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	<title>PD Dr. med. Marco Schneider, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>PD Dr. med. Marco Schneider, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<item>
		<title>Boxer’s Elbow</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/operation/13622/boxers-elbow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[PD Dr. med. Marco Schneider,&#160;Dr. med. Rainer Nietschke&#160;,&#160;PD Dr. med. Klaus Burkhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2023 07:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[01/23]]></category>
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					<description><![CDATA[Sportartspezifische Verletzungen der oberen und unteren Extremiät sind hinlänglich beschrieben. Ob Jumper’s Knee [1], Thrower’s Shoulder [2] oder Pitcher’s Elbow [3] – diese aus dem Englischen übernommenen Bezeichnungen sind jedem [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Sportartspezifische Verletzungen der oberen und unteren Extremiät sind hinlänglich beschrieben. Ob Jumper’s Knee [1], Thrower’s Shoulder [2] oder </b><b>Pitcher’s Elbow [3] – diese aus dem Englischen übernommenen Bezeichnungen </b><b>sind jedem Sportmediziner ein Begriff. Der Terminus Boxerellenbogen oder Boxer’s Elbow hingegen ist vielen nicht geläufig und das, obwohl er bereits 1975 erstmals durch Grenier R et al. [4] beschrieben wurde.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Verschiedene Übersichtsarbeiten haben sich mit dem Auftreten von akuten und chronischen Verletzungen im Boxsport beschäftigt [5 – 8]. Am häufigsten sind dabei die Kopf- bzw. Gesichtsregion betroffen. Ellenbogenverletzungen machen mit 1 – 4 % [6, 9, 10] aller Verletzungen eher einen geringen Anteil aus, wobei die Ausfallzeit pro Verletzung mit im Mittel über 30 Tagen nicht zu verachten ist [5]. Im Folgenden soll der Begriff Boxerellenbogen und deren zugrundeliegende Pathologie erläutert und Diagnose sowie Therapie anhand von zwei Fallbeispielen dargestellt werden.</p>
<h2><b>Pathomechanismus</b></h2>
<p>Im Jahr 1975 wurde der Begriff Boxer’s Elbow erstmals anhand von zwei Fällen beschrieben [4]. Als Ursache für die von den jungen Boxern beschriebenen Beschwerden wurden repetitive Hyperextensionen des Armes im Rahmen der sportlichen Aktivität vermutet, vor allem, wenn der Schlag den Gegner verfehle. Valkering et al. publizierten 2008 eine Serie von fünf Boxern, in welcher die Theorie von Grenier et al. bestätigt und ein Fehlschlag mit Hyperextension und proniertem Ellenbogen als Ursache ausgemacht wurde. Dabei kommt es zu einem mechanischen Konflikt zwischen der Olecranonspitze und der korrespondierenden Fossa, vor allem im lateralen Anteil (posterolaterales Impingement). Dadurch wird die Entstehung von Osteophyten bzw. freien Gelenkkörpern begünstigt [4, 11]. Im Jahr 2017 veröffentlichten Robinson et al. eine weitere Fallserie mit sieben Boxern. Neben dem beschriebenen Hyperextensionsmechanismus, welches zu einem posterola­teralen Impingement führt, wurden erstmals auch ossäre Veränderungen im ventralen Kompartiment des Ellenbogens festgestellt. Diese wurden auf eine forcierte Hyperflexion während Clinchsituationen bzw. das anschließende Wegschieben des Gegners zurückgeführt. Auch das Abwehren eines gegnerischen Schlages bei gebeugtem Ellenbogen, egal ob in Pro- oder Supinationsstellung, könne zu einer forcierten Hyperflexion und damit einem anterioren Impin­gement zwischen Coronoidspitze und der Fossa führen [12].</p>
<h2><b>Klinisches Erscheinungsbild</b></h2>
<p>Beim Impingement des Boxers beklagen die betroffenen Sportler einen meist dorsalen Ellenbogenschmerz, ein Steifigkeitsgefühl und ein Bewegungsdefizit. Die aktive Extension – und vereinzelt auch aktive Flexion – zeigen sich reduziert und eine forcierte Extension bzw. Flexion gegen Widerstand durch den Untersucher führt zur Provokation von Schmerzen. Ein lokaler Druckschmerz muss nicht zwangsläufig vorhanden sein, kann aber bei Vorliegen meist am posterolateralen Ellenbogen ausgelöst werden. Ebenso wie in der Studie von Robinson et al. war die Umwendbewegung bei unseren beiden Fallbeispielen nicht betroffen [12].</p>
