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	<title>PD Dr. med. Tobias Nowak, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Mar 2026 08:52:10 +0000</lastBuildDate>
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	<title>PD Dr. med. Tobias Nowak, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<item>
		<title>Return to Sport nach Wirbelsäulenoperationen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Stefan Hemmer&#160;,&#160;PD Dr. med. Tobias Nowak]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 09:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[01/26]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Rückkehr zum Leistungssport nach Wirbelsäulenoperationen stellt eine der anspruchsvollsten Herausforderungen in der Sportmedizin dar. Während früher eine restriktive Haltung vorherrschte, zeigen aktuelle Daten, dass bei korrekter Indikationsstellung und strukturierter [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Rückkehr zum Leistungssport nach Wirbelsäulenoperationen stellt eine der anspruchsvollsten Herausforderungen in der Sportmedizin dar. Während früher eine restriktive Haltung vorherrschte, zeigen aktuelle Daten, dass bei korrekter Indikationsstellung und strukturierter Rehabilitation eine erfolgreiche Rückkehr in den Wettkampfsport möglich ist. Entscheidend für den Erfolg ist dabei nicht nur die physische Wiederherstellung, sondern gleichermaßen die psychologische Bereitschaft des Athleten.</b></p>
<h2><b>Epidemiologie und Problemstellung</b></h2>
<p>Wirbelsäulenverletzungen machen 10 – 15 % aller Sportverletzungen aus. Leistungssportler weisen dabei eine deutlich höhere Rate an Bandscheibendegeneration auf als die Normalpopulation. MRT-Studien zeigen einen linearen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Jahre im Profisport und degenerativen Veränderungen, insbesondere bei sportartspezifischen Belastungen wie repetitiven Rotationsbewegungen, axialen Belastungen oder Hyperextension der Wirbelsäule. Das Spannungsfeld zwischen maximaler Patientensicherheit und den Anforderungen des Wettkampfsports erfordert eine differenzierte Herangehensweise.</p>
<h2><b>Begriffsdefinitionen</b></h2>
<p>Return to Play (RTP) bezeichnet die Rückkehr zum sportartspezifischen Training unter kontrollierten Bedingungen ohne Wettkampfteilnahme. Return to Competition (RTC) beschreibt die vollständige Rückkehr zum Wettkampfsport mit uneingeschränkter Belastbarkeit auf präoperativem Leistungsniveau. Diese Differenzierung ist für die Rehabilitationsplanung essenziell.</p>
<h2><b>Medizinische Aspekte</b></h2>
<p>Operative Verfahren und Outcomes: Die Entscheidung zwischen konservativer und operativer Therapie folgt klaren Kriterien: Neurologische Ausfälle, Instabilität, persistierende therapierefraktäre Schmerzen oder wesentliche Einschränkungen der Lebensqualität stellen Indikationen für operative Interventionen dar. Bei Bandscheibenprolaps zeigen Studien Return-to-Play-­Raten von 75 – 100 % nach zwölf Monaten bei Athleten, wobei die Re-Operationsrate zwischen 9 – 31 % liegt. Minimalinvasive Techniken haben dabei Vorteile gegenüber offenen Verfahren hinsichtlich der Rehabilitationszeit, bei jedoch ähnlichen Langzeitergebnissen.</p>
<p>Zeitlicher Verlauf der Rehabilitation: Nach minimalinvasiven Eingriffen ist eine Rückkehr zum Sport nach 4 – 12 Wochen möglich. Bei Spondylodesen variiert die Empfehlung deutlich stärker. Während klassischerweise die knöcherne Durchbauung abgewartet wurde (3 – 24 Monate), zeigen neuere Daten, insbesondere aus russischen Studien mit Profisportlern, dass eine frühere Belastung möglich ist:</p>
<ul>
<li>Phase I (4 – 8 Wochen): Wundheilung, Patientenedukation, physiotherapeutische Basisübungen</li>
