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	<title>Dr. med. Christoph Michlmayr, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>Dr. med. Christoph Michlmayr, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<item>
		<title>Phytopharmaka und phytogene Ernährung</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13777/phytopharmaka-und-photogene-ernaehrung-aktuelle-orientierung-4-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Erbeldinger,&#160;Prof. Dr. med. Götz Welsch,&#160;Dr. med. Andree Ellermann,&#160;Dr. med. Christoph Michlmayr,&#160;PD Dr. med. Felix Post,&#160;Dr. med. Kurt Mosetter,&#160;Peter Stiller&#160;,&#160;Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Apr 2023 09:34:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[01/23]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Einsatz konservativer physikalischer Therapieoptionen und regenerativer Therapien hat in den letzten Jahren in der Sportmedizin einen enormen Bedeutungszuwachs erhalten. Es geht auch darum, Regenerationsbedingungen zu erhalten und zu fördern [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Einsatz konservativer physikalischer Therapieoptionen und regenerativer Therapien hat in den letzten Jahren in der Sportmedizin einen enormen Bedeutungszuwachs erhalten. Es geht auch darum, Regenerationsbedingungen zu erhalten und zu fördern (siehe dazu auch Artikel von Prof. Dr. Burkart sowie </b><b><a href="https://www.uni-jena.de/230106-entzuendungshemmerweihrauch" target="_blank" rel="noopener">Uni Jena &#8222;Entzündungen per Schalter einfach auflösen&#8220;</a></b><b>, Abbildung). Hierfür stehen Ärzten und Therapeuten mittlerweile eine Vielzahl interessanter Therapien zur Verfügung, deren Wirkung gerade durch gezielte Kombination enormes Potenzial bietet und gesteigert werden kann.</b></p>
<p>Gerade hier muss Ernährung / Ernährungsmedizin, Natural Treatment &amp; Phytopharmaka mehr geordnete Gewichtung erhalten bzw. konkret inte­griert werden <i>(siehe hierzu auch „<a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/12118/phytopharmaka-und-extrakorporale-stosswellen-bei-tendinopathien/">Phyto</a></i><i>pharmaka und Extrakorporale Stoßwellen bei Tendinopathien“, Shakibaei et al., sportärztezeitung 03/22 </i><i>). </i></p>
<p>Phytopharmaka in der Sportmedizin als emergente Ergänzung bzw. Hilfsmittel wie Alternative im Entzündungsmanagement. Von der Natur ursprünglich nur als Prophylaxe gesehen (Epigenetik), stellt sie neben Sport &amp; Bewegung eine adäquate Erweiterung der grundlegenden, klassischen Therapie dar (multi-target in der Zelle) <i>(<a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/10903/natural-treatment-conservative-treatment-first/" target="_blank" rel="noopener">siehe hierzu auch „Natural treatment &amp; conservative treatment first – Aktuelle Gedanken zur Leitlinie Gonarthrose von Robert Erbeldinger,</a></i><i> Dr. Gerd Rauch und Prof. Dr. Götz Welsch“, sportärztezeitung 01/22 &amp; <a href="https://www.dak.de/dak/gesundheit/versorgungsreport-2022-knieschmerz--gonarthrose-2590288.html#/" target="_blank" rel="noopener">„Versorgungsreport 2022: Knieschmerz / Gon­arthrose – DAK 2022</a>“</i><i>).</i><b><i> </i></b>In Zukunft wird der prophylaktische Einsatz auch in der Sportmedizin und darüber hinaus an Bedeutung gewinnen <i>(<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36112254/" target="_blank" rel="noopener">siehe hierzu auch „Stem Cells and Natural Agents in the Management of Neurodegenerative Diseases: A New Approach“, Brockmueller et al. Neurochem Res 2023</a> </i><i>).</i></p>
<p>Effektiv angewendet erzeugt dies einen gegenseitigen Nutzen / „Symbiose“, was mittlerweile an Evidenz gewinnt. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Studien / Literatur-Auflistung am Ende dieses Artikels. Neue Entwicklungen zeigen, z. B. bei dem anstehenden Updaten der AWMF-Leitlinie Gonarthrose, dass neben einer Betonung der Ernährung / Gewichtsmanagement speziell auch der Einsatz bzw. die Empfehlung bestimmter Phytopharmaka &amp; Natural Treatment einen hohen Stellenwert erhält und im Umfeld des „First Line Treatment“ eingesetzt werden kann. Exemplarisch sei hier auf eine <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32926799/" target="_blank" rel="noopener">Studie</a> verwiesen, in der auf die Wirksamkeit von Kurkuma (Curcuma longa) eingegangen wird.</p>
<p>Möglich ist so ein zielgerichteter Einsatz der Phytopharmaka-Therapie („Entzündungsmanagement“ – treatment of inflammation, swelling and pain – unveiling inflammation, resolution of inflammation / influence resolution – inhibit and modulate of inflammation), subsequent auch als Einstieg in das Gewichtsmanagement. Dies stellt eine konkrete Hilfe des Arztes in Form einer natür­lichen Unterstützung zur Linderung der Beschwerden / Schmerzen dar <i>(siehe</i><i> hierzu auch: &#8222;<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1836955317300 978">Adults attending private physiotherapy practices seek diagnosis, pain relief, improved function, education and prevention: a survey</a>&#8222;, McRae, Hancock, Jpurnal of Physiotherapy 2017)</i>, welche er gemeinsam mit dem Patienten umsetzen kann und was dann zu einer Motivationssteigerung des Patienten führt. Im nächsten Schritt kann, unter Anleitung eines Physiotherapeuten / Trainers, also gelernt, Sport und Bewegung (self management) folgen. In jedem Fall ist es wichtig, den Patienten die Komplexität des Problems klar zu machen und ihnen aufzuzeigen, dass es z. B. nicht nur das zu behandelte Knie ist, sondern eben auch das Übergewicht, die mangelnde Bewegung, die schlechte Ernährung usw. Genauso wichtig ist es, dass die Patienten wissen, warum sie gewisse Pflanzenstoffe nehmen sollen.</p>