<h2><b>Bildgebung</b></h2>
<h3>Nativröntgen</h3>
<p>Bei ausgeprägten Befunden sind freie Gelenkkörper und Osteophyten der Olecranon- oder Coronoidspitze bereits im seitlichen Strahlengang ersichtlich (Abb. 1). Die native Röntgenbildgebung in 2 Ebenen bietet sich daher als schnell verfügbare und einfache Untersuchung zur Detektion möglicher knöcherner Veränderungen des Ellenbogens an.</p>
<figure id="attachment_13636" aria-describedby="caption-attachment-13636" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-13636" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider1_saez0123.jpg" alt="" width="1200" height="1245" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider1_saez0123.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider1_saez0123-289x300.jpg 289w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider1_saez0123-987x1024.jpg 987w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider1_saez0123-768x797.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider1_saez0123-150x156.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider1_saez0123-450x467.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-13636" class="wp-caption-text">Abb. 1 Röntgen eines linken Ellen­bogens im seitlichen Strahlengang (die Pfeile markieren Osteophyten der Coronoid- bzw. Olecranonspitze)</figcaption></figure>
<h3>Schnittbildgebung (MRT / CT)<span class="Apple-converted-space"> </span></h3>
<p>Aufgrund der Vielzahl möglicher Pathologien am Ellenbogen hat sich die Magnetresonanztomographie (MRT) in den meisten Fällen zur Bildgebung der Wahl entwickelt. Osteophyten und freie Gelenkkörper sind in der Regel gut zu erkennen (Abb. 2).<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<figure id="attachment_13635" aria-describedby="caption-attachment-13635" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-13635" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider2_saez0123.jpg" alt="" width="1200" height="1392" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider2_saez0123.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider2_saez0123-259x300.jpg 259w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider2_saez0123-883x1024.jpg 883w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider2_saez0123-768x891.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider2_saez0123-150x174.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider2_saez0123-450x522.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-13635" class="wp-caption-text">Abb. 2 MRT (T2-TSE-Sequenz, sagittal) des linken Ellenbogens eines Boxers; (die Pfeile markieren Osteophyten der Coronoidspitze bzw. einen Osteophyten in der Fossa olecrani posterolateral)</figcaption></figure>
<p>Im Vergleich zur Computertomographie (CT) bietet die MRT außerdem die Beurteilungsmöglichkeit der Weichteile. Dazu zählen neben den Kollateralbändern sowie der Trizeps- und Bizepssehne auch synoviale Veränderungen und Vernarbungen in den jeweiligen Fossae. Zusätzlich lässt die MRT eine Einschätzung von Knorpelschäden bzw. subchondraler Knochenreaktionen zu (Abb. 3).</p>
<figure id="attachment_13634" aria-describedby="caption-attachment-13634" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-13634" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider3_saez0123.jpg" alt="" width="1200" height="1549" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider3_saez0123.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider3_saez0123-232x300.jpg 232w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider3_saez0123-793x1024.jpg 793w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider3_saez0123-768x991.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider3_saez0123-1190x1536.jpg 1190w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider3_saez0123-150x194.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider3_saez0123-450x581.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-13634" class="wp-caption-text">Abb. 3 MRT (T2W-TSE-Sequenz, sagittal) des linken Ellenbogens eines Boxers; (die Pfeile markieren subchondrale Ödemzonen als Reaktion auf eine Chondromalazie des Capitulums)</figcaption></figure>
