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	<title>Christopher-Marc Gordon, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>Christopher-Marc Gordon, Autor bei sportärztezeitung</title>
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		<title>Chronische Lumbalschmerzen</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/5576/chronische-lumbalschmerzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christopher-Marc Gordon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/19]]></category>
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					<description><![CDATA[Dr. Robert Schleip1, Prof. Dr. Dr. Birbaumer2, Dr. Pedro Montoya3, Frank Andrasik Ph.D.4 1Fascia Research Group, Universität Ulm, 2Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie, Universität Tübingen3Research Institute on Health Sciences, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Dr. Robert Schleip<sup>1</sup>, Prof. Dr. Dr. Birbaumer<sup>2</sup>, Dr. Pedro Montoya<sup>3</sup>, Frank Andrasik Ph.D.<sup>4</sup></strong></p>



<p><strong><sup>1</sup>Fascia Research Group, Universität Ulm, </strong><br><strong><sup>2</sup>Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie, Universität Tübingen<br><sup>3</sup>Research Institute on Health Sciences, University of Balearic Islands, Palma, Spanien<br><sup>4</sup>Department of Psychology, University of Memphis, USA</strong></p>



<p><strong>Die Interdisziplinäre Faszientherapie (IFT-Methode) ist eine neuartige Behandlungsmethode für chronische Rückenschmerzen. Bei dieser Behandlung wird die instrumentell gestützte und manuell basierte Faszientherapie mit der Stimu­lation des Zwerchfells kombiniert, um den Vagaltonus des parasympathischen Nervensystems durch eine spezielle Atemtechnik (Herzfrequenzvariabilität &#8211; HRV) zu stimulieren.</strong></p>



<p><strong>Ziele</strong></p>



<p>Ziele der Studie waren die Wirksamkeit von IFT mit der klassischen Massage (CM) zu vergleichen und Faktoren zu erforschen, die IFT charakterisieren.&nbsp;</p>



<p><strong>Methoden</strong></p>



<p>Die Teilnehmer (N=50) wurden randomisiert einer von zwei Gruppen zugeordnet: CM (N=18), IFT (N=19); anschließend wurde eine Nicht-Interventionskontrollgruppe für Vergleichszwecke rekrutiert (N=13). Jeder Proband erhielt sechs 30-minütige standardisierte Therapiesitzungen, die alle zwei Wochen stattfanden. Die IFT-Gruppe erhielt manuelle und instrumentengestützte myofasziale Techniken sowie HRV-Training, die CM-­Gruppe klassische Massage und Entspannungstraining. Als primäre Ergebnisgrößen dienten das Brief Pain Inventory (BPI), der Pain Disability Index (PDI) und der Spine Range of Movement (ROM) mit dem Schober- und Ott-Test. Erwartungen an die Verbesserung des Schmerzes (Ferts-Placebo-­Fragebogen), die Schmerzdruckschwelle (PPT) am Gewebe des unteren Rückens und am Daumennagel (zentrale Schmerzsensitation) mit dem Schmerzdruckalgometer sowie die biomechanischen Variablen Steifigkeit und Elastizität, die mit dem MyotonPro gemessen wurden, lieferten Messwerte über den Therapieverlauf. Statistische Analysen umfassten den gepaarten t-Test, Wilcoxon signed rank Test, Cohen’s d und ANOVA. Die Studie wurde in Übereinstimmung mit der Erklärung von Helsinki durchgeführt.</p>