<p>In dem oben genannten Artikel von Prof. Dr. Shakibaei betonen die Autoren am Beispiel von Tendinopathien, dass u. a. Bromelain, Curcumin und Weihrauch gut und effektiv in der ersten Phase, nämlich der Bekämpfung von Entzündung und Schmerz, wirken. Weniger bekannt sind dagegen die (negative / positive) Wirkungen der von den Autoren genannten Therapieformen und Medikamente (NSAIDs / ESWT, Phytopharmaka – Liste nicht vollständig – weitere u.a. im Artikel von Prof. Dr. Werz) in der zweiten Phase der effektiven Sehnenregeneration, was insbesondere für Kom­binationstherapien von entscheidender Bedeutung ist <i><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/11325/natural-treatment-bei-gonarthrose/" target="_blank" rel="noopener">(siehe hierzu auch „Natural Treatment bei Gonarthrose“, Dr. Paul Klein</a>, sportärztezeitung online &amp; <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/12160/inflammation-resolution/" target="_blank" rel="noopener">„Inflammation ­Resolution“, Dr. Ralf Doyscher, sportärztezeitung 03/22</a></i><i>).</i></p>
<p>Die Forschungen zu Naturstoffen, Natural Treatment, Phyto­pharmakas / Phytotherapeutika haben eine große Anzahl an Literatur, Studien und Fakten hervorgebracht. Neben den schon erwähnten Artikeln sei auch auf den aktuellen und fundierten Beitrag von Prof. Dr. Werz zum Thema „<a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13552/neue-strategien-der-entzuendungstherapie/">Neue Strategien der Entzündungstherapie – Entzündungen mit Hilfe von Naturstoffen auflösen</a>“ hingewiesen, bei dem er u. a. auf die Bedeutung von Boswellia und weiteren Phytopharmakas / Phytotherapeutika eingeht. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit möchten wir in diesem kurzen Positionspapier auf weitere Ergebnisse hinweisen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.dak.de/dak/gesundheit/versorgungsreport-2022-knieschmerz--gonarthrose-2590288.html#/">Versorgungsreport 2022: Knieschmerz / Gonarthrose</a></p>
<p><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9510077/">Combination of Enzymes and Rutin to Manage Osteoarthritis Symptoms: Lessons from a Narrative Review of the Literature</a></p>
<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16539815/">Efficacy and tolerance of an oral enzyme combination in painful osteoarthritis of the hip. A double-blind, randomised study comparing oral enzymes with non-steroidal anti-inflammatory drugs</a></p>
<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31200464/">Accelerating Recovery from Exercise-Induced Muscle Injuries in Triathletes: Considerations for Olympic Distance Races</a></p>
<p><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/2708/alternative-zu-nsar-schmerzmittel/">Alternative zu NSAR/Schmerzmittel</a></p>
<p><a href="https://bmjopensem.bmj.com/content/2/1/e000191">Effects of a systemic enzyme therapy in healthy active adults after exhaustive eccentric exercise: a randomised, two-stage, double-blinded, placebo-controlled trial</a></p>
<p><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5104298/">Efficacy, tolerability, and safety of an oral enzyme combination vs diclofenac in osteoarthritis of the knee: results of an individual patient-level pooled reanalysis of data from six randomized controlled trials</a></p>
<p><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/12160/inflammation-resolution/">Inflammation Resolution</a></p>
<p><a href="https://www.mdpi.com/2072-6643/14/10/2030">Modulation of Inflammation by Plant-Derived Nutraceuticals in Tendinitis</a></p>
<p><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/12309/leitliniengerechte-behandlung/">Update Leitlinie Gonarthrose</a></p>
<p><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/12692/ultraschallgesteuerte-galvanische-elektrolysetherapie/">Ultraschallgesteuerte galvanische Elektrolysetherapie</a></p>
<p><a href="https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fonc.2022.962066/full">Multifunctionality of Calebin A in inflammation, chronic diseases and cancer</a></p>
<p><a href="https://www.mdpi.com/1422-0067/23/3/1695">Calebin A, a Compound of Turmeric, Down-Regulates Inflammation in Tenocytes by NF-κB/Scleraxis Signaling</a></p>
<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32926799/">Effectiveness of Curcuma longa Extract for the Treatment of Symptoms and Effusion-Synovitis of Knee Osteoarthritis : A Randomized Trial</a></p>
<p><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/advs.202205604">Allosteric Activation of 15-Lipoxygenase-1 by Boswellic Acid Induces the Lipid Mediator Class Switch to Promote Resolution of Inflammation</a></p>
<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36112254/">Stem Cells and Natural Agents in the Management of Neurodegenerative Diseases: A New Approach</a></p>
<p><a href="https://www.omundernaehrung.com/sekundaere-pflanzenstoffe-und-ihre-synergien.html">Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Synergien</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>EDUCATION-VIDEOS:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=q7plx_aZ2Iw&amp;t=16s">Schmerz &amp; Erkrankungen der Achillessehne</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=AI-IoBW912I&amp;t=366s">Entzündungshemmende Ernährung und Proteine in der Orthopädie und im Leistungssport</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=0BQDAm8J4Gg&amp;t=315s">Entzündungshemmende und regenerative Ernährung 2022 Teil 1</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TwO_MqRm674">Entzündungshemmende und regenerative Ernährung 2022 Teil 2</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=rWCUk9R2Ip4&amp;t=1167s">Ernährungsmanagement in der modernen Sportmedizin Teil 1</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=3lExWazfC3I">Ernährungsmanagement in der modernen Sportmedizin Teil 2</a></p>