<h2><b>Therapie</b></h2>
<h3>Konservativ</h3>
<p>Im initialen Stadium ohne größere Bewegungseinschränkung und fehlende Hinweise auf freie Gelenkkörper bzw. Osteophyten hat die konservative Therapie einen Stellenwert. Bei fortgeschrittenen Befunden lässt sich mittels Krankengymnastik, Taping, oraler Analgesie und Infiltrationen allerdings in den meisten Fällen keine ausreichende Beschwerdebesserung erreichen, die ein return to sports ermöglicht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Operativ</h3>
<p>Für uns hat sich die Arthroskopie als Therapie der Wahl des Boxer’s Elbow entwickelt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Alle Gelenkkompartimente können eingesehen, synovialitische Verwach­sungen sowie freie Gelenkkörper entfernt und Knorpelschäden behandelt werden. Additiv lässt sich das Beuge- und Streckdefizit verlässlich mit einer Kapsulektomie beheben, sofern das ossäre Debridement nicht zu einer ausreichenden Rückgewinnung der Beweglichkeit geführt hat (Abb. 4 – 9). Im eigenen Vorgehen wird der Eingriff wie in dem Artikel in der sportärztezeitung Ausgabe 02/22 beschrieben in Seitenlage und Vollnarkose durch­geführt [13]. Bei korrekter Durchführung lassen sich durch das arthroskopische Vorgehen gute klinische Ergebnisse erreichen und erlauben den Patienten eine Rückkehr zum Sport [11, 12].<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<figure id="attachment_13633" aria-describedby="caption-attachment-13633" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13633" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider4_saez0123.jpg" alt="" width="1200" height="667" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider4_saez0123.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider4_saez0123-300x167.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider4_saez0123-1024x569.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider4_saez0123-768x427.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider4_saez0123-150x83.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2023/03/Schneider4_saez0123-450x250.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-13633" class="wp-caption-text"><strong>Abb. 4</strong> Arthroskopie des Ellenbogens von Pat. 1; Sicht vom dorsoradialen Portal in die Fossa olecrani:<br />Es zeigen sich neben Osteophyten auch typische synoviale narbige Verwachsungen der Fossa.<br /><strong>Abb. 5</strong> Arthroskopie des Ellenbogens von Pat. 1; Sicht vom dorsoradialen Portal auf die Olecranonspitze. Hier zeigen sich Osteophyten, welch in Kombination mit den Verwachsungen aus Abb. 4 das Streckdefizit erklären.<br /><strong>Abb. 6</strong> Arthroskopie des Ellenbogens von Pat. 1; Sicht vom dorsoradialen Portal auf die Olecranonspitze<br />nach erfolgtem Debridement.<br /><strong>Abb. 7</strong> Arthroskopie des Ellenbogens von Pat. 1; Sicht vom anteroulnaren Portal auf die Fossa coronoidea. Hier findet sich ein großer Osteophyt, welcher die Beugehemmung bedingt.<br /><strong>Abb. 8</strong> Arthroskopie des Ellenbogens von Pat. 1; Sicht vom anteroulnaren Portal auf die Fossa coronoidea nach Resektion des Osteophyten.<br /><strong>Abb. 9</strong> Arthroskopie des Ellenbogens von Pat. 2; Sicht vom dorsoradialen Portal auf Radiuskopf und dorsales Capitulum. Hier zeigen sich die in der MRT ersichtlichen Knorpelschäden (Vgl. Abb. 3).</figcaption></figure>
<h2><b>Fazit</b></h2>
<p>Der Boxer’s Elbow oder Boxerellenbogen beschreibt ein internes Impingement, welches sowohl im dorsalen als auch ventralen Kompartiment beobachtet werden kann. Durch Hyperextensions- und Hyperflexionsereignisse im Rahmen von (verfehlten) Schlägen oder dem Abwehren von gegnerischen Attacken kommt es zu weichteiligen und knöchernen Veränderungen der Olecranon- und Coronoidspitze sowie ihrer korrespondierenden Fossae. Betroffene Boxer stellen sich mit Ellenbogenschmerzen und einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung vor. Röntgen und MRT bestätigen die Diagnose. Abhängig vom Ausmaß der Veränderungen in der Bildgebung sowie des Leidensdrucks des Patienten bietet sich die Arthroskopie mit Debridement und gegebenenfalls Kapsulektomie an, um den Sportlern ein return to sports zu ermöglichen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Literatur</em></p>