<p><strong>Ergebnisse</strong></p>



<p>Die IFT-Intervention war signifikant effektiver als CM (p &lt; 0,05) und die Nicht-Intervention zur Verbesserung von Schmerz und Lebensqualität, sowohl nach 3 als auch nach 18 Monaten nach der Behandlung. ROM mit Schober-Test und HRV-­Kohärenztest in der IFT-Gruppe zeigten eine signifikante Verbesserung (p &lt; 0,05), beide vor bis nach drei Monaten. Die Reduzierung der Muskelsteifigkeit und der Elastizitätsgewinn wurden vor und nach sechs Wochen der Intervention in der IFT-Gruppe verbessert. Darüber hinaus blieb der zentrale Schmerz-­Kontrollpunkt (Daumennagel-Algometer) unverändert, obwohl die Sensibilisierung des lumbalen Gewebes (Algometer) hoch signifikant reduziert wurde. Cohen&#8217;s d zeigte mittlere bis große Effektgrößen für alle primären Outcome-Messungen und auch für alle Messungen des Therapieprozesses.</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Die IFT-Methode scheint eine effektive Intervention für Patienten mit chronischen lumbalen Rückenschmerzen zu sein und führt zu Verbesserungen, die 1,5 Jahre andauern. Weitere Forschungsarbeiten sind erforderlich, um den Zusammenhang der Erhöhung des Vagaltonus mit der Schmerzreduktion zu verstehen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Gordon_Abb2_Neu_saez0219-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5578" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Gordon_Abb2_Neu_saez0219-1024x683.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Gordon_Abb2_Neu_saez0219-300x200.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Gordon_Abb2_Neu_saez0219-768x512.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Gordon_Abb2_Neu_saez0219-150x100.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Gordon_Abb2_Neu_saez0219-696x464.jpg 696w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Gordon_Abb2_Neu_saez0219-1068x712.jpg 1068w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Gordon_Abb2_Neu_saez0219-630x420.jpg 630w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2021/02/Gordon_Abb2_Neu_saez0219.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Instrumentengestütztes myofasziales Release der gesamten dorsalen Kette</figcaption></figure>



<p><strong>Case Study</strong></p>



<p>Die Probandin (49 Jahre, 70 kg, 164 cm) stellte sich mit starken chronischen lumbalen Rückenschmerzen vor. Mit der Diagnose Osteochondrose litt sie seit über 20 Jahren täglich an chronischen Schmerzen, die sie im Alltag stark beeinträchtigten. Die Probandin hatte keine weiteren Erkrankungen und trieb einmal wöchentlich moderaten Sport. Therapeutische Behandlungen hatte sie in den letzten Jahren nicht mehr in Anspruch genommen. Alle Ein- und Ausschlusskriterien wurden erfüllt. &nbsp;</p>



<p><strong>Ergebnisse</strong></p>



<p>Nach sechs 30-minütigen Behandlungen mit der IFT-Methode und täglichem Herzratenvariabilitäts (HRV) &#8211; Training zeigte sich eine Verbesserung des Schmerzes um 66 % von 6 auf 1,6 Punkte auf einer Schmerzskala von 0 bis 10 (Brief Pain Inventory BPI) und eine Verbesserung der Beeinträchtigungen durch den Schmerz um 84 % von 6,1 auf 1 Punkt (BPI). Die objektive Steifigkeit des Gewebes im unteren Rücken, gemessen durch das MyotonPro, zeigte eine deutliche Entsteifung von 11,5 % (von 326,25 N / m zu 287,85 N / m). Dies spiegelte sich auch in der Messung des Algometers wider, die eine starke Erhöhung der Druckschmerzschwelle von 320 % zeigte (von 3,2 lbs auf 10,25 lbs). Beide Messungen wurden vor der 1. und 6. Behandlung durchgeführt, um eine Verfälschung der Ergebnisse durch die Behandlung zu vermeiden. Mittels des Biosign HRV-Scanners wurde die HRV gemessen. Das HRV-Biologische Alter sank innerhalb der sechs Sitzungen von 81 Jahre auf 58 Jahre. Weitere Parameter wie HRV-E /I-Diff. (HF) [1/min], HRV-Rhythmisierungsgrad und HRV-RMSSD verbesserten sich durchschnittlich um 28 %. Dies ist ein Parameter für die gesteigerte parasympathische Aktivität (Vagaltonus), die durch das HRV-Training / Therapie stimuliert wurde.&nbsp;</p>



<p>Nach drei Monaten ohne Behandlung (Follow-Up 1) war die Probandin sogar schmerzfrei und ohne schmerzbedingte Einschränkungen, wobei das Aktivitäts- und Bewegungsverhalten nicht verändert wurde. Die Algometer-Druckschmerzschwelle zeigte sich konstant (10,15 lbs). Beim darauffolgenden 18-monatigen Follow-Up 2 ohne physiotherapeutische Behandlung gab die Probandin an, wieder leichte Schmerzen (1,2 Schmerzpunkte) und leichte Einschränkungen durch den Schmerz (1,7 Punkte) zu haben, diese jedoch nicht im Verhältnis zu den anfänglichen Schmerzen stehen.&nbsp;</p>