<li>Phase II (9 – 12 Wochen): Non-Kontaktsportarten und aerobes Training</li>
<li>Phase III (13 – 16 Wochen): Kontaktsportarten und Wettkampf</li>
</ul>
<p>In einer Studie mit 27 Profisportlern nach kurzstreckiger lumbaler Spondylodese erfolgte der RTS nach durchschnittlich 14 Wochen. Nach vier Jahren zeigte sich keine relevante Anschluss­degeneration (Adjacent Segment Dise­ase), 35 % der Athleten gewannen internationale Medaillen und nur ein Patient musste die Karriere beenden.</p>
<h3>Prognostische Faktoren</h3>
<ul>
<li>Positive Prädiktoren für erfolgreiches RTS:</li>
<li>Alter unter 30 Jahre</li>
<li>Professionelles Leistungsniveau (höhere Motivation)</li>
<li>Kurze präoperative Symptomdauer</li>
<li>Einzeitiger, komplikationsloser Eingriff</li>
<li>Single-Level-Fusion bei Spondylodesen</li>
<li>Non-Kontaktsportarten mit geringer axialer Belastung</li>
</ul>
<p>Negative Prädiktoren:</p>
<ul>
<li>Mehrsegmentale Fusionen (mehr als zwei Segmente)</li>
<li>Postoperative Komplikationen und Revisionseingriffe</li>
<li>Kontaktsportarten (insbesondere zervikal)</li>
<li>Chronischer präoperativer Schmerz</li>
<li>Psychologische Faktoren wie Fear-Avoidance</li>
</ul>
<h2><b>Psychologische Aspekte</b></h2>
<p>Relevanz der psychologischen Bereitschaft: Die psychologische Bereitschaft ist oft der limitierende Faktor beim ­Return-to-Sport, nicht die physische Wiederherstellung. Aktuelle Metaanalysen zeigen beeindruckende Zahlen: 30 – 50 % der Athleten entwickeln nach Verletzungen psychische Probleme. Das Reinjury-Risiko ist bei psychologischer Nicht-Bereitschaft zwei- bis dreimal höher und 25 % erreichen nie wieder ihr vorheriges Leistungsniveau. Bei Wirbelsäulenoperationen kommt die zentrale Rolle der Wirbelsäule für die sportliche Leistung, die Komplexität der Bewegungsmuster und die erhöhte Angst vor chronischen Schmerzen erschwerend hinzu.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was sind die psychologischen Herausforderungen? Athleten durchlaufen verschiedene emotionale und kognitive Phasen:</p>
<ul>
<li>Identitätskrise: Wer bin ich ohne meinen Sport?</li>
<li>Reinjury-Angst: Furcht vor erneuter Verletzung bei bestimmten Bewegungen</li>
<li>Kinesiophobie: Bewegungsangst, die den RTS um durchschnittlich 2 – 3 Monate verzögern kann</li>
<li>Leistungsdruck: Sorge um Karriere, Verträge und Zeitdruck bei Profisportlern</li>
</ul>
<p>Was gibt es für evidenzbasierte Interventionen? Systematische Reviews belegen die Wirksamkeit psychologischer Interventionen:</p>
<ul>
<li>Zielsetzung und Reframing: Realistische, prozessorientierte Zwischenziele statt ausschließ­lichem Fokus auf das Endergebnis</li>
<li>Mentales Training: Visualisierungstechniken zur neuronalen Aktivierung, Imaginationsübungen zum Angstabbau</li>
<li>Emotionsregulation: Progressive Muskelentspannung, Atemübungen, Achtsamkeitstraining</li>
<li>Kognitive Umstrukturierung: Identifikation dysfunktionaler Gedanken, Reframing von<br />
Rückschlägen</li>
<li>Graduated Exposure: Systematische Annäherung an gefürchtete Bewegungsmuster</li>
</ul>
<p>Eine Longitudinalstudie mit 24-Monats-Follow-up nach Diskektomie zeigte eindrückliche Ergebnisse: Athleten mit psychologischer Begleitung erreichten eine RTS-Rate von 89 %, verglichen mit 67 % in der Kontrollgruppe. Zudem traten signifikant weniger chronische Schmerzen auf. Metaanalysen belegen, dass psychologische Interventionen die Reinjury-Rate um 40 – 60 % reduzieren und die physische Rehabilitation um 15 – 25 % beschleunigen können.</p>
<h2><b>Integriertes Phasenmodell der Rehabilitation</b></h2>
<p><b>Phase I: Wundheilung (0 – 6 Wochen)</b></p>
<p>Physische Ziele: Ungestörte Wundheilung, Schmerzreduktion, Erhalt der Grundfitness</p>