<ol>
<li style="font-weight: 400;"><em>Lian OB, Engebretsen L, Bahr R. Prevalence of jumper&#8217;s knee among elite athletes from different sports: a cross-sectional study. </em><em>Am J Sports Med. 2005;33(4):561-7.</em></li>
<li style="font-weight: 400;"><em> Gelber JD, Soloff L, Schickendantz MS. </em><em>The Thrower&#8217;s Shoulder. J Am Acad Orthop Surg. 2018;26(6):204-13.</em></li>
<li style="font-weight: 400;"><em> Rossy WH, Oh LS. Pitcher&#8217;s elbow: medial elbow pain in the overhead-throwing athlete. Curr Rev Musculoskelet Med. 2016;9(2):207-14.</em></li>
<li style="font-weight: 400;"><em> Grenier R, Rouleau C. Boxer&#8217;s elbow: An extension and hypertension injury. The Journal of Sports Medicine. 1975;3(6):282-7.</em></li>
<li style="font-weight: 400;"><em> Loosemore M, Lightfoot J, Palmer-Green D, Gatt I, Bilzon J, Beardsley C. Boxing injury epidemiology in the Great Britain team: a 5-year surveillance study of medically diagnosed injury incidence and outcome. Br J Sports Med. 2015;49(17):1100-7.</em></li>
<li style="font-weight: 400;"><em> Timm KE, Wallach JM, Stone JA, Ryan EJ. Fifteen years of amateur boxing injuries/illnesses at the United States olympic training center. J Athl Train. 1993;28(4):330-4.</em></li>
<li style="font-weight: 400;"><em> Zazryn TR, Finch CF, McCrory P. A 16 year study of injuries to professional boxers in the state of Victoria, Australia. Br J Sports Med. 2003;37(4):321-4.</em></li>
<li style="font-weight: 400;"><em> Zazryn TR, McCrory PR, Cameron PA. Injury rates and risk factors in competitive professional boxing. Clin J Sport Med. 2009;19(1):20-5.</em></li>
<li style="font-weight: 400;"><em> Bledsoe GH, Li G, Levy F. Injury risk in professional boxing. South Med J. 2005;98(10):994-8.</em></li>
<li style="font-weight: 400;"><em> Zazryn T, Cameron P, McCrory P. A prospective cohort study of injury in amateur and professional boxing. Br J Sports Med. 2006;40(8):670-4.</em></li>
<li style="font-weight: 400;"><em> Valkering KP, van der Hoeven H, Pijnenburg BC. Posterolateral elbow impingement in professional boxers. Am J Sports Med. 2008;36(2):328-32.</em></li>
<li style="font-weight: 400;"><em> Robinson PM, Loosemore M, Watts AC. Boxer&#8217;s elbow: internal impingement of the coronoid and olecranon process. </em><em>A report of seven cases. J Shoulder Elbow Surg. 2017;26(3):376-81.</em></li>
<li style="font-weight: 400;"><em> Nietschke R, Zimmerer A, Schneider M. Ellenbogenarthroskopie &#8211; Ablauf, Indikationen, Vorteile und Grenzen der Technik. Sportärztezeitung. 2022; Ausgabe 02/2022.</em></li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ellenbogenarthroskopie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/operation/11536/ellenbogenarthroskopie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Rainer Nietschke,&#160;Dr. med. Alexander Zimmerer&#160;,&#160;PD Dr. med. Marco Schneider]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2022 08:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[02/22]]></category>
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					<description><![CDATA[1931 durch Burman noch als „ungeeignet für die Arthroskopie“ deklariert, werden heute zunehmend mehr Verletzungen und Pathologien des Ellenbogengelenkes arthro­skopisch behandelt. Grund hierfür sind optimierte operative Methoden, ein verbessertes technisches [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>1931 durch Burman noch als „ungeeignet für die Arthroskopie“ deklariert, werden heute zunehmend mehr Verletzungen und Pathologien des Ellenbogengelenkes arthro­skopisch behandelt. Grund hierfür sind optimierte operative Methoden, ein verbessertes technisches Equipment und die steigende klinische Erfahrung. Die Arthroskopie am Ellenbogen erfordert ein hohes Maß an Expertise und Geschick!</b></p>
