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	<title>Dr. Sportwiss. Christiane Wilke, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>Dr. Sportwiss. Christiane Wilke, Autor bei sportärztezeitung</title>
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		<title>Präoperative Trainingstherapie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/22735/praeoperative-trainingstherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Abel,&#160;Prof. Dr. phil. Daniel Niederer,&#160;PD Dr. med. Christoph Offerhaus,&#160;Alexander Glowa&#160;,&#160;Dr. Sportwiss. Christiane Wilke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 08:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[02/26]]></category>
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					<description><![CDATA[Prähabilitation beschreibt die gezielte Vorbereitung auf eine Operation und zielt auf eine Verbesserung des Behandlungserfolgs ab. Im folgenden Artikel wird eine Studie zur konkreten Ausgestaltung der präoperativen Trainingstherapie vor Rekonstruktion [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Prähabilitation beschreibt die gezielte Vorbereitung auf eine Operation und zielt auf eine Verbesserung des Behandlungserfolgs ab. Im folgenden Artikel wird eine Studie zur konkreten Ausgestaltung der präoperativen Trainingstherapie vor Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes vorgestellt.</b></p>
<p>Sportler, die nach einer Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) in den Sport zurückkehren, haben im Vergleich zu unverletzten Athleten ein bis zu sechsfach erhöhtes Risiko, innerhalb von zwei Jahren nach der OP erneut eine VKB-Verletzung zu erleiden [1]. Im Vergleich zu unverletzten Athleten haben ehemals Verletzte nach der Rückkehr in den Sport zudem häufig ein geringeres Leistungsniveau bzw. eine kürzere Karrieredauer [2]. Beide möglichen Folgen einer Ruptur und Rekonstruktion des VKBs sind trotz Durchführung evidenzbasierter Rehabilitationsmaßnahmen nach Rekon­struktion des VKBs zu beobachten. Daher besteht weiterhin Potenzial zur Optimierung des gesamten Rehabilitationsprozesses nach VKB-Ruptur. Präoperatives Training zwischen der VKB-Ruptur und der VKB-Rekonstruktion zielt auf eine Verbesserung der präoperativen Kniefunktion einschließlich der Kniebeweglichkeit und der Stabilität der Beinachse sowie eine Steigerung der Ansteuerungsfähigkeit und Kraft insbesondere des M. Quadrizeps ab. Trotz vielversprechender Effekte präopera­tiver Interventionen nach VKB-Ruptur ist die Evidenz bezüglich der Wirksamkeit von präoperativem Training begrenzt [3]. Darüber hinaus besteht kein Konsens hinsichtlich optimaler Inhalte und des Betreuungsgrades, beispielsweise bezüglich angeleiteten versus ­eigenständigen Trainings.</p>
<h2><b>Ziel</b></h2>
<p>Ziel der randomisiert-kontrollierten Studie war es, die Wirksamkeit eines angeleiteten, strukturierten und kriterienbasiert progressiven präoperativen Rehabilitationsprogramms (anpassbar an das individuelle Leistungsniveau) mit einem nicht angeleiteten, selbstständig durchgeführten Heimtrainingsprogramm (mithilfe einer Broschüre) zu vergleichen. Betrachtet wurden hierbei die selbstwahrgenommene Kniefunktion und weitere funktionelle Ergebnisse.</p>
<h2><b>Methode</b></h2>
<p>Die Studie wurde als monozentrische, prospektive, randomisiert-kontrollierte, einfach verblindete Studie durchgeführt. Insgesamt 114 Teilnehmende im Alter zwischen 16 und 60 Jahren mit einseitiger, vollständiger primärer Ruptur des VKBs sowie Indikation zur Rekon­struktion mittels Hamstring- oder Quadrizepssehnen-Autograft wurden im Sana Dreifaltigkeitskrankenhaus Köln rekrutiert. Teilnehmende wurden nur eingeschlossen, wenn der Zeitraum zwischen Einschluss und Operation mindestens drei Wochen betrug. Ausgeschlossen wurden Teilnehmende mit Begleitverletzungen mit Operations­indikation, die zu einer Änderung des Rehabilitationsprotokolls führten, sowie vorangegangenen Operationen oder Verletzungen am Kniegelenk in den letzten fünf Jahren. Falls während des operativen