<p>Psychologische Herausforderungen: Schock, Verleugnung, Trauer, Konfrontation mit eigener Verletzlichkeit</p>
<p>Interventionen: Psychoedukation über Heilungsprozess, isometrisches Krafttraining ab Woche 2 – 3, aerobe Belastung ohne Flexion / Extension / Rotation unter Last</p>
<p><b>Phase II: Funktioneller Aufbau (6 – 12 Wochen)</b></p>
<p>Physische Ziele: Wiederherstellung der Rumpfstabilität, Verbesserung der Beweglichkeit, Abbau muskulärer Dys­balancen</p>
<p>Psychologische Herausforderungen: Ungeduld, Frustration, Motivation aufrechterhalten</p>
<p>Interventionen: Zielsetzung mit realistischen Zwischenzielen, progressives Core-Krafttraining, propriozeptives Training, sportartspezifische Bewegungsmuster ohne Kontakt</p>
<p><b>Phase III: Return to Play (3 – 6 Monate)</b></p>
<p>Physische Ziele: Sportartspezifische Belastbarkeit, wettkampfähnliche Intensität</p>
<p>Psychologische Herausforderungen: Ambivalenz und Zweifel, Vergleich mit früherem Leistungsniveau</p>
<p>Interventionen: Aufbau von Selbstvertrauen durch mentales Training, Integration ins Mannschaftstraining, Simulation von Wettkampfsituationen, Graduated Exposure</p>
<p><b>Phase IV: Return to Competition (6 – 12 Monate)</b></p>
<p>Physische Ziele: Vollständige Wettkampf­teilnahme, etablierte Präventivmaßnahmen</p>
<p>Psychologische Herausforderungen: Erhöhte Spannung, Erwartungsdruck, Bewährung unter Wettkampfbedingungen</p>
<p>Interventionen: Prüfung der psychologischen Readiness, Monitoring der Trainingsbelastung, regelmäßige Reassessments, individuelle Belastungssteuerung</p>
<h2><b>Interdisziplinäre Zusammenarbeit –Bio-Psycho-Soziales Modell</b></h2>
<p>Das bio-psycho-soziale Modell bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Rehabilitation. Best Practice umfasst interdisziplinäre Teammeetings mit gemeinsamer Zieldefinition, Abgleich psychischer und physischer Fortschritte sowie Anpassung des Rehabilitationsplans. Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Früherkennung psychologischer Redflags, wie anhaltende depressive Stimmungslage über zwei Wochen, sozialer Rückzug, Non-Compliance mit dem Rehaplan, Substanzmissbrauch oder Suizidgedanken. Das ESSKA-Konsensus-Statement 2024 empfiehlt, psychologisches Screening und Intervention als Standard in der sportorthopädischen Rehabilitation zu etablieren. Die Kosteneffizienz ist belegt: Psychologische Interventionen sparen durchschnittlich 8.500 Euro pro Athlet durch reduzierte Reinjury-Raten, kürzere Ausfallzeiten und weniger Komplikationen.</p>
<figure id="attachment_21929" aria-describedby="caption-attachment-21929" style="width: 755px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-21929 size-large" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Hemmer_saez0126-1024x270.jpg" alt="" width="755" height="199" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Hemmer_saez0126-1024x270.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Hemmer_saez0126-300x79.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Hemmer_saez0126-768x202.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Hemmer_saez0126-150x40.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Hemmer_saez0126-450x119.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Hemmer_saez0126-1200x316.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Hemmer_saez0126.jpg 1500w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption id="caption-attachment-21929" class="wp-caption-text">Bio-Psycho-Soziales Modell</figcaption></figure>
<h2><b>Präventive Maßnahmen</b></h2>