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4 class="style-scope ytd-watch-metadata"><a href="https://insumed-shop.de/phytoshake-kakao-zimt/" target="_blank" rel="noopener">Zum INSUMED PHYTOSHAKE&#8230;</a></h4>
<p>&nbsp;</p>
<h1 style="vertical-align: baseline; margin: 11.25pt 0cm 11.25pt 0cm;"><span style="font-family: 'var(--title-font)',serif; letter-spacing: -.05pt;"> </span></h1>
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<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Phytopharmaka – Eine kompakte Orientierung</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13445/phytopharmaka-eine-kompakte-orientierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Erbeldinger,&#160;Prof. Dr. med. Götz Welsch,&#160;Dr. med. Andree Ellermann,&#160;Dr. med. Christoph Michlmayr,&#160;PD Dr. med. Felix Post,&#160;Dr. med. Kurt Mosetter,&#160;Peter Stiller&#160;,&#160;Masiar Sabok Sir]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 12:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[01/23]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Einsatz konservativer physikalischer Therapieoptionen und regenerativer Therapien hat in den letzten Jahren in der Sportmedizin einen enormen Bedeutungszuwachs erhalten. Es geht auch darum, Regenerationsbedingungen zu erhalten und zu fördern [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Einsatz konservativer physikalischer Therapieoptionen und regenerativer Therapien hat in den letzten Jahren in der Sportmedizin einen enormen Bedeutungszuwachs erhalten. Es geht auch darum, Regenerationsbedingungen zu erhalten und zu fördern (siehe dazu auch Artikel von Prof. Dr. Burkart sowie </b><b><a href="https://www.uni-jena.de/230106-entzuendungshemmerweihrauch" target="_blank" rel="noopener">Uni Jena &#8222;Entzündungen per Schalter einfach auflösen&#8220;</a></b><b>, Abbildung). Hierfür stehen Ärzten und Therapeuten mittlerweile eine Vielzahl interessanter Therapien zur Verfügung, deren Wirkung gerade durch gezielte Kombination enormes Potenzial bietet und gesteigert werden kann.</b></p>
<p>Gerade hier muss Ernährung / Ernährungsmedizin, Natural Treatment &amp; Phytopharmaka mehr geordnete Gewichtung erhalten bzw. konkret inte­griert werden <i>(siehe hierzu auch „<a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/12118/phytopharmaka-und-extrakorporale-stosswellen-bei-tendinopathien/">Phyto</a></i><i>pharmaka und Extrakorporale Stoßwellen bei Tendinopathien“, Shakibaei et al., sportärztezeitung 03/22 </i><i>). </i></p>
<p>Phytopharmaka in der Sportmedizin als emergente Ergänzung bzw. Hilfsmittel wie Alternative im Entzündungsmanagement. Von der Natur ursprünglich nur als Prophylaxe gesehen (Epigenetik), stellt sie neben Sport &amp; Bewegung eine adäquate Erweiterung der grundlegenden, klassischen Therapie dar (multi-target in der Zelle) <i>(<a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/10903/natural-treatment-conservative-treatment-first/" target="_blank" rel="noopener">siehe hierzu auch „Natural treatment &amp; conservative treatment first – Aktuelle Gedanken zur Leitlinie Gonarthrose von Robert Erbeldinger,</a></i><i> Dr. Gerd Rauch und Prof. Dr. Götz Welsch“, sportärztezeitung 01/22 &amp; <a href="https://www.dak.de/dak/gesundheit/versorgungsreport-2022-knieschmerz--gonarthrose-2590288.html#/" target="_blank" rel="noopener">„Versorgungsreport 2022: Knieschmerz / Gon­arthrose – DAK 2022</a>“</i><i>).</i><b><i> </i></b>In Zukunft wird der prophylaktische Einsatz auch in der Sportmedizin und darüber hinaus an Bedeutung gewinnen <i>(<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36112254/" target="_blank" rel="noopener">siehe hierzu auch „Stem Cells and Natural Agents in the Management of Neurodegenerative Diseases: A New Approach“, Brockmueller et al. Neurochem Res 2023</a> </i><i>).</i></p>
<p>Effektiv angewendet erzeugt dies einen gegenseitigen Nutzen / „Symbiose“, was mittlerweile an Evidenz gewinnt. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Studien / Literatur-Auflistung am Ende dieses Artikels. Neue Entwicklungen zeigen, z. B. bei dem anstehenden Updaten der AWMF-Leitlinie Gonarthrose, dass neben einer Betonung der Ernährung / Gewichtsmanagement speziell auch der Einsatz bzw. die Empfehlung bestimmter Phytopharmaka &amp; Natural Treatment einen hohen Stellenwert erhält und im Umfeld des „First Line Treatment“ eingesetzt werden kann. Exemplarisch sei hier auf eine <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32926799/" target="_blank" rel="noopener">Studie</a> verwiesen, in der auf die Wirksamkeit von Kurkuma (Curcuma longa) eingegangen wird.</p>