<h2><b>Ablauf</b></h2>
<p>Aller Anfang ist schwer! Burman experimentierte 1931 arthroskopisch an Kadaverellenbogengelenken und kam letztlich zu dem Schluss, dass das Gelenk einer arthroskopischen Untersuchung unzugänglich sei [5].</p>
<p>Zwar konnte diese Aussage im Laufe der Zeit revidiert werden, dennoch waren die Anfänge der Ellenbogenarthroskopie vergleichsweise schwierig: Die aufwendige Lagerung, das eingeschränkte Verständnis von Anatomie und Pathologien sowie das technische Equipment machten die minimal-invasive Begutachtung des Ellenbogens zu einer diffizilen Operation. Durch die Erweiterung des Indikationsspektrums der Ellenbogenarthroskopie in den letzten Jahren favorisieren die Autoren die Seitenlagerung gegenüber der noch immer verbreiteten Bauchlagerung. Der Eingriff kann in Regionalanästhesie durchgeführt werden und die Atemwege sind zugänglicher als in Bauchlagerung. Ein Wechsel auf ein ggf. notwendiges offenes Verfahren kann problemlos erfolgen. Lediglich der Lagerungsaufwand ist zeitintensiv. Im Hinblick auf die Historie ist damit aber ein optimaler Kompromiss mit der Anästhesie entstanden.</p>
<p>Ein standardisiertes Vorgehen beginnt also bereits mit der Lagerung des Patienten (Abb. 1). Neben dem Lagerungsstandard empfiehlt es sich immer wiederkehrende OP-Handgriffe zu verinnerlichen, damit sich ein routiniertes OP-Vorgehen entwickeln kann [7]. Dazu zählt auch die Markierung knöcherner tastbarer Landmarken und die Anlage der Arthroskopieportale (ASK) (Abb. 2 a – c) vor Hautschnitt.</p>
<figure id="attachment_11541" aria-describedby="caption-attachment-11541" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11541" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222.jpg" alt="" width="1200" height="900" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222-300x225.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222-1024x768.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222-768x576.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222-150x113.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb1_saez0222-450x338.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-11541" class="wp-caption-text">Abb. 1 Standardisierte Seitenlagerung der Patienten zur Ellenbogenarthroskopie</figcaption></figure>
<figure id="attachment_11542" aria-describedby="caption-attachment-11542" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11542" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222.jpg" alt="" width="1200" height="522" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222-300x131.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222-1024x445.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222-768x334.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222-150x65.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb2_saez0222-450x196.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-11542" class="wp-caption-text">Abb. 2 a-c Knöcherne Landmarken und ASK-Portale am Ellenbogen</figcaption></figure>
<p>Die einzelnen OP-Schritte sollten anschließend ebenfalls standardisiert erfolgen: Mit Injektion von 20 ml NaCl über den Softspot vergrößert sich nach Erweiterung des intraartikulären Volumens der Abstand zu den nervalen Strukturen, allen voran des N. radialis ventral, sodass iatrogene Nervenverletzungen besser vermieden werden können. Über ein anterolaterales Portal wird anschließend eine inflow-Kanüle eingeführt, welche nach Anschluss der Spülflüssigkeit einen kontinuierlichen intraartikulären Druck mit optimaler Sicht gewährleistet. Über das hohe posterolaterale ASK-Portal wird mit der Kamera in den dorsalen Gelenkbereich eingegangen. Für das Arbeitsinstrumentarium wird ein transtrizipitales Portal angelegt, mit Hilfe dessen Kamera und Instrumente mit dem hohen posterolateralen Portal, je nach Pathologie und therapeutischem Vorgehen, gewechselt werden können.</p>