<p><strong>Schlussfolgerung</strong></p>



<p>Die Probandin gelangte durch sechs Einheiten IFT zu Schmerzfreiheit. Sogar 18 Monate nach Beendigung der Therapie war der Gesamtzustand der Probandin deutlich verbessert. Der Einzelfall bestätigt die Effektivität und insbesondere die Nachhaltigkeit der IFT-Methode und zeigt die Notwendigkeit auf, weitere Forschungs­arbeiten für die Behandlung chronischer Lumbalschmerzen durchzuführen.&nbsp;</p>



<p><em>Literatur</em></p>



<p><em>[1] Gordon CM, Schleip R, Vagedes J, Riquelme I, Birbaumer N, Andrasik F, Montoya P. Does Myofascial Pain Sensitization Correlate with Chronic Low Back Pain? A RCT, Myometer Study with a 3 and 18 Month Follow Up. Fascia Research IV, Washington DC, 11/2015, 252.</em></p>



<p><em>[2] Gordon CM, Lindner SM, Birbaumer N, Montoya P, Andrasik F. Interdisciplinary Fascia Therapy (IFT) in Chronic Low Back Pain. An Effectivity-Outcome Study with Outpatients. Fascia Research IV, Washington DC, 11/2015, 253. / Prospective submission for 9th Interdisciplinary World Congress on Low Back and Pelvic Girdle Pain 2016.</em></p>



<p><em>[3] Gordon CM, Birbaumer N, Andrasik F. Interdisciplinary fascia therapy (IFT method) reduces chronic low back pain: A pilot study for a new myofascial approach. Prospective submission for 9th Interdisciplinary World Congress on Low Back and Pelvic Girdle Pain 2016.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Self-Myofascial Release</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/3849/self-myofascial-release/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christopher-Marc Gordon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 09:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[04/19]]></category>
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					<description><![CDATA[Graf C.1, Brüderle C.S.1, Lindner S.M.1, Montoya P.2, Andrasik F.3&#160; 1 CIT Research Institute, Stuttgart, Deutschland;2 University of Balearic Islands, Research Institute on Health Sciences (IUNICS), Palma, Spanien;3 University of [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Graf C.<sup>1</sup>, Brüderle C.S.<sup>1</sup>, Lindner S.M.<sup>1</sup>, Montoya P.<sup>2</sup>, Andrasik F.<sup>3&nbsp;</sup></strong></p>



<p><strong><sup>1 </sup>CIT Research Institute, Stuttgart, Deutschland;<br><sup>2 </sup>University of Balearic Islands, Research Institute on Health Sciences (IUNICS), Palma, Spanien;<br><sup>3 </sup>University of Memphis, Department of Psychology, Memphis, USA</strong></p>



<p><strong>Eine instrumentengestützte Gewebe­behandlung wurde als eine Form der Selbsthilfe­behandlung durchgeführt, bezeichnet als die Interdisciplinary Fascia Therapy (IFT-Methode). Das Ziel war es,</strong> <strong>die Wirksamkeit der instrumentenbasierten myofaszialen Selbstbehandlungstechnik in Kombination mit einer speziellen Atem­technik (Herzratevariabilität HRV) in Höhe des Solar plexus zur Stimulation des Vagaltonus des parasym­pathischen Nervensystems zu untersuchen.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Methoden</strong></p>



<p>30 Teilnehmer wurden rekrutiert und in zwei Gruppen eingeteilt (Frauen 20, Männer 10; Alter 45; BMI 23,5). Die Behandlung wurde an den Muskeln des unteren Rückens, Gesäß, Oberschenkel und Bauches vorgenommen, dreimal pro Woche über einen Zeitraum von drei Wochen (beide Gruppen). Ergänzt wurde das Training durch die HRV-Tiefenatmung zweimal täglich. Danach stoppte Gruppe 1 die Behandlung als Kontrolle, Gruppe 2 setzte die Behandlung zweimal pro Woche fort, das HRV-Training einmal täglich für weitere drei Monate. Die Trainingsbelastung wurde, um Compliance zu gewährleisten, reduziert. Folgende Parameter wurden vor der Behandlung, nach drei Wochen und nach drei Monaten am thorakolumbalen Gewebe gemessen: Steifigkeit, Elastizität (MyotonPRO), Indentometer-Steifigkeit (modifizierter Indentometer-Algometer), Bewegungsumfang ROM (MobeeMed), Schmerzintensität, Schmerzbeeinträchtigung (Brief Pain Inventory, Pain Disability Index), HRV Vagustonanalyse (HRV-Scanner Biosign), modifizierter Stressfragebogen. Die statistische Analyse umfasste gepaarte t-Tests, ANOVA und Cohen‘s d.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="701" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon2_saez0419-1024x701.jpg" alt="" class="wp-image-3856" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon2_saez0419-1024x701.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon2_saez0419-300x205.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon2_saez0419-768x525.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon2_saez0419-150x103.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon2_saez0419-450x308.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon2_saez0419.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Selbstbehandlung am Quadriceps Femoris</figcaption></figure>



