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	<title>Dr. med. Manfred Claussen, Autor bei sportärztezeitung</title>
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	<description>Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten &#38; Trainer</description>
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		<title>Die BIA-Messung im Leistungssport</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/15303/die-bia-messung-im-leistungssport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Manfred Claussen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 13:54:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Ernährungszustand eines Menschen ist von großer Bedeutung für seine allgemeine Gesundheit und bei Sportlern darüber hinaus für ihre Performance – gerade im Hochleistungsbereich. Deshalb sollten Athleten in Bezug auf [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ernährungszustand eines Menschen ist von großer Bedeutung für seine allgemeine Gesundheit und bei Sportlern darüber hinaus für ihre Performance – gerade im Hochleistungsbereich. Deshalb sollten Athleten in Bezug auf ihre Ernährung kompetent beraten und engmaschig betreut werden. Die aktive Körperzellmasse (im Prinzip also die Muskelmasse) ist neben dem Wasserhaushalt der bedeutendste Parameter zur Beurteilung des Ernährungszustands und damit der Leistungsfähigkeit. Die Performance eines Athleten ist abhängig von der Menge und der Verteilung gesunder Körperzellen in ihrer wasser- bzw. elektrolythaltigen Umgebung. Auch die Integrität der Zellmembran spielt eine große Rolle. Der Ernährungszustand bzw. die Körperzusammensetzung eines Menschen hängt sowohl von der Nahrungszufuhr als auch von der körperlichen Belastung ab.</p>
<h2>Einfache Methode – aussagekräftige Ergebnisse</h2>
<p>Die vektorielle Bioelektrische-Impedanz-Analyse (BIVA, auch vektorielle BIA) mit einem AKERN-Messgerät ist eine einfache Methode, den Körperzustand zu beurteilen. Die grafischen Darstellungen Biavector® und Biagram® bieten von Formeln und anderen Prädiktoren unabhängige Auswertungen. Eine Messung der elektrischen Körperwiderstände dauert nur fünf bis zehn Minuten. Sie wird im Liegen ohne viel Aufwand durchgeführt. Die Messungen sollten regelmäßig und unter annähernd gleichen Messbedingungen, je nach Zielsetzung, täglich oder wöchentlich durchgeführt werden: vor und/oder nach dem Training sowie in der Regenerationsphase, bevor es zur Superkompensation kommt. Die Auswertung wiederholter BIVA-Analysen bei Spitzenathleten zeigt:</p>
<ul>
<li>Veränderung der anabolen/katabolen Situation im Körper</li>
<li>Verschiebungen im Wasserhaushalt, insbesondere intra- und extrazellulär</li>
<li>Auswirkung von Trainingsbelastung und Erholung</li>
</ul>
<p>Für Ernährungsberater, Sportmediziner und Trainer bringt die Kenntnis des Ernährungszustands des betreuten Athleten große Vorteile. Über die Eingangsdiagnostik hinaus ist die regelmäßige Messung der Athleten unter annähernd gleichen Bedingungen bedeutend. So kann zum Beispiel in der Erholungsphase die gewünschte Superkompensation beurteilt werden. Leistungsfördernde Belastungen werden kontrolliert und „Übertraining“ bzw. zu hohe, leistungsmindernde Belastungen vermieden.</p>
<h2>Training und Ernährung können gezielt gesteuert werden</h2>
<p>Die Auswertung der Messdaten mit Biavector® und Biagram® (s. Beispiele unten) ermöglicht eine sichere Interpretation der Veränderungen in der Körperzusammensetzung. Der Ernährungs- und Hydratationszustand wird ohne Berechnungsformeln und nur anhand der individuell am Athleten gemessenen Widerstandswerte beurteilt. Gerade bei Sportarten, in denen es auf das Körpergewicht ankommt, wie beispielsweise Hochsprung, Skisprung, Radfahren, Triathlon und Kampfsport, spielt die Menge und der Zustand der aktiven Körperzellmasse eine entscheidende Rolle. Die Körperzellmasse bedingt nicht nur allgemein die Gesundheit, sondern auch das funktionale Verhalten unseres Organismus und damit die Performance des Athleten. Bei Personen, die Gewicht verlieren wollen, ist die Beachtung der Körperzellmasse fundamental, weil sie den größten Beitrag zum Grundumsatz liefert. Durch die BIVA-Messungen kann beurteilt werden, ob sie – und somit die Leistungsfähigkeit – trotz Gewichtsreduktion erhalten bleibt. Die vektorielle Betrachtung erlaubt im Biavector® den Vergleich von Ernährungs- und Hydratationszustand mit einer gesunden Referenzpopulation. Im Biagram® wird das ernährungsmedizinisch bedeutende Verhältnis von ECM/BCM dargestellt (Extra Cell Mass/Body Cell Mass).</p>