<p>Nach Begutachtung der Olekranonspitze, der Fossa olecrani sowie des ulnaren Rezessus erfolgt das Schwenken der Kamera in Richtung Radiuskopf und die Anlage des Soft-Spot-Portals. Hier kann bei Bedarf eine Resektion der häufig hypertrophierten Plica dorsoradialis (bzw. postero-lateralis) sowie eine Beurteilung der Knorpelverhältnisse zwischen Radiuskopf und Capitulum erfolgen. Außerdem erlaubt das Softspotportal eine Stabilitätsprüfung des Ellenbogens [1,2,3].</p>
<p>Beim Wechsel in den anterioren Gelenkabschnitt wird über die inflow-Kanüle ein Wechselstab eingebracht, der bis nach ulnar vorgeschoben wird, um so die Anlage des anteromedialen Portals zu erleichtern. Wahlweise kann der Austrittspunkt im Bereich der ulnaren Kapsel auch mit der Kamera aufgesucht werden. Während der Trokar Kontakt zur Kapsel behält, wird die Kamera entfernt und der Wechselstab eingeführt. Mit Hilfe diesem als Inside-Out-Technik beschriebenem Shuttlemanöver kann das Risiko einer iatrogenen Nervenverletzungen ulnar minimiert werden (vergleiche Abb. 3 a – b). Anschließend wird nach Anlage des anteromedialen Zugangs zuerst der Wechselstab, dann der Trokar trans­artikulär geschoben, um das Instrumentarium ins Gelenk einzuführen. Die Kamerasicht ist standardmäßig zuerst von anterolateral. Zur vollständigen Adressierung aller Pathologien ventral kann auch ein Kamerawechsel auf das anteromediale Portal, ebenfalls in Inside-Out-Technik, erfolgen.</p>
<figure id="attachment_11544" aria-describedby="caption-attachment-11544" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11544" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222.jpg" alt="" width="1200" height="775" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222-300x194.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222-1024x661.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222-768x496.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222-150x97.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb3_saez0222-450x291.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-11544" class="wp-caption-text">Abb. 3 a/B „Shuttle-Mechanismus“ ventraler Gelenkabschnitt bei der EB-ASK</figcaption></figure>
<h2><b>Indikationen</b></h2>
<p>2012 erfolgte durch die Arbeitsgruppe um Yeoh [16] eine „evidence-based“ Einteilung der Operationsindikationen für die Ellenbogenarthroskopie. Eine Empfehlung zur Ellenbogenarthroskopie mit sicherem Vorgehen könne lediglich zur Synovektomie bei rheumatoider Arthritis und im Rahmen einer Tenoto­mie des M. extensor carpi radialis brevis (ECRB) bei lateraler Epicondylitis empfohlen werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Pathologien, die in diesem systematischen Review mit „geringer Arthro­skopieempfehlung“ betitelt wurden (Arthrolyse, Radiuskopfresektion etc.), werden heute in den meisten Fällen als „state of the art“ arthroskopisch therapiert! Knorpelschäden bei Arthrose oder aber auch umschriebene chondrale Defekte im Rahmen einer osteochondralen Läsion sind gängige Indikationen zur Durchführung einer minimal-invasiven Versorgung.</p>
<p>Vor allem die Entfernung freier Gelenkkörper ist eine Domäne der arthro­­­­sko­pischen Behandlung (Abb. 4). Auch Ellenbogensteifen lassen sich je nach Schweregrad erfolgsversprechend ar­thro­s­kopisch therapieren [9,14] (Abb. 5).</p>

<a href='https://sportaerztezeitung.com/rubriken/operation/11536/ellenbogenarthroskopie/attachment/nietschke_abb4_saez0222/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb4_saez0222-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb4_saez0222-150x150.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb4_saez0222-70x70.jpg 70w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://sportaerztezeitung.com/rubriken/operation/11536/ellenbogenarthroskopie/attachment/nietschke_abb5_saez0222/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb5_saez0222-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb5_saez0222-150x150.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb5_saez0222-70x70.jpg 70w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p>In der eigenen Praxis hat sich die Arthro­skopie zur Behandlung des therapierefraktären lateralen Ellenbogenschmerz bzw. „Tennisellenbogen“ etabliert [8]. Vorteile sind die Begutachtung aller Gelenkabschnitte und die hohe Patientenzufriedenheit [13]. Eine Limitation des arthroskopischen Vorgehens können vollständige Ablösungen der gemein­samen Extensorensehne vom Epicondylus sein. Mehr und mehr können auch einfachere Frakturen wie zum Beispiel Radiuskopffrakturen (Typ Mason II) inklusive möglicher Begleitverletzungen oder auch nicht-dislozierte Coronoidfrakturen arthroskopisch stabilisiert werden (Abb. 6).</p>