<p>Möglich ist so ein zielgerichteter Einsatz der Phytopharmaka-Therapie („Entzündungsmanagement“ – treatment of inflammation, swelling and pain – unveiling inflammation, resolution of inflammation / influence resolution – inhibit and modulate of inflammation), subsequent auch als Einstieg in das Gewichtsmanagement. Dies stellt eine konkrete Hilfe des Arztes in Form einer natür­lichen Unterstützung zur Linderung der Beschwerden / Schmerzen dar <i>(siehe</i><i> hierzu auch: &#8222;<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1836955317300 978">Adults attending private physiotherapy practices seek diagnosis, pain relief, improved function, education and prevention: a survey</a>&#8222;, McRae, Hancock, Jpurnal of Physiotherapy 2017)</i>, welche er gemeinsam mit dem Patienten umsetzen kann und was dann zu einer Motivationssteigerung des Patienten führt. Im nächsten Schritt kann, unter Anleitung eines Physiotherapeuten / Trainers, also gelernt, Sport und Bewegung (self management) folgen. In jedem Fall ist es wichtig, den Patienten die Komplexität des Problems klar zu machen und ihnen aufzuzeigen, dass es z. B. nicht nur das zu behandelte Knie ist, sondern eben auch das Übergewicht, die mangelnde Bewegung, die schlechte Ernährung usw. Genauso wichtig ist es, dass die Patienten wissen, warum sie gewisse Pflanzenstoffe nehmen sollen.</p>
<p>In dem oben genannten Artikel von Prof. Dr. Shakibaei betonen die Autoren am Beispiel von Tendinopathien, dass u. a. Bromelain, Curcumin und Weihrauch gut und effektiv in der ersten Phase, nämlich der Bekämpfung von Entzündung und Schmerz, wirken. Weniger bekannt sind dagegen die (negative / positive) Wirkungen der von den Autoren genannten Therapieformen und Medikamente (NSAIDs / ESWT, Phytopharmaka – Liste nicht vollständig – weitere u.a. im Artikel von Prof. Dr. Werz) in der zweiten Phase der effektiven Sehnenregeneration, was insbesondere für Kom­binationstherapien von entscheidender Bedeutung ist <i><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/11325/natural-treatment-bei-gonarthrose/" target="_blank" rel="noopener">(siehe hierzu auch „Natural Treatment bei Gonarthrose“, Dr. Paul Klein</a>, sportärztezeitung online &amp; <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/12160/inflammation-resolution/" target="_blank" rel="noopener">„Inflammation ­Resolution“, Dr. Ralf Doyscher, sportärztezeitung 03/22</a></i><i>).</i></p>
<p>Die Forschungen zu Naturstoffen, Natural Treatment, Phyto­pharmakas / Phytotherapeutika haben eine große Anzahl an Literatur, Studien und Fakten hervorgebracht. Neben den schon erwähnten Artikeln sei auch auf den aktuellen und fundierten Beitrag von Prof. Dr. Werz zum Thema „<a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/13552/neue-strategien-der-entzuendungstherapie/">Neue Strategien der Entzündungstherapie – Entzündungen mit Hilfe von Naturstoffen auflösen</a>“ hingewiesen, bei dem er u. a. auf die Bedeutung von Boswellia und weiteren Phytopharmakas / Phytotherapeutika eingeht. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit möchten wir in diesem kurzen Positionspapier auf weitere Ergebnisse hinweisen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.dak.de/dak/gesundheit/versorgungsreport-2022-knieschmerz--gonarthrose-2590288.html#/">Versorgungsreport 2022: Knieschmerz / Gonarthrose</a></p>
<p><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9510077/">Combination of Enzymes and Rutin to Manage Osteoarthritis Symptoms: Lessons from a Narrative Review of the Literature</a></p>
<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16539815/">Efficacy and tolerance of an oral enzyme combination in painful osteoarthritis of the hip. A double-blind, randomised study comparing oral enzymes with non-steroidal anti-inflammatory drugs</a></p>
<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31200464/">Accelerating Recovery from Exercise-Induced Muscle Injuries in Triathletes: Considerations for Olympic Distance Races</a></p>
<p><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/2708/alternative-zu-nsar-schmerzmittel/">Alternative zu NSAR/Schmerzmittel</a></p>
<p><a href="https://bmjopensem.bmj.com/content/2/1/e000191">Effects of a systemic enzyme therapy in healthy active adults after exhaustive eccentric exercise: a randomised, two-stage, double-blinded, placebo-controlled trial</a></p>
<p><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5104298/">Efficacy, tolerability, and safety of an oral enzyme combination vs diclofenac in osteoarthritis of the knee: results of an individual patient-level pooled reanalysis of data from six randomized controlled trials</a></p>
<p><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/12160/inflammation-resolution/">Inflammation Resolution</a></p>
<p><a href="https://www.mdpi.com/2072-6643/14/10/2030">Modulation of Inflammation by Plant-Derived Nutraceuticals in Tendinitis</a></p>
<p><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/12309/leitliniengerechte-behandlung/">Update Leitlinie Gonarthrose</a></p>
<p><a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/12692/ultraschallgesteuerte-galvanische-elektrolysetherapie/">Ultraschallgesteuerte galvanische Elektrolysetherapie</a></p>
<p><a href="https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fonc.2022.962066/full">Multifunctionality of Calebin A in inflammation, chronic diseases and cancer</a></p>
<p><a href="https://www.mdpi.com/1422-0067/23/3/1695">Calebin A, a Compound of Turmeric, Down-Regulates Inflammation in Tenocytes by NF-κB/Scleraxis Signaling</a></p>
<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32926799/">Effectiveness of Curcuma longa Extract for the Treatment of Symptoms and Effusion-Synovitis of Knee Osteoarthritis : A Randomized Trial</a></p>
<p><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/advs.202205604">Allosteric Activation of 15-Lipoxygenase-1 by Boswellic Acid Induces the Lipid Mediator Class Switch to Promote Resolution of Inflammation</a></p>
<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36112254/">Stem Cells and Natural Agents in the Management of Neurodegenerative Diseases: A New Approach</a></p>