<h2>Individueller Ernährungsplan auf Basis der Messergebnisse</h2>
<p>Körperliche Spitzenleistungen lassen sich nur dann erzielen, wenn zusätzlich zum Training eine optimale Versorgung mit Makro- und Mikronährstoffen gewährleistet ist. Dabei spielt die individuell abgestimmte Aufnahme von Aminosäuren (z.B. in Kombination mit BESTFORM Ernährungsprodukten) eine große Rolle. Die gezielte Zufuhr von Nährstoffen wird über einen Ernährungsplan gesteuert. Qualitative Veränderungen – sei es durch Ernährung und/oder durch Training – werden durch die Impedanzanalyse sichtbar und können gegebenenfalls modifiziert werden.</p>
<h2>Verständliche Software erleichtert Betreuern den Einstieg ins Messen</h2>
<p>Mithilfe der INSUMED AKERN BIA-Auswertungssoftware findet jeder Ernährungsmediziner einen einfachen Einstieg in die Beurteilung der Messergebnisse. Anwender treffen sich regelmäßig zu BIA-Seminaren, die bundesweit von der INSUMED-Akademie angeboten werden. Die Fallbesprechungen und der kollegiale Erfahrungsaustausch stellen sicher, dass BIA-Einsteiger von der Erfahrung anderer Anwender bei der Interpretation der Messergebnisse profitieren.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die BIA-Messung mit Biavector® und Biagram® (BIVA) bietet eine valide Grundlage bei der Beurteilung des Ernährungs- und Hydratationszustands eines Athleten. Wiederholte Messungen ermöglichen eine Verlaufsdokumentation über die qualitative Körperzusammensetzung. Mit der BIA-Messung können Ernährungsmediziner, Ernährungsberater, Trainer und Athleten die Trainingsintensität und/oder die Ernährung beurteilen und effektiv steuern. Die Auswirkungen von Training und Ernährung auf die Körperzellmasse und die Hydratation lassen sich individuell darstellen und in Vergleich zu anderen Athleten setzen. In den folgenden Grafiken sehen Sie Beispiele für die Auswertung der BIA-Messung mit Biavector® und Biagram®. Sie basieren auf den Messergebnissen verschiedener Sportler und stellen die Breite der Anwendungsmöglichkeit der Methode dar. Spitzensport (Beispiele 1 und 2), normaler Fittnesssport (Beispiel 3), Mannschaftssport (Beispiel 4) und Ausdauersport (Beispiel 5).</p>
<h3>Beispiel 1: Zwei Handballerinnen (Bundesliga, Handballnationalmannschaft)</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-15304" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/1-1.jpg" alt="" width="462" height="468" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/1-1.jpg 462w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/1-1-296x300.jpg 296w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/1-1-70x70.jpg 70w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/1-1-150x152.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/1-1-450x456.jpg 450w" sizes="(max-width: 462px) 100vw, 462px" /></p>
<p>Auswertung: Die linke Athletin mit einem Phasenwinkel von 6,9° zeigt trotz höherem BMI eine deutlich bessere Performance als ihre Kollegin (Phasenwinkel 6,2°). Der Messpunkt in der linken Grafik liegt weit links von der grünen 75-Prozent-Ellipse, was einem hohen Anteil an Muskelmasse entspricht; entsprechend hoch ist der prozentuale Anteil der Zellmasse am Körpergewicht (42,4 %). Im Biavector der Athletin rechts zeigt sich weniger Köperzellmasse und eine geringere Hydratation der Magermasse. Die BCM macht nur 36,7 Prozent des Körpergewichts aus. Ihre Fettmasse liegt – trotz geringerem BMI – mit 33 % zu hoch für eine Sportlerin.</p>
<h3>Beispiel 2: Hochspringerin, Leichtathletik, Leistungssport, Kaderathletin</h3>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-15305" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/2-1.jpg" alt="" width="465" height="334" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/2-1.jpg 465w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/2-1-300x215.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/2-1-150x108.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/2-1-450x323.jpg 450w" sizes="(max-width: 465px) 100vw, 465px" /></p>