Eingriffs ungeplante Maßnahmen erforderlich wurden, die eine Anpassung des postoperativen Therapieprotokolls bedingten (z. B. Meniskusnaht), wurden die betroffenen Teilnehmenden ab diesem Zeitpunkt als Dropout gewertet. Die Teilnehmenden der Interventionsgruppe absolvierten ein strukturiertes, kriterienbasiertes und angeleitetes Training. Das Trainingsprogramm wurde an das individuelle Leistungsniveau angepasst und umfasste zwei Einheiten pro Woche à 60 Minuten. Zusätzlich erhielten die Teilnehmenden einmal pro Woche Übungen für ein eigenständiges Training zu Hause. Die Auswahl der Übungen orientierte sich an bereits durchgeführten Studien [3], ist Abb. 1 zu entnehmen und verfolgte folgende Ziele:</p>
<ul>
<li>Mobilisation des Kniegelenks und Verbesserung der Beweglichkeit</li>
<li>Verbesserung der neuromuskulären Kontrolle, insbesondere des<br />
M. quadriceps</li>
<li>Verbesserung der posturalen Stabilität und des Gleichgewichts</li>
<li>Wiederherstellung bzw. Steigerung der Muskelkraft, insbesondere der Kniebeuger und -strecker,<br />
Abduktoren und Plantarflexoren; lokales Kraftausdauertraining, Vergrößerung des Muskelquerschnitts sowie Verbesserung der neuromuskulären Kraft.</li>
</ul>
<figure id="attachment_22741" aria-describedby="caption-attachment-22741" style="width: 755px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-22741" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel1_saez0226-1024x512.jpg" alt="" width="755" height="378" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel1_saez0226-1024x512.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel1_saez0226-300x150.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel1_saez0226-768x384.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel1_saez0226-150x75.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel1_saez0226-450x225.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel1_saez0226-1200x600.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel1_saez0226.jpg 1500w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption id="caption-attachment-22741" class="wp-caption-text">Abb. 1 Angeleitetes, präoperatives Training (Interventionsgruppe)</figcaption></figure>
<p>Das präoperative Training umfasste Übungen auf zwei Niveaus (Level I und Level II). Die Teilnehmenden starteten mit Übungen auf Level I Niveau. Wenn eine vollständige aktive Kniestreckung erreicht wurde, an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Trainingseinheiten keine Gewebereaktion am Folgetag auftrat und keine schmerzhaften Bewegungseinschränkungen berichtet wurden, wurden die Übungen durch Übungen auf Level II Niveau erweitert oder ersetzt. Schmerzen wurden mittels visu­eller Analogskala (VAS) von 0 – 10 erfasst, wobei ein Zielwert von unter 3 bis 4 Punkten als Orientierung für das Training diente. Das primäre Ziel des Trainingsprogramms war die Verbesserung der individuellen Leistungsfähigkeit und nicht das Erreichen eines vorgegebenen Leistungsniveaus. Die Teilnehmenden der Vergleichsgruppe erhielten eine Broschüre mit den folgenden sechs Übungen: Aktive Kniestreckung, Einbeinstand, Hüftabduktion, Hüftbrücke in Rückenlage, beidbeiniges Fersen­heben sowie Kniebeugen. Diese Übungen verfolgten die gleichen Ziele wie jene des angeleiteten Trainings. Die Broschüre enthielt detaillierte Anleitungen zur Durchführung sowie Empfehlungen zu Wiederholungszahlen und Progression der Übungen. Die behandelnden Ärzte im Krankenhaus empfahlen den Teilnehmenden der Vergleichsgruppe, die Übungen dreimal pro Woche im Rahmen eines eigenständigen Trainings durchzuführen. Das eigenständige Training wurde von den Teilnehmenden protokolliert. Nach der operativen Rekonstruktion absolvierten alle Teilnehmenden dasselbe standard­isierte Rehabili­tationsprogramm. Alle medizinischen Entscheidungen wie Operationszeitpunkt und Transplantatauswahl wurden im Rahmen des regulären medi­zinischen Behandlungsprozesses, also unabhängig von der vorliegenden Studie, getroffen.</p>