<p><a href="https://www.omundernaehrung.com/sekundaere-pflanzenstoffe-und-ihre-synergien.html">Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Synergien</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>EDUCATION-VIDEOS:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=q7plx_aZ2Iw&amp;t=16s">Schmerz &amp; Erkrankungen der Achillessehne</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=AI-IoBW912I&amp;t=366s">Entzündungshemmende Ernährung und Proteine in der Orthopädie und im Leistungssport</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=0BQDAm8J4Gg&amp;t=315s">Entzündungshemmende und regenerative Ernährung 2022 Teil 1</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TwO_MqRm674">Entzündungshemmende und regenerative Ernährung 2022 Teil 2</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=rWCUk9R2Ip4&amp;t=1167s">Ernährungsmanagement in der modernen Sportmedizin Teil 1</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=3lExWazfC3I">Ernährungsmanagement in der modernen Sportmedizin Teil 2</a></p>
<h1 class="style-scope ytd-watch-metadata"></h1>
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<h1 style="vertical-align: baseline; margin: 11.25pt 0cm 11.25pt 0cm;"><span style="font-family: 'var(--title-font)',serif; letter-spacing: -.05pt;"> </span></h1>
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			</item>
		<item>
		<title>Combination of Enzymes and Rutin to  Manage Osteoarthritis Symptoms: Lessons from a Narrative Review of the Literature</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/13036/combination-of-enzymes-and-rutin-to-manage-osteoarthritis-symptoms-lessons-from-a-narrative-review-of-the-literature/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Christoph Michlmayr]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 09:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[04/22]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=13036</guid>

					<description><![CDATA[Das Ziel der genannten Übersichtsarbeit war es, mögliche Alternativen zu einer entzündungshemmenden, schmerzstillenden Therapie mittels nichtsteroidaler Antirheumatika darzustellen. Diese Medikamentengruppe (NSAR) gilt als sogenannter „golden Standard“ der (Schmerz)Therapie bei Arthrose. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Das Ziel der genannten Übersichtsarbeit war es, mögliche Alternativen zu einer entzündungshemmenden, schmerzstillenden Therapie mittels nichtsteroidaler Antirheumatika darzustellen. Diese Medikamentengruppe (NSAR) gilt als sogenannter „golden Standard“ der (Schmerz)Therapie bei Arthrose. Im Vordergrund der eingeschlossenen Studien standen daher auch vor allem Arbeiten bei Arthrose. Berücksichtigt wurden sowohl Einflüsse auf die Funktion der betroffenen Gelenke wie auch auf die Schmerzsituation der Patienten.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Die Arthrose ist ein unheilbarer, chronifizierte Prozess und bedarf daher einer langfristigen Therapie. Gerade in diesen Situationen (Langzeiteinnahme) sind NSAR jedoch problematisch aufgrund der Nebenwirkungen. Diese betreffen sowohl den Gastrointestinaltrakt, das kardiovaskuläre System, die Nieren und die Leber. Hier wird immer wieder, gerade bei älteren multimorbiden Patienten (ist auch die Hauptgruppe der Arthrosen) auf die Problematik der Verwendung dieser Substanzgruppe hingewiesen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Eine mögliche Alternative wäre hier die orale Therapie mit Enzymen. Im Besonderen wurde hier die Kombination Bromelain, Trypsin und Rutin untersucht. Die vorliegenden Studienergebnisse zeigen eine durchaus vergleichbare Wirksamkeit mit einem deutlich besseren Nebenwirkungsprofil für die orale Enzymtherapie. Einschränkend muss jedoch angeführt werden, dass bei vielen dieser Studien zum Teil Schwachpunkte im Hinblick auf die Therapiedauer und das Studiendesign bestehen. Nichtsdestotrotz sollte der Kliniker immer wieder an diese Art vom Therapie denken, wenn ein antiinflammatorischer Ansatz benötigt wird.</p>
<p>Ein weiterer Punkt, der die orale Enzymtherapie interessant macht, ist in ihrem Wirkungsansatz zu suchen. Entzündliche Veränderungen sind immer Schmerz behaftet. Die fünf Kardinalsymptome der Entzündung legen dieses deutlich da (Rubor, Dolor, Tumor, Calor, Functio laesa). Allerdings ist die Entzündung auch ein wichtiger Schritt zur Geweberegeneration, beziehungsweise -heilung. Aus anderen Studien ist bereits bekannt, dass ein „Unterbinden“ der Entzündungsreaktion (z. B. durch NSAR oder Steroide) auch schlechtere Heilungsergebnisse nach sich zieht. Aufgrund des bisherigen Wissens sollte dies bei einer Enzymtherapie nicht der Fall sein. Enzyme greifen zwar in den molekularen und biochemischen Ablauf einer Entzündung ein, aber modulieren diesen vor allem. Dies lässt in weiterer Folge eine bessere Gewebe­reparatur zu.</p>
<p>Der vorliegende Artikel besteht zwar nur aus bereits vorhandenen Studien und Expertenmeinungen, allerdings gibt es bisher auch keine Studien, die die angeführten Überlegungen widerlegen. Für den klinischen Einsatz bedeutet dies, dass ein entsprechender Therapieversuch mittels oraler Enzyme immer bedacht werden sollte und gerade bei älteren Patienten mit Komorbiditäten eine interessante Therapiealternative darstellen kann.</p>
<p><i>Weiterführende Literaturtipps der Redaktion:</i></p>
<p><i>Phytopharmaka und Extrakorporale Stoßwellen bei Tendinopathien</i></p>
<p><i>Shakibaei, Schmitz, Müller, Brockmüller. sportärztezeitung 03.22</i></p>
<p><i>www.sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/12118/phytopharmaka-und-extrakorporale-stosswellen-bei-tendinopathien/</i></p>
