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	<title>Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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		<title>Akupunktur – clean &#038; efficient</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/3035/akupunktur-clean-efficient/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/18]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wissenschaftler streiten über Stellenwert der Akupunktur“. Dies war die Überschrift einer Meldung im Ärzteblatt, die der Frage nachging, ob Ärzte Akupunktur als Schmerztherapie verordnen sollten (12. März 2018). Auch wenn [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>„Wissenschaftler streiten über Stellenwert der Akupunktur“. Dies war die Überschrift einer Meldung im Ärzteblatt, die der Frage nachging, ob Ärzte Akupunktur als Schmerztherapie verordnen sollten (12. März 2018). Auch wenn die Studienlage aussagekräftig ist, wird über diese Frage ständig gestritten, gleichzeitig gibt es unterschiedliche Regelungen, die sich je nach Landesgrenze ändern. In den USA wird Akupunktur bei Rückenschmerzen empfohlen, in Großbritannien hingegen sei sie nicht mehr in den Richtlinien des National Institute for Health and Care Excellence (NICE) für Kreuzschmerzen enthalten, obwohl sie in der NICE-­­Richtlinie für Kopfschmerzen enthalten sei. Das Weißbuch Konservative Orthopädie und Unfallchirurgie widmet der Akupunktur ein mehrseitiges Kapitel. In diesem Zusammenhang wollten wir von dem renommierten Experten und Pionier auf diesem Gebiet, Herrn Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger (<a href="http://www.boewing-molsberger.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.boewing-molsberger.de</a>) erfahren, wie die Akupunktur in der modernen Sportmedizin integriert ist und welche Potenziale sich für die Zukunft ergeben.</strong></p>



<p><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color">Herr Professor Molsberger, welche ­Bedeutung und welchen Stellenwert hat die Akupunktur in der Sportmedizin? Und wie sieht es in diesem Zusammenhang mit der Evidenz aus?</span></strong></p>



<p>Die Akupunktur hat mittlerweile auch in der Sportmedizin einen wichtigen und immer größer werdenden Stellenwert. Sie ist dabei besser belegt als andere adjuvante Therapieverfahren und auch besser als viele der sogenannten schulmedizinischen Verfahren. So existieren derzeit ca. 12.000 Publikationen in pubmed zur Akupunktur – 4.000 Trials, 8.000 Reviews. Dort wird die Wirksamkeit bei Osteoarthrose und muskuloskeletalen Schmerzen eindeutig belegt, und zwar eine Wirksamkeit, die über ein Jahr anhält und sicher über den Placebo-­Effekt hinausgeht. So zeigten z. B. die GERAC Studien, die zusammen mit der Forschungsgruppe Akupunktur (<a href="http://www.akupunktur.info" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.akupunktur.info</a>) entwickelt und durchgeführt wurden, dass Akupunktur bei chronischem Kreuz- und Knieschmerz etwa doppelt so gut wirkt wie eine „best of care“ Standardtherapie. Prof. Dr. med. Jürgen Windeler vom Institut für Qua­lität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bezeichnete neulich die GERAC Studien als „Glanzstück der durch das deutsche Gesundheitssystem finanzierten klinischen Forschung“. Letztendlich führten diese Studien zur Aufnahme der Akupunktur als Kassenleistung für die Indikationen chronischer Kreuzschmerz und chronischer Knieschmerz. Außerdem haben die GERAC Studien aufgrund ihrer Qualität und Größe (4.000 Patienten, 700 Ärzte, über 40.000 Akupunkturbehandlungen) die heutigen Metanalysen und Cochrane Reviews maßgeblich beeinflusst: So z. B. die aktuell größte und genaueste Analyse von Vickers et al (2017): „Acupuncture is effective for the treat­ment of chronic musculoskeletal, headache, and osteoarthritis pain. Treatment effects of acupuncture persist over time and cannot be explained solely in terms of placebo effects. Referral for a course of acupuncture treatment is a reasonable option for a patient with chronic pain.” Diese Aussage bezieht sich auf eine individuelle Datenanalyse von 20.827 Patienten aus 39 RCTs. Nach dieser Studienlage müsste die Akupunktur eingestuft werden als Klasse I: gilt nach aktueller Studienlage als gesicherte Empfehlung, immer akzeptabel, sicher und wirksam und Klasse IIa: gilt nach aktueller Studienlage als akzeptabel und sinnvoll (sehr gut bewiesener Vorteil).</p>