<p><strong>Ergebnisse</strong></p>



<p>Drei Wochen: Die Analyse für beide Gruppen zeigt einen signifikanten Rückgang fast aller subjektiven Schmerz- und Stressparameter (p&lt;.001). Der Bewegungsumfang nimmt in allen Parametern signifikant zu (p&lt;.001-p=.02). Die HRV zeigte eine signifikante Verbesserung des E-I Diff (p=.05) und eine Verringerung des biologischen Alters (p=.01) (Erhöhung des Vagaltonus). Die Steifigkeit des Indentometers am thorakolumbalen Gewebe ist deutlich entsteift (p=.03, p=.007). In fast allen wichtigen primären Ergebnisgrößen können kleine bis große Effektgrößen (Cohen‘s d) ermittelt werden. Keine signifikanten Änderungen der HRV-Parameter PNN50, rMSSD, HRV Rhythmus und Steifigkeit von MyotonPRO. Drei Monate: Beide Gruppen zeigen eine weitere signifikante Reduktion in fast allen subjektiven Parametern von Schmerz und Stressresilienz (p&lt;.001-p=.04). Gruppe 2 zeigt stärkere Verbesserungen und höhere Signifikanzen im Vergleich zu Gruppe 1 mit prozentualen Unterschieden zwischen 10,5 – 25 %. Gruppe 2 weist eine weitere signifikante Entsteifung des thorakolumbalen Gewebes (Indentometer) (p&lt;.001) auf, das biologische HRV-­Alter ist weiter reduziert (p=.01) und die Rumpfbeweglichkeit ist noch deutlicher verbessert (p&lt;.001). Cohen‘s d hat mittlere bis große Effektgrößen für alle signifikanten Parameter der Gruppe 2 (d=.84-2,37). Cohen‘s d im Vergleich beider Gruppen zeigt kleine bis große Effektgrößen. Keine signifikanten Veränderungen von Steifigkeit und Elastizität, gemessen mit dem MyotonPRO.</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Die Selbstbehandlung der IFT-Methode mit einem Behandlungsinstrument führte zu klinisch relevanten Verbesserungen bei der Schmerzreduktion und bei objektiven Gewebeeigenschaften und könnte eine effektive Behandlungsmöglichkeit für CLBP sein. Unsere vorläufigen Ergebnisse bestätigen den Bedarf an weiterer Forschung.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="474" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon3_saez0419-1024x474.jpg" alt="" class="wp-image-3855" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon3_saez0419-1024x474.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon3_saez0419-300x139.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon3_saez0419-768x356.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon3_saez0419-150x70.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon3_saez0419-450x209.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon3_saez0419.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>RSA-Messung (Respiratorische Sinusarrhythmie)
vor der Selbsttherapie mit E-I-Diff. (HF) von 13,2 (1/min)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="944" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon4_saez0419-1024x944.jpg" alt="" class="wp-image-3853" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon4_saez0419-1024x944.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon4_saez0419-300x277.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon4_saez0419-768x708.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon4_saez0419-150x138.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon4_saez0419-450x415.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon4_saez0419.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Grafische Auswertung der HRV-Messung vor der Intervention</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="476" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon5_saez0419-1024x476.jpg" alt="" class="wp-image-3852" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon5_saez0419-1024x476.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon5_saez0419-300x140.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon5_saez0419-768x357.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon5_saez0419-150x70.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon5_saez0419-450x209.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon5_saez0419.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>RSA-Messung (Respiratorische Sinusarrhythmie) 
nach 15-wöchiger Selbsttherapie mit E-I- Diff. (HF) von 18,5 (1/min)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="936" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon6_saez0419-1024x936.jpg" alt="" class="wp-image-3850" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon6_saez0419-1024x936.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon6_saez0419-300x274.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon6_saez0419-768x702.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon6_saez0419-150x137.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon6_saez0419-450x411.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon6_saez0419.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Grafische Auswertung der HRV-Messung nach 15-wöchiger Selbsthilfetherapie</figcaption></figure>