<p><i>Entzündungshemmung &amp; Regenerationsoptimierung</i></p>
<p><i>Pöttgen. sportärztezeitung 01.20</i></p>
<p><i>www.sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/1488/entzuendungshemmung-regenerationsoptimierung/</i></p>
<p><i>Natural treatment &amp; conservative treatment first</i></p>
<p><i>Erbeldinger, Rauch, Welsch. sportärztezeitung 01.22</i></p>
<p><i>www.sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/10903/natural-treatment-conservativetreatment-first/</i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tipps und Schutzmaßnahmen bei nuklearer Katastrophe</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/training/12753/tipps-und-schutzmassnahmen-bei-nuklearer-katastrophe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Piero Lercher&#160;,&#160;Dr. med. Christoph Michlmayr]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 13:57:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=12753</guid>

					<description><![CDATA[Zur Vorbereitung für den Fall einer nuklearen Katastrophe bzw. der Gefahr einer radioaktiven Wolke ohne Fluchtmöglichkeit ausgesetzt zu werden: Lagern Sie lagerfähige Lebensmittel und Getränke ein. Beschaffen Sie sich einen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Vorbereitung für den Fall einer nuklearen Katastrophe bzw. der Gefahr einer radioaktiven Wolke ohne Fluchtmöglichkeit ausgesetzt zu werden:</strong></p>
<ul>
<li>Lagern Sie lagerfähige Lebensmittel und Getränke ein. Beschaffen Sie sich einen Vorrat aus Konserven von beispielsweise lagerfähigen Hülsenfrüchten, Reis oder Kartoffeln. Im Prinzip ist jedes Lebensmittel geeignet, das über mehrere Wochen oder Monate eingelagert werden kann. Vorsicht vor Frischgemüse und Obst auch aus dem Garten – Kontaminationsgefahr!</li>
<li>Lebenswichtig ist ein adäquater Wasservorrat: Lagern Sie Wasser und Getränke in Flaschen oder Gebinden ein. Bedenken Sie, dass eine erwachsene Person pro Tag bis zu drei Liter Wasser trinken sollte.</li>
<li>Überprüfen Sie Ihre Haushaltsapotheke bzw. Reiseapotheke auf Vollständigkeit (u.a. auf die vom Arzt verschriebenen Medikamente, Schmerzmittel, Verbandsmaterial, Wund- und Heilsalben etc.).</li>
<li>Beschaffen Sie sich auch Hygieneartikel (u.a. Zahnbürsten, Zahnpasta, Seifen, Shampoo, Waschmittel, Putzmittel und Desinfektionsmittel).</li>
<li>Bereiten Sie Ihre Dokumente und Unterlagen vor, am besten in einer Mappe, diese wiederum in einer Tasche oder einem Rucksack, dass diese im Bedarfsfall ohne lang zu suchen griffbereit sind (Reisepass, Staatsbürgerschaftsnachweis, div. Urkunden; Versicherungspolizzen etc.).</li>
<li>Halten Sie Zahlungsmittel, vor allem Bargeld in kleinen Stückelungen, vorrätig. In Krisenfällen kann es vorkommen, dass Bankomaten nicht funktionieren, Geldinstitute geschlossen haben und große Geldscheine nicht gewechselt werden können.</li>
<li>Bleiben Sie zu Hause und meiden Sie den Aufenthalt im Freien.</li>
<li>Fenster und Türen sollten verschlossen bleiben, während sich die kontaminierte Wolke über der jeweiligen Region befindet.</li>
<li>Suchen Sie, wenn möglich, einen speziellen Schutzraum auf. Sollte die Möglichkeit bestehen, richten Sie aus Eigeninitiative einen entsprechenden Schutzraum ein. Dafür gibt es entsprechende Fördermöglichkeiten.</li>
<li>Schützen Sie Ihre Atemwege, am besten mit einer speziellen Schutzmaske. Behelfsmäßig kann auch eine FFP3-Maske verwendet werden. Die Maske sollte nach dem Aufenthalt im Freien entsorgt und nicht in den Wohnbereich mitgenommen werden.</li>
<li>Tragen Sie einen Schutzanzug, am besten einen Ganzkörperschutzanzug. Betreten Sie Ihren Haushalt beziehungsweise Ihren Schutzbereich nicht mit kontaminierter Bekleidung.</li>
<li>Achtung: die allumfassend schützende „Strahlenschutzpille“ gibt es nicht! Kaliumjodidtabletten schützen speziell die Schilddrüse vor der Aufnahme radioaktiver Jodpartikel, sie sind jedoch nur unter speziellen Bedingungen indiziert und auch nur für spezielle Personen geeignet. Informationen zur Einnahme bekommen Sie bei Ihrem Arzt bzw. ihrer Ärztin.</li>
<li>Bleiben Sie im Falle einer Katastrophe ruhig, verfallen Sie nicht in Panik (Achtung vor Massenflucht und Massenpanik). Schalten Sie das Radio oder andere Medien ein und folgen Sie den dort geäußerten Anweisungen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weiterführende Informationen: </strong></p>
<p>Strahlenschutzratgeber des Bundesministeriums für Inneres:</p>
<p><a href="https://www.bmi.gv.at/204/Download/files/007_Strahlenschutzratgeber.pdf">https://www.bmi.gv.at/204/Download/files/007_Strahlenschutzratgeber.pdf</a></p>
<p><strong>Homepage: </strong></p>
<p><a href="http://www.xund4future.com">www.xund4future.com</a></p>
<p><a href="http://www.sportärztetage.at">www.sportärztetage.at</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Info &amp; Kontakt:</strong></p>
<p>Dr. Piero Lercher &amp; Dr. Christoph Michlmayr</p>
<p><a href="mailto:umweltmedizin@aon.at">umweltmedizin@aon.at</a> bzw. <a href="mailto:ordination@michlmayr.info">ordination@michlmayr.info</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Veröffentlicht 20.10.2022</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kombination Enzymtherapie &#038; Stoßwellentherapie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/7206/kombination-enzymtherapie-stosswellentherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Christoph Michlmayr]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2021 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/21]]></category>