<p>Die erste Messung vor dem Training (1) zeigt einen hohen Anteil an Körperzellmasse, und im Biagram® (rechtes Bild) eine stimmige Hydratation. Der Phasenwinkel beträgt 6,1°, der Widerstand Rz 566. Bei der Messung nach dem Training (2) ist der Messpunkt nach oben rechts gewandert, der Phasenwinkel ist mit 6,1° gleich (siehe blaue Linie), Rz ist auf 637 angestiegen: Zeichen für einen kataboler Zustand. In der folgenden Ruhephase über zwei Tage hat die Athletin zusätzlich zum gewohnten Essen täglich 50 Gramm BESTFORM verzehrt. Bei der Messung nach zwei Tagen (3) liegt der Messpunkt nach dem Training sehr gut, sogar noch etwas besser als bei der ersten Messung. Der Phasenwinkel ist mit 6,3° leicht angestiegen, Rz ist auf 562 gesunken. Dieses Ergebnis der BIA-Messung wird als ein Zeichen für erfolgreiche Superkompensation gedeutet.</p>
<h2>Beispiel 3: 26-jähriger Mann, der seine Fitness verbessern möchte</h2>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-15306" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/3.jpg" alt="" width="463" height="334" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/3.jpg 463w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/3-300x216.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/3-150x108.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/3-450x325.jpg 450w" sizes="(max-width: 463px) 100vw, 463px" /></p>
<p>Messungen am: 7. Oktober: 64,5 kg, BMI 19,5, PA 6,4°<br />
Die Körperzellmasse ist durchschnittlich, die Hydratation stimmig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-15307" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/4-1.jpg" alt="" width="532" height="389" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/4-1.jpg 532w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/4-1-300x219.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/4-1-150x110.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/4-1-450x329.jpg 450w" sizes="(max-width: 532px) 100vw, 532px" /></p>
<p>Messung am: 18. November: 65,5kg, BMI 20,5, PA 7,0°</p>
<p>Durch variationsreiches Training im Fitnessstudio und täglich 30 Gramm BESTFORM zu den üblichen Mahlzeiten ist es zu einer deutlichen Steigerung der Körperzellmasse gekommen. Die Gewichtszunahme ist auf eine Steigerung der Muskelmasse zurückzuführen.</p>
<h3>Beispiel 4: Wer hat „besser“ abgenommen?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-15308" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/5.jpg" alt="" width="545" height="470" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/5.jpg 545w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/5-300x259.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/5-150x129.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/5-450x388.jpg 450w" sizes="(max-width: 545px) 100vw, 545px" /></p>
<p>Das Beispiel zeigt sehr schön, dass eine Gewichtsreduktion nicht unbedingt mit einer qualitativen Verbesserung der Körperzusammensetzung einhergeht. Der Fußballspieler im linken Bild hat zwar 4 Kilogramm abgenommen, die Verschiebung des Vektors nach rechts zeigt, dass er Muskelmasse verloren hat. Der rechte Proband konnte trotz Gewichtsreduktion seine Zellmasse beibehalten.</p>
<h3>Beispiel 5: Marathonläufer</h3>
<figure id="attachment_15309" aria-describedby="caption-attachment-15309" style="width: 549px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15309 size-full" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/6.jpg" alt="" width="549" height="1282" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/6.jpg 549w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/6-128x300.jpg 128w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/6-439x1024.jpg 439w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/6-150x350.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/6-450x1051.jpg 450w" sizes="(max-width: 549px) 100vw, 549px" /><figcaption id="caption-attachment-15309" class="wp-caption-text">1. Ausgewogener Zustand mit hohem Anteil an Muskelmasse und stimmiger Hydratation 2. Mangelernährung: es besteht ein Defizit an Nährstoffen, i.d.R. zu wenig Eiweiß 3. Ausgewogener Zustand, jedoch sind Fettmasse und Bauchumfang zu hoch</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Veröffentlicht 18.01.2024</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mangelernährung bei Sportlern</title>