<p>In beiden Gruppen wurden zu sieben festgelegten Messzeitpunkten Daten erhoben: während der initialen Anamnese im Krankenhaus, 1 – 7 Tage vor der VKB-Rekonstruktion, am Tag der Operation sowie 30, 60, 90 und 180 Tage postoperativ. Aufgrund verletzungs- und operationsbedingter Einschränkungen konnten jedoch nicht zu allen Zeitpunkten sämtliche Messgrößen erfasst werden. Die selbstwahrgenommene Kniefunktion wurde mithilfe des Knee Injury and ­Osteoarthritis Outcome (KOOS) Score ermittelt und stellt das primäre Outcome dar. Die sekundären Outcomes sind der Gesamtstudie (siehe Verweis unten) zu entnehmen und hier aus Platzgründen nicht dargestellt. Die statistischen Analysen wurden nach dem Intention-to-treat-Prinzip durchgeführt. Aufgrund von fehlenden Daten wurde eine multiple Imputation der Daten mit SPSS (Version 28) vorgenommen. Line­are gemischte Modelle für wiederholte Messungen wurden berechnet (Software R, Version 4.3.3). Hierbei wurden die Veränderungswerte (Change Scores) jedes Outcomes vom Ausgangswert bis zu den jeweiligen Follow-up-Zeitpunkten betrachtet.</p>
<h2><b>Ergebnisse</b></h2>
<p>Von den 114 eingeschlossenen Teilnehmenden (53 % männlich) unterbrachen 3 die Studienteilnahme und 55 schieden im Verlauf aus familiären oder beruflichen Gründen, Zeitmangel, Problemen mit der Erreichbarkeit der Einrichtung und sonstigen Gründen aus bzw. wurden wegen durchgeführter Meniskusnaht während der Operation ausgeschlossen. Im Mittel waren die Teilnehmenden 31 Jahre alt (Standardabweichung (SD) = 10,3) und führten vor der Verletzung im Mittel 3 Trainingseinheiten pro Woche (SD = 1.5) durch. Während der Zeitraum zwischen Verletzung und Ruptur im Mittel in der Interventionsgruppe bei 81 Tagen (SD = 41) lag, betrug dieser im Mittel in der Vergleichsgruppe 91 Tage (SD = 48). Die Anzahl der durchgeführten Trainingseinheiten unterschied sich zwischen der Interventions- und Vergleichsgruppe nicht signifikant, die Variation war in der Vergleichsgruppe (selbstständig durchgeführte Einheiten: Mittelwert (M) = 6,75, SD = 13,22, Minimum (Min) = 0, Maximum (Max) = 91) jedoch höher als in der Interventionsgruppe (angeleitete Einheiten: M = 6,38, SD = 3,24, Min = 1, Max = 17). Die KOOS-Gesamtscores an den verschiedenen Messzeitpunkten sind in Abb. 2 dargestellt. Die beiden Gruppen unterschieden sich zu Studienbeginn (Baselineunterschiede, p &lt; 0,001). Für Gruppe, Zeit und die Interaktion (Zeit*Gruppe) wurden keine signifikanten Effekte festgestellt. Die Interventionsgruppe (KOOS-Gesamtscore bei Anamnese: M = 46,04, Konfidenzintervall (CI) 45,07 – 47,02; vor der Operation: M = 58,52, CI 57,51–59,54) zeigte jedoch eine ausgeprägtere Verbesserung des KOOS-Gesamtscores als die Vergleichsgruppe (Anamnese: M = 51,01, CI 50,10–51,92; vor der Operation: M = 59,18, CI 58,40–59,96). Die Interaktion (Gruppe*Zeit) für den KOOS-Gesamtscore erreichte Signifikanz für den Veränderungswert von der Anamnese bis 30 Tage post OP (p = 0,039) und 60 Tage post OP (p = 0,039). Zusätzlich wurden der KOOS-­Gesamtscore (p = 0,009) durch die Kovariate Alter beeinflusst. Die sekundären Ergebnisse sind dem Original-Artikel (s. Verweis unten) zu entnehmen.</p>
<figure id="attachment_22740" aria-describedby="caption-attachment-22740" style="width: 755px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-large wp-image-22740" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel2_saez0226-922x1024.png" alt="" width="755" height="839" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel2_saez0226-922x1024.png 922w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel2_saez0226-270x300.png 270w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel2_saez0226-768x853.png 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel2_saez0226-1383x1536.png 1383w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel2_saez0226-150x167.png 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel2_saez0226-450x500.png 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel2_saez0226-1200x1333.png 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Abel2_saez0226.png 1500w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption id="caption-attachment-22740" class="wp-caption-text">Abb. 2 Mittelwerte und 95 %-Konfidenzintervalle des KOOS-Gesamtscores, getrennt nach Gruppen. Die x-Achse zeigt die sieben Messzeitpunkte, die y-Achse zeigt die Werte des KOOS-Gesamtscores (0 – 100 %) sowie die 95 %-Konfidenzintervalle. (KOOS = Knee Injury and Osteoarthritis Outcome Score)</figcaption></figure>
