em></p>
<p><em><i>[9</i><i>] </i>Nietschke R, </em><em>Schneider MM</em><em>, Hollinger B, Buder T, Zimmerer A, Zimmermann F, Burkhart KJ. </em><em>Performance control after arthroscopic arthrolysis with capsulectomy in fresh-frozen elbow joints. </em><em> 2019 Oct;122(10):791-798. doi: 10.1007/s00113-018-0584-6</em></p>
<p><em><i>[</i><i>10] </i>Pierce TP, Issa K, Gilbert BT, Hanly B, Festa A, McInerney VK, Scillia AJ. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28412059/"><em>A Systematic Review of Tennis ElbowSurgery: Open Versus Arthroscopic Versus Percutaneous Release of the Common Extensor Origin.</em></a> <em> 2017 Jun;33(6):1260-1268.e2. doi: 10.1016/j.arthro.2017.01.042. Epub 2017 Apr 12.PMID: 28412059 </em></p>
<p><em><i>[</i><i>11] </i>Ries C, Franke S, Dietrich F, Jakubowitz E, </em><em>Dehlinger F</em><em>, Hollinger B. </em><em>Transosseous refixation of the common extensor muscle tendons in chronic lateral epicondylitis with and without additional reconstruction of the LUCL&#8211;a retrospective evaluation of 101 patients. </em><em>Z Orthop Unfall. </em><em>2013 Jun;151(3):296-301.doi: 10.1055/s-0032-1328578. Epub 2013 May 21.</em></p>
<p><em><i>[</i><i>12] </i>Sahajpal DT, Blonna D, O’Driscoll SW. Anteromedial elbow arthroscopy portals in patients with prior ulnar nerve transposition or subluxation. Arthroscopy. </em><em>2010 Aug;26(8):1045-52. doi: 10.1016/j.arthro.2009.12.029.Epub 2010 Jun 16.</em></p>
<p><em><i>[</i><i>13] </i>Schmidt T, Stangl R. Indikationen, Komplikationen und Ergebnisse der Ellenbogenarthroskopie. </em><em>Obere Extremität 2013 ∙ 8:220–225</em><em> </em><em>DOI 10.1007/s11678-013-0231-3 </em></p>
<p><em><i>[</i><i>14] </i>Singh H, Nam KY, Moon YL. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21667902/"><em>Arthroscopic management of stiff elbow.</em></a><em> 2011 Jun 14;34(6):167. doi: 10.3928/01477447-20110427-16.PMID: 21667902</em></p>
<p><em><i>[</i><i>15] </i>White CHR, Ravi V, Watson J, Badhrinarayanan S, Phadnis J. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32949630/"><em>A Systematic Review of Arthroscopic Versus Open Debridement of the Arthritic</em><em>Elbow</em><em>.</em></a> <em> 2021 Feb;37(2):747-758.e1. doi: 10.1016/j.arthro.2020.09.005. Epub 2020 Sep 17.PMID: 32949630</em></p>
<p><em><i>[</i><i>16] </i>Yeoh KM, King, GJW, Faber KJ, Glazebrook MA, Athwal GS. </em><em>Evidence-based indications for elbow arthroscopy. </em> <em>2012 Feb;28(2):272-82.doi: 10.1016/j.arthro.2011.10.007.</em></p>
<p><i>Abbildungen: Mit freundlicher Genehmigung © orthio Praxisklinik Karlsruhe, alle Rechte vorbehalten</i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hüftkopfnekrose</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/operation/6002/hueftkopfnekrose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Alexander Zimmerer&#160;,&#160;Dr. med. Christian Sobau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[04/18]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=6002</guid>

					<description><![CDATA[Kommt es zu einer Durchblutungsstörung des Hüftkopfes, kann dies zu einem Absterben von Knochengewebe in diesem Bereich, einer Hüftkopfnekrose (HKN), führen. Dies ist eine schwere Erkrankung des Hüftgelenkes und wird [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Kommt es zu einer Durchblutungsstörung des Hüftkopfes, kann dies zu einem Absterben von Knochengewebe in diesem Bereich, einer Hüftkopfnekrose (HKN), führen. Dies ist eine schwere Erkrankung des Hüftgelenkes und wird leider in vielen Fällen erst zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt erkannt und endet dann in den meisten Fällen in der Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Hüftkopfnekrosen zählen zu den Wohlstandskrankheiten</strong></p>