<p>Langfristige Prävention erfordert regelmäßiges Training der Rumpfmuskulatur mit statischen, dynamischen und sportartspezifischen Übungen. Verkürzte Muskelgruppen wie Iliopsoas und Hamstrings müssen kontinuierlich gedehnt werden. Die Trainingsgestaltung sollte systematisches Aufwärmen, Stretching, Muskelaufbau und Cool-Down umfassen. Funktionelle Bewegungsmuster und das Training ganzer Muskelketten sind dabei essenziell. Eine gut ausgebildete aerobe Grundlagenausdauer verkürzt Regenerationsphasen wesentlich.</p>
<h2><b>Aktuelle Trends und Zukunftsperspektiven</b></h2>
<p>Die Zukunft der Wirbelsäulenrehabilitation wird maßgeblich durch technologische Innovationen geprägt. Künstliche Intelligenz und Machine Learning ermöglichen bereits heute präzisere präoperative Diagnostik, verbesserte intraoperative Navigation durch roboter-assistierte Systeme und vor allem personalisierte Rehabilitationspläne basierend auf individuellen Patientendaten. KI-gestützte Prädiktionsmodelle können Risikopatienten frühzeitig identifizieren und Therapieprotokolle adaptiv anpassen. Virtual-Reality-basiertes Expositionstraining bietet Athleten die Möglichkeit, in sicherer Umgebung gefürchtete Bewegungsmuster zu trainieren und psychologische Bereitschaft objektiv zu assessieren. Wearable Devices mit integriertem Monitoring erlauben kontinuierliche Überwachung von Belastung und Bewegungsmustern. Smartphone-Apps ermöglichen zeitnahe psychologische Interventionen und longitudinales Tracking. Die Integration genomischer Daten mit ML-Algorithmen könnte künftig helfen, genetische Prädispositionen für Heilungs-<br />
verlauf und psychologisches Risikoprofil zu identifizieren. Herausforderungen bleiben Datenschutz, algorithmische Bias und die Integration in bestehende Versorgungsstrukturen, doch das Potenzial für individualisierte, effizientere Rehabilitation ist enorm.</p>
<h2><b>Fazit</b></h2>
<p>Die erfolgreiche Rückkehr zum Leistungssport nach Wirbelsäulenoperationen erfordert eine individuelle, interdisziplinäre Herangehensweise, die physische und psychologische Aspekte gleichwertig berücksichtigt. Mit RTS-Raten über 80 % ist die Prognose insgesamt gut, wobei neuere Daten auf schnellere und sicherere Rehabilita­tionsprotokolle hindeuten als früher angenommen. Ein psychologisches Screening sollte Standard bei allen operativen Eingriffen an Leistungssportlern sein. Prospektive, randomisiert-kontrollierte Studien sind notwendig, um die Evidenzlage weiter zu stärken und die optimale Dauer sowie Frequenz von Interventionen zu definieren.</p>
<hr />
<p><b>Kernbotschaften</b></p>
<p>&gt; RTS ist möglich, aber abhängig von individuellen Faktoren</p>
<p>&gt; Psychologische Bereitschaft ist oft limitierender als physische Wiederherstellung</p>
<p>&gt; Interdisziplinäre Betreuung verbessert Outcomes signifikant</p>
<p>&gt; KI und digitale Technologien bieten großes Zukunftspotenzial</p>
<p>&gt; Präventives Arbeiten bleibt unerlässlich</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Literatur</p>
<ol>
<li style="font-weight: 400;">Kaneoka K, Shimizu K, Hangai M, et al. Lumbar intervertebral disk degeneration in elite competitive swimmers: a case control study. Am J Sports Med. 2007;35(8):1341-50.</li>
<li style="font-weight: 400;">Hangai M, Kaneoka K, Hinotsu S, et al. Lumbar intervertebral disk degeneration in athletes. Am J Sports Med. 2009;37(1):149-55.</li>
<li style="font-weight: 400;">Abdalkader M, Guermazi A, Engebretsen L, et al. MRI-detected spinal disc degenerative changes in athletes participating in the Rio de Janeiro 2016 Summer Olympics games. BMC Musculoskelet Disord. 2020;21(1):648.</li>
<li style="font-weight: 400;">Reiman MP, Sylvain J, Loudon JK, Goode A. Return to sport after open and microdiscectomy surgery versus conservative treatment for lumbar disc herniation: a systematic review with meta-analysis. Br J Sports Med. 2016;50(4):231-8.</li>