<h2><b>Diskussion</b></h2>
<p>Die Studie zeigt die Wirksamkeit eines angeleiteten, präoperativen Trainings im Vergleich zu einem selbstständig durchgeführten Heimtraining vor VKB-Rekonstruktion. Sowohl die Teilnehmenden der Interventions-, als auch der Vergleichsgruppe erzielten prä- als auch postoperativ Verbesserungen der selbstwahrgenommenen Kniefunktion. Die Interventionsgruppe begann auf deutlich niedrigerem funktionellem Niveau zum Zeitpunkt der Anamnese, verzeichnete jedoch bis zum Messzeitpunkt vor der Rekonstruktion eine stärkere Verbesserung. Auch nach 30 Tagen postoperativ begann die Interventionsgruppe auf einem niedrigeren Niveau, erzielte jedoch über den weiteren Beobachtungszeitraum größere Verbesserungen. Die ausgeprägtere Verbesserung in der Interventionsgruppe deutet auf die Überlegenheit des angeleiteten, kriterienbasierten Trainings gegenüber eigenständigem Heimtraining hin. Es ist jedoch zu beachten, dass die Interventionsgruppe durch niedrigere Ausgangswerte ein größeres Verbesserungspotenzial hatte. Hingegen könnte der etwas größere Zeitraum zwischen Ruptur und Rekonstruktion in der Vergleichsgruppe im Gegensatz zur Interventionsgruppe die Ergebnisse in der Vergleichsgruppe positiv beeinflusst haben [4].</p>
<p>Auffallend ist zudem eine größere Spannweite der Anzahl der durchgeführten Trainingseinheiten in der Vergleichsgruppe im Gegensatz zur Interventionsgruppe. Dies könnte durch die Charakteristika des eigenständigen Trainings begründet sein. Eigenständiges Training bietet eine flexible Gestaltung, doch psychologische Faktoren wie Selbstmotivation, sportliche Identität und soziale Unterstützung sind entscheidend für die Einhaltung des Trainingsplans [5], während durch die Anwesenheit eines Trainers die Trainingsqualität und die Belastungssteuerung verbessert werden können [6, 7]. Eine gute therapeutische Beziehung wird als förderlich im Rehabilitationsprozess angesehen [5].<span class="Apple-converted-space">  </span>Als limitierende Faktoren sind abschließend die hohe Drop-Out-Quote sowie das kurze Follow-up von 180 Tagen zu nennen.</p>
<p><b>Praktische Relevanz und Schlussfolgerung</b></p>
<p>In der klinischen Praxis wird häufig passiv auf die Rekon­struktion des VKBs gewartet. Aufgrund der Schwere von VKB-Verletzungen bietet präoperatives Training jedoch ein erhebliches Potenzial, besonders bei schlechter präoperativer Kniefunktion. Sowohl angeleitetes als auch selbstständiges Training verbessern die Kniefunktion, wobei das angeleitete Training leicht überlegen erscheint. Eigenständiges Training bietet mehr Flexibilität, während das angeleitete Training Motivation und Trainingsqualität fördern kann. Die Wahl zwischen angeleitetem oder selbstständigem Training sollte individuell erfolgen, ebenso sind Kombinationen aus beidem denkbar. Zukünftige Studien sollten Dosis-­Wirkungs-Beziehungen und Langzeiteffekte genauer untersuchen. Zudem lag der Fokus der Studie auf präoperativem Training, während in zukünftigen Studien Prähabilitation multimodal (z. B. mit ergänzenden psychologischen Komponenten oder Stressmanagement) durchgeführt werden könnte.</p>
<p><em>Dieser Beitrag ist eine neu verfasste, modifizierte und gekürzte Zusammen­fassung des 2026 in Scientific Reports veröffentlichten Artikels „Abel R, Niederer D, Glowa A, Hansen N, Wilke C, Offerhaus C. (2026). Effectiveness of exercise prehabilitation before anterior cruciate ligament reconstruction on functional outcomes – a single-blinded randomized controlled trial. Sci Rep. 2026 Mar 9;16(1):8962. doi: 10.1038/s41598-026-41576-2“.</em></p>
<div>
<p class="CitaviBibliographyHeading">Literatur</p>
</div>
<div>