<p>Dass sich dies in der „offiziellen medizinpolitischen Rezeption und den Leitlinien“ noch nicht gleichwertig widerspiegelt, ist begründet durch den Leitlinienprozess an sich. Hier wird zwar die Evidenzlage eines Verfahrens als Grundlage herangezogen, es entscheidet dann aber ein sogenannter Expertenrat über die anschließende Bewertung innerhalb der Leitlinien. Hier gibt es noch immer eine Dominanz der chirurgischen Sichtweise, konservative Therapieverfahren werden nicht vergleichbar selbstbewusst vertreten und bekanntermaßen schreibt die Pharmaindustrie an den Leitlinien mit. Für die Pharmaindustrie aber ist die Akupunktur ein Konkurrenzverfahren. An ihr verdient nicht sie selbst, sondern der Arzt. &nbsp;</p>



<p><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color">Kommen wir zu den Indikationen – wo, wann und wie? </span></strong></p>



<p>Hier sind zu nennen im Prinzip alle muskulo­skeletalen Erkrankungen, die keine Indikation zur OP darstellen. Das sind über 70 % aller sportbezogenen Erkrankungen. Overuse-Probleme der Gelenke, Bänder und Sehnen – wie z. B. LWS, HWS Schulter, Tennisarm, Achillessehne, Jumper´s Knee, Golferarm. Eigentlich kann man sagen: „Cortison ist „quick &amp; dirty“ und die Akupunktur „clean &amp; efficient, wenn auch leider slow“. Die Ausnahme stellt hierbei die sofortanalgetische Akupunktur zur schnellen Mobilisation von Gelenken bei akuten Problemen dar. Als nachhaltige und absolut dopingfreie Methode die Therapie in der Regel zweimal pro Woche statt, bei insgesamt 10 – 15 Seitzungen. Dies ist im Übrigen gut kombinierbar mit Physiotherapie und anderen Reha-­Maßnahmen. Dazu gibt es natürlich auch noch Sonderformen und Stimulationsverfahren der Akupunktur wie Moxibustion, Elektro­akupunktur, Ohr- Schädelakupunktur, Trigger­akupunktur oder auch das Dryneedling. Zu einer guten Akupunktur gehört eine gute chinesische Diagnostik. Diese ist pragmatisch, präzise und schnell und führt zur optimalen Punktauswahl und Stimulationstechniken. In der Forschungsgruppe Akupunktur vermitteln wir genau dieses Wissen. Wir haben dort über 3.000 Orthopäden ausgebildet, inzwischen oft in der zweiten Generation. Der Vater war bei uns und übergibt jetzt die Praxis seinem Sohn. Ich höre immer wieder von Orthopäden „die Ausbildungsqualität der Forschungsgruppe gibt es nur bei der Forschungsgruppe!”</p>



<p><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color">Welche Perspektiven sehen Sie für die weitere Anwendung in der Sportmedizin?</span></strong></p>



<p>Inzwischen gehört die Akupunktur&nbsp; zu den am häufigsten angewandten konservativen Therapieverfahren in der Orthopädie – gut 80 % der Kollegen setzen sie routinemäßig ein. Kaum ein junger Orthopäde kommt heute ohne Akupunktur, die eine anerkannte Zusatzbezeichnung ist und deren Ausbildung Teil der ärztlichen Weiterbildungsordnung ist, aus. Als rein ärztliche Leistung kann dies auch ein wichtiges finanzielles Standbein für den Arzt sein. Orthopäden, die bei der Forschungsgruppe gelernt haben, machen im Schnitt 50 Akupunkturen pro Woche – das rechnet sich. Chronischer Knieschmerz und chronischer Kreuzschmerz werden von den Kassen in unterschiedlicher Form übernommen, alles andere sind private Leistungen. Interessant ist, dass es eine Diskrepanz in Bezug auf die Häufigkeit der Anwendung und die Sichtbarkeit dieser Themen auf Kongressen etc. gibt. Hier muss der Akupunktur wie auch anderen konservativen Therapieverfahren mehr Raum zur Verfügung gestellt werden. Entsprechend muss auch die Forschung in diesem Bereich gefördert und vertreten werden, gerade auch dann, wenn keine großen medizintechnischen oder Pharmafirmen hier finanzielle Interessen haben. &nbsp;</p>