<figure id="attachment_11546" aria-describedby="caption-attachment-11546" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11546" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222.jpg" alt="" width="1200" height="900" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222-300x225.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222-1024x768.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222-768x576.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222-150x113.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2022/06/Nietschke_Abb6_saez0222-450x338.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-11546" class="wp-caption-text">Abb. 6 Arthroskopisches Bild einer Radiuskopffraktur</figcaption></figure>
<h2><b>Kontraindikationen</b></h2>
<p>Klare Kontraindikationen ergeben sich vor allem bei offenen Wunden und oberflächlichen Infektionen. Keine Kontraindikation an sich aber dennoch einer sorgfältigen Risiko-Nutzen-Abwägung sollte der Eingriff nach erfolgter Verlagerung des N. ulnaris unterliegen, um aufgrund der veränderten Anatomie eine iatrogene Nervenschäden zu vermeiden [12]. Gerade nach erfolgter ventraler Transposition sollte bei Entscheid zur Arthroskopie unbedingt die kurzstreckige offene Darstellung des Nervus ulnaris in Betracht gezogen werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2><b>Vorteile und Grenzen</b></h2>
<p>Die Vorteile der minimal-invasiven Technik liegen auf der Hand. Die Genesungszeit gegenüber einem offenen Vorgehen ist meist verkürzt, die funktionelle Beübungsmöglichkeit postoperativ beschleunigt, was insbesondere im Spitzensport notwendig ist [4, 10]. Weniger Schmerz aufgrund geringerer Zugangsmorbidität durch eine arthroskopische Technik und effektiveres postoperatives Schmerzmanagement erhöhen die Möglichkeit ambulanter Operationen [15].</p>
<p>Bei dislozierten Frakturen oder auch relevanten Seitenbandrupturen bedarf es nach Meinung der Autoren nach wie vor einem offenen Vorgehen, um anatomisch korrekte Verhältnisse schaffen zu können. Hier kann die Ellenbogenarthro­skopie ggf. unterstützend eingesetzt werden, um beispielsweise intra­artikuläre Pathologien wie freie Gelenkkörper etc. zu adressieren [6,11].</p>
<h2><b>Fazit</b></h2>
<p>Die Indikationen der Ellenbogenarthroskopie konnten mit verbessertem und weiter entwickeltem Instrumentarium stetig erweitert werden. Zur Senkung der intra- und postoperativen Komplikationen sind Kenntnisse der topographischen Beziehungen und originären Anatomie des Ellenbogens Voraussetzung. Außerdem sollte ein standar­disiertes OP-Vorgehen beginnend bei der Lagerung und Portalanlage Beachtung finden.</p>
<p>Aufgrund der relativ flachen Lernkurve der Ellenbogenarthroskopie ist eine Durchführung durch erfahrene Operateure und in spezialisierten Zentren empfehlenswert.</p>
<p><i>Literatur</i></p>
<p><em><i>[</i><i>1] </i>Amarasooriya M, Phadnis J. Arthroscopic Diagnosis of Posterolateral Rotatory Instability of the Elbow. </em><em>Arthrosc Tech. 2020 Nov 25;9(12):e1951-e1956. doi: 10.1016/j.eats.2020.08.035.eCollection 2020 Dec.</em></p>
<p><em><i>[2</i><i>] </i>Arrigoni P, Cucchi D, D&#8217;Ambrosi R, Butt U, Safran MR, Denard P, Randelli P. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28341879/"><em>Intra-articular findings in symptomatic minor instability of the lateral elbow (<strong>SMILE</strong>).</em></a> <em>Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2017 Jul;25(7):2255-2263. doi: 10.1007/s00167-017-4530-x. Epub 2017 Mar 24.</em></p>
<p><em><i>[</i><i>3] </i>Arrigoni P, Cucchi D, D&#8217;Ambrosi R, Menon A, Aliprandi A, Randelli P. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28337591/"><em>Arthroscopic R-LCL plication for symptomatic minor instability of the lateral elbow (<strong>SMILE</strong>).</em></a> <em>Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2017 Jul;25(7):2264-2270. doi: 10.1007/s00167-017-4531-9. Epub 2017 Mar 23.</em></p>