<p class="CitaviBibliographyEntry">[1] Paterno MV, Rauh MJ, Schmitt LC et al. <span lang="EN-GB">Incidence of Second ACL Injuries 2 Years After Primary ACL Reconstruction and Return to Sport. </span>Am J Sports Med 2014; 42: 1567–1573. DOI: 10.1177/0363546514530088</p>
</div>
<div>
<p class="CitaviBibliographyEntry">[2] Niederer D, Engeroff T, Wilke J et al. <span lang="EN-GB">Return to play, performance, and career duration after anterior cruciate ligament rupture: A case-control study in the five biggest football nations in Europe. </span>Scand J Med Sci Sports 2018; 28: 2226–2233. DOI: 10.1111/sms.13245</p>
</div>
<div>
<p class="CitaviBibliographyEntry">[3] Giesche F, Niederer D, Banzer W et al. <span lang="EN-GB">Evidence for the effects of prehabilitation before ACL-reconstruction on return to sport-related and self-reported knee function: A systematic review. PLoS One 2020; 15: e0240192. DOI: 10.1371/journal.pone.0240192.</span></p>
</div>
<div>
<p class="CitaviBibliographyEntry"><span lang="EN-GB">[4] Niederer D, Behringer M, Stein T. Functional outcomes after anterior cruciate ligament reconstruction: unravelling the role of time between injury and surgery, time since reconstruction, age, gender, pain, graft type, and concomitant injuries. BMC Sports Sci Med Rehabil 2023; 15: 49. DOI: 10.1186/s13102-023-00663-x</span></p>
</div>
<div>
<p class="CitaviBibliographyEntry"><span lang="EN-GB">[5] Walker A, Hing W, Lorimer A. The Influence, Barriers to and Facilitators of Anterior Cruciate Ligament Rehabilitation Adherence and Participation: a Scoping Review. Sports Med Open 2020; 6: 32. DOI: 10.1186/s40798-020-00258-7</span></p>
</div>
<div>
<p class="CitaviBibliographyEntry"><span lang="EN-GB">[6] Bucher Sandbakk S, Walther J, Solli GS et al. Training Quality-What Is It and How Can We Improve It? Int J Sports Physiol Perform 2023; 18: 557–560. DOI: 10.1123/ijspp.2022-0484</span></p>
</div>
<div>
<p class="CitaviBibliographyEntry"><span lang="EN-GB">[7] Campbell BI, Bove D, Ward P et al. Quantification of Training Load and Training Response for Improving Athletic Performance. </span>Strength &amp; Conditioning Journal 2017; 39: 3–13. DOI: 10.1519/SSC.0000000000000334</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Trainingsbasierte Prähabilitation</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/training/21205/trainingsbasierte-praehabilitation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Abel,&#160;Dr. Sportwiss. Nora Zoth,&#160;Dr. Sportwiss. Christiane Wilke&#160;,&#160;Jun.-Prof. Dr. Sportwiss. Thomas Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 09:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[04/25]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Jahren hat das Konzept der trainingsbasierten Prähabilitation (Prähab) zunehmend an Bedeutung gewonnen und erfreut sich wachsender Beachtung sowohl in der klinischen Praxis als auch in der wissenschaftlichen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den letzten Jahren hat das Konzept der trainingsbasierten Prähabilitation (Prähab) zunehmend an Bedeutung gewonnen und erfreut sich wachsender Beachtung sowohl in der klinischen Praxis als auch in der wissenschaftlichen Forschung. Prähabilitation bezeichnet die physische, psychische und sozialmedizinische Vorbereitung von Patienten auf eine Operation.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p>Das Ziel von Prähab ist die Verbesserung des Behandlungserfolgs, die Förderung der Genesung sowie die Reduktion des Risikos für Komplikationen [1]. Dieses Konzept findet Anwendung in verschiedenen Fachbereichen wie der Orthopädie, Kardiologie und der Onkologie. Bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Prähab sind fachspezifische Aspekte zu berücksichtigen.</p>
<h2><b>Prähabilitation in der Orthopädie</b></h2>