		<link>https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/15294/mangelernaehrung-bei-sportlern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. med. Manfred Claussen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 13:10:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[INSUMED]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Regel sind Sportler Menschen, die gesundheitsbewusst sind und auch auf eine ausgewogene Ernährung achten. Beim 3. Mainzer Lauf-Kongress im November 2008 wurde bei mehreren Teilnehmern mit der Bioelektrischen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Regel sind Sportler Menschen, die gesundheitsbewusst sind und auch auf eine ausgewogene Ernährung achten. Beim 3. Mainzer Lauf-Kongress im November 2008 wurde bei mehreren Teilnehmern mit der Bioelektrischen Impedanz Analyse der Ernährung- und Hydratationszustand gemessen und die Körperzusammensetzung aus den gewonnenen Messdaten berechnet.</strong></p>
<p>Alle Teilnehmer waren Ausdauersportler (Marathonläufer). Die überraschenden Ergebnisse der Körperanalysen sind dazu geeignet, das Thema der Mangelernährung bei Ausdauersportlern (Marathonläufern) zu diskutieren. Körperzusammensetzung messen Die vektorielle Betrachtung der Bioelektrischen Impedanz Analyse (BIVA) erlaubt durch Biavector® und Biagram® eine diagnostische Einschätzung von Ernährungs und Hydratationszustand des Probanden. Die Analysen wurden mit einem Messgerät von Akern/RJL durchgeführt. Ergebnisse Vier von den gemessenen vierzehn Läufer/ innen befanden sich in einem guten bis sehr guten Ernährungszustand mit zusätzlich stimmiger Hydratation der Magermasse. Bei den übrigen Probanden lagen die Ergebnisse im Bereich von dehydriert und mäßig man gelernährt bis hin zu erheb-lichen Dysbalancen (siehe Tabelle).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-15297" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/Tab.jpg" alt="" width="1200" height="450" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/Tab.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/Tab-300x113.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/Tab-1024x384.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/Tab-768x288.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/Tab-150x56.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/Tab-450x169.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Der ECM/BCM-Quotient Die Körperzellmasse (Body Cell Mass = BCM) ist die entscheidende Komponente des Energiestoffwechsels. Den größten Anteil daran hat die Muskelmasse. Die BCM hat eine zentrale Bedeutung bei der Beurteilung des Ernährungszustandes und steht daher im Fokus der ernährungsmedizinischen Betrachtung. Der zweite Anteil ist die extrazelluläre Masse (ECM), beste-hend aus Binde- und Stützgewebe und interstitiellem Wasser. BCM und ECM bilden zusammen die Magermasse. Das Verhältnis von ECM/ BCM liegt bei gut ernährten Menschen bei 1, oder besser noch bei &lt;l. Die BCM ist im besten Falle also größer als die extrazelluläre Masse. Gut ernährte Personen sind in der Regel leistungsfähiger als weniger gut er nährte. Die klassische BIA-Methode setzt allerdings u.a. eine konstante physiolo gische Hydratation der Magermasse voraus. Bei Sportlern ist das nicht unbedingt gegeben. Die Lösung bieten Biavector® und Biagram®, weil hier unabhängig von prädiktiven Faktoren eine Aussage über den Ernährungs- und Hydratationszustand gege ben werden kann. Verlaufsmessungen zeigen sowohl im Biavector als auch im Biagram die Entwicklung von Hydratations- und Ernährungszustand. Sie erlauben dadurch eine gezielte, individu elle Beratung. Ein ansteigender ECM/BCM-Qyotient (der Messpunkt wandert in Richtung Feld 3), der sich im Biagram unab hängig von prädiktiven Faktoren darstellt, kann zum Beispiel auf Katabolie hinweisen, bedingt u.a. durch fehlerhaftes Training (Übertraining, zu intensives Training) oder eine nicht sportgerechte Ernährung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15296" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/1.jpg" alt="" width="1200" height="1111" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/1.