<p>Obwohl die genauen Ursachen heute noch nicht eindeutig bekannt sind, gelten Rauchen, erhöhte Blutfette, Alkoholmissbrauch oder ein schlecht eingestellter Diabetes Mellitus als<br>Risikofaktoren, weshalb die Hüftkopfnekrose zu den typischen Zivilisationskrankheiten zählt. Aber auch HIV-Erkrankung, medikamentöse Therapie mit Kortison, Schwangerschaft oder Chemotherapien können zu solch einem Absterben des Hüftkopfes führen [1–4]. Typischerweise sind Männer zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr betroffen, wobei oftmals die Erkrankung an beiden Hüftgelenken auftritt [5,6,1]. Insgesamt liegt die Inzidenz in Deutschland zwischen 5.000 und 7.000 pro Jahr [7].</p>



<p><strong>Frühzeitige Diagnose ist wichtig</strong></p>



<p>Durch die verminderte Durchblutung kommt es zu einem Untergang von Knochengewebe, das der Belastung in der Folge nicht mehr standhalten kann und zu einem Einbrechen der Knochenanteile in diesem Bereich innerhalb von zwei bis drei Jahren führt. Die typischen Symptome sind plötzlich auftretende, oftmals nächtliche Schmerzen im Bereich der Leiste sowie eine schmerzhafte Einschränkung der Beweglichkeit – vor allem der Innenrotation. In der Röntgenuntersuchung des Beckens können Nekrosezonen erst ab dem Stadium II sichtbar sein, sodass bei unauffälligem Röntgen und über sechs Wochen anhaltenden Schmerzen ein MRT (derzeit Goldstandard der Diagnostik) des Beckens angefertigt werden sollte, um auch die Gegenseite beurteilen zu können [8]. Die Stadieneinteilung erfolgt derzeit am besten durch die ARCO-Klassifikation (siehe Tabelle) [9], die zusätzlich entsprechend der Größe mit den Zusatzbezeichnungen A bis C ergänzt wird (&lt;15 % des Hüftkopfes (A), 15–30 % des Hüftkopfes (B), &gt; 30 % der Hüftkopfes (C)). Kann eine subchondrale Fraktur nicht sicher ausgeschlossen werden, wird ergänzend eine CT-Diagnostik des Hüftgelenkes empfohlen [8].</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="765" height="1024" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau1_saez0318China-765x1024.jpg" alt="" class="wp-image-6003" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau1_saez0318China-765x1024.jpg 765w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau1_saez0318China-224x300.jpg 224w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau1_saez0318China-768x1028.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau1_saez0318China-1147x1536.jpg 1147w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau1_saez0318China-150x201.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau1_saez0318China-300x402.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau1_saez0318China-696x932.jpg 696w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau1_saez0318China-1068x1430.jpg 1068w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau1_saez0318China-314x420.jpg 314w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau1_saez0318China.jpg 1200w" sizes="(max-width: 765px) 100vw, 765px" /><figcaption>Hüftkopfnekrose rechts Stadium IIB im MRT</figcaption></figure>



<p><strong>Derzeit wird eine operative, gelenkerhaltende Operation angestrebt</strong></p>



<p>In der Behandlung stehen – je nach Krankheitsstadium – verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung, wobei entsprechend aktueller Studien- und Datenlage die Operation einer konservativen Therapie überlegen ist. So zeigten gleich mehrere Studien bei bis zu 80 % ein Versagen der konservativen Therapie [7,10]. Allerdings kann in sehr frühen Stadien das durchblutungsförderndes Medikament Iloprost oder das aus der Osteoporosetherapie bekannte Bisphosphonat Alendronat eingesetzt werden, wobei für beide keine Zulassung für diese Art der Behandlung besteht [11,12]. Ergänzend sollte eine Teilbelastung an Unterarmgehstützen für mindestens sechs Wochen durchgeführt werden. Aufgrund der hohen Versagensrate wird von den Fachgesellschaften aktuell jedoch eine operative Therapie empfohlen [7]. So kann bis einschließlich Stadium IIIB ein gelenkerhaltender Eingriff durchgeführt werden. Mögliche Verfahren, wie die Verwendung eines vaskularisierten Fibulatransplantates oder eine Osteotomie im Bereich des Schenkelhalses, stellen anspruchsvolle und invasive Methoden dar, die aufgrund ihrer Invasivität und Komorbidität nur in Einzelfällen zur Anwendung kommen sollten [13,14].</p>