<p>Prähab vor orthopädischen Eingriffen verfolgt insbesondere das Ziel, die präoperative Leistungs- und Funktions­fähigkeit zu verbessern, um die postoperative Erholung zu beschleunigen und die Wiederherstellung der Alltagsfunktionen zu erleichtern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Steigerung der Kraft sowie die Förderung von Koordination und Beweglichkeit. Somit wird ein gezieltes Muskeltraining durchgeführt [2], das durch weitere Bausteine wie sensomotorisches, Beweglichkeits- und Ausdauertraining ergänzt wird [3, 4]. In der Orthopädie werden chronisch-degenerative Erkrankungen (z. B. Arthrose im Hüft- und Kniegelenk) von akuten Verletzungen (z. B. Ruptur des vorderen Kreuzbandes [VKB]) unterschieden. Bei Patienten vor einer Operation mit Einsatz einer Totalendoprothese (TEP) wird im Rahmen der Prähab gezielt die gelenkumgebende Muskulatur zur Verbesserung der Gelenkfunktion gekräftigt. Dies sind bei Einsatz einer Hüft-TEP insbesondere die Abduktoren, Adduktoren, Hüftextensoren- und flexoren, bei einem Einsatz einer Knie-TEP die Knieextensoren und -flexoren [3]. Nach dem Einsatz einer TEP sind bei durchgeführter Prähab im Vergleich zu keiner Prähab in den ersten Wochen bis zu drei Monate postoperativ reduzierte wahrgenommene Schmerzen und eine verbesserte postoperative Funktion festzustellen [5]. Insbesondere ältere Patienten profitieren von einer präoperativ besseren Gesamtfitness, die in Verbindung mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit von Komplikationen während einer Operation steht [5].<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch bei akuten Verletzungen (z. B. Ruptur des VKBs) können präoperative Zeitfenster von mehreren Wochen entstehen, die für eine Prähab genutzt werden können. In den ersten Wochen nach einer akuten VKB-Verletzung zielen präoperative Maßnahmen auf die Schmerz- und Schwellungsreduktion sowie die Wiederherstellung einer guten Beweglichkeit des Kniegelenkes, im weiteren Verlauf auf die Wiederherstellung bzw. den Erhalt der Muskelkraft und der neuromuskulären Ansteuerungsfähigkeit ab [4]. Insbesondere die Muskelkraft des Musculus quadriceps femoris und die Fähigkeit, diesen unmittelbar anzusteuern (neuromuskuläre Ansteuerungsfähigkeit), sind wichtige Prädiktoren für die postoperative Kniefunktion nach VKB-Ruptur [4]. Eine Prähab vor Rekonstruktion des VKBs verbessert nachweislich die funktionellen Ergebnisse, beschleunigt die postoperative Erholung und kann eine schnellere Rückkehr in den Wettkampf bewirken [6 – 8]. Obwohl für Prähab im orthopädischen Bereich derzeit keine Regelversorgung besteht, kann ein präoperatives Training im Rahmen von Krankengymnastik am Gerät (KGG) bei entsprechenden Indikationen wie beispielsweise Cox- oder Gonarthrose präoperativ im ambulanten Setting verschrieben und durchgeführt werden.</p>
<h2><b>Prähabilitation in der Kardiologie</b></h2>
<p>Mit steigendem Alter nimmt die Prävalenz kardiovaskulärer Erkrankungen (wie z. B. die koronare Herzkrankheit, degenerative Herzklappenerkrankungen oder die Herzinsuffizienz) zu. Gebrechliche und ältere Menschen mit reduzierter Muskelmasse, verminderter Kraft und reduzierter Ausdauer haben ein dreifach erhöhtes Risiko für eine postoperative Morbidität (z. B. zerebrovaskuläre und kardiologische unerwünschte Ereignisse und postoperatives Delir) und Mortalität [9]. Knapp 90 % aller Bypass-Patienten sind keine Notfall-, sondern elektive Patienten und ca. 40 % sind bereits über 70 Jahre alt, sodass zahlreiche Patienten vor einem elektiven Eingriff am Herzen für Prähab-Programme gut geeignet sind. Hauptziele von Prähab bei kardiologischen Patienten sind die Steigerung der prä- und postoperativen funktionellen Kapazität, die Reduktion perioperativer Komplikationen (z. B. Mortalität, Pneumonie, Vorhofflimmern und Delir) sowie eine schnellere Genesung nach der Operation [10]. Die bisher am häufigsten angewandten trainingsbasierten Therapiebausteine in der kardiologischen Prähab sind Atemtherapie, aerobes Ausdauertraining, Koordinationstraining, Ganzkörperkräftigung und Beweglichkeitsübungen. Als begleitende Inhalte werden neben den trainingsbasierten Therapien häufig Bausteine wie Edukation, Optimierung von Risikofaktoren und Lebensstilinterventionen, Sozialarbeit und psychologische Therapie (z. B. Reduktion von Ängstlichkeit, Copingstrategien, Aufbau von Behandlungsmotivation, etc.) angeboten [11].