<li style="font-weight: 400;">O&#8217;Connor SB, Holmberg KJ, Hammarstedt JE, et al. Return-to-Play Outcomes of Athletes After Operative and Nonoperative Treatment of Lumbar Disc Herniation. Curr Rev Musculoskelet Med. 2023;16(4):147-154.</li>
<li style="font-weight: 400;">Byvaltsev VA, Kalinin AA, Shepelev VV, et al. Results of the study of functional recovery of professional athletes after minimally invasive lumbar fusion. Zh Nevrol Psikhiatr Im S S Korsakova. 2021;121(4):26-32.</li>
<li style="font-weight: 400;">Niederer D, Wilke J, Füzéki E, Banzer W. Sportliche Belastungen nach Spondylodesen der Lendenwirbelsäule: Der Return-to-play-Prozess. Orthopade. 2015;44(7):555-62.</li>
<li style="font-weight: 400;">Alsobrook J, Clugston JR. Return to play after surgery of the lumbar spine. Curr Sports Med Rep. 2008;7(1):45-9.</li>
<li style="font-weight: 400;">Ganiyusufoglu AK, Onat L, Karatoprak O, et al. Return to Sports Activity after Treatment of Spondylolysis. World J Orthop. 2010;1(1):15-20.</li>
<li style="font-weight: 400;">Debnath UK, Freeman BJ, Gregory P, et al. Clinical Outcome and Return to Sport after the Surgical Treatment of Spondylolysis in Young Athletes. J Bone Joint Surg Br. 2003;85(2):244-9.</li>
<li style="font-weight: 400;">Ivarsson A, Johnson U, Andersen MB, et al. Psychosocial Factors and Sport Injuries: Meta-analyses for Prevention and Return to Sport. Sports Med. 2017;47(2):353-365.</li>
<li style="font-weight: 400;">Sedrak M, Callahan LR, Schroeppel JP, et al. Barriers to Achieving Return to Sport Following Lumbar Microdiscectomy: A Systematic Review and Meta-analysis. J Bone Joint Surg Am. 2021;103(10):934-944.</li>
<li style="font-weight: 400;">Christino MA, Fantry AJ, Vopat BG. Psychological Aspects of Recovery Following Anterior Cruciate Ligament Reconstruction. J Am Acad Orthop Surg. 2015;23(8):501-9.</li>
<li style="font-weight: 400;">Albertazzi E. Return to sport after lumbar spine surgery: a comprehensive review. Int J Res Orthop. 2025;11(6):1611-1616.</li>
<li style="font-weight: 400;">Turtle JD, Mehta JS, Parent S, et al. Guidelines for returning to activity after spinal deformity surgery. Spine Deform. 2025;13(2):383-390.</li>
<li style="font-weight: 400;">Jawed AM, Zhang L, Zhang Z, et al. Artificial intelligence and machine learning in spine care: Advancing precision diagnosis, treatment, and rehabilitation. World J Orthop. 2025;16(8):107064.</li>
<li style="font-weight: 400;">Wang H, Shea GK. The Application of Artificial Intelligence in Spine Surgery: A Scoping Review. J Am Acad Orthop Surg Glob Res Rev. 2025;9(4):e24.00405.</li>
<li style="font-weight: 400;">Mobbs RJ, et al. Artificial intelligence in spine care: a paradigm shift in diagnosis, surgery, and rehabilitation. J Spine Surg. 2024;10(4):775-778.</li>
</ol>
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			</item>
		<item>
		<title>Oberschenkelverletzung</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/operation/16023/distale-ruptur-des-m-rectus-femoris/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[PD Dr. med. Tobias Nowak&#160;,&#160;Natascha Raisig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 08:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/24]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein 23-jähriger Fußball-Amateur (Oberliga) wird mit anhaltender Funktionsminderung der rechten Oberschenkelmuskulatur von einem niedergelassenen Kollegen überwiesen. Beim Fußballspielen habe er sich vor fünf Monaten eine distale Ruptur des M. rectus [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ein 23-jähriger Fußball-Amateur (Oberliga) wird mit anhaltender Funktionsminderung der rechten Oberschenkelmuskulatur von einem niedergelassenen Kollegen überwiesen. Beim Fußballspielen habe er sich vor fünf Monaten eine distale Ruptur des M. rectus femoris rechts zugezogen. Bisher wurde die Verletzung konservativ behandelt. Nach initialer Pause konnte er etwa acht Wochen nach der Verletzung wieder spielen. Er berichtet, jeweils nach dem Spiel an starken Krämpfen und einer grotesken Schwellung des M. rectus femoris-Stumpfes zu leiden.