		<category><![CDATA[Wobenzym]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sportaerztezeitung.com/?p=7206</guid>

					<description><![CDATA[Ausgangspunkt für die Überlegungen zur Kombination von extrakorporaler Stoßwellentherapie (ESWT) mit Enzymtherapie war die Tatsache, dass der Ansatz der Enzymtherapie im Entzündungsprozess ein im Prinzip anderer ist als jener von [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausgangspunkt für die Überlegungen zur Kombination von <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/1238/ueberlegene-kombinationstherapie-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">extrakorporaler Stoßwellentherapie (ESWT)</a> mit <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/2992/enzymtherapie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Enzymtherapie</a> war die Tatsache, dass der Ansatz der Enzymtherapie im Entzündungsprozess ein im Prinzip anderer ist als jener von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Die Kombination von NSAR und ESWT wird ja prinzipiell nicht empfohlen. Anders sollte sich die Kombination mit der Enzymtherapie darstellen.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier wird der Entzündungsprozess, der als notwendiger Teil der Heilung angesehen werden muss, nicht weitgehend unterbunden, sondern nur rascher zum Abklingen gebracht. Für diese Kombination sind bisher kaum Untersuchungen bekannt. Von mir wurde eine Serie von knapp zehn Patienten mit verschiedensten Indikationen, welche sich erfahrungsgemäß durch eine extrakor­porale Stoßwellentherapie gut behandeln lassen, durchgeführt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fallbeispiel 55-jähriger Hobbysportler mit Epikondylitis humeroradialis</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als exemplarisches Beispiel möchte ich hier den Fall eines etwa 55-jährigen Hobbysportlers mit einer Epikondylitis humeroradialis genauer ausführen. Aus der Erfahrung weiß man, dass Ellbogenprobleme häufig einen sehr protrahierten und dadurch unbefriedigenden Verlauf nehmen können. Nicht selten führt dies sogar zum „Karriereende“ von Hobbysportlern. Der oben angeführte Freizeitsportler ist ein begeisterter Tennisspieler. Er spielt regelmäßig, sodass man davon ausgehen kann, dass die Belastungen während seines Tennisspiels für seinen Bewegungsapparat keine ungewohnte Herausforderung darstellen. Er hat selber bemerkt, dass begleitend zu der Ellbogenproblematik auch Beschwerden im Schultergelenk aufgetreten sind. Diese führten zu einer Einschränkung des (subjektiven) Bewegungsausmaßes. Bei der genauen klinischen Exploration zeigte sich am Ellbogen das klassische Bild einer Epikondylitis humeroradialis mit positiver Provokation vor allem des Musculus extensor carpi radialis brevis. Außerdem fand sich ein etwa 10gradiges Streckdefizit im Bereich des Ellbogengelenkes, welches als Reizzustand klinisch zu deuten war und auf welchen die Bewegungseinschränkung im Sinne eines Kapselmusters zurückzuführen ist. Im Bereich der Schulter fand sich vor allem in der Sagitalebene eine etwa 15gradige Bewegungseinschränkung der Extension. Geringgradiger fand sich diese auch in der Frontalebene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Patienten wurden mögliche Therapieoptionen besprochen. Wir haben uns auf eine extrakorporale Stoßwellentherapie im Bereich der Muskelansätze geeinigt. Außerdem habe ich fasziale Strukturen, die die Bewegungseinschränkung „fixierten“ im Bereich des Ellenbogens mitbehandelt. Neben der selbstständigen Durchführung von exzentrischen Dehnungsübungen wurde der Patient noch physiotherapeutisch mitbetreut. Hierdurch gelang es, vor allem die Bewegungseinschränkung im Bereich des Schultergelenkes rasch und nachhaltig zu verbessern. Da der Patient nach einer weiteren Ergänzung der Therapie gefragt hat, um möglichst rasch wieder beschwerdefrei seinem Hobby nachgehen zu können, wurde ihm eine Enzymtherapie empfohlen (<a href="https://sportaerztezeitung.com/applikation/wobenzym/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wobenzym</a>). Er sollte, entsprechend den Empfehlungen für Österreich, dreimal fünf Tabletten des Präparates täglich einnehmen. (Anmerkung: Das in Deutschland zugelassene Wobenzym (Bromelain, Trypsin, Rutosid) sollte mit sechs Tabletten täglich dosiert werden.) Vonseiten der Stoßwellentherapie hat der Patient drei fokussierte Behandlungen im Bereich der Maximalpunkte am Epikondylus radialis humeri erhalten. Als langjähriger Anwender einer extrakorporalen Stoßwellentherapie (etwa 20 Jahre Erfahrung in der eigenen Ordination) kann ich den Verlauf einer ­solchen Problematik ungefähr abschätzen. Es gelang hier überraschend rasch durch die oben ausgeführte Therapiekombination die Belastbarkeit des Patienten, vor allem bei seinen sportlichen Aktivitäten, zu verbessern. Im normalen beruflichen Alltag hatte er ohnehin nie größere Beschwerden verspürt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich als Behandler ergeben sich aus diesem Fall folgende Erkenntnisse: Die Kombination von extrakorporaler Stoßwellentherapie und Enzymtherapie scheint nicht den Erfolg der extrakorporalen Stoßwellentherapie zu mindern. Sie erscheint vor allem bei stärkeren entzündlichen Reaktionen, jenem Teile der Problematik, der der Stoßwellentherapie nicht so rasch zugänglich ist, eine gute Behandlungsergänzung darzustellen. In diesem Fall würde ich den Reizzustand des Gelenkes mit entsprechender Bewegungseinschränkung (Kapselkomponente) als diese Kom­ponente bezeichnen. In Kombination mit aktiven Maßnahmen gelang eine sehr rasche und effiziente Besserung der Symptomatik. Aus