<p><strong>Case Study</strong></p>



<p>Eine junge Berufsmusikerin (Cello, 29 Jahre, 162 cm, 50 kg) mit starker einseitiger Belastung klagte seit mehreren Jahren über chronische Lumbalschmerzen, die sie beim täglichen Musizieren stark beeinträchtigte und sie gewohnte Leistungen nicht mehr abrufen konnte. Der subjektive Rückenschmerz (BPI) lag auf einer Schmerzskala von 0 – 10 (0=kein Schmerz, 10=sehr starker Schmerz) bei 6,2. Die Schmerzeinschränkungen (PDI) lagen bei 4,1 (0=keine Einschränkungen, 10=sehr starke Einschränkungen). Das Stresslevel der Musikerin war aufgrund des Leistungsdrucks bei 5,0 (Stressskala 0=kein Stress, 10=sehr starker Stress) und die aktuelle Stressresilienz lag bei 8,0 (0=sehr resilient, 10=überhaupt nicht resilient). Auch die objektiven Messparameter zeigten eine deutliche Versteifung der Rückenmuskulatur. Die Parameter der HRV-Messung verdeutlichten den unausgeglichenen psychischen und physischen Zustand. Die Beweglichkeit der Rumpfmuskulatur (MoBee) war eingeschränkt.&nbsp;</p>



<p><strong>Ergebnisse</strong></p>



<p>Nach drei Wochen Selbsttherapie mit dem ­Fascia-ReleaZer (9x 30 Min. Selbsttherapie, 42 x 15 Min. HRV-Training) verschlechterte sich zunächst der subjektive Rückenschmerz um 22,6 % (7,6), die Patientin berichtete, deutlich sensibler zu sein. Gleichzeitig nahm das Stressniveau durch unterschiedliche musikalische Auftritte zu (9,0), die Stressresilienz blieb gleich (8,0). Die objektiven Messwerte zeigten in fast allen Parametern eine Verbesserung (Tabelle 1). Nach weiteren drei Monaten Selbsttherapie (24 x 30 Min. Selbsttherapie, 84 x 15 Min HRV-Training) verbesserte sich der subjektive Rückenschmerz um 67,7 % (2,0) und die Schmerzeinschränkungen um 93,3 % (0,14). Die Musikerin hatte aufgrund musikalischer Auftritte eine weitere Zunahme des Stressniveaus (10,0), war jedoch deutlich stressresilienter geworden (1,0). Und das, obwohl die Frequenz der Selbstbehandlung mit HRV-Atmung abgenommen hatte. Insbesondere die Indentometer-Steifigkeit des thorakolumbalen Gewebeszeigte die Veränderungen deutlich. Die Steifigkeit am linken Messpunkt sank um 40,7 % und am rechten Messpunkt um 60,1 %. Die Messung der HRV verbesserte sich in allen Parametern. Die Ergebnisse des Myoton zeigten durchschnittlich steifere Parameter als an Tag 0. Die Beweglichkeit der Rumpfmuskulatur nahm durchschnittlich um 39 % zu.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="492" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon_Tab_saez0419-1024x492.jpg" alt="" class="wp-image-3851" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon_Tab_saez0419-1024x492.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon_Tab_saez0419-300x144.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon_Tab_saez0419-768x369.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon_Tab_saez0419-150x72.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon_Tab_saez0419-450x216.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/12/Gordon_Tab_saez0419.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Tab. 1 
Auswahl objektiver Messparameter
*MP = Messpunkt
(links und rechts neben 
der Wirbelsäule)</figcaption></figure>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Die 15-wöchige Selbstbehandlung führte zu einer subjektiven und objektiven Verbesserung des Stress- und Schmerzempfindens. Die junge Musikerin konnte unter einem gesteigerten Leistungsdruck besser performen und ist aktuell schmerzfrei.&nbsp;</p>
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