<p>Eine minimalinvasive Methode stellt die sogenannte Core Decompression, eine Anbohrung der Nekrosezone durch den Schenkelhals, dar, die ursprünglich durch Arlet und Ficat beschrieben wurde [15]. Ziel ist es, die Sklerosezone zu durchbrechen und ein Revaskularisierung anzuregen. In den letzten Jahrzehnten wurden einige Modifikationen dieser Methode beschrieben, wobei der Nekrosedefekt entweder mit Körpereigener- oder Spenderspongiosa gefüllt wurde. Bisher wurde hierfür über einen kleinen Hautschnitt die Nekrosezone angebohrt und gegebenenfalls mit allogenem oder autologem Knochen, der über einen zusätzlichen Schnitt z. B. aus dem Beckenkamm gewonnen wurde, aufgefüllt. Eine Weiterentwicklung dieser sogenannten advanced Core Decompression (ACD) macht es nun möglich, körpereigenen Knochen ohne diesen zusätzlichen Schnitt am Becken verwenden zu können. Hierzu wird über dieselbe kleine Inzision gesunde Spongiosa aus dem Schenkelhals gewonnen, um damit die Nekrosezone am Ende der Operation aufzufüllen. Der ca. 30-minütige Eingriff (modifizierte ACD) wird während eines kurzen dreitägigen Krankenhausaufenthaltes durchgeführt und wird mit einer Teilbelastung an Unterarmgehstützen für zwei bis vier Wochen nachbehandelt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1022" height="1024" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau2_saez0318China-1022x1024.jpg" alt="" class="wp-image-6004" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau2_saez0318China-1022x1024.jpg 1022w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau2_saez0318China-300x301.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau2_saez0318China-150x150.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau2_saez0318China-768x769.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau2_saez0318China-696x697.jpg 696w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau2_saez0318China-1068x1070.jpg 1068w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau2_saez0318China-419x420.jpg 419w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau2_saez0318China-70x70.jpg 70w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/03/Sobau2_saez0318China.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1022px) 100vw, 1022px" /><figcaption>Intraoperative Röntgenkontrolle der Anbohrung</figcaption></figure>



<p><strong>Erste Kurzzeitstudien zeigen vielversprechende Ergebnisse</strong></p>



<p>Die beschriebene Technik zeigt in aktuellen Studien eine Überlebensrate von 76 % nach durchschnittlich 30 Monaten. Basierend auf den größenabhängigen Stadien betrug die Überlebensrate 100 % in Stadium IIA, 85 % in Stadium IIB und 61,5 % in Stadium IIC [16]. Obwohl diese Ergebnisse vielversprechend sind, sind weitere Studien notwendig, um die Methode langfristig zu bewerten.</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Die avaskuläre Hüftkopfnekrose betrifft überwiegend Männer in der 3. bis 5. Lebensdekade. Der Goldstandard der Diagnostik stellt die MRT des Beckens dar. Im Stadium I-IIIB eignen sich hüftgelenkerhaltende Verfahren</p>



<p><em>Literatur</em></p>



<p>1      <em>Mont</em> <em>MA, Hungerford</em> <em>DS</em>. Non-traumatic avascular necrosis of the femoral head. The Journal of bone and joint surgery. American volume 1995; 77: 459 – 474</p>



<p>2      <em>Vandenbussche</em> <em>E, Madhar</em> <em>M, Nich</em> <em>C, Zribi</em> <em>W, Abdallah</em> <em>T, Augereau</em> <em>B</em>. Bilateral osteonecrosis of the femoral head after pregnancy. Archives of orthopaedic and trauma surgery 2005; 125: 201 – 203</p>