meiner Erfahrung wurde der Heilungsprozess durch die zusätzliche Gabe von Enzymen sehr positiv beeinflusst. Um diese Effekte weiter zu kontrollieren und zu bestä­tigen, wären natürlich größer angelegte Studien mit größeren Fallzahlen notwendig. Allerdings vermag der Hinweis auf diese Therapiekombination ein Denkanstoß für weitere Anwender sein, um diese Kombination zu prüfen und ergänzende Effekte zu erzielen. Aufgrund der großen therapeutischen Breite der Enzymtherapie gäbe es noch die Möglichkeit, vor allem am Beginn der Therapie durch höhere Dosierungen rascher einen Therapieerfolg zu erzielen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Enzymtherapie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/2992/enzymtherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Christoph Michlmayr&#160;,&#160;Dr. med. Piero Lercher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 09:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[04/20]]></category>
		<category><![CDATA[Wobenzym]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://sportaerztezeitung.com/?p=2992</guid>

					<description><![CDATA[Schmerzen am Bewegungsapparat zählen zu den häufigsten Beschwerdebildern. Nach einer adäquaten Diagnostik stellt ein Therapieregime mit entzündungshemmenden Maßnahmen meist einen erfolgversprechenden und daher häufig (auch primär) eingesetzten Therapieansatz dar. Auch [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schmerzen am Bewegungsapparat zählen zu den häufigsten Beschwerdebildern. Nach einer adäquaten Diagnostik stellt ein Therapieregime mit entzündungshemmenden Maßnahmen meist einen erfolgversprechenden und daher häufig (auch primär) eingesetzten Therapieansatz dar. Auch viele Selbstmedikationen von Patienten setzen hier an. Das Ausmaß der unkontrollierten, vorwiegend auf Entzündungshemmung beruhenden „Schmerztherapien“ durch die Patienten selbst kann nur geschätzt werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings werden gerade die entzündungshemmenden Maßnahmen vor allem durch NSAR zunehmend kritisch hinterfragt. Die potenziellen Nebenwirkungen sind hierbei nicht zu unterschätzen (bei NSAR z. B. im oberen Gastrointestinaltrakt, an der Niere und dadurch auch auf den Blutdruck und Leberschäden). Einen neuen und daher interessanten Therapieansatz kann daher die sogenannte Enzymtherapie darstellen. Hier konnte in vielen validen Studien nachgewiesen werden, dass ein ähnlich entzündungshemmender Effekt wie beispielsweise bei klassischen NSAR möglich ist.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eindämmung der Entzündung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade am Bewegungsapparat ist die Eindämmung der Entzündung ein wichtiger Faktor. Wenn man sich die fünf Kardinalsymptome der Entzündung in Erinnerung ruft – Dolor, Rubor, Calor, Tumor und Functio laesa – stehen diese einer raschen Heilung vermeintlich im Wege, auch wenn die Entzündungsreaktion per se erst die Heilung einleitet. Die rasche Wiederherstellung einer normalen Funktion, als wichtigstes gesundheitliches und funktionelles Ziel, kann also nur über die Eindämmung der Entzündung erfolgen. Sollten hier aktive Maßnahmen, wie z. B. Dehnungsübungen, Balneo- oder Kryotherapie, welche ja auch antiinflammatorische Effekte haben, nicht ausreichend sein, so kann zusätzlich therapeutisch bzw. medikamentös eingeschritten werden. Schaut man sich moderne Therapiekonzepte an, so ist die rasche Mobilisierung des Patienten eine der am meisten geforderten Maßnahmen. Aus dem oben gesagten kann also der Einsatz entzündungshemmender Maßnahmen in diesem Zusammenhang klar abgeleitet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum die Enzymtherapie derzeit noch nicht so weit verbreitet ist, mag mehrere Ursachen haben. Eine der Wichtigsten ist sicherlich die Honorierung der Behandlung, die z. B. in Österreich derzeit nur im kassenfreien Raum gegeben ist. Eine Ausnahme bietet hier die professionelle Sportmedizin, bei der die Kosten häufig nur eine untergeordnete Rolle spielen, weshalb diese Therapie wesentlich weiter verbreitet ist. Der teuerste Kostenfaktor ist hier ein rekonvaleszenter und nicht einsatzfähiger Sportler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemäß dem medizinischen Grundsatz „Primum non nocere“ – also zunächst einmal nicht schaden – erscheint aus der Sicht der Autoren ein Therapieversuch mittels Enzymtherapie auf alle Fälle sinnvoll. Zu beachten ist hier jedoch, dass als Indikation ein Entzündungsprozess als Auslöser der Schmerzen fungiert. Eine Behandlung bei neuropathischen Schmerzen oder Tumorschmerzen ist nicht indiziert. Daher werden weitere Forschungen zur Erhärtung der aktuellen Studienlage gefordert. Neben dem, im Vergleich zu NSAR deutlich besseren Nebenwirkungs- und Wechselwirkungsprofil, hat die Enzymtherapie auch keinen negativen Einfluss auf die Gewebereparatur. Ein Faktor, der noch weitgehend unbekannt ist. Gerade dieser Faktor und der spezielle Wirkmechanismus bei der Reduktion der freien Radikale erklären die positiven Effekte der Enzymtherapie auf die Regeneration und bessere Leistungsfähigkeit nach körperlichen Aktivitäten bzw. Training.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend sind die Autoren der Meinung, dass ein Therapieversuch mit Enzymtherapie im Rahmen eines klassisch naturwissenschaftlichen Behandlungsregimes indiziert ist. Bei Nichtansprechen ist ein Wechsel auf eine andere Therapie problemlos möglich. Grundvoraussetzung ist aber eine adäquate Diagnose und Indikationsstellung.&nbsp;</p>



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