<p><em><i>[</i><i>4] </i>Brach P, Goitz RJ. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16713869/"><em>Elbow</em><em>arthroscopy: surgical techniques and rehabilitation.</em></a> <em>J Hand Ther. 2006 Apr-Jun;19(2):228-36. doi: 10.1197/j.jht.2006.02.013.PMID: 16713869</em></p>
<p><em><i>[</i><i>5] </i>Burman MS. </em><em>Arthroscopy or the direct visualization of joints: An experimental cadaver study. </em><em>J Bone Joint Surg </em><em>1931;13: 669-695. </em><em> </em></p>
<p><em><i>[</i><i>6] </i>Dehlinger F, Franke S, Hollinger B. Therapeutic options für acute and chronic elbow instability. Eur J Trauma Emerg Surg. 2012 Dec;38(6):585-92. doi: 10.1007/s00068-012-0205-y. Epub 2012 Aug 21.</em></p>
<p><em><i>[</i><i>17 </i>Dexel J;</em><em> Kasten P. Arthroskopie des Ellenbogens. </em><em>Obere Extremität 2013 ∙ 8:2–8</em><em> </em><em>DOI 10.1007/s11678-013-0201-9 </em></p>
<p><em><i>[</i><i>8] </i>Kwon BC, Kim JY, Park KT. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27810264/"><em>The Nirschl procedureversus arthroscopic extensor carpi radialis brevis debridement for lateral epicondylitis.</em></a><em> J Shoulder Elbow Surg. 2017 Jan;26(1):118-124. doi: 10.1016/j.jse.2016.09.022. Epub 2016 Oct 31.PMID: 27810264</em></p>
<p><em><i>[9</i><i>] </i>Nietschke R, </em><em>Schneider MM</em><em>, Hollinger B, Buder T, Zimmerer A, Zimmermann F, Burkhart KJ. </em><em>Performance control after arthroscopic arthrolysis with capsulectomy in fresh-frozen elbow joints. </em><em> 2019 Oct;122(10):791-798. doi: 10.1007/s00113-018-0584-6</em></p>
<p><em><i>[</i><i>10] </i>Pierce TP, Issa K, Gilbert BT, Hanly B, Festa A, McInerney VK, Scillia AJ. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28412059/"><em>A Systematic Review of Tennis ElbowSurgery: Open Versus Arthroscopic Versus Percutaneous Release of the Common Extensor Origin.</em></a> <em> 2017 Jun;33(6):1260-1268.e2. doi: 10.1016/j.arthro.2017.01.042. Epub 2017 Apr 12.PMID: 28412059 </em></p>
<p><em><i>[</i><i>11] </i>Ries C, Franke S, Dietrich F, Jakubowitz E, </em><em>Dehlinger F</em><em>, Hollinger B. </em><em>Transosseous refixation of the common extensor muscle tendons in chronic lateral epicondylitis with and without additional reconstruction of the LUCL&#8211;a retrospective evaluation of 101 patients. </em><em>Z Orthop Unfall. </em><em>2013 Jun;151(3):296-301.doi: 10.1055/s-0032-1328578. Epub 2013 May 21.</em></p>
<p><em><i>[</i><i>12] </i>Sahajpal DT, Blonna D, O’Driscoll SW. Anteromedial elbow arthroscopy portals in patients with prior ulnar nerve transposition or subluxation. Arthroscopy. </em><em>2010 Aug;26(8):1045-52. doi: 10.1016/j.arthro.2009.12.029.Epub 2010 Jun 16.</em></p>
<p><em><i>[</i><i>13] </i>Schmidt T, Stangl R. Indikationen, Komplikationen und Ergebnisse der Ellenbogenarthroskopie. </em><em>Obere Extremität 2013 ∙ 8:220–225</em><em> </em><em>DOI 10.1007/s11678-013-0231-3 </em></p>
<p><em><i>[</i><i>14] </i>Singh H, Nam KY, Moon YL. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21667902/"><em>Arthroscopic management of stiff elbow.</em></a><em> 2011 Jun 14;34(6):167. doi: 10.3928/01477447-20110427-16.PMID: 21667902</em></p>
<p><em><i>[</i><i>15] </i>White CHR, Ravi V, Watson J, Badhrinarayanan S, Phadnis J. </em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32949630/"><em>A Systematic Review of Arthroscopic Versus Open Debridement of the Arthritic</em><em>Elbow</em><em>.</em></a> <em> 2021 Feb;37(2):747-758.e1. doi: 10.1016/j.arthro.2020.09.005. Epub 2020 Sep 17.PMID: 32949630</em></p>
<p><em><i>[</i><i>16] </i>Yeoh KM, King, GJW, Faber KJ, Glazebrook MA, Athwal GS. </em><em>Evidence-based indications for elbow arthroscopy. </em> <em>2012 Feb;28(2):272-82.doi: 10.1016/j.arthro.2011.10.007.</em></p>
<p><i>Abbildungen: Mit freundlicher Genehmigung © orthio Praxisklinik Karlsruhe, alle Rechte vorbehalten</i></p>
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