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>In der klinischen Untersuchung zeigt sich eine deutlich tastbare Delle über dem leeren distalen Sehnen-/Muskellager des M. rectus femoris rechts sowie einer deutlichen Schwellung des proximalen Muskelstumpfes bei Anspannung (Abb. 1). Sowohl MR-radiologisch als auch sonographisch zeigt sich ein abgerundetes Stumpfende und ein leeres distales Muskellager (Abb. 2 a+b). Die restliche ventrale Oberschenkelmuskulatur weist im Vergleich zur Gegenseite eine globale Atrophie auf. Verletzungen des M. quadriceps femoris sind häufig bei Schuss- und Sprintsportarten zu finden [1]. Dabei geschehen die meisten Verletzungen im proximalen Muskel-Sehnen Übergang oder als Avulsionsverletzungen. Die operative Versorgung von Ruputuren des M. rectus femoris erfolgt abhängig der Rupturlokalisation in der Regel als direkte Naht des M. rectus femoris mit dem Sehnenstumpf der Quadrizepssehne oder bei proxi­malen Avulsionsfrakturen als Refixation mit Knochenankern im Ausrissbereich [2]. In dem hier vorliegenden Fall war aufgrund der Zeitspanne von fünf Monaten eine direkte Refixation des Muskelbauches mit der Quadrizepssehne auch nach manueller Mobilisation nicht möglich. Aufgrund dessen wurde auf ein Vicryl-Netz als Überbrückungsmedium zurückgegriffen.</p>
<div class="mceTemp"></div>
<figure id="attachment_16028" aria-describedby="caption-attachment-16028" style="width: 1600px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-16028" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2a_saez0224.jpg" alt="" width="1600" height="1590" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2a_saez0224.jpg 1600w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2a_saez0224-300x298.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2a_saez0224-1024x1018.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2a_saez0224-150x149.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2a_saez0224-768x763.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2a_saez0224-1536x1526.jpg 1536w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2a_saez0224-70x70.jpg 70w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2a_saez0224-450x447.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2a_saez0224-1200x1193.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /><figcaption id="caption-attachment-16028" class="wp-caption-text">Abb. 2a MRT der Oberschenkel koronal</figcaption></figure>
<figure id="attachment_16027" aria-describedby="caption-attachment-16027" style="width: 1600px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-16027" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2b_saez0124.jpg" alt="" width="1600" height="2299" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2b_saez0124.jpg 1336w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2b_saez0124-209x300.jpg 209w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2b_saez0124-713x1024.jpg 713w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2b_saez0124-768x1104.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2b_saez0124-1069x1536.jpg 1069w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2b_saez0124-1425x2048.jpg 1425w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2b_saez0124-150x216.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2b_saez0124-450x647.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak2b_saez0124-1200x1724.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /><figcaption id="caption-attachment-16027" class="wp-caption-text">Abb. 2B MRT der Oberschenkel axial</figcaption></figure>