<p>3      <em>Mont</em> <em>MA, Jones</em> <em>LC, Hungerford</em> <em>DS</em>. Nontraumatic osteonecrosis of the femoral head: Ten years later. The Journal of bone and joint surgery. American volume 2006; 88: 1117 – 1132</p>



<p>4      <em>Green</em> <em>KR, Hernandez-Jimenez</em> <em>JM, Isache</em> <em>CL, Jacob</em> <em>R</em>. Avascular necrosis: A growing concern for the HIV population. BMJ case reports 2018; 2018</p>



<p>5      <em>Hauzeur</em> <em>JP, Pasteels</em> <em>JL, Orloff</em> <em>S</em>. Bilateral non-traumatic aseptic osteonecrosis in the femoral head. An experimental study of incidence. The Journal of bone and joint surgery. American volume 1987; 69: 1221 – 1225</p>



<p>6      <em>Hofmann</em> <em>S, Kramer</em> <em>J, Plenk</em> <em>H</em>. Die Osteonekrose des Hüftgelenkes im Erwachsenenalter. Der Orthopade 2005; 34: 171-83; quiz 184</p>



<p>7      <em>Roth</em> <em>A, Beckmann</em> <em>J, Bohndorf</em> <em>K et al.</em> S3-Guideline non-traumatic adult femoral head necrosis. Archives of orthopaedic and trauma surgery 2016; 136: 165 – 174</p>



<p>8      <em>Bohndorf</em> <em>K, Beckmann</em> <em>J, Jäger</em> <em>M, Kenn</em> <em>W, Maus</em> <em>UM</em>. S3‑Leitline. Teil 1: Diagnostik und Differenzialdiagnostik der atraumatischen Femurkopfnekrose (aFKN) des Erwachsenen: S3 Guideline. Part 1: Diagnosis and Differential Diagnosis of Non‑Traumatic Adult Femoral Head Necrosis. Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie : Organ der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie 2015; 153: 375 – 386</p>



<p>9      <em>Gardeniers JW</em>. Report of the Committee of Staging and Nomenclature (1993), 1993</p>



<p>10    <em>Castro</em> <em>FP, Barrack</em> <em>RL</em>. Core decompression and conservative treatment for avascular necrosis of the femoral head: A meta-analysis. American journal of orthopedics (Belle Mead, N.J.) 2000; 29: 187 – 194</p>



<p>11    <em>Lai</em> <em>K-A, Shen</em> <em>W-J, Yang</em> <em>C-Y, Shao</em> <em>C-J, Hsu</em> <em>J-T, Lin</em> <em>R-M</em>. The use of alendronate to prevent early collapse of the femoral head in patients with nontraumatic osteonecrosis. A randomized clinical study. The Journal of bone and joint surgery. American volume 2005; 87: 2155 – 2159</p>



<p>12    <em>Disch</em> <em>AC, Matziolis</em> <em>G, Perka</em> <em>C</em>. The management of necrosis-associated and idiopathic bone-marrow oedema of the proximal femur by intravenous iloprost. The Journal of bone and joint surgery. British volume 2005; 87: 560 – 564</p>



<p>13    <em>Urbaniak</em> <em>JR, Coogan</em> <em>PG, Gunneson</em> <em>EB, Nunley</em> <em>JA</em>. Treatment of osteonecrosis of the femoral head with free vascularized fibular grafting. A long-term follow-up study of one hundred and three hips. The Journal of bone and joint surgery. American volume 1995; 77: 681 – 694</p>



<p>14    <em>Shannon</em> <em>BD, Trousdale</em> <em>RT</em>. Femoral osteotomies for avascular necrosis of the femoral head. Clinical orthopaedics and related research 2004: 34 – 40</p>



<p>15    <em>Ficat</em> <em>RP</em>. Idiopathic bone necrosis of the femoral head. Early diagnosis and treatment. The Journal of bone and joint surgery. British volume 1985; 67: 3 – 9</p>



<p>16    <em>Classen</em> <em>T, Warwas</em> <em>S, Jäger</em> <em>M, Landgraeber</em> <em>S</em>. Two-year follow-up after advanced core decompression. Journal of tissue engineering and regenerative medicine 2017; 11: 1308 – 1314</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