<p><em><br>Weitere Literatur zur Evidenz</em></p>



<p><em>Acupuncture for Chronic Pain: Update of an Individual Patient Data Meta-­Analysis. Vickers AJ, Vertosick EA, Lewith G, MacPherson H, Foster NE, Sherman KJ, Irnich D, Witt CM, Linde K; Acupuncture Trialists’ Collaboration. J Pain. 2017 Dec 2. pii: S1526-5900(17)30780-0. doi: 10.1016/j.jpain.2017.11.005</em></p>



<p><em>The persistence of the effects of acupuncture after a course of treatment: a meta-analysis of patients with chronic pain. MacPherson H, Vertosick EA, Foster NE, Lewith G, Linde K, Sherman KJ, Witt CM, Vickers AJ. Pain. 2017 May;158(5):784-793. doi: 10.1097/j.pain.0000000000000747. Review. PMID: 27764035</em></p>



<p><em>JAMA. 2014 Mar 5;311(9):955-6. doi: 10.1001/jama.2013.285478. Acupuncture for chronic pain. Vickers AJ1, Linde K2.</em></p>



<p><em>German Acupuncture Trials (GERAC) for chronic low back pain: randomized, multicenter, blinded, parallel-group trial with 3 groups.Haake M, Müller HH, Schade-Brittinger C, Basler HD, Schäfer H, Maier C, Endres HG, Trampisch HJ, Molsberger A. Arch Intern Med. 2007 Sep 24;167<br>(17):1892-8. Erratum in: Arch Intern Med. 2007 Oct 22;167(19):2072.</em></p>



<p><em>Acupuncture and knee osteoarthritis: a three-armed randomized trial. Scharf HP, Mansmann U, Streitberger K, Witte S, Krämer J, Maier C, Trampisch HJ, Victor N. Ann Intern Med. 2006 Jul 4;145(1):12 – 20.</em></p>



<p><em>[Acupuncture in orthopedics]. Molsberger A. Orthopade. 2012 Feb;41(2):<br>100 – 5. doi: 10.1007/s00132-011-1865-8. German.</em></p>



<p><em><span class="has-inline-color has-black-color">Informationen zur Forschungsgruppe Akupunktur sowie nützliche Infos und Termine finden Sie unter <a href="http://www.akupunktur.info" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.akupunktur.info</a></span></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Axomera Therapie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/3155/axomera-therapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 08:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf dem DKOU 2019 sowie auf dem 1. Symposium für Hochleistungssport in Berlin wurde das neue Therapieverfahren „Axomera“ zur Behandlung orthopädischer und sportmedizinischer Erkrankungen vorgestellt. Die Axomera Therapie ist ein elektronisches [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Auf dem DKOU 2019 sowie auf dem 1. Symposium für Hochleistungssport in Berlin wurde das neue Therapieverfahren „<a href="http://www.boewing-molsberger.de/therapie/axomera/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Axomera</a>“ zur Behandlung orthopädischer und sportmedizinischer Erkrankungen vorgestellt. Die <a href="http://www.boewing-molsberger.de/therapie/axomera/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Axomera Therapie </a>ist ein elektronisches Stimulationsverfahren, welches von einer wachsenden Zahl von Orthopäden und Sportmedizinern zur Behandlung von Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Muskeln eingesetzt wird.</strong></p>



