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	<title>Dr. med. Thomas Frölich, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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	<title>Dr. med. Thomas Frölich, Autor bei sportärztezeitung</title>
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		<title>Moderne Kniechirurgie bei Kreuzbandruptur</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/20293/moderne-kniechirurgie-bei-kreuzbandruptur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Thomas Frölich&#160;,&#160;Dr. med. Andree Ellermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 07:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[03/25]]></category>
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					<description><![CDATA[In der heutigen Sportmedizin ist die Kreuzbandruptur nicht nur ein chirurgisches, sondern ein ganzheitliches Thema. Der Operateur bleibt ein maßgeblicher Erfolgsfaktor – insbesondere in Bezug auf Technik, Timing und individualisierte [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>In der heutigen Sportmedizin ist die Kreuzbandruptur nicht nur ein chirurgisches, sondern ein ganzheitliches Thema. Der Operateur bleibt ein maßgeblicher Erfolgsfaktor – insbesondere in Bezug auf Technik, Timing und individualisierte Zugangswege. Dennoch liegt die entscheidende Stellschraube zunehmend in der Indikationsstellung und der frühzeitigen differenzierten Diagnostik.</b></p>
<p>Nicht nur eine kernspintomografische Untersuchung entscheidet über das weitere Procedere, sondern vor allem auch die Anamnese und der klinische Befund sowie der Patient in seinem beruflichen und sozialen Umfeld. Auch eine sonografische Untersuchung in Bewegung und unter Belastung kann sehr hilfreich sein, auch wenn dies am Knie nicht standardmäßig gemacht wird. Die Operation ist kein Selbstzweck, sondern Teil eines integrierten Prozesses zwischen präoperativer Evaluation, OP-Technik, funktioneller Nachbehandlung und interdisziplinärer Rückkehrstrategie.</p>
<p>Gerade im Profifußball – etwa in der Bundesliga – entstehen besondere ­Herausforderungen. Therapieentscheidungen stehen häufig unter hohem zeitlichen, wirtschaftlichen und öffentlichen Erwartungsdruck. Dieser Kontext darf jedoch nicht dazu führen, dass vorschnell operiert wird oder konservative Optionen unzureichend geprüft werden. Eine saubere medizinische Begründung und eine fundierte funktionelle Diagnostik sind auch hier unverzichtbar. Gleichzeitig muss deutlich werden: Wer sich gegen eine Operation entscheidet, braucht eine klare konservative Strategie. Es reicht nicht zu sagen „wir machen das erst einmal ohne OP“. Vielmehr muss definiert werden, was konkret therapeutisch geschieht, wer den Prozess steuert und welche Ziele verfolgt werden. Gerade außerhalb des Spitzensports, in der breiten Versorgungsrealität, stellt sich zusätzlich die Frage: Kann der Patient diesen Weg gehen? Will er ihn gehen? Und ist die erforderliche interdisziplinäre Betreuung in der Fläche verfügbar?</p>
<p>Die moderne Versorgung bei Kreuzbandverletzungen erfordert daher:</p>
<ul>
<li>eine präzise Indikationsstellung, die nicht automatisch zur Operation führt</li>
<li>ein spezialisiertes operatives Setting, das individuelle anatomische und sportliche Anforderungen berücksichtigt</li>
<li>eine strukturierte Rehabilitationsplanung, die bereits vor dem Eingriff beginnt (Prähabilitation)</li>
<li>eine Return-to-Sport-Diagnostik, die funktionell und nicht ausschließlich zeitgesteuert erfolgt</li>
<li>ein interdisziplinäres Betreuungsteam, das Athlet und Mensch gleichermaßen im Blick hat</li>
</ul>
<h2><b>Fazit</b></h2>
<p>Zukunftsweisende Versorgung am Knie bedeutet daher nicht nur die Frage, wer operiert – sondern wann, warum und mit welchem Ziel. In der Bundesliga ebenso wie in der Regelversorgung entscheidet die Qualität des Gesamtkonzepts. Übrigens: Diese Prinzipien gelten nicht nur bei Kreuzbandverletzungen, sondern zunehmend auch bei degenerativen Kniegelenkerkrankungen. Die neue S3-Leitlinie Gonarthrose betont nicht nur moderne operative Verfahren, sondern auch die gestufte konservative Therapie und die aktive Mitwirkung des Patienten im Entscheidungs- und Behandlungsprozess. Die Eigenverantwortung wird ausdrücklich als Teil einer gemeinsamen Entscheidungsfindung<span class="Apple-converted-space">  </span>(shared decision making). In Bezug auf Meniskusverletzungen sei auf den Artikel von Prof. Dr. Wolf Petersen „Meniskusverletzung – Handlungsalgorithmus. <a href="https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/17168/meniskusverletzung-handlungsalgorithmus/" target="_blank" rel="noopener">Neue Aspekte zur Therapie der nicht traumatischen medialen Meniskusläsion“, erschienen in der sportärztezeitung 03 / 24 verwiesen.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BMS/Matrixtherapie</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/3019/bms-matrixtherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Thomas Frölich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2020 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[02/18]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Leistungssport sind wir stets auf der Suche nach wissenschaftlich begründeten und erlaubten Therapiekonzepten. Seit mehr als fünf Jahren setzen wir in diesem Zusammenhang die Extrazell Biomechanische Stimulation, kurz BMS/Matrixtherapie [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Im Leistungssport sind wir stets auf der Suche nach wissenschaftlich begründeten und erlaubten Therapiekonzepten. Seit mehr als fünf Jahren setzen wir in diesem Zusammenhang die Extrazell Biomechanische Stimulation, kurz BMS/Matrixtherapie erfolgreich bei unseren Sportlern ein.</strong></p>