<h2><b>Augmentation der M. rectus femoris Sehne mittels Vicryl-Netz und distaler Refixation</b></h2>
<p>Die Operation wird in Allgemeinnarkose und Rückenlage des Patienten durchgeführt. Der Hautschnitt erfolgte ventral über dem rechten Oberschenkel mit einer Länge von ca. 10 cm. Nach Eröffnung der Oberschenkelfaszie zeigte sich ein stark ausgeprägtes Narbengewebe. Der M. rectus femoris war proximal verklebt und vernarbt. Distal am Muskelbauch war ein ca. 1 cm breiter Sehnenanteil verblieben. Der Muskel wurde nach proximal hin über 360° manuell digital gelöst, woraufhin sich dieser nun ca. 6 cm nach distal mobilisieren ließ. Die Darstellung der Quadrizepssehne erfolgte über einen Zugang in der Mittellinie im Bereich des distalen Schnittes. Der Muskelbauch des M. rectus femoris wurde über eine Länge von ca. 5 cm mit einem Vicryl-Netz (Fa. J&amp;J / Ethicon) über 360° eingeschlungen und mit einem resorbierbaren Faden in fortlaufender Technik rundherum am Muskel befestigt. Das Vicryl-Netz wurde nach distal hin wie eine Sehne in das Bett des Muskels gelegt (Abb. 3). Die Vicryl-Netz Technik wurde von Schäfer et al. 2019 zur Deckung eines Hebedefektes in der Faszie des M. rectus femoris beschrieben [3]. Im kaudalen Anteil des Muskels wurden weiterhin 2.0er Vicryl-Nähte in Baseball-stitch-Technik medial und ­lateral angebracht, um zusätzlich im Sinne einer Kirchmayr-Kessler Naht die Stabilität der Rekonstruktion zu erhöhen. Das Vicryl-Netz wurde nun distal mit durchgreifenden Baseball-stitch Nähten an der Quadrizeps­sehne befestigt. Zuletzt wurden die beiden lateralen und medialen Kirchmayr-Kessler-Nähte distal an der Quadri­­zeps­sehne befestigt. Die Fasziennaht erfolgte mit Vicryl-Faden, die Subkutannaht mit resorbierbarem Fadenmaterial und die Hautnaht in Intracutantechnik mit nicht-resorbierbarem Faden. Es erfolgte die Anlage eines sterilen Verbandes und einer elastokompressiven Wickelung sowie einer Oberschenkeltutorschiene.</p>
<figure id="attachment_16030" aria-describedby="caption-attachment-16030" style="width: 1600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16030" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak3_saez0224.jpg" alt="" width="1600" height="2133" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak3_saez0224.jpg 1440w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak3_saez0224-225x300.jpg 225w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak3_saez0224-768x1024.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak3_saez0224-1152x1536.jpg 1152w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak3_saez0224-1536x2048.jpg 1536w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak3_saez0224-150x200.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak3_saez0224-450x600.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak3_saez0224-1200x1600.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /><figcaption id="caption-attachment-16030" class="wp-caption-text">Abb. 3 Intraoperative Aufnahme des rechten ventralen Oberschenkels mit Darstellung des Vicryl-Netzes</figcaption></figure>
<h2><b>Weiteres Procedere und klinischer Verlauf</b></h2>