<p>Es basiert auf der Modulation statischer gewebespezifischer elektrischer Felder. In der Sportmedizin zeigt <a href="http://www.boewing-molsberger.de/therapie/axomera/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Axomera</a> vielversprechende Ergebnisse im Hinblick auf einen schnellen, zuverlässigen und anhaltenden „return to the desired sports“<a href="https://boewing-molsberger.de/therapie/axomera/">.</a></p>



<p><strong>Hintergrund</strong></p>



<p>Nahezu alle elektrischen Stimulationsverfahren setzen möglichst hohe Ströme und/oder Frequenzen ein, um die Aktivität der Aktionspotenziale peripherer Nozizeptoren und damit die zentrale Schmerzwahrnehmung zu dämpfen (z. B. die transcutane elektrische Nervenstimulation (TENS)). Elektrophysiologische Phänomene sind jedoch nicht auf diese dynamischen Aktionspotenziale beschränkt. Der Axolotl zum Beispiel, der bekanntlich in der Lage ist, verletzte Gliedmaßen und Organe, selbst Teile des Herzens und Gehirns, vollständig wiederherzustellen, erzeugt während der Regenerationsphase statische elektrische Felder (EF) mit einer definierten Ausrichtung und Intensität. Diese EFs interagieren mit geladenen Ionen und Peptiden über elektrostatische Kräfte, Elektrophorese und Elektroosmose. Solche EF können auch beim Menschen gemessen werden. Hierzu gehören zum Beispiel die transepithelialen Potentiale (TEP). Epithelwunden verursachen einen lokalen Zusammenbruch des elektrischen Widerstandes und einen Kurzschluss des TEP u. a. durch die Bildung von Ödemen. Je nach Größe der Wunde und der Art und des geschädigten Gewebes führt dies zu kleinen statischen Strömen – beim Menschen in der Größenordnung von 140 mV/mm und etwa 20 – 50 µA/cm. Diese elektrischen Felder stimulieren u.a. die Migration von elektrosensitiven Entzündungszellen, Epithelzellen, Fibroblasten, mesenchymalen Stammzellen, Monozyten und Makrophagen. Sie werden heute als die fundamentalen Signalgeber für die Steuerung der Wundheilung und Regeneration angesehen. Mit der  patentierten <a href="http://www.boewing-molsberger.de/therapie/axomera/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Axomera </a>Therapie wird nun erstmals  dieses erst seit wenigen Jahren bekannte Wissen für die Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Im Gegensatz zu den oben beschriebenen TENS (ähnlichen Verfahren) liefert hier ein Microcomputer über 30 Minuten einen unipolaren, statischen Strom, der mit Hilfe von feinen elektrischen Sonden (ähnlich Akupunkturnadeln) punktgenau in das erkrankte Gewebe gebracht wird. Das physiologische elektrische Feld des Gewebes wird imitiert und erhöht, um so die lokale Gewebeentzündung zu modulieren und die Regeneration von Muskeln, Bändern und Sehnen zu initiieren. </p>