<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Eine Regelversorgung mit Prähabiltiation vor entsprechenden Eingriffen in der Kardiologie ist bisher nicht gegeben, eine Kostenfinanzierung liegt aktuell nur im Rahmen von Studien vor. In den bisherigen Untersuchungen ist die enorme Heterogenität sowohl bezogen auf die Umfänge und Inhalte der Prähab als auch auf das angewandte Betreuungsformat (z. B. stationär, ambulant, home-based) auffällig. Dennoch zeigte die erste in Deutschland zwischen 2014 und 2018 durchgeführte randomisierte, kontrollierte Prähab-Studie, dass eine zweiwöchige stationäre Intervention bereits einen positiven Einfluss auf die prä- und postoperative funktionelle Kapazität, hämodynamische Parameter sowie die Lebensqualität hat und trainingsbasierte Inhalte bei Bypass-Patienten sicher und effektiv durchgeführt werden können [12]. Weitere Studien untermauern das vielversprechende Potenzial einer Prähab bei kardiologischen Zielgruppen; derzeit befinden sich groß angelegte multizentrische Studie in der Durchführung [13 – 15].</p>
<p>Eine wichtige Voraussetzung für die sichere Umsetzung von strukturierten Trainingsprogrammen ist die individuelle Adaption der Belastungsgestaltung an den Schweregrad der Grunderkrankung. Je nach Krankheitshistorie (z. B. bezogen auf den Schweregrad der Aortenklappenstenose, Historie von Synkopen, etc.) kann dies dazu führen, dass Patienten beim Kraft- und Ausdauertraining nur mit deutlich abgestufter Intensität teilnehmen können, um unerwünschten Ereignissen vorzubeugen. Die Teilnahme an den weiteren Bausteinen multimodaler Prähab ist jedoch meist uneingeschränkt möglich.</p>
<h2><b>Prähabilitation in der Onkologie</b></h2>
<p>Onkologische Erkrankungen sind mit über 230.000 Todesfällen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland [16]. Bewegungstherapeutische Maßnahmen während und nach der medizinischen Therapie sind ein zunehmend fester Bestandteil onkologischer Behandlungskonzepte. Sie können Symptome der Erkrankung abmildern, therapiebedingte Nebenwirkungen wie z. B. Angst und Depressionen, Tumor-assoziierte Fatigue oder sekundäre Lymphödeme reduzieren, Bewegungsmangelsymptome verhindern sowie die psychische Verfassung verbessern und die körperliche Leistungsfähigkeit der Patienten sowie die Toleranz gegenüber den Krebstherapien (z. B. Operation, Chemotherapie, Radiotherapie) steigern (Therapieadhärenz) [17, 18]. Je früher Patienten in die Bewegungstherapie eingebunden werden, desto mehr profitieren sie davon.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Bei der onkologischen Prähab wird zwischen unimodalen und multimodalen Ansätzen unterschieden. Während im unimodalen Ansatz ausschließlich Bewegungstherapie angeboten wird, bietet der multimodale Ansatz eine Kombination aus physischen, psychischen und edukativen Maßnahmen an. Insbesondere mangelernährte oder gebrechliche Patienten können von multimodalen Interventionsstrategien profitieren. Welche bewegungstherapeutischen Interventionen schließlich infrage kommen, hängt von der jeweiligen Krebsentität ab. So sind z. B. für Brustkrebspatienten Bewegungsübungen des Schulter- Hals- Bereiches ein wichtiger Bestandteil. Prähab bei Lungenkarzinom sollte ein moderates Ausdauertraining (z. B. Ergo­meter- oder Laufbandtraining), ein Krafttraining (z. B. Ganzkörpertraining an Kraftgeräten) und ein Atemtraining umfassen. Demzufolge variiert Prähab häufig hinsichtlich Dauer, Aufbau und Inhalt der Bewegungsinterventionen und wird bei Krebs nicht nur klassisch präoperativ, sondern auch unter neoadjuvanter Chemo- bzw. neoadjuvanter Radiotherapie durchgeführt. Dadurch werden Patienten parallel zur Chemo- oder Strahlentherapie auf die kommende Operation vorbereitet. Oftmals befindet sich zwischen Diagnosestellung sowie Beginn der medizinischen Therapie nur eine sehr kurze Zeitspanne, sodass die Platzierung von Trainingsinterventionen zu diesem Zeitpunkt eine besondere Herausforderung darstellt. Dennoch ist möglicherweise die Phase des Wartens zwischen Diagnosestellung und Therapiebeginn ein guter Zeitpunkt, um die Patienten für einen gesundheitsbewussten Lebensstil zu sensibilisieren und an eine gezielte Bewegungstherapie heranzuführen. Eine Kostenfinanzierung liegt aktuell jedoch nur im Rahmen von Studien, nicht in der Regelversorgung vor.</p>