<p>Es erfolgte die Ruhigstellung des Kniegelenks mittels Knieorthese (fixiert in Streckstellung) sowie eine Teilbelastung des rechten Beines mit 20 kg für zwei Wochen. Bei der ersten klinischen Kontrolle nach zwei Wochen wurde das Nahtmaterials entfernt sowie die Freigabe von bis zu 30° Knieflexion in der 4-Punkt-Hartrahmenorthese erteilt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Eine Knieflexion von mehr als 20° empfand der Patient zu diesem Zeitpunkt als ziehenden Schmerz im ventralen und proximalen Oberschenkel. Ab der 3. post-operativen Woche wurde mit Physiotherapie begonnen. Nach insgesamt sechs Wochen post-OP wurde eine Knieflexion von bis zu 90° in der Orthese freigegeben sowie die Voll­belastung freigegeben. In der 8. post-OP Woche erfolgte schließlich die Abnahme der Orthese und die Bewegung im Kniegelenk wurde freigegeben. Bei der klinischen Kontrolle zeigte sich nur noch eine diskrete Schwellung über dem proximalen Muskelbauch des M. rectus femoris (Abb. 4). Der Patient gibt an, keine Schmerzen mehr zu haben und möchte die sportliche Belastung steigern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<figure id="attachment_16029" aria-describedby="caption-attachment-16029" style="width: 1600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16029" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak4_saez0224.jpg" alt="" width="1600" height="2133" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak4_saez0224.jpg 1440w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak4_saez0224-225x300.jpg 225w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak4_saez0224-768x1024.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak4_saez0224-1152x1536.jpg 1152w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak4_saez0224-1536x2048.jpg 1536w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak4_saez0224-150x200.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak4_saez0224-450x600.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Nowak4_saez0224-1200x1600.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /><figcaption id="caption-attachment-16029" class="wp-caption-text">Abb. 4 Bei der klinischen Kontrolle zeigte sich nur noch eine diskrete Schwellung über dem proximalen Muskelbauch des M. rectus femoris</figcaption></figure>
<h2><b>Fazit</b></h2>
<p>Der beschriebene Fall zeigt eine Option der operativen Versorgung der seltenen distalen Ruptur des M. rectus femoris. Aufgrund des langen konservativen Therapieansatzes (fünf Monate) war eine direkte Naht des muskulotendinösen Überganges nicht mehr möglich. Die Überbrückung mit dem Vicryl-Netz stellt in diesem Fall eine erfolgreiche Technik dar, die Ruptur verspätet operativ zu versorgen. Die seltene distale M. rectus femoris Ruptur stellt in unseren Augen bei jungen und sportlich aktiven Patienten eine absolute OP-­Indikation dar.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="font-weight: 400;">Literatur</p>
<p style="font-weight: 400;">[1] Krüger-Franke, M. (2010). Traumatische Muskel- und Sehnenrupturen der unteren Extremität beim Sport : Adduktoren, M. biceps femoris und M. rectus femoris. Orthopade, 39(12), 1123–1126. <a href="https://doi.org/10.1007/s00132-010-1689-y">https://doi.org/10.1007/s00132-010-1689-y</a></p>
<p style="font-weight: 400;">[2] García, V. V., Duhrkop, D. C., Seijas, R., Ares, O., &amp; Cugat, R. (2012). Surgical treatment of proximal ruptures of the rectus femoris in professional soccer players. Archives of Orthopaedic and Trauma Surgery, 132(3), 329–333. <a href="https://doi.org/10.1007/s00402-011-1372-8">https://doi.org/10.1007/s00402-011-1372-8</a></p>
<p style="font-weight: 400;">[3] Schäfer, F.P., Sander, V., Pothmann, C.E.M., Allemann, F., Simmen, H.P., Pape, H.C. (2019) Anterior rectus sheath autograft in WRAP augmentation of achilles tendon rupture. The Journal of Foot and Ankle Surgery, 58(3) 562-566. <a href="https://doi.org/10.1053/j.jfas.2018.09.021">https://doi.org/10.1053/j.jfas.2018.09.021</a></p>
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