<p><strong>Fallbeispiel 1: Akuter Muskelfaserriss</strong></p>



<p>Ein 19-jähriger Profi-Fußballer erlitt während eines Fußballspiels einen akuten Muskelriss am ventralen Oberschenkel. Ein am nächsten Tag durchgeführtes MRT zeigte eine 5 – 6 cm große traumatische Läsion des proximalen Rectus femoris mit massiver Einblutung.  Der Spieler rechnete mit einem voraussichtlichen Spielausfall von drei Monaten. Am gleichen Tag erhielt er die erste <a href="http://www.boewing-molsberger.de/therapie/axomera/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Axomera</a> Stimulation, gefolgt von vier weiteren Stimulation, die jeden zweiten Tag durchgeführt wurden und jeweils 30 Minuten dauerten. Bei jeder Behandlung wurden sieben Nadelelektroden aus Edelstahl, 0,3 x 30 mm, um und in die Muskelverletzung herum, bis zu einer Tiefe von 10 bis 50 mm, eingesetzt und mit dem <a href="http://www.boewing-molsberger.de/therapie/axomera/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Axomera</a> Stimulator verbunden; Stimulationsstärke, 225 – 400 uA, statisch, Neutralelektrode rechte Flanke. Nach der ersten Behandlung spürte der Patient eine spürbare Verbesserung. Es folgte eine Schmerzreduktion von 80 % (NRS) nach der zweiten Behandlung und 100 % nach der dritten Behandlung. Nach zehn Tagen war der Patient völlig schmerzfrei und forderte den behandelnden Arzt auf, ihm die Rückkehr zum Fußballtraining zu ermöglichen. Da die Besserung jedoch so unerwartet schnell war, wurde am 11. Tag nach dem Trauma eine Kontroll-­MRT durchgeführt, welches tatsächlich eine weitgehende Ausheilung des Muskels bestätigte (Abb. 1). Eine vollständige Rückkehr zum Sport war nach drei Wochen statt der erwarteten drei Monate möglich. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="430" class="wp-image-3157" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Molsberger_saez0419-1024x430.jpg" alt="" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Molsberger_saez0419-1024x430.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Molsberger_saez0419-300x126.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Molsberger_saez0419-768x323.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Molsberger_saez0419-150x63.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Molsberger_saez0419-450x189.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Molsberger_saez0419.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<figcaption>Abb. 1 19-jähriger Profi-Fußballer, akuter Muskelriss des Oberschenkels in der zweiten Spielhälfte. Aus dem Sport genommen für einen erwarteten Zeitraum von mindestens drei Monaten. Fünf Axomera Behandlungen über einen Zeitraum von zwei Wochen. Spürbare Besserung nach der zweiten Behandlung, schmerzfrei nach der fünften Behandlung, Wiederaufnahme des Sports nach drei Wochen. Links: MRT am Tag der Verletzung, Hämatom mit gerissenen Muskel­fasern. Rechts: MRT nach fünf Axomera-Behandlungen, 11. Tag nach Trauma.</figcaption>
</figure>



<p><strong>Fallbeispiel 2:  Mehrfache Muskel­faserrisse mit chronischer Spiel­beeinträchtigung  (Videotestimonial)</strong></p>



<p>Professioneller Eishockeyspieler, vier Muskelfaserrisse am Oberschenkel innerhalb der letzten drei Monate. Anhaltende Schmerzen und Beeinträchtigungen beim Spielen. Schmerzfreier Spieleinsatz direkt nach der ersten <a href="http://www.boewing-molsberger.de/therapie/axomera/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Axomera</a> Therapie, vollständig stabile Ausheilung nach Therapieende. Interview nach der ersten und vierten, letzten <a href="http://www.boewing-molsberger.de/therapie/axomera/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Axomera</a> Therapien.</p>



<p><strong>Fallbeispiel 3: Chronische Achillodynie nach Sehnenteilruptur (Videotestimonial)</strong></p>



<p>Fallbeispiel 2, 3 und weitere wissenschaftliche Informationen sowie eine Liste von Kollegen, die die <a href="http://www.boewing-molsberger.de/therapie/axomera/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Axomera </a>Therapie bereits einsetzen finden Sie unter folgenden Link <a href="https://axomera.com/info" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://axomera.com/info</a></p>


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<p><strong>Für die Praxis</strong> Die <a href="http://www.boewing-molsberger.de/therapie/axomera/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Axomera Therapie </a>ist eine Selbstzahlerleistung und wird ähnlich wie die fokussierte Stoßwelle in Rechnung gestellt. Privatkassen übernehmen in den meisten Fällen die Therapiekosten.</p>


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<p><em>Literatur:</em></p>



<p><em>Fallbeispiel 1. Lutz Neumann, Praxis für Orthopädie und Sportmedizin, Bremerhaven.</em></p>



<p><em>Molsberger, A., &amp; Mccaig, C. D. (2018). Percutaneous direct current stimulation –<br />a new electroceutical solution for severe neurological pain and soft tissue injuries, 205–214.</em></p>



<p><em>McCaig, C. D., Song, B., &amp; Rajnicek, A. M. (2009). Electrical dimensions in cell science. Journal of Cell Science. https://doi.org/10.1242/jcs.023564</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Veröffentlicht 22.11.2020</em></p>
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