<p>Die Zellen unseres Körpers sind strukturell und funktional in der komplexen extrazellulären Matrix, auch Interstitium genannt, eingebettet. Dieser Extrazellulärraum dient der Zufuhr von Nährstoffen und der Abfuhr von Stoffwechselendprodukten. Die hormonelle Steu­erung, die vegetative Regulation und die immunologische Abwehr finden ebenfalls über diesen Raum statt. Die metabolischen Vorgänge im Interstitium werden nicht nur durch Diffusion, sondern auch durch die Mikrozirku­lation, die in diesem Raum stark von einer intakten Skelettmuskulatur abhängt, geregelt. Bei Verletzungen der Muskulatur ist deren natürliches Schwingungsverhalten gestört und es kommt u.a. zu einer Stauung von Stoffwechselmetaboliten, die zu einer lokalen Übersäuerung mit proinflammatorischen Veränderungen führen kann. Zytokine und andere Entzündungsmediatoren reifen in der krankhaft veränderten Matrix heran und stören das Regulationssystem. Durch den verminderten Zellstoffwechsel mit mangelnder ATP- Bildung kommt es zu einem Energiedefizit in der betroffenen Zelle. &nbsp;</p>



<p><strong>Praktischer Einsatz</strong></p>



<p>Diese theoretischen Grundlagen führten uns zur BMS/Matrixtherapie, sie ist ein wichtiger Bestandteil in unserer Gesamtstrategie bei Muskelverletzungen geworden. Die von extern eingeleiteten Schwingungen müssen mit dem biologischen Schwingungsmustern der Muskulatur übereinstimmen um einen positiven Effekt zu erzielen. Das Frequenz­fenster liegt hier bei 8 – 30 Hz mit einer Amplitude von 0,1 – 5 mm. Höhere Frequenzen können sich in diesem Zusammenhang negativ auswirken. Bei nicht strukturellen Muskelverletzungen beginnen wir unmittelbar nach der Ersten Hilfe und der exakten Diagnose­stellung mit der BMS/Matrixtherapie. Anfangs beginnen wir mit 10 Hz für 10 Minuten längs zum Muskelverlauf mit mäßigem Druck. Anschließend erfolgt eine 10-minütige, tiefenwirksame und wassergefilterte Infrarot-A-Strahlung. Danach erfolgt ein ebenfalls 10-minütiges Lauftraining unter strenger Beachtung der Schmerzgrenze. Jede einzelne Therapiesitzung dauert somit ca. 30 Minuten, fünf Sitzungen täglich sollten eingeplant werden, jeweils mit mindestens 30-minütiger Pause. Parallel Kreislaufersatztraining und Training nicht verletzter Muskelgruppen unter Einhaltung der Schmerzgrenze. Bei strukturellen Muskelverletzungen beginnen wir mit der BMS/Matrixtherapie in oben beschriebener Weise erst nach drei Tagen, um keine Nachblutung auszulösen und die primäre Heilungsphase nicht zu stören. Der Zeitraum davor gehört zunächst den Akutmaßnahmen, ruhigstellenden Verbänden, Lymphdrainagen und Massagen der umliegenden Muskulatur.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="966" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich1_saez0218-1024x966.jpg" alt="" data-id="3022" data-full-url="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich1_saez0218.jpg" data-link="https://sportaerztezeitung.com/?attachment_id=3022" class="wp-image-3022" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich1_saez0218-1024x966.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich1_saez0218-300x283.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich1_saez0218-768x724.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich1_saez0218-150x142.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich1_saez0218-450x425.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich1_saez0218.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Udo Buchholzer bei der ­ Behandlung <br>mit dem Extrazell  Akku BMS Handgerät.</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" width="944" height="1024" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich2_saez0218-944x1024.jpg" alt="" data-id="3021" data-full-url="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich2_saez0218.jpg" data-link="https://sportaerztezeitung.com/?attachment_id=3021" class="wp-image-3021" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich2_saez0218-944x1024.jpg 944w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich2_saez0218-276x300.jpg 276w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich2_saez0218-768x833.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich2_saez0218-150x163.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich2_saez0218-450x488.jpg 450w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2020/11/Froelich2_saez0218.jpg 1200w" sizes="(max-width: 944px) 100vw, 944px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Anwendung mit dem  Extrazell BMS Standgerät</figcaption></figure></li></ul></figure>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Zusammenfassend kann beobachtet wer­den, dass durch den konsequenten Einsatz der BMS/Matrixtherapie die Ausfallzeiten verkürzt wurden und die Rezidivrate deutlich gesunken ist. Wichtig bei Muskelverletzungen ist die konsequente und systematische Durchführung der Therapiemaßnahmen unter Beachtung der Schmerzgrenze.</p>
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