<h2><b>Schlussfolgerung und Ausblick</b></h2>
<p>Prähab wird sowohl in der Orthopädie, der Kardiologie als auch in der Onkologie durchgeführt, um Patienten auf bevorstehende chirurgische Eingriffe vorzubereiten und zielt u. a. auf eine Steigerung der Leistungsfähigkeit, eine Verringerung perioperativer Komplikationen sowie eine schnellere postoperative Genesung ab. Zusammenfassend sind die Charakteristiken der verschiedenen Fachbereiche der Prähab in der Tabelle dargestellt. Die präoperativen Maßnahmen und das Krankheitsmanagement sind insgesamt sehr individuell und sowohl von der Indikation und den Besonderheiten als auch von den Lebensumständen der jeweiligen Patienten abhängig. Dies erschwert die wissenschaftliche Forschung in diesem Themengebiet. Die Studiendurchführung setzt eine ausreichende Interventionstreue der Patienten voraus und die erhobenen Daten müssen aufgrund einer großen Anzahl an Einflussfaktoren und möglichen Verzerrungen mit Vorsicht interpretiert werden. Bisherige Studienresultate zeigen oftmals positive Effekte zur Stärkung gesundheitlicher Ressourcen durch eine Prähab. Es bedarf jedoch weiterer hochqualitativer klinischer Interventionsstudien zur Herausstellung des klinischen Nutzens um die Prähab im weiteren Verlauf in die Regelversorgung zu implementieren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<figure id="attachment_21211" aria-describedby="caption-attachment-21211" style="width: 556px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-21211 size-large" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/12/AbelTab_saez0425-556x1024.png" alt="" width="556" height="1024" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/12/AbelTab_saez0425-556x1024.png 556w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/12/AbelTab_saez0425-163x300.png 163w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/12/AbelTab_saez0425-768x1415.png 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/12/AbelTab_saez0425-834x1536.png 834w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/12/AbelTab_saez0425-150x276.png 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/12/AbelTab_saez0425-450x829.png 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2025/12/AbelTab_saez0425.png 1000w" sizes="(max-width: 556px) 100vw, 556px" /><figcaption id="caption-attachment-21211" class="wp-caption-text">Tab. Typische Charakteristiken der trainingsbasierten Prähabilitation in den<br />verschiedenen Fachbereichen (adaptiert und modifiziert aus der Originalarbeit, erschienen im Thieme Verlag)</figcaption></figure>
<p><i>Dieser Beitrag ist eine neu verfasste, modifizierte und gekürzte Zusammenfassung des 2024 im Thieme Verlag veröffentlichten Artikels „Abel, R., Zoth, N., Wilke, C. </i><i>&amp; Schmidt, T. (2024). Trainingsbasierte Prähabilitation in der Orthopädie, Kardiologie und Onkologie. Rehabilitation (Stuttg) 2024, 63(01): 51 – 64, DOI: 10.1055/a-2126-7431“ (Mit freundlicher Genehmigung des Thieme Verlags).</i></p>
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<h2>Erfahren Sie mehr über Prähabilitation auf dem <a href="https://sportaerztezeitung.com/event/praehabilitation-kongress-konservative-therapie-und-orthopaedie-in-der-sportmedizin/">&#8222;Kongress Prähabilitation: Konservative Therapie und Orthopädie in der Sportmedizin&#8220;</a> am 14.02.2026 im Elisabethenstift Darmstadt (veranstaltet von der sportärztezeitung).</h2>
<h2>Infos und Anmeldung <a href="https://sportaerztezeitung.com/event/praehabilitation-kongress-konservative-therapie-und-orthopaedie-in-der-sportmedizin/">HIER</a></h2>
<p>Literatur</p>
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