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/1-300x278.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/1-1024x948.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/1-768x711.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/1-150x139.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/1-450x417.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Abb. 1: Biavector® Vergleich der erhobenen Daten mit hinterlegter gesunder Normalpopulation</em></p>
<figure id="attachment_15295" aria-describedby="caption-attachment-15295" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15295" src="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/2.jpg" alt="" width="1200" height="1172" srcset="https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/2.jpg 1200w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/2-300x293.jpg 300w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/2-1024x1000.jpg 1024w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/2-768x750.jpg 768w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/2-150x147.jpg 150w, https://sportaerztezeitung.com/wp-content/uploads/2024/01/2-450x440.jpg 450w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-15295" class="wp-caption-text">Abb. 2: Biagram® Verhältnis von ECM/BCM Region 1: ECM/BCM 1<br />Region 2: ECM/BCM = 0,95-1 Normalitätsintervall Region 3: ECM/BCM 1</figcaption></figure>
<h2>Gründe</h2>
<p>Wo liegen die Ursachen des schlechten Ernährungszustandes? Unzureichende Ernährung mit Mikronährstoffen, also Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, aber auch eine nicht sportartge rechte Zufuhr von Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett in der entsprechenden Verteilung sind oft der Grund. Möglicherweise spielt nicht nur die Art und Menge der Nährstoffe oder Auswahl der Lebensmittel eine Rolle, sondern auch der Zeitpunkt, zu dem die Mahlzeiten gegessen werden. Weitere Faktoren wie bspw. ein zu intensives Training, zu geringe Regenerationspausen, das Verfolgen nicht personalisierter Trainingspläne aus dem Internet, die nicht der persönlichen Leistungsfähigkeit entsprechen und auch ein zu schneller Start von „null auf hundert“ bei Anfängern spielen eine Rolle. All diese Faktoren könnten u.a. die Ursachen für die be schriebene Mangelernährung sein. Der Körper kann z.B. nur eine bestimmte Menge an Energie in Form von Kohlenhydraten in der Muskulatur und in der Leber speichern. Werden diese Vorräte dann beim Sport verbraucht und nicht durch die Ernährung er setzt, kann ein schleichender kataboler Prozess einsetzen. Folge ist Abbau von Muskulatur und Verschlechterung des Ernährungs- und Hydratationszustandes. Häufig ist schon vor dem Einstieg in den Sport oder ein intensives Training ein Defizit an Mikronährstoffen vorhanden. In diesen Fällen kann sich dieses Defizit durch Sport oder intensives Training noch vergrößern.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Unsere Körperzellen brauchen einen besonderen Schutz, insbe sondere beim Sport, ansonsten kann zu viel Sport krank machen. Die aufwendigsten Trainingsmethoden sind unter mangeler nährten Bedingungen kontraproduktiv. Durch eine natürliche, ausgewogene Ernährung und durch Ergänzung der Ernährung mit Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen, die an dem jewei ligen individuellen Bedarf ausgerichtet sein sollte, können Nährstoffdefizite ausglichen werden. Wichtig ist, dass Sportler, insbesondere im ambitionierten Leistungssport, sich von Fachleuten wie Sport- und Ernährungsmedizinern oder Ernährungsberatern beraten lassen, wie sich Nährstoffdefizite vermeiden lassen. Unkontrolliertes Handeln nach dem Mot-to „Viel hilft viel“ sollte vermieden werden. Eine regelmäßige, mindestens vierwöchige BIVA-Messung zur Beurteilung des Ernährungs- und Hydratationszustandes ist bei Sportlern zu empfehlen, damit eine Fehler nährung vermieden wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Veröffentlicht 18.01.2024</em></p>
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